Indiana Tribüne, Volume 9, Number 219, Indianapolis, Marion County, 29 April 1886 — Page 2

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Erschkint und Sonntags. FSglich fletlglvch Tricfin- kostet durch bin 2rSgrl3 V knt xr Soch, fci Vonntag ,,rrtKi"v Cents pcv kZschß. Veidi iwfimmi II (mtl. P, JJa asl$stt tu BotasIMiOlsaa M H Saht. Osflee: 1L0 O. Marvlandttr. JndiMSpsliS, Ind., i!9. April 1836. 0u3 VlSmarckS (?anossarede. .Am 12. April fand im Herrenhause die Sing statt, selche den sogenannten CuKurnieden brachte. Es herrschte eine sehr gedrückte Stimmung. Namentlich die . sogenannte Bürgermeister- und Pro fessorenpartei meinte, sie würde ja gern noch mehr geben, als die Negierung ver lange, aber sie sebe noch immer nicht, daß wirklich ein dauernder und zuver lässiger Frieden zwischen Staat und Kirche bevorstehe. Vismarck selbst er ariff das Wort und sagte im Verlaufe seiner Rede u. A. folgendes : -Jch ergreife vorzugsweise das Wort, Ättl ich zu einem Rückblick auf die Vergangenheit und auf die Entstehung der Gesetze, die uns beschäftigen, eine befon dere Berechtigung habe, weil ich nämlich der einzige von den jetzigen Staatsmini stern bin, der bereits bei Entstehung der Kirchengesetze im Amt war, und also ein giltiger Zeuge für die Tendenzen und Absichten, welche damit verbunden wa ren. Ich bin bei Entstehung dieser Ge setze nicht als Ressortminister, Wohl aber als Mitglied des Staatsministeriums, also nicht einmal als Ministerpräsident, betheiligt gewesen. Zu der Zeit, als das Gesetz entstand, war Graf Roon Ministerpräsident, und ich bin nachher auch m der Lage gewesen, mich in inneren Angelegenheiten vertreten zu lassen, weil die äußeren meine Thätigkeit voll in Anspruch nehmen. Ich will indessen daraus nicht das Recht herleiten, mich von der Verantwortlichkeit loszusagen, ich will sie nur dahin desiniren, daß ich sie. für die Richtung und die Tendenz der Müigesetze als Kampfgesetze vollständig mit trage und dafür einstehe, daß es nützlich und zweckmäßig war, die Gesetze in dieser Richtung zu machen. Etwas anderes -ist die Verantwortlichkeit für alle Einzelheiten, diese berühren die Ju risten, das Ressort, die Techniker des Baues, in dem ich noch heute nicht alle Uebel kenne, Uebel, welche genau durch zustudiren einen Mann von Fach und mehr Zeit erfordern, als ich habe. In den Blättern habe ich gelesen, seit Olmütz sei dem preußischen Staate nichts unwürdigeres geboten worden, als das vorliegende Gesetz. Eanossa ist darin das dritte-Wort. Aber in derselben 3!ede, in der ich äußerte, nach Eanossa gehen wir nicht, was ich auch heute wiederhole, da steht auch noch, wie dies Eanossa zu verstehen, ilt. Ich habe damals hinzuge- ' fügt, daß die Regierung nach den Mit teln suche, um in einer möglichst friedli chen Weise aus dem jetzigen Zustande in annehmlichere zu gelangen, daß die Reaierung es ihren katholischen Mitbürgern schuldig sei, daß sie nicht müde werde, Wege aufzusuchen, auf denen die Rege lung zwischen geistlicher und staatlicher Gewalt in der schonendsten Weise gefun den werden könnte. Meine im Jahre 1375 ausgesprochene Hoffnung, daß einst ein Papst zurRezierung gelangen werde, der zum Frieden geneigt sei, erfüllte sich etwa drei Jahre nach der Aeußerung. Papst Leo XIII. sagte kurz nach seinem Regierungsantritt, daß er niemals Ruhe finden werde, so lange der kirchliche Friede in Deutschland nicht hergestellt sei. Ich glaube, daß dies hinreicht, um die Bedenken zu entkräftigen, als hätten wir die kirchlichen Kampfgesetze als Ba sis für die Zukunft des Reichs oder Preu ßenö betrachtet. Im Sinne des Gesagten habe ich. auch, sobald der jetzige Papst zur Regierung kam,' Verb indunam mit demselben angeknüpft. Leider scheiterte Alles und nicht zum Wenigsten an jber Entschlossenheit derjenigen Par teien, die als tertii gaudentes (sehet denfrohe Dritte) neben den Streitenden standen. Es lag mir nun nahe, die Frage zu untersuchen, was wir gratis und ohne Entgelt einseitig im Wege der Gesetzgebung den katholischen Untertha nen des Königs hingeben könnten. In Folge des Studiums dieser Frage bin ich veranlaßt worden, auch dem Detail der Maigesetzgebung näher zu treten, als es bei meinen sonstigen Geschäften möglich 'gewesen wäre, und ich habe mich doch bei der Prüfung des Status quo überzeugt, daß wir, wie es im Kampfe immer geht, manchen feindlichen Gebietstheil oecupirt hätten, der uns, wenn man der Sache näher ins Auge sah, ziemlich wertblos erscheinen kann. Ich habe mir di? Aufgabe stellen müssen, die Linie festzu stellen, bis zu der der König von Preu, ßen seinen katholischen Unterthanen gegenüber freiwillig und unentaeltlicb Eon eessionen machen könnte, ohne seine ei or..ii.