Indiana Tribüne, Volume 9, Number 214, Indianapolis, Marion County, 24 April 1886 — Page 3
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Äachbarskinder.
Roman di B.W. ZeU. (Fortskgung.) Wä soll ich Ihnen Wetter jagen, mein Freund wie Sie Schritt für Schritt die Stufenleiter der Enttäuschung hinabführen, die aus meinem geträumten Paradies zur nackten Wirklichkeit, zur (trde mit all' ihrem Jammer und all' ihren Qualmn führte ! Ich lernte allmäh lich mit tiefem Schmerz, mit schauderndem Entsetzen ernennen, daß mein Gatte Aber er ist es noch. Ich führe seinen Namen und mag daher nichts weiter über ihn sagen. Genüg, daß ich ihn nach Verlauf eines halben Jahres, während welcher Zeit ich TagS die rauschenden Vergnügungen der Welt genleßen mußte, um Nachts über ihre Nichtigkeiten zu weinen, daß ich also nach dieser Zeit meinen Gatten fußfällig bat, in eine Trennung zu willigen. Erst wollte er nichts davon wissen, schließlich ging er darauf, ein, da ihn felber die Abenteuertust wieder in fremde Länder ziehen mochte. Ich überließ ihm zwei Drittel meinrs sehr bedeutenden Vermögens.und hatte an dem Nest übergenug, "um mir hier ein behagliches Leben zu sichern. Die Nefidenz widerte mich an und gern überließ ich öiurt unser dort gekauftes HauS mit seiner ganzen Einrichtung. ' An eine gesetzliche Trennung dachten wir Beide nicht, wozu der Eklat vor der Welt ? In eine zweite Ehe einzügehen, der Gedanke war wenigstens mir nie gekommen, und genügte, daß fortan Jeder allein und nach seinem Belieben leben konnte. Warum ich gerade S. zu meinem Wohnort wählte? Einzig deshalb, weil es in der Näh? Rügens und jenes Städtchenn liegt, in dem ich meine schöne Jugend im Fräuleinstift verlebte. Oft fahre ich hinüber zu den alten Damen, die mir so lange liebe Genossinnen waren und die Familie ersetzten. Da kam die dumme Geschichte mit dem Nreuz. Ich dachte anfangs nicht daran, meinen Gatten herbeizurufen, da mir ein wiedersehen nicht erwünscht sein konnte. Als aber Baron Zernikow in dieser brüsten, mir völlig unerklärlichen-Weise den durch einen Zufall geschürzten Knoten zu einem Kriminalfall aufbauschte und mich darin eine wenig beneidenöwerthe Rolle spielen ließ, hielt ich es für meine Pflicht, durch eine einfache Erklärung des glaubivurdigsten Zeugen, meines Gemahls, ;ie ganze Intrigue in Nichte zusammenmlei! ;u lassen. Das ist nun geschehen, , er Prozeß, der Ihnen so viel Sorge .i.ete und mich so wenig alterirte, hat - .,i Ende. Sind Sie nun wenigstens nach dieser Richtung hin zufrieden, Herr Weldingen-'i" Der Pro;eß ist noch nicht ganz been det," sagte Paul halb theilnahmlos, noch unter dem vollen Eindruck alles dessen, was heut auf ihn eingestürmt. Es bleibt noch die Erklärung der Baronin abzuwarten. Da diese' doch aber nur mit der Herrn von Sieven's überein stimmen kann, darf man allerdings wohl schon jetzt sagen, die häßliche Angelegen heit ist todt und begraben. Ich wollte, sie wäre es auch für die Welt. In S. wird sie, fürchte ich, sicherlich noch lange leben." Frau von Sieven hatte den Sprecher schon bei den ersten Worten ganz erstaunt angeschaut. Jetzt rief sie ver wundert : Die Baronin Zernikow sie hat eine Bestätigung der Erklärung meines Gat ten zu geben? Ich verstandSie Wohl nicht recht. Kurt kann doch nur angegeben haben, von welchem Juwelier er einst das Kreuz gekauft. Was hat die Baronin, der es gestohlen wurde, dmit zu thun ?" 'So wissen Sie nicht haben gar iir't mit Herrn von Sieven über die An gelegenheit gesprochen V fragte Weldin gen maßlos erstaunt. Wie sollte ich ik Ich sah ihn gestern Nachmittag nur kurze Zeit und da sagte er mir, die ganze Geschichte sei lächerlich und würde mit drei Worten von ihm erlediat sein. WaS gab es also darübel noch zu fragen, zusprechen? Nun aber erzählen Sie mir doch den Verlauf der Verhandlung. ES fängt an, mich zu intereisiren." Paul Weldingen erhob sich peinlich bewegt. Gnädige Frau Frau Anna erlassen Sie gerade mir das! Wenn weder Ihr Anwalt noch Herr von Sieven Ihnen Mittheilung gemacht, wie sollte ich 0 bitte, lassen Sie