Indiana Tribüne, Volume 9, Number 218, Indianapolis, Marion County, 28 April 1886 — Page 2
Zndiana Tribüne. Erscheint FSglilZ und $onnta$s. rjVetljhcht .TrlBÜne" tostet durch den XtSgtill J Cstl per fSocht, fei Conntagl Irtia!" feutl Fit och. Veid infammm lft Cent. P yoft sgtfcht2t U BoiasISi)U!V3 IS per S5t. Qsstee: 120 O. Marvlandgr. Indianapolis, Ind., Ü8. April 1886. Neligionökrawall in Frankreich. f . - - 'Sehr ernste Unruhen haben sich am 8. April in La Combe des Eparres, Ge meinte von öhateavillain, im Cantön und in der Nähe von Bourgoin, zugetra gen. In dieser Ortschaft besteht eine Fabrik, genannt Fabrik Giraud, in wel cher der Director ohne Erlaubniß eine CäpeLe eröffnet hatt?. Die Behörde wies ihn vier Mal an, daß er sich dem Gesetze zu fügen, d. h. die Erlaubniß zur Eröffnung der Capelle nachzusuchen habe. Auf diese Mittheilung der Verwaltung erfolgte seitens der Direction der Fabrik keine Antwort. Vor einiger Zeit wurde dem Pfarrer von Chateauvillain seinGe halt gesperrt; er las demnach keine Messe mehr in der Pfarrkirche, sondern in der Caxelle der Fabrik Giraud, ohne hierzu ermächtigt zu sein. Angesichts dieser doppelten Ungesetzlichkeit ver ordnete der Präfect in einem Er laß, die Capelle zu schließen und Siegel anzulegen. Der Polizei Commiffär von Bourgoin erhielt Befehl, sich am Mittwoch nach Chateau villain zu begeben und den Erlaß des Präfetten durchzuführen. Der Directol der Fabrik, Herr Fischer, welcher den Commiffär empsing, erklärte, er wider setze sich formell der Durchführung und Maßregel, indem er die Unverletzlichkeit des Hauses vorschützte ; er fügte hinzu, daß er sich widersetzen würde, falls er mit Gewalt eindringen wollte. Angesichts dieses Wlderstandes glaubte der Commis sär, sich zurückziehen zu müffen. Am 8. April um 4 Uhrbegab sich der Unterpräfect von La Ccur-ru-Pin, begleitet von den berittenen Gendarmerie-Brigaden von Bourgoin und La Cour du-Pm, dem Po lizeicommiffär und einem Schloffer, nach Gomkc, um die anbefohlene Schließung vorzunehmen. Bei iyrer Ankunft vor der Fabrik be fand sich die Behörde. 300 400 Personen, meist Arbeiterinnen der Fabrik, gegenüber; diese empfingen, hinter Bar rikaden geschützt und mit Stöcken und Steinen bewaffnet, an ihrer Spitze der Director, die Behörden mit einem SteinHagel. Der von dem Unterpräfecten requirirte Schkoffer konnte das stark verbarrikadirte Eingangsthor nicht öffnen ; die öffentliche Gewalt mußte von rückwärts einziehen. In diesem Augenblicks feuerte Herr Fischer auf die ossicielle Gruppe fünf Revolverschüffe ab. Ein Gendarm brach schwer verwundet zusammen ; ein anderer erhielt ein Geschirr an den Kopf; er er widerte mit einem Nevolverschuß,welcher die Arbeiterin, die nach ihm geworfen, sofort tödtete. Ein anderer Gendarm, vereinen heftigen Stockschlag erhalten hatte, gab Feuer, und die Kugel traf Herrn Fischer am Halse. 3!och weitere Personen wurden in dem Handgemenge verletzt. Nachstehend die richtige Ziffer und die Namen der Ver letzten: ras Mädchen Bonnevie aus Blvl wurde, wie bereits erwähnt, durch einen Nevolverschuß getödtet, das Mao chen Marmorner schwer verwundet; Herr Fischer schwebt in Lebensgefahr ; der Wachtmeister Lille wurde an den Fin gern leicht verwundet ; die Gensdarmen Dalli und Bonnieux sind durch Stockhiebe und Geschoffe leicht verwundet worden; desgleichen erhielt der UnterPräfekt eine leichte Verwundung. End lich behielt das Gesetz die Oberhand ; entsprechend den Instruktionen des Prä.fecten wollte der Polizeicommiffär die Siegel anlegen, allein die Thüren der Kapelle waren vorher auf Befehl deS Fabrikdirectors entfernt worden. Am nächsten Morgen war die Ruhe wieder hergestellt. eine Bettler.