-,L . v v : . cl - ,? r . r jene nulvlttlli UII0 vie flaaincye lcyer zeit und dessen Rechtsame zu schädigen, dabei ist u erwägen, dak im Kamdfe zwischen Landsleuten andere Regeln gelten, als in dem mit auswärtigen Feinden'; hier schade um jeden Schlag, der vorbei fällt, dort muß man sich die Frage vorlegen, ob der Schaden, den man ab wehren will, im Verhältniß zu dem Nutzen steht, den die Gegenpartei davor erwartete Bon allen Bestimmunaen' iur Jkeae' lung des Verhältnisses der Pnester fällt . für mich nach meiner privaten Ueberzeugung ein großer Theil.uner das Gebiet dessen,' wofür ich einen adäauaten Aus druck im Deutschen nicbt wein, was der Engländer aber Die Jagd auf wilde Gänse zu Pferde" nennt, die nie zum r -f t m- W t . . Ziete suyrr. ließt gar nicyr vx ver Möglichkeit, daß ein Priester, wenn er rrt n : C t . - ! fY i Prieuer vieiven iviu, gegen cci 9labftfamüren kann. und den Drie ittt in einem Widerstande a?acn seinen Vorgesetzten zu bestärken, halte ich für ein Bemüben. das in den weniastenäl len Erfolg haben kann. Dies ist das Feld, ,auf, dem ich persönlich zu Eoncessiontn' nfrtnai bin: ob icb sie werde amtl ick bethätigen können. Weiß ich nicht. Ich

spreche hler als '2)ittlle0'ves'errenoauses ' was ich als Minister thue, weiß ich nicht (Groe Heiterkeit) und ich will nicht anderen Entschließungen des StaatsMinisteriums präjudiciren. Ich hielt es für nützlich, die Vorlage, welche wir dem preußischen Landtage zu machen beabsichtigen, zur Kenntniß des Papstes zu bringen, um dessen Urtheil darüber zu hören. Ich habe diesem Weg den Vorzug gegeben, weil ich den Ein druck batte. daß ich beim Papste Leo XIII. mehr Wohlwollen und mehr Interesse für

die Befestigung des deutschen Reichs und für das Wohlergehen des preußischen Staates finden würde, als ich zu Zeiten bei der Majorität des deutschen Reichs tagcs gefunden habe (Heiterkeit). Papst - -. P - - i i. P 4. co ist ein weiser, gemäßigter uno tneo liebender Herr, ob man das von allen Mitqliedern der Reichstagsmajorität sa r & r pitfv. aen kann, ia)t lcy vaylngetteur. )utt Papst ist außerdem nicht Welse, nicht Pole, nicht deutschfreisinnig (Große Hei terkeit), er hat auch keine Anlehnung an die Socialdemokratie (Heiterkeit), alle diejenigen Einflüsse, welche im Parlamente die Situation fälschen, finde ich in Rom nicht. Der Papst ist reiner Katholik und nicht? weiter, als solcher. Der Papst ist frei, er repräsentirt die freie katyoliscbe Kirche, das Centrum repräsen tirt die katholische Kirche im Dienste deS Parlaments. Deshalb wende ich mich an die Kurie und bin entschlossen, in weiteren Phasen auf diesem Wege fortzufah ren, da .ich von der Weisheit und Friedensliebe Leos XIII. mehr Erfolg für den inneren Frieden Deutschlands er warte, als von den Verhandlungen im Reichstage. Ich wollte dem Centrum, so wie es zetzt zusammengesetzt ist, nicht aegenübertrcten, ohne dem katholischen Preußen vorher die Gewißheit zu geben, daß ich im Einverständnis mit dem Papste als der höchsten Autorität der katholischen Kirche handle. . Für die Regierungsvorläge, so wie sie eingebracht war, treten wir natürlich ein, sie enthält dasjenige, was der Staat geglaubt hat, unentgelt lich und freiwillig gewahren zu können. Wir wollen in diesen Fragen mit der Majorität im Lande zusammengehen; die vtegierung kann sich bei Sicherstes lung des preußischen Staates und deS Reiches nicht der Gefahr aussetzen, für national gesinnte Mitarbeiter solche emtauschen zu müssen und auf die Hilfe solcher angewiesen zu sein, die durch eine freiwillige Parteinahme zu Gunsten der polnischen Nationalität im Widerspruch mit der deutschen und mit den Bemü hungen der preußischen Regierung die deutsche Nationalität entkräften. Ich würde nicht rathen können, daß die Re gierung auf diese Eventualität hin sich die Mittelpartei entfremdete. Zur Vervollständigung darf ich noch hinzufügen, daß die Revision der Maige fetze, von welcher die letzte römische vcote die Gewährung der vollen An ttigepsticht abhängig macht, von der Negierung meiner Ueberzeugung nach ohne Schwierigkeit wird zugesagt werden können. Ich bitte Sie, meine Aeußerungen vorzugsweise als eine Nichtigstellung der Auffassung der Vergangenheit, für welche ich ein klassische? Zeuge bin, aufzunehmen; über die Stel lung, welche die Regierung zu den ein zelnen Punkten nehmen wird, zu sprechen, werde ich zu emem Zeitpunkt in der Lage sein, wo die Regierung ihrerseits im Stande sein wird, zu übersehen, wel ches die Gesammtstimmung in allen Parteien des Landes sein wird und bis zu welcher Linie der Concessionen die Majorität des Landes bereit fein wird. Die Regierung wird bis zu dieser Linie be reitwillig mitgehen, es kann aber nicht verlangt werden, daß sie sich mit d Majorität der Parteien des Landes in Unfrieden setzen soll. Nicht an der so genannten vfsentlichen Bkeinung, sondern an dem amtlichen Ausdruck der Stimmung des preußischen Volkes, wie sie in beiden Häusern des Landtages die Mög' lichkeit hat, sich erkennen zu geben, an dieser Stimmung, wird es sein, die