Indiana Tribüne, Volume 9, Number 220, Indianapolis, Marion County, 30 April 1886 — Page 2

Zndiana Tribüne.

- Erscheint und S oBta gs. FSgkich fTW tAglvc .XtiBÜn- tatet durch d, rg, il Cent! per Doch, Mi Conatagl Xriiaafft CtKtl pit och. Cttit infamst lk Cent. P, ysft ttgt5ll U VLkS,kS,:,Z S 9t: Sache. Afffttt 130 ö MarvlandSr. Indianapolis, Ind., 30. April 1886. -L Indianer-Agenten. Die Dender News" brachte neulich eine Schilderung der Lebensweise, welche die von unserer Bundesregitrung anae stellten JndianerAgenten ii führen ge zwungen sind. Ali Beisptel werden die Agenturen von Uintah und Ourah in Utah angeführt, wo etwa 2200 Indianer sich aufhalten. In beiden Reservationen sind die Indianer mit Waffen neuester Construction vollständig ausgerüstet. In dieser Gegend sind es die mormonischen Kaufleute und Zwischenhändler, welche die Indianer mit Allem versorgen, was sie sich nur wünschen, besonder mit Ge wehren. Revolvern, Pistolen, Blei und Whisky. , Zwischen den Mormonen und den Indianern besteht ein gewisses freundschaftliches Verhältniß. Es ist eine bekannte Thatsache, daß die Borste her der N!ormonenkirche jährlich eine bestimmte Geldsumme für die Aufrecht Haltung freundschaftlicher Beziehungen mit den Wilden" ausgesetzt traben, und kleine Geschenke erkalten die Freundschaft". Den Händlern auf den Agenturen ist es nach den vom JndianerDepartement erlassenen Reflationen nicht gestattet, Pulver, Blei, Patronen, Zündhütchen u. f. w. zu verkaufen. Trotz dieses Ber fcots trisst.man dort gerade diese Sachen massenhaft. Die Indianer haben den Vortheil davon. Die Agenten in Uintah unb in Ourah haben Jeder acht Mann zur Verfügung, mit deren Hilfe sie die ihnen obliegenden Geschäfte erledizen müssen. Bis zur nächsten Eisen bahn- oder Telegraphenstation ist eS über 200 Meilen weit; außerdem sind die Wege dorthin 5 Monate lang kaum zu passiren. Der Agent und seine Handvoll Leute stehen nun 1000 bis 1200 wilden Indianern gegenüber, und ver treten nicht nur die Regierung der Ver. Staaten, sondern nehmen auch die Rolle von Misstonären, allgemeinen Verbreitern der Bildung, Friedensstiftern, Wohlthätern der Menschheit u. s. w. ein. Die Agenten sind die 3lichter zwischen den weißen Ansiedlern und den Indianern, sie haben die Klagen entgegen zu nehmen, welche von den Indianern gegen die Regierung erhoben werden, und für die Beruhigung der aufgeregten Gemüther zu sorgen; kurzum, sie sind Mädchen für Alles". Dabei legt ihnen der Schlendrian und die Saumseligkeit der Herren vom Jndianerdepartement, welche in Washington gemüthlich an ihren Pulten sitzen, während die Agenten draußen in Gingst und Sorge vergehen, manche unnöthige Entbehrungen und Leiden auf. Es wird nur auf die bekannte Geschichte des Agenten Meeker hingewiesen, der 90 Tage lang an die Herren in Washington um Hilfe telegraphirte. Als dieselbe endlich eintraf, war Meeker längst ermordet und seine Frau und seine Tochter den schändlichsten Mißhandlungen Seitens der Jndia ner ausgesitzt worden. Letzten Sommer berichtete einer der Agenten nach Washington, wie groß die unter den Ä)!ormonen herrschende Ungesetzlichkeit sei. Besonders gefährlich sei es, daß die Mormonen den Indianern zu viel Whisky verkaufen. Die Jndianer kämen stets betrunken nach Hause und es sei kaum möglich, sie in Ordnung zu halten. Die Herren in Washington empfanden ein menschliches Rühren. Sie schrieben dem Agenten zurück, die Ange legenheit sei dem Districts Anwalt zur baldigen Erledigung überwiesen worden. Das war aber auch Alles und seither hat der Agent nichts mehr von dieser Ge schichte gehört. Beklagt er sich, dann erhält er einfach den Laufpaß. Ein Niesen-Monopol. Das Syndicat von Capitalien, wel ches gegenwärtig die Hauptstraßen von Philadelphia in Bezug auf den Passa glerverkehr beherrscht, nimmt nachgerade eine solche nationale Bedeutung an, daß es angemessen erscheint, die Aufmerksam keit weiterer Kreise auf die Mitglieder dieses Syndicats und auf das Treiben derselben zu lenken. Die anerkannten Leiter des Unternehnun sind die Herren Peter A.B. Widener, William H. Kemble und William L. Elkins. Vor einigen Jahren kam die Union Passazier Eisenbahn", die sich weit über die Straßen Philadelphias verzweigt, unter die Controlle dieses Syn dicats, und gleichzeitig entwarfen die Mitglieder desselben den Plan, langsam aber sicher" die anderen Concurrenzlinien an sich zu bringen. In dieser und in jener Bahn wurde das controllirende Interesse erworben, zuverlässige Anhänger wurden mit der Verwaltung des neu erworbenen Eigenthums betraut, und jetzt kann sich das Syndicat rühmen, daß es thatsächlich nicht nur die Straßen von Philadelphia, sondern auch den Stadtrath dieser Stadt beherrscht und über Haupt einen solchen Einfluß ausübt, daß von Philadelphia aus Niemand in die Staatslegislatur geschickt wird, wenn er dem Syndicat nicht paßt. Pennsylvanien ist ein großer Staat, aber für den Unternehmungsgeist der Leiter des Syndicats war er denn doch noch zu klein. Sie wußten, in New Aork sei noch etwas zu machen und der Stadtrath jener Stadt bestehe zumeist aus käuflichen Subjecten, mit denen sich für Geld und gute Worte Vieles thun lassen würde. Dem Gedanken folgte die Tat, und bald hörte man von den Transaktionen des Philadelphiaer Syndicats in Bezug auf die "Broadway Surface Krulroad" in New Dort, welche schließlich damit endeten, daß die Staatslegislatur von New Z)ork die bereits im Besitze von Widener & Co. befindlichen Freibriefe widerrufen bat.

