Indiana Tribüne, Volume 9, Number 216, Indianapolis, Marion County, 26 April 1886 — Page 1

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t v -v -J- Vx wwy ii -1 : :i ! . , : ;! ;. -i I Jahrgang 9. Office : 120 Oll Mardlaud StraSe. Nnmner 216, Jndlauapolto, Jndiana Montag, deu 2. April 1886.

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Z3ett,tuiidten. rSafding: on. D. C.,26. April. Strichregen, kühltre Wetter. Wollen nicht. Boston. 26. April. Die hiesigen Bauunternehmer weigern sich, dem Ver langen der Arbeiter, den achtstündigen Arbeitstag einzusuhrn. nachzukommen. D er Chicag oer Stre ik. Chicago, 26 April. .EZ ist ziem lich sicher, dak die Lake Shore Co. (ei nerlei Versprechungen gemacht hat. und daK daS Bersprech:n. daß die acht Nicht unionleute innerhalb 0 Tage andereitlg beschäftigt erden sollten, vom She riff Hanchett herrührte, der dazu gar keine Autorität hatte, und lediglich hoffte, gestüdt von dem Einflüsse mehrerer aus leute die Csmpagnie bewegen zu können, den acht Leuten andere Beschäftigung zu geben. ' GbitoriclleS. ES ist mchtS bequemer, als, EtwaS für unmöglich zu erklären. Man erspart sich dadurch die Mühe, es möglich zu machen. - Der heutige Gesellschaftszustand ist der Krieg Aller gegen Alle. Man hat dafür den Kunstausdruck Concurrenz erfunden Die Brau- und Mälzereiarbeiter in Milwaukee verlangen vom I. Mai ab die Einführung deS achtstündigen ArbeitS tags. Dergleichen ist nur durch Organisation möglich. Der sittliche Zweck deS Staates besteht darin, die Menschen auf eine Stufe der Entwicklung und der Freiheit zu bringen, welche sie als Einzelne nicht erreichen können. Diesen Zweck kann der Staat nur erfüllen, wenn er den Schwachen vor dem Starken schützt. Der heutige Staat schützt den Starken (Reichen) vor dem Schwachen (Armen). Wenn man erwagt, daß es heute auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens Dinge und Verhältnisse giebt, welche noch vor verhältnißmäßig kurzer Zeit für un möglich gehaltm wurden, dann kann man nur bedauernd über Diejenigen die Achseln zucken, welche das was Weitersehende auf sozialem (Vebiete vorschlagen, für unmöz lich erklaren. - Der Staat ist immer der Ausdruck des Willens der ökonomisch bevorzugten Klaffen. Als aller Reichthum nur in Grund und Boden bestand, begünstigten die Gesetze den Grundbesitzer, seit der größere Reichthum in beweglichem Kapi tal besteht, sind die Gesetze dem Kapital günstiger. Darum, kann den Arbeitern nur geholfen werden, wenn sie einen Volksstaat mit der Arbeit günstiger Rechtsgrundlage schaffen. Andrew Carnegie, der mit dem So zialismuö liebäugelnde PittSburger Mil lionär, und John Jarrett, dep ehemalige Präsident der Stahl und Elsen-Arbeiter genoffenschaft, wollen angeblich zusammen in Pittsburg das sogenannte Cooperativ system in großem Maßstabe versuchen. Es scheint, daß zunächst nur ein Consumverein und eine Bolksbank gegründet wer. den sollen, doch sollen beide sich von ähnlichen Anstalten in Deutschland und Eng land dadurch unterscheiden, daß nur orga nisirte Arbeiter als Mitglieder zugelaffen werden, und kein Mitglied mehr als 5200 Antheil haben darf. Ob sich auf diese Weise die Einwände beseitigen laffen, die Laffalle gegen Schultze-Delitzsch geltend machte, ist aller dingS zweifelhaft. Laffalle führte aus. wenn die Arbeiter ihre Lebensmittel und Kleidungsstücke wohlfeiler einkaufen könn ten und weniger Miethe zu bezahlen brauchten, so würden sie sich auch für einen geringeren Lohn anbieten. Das Angebot von Arbeitskräften sei stets stärker, als die Nachfrage, und folglich würden die Löhne immer auf das Maß deffen herabgedrückt, was zum Lebensunterhalte und zur Fortpflanzung unbedingt erfor derlich ist. Henry George hat das eher ne Lohngesetz" in etwas anderer Form aufgestellt. Er behauptet, daß alle Vor theile, welche die Arbeiter sich durch Selbsthilfe oder durch die Gesetzgebung sichern könnten,' durch die Grund und Bodenbesitzer illusorisch gemacht würden Denn je größer der durchschnittliche Wohl stand eines Gemeinwesens werde, dest höher steigen auch die Renten. Je mehr