Grenzlinie zu ziehen, biö an welche die Staatsregierung gern und bereitwillig gehen wird. Ein Nltter der Bürste. Zu den amerikanischen Ungeheuer lichkeiten", für die man drüben in Eu' ropa und besonders im alten Lande der guten Zucht und Sitte" kein Verständniß zu entwickeln vermag, gehö:t auch Pat Higgins, der Stiefelputzer von Den' ver, Eol., der noch immer Stiefel putzt und nebenbei Zeitunzen verkauft, trotz dem er bereits ein Vermögen besitzt, das sich mindestens auf 8100,000 beläuft. Higgins gibt nichts um den äußeren Schein", trotz seiner Neigung für's Stiefelputzen, und geht in einfachen Kleidern umher, als ob cx noch immer ein armer Schutzputzer und kein reicher Z1!ann wäre. t Er arbeitet jetzt mit vielen Gehilfen", die in mehreren Städten in Colorado und in Tombstone, Arizona, in seinen Diensten stehen, und läßt seinen zwei Töchtern,. auf die er ungeheuer stolz ist, in Chicago eine feine Bildung beibrin gen, sonst aber unterscheidet er sich in nichts von einem gewöhnlichen Stiefel Putzer. In früheren Jahren hatte er seinen Geschäftsplatz in New Jork an der Ecke des Broadway und der Ann-Straße. Während des letzten Bürgerkrieges gab er sein Geschäft auf, um in die Bundes marine zu treten. Er diente in dersel den zwei Jahre, dann war der Krieg zu Ende und Pat kehrte zu seiner alten Ve schäftigung zurück. New Z)ork war ihm jedoch bereits zu eng geworden und er zog es vor, mit dem Westen in die Höhe zu wachsen. So kam er ' nach den schwarzen Bergen, miethete sich eine be scheidene Holbude und hing das Schild .heraus : Hier werden Stiefel geputzt." Wenn Minenarbeiter zur Stadt kamen, gingen sie erst zum Barbier, um sich ra siren zu lassen. Dann gingen sie zu Pat, ließen sich die Stiefel putzen und fühlten sich dann wie vornehme Herren. Für jedes blankgeputzte Paar Stiefel be kam Pat 25 Cents m Goldstaub ; die Miner nahmen es gewöhnlich jedoch mit dem Goldstaub nicht sehr genau und zeig ten sich "fttigebig, während Pat jeden Cent sparte. So kam es, daß er man chen Tag 10 bis 20 Dollars verdiente. Dann ließ er sich auS New Aoik illu

strirte Zeitschriften schicken. Damals gab es in den schwarzen Bergen noch keine Agentur für Zeitschriften ; Jeder mann abonnirte bei Pat HigginS, und Higgins ließ sich für jede Nummer, die ihn höchstens 10 Cents gekostet hatte, 25 Cents, manchmal sogar einen Dollar, bezahlen. Das Geschäft ging ausge zeichnet, da tauchten jedoch neidische Concurrenten auf, die Geschichte bezahlte sich nicht mehr so gut und Pat zog es vor, nach anderen 3!egionen auszuwandern. Als er nach Leadville kam, hatte er bereits mehrere Tausende von Dollars in der Tasche. Er wählte die Erste Nationalbank von Denver" zu seiner Bank und läßt bis auf den heutigen Tag seine Geldgeschäfte durch diese Bank vermitteln. Manch mit Wichse und Bürsten handelnde Firmen in New Jork waren nicht wenig verdutzt, als sie un sauber geschriebene Austräge zur Liefe rung von Waaren im Betrage von Huuderten von Dollars von Pat Higgins aus Denver erhielten ; seine Wechsel Kurden jedoch stets prompt von seiner Bank aus bezahlt und Pat" gilt ihnen jetzt 1 einer ihrer besten Kunden. Ein Stiefelputzer als Besitzer von 5100,000, der noch immer Stiefel putzt, ist das nicht echt amerikanisch ? m . Vom Inlande. In Colorado belief sich die Ausbeute an Metallen im Vorjahre wie folgt: Gold 55,000,000, Silber S13. 500,000. Kupfer 57000,000, Blei 53, 2 1,000, zusammen 522,561,000. Nach New Jork sind dieser Tage nicht weniger als acht Millionen vtakrelen auf 34 Fischerbooten bracht worden, so daß der Fulton Fischmarkt damit vollständig überschwemmt war. In ganz Massachusetts wurde am 24. d. M. der offizielle Baum pflanzungstag" auf entsprechende Weise gefeiert. Man boss, daß daS Fest sich im Staate dauernd einbürgern wird. Im Postamt zu New York sind neulich wieder zwei Postsäcke des Oregon" eingegangen, die von einem Schiffe aufgefischt und nach Weihasprea que. Birg., gebracht worden waren, von wo man sie nach New Jork beförderte. In Louisville. Kto., steht Frederick Mordaunt, Geschäftsführer der Juvenile Opera Co.," unter der An klage, die jugendlichen Mitglieder seiner Truppe nicht allein nicht bezahlt, sondern auch noch mit Peitschenschlägen mißhan delt zu haben. In S t. A u g u st i ne, F l a., wird gegenwärtig das größte Hotel des Sü denS gebaut. Es wird 600 bei 400 Fuß groß sein und 54,000,000 kosten. Die Bauart soll die maurische sein und schon nächsten Winter soll das Etabliss. ment dem Verkehr übergeben werden. Im inneren Hof wird em Garten mit Springbrunnen angelegt, während sich auf der einen Seite des Daches eine Orangerie befinden wird. Die Legislatur von Mary