Ein fein gekleideter junger Mann mit einer goldenen Brille auf der Nase und mit Glacehandschuhen auf den Händen trat neulich in New Jork es war um Mitternacht an einen Reporter, dem er auf der Straße begegnete, und flüsterte ihm vertraulich zu : Möchten Sie nicht so freundlich sein, mein Herr, mir einige Pennies zu geben, damit ich mein Nachtlogis bezahlen kann?" Was wollen Sie?" stammelte der erstaunte Zeitungsmensch. Ich bin vollständig mittellos. Ich habe Unglück gehabt," antwortete der iunge Herr in mildem Tone. Der Reporter griff in die Tasche, fand ein Zehncentsstück und wollte es gerade dem Armen geben, als derselbe fortfuhr: Ich bin erst vor einem Monat auS England gekommen. Ich kann keine Arbeit r nr p r ' ' rt f. w finden. y vm em 2Kaqimii. ycy habe seit gestern nichts gegeffen." Den Mann der Feder überkam ein menschliches Rühren; er fügte noch 25 Cents zu der Gabe birnu. Der Un glückliche" schien einen Augenblick zu . c wa r.i. zauoern, na?m cann oas i2eio, mficie leicht seinen Hut, sagte: ich danke," und aina. Nach einer Weile betrat der N Porter eine seine Wirthschaft und sah zu seinem Erstaunen den armen Maschinisten" an Va tn VavT Itrt iHrtlf -CUi; IVU VltltW yVUVV ii Ityttu war, einen Drink", der 50 Cents ge kostet hatte, auszutrinken. Mit großer ..: . c c r Vemutyttqleir niare er oaoei oem 3?i tungsmanne, wie einem alten Bekannten, HL Diese Frechheit Zmponirte dem Repor ter. ' Er lud den Bettler ein, sich zu ihm Uktn. bestellte etwas zu-trmken und sag U : Mensch, ich bewundere Sie. JTom men Sie, setzen Sie sich. Was betreiben Sie eigentlich i" Der Bettler leistete der Aufforderung willig Folge und erzählte, er sei. früher Maschinist gewefen, yaoe aoer feine bei: verloren und dann den Beschluß e:
saßt, als vornehmer Bettler" sich durch'S Leben zu schlagen. Das Geschäft be tahle sich ausgezeichnet. Er imponire Allen durch seine Kleidung und seine Manieren, Niemand zweifle, daß er Zßich nur augenblicklich in Verlegenheit be sinde, und Jedermann gebe ihm gern etwas Geld. Ich hüte mich wohl," fuhr der Bettler fort, einen unterwürsigen Ton anzuschlagen. DaS würde meine Rolle verderben. Ich spreche stets frei heraus, wie ein Gentleman. Mor gen fahre ich nach Washington, jetzt ist der Congreß in Sitzung, und da gibt' viel Geld zu machen." Nach längerem Gespräch thaute der Bettler immer mehr auf. Er erzählte, es gebe in New Aork viele Leute, die unter dem Bettlervolke die Rolle von Aristokraten spielen und ihren Lebensun terhalt durch imponirendes, feines Bet teln verdienen. 'Hätte ich," fo sagte er, pumpen angehabt nnd Sie in flehendem Tone angesprochen, so würden Sie mich einfach abgewiesen oder gar der Polizei angezeigt haben. So aber haben. Sie's nicht gethan." Der Reporte? war überzeugt. Er hatte gewußt, daß es grobe und unver schämte Bettler gibt, die durch Frechheit ihren Lebensunterhalt gewinnen, er kannte verschämte Bettler oder solche, die sich auf das schreiben von Bettelbriefen verlegen, einer oft sehr lohnenden Ve schäftigung, besonders wenn sie von Frauenhand herrühren; er kannte die Bettler an den Straßenecken, die Orgel dreber, Krüppel und armen Waisen", die sämmtlich das Betteln professionell betreiben, aber Bettler als Stutzer waren ihm noch nicht bekannt gewesen. Es ist doch eine Weltstadt, dieses New Aork," dachte er sich, als er den Saloon verließ, um in seiner Office weiter zu . , . r t c ... rn ?