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also der Arbeiter verdiene, und je mehr er nach Abzug der Kosten für Nahrung, Kleidung u. s. w. übrig behalte, eine desto größere Abgabe müffe er an die Land Monopolisten" zahlen, und zwar direct sowohl als indirekt. Auf verschiedenen Wegen kommen also Laffalle und George zu demselben Schluffe. Beide behaupten, daß sich die Lage des Lohnarbeiters durch Palliativmittel nicht dauernd verbeffern läßt. Carnegie und Jarrett wollen sich nun allerdings mit einer scheinbaren Steige rung der den Löhnen innewohnenden Kaufkraft nicht begnügen. Um dem Einwände Laffalles zu begegnen, wollen sie aus dem Lohnarbeiter, der seine Ware zu jedem Preise verkaufen muß, wenn er nicht verhungern will, einen Gmoffen schaftsproducenten machen Jeder Arbeier soll also einen Antheil am Geschäfte haben und sich an der Leitung des letzte ren in derselben Weise betheiligen, wie heutzutage an der Staatsregierung. Da mit aber nicht das von Henry George geschilderte Verhältniß eintritt, sollen ferner die Genoffenschaftler auch eine Land affociation bilden, d. h. es soll ihnen gemeinschaftlich der Grund und Boden gehören auf dem ihre Wohnungen, Fabrik gebäude u. s. w. stehen. Wenn sich das alles erreichen ließe, so wären die Mit glieder der Affociation unabhängig 1.) von dem Privatunternehmer, der einen Unternehmergewinn auS ihnen herausschlägt; 2.) von dem Zwischenhändler, der ihnen alle Bedarfsartikel vertheuert und 3.) von dem 'Grundeigenthümer, der nach Belieben die Rente steigern kann. Sie würden thatsächlich einen soeialistischen Staat bilden. Bis jetzt sind alle ähnlichen Versuche fehlgeschlagen, doch mag dies daran ge legen haben, daß die Unternehmer stets zuviel auf einmal erreichen wollten und keine genügende Geschäftserfahrung besaßen. Carnegie und Jarrett mögen mehr Glück haben. Aber selbst im gün stigsten Falle könnten sie nur eine Art Aristokratie unter den Arbeitern schaffen. Die von ihnen gegründete Colonie müßte ihre Einkäufe und Verkäufe nach capita listischem Muster besorgen und lediglich auf den eigenen Gewinn bedacht sein. Denn wollte sie nach philantropischen Grundsätzen verfahren, so würde sie bald zu Grunde gehen. Vielleicht würden sogar die ursprünglichen Actionäre mit der Zeit Lohnarbeiter anstellen, wie dies die kommunistische" Oneida-Gemeinde thut. Jedenfalls könnte die Affociation zur all gemeinen Lösung der Arbeiterfrage nichts beitragen. Sie könnte nicht einmal als nachahmungswerthes Beispiel dienen. .denn da sie von einem Millionär in aller Form gegründet wäre und die Carnegies ziemlich selten sind, so könnte die übrige Arbeiterwelt das Experiment beim besten Willen nicht nachmachen. DrahtnaHrichten. Arbeiter-Demonftration. Chicago. 24 April. Heute fand eine große von dem internationalen Arbeiterverein veranstaltete Demonstra tion statt. ES befanden sich ungefähr 4000 Mann im Zuge, mehrere Musik eorpS.und eine große Menge rother Iah nen, Banner mtt Jntcvrtsten wie: .Acht Stunden eine TageSarbeit-, .Trinkt Wasser, wie da liebe Vieh, so sagt Powderly.An der Lake Front hatten sich etwa 10.000 Menschen versammelt. Auf einer Tribüne sprachen A. R. ParsonS in eng lisch, Michael Schwab in deutsch und Harasach in böhmisch. Auf eine? anderen Tribüne sprachen A. SpieS, Sam. Field ing und John A. Henry. Die Reden waren alle anarchistischen Charakters. DkkNewVorkerStraßenbahn streik. New York, 25. April. Auf der dritten Avenue Bahn liefen heute 57 Wagen, gewöhnlich laufen am Sonntag 269 Wagen. In der Situation hat sich nichts geändert. Sämmtliche Kutscher und Condukteure in New Vork. Jersey City und Brooklyn geben einen Tagelohn jede Woche zur Unterstützung jerStreiker her. Die Streike? verbreiten die Behaup tung. die CarS feien voll Ungezi'fer. weil sie nicht gereinigt werden. DaS Kapital organifirt sich. NewPork. 25 April. Verschiedene Anzeichen deuten daraus hin. daß unter den Korporationen und Grobkapitalisten eine Bewegung zur Vernichtung der Arbeiterorganisationen im Gange ist. Ein riesiger Fond ist bereits aufgebracht. Die Straßenbahncompagnieen in New Pork sind der Organisation beigetreten.