land hat ein Gesetz angenommen, wo nach es künftig den Verkäufern von Waaren, wie Thee, Kaffee, Zucker u. s. w. verboten fein soll, in ihre Waaren packete Preise zu verpacken, um auf diese Weise mehr Kunden herbeizulocken. Viele Kaufleute in Baltimore sind der Ansicht, dies Gesetz sei unkonstitutionell. Sie wollen es auf die Entscheidung durch die Gerichte ankommen lassen. In New bürg. N. I., hatten sich neulich zwei junge Ziegeleiarbeiter Na mens Patrick CommingS und John Welsch betrunken und legten sich spät Nachts auf das Eisenbahngeleise, um ihren Rausch auszuschlafen. Als sie am nächsten Morgen aufwachten, fehlte dem CommingS ein Fuß ; der andere Fuß war so zugerichtet, daß er amputirt wer den muß. Welsch trug Verletzungen am Rücken davon. Beide Nachtschwärmer büßen jetzt im Hospital für ihren Ueber muth. Ueber einen Aufruhr in einem Gefängniß wird aus Montreal am 25. d. M. gemeldet : In dem Staatsaefängniß zu Quebec ereignete sich' in Folge eineö. Fluchtversuches von 275 Ge fangenen ein förmlicher Aufruhr, in welchem es zum Blutvergießen kam. Von den Gefangenen wurden 16 verwundet, darunter fünf so schwer, daß sie nicht mit dem Leben davonkommen kön nen. Im ganzen Gefängniß befanden sich zur Zeit des Vorfalles 950 Gefam gene. In DesmoineS, Iowa, kam der erste Fall wegen Uebertretung des durch die Clarkbill verschärften Prohibi tionsgeietzeö zur Verhandlung. Ein Arzt hatte einer kranken Frau, der Angehörigen einer angesehenen Familie, zu it)rer Stärkung Bier verschrieben, und ein Expreß-Mann erhielt den Auftrag, zwei Kisten Lagerbier zu holen. Der Spitzel Pierce folgte dem Wagen, nahm vor dem Haus das Bier, als es abgeladen werden sollte, in Beschlag und den Fuhrmann in Haft. Der Fuhrmann ward g.egen Bürgschaft entlassen. DaS Bier liegt aber noch im Gericht. Herr Joseph D. Weeks, Special Agent deS CensuS-BureauS, hat einen Bericht über die Strikes veröffentlicht, welche im Jahre 1835 in den Ver. Staaten stattgefunden haben. Es fanden im Ganzen 313 Arbeitseinstel lunaen statt. Davon waren 169 oder 35 Procent erfolgreich, 85 oder 13 Pro cent wurden durch Compromisse beige legt und 227 oder 47 Procent blieben erfolglos. An Löhnen büßten während der Zeitdauer dieser Strikes 64, 779 Angestellte 53,711,097 ein, oder im Durchschnitt 557 per Mann. Mit dem Dampfer Warrick" aus Bristol, England, kamen neulich in New Iork 3 Jungen an, welche von dem Aufsichtsrath einer Besserungsanstalt in Bristol an eine Kinderhilfsgesellschaft in 3!ew York geschickt wurden. Die Eltern der meisten dieser Jungen leben noch und letztere waren wegen kleinerer Vergehen in der erwähnten Anstalt untergebracht worden. Die Einwanderungsbeamten halten sie aber begreiflicher Weise für keine wünscheswerthen Einwandererund haben die Dampfboot Gesellschaft an gewiesen, sie wieder nach England zu befördern. Eine romantische Liebes geschichte wird aus Anadarko im Jndia nerTerritorium senuldet. Ein Weißer,

ökamens Partey Nider, entführte M?a, die Tochter deö großen Medicinmannes Dog Star", nahm sie zu den Chickasaws und ließ sich dort mit ihr trauui. Nach einigen Tagen wurde er von den Stammcsgenossen Eva's überfallen. Sie nahmen ihm seine Frau, weil er es un terlassen hatte, für sie die übliche Anzahl von Ponies zu bezahlen. Rider wandte sich an die Behörden in Washington um Rath und Hilfe, seine angebetete" Eoa ist indessen selber anderen Sinnes ae-

worden und will von ihm nichts mehr ' wissen. A n meinem Hochzeitstage sollen Sie den ersten Kuß baben" sagte die schöne Jda Schmell in Arooklyn, als vor mehreren Jahren der muthige Feuermann John Rooney von Compagnie No. 30 sie mit Gefahr seines eigenen Lebens aus den Flammen rettete. Dieser Tage fand die Hochzeit der jungen Dame mit einem Herrn ChS. H. Haight statt; es hatte dazu sich eine elegante Gesellschaft (die Familie Schmell gehört zu den er sten des Platzes) eingefunden und der Priester hatte die Hände des Paa res segnend in einander gelegt, .als aus der Mitte der Gäste in Feuerwehrkleidung strammen Schrittes der junge Lebensretter an die festlich geschmückt Braut herantrat und von ihr in Form eines herzigen Kusses den Dank für seine schöne That in Empfang nahm. Bei dem folgenden Festmahle war der wackere Feuermann der Gegenstand derUnterhaltung ; er war der Held des Festes. Einer Nachricht aus uwen Sound, Ontario, zufolge herrscht dort große Aufregung über die Verhaftung von fünf Männern NamenS James King, John Wilson, Charles McClary, John McClearv und John McCarthy, welche unterder Anklage stehen, vor ungefähr einem Moiwt eine grauenhafte Mordthat begangen zu haben. Ein Mädchen Namens Ellen McCleary hat nämlich das Geständniß abgelegt, King und Bailey wären Beide in sie verliebt gewesen und deßhalb oft miteinander in Streit gerathen. King, der bereits vor 4 Iah ren einmal unter der Anklage stand, seine eigene Schwester vergiftet zu haben, und sich ohnehin keines guten Leu mundes erfreute, habe einen Mordplan gegen seinen Nebenbuhler geschmiedet und mit Hülfe der oben genannten Ge nossen ausgeführt. Der Proceß gegen die Angeklagten ist jetzt im vollen