arbeiten, lies vis in oen morgen yinem. - 1 Zu Victor SHeffelS Tode. Einem Nachrufe des N. W. TageK an den jüngst verstorbenen Dichter ent nehmen wir folgende Stellen: Die Flamme brannte vor unseren Au I en längs o nieder, wir sahen zu, wie ie verglomm, wir wußten im Boraus, daß sie plilich verlöschen müffe, und doch hofften wir immer wieder, ein gün rnqer Windhauch werde sie von vceuem zu Gluth und Licht entfachen. Nun ste hen wir im Dunkeln, die Flamme ist niedergebrannt, es ist zur That geworden: Victor Scheffel ist todt! Ist uns nicht. da wir diese Kunde vernehmen, als dien, tete sich auf einmal um uns tiefschwarze Nacht, als sei aus unseren Herzen ein Stück zugendllcher' Frobseltgkeit geriffen worden, als wäre die Welt, in der toii leben, schon wieder um ein gut Theil trauriger geworden ? Nicht die Lustig keit oder, um im Scheffel'schen Geiste zu sprechen, nicht die Fidelität ist es, die uns bei seinen Dichtungen, welche auf aller mannlichen Jugend Lippen Ieden, jetzt noch so entzückt, wie sie uns einst entzückte, als wir sie frisch vom Quell geholt in der eigenen Jugend Ta gen, denn das Wohlgefallen an dieser Lustigkeit ist eben mit der Empfänglichkett der Jugend enge verbunden ; was uns an ihm, auch wenn wir ganz und gar lebensmüde geworden, immer gleich warmen Sonnenschein ins Herz gießen wird, das ist der Trost, den wir uns aus seinen Werken holen, wenn der Pessimis muS unserer Tage und unserer eigenen Anschauung mit seinen schärfsten Kral len nach unserem Herzen greift, der Trost, daß es doch noch Einen lachenden Sän germund gibt, noch Emen Nufer im Lebenekampfe, der seine Sache auf Nichts gestellt, noch Einen unverständigen Mann, der in glücklicher Veranlagung sich's durch nichts verdrießen ließ, seinem ureigensten Wesen treu zu bleiben. Nicht zu den Allergrößten, nicht zu den Unsterblichen gehört Victor Scheffel, aber zu jenen von ewiger Popularität getraaenen Poeten, die immer neuauflteigende Anhänger finden, weil dort, wo die alten Häuser in die höhere Charge der bitteren Praxis vorrucken, immer wieder neue Füchse.den Dienst antreten: Für Victor Scheffels (Zauäeamus!" wird es ewig junge Sanger geben und wenn sich die Welt noch mehr verdüsterte. Wer aber jemals emen Cantus steigen ließ von Victor Scheffel, vergißt ihn sein Leben lang nicht. Das ist ja auch das Eigen tbümliche bei der Wirkung Scheffel'scher Poesie, daß sie durchaus nicht von der Mode abbängig ist, vielleicht vor Allem schon deshalb, weil sie sich in die weiche Masse des Herzens der Jugend zuerst ein prägt, die dem Himmel sei Dank, doch noch nicht durchgängig den Tages b?rrllchkelten huldigt, die von der Re klame dem Publikum eingepaukt werden und die mit dem naturgemäß nachlas senden Lärme wieder in ihr Nichts zurücksinken. Am gewaltigsten zeigt si der unverwischbare Eindruck Victor Scheffcl'scher Poesie durin, daß er nichts an seinem Elfolge verlor, wiewohl er nachgerade erdrückt worden von Äach ahmern, die da mit einer einzigen Ausnahme und das ist Rudolf Baum bach vermeinen, lustig klappernde Worte und drastisch erfundene Stoffe ge nügten, um auf jeder Kneipe gesungen zu werden, mit jener unverwüstlichen Verve, wie ein Lied etwa vom Kaliber des schwärzen Wakfisches zu Aekalon. In der Mltte drr Fünfzigerjahre trat Victor Scheffel zum eistenmale in die Oeffent lichkeit es hat eine gute Weile gedau ert, bis er sich den Grund und Boden er kämpft, auf dem er nun für alle Zeiten stehen bleibt. Ein Lieblingkbuch der Teutschen, die Geschichte von Elkehard, lag jabrelana imMagann der Meidinaerschen Verlagshandlung in Frankfurt auf emmal sprengte ein gutes Wort an guter Stelle den Verschluß und Ekke haro" zog tnumphuend durch die deut en Lande. Weil Scheffel Alles, was er aeschrie ben, aus sich selbst heraus geschaffen, weil er an Allem, was er geschrieben, mit väterlicher Zärtlichkeit hing, konnte er bitterböse werden über ein schiefes Wort unfreundlicher Kritik. Wer ihn daran erinnerte, daß Freügraths Vor liebe für originell klingende Wortbil dunz unwillkürlich auf seine volltönende Sangweise Einfluß genommen,wehe dem, der ihn daran erinnerte. Als ein deut scher Schriftsteller vor zehn Jahren eS wagte, Scheffels Huldlgungsgedicht an den Großherzog von Baden abfällig zu
zersetzen, verklagte ihn der gereizte P0er und gab nicht Ruhe, bis sein College in Apollo zu harter Buße verdonnert wur de. Und doch war es nicht die Selbst gefälligkeit eines wichtigthuenden Dilet tanten, die ihn die Kritik nicht ertragen ließ, sondern die Freude an seinem Schaffen, die er sich nicht vergällen las sen wollte. Er sagte sich, es sei gut,und es war gut. Aber schon damals, vor nun zehn Jahren, war er nicht der frühere Scheffel, leise kroch die Krankheit an ihn heran, an einen Mann, der rüstig schien für sein hohes Alter und der noch den Ve