Zunächst warf das Syndikat ein lüsternes Auge auf Boston. Es gelang, den Stadtrath von Boston für das Philadel phiaer Syndicat zu gewinnen, und es hat bereits die bekannte Neacon-Straße in seinen Besitz gebracht; bald werden dort andere Straßen folgen. Doch der Ehrgeiz deö Syndicats erstreckte sich weiter, bis nach Chicago, der schönen Gartenstadt, welche nun auch dem Moloch des Monopols zum Opfer fallen sollte. Ein zuverlässiger Ver trauensmann wurde nacb Cbicaao ae

sandt und brachte es durch geschickte Manipulationen bald fertig, daß er in einer der Chicagoer Bahnen einleitende Interesse erwarb und sich zum Präsiden ten derselben wählen ließ. Die Chica goer können sich jetzt auf weitere Ueber raschungen gefaßt machen. Cs ist oft die ürage gestellt woroen: Wo kommt all das Geld her, über wel ches das Syndicat verfügt ?" Die Antwort lautet: von der Standard Oil Co". Es sind Millionen von Dollars von dieser Gesellschaft in Phil, delphia verausgabt worden, ebenso fabelhafte Summen in 'New 5)or! und Chi cago, sowie in Boston. William L. Elkins ist einer der glänzendsten Leiter der Standard Oil Co.", und das Syndicat in Philadelphia ist nichts weiter, als ein Sluswucbs ienes aiaantiscken Monopols, welches jetzt sogar die gesetzgebenden Ge w . . a 3 ... c.c .r. rjk am4 wallen ves raares zu ccyciifiytu iycnu. Gut ,, glückliches" County Es liest sich beinahe wie eine alte Räubergeschichte aus den Abruzzen, und doch sind es Ereignisse und Schilderungen aus der Gegenwart und der geneigte Leser" kann sich von der Wahrheit des Erzählten selber überzeugen, wenn er sich die Müh? nehmen will, hinzureisen ; es ist nicht weit. In Taney County, Missouri, 25 Meilen von einer Eisenbahnstation entfernt und die kahlen Berggipfel der Ozark Mountains in Sicht, liegt das Städtchen Forsyth, von welchem es heißt, daß seine Bewohner sich in Allem gern viel Zeit lassen, nur in Teufeleien rncht. Sie könnten genug Energie ausbringen, um einen Mann zu erschießen oder zu hängen, aber man müßte mehrere ganze Fa milien zusammenthun, wenn man genü gende Kraft bekommen wollte, ein vom Wetter beschädigtes Haus mit einer neuen Farbe zu überziehen, ein Dach zu repariren oder in das lotterige Thor einer Nagel zu schlagen. Bor einiger Zeit kamen mehrere $ür a.er der Stadt auf die Idee, es würde nichts schaden, wenn man eine Sonn tagsschule gründen würde. Der Plan fand heftige Gegner. Die Gebrüder Cogburn versicherten steif und fest, es werde in Taney County niemals eine Sonntagschule geben, es sei für dieses Jahrhundert zu spät. Die Anhänger der Sonntagsschule wurden in ihren Ver fammlungen von den Gegnern fortwährend gestört und wandten sich an den Sheriff um Hilfe ; der Sheriff war jedoch ein Freund der Cogburns, sagte, es sei nicht möglich, eine Jury aufzubringen, die gegen die Cogburns entscheiden würde, meinte, die ganze Geschichte würde jedenfalls nur unnütz viel Geld kosten und weigerte sich schließlich, in der Angelegenheit etwas zu thun. Die Sonntagsschul-Partei hielt Versammlungen, um sich permanent zu organisiren. Ihre Anhänger wurden Bald Knobbers" genannt, weil sie sich in den Bald Knobs", wie die angrenzenden Berge heißen, zu versammeln pflegten. Zwei Brüder 9!amens Taylor machten sich manchmal den Spaß, beim Vor beireiten durch die Fenster in die Häuser zu feuern. Bisher war ihnen dies immer recht gut geglückt, zuletzt aber verstanden die Bald Knob bers" die Geschichte falsch und als die Taylors wieder einmal in das Häuö eines Bürgers zur Nachtzeit Hineinschossen, wurden sie festgehalten und zur Abkühlung an zwei benachbarte Bäume gehängt. Das war das Signal