Gange. iisom Vuslanve. Da die Aufmerksamkeit dei Welt gegenwärrig auf die Erfindung P steurs gerichtet ist, wird man mit In teresse Notiz von einer Mittheilung nehmen, die sich gleichfalls auf die Heilung der Hundswuih bezieht. Die englische Aerztin Miß Kinzssord hat nämltch an die Pall Mall Gazette" ein längeres Schreiben gerichtet, in welchem sie eine Abhandlung des französischen Arztes Buission gegen die Hundswuth aus dem Jahre 1855 wieder an das Licht zieht. Das Verfahren Pasteurs besteht bekanntlich darin, daß durch Einimpfung von Wuthgift der Ausbruch der Wuth vermieden und so die Krankheit geheilt wird. Ist die Wuth bereits ausgebrochen, so hilft Pas Mittel nichts mehr. Vuisson aber behauptet, daß sein Mittel auch dann hilft, wenn die Krankheit bereits ausgebrochen ist. Zu feinem Mittel kani er auf folgende Weift: Er hatte bemerkt, daß die Wuth eine Spezialkrankheit des Hunde-und Katzengeschlechts ist, und daß diese Thiere nie schwitzen ; er wußte ferner, daß das Gift, der Schlangen, Spinnen und Skorpionen durch Schwitzen unschädlich zu machen ist, ein Verfahren, das in der Heimath der genannten gistigen Thiere vielfach mit Erfolg angewenoet wird ; er wußte end lich, daß das gewöhnliche Blatterngift nicht wirkt, wenn das geimpfte Subjekt sofort in ein Dampfbad gebracht wird, sowie daß das Contagium der Sumpfsieder und ähnlicher Krankheiten häufig durch Schwitzen vertrieben wird. Er folgerte hieraus die Wahrscheinlichkeit, daß die Wuth durch das nämliche erfahren sich heilen lasse. Er hatte bald Gelegenheit, das Experiment an sich selbst zu machen. Von dem Schaum eineö Wuthkranken, zu dem' er gerufen wurde, spritzte ihm ein wenig in eine geritzte Stelle der Haut, und es dauerte nicht lange, so bekam er furchtbare Schmerzen und alle Zeichen der Hunds Wuth stellten sich ein. Er beschreibt die selbe in seiner Abhandlung sehr anschau lich und lebhaft. Nachdem alle gebräuch' lichen Mittel nichts nützten, ging er in ein russisches Dampfbad von -42 grad. Er kam bald in Schweiß, die Symptome milderten sich und hörten endlich Ganz auf. Er konnte wieder trinken, schlies gut darauf und war am andern Tage ganz gesund. . Von nun an heilte er die Wuth durch Schwitzen und zwar erreichte er damit in kurzer Zeit in 80 Fällen vollständige Heilung. Die Erfahrung einer langen Praxis", schreibt er in sei ner Abhandlung, hat mich gelehrt, daß die Krankheit nach ihrem Ausbruch gewöhnlich drei Tage dauert. Am ersten Tage ist die Heilung' durch schweißtreibende Mittel sicher ; am zweiten ist sie ungewiß und am dritten ist der Fall beinahe hoffnungslos. Aber wer möchte, wenn er ein sicheres Mittel weiß, bis Zium dritten Tage warten V Das ist der wesentliche Inhalt der Buisson'schen Abhandlung. Das . Institut Pasteur gäbe wohl die beste Gelegenheit, die Angaben Vuisson's durch Experimente auf ihren wirklichen Werth zu prüfen. Jüngst tauchte die N achricht von einem prächtigen Nubens-Bilde auf, welches der bekannte Shakespeare Recitator Hermann Linde auf seiner letzten Kunstreise in Amerika entdeckt und erworben habe. In Kunstkreisen wurde mit Recht diese Meldung zuerst statt bezweifelt. Nun bringt über nach genauer Besichtigung des Bildes, das sich zur Zeit in Rotterdam befindet, der Nieuwe Rottervam'sche Courant" eine eingehende Schilderung und tritt für die Echtheit derselben ein, was angesichts der engen Beziehungen des genannten Blattes zu den ersten Kunstkennern und Kunstkreisen Hollands von entscheidendem Gewicht ist. Der neue Rubens ist dattvch nicht groß, aber sehr schön ; einen Meter breit, dreiviertel Meter hoch, indeß, trotz des kleinen Umfangs, von mächtiger drama tischer Wirkung. Er stellt die Scene dar,, ftie Herodias daS. Haupt Johannes

des Töufels zu ihrem Äater bringt. He rodes sitzt mit seiner Gemahlin unter einem Thronhimmel an der Tafel, feine Tochter, steht mit der halbverdeckten Schüssel, in welcher das Haupt Johan nes ruht, vor ihm. .Die beiden blutdürstigen Weiber zeigen keine Spur von Erregung, während Herodes entsetzt zu rückfährt und die anwesenden Gäste sich mit schaudernder Neugier vorbeugen, um das entsetzliche Gericht zu sehen, das die schöne Herodias in den Festsaal brachte. Zeichnung und Colorit des Bildes sind vollendet; ein besonderer Werth liegt noch darin, daß verschiedene Figuren in-