cher in Händen halten konnte wie ehe dem, da er die ersten Lieder von der Schloßhöhe zu Heidelberg m s Neckarthal hinabblies Nun ist er todt und um uns herum ist es plötzlich dunkel geworden. Wir trau ern allesammt um ihn, mit bekümmerten ,erzn sehen wir aus der dünngezogenen inie wirklich bedeutender Schriftsteller der deutschen Gegenwart wieder Einen hinaustreten, wieder Einer weniger, aus den wir stolz sein können. Eine Sau als Senatsstifter. Im Freibriefe der ..Massachusetts Bav Company" war den Mitgliedern dersel ben, den ersten Ansiedlern auf dem Bo den von Massachusetts, das Recht zuer theilt, zahrlich einen Gouverneur, einen Vicegouverneur und 18 Assistenten zu wählen, welche jährlich viermal zum Generalgerichts Termin" zusammen treten sollten, um gemeinsam mit den stimmberechtigten Bürgern Gesetze zu entwerfen u. s. w. In den vier ersten Jahren der Colonie, von 16301634, erwies es sich, daß diese StaatSMaschi nerie zu schwerfällig arbeitete. Man warf dem Magistrat vor, worunter man damals den Gouverneur und den Rath der Assistenten verstand, daß er sich zu große Rechte herausnehme, auch sei eS für die Büraer u bescbweilicb. iedeS Jahr viermal nach Boston zu den Gene ralterminen zu kommen. Es würde am besten sein, wenn die Burger nur emmal zusammenkämen, um die Beamten zu wählen, bei den übrigen Terminen könn ten sie sich durch Delegaten vertreten raffen. Der Vorschlag wurde angenom men, und so war die erste repräsentative Regierung in Neu England geschaffen. Bald zedoch sing der rakehl von Neuem an. Die Assistenten nahmen an den Berathungen der Volksdeputirten Antheil und stimmten mit, und zwar ? p & . . nicyr immer io, wie es oen Vertretern des Volkes gesiel. Die Geschichte einer Sau macbte dem unerquicklichen Zu stände e'n Ende. Im Jahre 1636 wurde u Cavt. Keayne in Boston eine Sau gebracht, die sich verlaufen hatte. Keayne ließ den Eigenthümer der Sau durch den offiziellen Ausrufer auffordern, sich zu melden, verschiedene Leute kamen auch und sahen sich das Viehzeug an. Nie mand wollte es aber als sem Eigenthum anerkennen. Keavne'hatte im Hofe noch eine andere Sau, seine eigene. Er fütterte beide ein Jahr lang und ließ dann die seine schlachten. Kaum war dieS geschehen, als eine gewiffe Frau Sher man in's Haus kam und sich nach einer Sau erkundigte : ihr wäre eme vor einem Jahre verloren gegangen. Es wurde der Frau das noch lebende Schwem gezeigt, sie behauptete jedoch, da? Schwein sei nicht das ihre; jeden saus habe eayne das ihr gehörende Schwein geschlachtet und sie verlange jetzt Schadenersatz. Es kam zum Vroceß vor den Aeltesten der Kirche zu Boston. Keahne wurde freigesprochen, und Frau Sherman av pellirte an das Untergericht von Bo ston . Sie verlor wieder und mußte drei Pfund Sterling Kosten bezahlen. Jetzt wendete Capt. Keavne den Stiel um, verklagte die Frau wegen Ehrab schneldung und erhielt 40 Pfund Scha denersatz zuerkannt. Aber auch Frau Sherman blieb nicht müßig und brachte die ganze Schweinerei vor die General Court. Es dauerte ..den besten Theil von sieben Tagen," wie es, wörtlich übersetzt, m den alten Genchtsakten ge schrieben steht, bis die Angelegenheit in dieser obersten Gerichtsinstanz entschie den wurde, und zwar wieder zu Gunsten Keaynes. Für Frau Sherman stimmten nur 2 Assistenten und 15 Deputirte, für K e a y n e dagegen 7 As sistenten und 8 Deputirte. Neun Depu tirte enthielten sich der Abstimmung, und die Klägerin hatte verloren. Capt. Robert Keahne war sehr unbe liebt. Er war reich und einflußreich, Frau Sherman war arm. Auch galt er sür hartherzig und roh. Das Volk" ergriff Partei für die Frau und erging sich in heftigen Schmähungen gegen die General Court und die bösen" Assisten ten. Es kam beinahe zu einem Auf rühr. Gouv. Winthrop schrieb eine Ab Handlung, worin er die Nothwendigkeit der Institution der Assistenten betonte, weil sonst die Regierung der Colonie in eine reine Demokratie ausarten würde. ES sei am besten, zu warten, bis der Zorn des Volkes sich gelegt habe. Dies geschah P.nn auch. Die nächste General Court entschied am 7. März 1644 ohne Debatte, daß fürderbin eine Trennung zwischen Affistenten und De putirten besteben solle. Die Affistenten sollten das Oberhaus, den Senat, die Deputaten das Unterhaus, das der Repräsentanten, bilden. Beiden Häu sern solle das Recht zustehen, Gesetze in Vorschlag zu bringen oder zu verwerfen, ohne Zustimmung beider dürfe kein Ge setz erlaffen werden. Auf diese Weise ist in den Ver. Staa ten der erste Senat entstanden, und nach seinem Muster wurden in späterer Zeit auch die senatoriellen Körperschaften in den anderen Staaten gegründet, sowie schließlich der Bundessenat selber. Wie die Natur doch manchmal so son derbar spielt! Nach den Büchern der alten Chronika hatte jene Sau, welche zur Gründung des ersten Senats in Ame rika die Veranlassung bot, einen schwur zen Fleck unter einem Auge und ein zer riffenes Ohr. Wie wäre eS, wenn ei? Patriot ihr ein Denkmal setzen ließe ? Eine neue Kaffeesorte. Der amerikanische General-Consul in Bolivia hat neulich in einem seiner Be kickte an das Staatsdevartement in ' Walbinaton einer interessanten Kaffee,
sörte Erwähnung g:!han, die außerhalb lhres Heimathlandes noch vollständig un bekannt zu sein scheint. Der General ' Consul schreibt : !. Bolivia produzirt, bisher jedoch nur in sehr geringem Maßstabe, eine Kaffee sorte, von welcher Kenner behaupten, daß r-t 'r, c . . r. - ri .