zu einem offenen Kriege zwischen den beiden feindli chen Parteien. Die Sonntagsschule war inzwischen schon längst zur Thatfache geworden, sehr zum Aerger der Anti . Knobbers." In Oak Grove wurde eine fromme Gebetsversammlung der Knobbers" abgehalten ; Freund und Feind nahmen zahlreich daran Theil. Capt. KinneY, ein 6 Fuß 5 Zoll hoher, 250 Pfund schwerer Mann, ein eifriger Führer der SonntagschulPartei, war gleichfalls anwesend, ebenso die Cogburn-Boys". Am nächsten Tage fand Capt. Kinney vor seinem Zelte einen Zettel, auf dem fein säuberlich ein Todtenkopf mit den üblichen zwei Knochen darunter und ein Sarg gemalt waren. In den Zettel war eine Schrotkugel gewickelt und er enthielt ferner die Warnung, Capt. Kinney solle, wenn ihm das Leben lieb sei, sofort die Gegend verlassen. . Der Fund erregte im Lager viel Aufsehen. Allgemein galt, die Cogburns als die Verüber des Bubenstückes, und Capt. Kinney sagte, nachdem er sich erst ordentlich geräuspert hatte: Ich weiß zwar nicht genau, wer diese Sachen da hingelegt hat, ich kann's aber ziemlich genau rathen, und ich kann nur sagen : der das gethan hat, wird einen Sarg eher nöthig haben, als ich. Sollte er unsere Versammlung stören wollen, so sind hier genug von unsern Leuten, um seine Haut in drei Minuten auf die nächste Fenz zu hängen. Ich bin ein friedlicher Mensch und will keine Geschichten anfangen, aber ich warne Jeder mann, diese Versammlung nicht zu stören ; sonst geht's ihm schlecht." Andere Redner sprachen in ähnlichem Sinne. Nachmittags kamen alle Delega ten zur Versammlung mit Revolvern und Gewehren bewaffnet, nicht einmal während des Gebets wurde die Waffe aus der Hand gelegt. Die Cogburns und ihre Partei verhielten sich ruhig. Erst als die Convention vorüber war, drohten sie, solche Versammlungen würden nicht mehr stattfinden. Seit jener Zeit waren Capt. Kinney und die CogburnS offene Feinde und trachteten einander nach dem Leben. Eines Sonntags hatte einer der Cogburns nach einer längeren Sauftour sein Ge wehr in die Hand genommen und lauerte an der Kirche seinem Feinde auf. Ein junger Mann, der ein eifriger Anhänger

des Cavitäns und der Sonntagsschule war, sah dies und warnte den Capitän. Kinney holte sich auch eine Flinte, schlich sich unbemerkt an Cogburn heran und streckte ihn mit einem Schuß todt zu Boden. Die Jury sprach ihn frei; das Schießen" sei gerechtfertigt gewesen. Jetzt wollten die Gegner der Bald Knobbers" mit einem kühnen Schlage die Oberhand gewinnen. Mehrere hervorragende Bürger des Städtchens, die bisher mit keiner der beiden Parteien es gehalten hatten, wollten eine Miliz-Com' pagnie organisiren. Flugs warfen sich ÄV , w . m w - - L

alle Antl nnovvers" m xt nelyen ver Milizfreunde, hielten zahlreiche Verfammlungen ab und schickten zwei ihrer besten Leute nach Jefferson City, um sich von Gouverneur 31!armaduke die nothwendige Ermächtigung zur Gründung der MilizCompagnie sowie zur Ausstat' tung demselben zu holen. Aber auch die Bald Knobbers" blieben nicht müßig. Auch sie schickten eine Delegation an Gouverneur Marmaduke. Mit gar eindringlichen Worten beschwor dieselbe den Gouverneur, in die Gründung der MilizCompagnie nicht zu willigen. Die Leute, welche das Unternehmen in Hand genommen hätten, seien gar nicht einmal Steuerzahler, auch sei es eine bekannte Thatsache im County, daß die Miliz-Compag-nie nur zu dem Zwecke gegründet werden solle, um friedliche Bürger zu bekriegen. Ein junger Mann, der von denAnti-Knob-bers" überredet worden war, sich ihnen anzuschließen, gestand später ein, es sei die Absicht ihrer Führer gewesen, sobald erst die Miliztruppe