ebenso die Zuckerrassinerieen in Lrooklyn.

Letztere weigern sich absolut KnightS of Labor wieder in ihre Dienste zu nehmen, und werden ihre Etablissement lieber schließen, als daß sie die Streiker wieder anstellen. D er verlorene Streik. St. Louis, 25. April. I Haupt quartier des General Ezcutiv Comites der Distrikt AffemblieS 101, 92 und 17 herrschte heute außergewöhnliche Ruhe. Der Vorsitzende war während deS ganzen TageS thätig. Rundschreiben an die verschiedenen LocalAffemb!ieS zu adressiren und Beiträge für den Streike? Fond zu empfangen und zu vertheilen. Die Missouri Car und Foundry Werke erden morgen den Betrieb wieder auf nehmen und sollte nicht die sämmt lichen alten Angestellten zur Arbeit zu rückkehren, so soll ei Versuch gemacht uerden. neue Arbeiter zu beschaffen.' Obschon seit Donnerstag in East St. Louis keine GewalthZtigkeiten mehr vor gefallen sind, wird die Miliz doch noch länger dort verbleiben. Die neu ange wordenen Arbeiter werden jeden Abend nach den benachbarten Städten gebracht, wei! die East St. ZZouiser Eigenthümer von Kosthäusern es nicht wagen, den selben Kost und Logis zu geben. Streit zwischen Arbeiterorga n isatlo n en. PittSburg, 25. April. Zwischen den KnightS of gabor und der Amalga mated Association der Eisen-und Stahl arbeiter steht ein heftiger Streit bevor, weil die KnightS of Labor versuchen, mehrere Logen der Amalgamated an sich zu ziehen. Eine streikende Sängerin. C h ica g o, 25. Apr. Die italienische Oper hat Pech, die Einnahmen sind schlecht. Gestern Abend wurde Lucia von Lamermoore gegeben. Ehe der letzte Akt begann, trat der Direktor vor den Bor hang und meldete, dak Frl.. CummingS. die Primadonna plötzlich erkrankt sei, und daß eine Andere die Partie zu Ende singen werde. Da aber erschien Frl. CummingS und sagte, der Grund, warum sie nicht singe sei der, daß sie ihre Gage nicht bekommen habe. DaS Publikum war höchlichst amüstrt durch den Vorfall und die Vorstellung nahm ohne Fr! CummingS ihren Fortgang. Ber Kabel. Gährung inGalizien. Wien. 25. April. Unter den Bauern in Galizien herrscht große Aufregung über ein von russischen und einheimischen Agitatoren ausgesprengtes Gerücht, die Regierung wolle die vormärzlichtn Frohndienste wieder einführen, um den Adel Gelegenheit zu geben, sich für die im Jahre 1816 verübten Schandthaten zu rächen. ES finden geheime Verfamm lungen statt, zu denen die Bauern sich bewaffnet einstellen. Die adligen Grund Herren suchen Zuflucht in den Städten und Kavallerie und Infanterie Detache mentS sind durch daS Land vertheilt. Einzelne der Agitatoren sind bereits ver haftet. Die Regierung bemübt sich, die Bauern von der Grundlosigkeit ihrer Furcht zu überzeugen. D er B rand von S try i. Die Gefammtzahl der . Todesfälle in Folge der FeuerSbrunst in Stryi belauft sich auf 128. Nach Schätzung deS Vür germeisterS werden Z1.200.000 zum Wie deraufbau der zerstörten Häuser nöthig sein. Der Verlust an Privat-Eigenthum beträgt Z900.000. VersicherungS-Gesell schasten in Wien und Krakau sind mit