ne sicy nlcyi nur oen oenen asseeiorien der Welt würdig zu Seite stellt, sondern sie zumeist noch übertrifft. Die Bohne ist etwas größer, als die von Mokka oder j von Caracolillo in Central-Amerika. ' Sie hat eine helle, glänzende Färbung und fühlt sich glatt an. Ihre Stärke ist so groß, daß sie, wie Mir wiederholt versichert wurde, bei übermäßigem Genuß Delirium tremens herbeiführen würde. Dies ist vielleicht übertrieben, aber es steht fest, daß dieser Kaffee auf das 3!ervensystem eine schädliche Wir kung ausübt, besonders wenn er in über mäßiger Pkenge aus den nüchternen Ma aen genommen wird, wie dies z. B. in Frankreich und in andern Ländern Eu ropas der Fall ist. Sein Aroma ist be sonders lieblich, und der Kaffee schmeckt dann besonders ausgezeichnet, wenn man ihn mit einer entsprechenden Quantität Rahm vermischt. Eine seiner Eigen schaften besteht darin, daß man ihn in den Hülsen transportiren kann, ein sehr großer Vortheil in einem Lande, wohin die Kasseeschäl-Maschinen der Vankee! noch nicht gedrungen sind. Dieser Kaffee wird in Gegenden an gebaut, die 2500 bis 7000 Fuß über dem Meeresspiegel liegen. Seine Cultivi rung beschränkt sich gegenwärtig auf eine schmale Strecke in den Provinzen Jungas und Caupolicon im Departement La Paz. Es heißt jedoch, daß mindesten? zwei Drittel des culturfähigen Bodens rm Lande solchen Kaffee hervorbringen könnten, wenn man sich damit befassen wollte. Gegenwärtig betrögt der Ertrag dieser Kaffeesorte jährlich nur etwa 400,000 Pfund. Die Produktionskosten und der Transport zur Seeküste machen sie sehr theuer, so daß sie auf den Plantagen 17 Cents per Pfund, in den Städten sogar 22 Cents ver Pfund nach unserem Gelde kostet. Mit den billigen Kaffee sorten vonBrasilien,Mexico und Central Amerika kann sie natürlich nicht conkurriren. Vom Inlande. In Negaunee. Mich., hat die Diphtherie einen derartigen epidemischen Charakter angenommen, daß die Vehörden beschaffen haben, die Schulen bis auf Weiteres zu schließen. Das Erdgas soll sich in den Pittsburger Eisenhütten u. s. w. trefflich bewährt haben. Es heißt, daß seit Ein führung dieses Heizmaterials die Eisen und Stahlproduction um 20 Procent zu genommen bat. . Pemaquid in Maine, bekanntlich ein historischer Ort, der bereits lange gegründet war, ehe die Pilgrimvä ter m Plymouth landeten, soll jetzt von Spekulanten in ein Sommerresort verWandelt Kerden. AuSdemJndiane r-T e r r i t orium sind dieser Tage 27 Jndianerkinder in Wabash, Ind. eingetroffen. Sie wur den aus Kosten der Regierung in White's Manual Labor Institute" südlich von der Stadt untergebracht. JnderFamilie desGeorge Drendel in Fairview, nahe Wilkebarre, Pa. sind die Blattern aufgetreten, und ist in Folge dessen die Ortschaft unter Quarantäne gestellt worden. Wie es heißt, wurde die Krankheit von ungarischen Einwohnern eingeschleppt, welche in dem Drendel'schen Kosthause einige Zeit logirt hatten. Auf einem Eisenbahnzuge, der neulich von Chicago nach Cairo, Jll. unterwegs war, erregte eine altliche, gut gekleidete Frau ungeheures Aufsehen. Sie wollte durchaus zum Fenster hinaus, schlug die Scheiben ein und schrie, sie f stecke im Gefängniß der Hölle. Die Frau war wahnsinnig geworden. Es stellte sich heraus, daß sie Ä!rs. Slitt hieß und in 5airo ansäßig war. An den Folgen eines pral. tischen Spaßes" liegt jetzt in New Haben, Conn., der 25jährige Hutmacher James Sullivan dem Tode nahe im Hospital. Ein guter Freund ' hatte eine Nadel in den Stuhl Sullivans gesteckt. Letzterer setzte sich auch wirklich auf die Nadel, dieselbe drang jedoch in die Wirbelsäule und verursachte eine Entzündung, die jetzt in Knochenfäule ausgeartet ist. Ein fürchterliches LooS l)at dieser Tage den Arbeiter George Cartmg in Maffillon, O., betroffen. Bei der Arbeit an einer Kreissäge stürzte er vornüber. In einem Augenblick war ein linker Arm abgesägt und die Brust o durchschnitten, daß man die Schläge )es Herzens deutlich wahrnehmen konnte. An eine Rettung war natürlich nicht zu denken. Der Arme hinterläßt eine Frau und drei Kinder. i - In New Jork geriet hen Chas. W. Bainbridge und F. Meher um den ! Besitz eines großen Neufundländer