organisirt sei, die Bald Knobbers" in der Kirche oder in der Sonntagsschule aufzusuchen, gefangen zu nehmen und dann auf die eine oder die andere Weise abzufertigen. Capt. Kinney sollte in Gegenwart aller seiner Getreuen auf der Stelle erschossen werden, verschiedene Andere sollten gelyncht und noch Andere durchgepeitscht werden ; mit dem Nest wollte man gnädig sein und ihn nur aus dem County verjagen. Gouverneur Marmaduke meint jetzt, Taney County brauche keine Miliz. Die Bald Knobbers" jubeln, aber ihre Gegner sind noch kemeöwegS entmuthigt. Bis auf den heutigen Tag sind dort die Zustände derart, daß es zu offenem Blutvergießen kommen kann. Ein glückliches County ! Vom Jnlande. In Maryland kostet eine Hei eathslicenz nur 51.00. In Süd-Carolina rettete neulich ein Alibi" einen Neger von der Anklage wegen Hühnerdiebstahls. Er war nämlich im Stande, zu beweisen, daß er in der betreffenden Nacht in einem anderen County verschiedene Hühner gefunden hatte. Auch in Philadelphia wird das Sonntagsgesetz immer strenger durchgeführt. Jetzt werden dort nicht einmal die Cigarrenläden offen gehalten. Die Besitzer derselben erklären angeblich, es thue ihnen zu großen Schaden, daß die Gesellschaft für Gesetz und Ordnung" ihre Namen veröffentliche. Ueber eine neue Oelquelle wird aus Pomeroy, )., gemeldet : Rutland Township befindet sich in großer Aufregung. Cs ist dort nämlich letzte Nacht eine reiche Oelader entdeckt worden. Die Ader befindet sich 00 Fuß tief unter der Erde und gehört einer Gesellschaft in hiesiger Stadt. Weitere Entdeckungen werden erwartet." Ein Amerikaner Namens Streeter, der viele Jahre lang in Mexico gewohnt hatte, veröffentlicht in einer Zeitung in Tombstone, Arizona, einen langen Brief, worin er sich erbietet, den Beweis beizubringen, daß Crook's ApachenKundschafter mit den feindlichen Chiricahua's während der letzten Unruhen unter einer Decke gesteckt haben. In Graham Lake, Minn., wurde ein Bursche, Namens Borland, als er auf dem Felde pflügte und das Geschirr der Pferde in Ordnung bringen wollte, zu Boden geriffen, und der Pflug riß ihm den Leib auf, so daß man seine Lunge und seine Eingeweide sehen konnte. Ein Arzt hat ihn jetzt wieder zusammengeflickt, und der Patient befindet sich den Umständen nach" wohl. Die Schuljungen haben al teren Leuten glücklich das Striken abzeguckt; jetzt kommen auch die Indianer an die Reihe. In Austin, Nev., haben nämlich die Squaws, welche in den dortigen Häusern die Stelle von Dienstboten versehen, erklärt, sie würden sofort um eine Lohnerhöhung von 100 Procent striken, wenn erst einmal alle Chineser aus der Stadt sind. Während eines beftigenGe witterS flüchtete sich neullch in der Nähe von Crestline, Thio, ein in Diensten der Pennsylvania Eisenbahn Gesellschaft stehender Mann Namens Frederick Blaser unter einen Baum, um sich vor dem Negen zu schützen. Kaum war er dort angelangt, als der Blitz in den Baum schlug und auch ihn todt zu Boden streckte. Der Verunglückte war 27 Jahre alt und hat eine Familie hinterlassen. Die allgemeine Unsicherhe it in Handel und Gewerbe hat die nach Noach's größte Schiffswerfte der Ver. Staaten, die der Harlan k Hellings worth Co." in Wilmingtonzur Ablehnung von Bestellungen im Werthe über 5300,000 veranlaßt. Die Gesellschaft will sich auf gar keine neuen Contrakte einlassen, bis die Lage im Arbeitsmarkt sich geklärt hat.' Auch andere Wilmingtoner Firmen schranken ihren Betrieb ein und die sonst blühende Arbeiterstadt wird schweren Zeiten entgegengehen. Inder Nahe von Barnett, Nebr. waren mehrere Leute mit dem Aufrichten eines neuen Schulhauses be schäftigt. Downey war etwaS stark angeheitert und reichte dem Temperenzler Erskine eine volle Flasche Whisky mit der Aufforderung, einen tüchtigen Schluck zu nehmen. Erskine faßte dies als eine Beleidigung auf, nahm eine Axt und schlug Downey zu Boden. Jetzt ist Downey an Schädelbruch gestorben und der übereifrige Temperenzler sitzt wegen Mord im Gefängniß. Aus Silverton, Col., wird am 24. April gemeldet : Mr. Nichols, James Stoops, Theodore Tilton, ein Fuhrmann Namens Miles und derWost böte Roberts verlieben mit 29 Maul-