teressante Porträts sind. So ist z. B. Herodes als Rubens selbst zu erkennen. Die Gemahlin des Herodes ist Helena Fourment, die zweite Frau von Rubens. Die Züge der Gäste erinnern an große italienische Maler; Palma ist deutlich zu erkennen, ebenso Tizian und Michel Angelo ; übrigens sind andere Einzelnheiten des Bildes Nachklänge an Rubens Studienaufenthalt in Italien. Das Porträt der Helena Fourment beweist, daß das Gemälde erst nach dem Jahre 1630 entstanden sein kann, es scheint in des Meisters dritte Periode zu gehören. Daß Rubens den Gegenstand ursprüng lich in dieser genialen Weise behandelt hatte, war schon durch den Stich von Boetius Bolswert bekannt. Das Museum zu Weimar besitzt eine Zeichnung, und eine Copie ist in Christiansborg zv finden. In Nizza hat sich, wie die Allgem. evangelischlutherische KirchenZeitung" berichtet, ein internationaler Verein gebildet, der in einer Flugschrift, die sämmtlichen Regierungen Europas mitgetheilt worden ist, die Todesakten und Abschiedsbriefe von 1,8L0 Spielern veröffentlicht hat, die sich in Monte Carlo von 187785 in der Verzweiflung entleibt haben. An dieser Bewegung gegen Monte Carlo nehmen besonders hervor ragende Protestanten in Frankreich lebhaften Antheil. Vor zwei Jahren hat einer derselben durch einen singirten Hirtenbrief det Bischofs von Monaco, in dem der Skandal der Spielhölle gebrand markt würd?, versucht, den dortigen. Vi schof aus seiner schweigenden und den Unfug schützenden Stellung herauszu--bringen. Allein es war umsonst; die anfänglich angedrohte Verfolgung geschah nicht, wie es heißt, weil beträchtliche Summen von Monaco in die kirchlichen Kassen fließen. Auch der Papst, an den sich dev Schriftführer des internationalen Vereins gewandt, hat, so viel man weiß, den Bischof Thsuret nicht bewogen, mit dem Fürsten von Monaco und mit der Spielhölle zu brechen. Eine Scandalgeschichte wird demnächst die Pariser beschäftigen, wenn es zum Scheidunzsprocesse kommt, von dem man in vornehmen Kreisen unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit jetzt schon spricht. Man erzählt, daß ein Graf, einer der nobelsten Repräsentanten des vornehmen Quartiers, sich sterblich in eine Negerin verliebte, daß er Al leS aufgegeben dieser dunkelfarbigen Circe halber. Ehe er sein eheliches Heim verließ, glaubte er aber noch, an seine Frau einen Brief schreiben zu müssen, in dem er ihr mittheilte : Weil er nicht das Glück gefunden, das er an ihrer Seite erhoffte, wolle er dasselbe unter einem anderen Sterne suchen !" Die arme Grüsin hat sich zu ihrer Mutter geflüchtet, dort die Befreiung aus den Ehefesseln erwartend, wofern es den energischen Anstrengungen der Verwandten nicht gelingt, den Ungetreuen wieder zur Raison zubringen. - A is Die m e l l e des Czaren nach dem Süden Rußlands angekündigt wurde, hieß es, dieselbe werde hauptsäch lich deshalb unternommen, um der stei genden Unzufriedenheit der bäuerlichen Bevölkerung entgegenzuarbeiten. Kaiser. Alexander III. ist aber auf seiner Fahrt nach der Krim nirgends in Berührung mit dem Volke gekommen und sogar die Fahrt nach dem Lande der donischen Kosaken, der angeblich treuesten Anhänger des Kaiserhauses, ist aufgegeben worden, weil man dort ein nihilistisches Complott entdeckt hat! Sobald der Kaiser den Entschluß gefaßt hatte, entsprechend allem Brauche seinen Sohn den Kosaken in Nowo Tscherkask als deren Hetman vorzustellen diese Ceremonie hätte längst erfolgen sollen, wurde aber von Jahr zu Jahr aufgeschoben da machte sich natürlich die Polizei sofort daran, alle Lokalitüten, welche der Czar besuchen sollte, gründlich zu untersuchen. Hierbei hat man nun etwa 30 Werst von Nowo Tscherkask in einem Teiche nahe bei dem Dorfe Anto eine Menge schwarzes Dynamit, Handgranaten und Dynamitpatro nen entdeckt. Der Verdacht lenkte sich auf den Sohn des Dorfältesten, welcher zugleich Kosakenofsicier ist. Derselbe, sowie sein Bruder, ein Student in Petersburg, wurden . verhaftet und man glaubt, daß Beide eifrige Nihilisten sind. Nach dieser Entdeckung wurde die Reise des Czaren aufgeschoben. ES ist bezeichnend, daß fast jedesmal, wenn der Czar 'eine nur von Russen oder wenigstens von Slaven bewohnte Gegend feines Reiches besuchen will, nihilistische, gegen den Kaiser gerichtete Complotte daselbst ent deckt werden. So war es in Polen im vorigen Jarre, so jetzt unter den Vertheidigern des Thrones" am Don. Dagegen konnte der Czar sich frei bewegen in Finnland, welches eine freie Vfas sung besitzt und wo das russische Regi ment noch wenig Unheil hat anrichten können. Uebrigens sind bei der dies maligen Reise des Kaisers nach dem Sü den noch, schärfere Sicherheitsmaßregeln getroffen worden, als bei den früheren. Tagelang vorher war jeder Durchgang im Bahndamm, jede Brücke durch Dop pelposten bewacht; eine dichte Postenkette sicherte die Bahn und eine zweite Postenkette stand am Reisetage in einiger Entfernung von der ersten, sodaß'sich auf beiden Seiten der Bahn bis auf hundert Schritt Niemand nahen konnte. Ein bis zwei Stunden vor dem kaiserlichen Zug fuhr ein solcher mit den höheren militärischen Vorgesetzten der längs der Bahn stationirten Truppen, sowie Gendarmen, die das Personal auf den natürlich ebenfalls abgesperrten Stationen prüften. Der kaiserliche Zug bestand endlich aus zwei ganz gleichen Zügen, von denen der vom Kaiser benutzte bald vorn, bald hinten fubr7 Kaufe Mucho'S "Iest Havanna Cisrara". . . . . ' i - ...... .