I290.V00 an den Verlusten bethtiligt. Sink aiserlicyeS Gef ch e n k. Rom. 25. April. Baron von Scdlv zer. preußischer Gesandter beim Vatican hat dem Papste ein kostbare Geschenk deS KauerS. das von einem eiaenbändi gen Briefe deS Monarchen begleitet war, als ein Zeichen der Anerkennung für die 4Y ff . . ff V V . aw Berrnuklung in . oer arottnennatre überreicht. OOlfffnaOrftOita New York. 25. April. Angekom. : Etna" von Hamburg: .Zaandam" von Amsterdam. Boston. 25 Apr. Ang. : .Prusiia von GlaSgow. Q u e e n S t o w n. 25 April. Angel. : Aorlatic . .Auranta" und Abysstnia von New Vork. New York. 25. April. Angekom. : .Bothnta und .wervia' von Lumpool. Marktpreise. . . i n. 87: N ? roth. 87 , r n. 3 iß UiX ; gelb 8S e ; mischt SS 0r. . ? ii mizchtöv. o a a 8 n. SZe. lt. 110 75. Hff. 10.50 11.50. Schtnk. Ile. Schultern. 5X. Sx ck. 8X ,it . ?. SchinchM,l,. 7yt. mhl. Fam'l, 3.10-15.25 ;5ticf 13 85-14.10 rtra $2 7; 12 90; gin 2,Oi)-2J5. tr. 9-10:; im tr 10. . Butter. rar, 2539; Dair, lt 16c; ounufl o ! J Stzn 7 pt Jt. rkk, 8c. ,rt,fjl. 50-eo ,r itz. exset. Zl.P-sl.7S , U.

Deutsche Xvcal ' vlachrichten. Vrovlnk Brandenburg. Der Prediger der Gemeinde Kaputh, Saalborn, ist wegen Sittlichkeitsverbrechen verhastet worden. Der Trödler Bielefeld in Senftenberg wurde ermor det. In Königsberg N.-M. hat sich der Kaufmann Gloxin erschossen, in Luckau der Büchsenmacher L. Neitz (Liebesum' mer); in 3küdersdorf erhängte sich der pensionirte Obersteiger Wilhelm Graste, tti r an . . - . t t i

in erge oer blauen eryangre ia) oie Wittwe Sofie Sens. Von bekannteren Persönlichkeiten in der Provinz sind ge sterben : der Postdirektor Klinger in Potsdam, der Oberförster v. Stosch, ein Bruder des früheren Mannechefs, in Gransee, der Kreisphysikus des Kreises Niederbarnim, Marine-Stabsarzt a. D. Dr. Fuhrmann, der Rektor Techow in Nauen und der Nitterschaftsrath Major V. Niffelmann auf Görbisch bei Neppen. Ostpreußen. t Pfarrer Dinder in Frauenburg. In Wojupöhlen hat der Besitzer Gometzke seine Frau erschlagen. Der Losman Gavk aus. ökocklas wurde an der Land straße von Willenberg erfroren aufge funden. Ein Raub der Flammen wur den : zu Blindgallen das Wohnhaus des Käthners Jarzomkowöki,u Borchersdorf sämmtliche Gebäude des Besitzers Za frzewskl, zu Cnskehmen das Wettschat sche Gehöft, zu Kraunen das Woynraus des Glasermeisters Brombach, aufAbbau Marggrabowa sämmtliche Gebäude des Besitzers M. Dormeyer, zu Padingkeh men die Hoflage des Kätbners Kaus, exifan. Die Aktiengesellschaft Arnsberer Papierfabrik" hat ihre Zahlungen ein gestellt. In der Grube der Zeche Karl Friedrich" in Bochum fand eine Explo sion schlagender Wetter statt. Ein Steiaer und 4 Bergleute trugen gefährliche Brandwunden davon. Die Ehefrau des Schuhmachers Pfitzner in Middelich wur de als Leirbe aufgefunden. Der ArtiLe rie'Unterossijier Böhmann, welcher in Minden einen Füsilier vom 15. Negi ment stach, hat seine That eingestalu den. In der neu errichteten Dynamit fabrik zu Förde wurden in Folge Exlo direnS von Sprengstoffen