e'zeln den hiesigen Orl,um den Weg nach dem 3!ed Mountain, der letzte Woche durch einen Schneesturm blockirt worden war, wieder frei zu machen. Als die Truppe etwa 4 Meilen von der Stadt entfernt war, wurde sie von einer Schnee lawine überrascht, die über sie einherrollte. Nichols, Stoops, Tilton, und Miles retteten sich ; Roberts und 19 Maulesel blieben auf der Stelle todt." Ein Prairiefeuer. hat auf dem mit prachtvollem Walde bestandenen American Island bei Chamberlain in Dakota großartige Verheerungen angerichtet. Dasselbe wurde von Chicagoer Reisenden, dle auf dem Island ein Picnie abhielten, leichtsinniger Weise ange legt und konnte erst nach schwerer Arbeit bewältigt werden. American Island ist eine der schönsten Inseln im Missouri und wurde von dem Congreffe der Stadt Chamberlain zu Parkzwecken geschenkt. Ein überaus praktischer Aprilscherz wurde in New Orleans verübt. Es wird dort ein artestscher Brunnen gebohrt, an dem man allgemeines Jntereffe nimmt. Ein Spaßvogel, der zugleich ein scharfes Auge für's Geschäft hat, machte sich den Scherz, die Brunnenröhre heimlich mit der städtischen Wafferleitung in Verbindung zu setzen, und das Ergebniß war, daß eine vierzig Fuß hohe Waffersäule daraus hervor sprang, und einige der Actionäre aus Schreck schleunigst ihre Aktien in den Wasserwerken verkauften. Das jüngste Kind des Herrn S. R. Veeck, eines Rechtsanwalt in Ma ryville in Illinois, wurde vor einigen Tagen von Bienen zu Tode gestochen. Der kleine Knabe hatte sich in den Hofräum begeben, wo einige Bienenstöcke aufgestellt waren, und kletterte an einem davon herauf. Das erboste die Bienen, die über das arme Kindchersielen und ihm unzähliche Stiche beibrachten. Auf das Geschrei des Kindes eilte ihm sein Bruder zu Hilfe, welcher ihn zwar aus der schrecklichen Lage befreite, aber zu spät. Der kleine Bursche war so zerstechen, daß er nach einigen Stunden starb. Auf einer Farm bei Snel ling in Mercer County, Californien, besindet sich in einer soliden Felsmaffe ein 163 Fuß tiefer Brunnen, aus welchem fortwährend ein heftiger Luftzug in die Höhe strömt. Steht ein Regensturm oder ein heftiger Wind bevor, dann nimmt der Lustzug im Brunnen derart zu, daß man ihn formlich brüllen hört. Der Brunnen ist ge wöhnlich mit einem Ventil bedeckt. Schließt man dasselbe sür einige Zeit und öffnet es dann wieder, so ertönt ein Geräusch, als ob aus einer Lokomotive der Dampf entweicht. Uebrigens liefert der Brunnen ein Trinkwaffer, welchei ganz ausgezeichnet ist. Ein in der Nähe von Buh lander, Nord Carolina, ansäffiger alter Bürger ?amens Nathaniel Modlin war seit mehreren Wochen verschwunden, nachdem er einen Streit mit seinem Stiefsohne W. B. Styson gehabt hatte. Dieser Tage nun ritten mehrere Nach, barn durch den Wald und fanden Mod litt, mit eingeschlagenem Gehirn als Leiche an einem Baume hängen. Alle Um stände wiesen darauf hin, daß der Stief söhn den aUen Mann ermordet hatte. Styson wurde in Folge deffen verhaftet und besindet sich jetzt im Gefängniß zu Windigo. Die Nachbarn sind über ihn w empört, daß sie ihn lynchen wollen. Vom NuSlande.