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HSfx ail lCM L OcXfiJ j"-"- ,rri ZWMM (Goldene Medizinische Entdeckung) Deilt alle Ausschläge eo eine, gewöhnliche Finne oder Blatter iiS , tn schlimmste Tkroseln. Talzslntz. eschwiire, Tchuppigkeit oder auheit der Haut, kurz alle durch unreines Vlut reruriachten Krankheiten erden durch diese machttge, reinigende und stärkende Armet überwunden. Unter ihrem irehlthktizen Sinftusse heilen roke fressend eschlpüre rasch. Jbre Sraft hat sich namentlich in der Rettung von Schwindflechte, RosekRash. Blntschware, Karbunkeln, tvmu den ae, skrofulösen est,würe und Gefchwülfte, oüstgelenk'Krankyeit, Knie schwamm, ttropf oder dickem Hals und erweis tttteu Trüfe gezeigt. Man sende zehn Cents iu Briefmarken für ine mit eclomten SlbbUdungea auS gestattete Abhandlung über Hautkrankheiten, oder den selben Betrag für die Abhandlung über Skrofelleiden. pDa Kl? ist bo tbiu" Man reinig ti gründlich durch den Gebranch von vr. Plerce't Golden JMIcnl DUcorery. und aute Berdau. eine sleckenfreie Haut, frischer Muth. ebenS energie und Sefundheit der eionftitution er. dsn dadurch hergestellt. Die Schwindsucht, die eine Tkrofelkrankhelt der Lunge ist. wird durch diese Sotteögade von einem Heilmittel schnell und sicher tn ihrem Fortschritt gehemmt und gebellt, wen da ZVItttel eingenommen wird, he daö Leiden die letzte Stadien erreicht. Wegen ihrer wunderbaren Macht über dies schreckliche tödtliche Krankheit bat vr. V te re, a!5 r diese jetzt berübmi Arznei zuerst dem Publikum dar bot, tm Ernst daran gedacht, sie ine "i.'onumptkm Our"Schwtadsuchts.HeUmittel ,u nennen, bat aber diesen Namen fallen lassen, weil derselbe ,u beschränk für ine rznei. welche infolge ihrer wunderbaren Der. eintqung tonischer der ftarkevder, alterativer oder säst, verbessernder, antlbiliöser, brnstlösender und nährender Eiaenschasten ohne Gleichen ist. nicht nur als ei Heil. Mittel gegen Lungenschwindsucht, sondern -gegen alle Chronischen Krankheiten Leben des Blutes und der Lunge. Wen Du Dich matt, schläfrig, schwach fühlst, Ha anblich Hautfarbe oder gelblich braune Flecken im Se ficht oder am Leib haft; wenn Du hiuftgev Lopfschmer, oder Schwindel, Uebelgeschmack tm Muude, innerliche H,K oder Frösteln, abwechselnd mit heiße Blutandrang, haft: wen Du tedergeschlazen und o dSstern Vor. gcfuble erfüllt bist: wenn Dein Äxxettt nnrezeimaßiz und die Zunge belegt ist, dann leidest Du a Ver, dauugbeschwerden. Dhspepfie und Leber krankheit oder aUiakeit. I icle Falle spart man nur einige dieser Symptome. IS ein Heilmittel iezen alle solche Falle ist Dr. Pitrta's Golden Xedicftl iftcverj ohn Sketche. gen J5ttfd)rat)f, Vlntfpeie, Kur, athmigkeit. Luftröhrenentjündung, schltm rnen Huste. Schwindsucht und verwandte Leiden ist sie in nnsihliares Heilmittel. M sende eh Leni tu Briefmarke, für Pr. Vierce'S Buch über Echtvindsucht. Bei Apothekern Am habe. Preis S1.00, "MW lorid's Dispsns&ry Uedica Association, Eigenthümer, 6C3 Main Str., vnffak. . 0. $500 Belohnung I wird von de Eisenthümern von Dr. ge uaiarrp emeoy" yvn ctnc atarrhfall, welchen sie nicht kurtren können, ausgeboten. Wen man einen ekelbafte ober anderen Llufluß au der Nase, theil, eise Verlust drS SeruchS, Se frfctntfj iiX.KX. tfäfc. nr.. - . i""'" " uiyv! ivw nuacu. DIITirafra I5mifi.rt k. KV4.-.J9 fs.t.i l tuui iu jivBiz oaig dan hat man atarrh. Tausende solcher Falle enden ta Schwindsucht. .ikatarrh Rem e d y bellt die schlimm, fie all o atarrh, Kopferkaltnng und ka Utrrhsle apsschmerz. 50 Cent. A.SE0ECKE,jr., AmlsHe, Bank - Haus, Eck 8. und Villt Straße, , , OinolnnGitl, O. Vollmachte ach Deutschland, Oesttrnich und der chw,t, aeserttgt. Gousularische Vgludigugn besorgt. Gvöschaften . s. . xromxt und fichtr tiukasftrt. Vertreter in Jndtanaxett : Philip R&ppaport, R. lto v? oqiand Qtia$i. 3 V wwun"m , WfT-miWnwt mn , , ,fä Lyrnan Vapor .Stove, 2, 3 traft 4 rennst Ebenso leicht a-zu,2ndn nie tine Saiflamm. Der Brat, und Backofen kann mit einem Brenner g. heitzt erden. Momtor.Oel.Oefen Alaskaka Rfrigerators. ElSwasser'Behältkr. Kochöfen und Rangei.. ' Mantlek und .Erate 4llP" ! . V" s v r e ENflETT 2 Oft Washington .Str. Dr. C. C. Everis, DeutsherZahuarzt, . lRachsolgn in ,. . It'.lirt.) . .-.,..,.. R'3.:Cc?t Washington u. Vennsvlvanta Otr. . 3 n d l c n a p 1 1 i. Isidiana Trust & Safe Deposit Co., No. 40 Ost Washington Str.. Besitzer von Wertbpapinen u. s. v.. derbe ei besonders dortheUhaft finden, dieselben zur sicheren Anfbekahruog und'uur unter ihrer eigenen Kontrolle und persönlichem Zutritt z deponiren i . . ' sicheren Depositengewölbe.