in 9 m t r . p r Gireix uno ichiUßUcp wandten sie sich an's Gericht. Bainbridge will nun als Beweis, daß der Hund ihm' gehöre, an führen, der Hund habe einmal Zahnweh gehabt und da habe er Bainbridge, nicht der Hund dem Köter einen höh len Zahn mit Gold füllen laffen. Die Civilisation macht heutzutage ent schieden? Fortschritte. Für seine Gutmüthigkeit hatte ein biederer Landmann Namens Charles Farmer in Hudson, Michigan, empfindlich zu leiden. Als er neulich Abends mit seinem Fuhrwerke nach Hause fuhr, begegnete ihm ein Fremder, der ihn bat, ihn mitzunehmen, da er müde sei und nicht weiter könne. Char leh" fühlte Mitleid und ließ den Mann aufsteigen, der sich später mit vielem Dank entfernte. Als Farmer nach Hause kam, bemerkte er zu seinem Schrecken, daß ihm sein ganzes Geld, 540, gestohlen war. Der Fremde war ein Taschen dieb gewesen. Ein geheimnißvoller Kinderraub hat sich in der Nähe von Wino na, Min., ereignet. An der GilmoreBalley Bahn, nahe dem Johnny Carter Platz, wohnt die Familie deS P. D. Walwerth. Vor einigen Tagen, wäh rend Walwerths beide klein Knaben vor dem Hause spielten kam ein mit
$oV beladener Wagen, hinter dem eine Kuh gebunden war, daher. Der den Wagen begleitende Mann forderte die Kleinen auf, die Kuh treiben zu helfen, und die Kinder folgten. Bis zur Stunde sind dieselben nicht zurückgekehrt, auch waren alle bisherigen Nachforschungen vergeblich. Einen liberalen Stadtrath besitzt Lincoln, die Staatshauptstadt von Nebraska. Otto Albert, ein Deutscher? der in der Gärtnerei von Fox daselbst arbeitete, erhielt vor ein paar Tagen tu nen Brief von dem deutschen Consul in New Z)ork, worin ihm mitgetheilt wurde, daß seine Großmutter, die kürzlich in Hamburg verstorben ist, ihm S83,000 vermacht habe. Der Stadtrath bewil ligte dem mittellosen jungen Manne ei nen Vorschuß von L300, um seine Reise kosten nach Deutschland zu decken, wohin er sich begeben wird, um seine Erbschaft zu heben. Das jedenfalls ist in Ame' rika noch nicht dagewesen! Unanständige Bilder a l S Reklamemittel für Tabakshändler hat die Legislatur von Marhland verboten. Seit einigen Jahren haben Tabaksfabrikanten Schaukarten anfertigen las sen, auf welchen schöne Frauen theil Weise in nur sehr dürftiger Bekleidung dargestellt werden, welche steti! eine Menge schaulustiger Männer und Kna ben anlocken. Eins dieser Bilder stellt einen Raucher dar, welcher mit geschlos. senen Augen daliegt und dem in der.' Rauchwolke eine nahezu nackte schöne Frauengestalt erscheint. Der Besitzer eines Ladens in Baltimore war äugenscheinlich der Ansicht, daß diese Bilder das erwähnte Gesetz verletzten und be deckte daher die Frauengestalt mit einem Stück Papier, so daß nur noch Gesicht und Füße zu sehen sind. Auf dem Pa pier stehen die Worte: Die Feder des Gouverneurs Lloyd ist mächtiger, als der Pinsel des Malers." Auf einem anderen Bilde ist eine Frauengestalt von einem Papier verhüllt, auf dem geschrie ben steht: Durch eine Akte der Legis latur bedeckt." Eine schreckliche Tragödie hat sich neulich in V!ilwaukee ereignet. Edwin S. Day wohnte dort im dritten Stockwerke des Hauses 251 Lakestraße. Dienstag Nachmittag saß er auf der an deren Seite der Straße in einem Stuhle vor dem Lake House und winkte seinem 1 Jahr 7 Monate alten Kindchen zu, wel ches eben oben hinter dem Fensterbrett sichtbar wurde. Dann aber erstarrte ihm das Herz, als er sah, wie der Kleine von dem unter dem Fenster stehenden Stuhle auf das Fensterbrett kletterte und, fröhlich lächelnd und hell aufju belnd, dem Vater die kleinen Aermchen entgegenstreckte. Dabei verlor das Kind daö Gleichgewicht u. siel nach vorne über, (rntsetzt sprang Herr Day über die Stra ße, um womöglich sein Kleinod roch auf zufangen doch zu spät ; als er an der Stelle anlangte, war sein Kind eine Leiche. Es hatte sich das Genick gebro chen. Wehklagend hob er die Leiche auf und trug sie die Treppe hinauf. Hier kam ihm seine Frau schon e4gegen, die das Kind allein im Zimmer gelassen hatte, während sie nach der Kücye ging. Als sie zurückkehrte, fand sie das Zimmer leer und ahnte, was geschehen. Der Schmerz der unglücklichen Eltern war h.'ribrechend.