Allen Ernstes, man beginnt im Finstern zu photographiren ! Es handelt sich hier um eine der verblüffend'ten Anwendungen jener Natur kraft, welche an vielseitiger Verwendbarkeit alle 'Schwestern überflügelt, es handelt sich um die neueste Anwendung der Elektricität. Herr Tommast unterbrei tete am 22. März der Pariser Akademie der Wissenschaften folgende Erfindung : Er befestigt zwischen zwei Bürsten aus Metall eine mit Brom präparirte Platte und verbindet hierauf die Bürsten mit den beiden Polen einer Holz'schen Elek trisirmaschine. Wenn nun der Strom die Platte durchläuft, so wird jeder Ge genstand, welcher sich vor der lichtempändlichen Seite derselben befindet, aus dieser reproducirt, obwohl der ganze Proceß in tiefster Finsterniß vor sich geht und vor sich gehen muß. Herrn Tom masi wird die Priorität seimr Ersindung jedoch durch Herrn Dr. Boudet streitig gemacht, welcher ein ahnliches Ersah rungsmaterial drei Wochen früher in der internationalen Gesellschaft der Elektriker vorgeführt hat. Boudet erklärt seine neue Art zu photographiren durch die Lichtwirkung des elektrischen Stromes, durch die Wirkung nämlich dersogenannten ultravioletten Strahlen, die für unser Auge bekanntlich unsichtbar bleiben. Er verstärkt diese Lichtwirkung sogar durch einen Spiegel, welcher die geheimnißvollen Strahlen in paffender Weise zurückwirft. Er vermag aber nur einen flachen Gegenstand zu photographiren, welcher im Finstern auf die lichtempfindliehe Seite gelegt worden ist. Diese Einschränkung findet bei der Methode Tommasi's nicht statt. ' Die Ersindung trägt vorläufig freilich noch ihre Kinder schuhe. Aber die Geschichte unserer Zeit zeigt, wie rasch sich solche Keime zu voller Blüthe entfalten. Es werden vielleicht in nicht allzulanger Frist Tage kommen, da die Photographen ihre Ateliers nicht auf den Dächern anbringen, da schlecytes Wetter sie nicht in ihrer Arbeit stört und ihre Kunden nicht unzählbare Stu fen hmansteigen müssen. Sogar Damen, welche sich nicht sehen laffen können, werden dann in der Lage sem, sich im Bild; zu bewundern. Zu der Tragödie derAusWeisungen bringt der Kuryer Poz nanski" folgende Nachricht : In diesen Tagen hat die dem russischen Staatsverband angehörige K. A. Breszczerska die preußisch-russische Grenze passirt. Die selbe ist 93 Jahre alt, stocktaub und fast völlig erblindet, hat volle 20 Jahre bei ihrem Enkelkind in der Nähe von Gne sen zugebracht und ist jetzt gezwungen worden, ihre Familie zu verlaffen, alle Bande, welche sie noch an die Welt knüpften, zu zerreißen und in Warschau, wo sie jetzt weder Verwandte noch Be kannte hat, in einer vollständigen Jsoli' rung den Tod zu erwarten.

-03 Ä e r I. Tagvl. brachte jüngst eine Sensationsgeschichte, welcher zufolge die Gattin eines der ersten preu ßischen Beamten, einer Dame der hohen Aristokratie eine kostbare Brillanttaube, mit welcher die letztgenannte Dame ihr Haar schmückte und mit welcher sie aus einem hocharistokratischen Balle Bewun derung erregte, aus Neid weggenommen habe. Die Brillanttaube sei von der Kammerzofe in der Schublade ihrer Herrin gesehen worden ; die Besitzerin des Schmuckes, welche davon Kenntniß er halten, habe die Polizei benachrichtigt, und die Criminalbeamten hätten dann allerdings die vermißte Brillanttaube aus der Schublade der Frau v. Z). her vorgeholt. Die Polizeibehörde hatte die Geschichte als von Anfang bis zu Ende erfunden bezeichnet, und deshalb die Anklage wegen groben Unfugs erho ben, da die Mittheilung geeignet erscheine, das Anfehen der höchsten Gesellschaftskreise im Volke, namentlich aber auch im Auslande in Frage zu stellen. Die Angeklagten waren der Redactenr der Gerichtszeitung, des Berliner Tag blatt", Sigismund Perl, fowie der Verfasser des Artikels, Dr. Max Wolff. In dem vor dem Schöffengericht des Ber liner Amtsgerichts anberaumten Termin erklärte zunächst Redacteur Perl, daß er den in Rede stehenden Artikel aufgenom men habe, weil er von der Wahrheit der in demselben enthaltenen Angaben durchaus überzeugt gewesen sei, und daß auch sein Gewährsmann, der Mitangeklagte Dr. Wolff, den Beweis der Wahrheit zu führen beabsichtige. Durch mehrjährigen Verkehr mit Herrn Wolff habe er diesen als einen Mann von peinlichster Gewif fenhaftigkeit schätzen gelernt, als einen Mann, dem man rückhaltlos vertrauen könne, wenn er die Bürgschaft für eine Mittheilung übernehme. Der Mitangeklagte Dr. Wolff erklärte sodann, daß er den Wahrheitsbeweis führen wolle, und nannte demgemäß die Gräsin von Schwanenfeld