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Politische Anzeigen, i Für Mitglied des NepräsentantenhalskS der Legislatur Otto tecbban, untermorien de' Ertschiidung ter rexublikaisbn ?kominattonSEono,n isn Ftjr Schatzmcistcr. Hez Smart. on Llvzrence Toansh ?, unterrovrfen der ön:scheidung der rexudttkartich, RominationSv.onvent on. Für County-Clcrk. AureliuS I. Jotzce, unterworfen der Entscheidung der kkxub'tkanischen Sount? Sonvention 1dS.

Jobn N. Clinton, unterworfen der Entscheidung der rexubMenischtn Ent ?onv?tion Edward H Dean, ntruorfen der Entscheidung dir rexublilantschen Tountn öonventton. Für County-Auditor. Jobn W. Pfaff. unterworfen der Entscheidung der rexudlilantschta Eountu Convention. Samuel Merrill, unterworfen der Entscheidung der exudlilavisch Countu Eonvention. Jobn Browning, nterirorf der Entscheidung der republikanische ?IsmtnattonEonotNttn. 1. Äat . Für Sheriff. Henrv H. Vcville, nt'kworfen der Entscheidung der reoutlikantsche Eountu konventio I8&6. Nichard S- Colter, unterworfen der Entscheidung der revublikanischea Eounty Eonvcntion. George H. Carter, unterworsen der Entscheidung rer demokratische Countu Eonrentton. Lee Fulmer, unterworfen dr Entscheidung der Kublika ischen Ent?Eonoen.ioo. Für Couniy - Recorder. (Zugene Sanlcy, nnirorsa der Entscheidung der rexudlikant'chen Gountn Eonventien. Für Corouer. Dr. W.H. Wiibard. unterworfen der Entscheidung der rxudlitLsch NominattonS Convention. Wie Beo Line !" nach Cleveland, Lake Chatauqna, Niagara Fall, Thousand Island, Lake George, Lake Kham . ptaw, Saratoga. WHUe Mountam, Old Orchard, Rye Beach uud alle Eurplätzedon NEW ENGLAND Mit t chnkLjüg täglich. Die iniige Bahn von Jndianaüolik nach Now York and Xloston wtlche durchgehende Wage tn Verbindung alt der Lake 5lzor und . D. Central Etiendah bat. Die ln,tg Badn, welch tm rand entral Dot t AemZor! einläuft. - Sin westlich gltjkndkk Schneüzug wmdk ingirich tet und Pafsagttk, welch aaz rkchouxi, Aansa, Siebratka, Colorado, em Vexic und Eanforia reisen wollen, finden beste ttomadatto und niedrige Katen. undrelse-Villet. - an hol sich detA.J. N tch ol , ignt, uttunst 3 Xiietl in allen regulär rickt.Osstct. g.B.THoma. O.S.Skiuner, Etneral Ranager. Traf5ekgt. . I. Umtty, Sn. Paff. gt.. Eleoeland. 0. w. J. ISI0I10I, Passagiervgent. Jndianaooli, Ind. 7 0. ate Hau nd 136 . Slld J2tn,i Strat. ZStr skiZe, I?r Lenötzt dt, VVAI.1 LINE ! tzr Warum? ca WtU fie die kürzefie und beste Lin über Qt, Xotiis, SXiBson.xi9 Kanu, Iowf, ebrafiiLca, ; 7oxn49v ArkannaM, Oolo radot New Mexico, De oota uu Octllfonaia ift. ' Das Vahnbett ift von Etew und die Scyu find an Stahl. Die Waaen haben die enefteu Verbessernngen. Jeder Zug W Echlaswagen. Passagiere, ob sie nun VUlete erster Klasse, oder . Emiranten.Villete haben derben durch unsere Paffagierzüge erfter Klaffe befördert. Ob Sie nun ein Villet zu erutößigten Pret seu, ein SxcnrstdOtiillet sder irgend iue Sorte Kisenbahnbillete vollen, konzm Sie, oder schreiben Sie au H. Xt. JDorlus sststent kral V?sagirKgnt. . ordoft,, Washington und Jltr.oi trJnd',l ' G. H il l, Ven'l Sept. St. LonU, 0. K. . 0 1 b. Vrv'l Voss..ot St. ?eut V. "g))TlJUlsVultEwAl8liY CHtCACO Rt,(,(q m - V Die küriZste und direkteste Linie von ' ' INDIANAPOLIS ch - - Frankfort, Delphi, Montieello, Michigan Citv, Chicago, und all Orten t.n nördlichen Jndiana, Nlchi gan, nördliche lliuois, Wisconsin, Iowa, -Minnesota, Nebrat'a, Kansai Nev VkezicofDakota, Nedada, Clirado, Kalifornien und t Oregon. 2 direkte Züqe taglich 2 von Jndianapoli nach bicago Z ebenso nach Michtgan City, elegante Pullman Schlaf Waggons auf den Nach:;üg.-. Ekpöck marken bis an's Ne seziel erthe lt. ' Atme Bahn bat ?rkßcr B mllchkeUkn der billigere Sia:n c'.l tru. S Ui)' nd qnixirung nicht in uberlrefte. Stohl-Selet. , ,U,r latfonn nd töt,fsn, fc'iftdrewlc und a"1 oder Ein richtungen, u,,i!d'ltrsfl,che Vorthe'; für Emiera, ten, Land ndTourl!ten'!vtit,t nac' irgend in Ort, de? ron andere Brhr.ln deruhl ' w.rd. Wenn an nördlich, südlich, östlich i.r w,?Uch u niin wünscht, tauf man ncht das ig i(Uv h man utijtx it',t u f. w. g)r;n. icLegen äherem end man fich ar JK,olrt .ICininett, . Distrikt Pzffacttr Lgevt. 26 Sild IZinris Straß, Jndias?e' , Jd. ?ot)n . arsa, . C-.. ,neralVeralek, eral $aftagir ttuL hieag, 2, Ehikag 2. ......

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