Vom Auslande Die berühmte Dosoe'sche Frzählung Robinson Crusoe" basirt be kanntlich auf den , Abenteuern eines Matrosen, Namens Alexander Selkirk, welcher auf der Insel Juan Fernande; in der That einige Jahre hindurch eine Robinson-Existenz führte. Dieses kleine Eiland ist jetzt von der chilenischen Ne gierung einem Schweizer, Namens Nodt, überlassen worden, der auf ihm eine blü bende Ackerbau-Kolonie gestiftet hat. Rodt hat von der Regierung der Repub lik die weitzstgehenden Rechte erlangt ; er ist sozusagen ein Suzerän Chiles, denn er übt die Justlzpflege aus der n sel aus ; er hat das Recht, Steuern em zutreiben und Verordnungen zu erlassen, so weit dieselben sich auf Verwaltungs' fachen beziehen, und Anderes mehr. Ueb rigens sollen sich auf Juan Fernande; auch Handel und Industrie in gedeihli chem Aufschwünge -besinden; die Ein Wohnerzahl wächst stetig, daRodt sich auf jede Weise bemüht, die Einwanderung auf sein kleines Reich abzulenken ; alle Nationalitäten, Franzosen, Schweizer, Engländer, Nord und Südamerikaner, Spanier, Oesterreicher, Süddeutsche usw. sind auf derselben vertreten, mit einzi ger Ausnahme von Norddeutschen oder vielmehr Preußen. Der Nachfolger Alexander Selkirks ist nämlich ein en ragirter Preußenhasser i er hat 1866 in der österreichischen und 1370 in der fran zösischen Armee gegen dieselben gefochten, und seinen Haß haben die Jahre nicht zu mildern vermocht. Eine S am m lung von schuh- und Stiefel-Abfäten, wie sie ein alter Junggeselle in Berlin zusammenge bracht, dürfte wohl das Originellste sein, was bis 'jetzt der klügelnde Geist eines Sammel'Wütherichs erdacht hat. Diese merkwürdige lederne Cyllektion besteht aus mehr als 1000 Nummern,, d. h. aus so vielen Absäßen, welche numerirt sind. Lom niedlichsten Kinder und Damenschuh Absatz bis zum klobigen eines eisenbeschlagenen Gebirgsstiesels und den solid und breit fundamirten Hacken eineS Kürassierstiefels findet man alle nur denkbaren Construktionen und Größen vertreten". Außer der Nummer tragen diese Sammelobjekte noch in ' deutlichen Lettern einen Vermerk, der über ihre Provenienz Auskunft giebt. Ein aller liebster Damenschuh-Absatz, welcher, wie der Besitzer versicherte, eigentlich den An laß zu dieser Sammlung gegeben hat, datirt vom 5.Juni 1861 und stammt von einer reizenden Schwedin, welche ihn ge legentllch der Besteigung der Burg Kv nast im schlesischen Gebirge verlor. Als der Sammler, damals noch ein. flotter Studio, der in Folge deS Absatz-Verlu stes hinkenden jungen Dame ihr Eigen thum zurückstellen wollte, lehnte diese er rötyend die Annahme mit dem Bemerken ab, daß er nicht ihr gehöre". Erst aus dem Fremdenbuche wurde später der Na me der schönen Verliererin des Ab laöeS" festgestellt.
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Politische Anzeigen. Für Mitglied des Repräsentantenhauses der Legislatur Otto Stccbban, unterwor'? If Entscheidung der rexublika ischen Nominal i7.Z.Conven ion. Fkr Schatzmcistcr. Hrz Smart, von Lawrence Tomnsh x, unterworfen der Enischeidung der rexubliZartsch Nomlnationid,onvent on Für Couilty-Clerk.