als Eigenthümern der verschwunden gewesenen Brillanttaube, sowie den Rechtsanwalt Hentig als den in dem Artikel bezeichneten Anwalt, bei welchem sich der Gatte der als Frau v. I. bezeichneten Dame juristischen Rath erbeten hatte. Er bitte, die Genannten als'Zeugen zu laden. Nach kurzer Berathung acceptirte der Gerichtshof die Beweisanträge und beschloß, die Gräsin v. Schwanenfeld und Rechtsanwalt Hentig zum nächsten Termine als Entlastungszeugen ex officio vorzuladen. Ein schrecklicher Vorfall ereignete stch vor Kurzem in Maiseille. Zu dem dortigen Zahnarzt Herin kam ein hübsches, junges Mädchen, Fräulein Alice Chardot, um sich einen Zahn ziehen zu lassen. Da die junge Dame sehr ängstlich war, rieth ihr der Arzt, Aether zu nehmen, doch sie wollte sich hierzu nicht verstehen, indem sie er klärte, sie fürchte,' aus dem narkotischen Schlafe nicht wieder zu erwachen. Als nun der Zahnarzt sich mit der Zange dem Munde des Mädchens näherte, sprang die Patientin in wilder Angst vom Stuhle auf, riß das Fenster auf und stürzte sich auö einer Höhe von drei Stockwerken auf die Straße hinunter. Fräulein Chardot blieb sofort todt; deren Ä!utter, die der Verzweiflung nahe ist, wird Tag und Nacht bewacht, da man fürchtet, dieselbe könnte sich gleichfalls ein Leid anthun. Aus Potsdam wird über einen entsetzlichen Vorfall, deffen Urheber ohne Zweifel sofort zur gebührenden Verantwortung gezogen werden wird, geschrieben : Ein schwer verwundeter Grenadier von der zweiten Compagnie des ersten Garde-Regiments zu Fuß wurde am 10. April in das Lazareth des Regiments eingeliefert. Bei dem Exercieren auf dem Bornstedter Felde führte ein Grenadier der zweiten Compagnie ein Commando falsch aus, worüber der Compagnieführer, Hauptmann von Höpfner, derartig erregt wurde, daß er dem Grenadier seinen Degen in den Leib stieß, und zwar mit solcher Kraft, daß die Spitze bis dicht p Herzen vordrang und der Grenadier tödtlich verletzt sofort zusammenbrach und schleunigst ins Lazareth gebracht wurde. Die Ver Wundung ist eine derartig schwere, daß der Tod desMannes nicht ausaeschloffen ist. Oberstabsarzt Dr. Ernestt läßt ihm die denkbar größte ärztliche Sorgfalt an gedeihen, auch andere höhere Offtciere interesstren sich für den Schwerverwundeten. Der Verwundete ist mehrfach ge fragt worden, ob er nicht in den Degen aus Versehen hineingelaufen ist, hat dies aber verneint. Hauptmann von Höpfner will mit den Worten Zurück ! Zu rück!" seinen Degen geschwenkt, haben, wobei ihm das Unglück passirt sei. Neb er den Sebstmordeiner Bühnenkünstlerin berichten Berliner Zeitungen vom 9. April : Frl. Negri hatte vorgestern Abend noch ihre hübsche kleine Rolle im lachenden Berlin" ganz charmant, in frischester Laune durchgeführt wer hätte es ihr angesehan, daß sie, die hier ein volles, frohgestimmteS Haus erheiterte, wenige Stunden darauf selbst den Tod in den Wellen suchen würde ? Und doch geschah's. Und wieder war es Liebeskummer oder LiebeSärgerniß, was die Katastrophe herbeiführte. Zum Glück wurde ihr Sprung in's Was ser, es war gestern Nachmittag, an der Waldemarstraße, in der Nähe einer Obstbude bemerkt, sie wurde noch zeitig genug aus dem Waffer gezogen und in die Charite gebracht, wo die jugendliche Künstlerin jetzt krank darniederliegt. Wie der Neuen Züricher Zeitung" aus Burgdorf (Schweiz) geschrieben wird, hat sich in den Papieren eines Freundes des verstorbenen Max Schneckenburger das Gedicht Die Wacht am Rhein" vorgefunden. Dasselbe ist obwohl ohne Datum und Unterschrift ohne allen Zweifel vom Vcrfaffe? selbst geschrieben und darf somit als Original betrachtet werden. Das Ma nuscript besindet sich bei Herrn AltStadtschieiber Schnell in Buradorf in Verwahrung, welcher ermächtigt ist, das selbe vorzuzeigen und vielleicht sogar zu veräußern. Der 1849 verstorbene Dichter hat als Theilhaber eines Geschäftes in Burgdorf lanae gelebt und auf dem dortigen Kirchhofe seine letzte Ruhestätte aefunden. : Merrschaumpfeifen, lange deutsche Bfeifen. Cigarrensvlden etc. bei Wm. Mucho, No. 199 Ost Washington Str.

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Politische Anzeigen. Für Mitglied des NepläsentantenhauseS der Legislatur Otto Etecbban, unterniorsen der Er-tschdung der republikavischen Nominattoni'ConvkN on. Ftlr Slhatzmcisttr. Hez Smart, von Ltsrence Townsh'x, unterworfen der Sn'.scheidung der rexublikarifche StommatiniTonventvn. Für County-Clerk. AureliuS I. Joyce-, unterworfen der Ent'ckeidung der rerudUkantschen Sount Sonventton I8i.