fünf Arbeitet getödtet. Der in Harsewinkel versterbe ne Gutsbesitzer Bernhard Oberesch hat für ein dort zu erbauendes Krankenhaus die Summe von 30.000 M. vermacht. Der beim Amtsgericht beschäftigte Kanzleigehilfe Miebach hatte in Mitten 862 M. gestohlen und war damit flüchtig ge Worden. Jetzt hat er sich der Staatsan Waltschaft seldst gestellt. chleften. Der Strafanstaltsaufseher Kirfchstein in Gyrlitz wurde wegen Venmtreuunq zu S Jahren Gefängniß verurtheilt. Ma schinenführer Nother in Königshütte er schlug seine Frau. Die verschwunden gewesene Wittwe. 3kosina Geppert aus Gr. Ä)!angersdorf ist als Leiche aufge funden worden. Der Nachtwachter Barsch in Buchwäldchen wurde wegen Einbruchs zu 2 Jahren Zuchthaus ver urtheilt. In Berbisdorf erhängte sich der Bahnwärter Opitz, in Breslau die verwittwete Sekretärsfrau Jda Wytasch, in Cammerou cie Tochter des Gärtners Josef Hoffmann, in Cunnersdorf der Ziegler Rudolf Meiwald, in Lebenslust bei Laubau der Sohn des Bergmanns Junge, in Strieaau der Schmied Karl Werner ; in der St. Michaeliskaserne zu Glogau erschoß sich der MusketierNoaschk aus Berlin und der Gastwirth Neumann Weigersdors . In Folge von Unglücks fällen haben ihr Leben verloren : der Bergmann Menzel aus Dittersbach (durch einbrechendes Gestein erschlagen), der Bauergutsbesitzer Heinr. Ncumann aus Gramschütz (überfahren),der Kutsch ner Rudolf Weimann aus Guttentag und der Gärtner Kartos aus Neu Kar munkau (erfroren), der Sohn des Müh lenbesitzers Kaptu? in Leschnitz und der Schuhmacher Scholz in Liebenthal (ertrunken), der Großgärtner Neriich in Quaritz (durch den einstürzenden Schornstein erschlagen), der l6iährige Sohn des Gärtnereibesitzers Schmidt zu Sagan (durch Selbstentladen seines Gewehrs er schoffen), der Gerber Scholz zu Sagan (ertrunken), der Werkmeister Christof Brauer m Schmreleoerg, der Karruffel besitze? Freudenberger in Waldenburg. vosen. Fleisermeistcr Abr. Leffe? in Schu bii wind; wegen Betrugs zu 6 Monaten Gefänaniß verurtheilt. Das Rittergut Gutenmerder ist in der Subhastation für 225,600 SM. an den Hauptmann a. D. Döring verkauft worden, das Hotel ..Stadtpark" zu Jnowrauaw für 74,000 M. an den Zimmermeifter Motylinski, das Billcrt'sche Hotel in Lobsens für 22, 300 M. an Hrn. Byczek aus Czarnikau, daS früher (sudauner'sche, zuletzt Klera' fche Hotel zu Nakel an den Hotelier L. Junge, zu Po en das Grundstück Wil belmstraße 3!r. L von den S. Jaffe'schen Erben für 225,0000 M. an den Kauf mann Jul. Hirfchfeld, Mitinhaber der Firma Kronthal Söhne, dus Grundstück Schützenstrae 30 vom Klempnermeister Taube an den Kaufmann Friedmann und des letzteren Grundstück Bergstraße Nr. 2 an den Klempnermeister Taube, das Grundstück des Steinsetzermeisters Barczynski, Halbdorferstraße Nr. 4 an den Destillateur Philipp Cohn. In Dzialy erhängte sich der Häusler Julius Scheket und in Jnowrazlaw vergiftete sich mittelst Cyankali der beim Apotheker Pulvermacher beschäftigte Lehrling Ernst m ' Ploriowsliz.

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