! AureliuS J.'Jovce, , unterworfen der Entscheidung der rexubltkanischen j Et? Sonventton 1&&. Jobn N. Clinton, utrworfn der Entscheidung der rexudlUanrsche Eount Eonvention Itoti. Edward H Dean, unterworfen der knlscheidung dir nxuilikauischk Gount? Konvention. Für County'Anditor. Jobn W. Pfaff. unterworfen dir Entscheidung de, ,trittk,nisch,n Eount? Sonvkntton. Samuel Merrill, nterirsen der Entscheidung der r?xdlUarZche Eount Esr.rentio. Jobn Browning, nterrorfen der Entscheidung ter republtkivisch ZtsmtnationTnkNtn. 1. iHai i88. Für Sheriff. Henry H. Bcville. unterworfen der Entscheidung der rexubUkntschu Eount, KouVktio 1885. Nickard S. Solter. unterworfen der Entscheidung der republikanische EountH Eonvintion. George H. Carter, unterworfen der Entscheidung ter dekrutischt Eount Konvention. Lee Fnlmer, unterworfen dr Entscheidung der repudlikaiischen Ent?'Eonoen.ioff. Für County - Recorder. Qugene Saulcy, nntermors der Entscheidung der rexudUkarische Eounty Convention. Für Coroucr. Dr. W. H. Wilbard, unterworfen der Entscheidung der rexublikttschk Romtnativn Convention. Die Bee Line!" nach Cledeland, Lake Chatavqna, Niagara Falls, Thousand Island, Lake George, Lake Cham plain, Saratoga, Whrte Monutaiut, Old Orchard, Rye Beach nnd alle Cnrpläedon NEW ENGLAND mit ,wi Schnellzügen täglich. Die w,ig ahn vo JndianavoliI nach New York and Uogtoxi welche durchgehende Wage in Verbindung mit der Lake Lhore und . Y. Sentral t'enbah bat. Die einzig Bahn, welch im Srand Eentral Terot t NtwZorkeinlluft. E,n efttich gehend? Schnellzug wurde tngertch tet und Passagier, Ich nach Vkkfsouri, ans, NebraSka, Colorado, New SXrru und Eauforui reisen wollen, finden beste ittkoaadation und niedrig Raten. nndkklse.vlllktk. Van hol sich bet W. I. R i ch l , Klgknt, ukus ftf Xidtti iu alxn regulären TiSet, Office. ö. B. T h o m a . O. B. Skiuuer, Seneral Manager. . TraffteXgent. TL. I. Lmith, Sen. Paff. Llgt.. Elevkland, O. W. X. JSlolxoln, Passagier-Vgent. Jndianaxoli, Ind. o. i ate Hau und 136 SSd J2i ,i Straß. Mir stk. Ikr enötzt U ' VANDALIA LINE ! Warum? Weil sie die kürzeste und defte Linte über S't. Xortlm, ÄUssorirl, CCan- , Iowp, TGlyva.Hlitx Iozctib, iVrlciixi8aiv Colorado, Nctt Mexloo, J oota ud Cixlirorala itt. Daß Vahniett ift don Stein nnd die G$u nen find ans Stahl. Die Vgge haben die neneften Verbesserungen. Zeder Zug hat SchlafkagtL. Passagiere, eb fie nuu Lillett erster Klasse der Smigranten-Villet habe werden durch unsere Passagierzöge ern SlaZe befördert. . Ob Sie nn ein Billet zu ernröttn pret. sen. ein Szerrfnkbillet der irgend ee Sort eiseubahnbillete kolleu, kommen Si, oUt schreiben Sie an II. r. Derlnff, sstftent miral Passagikint. or,,ft LashlngtD und Jlw.oil trJnd'rl S. H ill, Skn'l npt. Et. Lonls, tto. K. . S o rd. en'l Vafs..?at t. ?snis Tt, "(?" 5 YllLE, W ÄLBAWT . QHKA 6ÖRt w Die kürzeste und direkteste Linie, von 11STTA.JXA.YOIl& nach Franksort, Delphi. Mont:llo, Michigan Citv, Chicago, nud allen Orte un nördlichen Judiaua, Mich! gan, nördliche Illinois, Wiiconsio, Iowa, Mwnesota, Nebrat'a, Kansak, Nev Mexico j Dakota, Nevada, 'lirado, Kalifornien und Oregon. 2 direkte Jüqe täglich 2 don Indianapolis nach icago; ebenso nach Michigan City. Slegantc ZZullman Schlas vaggous aus den Nachtzüg.. Sepäckarke bis an' Re.seziei erthe.lt. eine ahn hat zröre t uemlichketen der billigere Skaten al wir. S'leii und Equixiru, nicht ,u tbittrefien. Ltahl-Selei. . tller Platsor nd toNchen, Luslbnmsen und a.'' derne Eine richiungen, unkdertttffitch Lorthkt', sr Si,ra. ten, Land undZour,n,Utt nav fegen tue Orte, der ron anderen Bahnen beruht wrrd. Wenn trau ordlich, sudlich, kftltch .r westlich , reisen wünscht, kaufe man nicht da tV)ige Ulet, di an unset H:e,s u. f. , gesehen. Wegen 5hre wende an sich an' 2o e irt Enim o tt, Distrikt Passagi igcnt' : 25 Cid JZin.I Strafe, Jndiauax' l, Zd. ?od V. Sarso, . V. Eeral.rwalt,r, Senerel Pafsaziek txL Ehtta,,, 31. Cki ZU,
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