Jvbtt R. Clinton, unterworfen, der Entscheidung der rexbltkantscht Sountu Eonvention 1806. Edward H. Dean, unterworfen der ntscheidung dir republikanischen Sounto Konvention. Für County-Auditor. Jobn W. Pfaff, unterworfen der Entscheidung der rexuhlikantschen Eountu Conventtou. Samuel Merrill, unterworfen der Entscheidung der rxdli!anische Eountu Eonrentton. Jobn Browning, nterrorfen der Entscheidung der republikanische Rsmtnation-Convntin, 1. Äat HS. Für Sheriff. Henri, H. Bevllle, unterworfen der ntfchetdung der republikanisch Eount nventiom 1886. Richard C (?olter, unterworfen der Entscheidung der rexudltkauifche EountH Convention. George H. Carter, unterworfen der Entscheidung der demokratische Eountu Konvention. Lee Fulmer, unterworfen der Entscheidung der reoublikauischen EountoEonvenno. Für County - Recorder. Ougene Saulcy, unterworfen der Entscheidung der republikanisch County Convention. Für Coroilcr. Dr. W. H. Witbard. unterworfen der Entscheidung der rexublikansche Rominationi Eonventton. Die Bco Line !" nach Clevelaud, Lake Chatavqua, Niagara Fall, Thousaud Island, Lake George, Lake Kham. plain, Saratoga, White Mountains, Old Orchard, Rye Brach und alle Kürplätze don NEW ENGLAND mit ti Schnll,Sgn täglich. ' Di i,ige vTh von Indianapolis- nach New Yorlc and Boston welche durchgkhknde Wagen in Verbindung mit der Lake Ehore und . Eentral tlenbah hat. Tie einzig ahn, welch im Srand Sentral Depot t Nem Zork einläuft. . . - Ein westlich gehender Schnellzug wurde etngerich tet und Paffagiere, welche nach Shffouri, Lausag, Rebraaka, Colorado, Neu, Mexico und Callsornta reise wollen, finden beste kkomadation und niedrig Raten. Rdrts.i0t. an hol sich ,i . I. i ch l , gnt, kunft tty icket i allen regulären Ticket. Ofsic,l. S. B. T h o m a , O. B. S k i n n e r, General Manager. TraZftk'Xgent. 8. 3. Grnitd, Gen. Pafs. Zgl.. E!vland. O. yr. X. Wlcliol, Passagier.Vgent. Jndianaroli, Ind. No. 3 Bat Hon nd 136 . Süd Jklinoi Stri, Mir seyen, Iyr benützt U VANDALIA LINE ! izt E3 a t tt rn I -ca 23 eil sie die kürzeste und befte Linie über 0t. üOTxi, Attonr1, Konä, Iowe, CTobraalict, 7exU9y A.rlcn.na, Oolorado, CTott SXoxloo, Ie oota und California ist. Da Bahnbett tft von Stein und die Echte neu find ans Stahl. Die Waaeu haben die neuesten Verbesserungen, Jede Zug hat Schlafwagen. Passagiere, ob fi nun Vtllete erster Klasse oder Kmigranten.Villete habe werden durch nusere Passagierzöge erster Klage befördert. Ob Sie nun ein Villet zu ermäßigten Prel. sen, ein Sxeurftensdillet der irgend eine Sorte Visenbahubillete . vollen, komme Sie, oder schreiben Si, an II. lt. Dcrlnff, sfistent Seneral Vaffagier'Zlgent. ordoft alh,vgtn und Jlltnoi tt Ind'pl V. H il l, Ven'l Snpt. St. LoniZ, No. ft. Ä. o t d. en'l Vass.-?st t. koui ; ' - )y'SVIltIjEWAlBWYCHK:60RTir v Die kürl:fte und dirtkttfte Linie von lJSTXlSA.TtOJLtJ nach Frankfort, Delphis Montieello, Michigan Citv, Chicago, nud alle Orte nördlichen Jndiana, Mich!gau, nördlichen Alluois, Wiscoufiu, Iowa, Minnesota, Nebrat'a, Aansa, ew Mezieoj Dakota, Nevada, k.lirado, Calisoruie nd Oregon. 2 direkte Züqe täglich 2 von Jndianapoli nach bieago; ebenso ach Mchtgan City. Eleganti Pullman SchlafWaggon auf den Nacktzüg.''. epackarke bi an' Re seziel ertheil.-' . . Keine ahn hat größere uemlichkettea der billig Raten al mir. ,lei, und ftqutpirung tcht u übertreffen. Ltahi,lsi. , starr iilfttforn Nd ttcfc!ifln, Luitdremskn und a.'W modktne Ein, richtungen, .iidrmf jlidj Sonber für traigr. ten, Land und Tourifteit,t na irgend ine Orte, der on anderen Bahnen derüdl wird. Siittin mat. rkrdlich. südlich, östlich ir westlich u reifen wänlcht, kauf man nicht da nVi nat, li man unser Pl.s u. s. , gesehen. Wege Rühere piend man fich an . KobertJECrnmott, . ' - ' Distrikt Passagier Agent, ' ' 77 9t. 28 E2d Jlinoi Straß. Jndianar' , Ind. Iyhn V. Lrson. .. O.C.8xlX. neral.Berrvaltek, ,ne l Pfs,i t, htkag, au, iic. au.