mich gehen ! Mein Kopf wirbelt, ich bin krank in einigen Tagen werde ich Ihnen wieder so ruhig wie sonst gegenüber treten können." Die Dame trat auf ihn zu und legte die durchsichtig blasse, jetzt leise bebende Hand aus seinen Arm. Weldingen, Sie sind mein Freund von wem soll ich Wahrheit fordern, wenn Sie sie mir weigern. Ich beschwöre Sie bei Ihrer Ehre was hat dle.Baronin Zernikow mit der ganzen Angelegenheit zuthun?" Paul legte die Hand über die Augen) ein leises Stöhnen kam über seine ippen. Sie fordern es bei meiner Ehre Wohlan, so muh ich sprechen. Herr von Sieven erklärte heute vor Gericht, daß er das Kreuz von der Baronin selbst erhalten. Einen Zusammenbang dafür weiß ich nicht. Und nun lasen Sie mich gehen die Luft hier er tickt mich morgen oder wann Sle wolen, werde ich wieder Ihres Rufes ge wärtig sein." . Damit stürmte er davon, fast .ohne Gruß. Nur einen einzigen, hastig scheuen Blick hatte er noch auf das.bleiche Frauenbilt geworfen, das da vor ihm, . beide Hände schwer aus den Tisch gestützt, regungslos' verharrte. Und regungslos verharrte Anna von Sieven noch auf derselbe Stelle, als nach Verlaus einer halben Stunde ein Wagen vor der Villa hielt, dann draußen im Gange Schritte erklangen und gleich darauf Kurt von Sieven, ihr Gemahl, bei ihr eintrat, (zrst als er ihre Hand ergriff, um sie zeremoniell an seine Lippen zu ziehen, kam Leben in die erstarrte Frau. Sie wich zurück und deutete mit stummer Handbewegung auf einen Sessel, wüb-
nv sle sewer, unsaylg, stcy lang ausrecht zu erhalten, in einen solchen niedersank. Der schöne Mann ihr gegenüber blickte sie prüfend an. Tu bist heut anders, Anna ich vermisse die ruhige Freundlichkeit, mit der du niich gestern begrüßtest," sagte er leichthin. . Es liegt an dir, sie mir Wiederzuge ben," entgegnete sie mit schwerer Stimme. Tu hast heut öffentlich erklärt, daß die Baronin Zernikow selber dir das Brillantkreuz gegeben. Darf ich um Auf-
klärung über dieje sonderbare Thatsache bitten?" Er preßte die Lippen aufeinander und schwieg einen Bkoment. . Dann sagte er gleichgiltig: ' ' ' Das aljo ist's? - Man hat sich, scheint mir, sehr beeilt, es dir mitzutheilen. Ich könnte dir nun einfach erwidern, die Ztu, in der ich mit der Baronin in Verbindung stand und von ihr das Kreuz rbielt, liegt vor der deinen, das heißt, es geschah vor unsere? Verlobung, und du hast kein Älecht, darüber Ztechenschaft zu fordern. Soviel ich weiß, hast du bei meiner Werbung um dich nicht nach meiner Vergangenheit gefragt,' nicht prätendirt, daß ich vor dir keine andere Frau gekannt haben solle." . . Ich verstehe," murmelte sie dumpf. Das ist auch gar nicht, ivas jeden Blutstropfen in mir empört weiß ich doch, baß du auch nach unserer Verlobung, ja nach der Vermählung während unseres kurzen Zusammenlebens andere Frauen gekannt hast, wie du dich sehr zart ausdrückst. Von Eifersucht meinerseits und gar von solcher,, welche sich auf die Zelt vor unserer Verbindung erstreckt, kann also wohl keine Rede zwischen uns sein. Aber das du dergleichen kostbare Geschenke von einer Dame annimmst dich nicht entblödest, solch ein, doch wohl in zärtlicher Schäferstunde empfangenes Gedenkstück deiner Braut als erstes Geschenkal Verlobungsgabe zu überreichen das beweist eine Korruption der Gesinnung und des Charakters, vor der ich schaudere."- - ' - ' - ES überrascht mich, daß du soviel An theil an mir nimmst," sagte Sieven spöttisch. Wahrlich, ich konnte das kaum erwarten und eö schmeichelt mir. 'Wenn du noch über meine Sittenverderbniß zu trauern vermagst, kann ich dir nicht ganz gleichgiltig sein." Du irrst," rief sie mit flammendem Blick. Ich empsinde es nur als tödtlichen Schimpf, daß du mir, just mir das Schmuckstück gabst, daß du von einer Geliebten erhieltst " Warum nimmst du gerade das Schlimmste r," sagte Kurt von Sieven hastig, fast als begänne er selber, sich sein Handlungsweise zu schämen. Die Baronin Zernikow kann mir ja das Kreuz verkauft haben viel leicht in momentaner Geldverlegenheit es kann mir auch etwa in Folge einer Wette zugefallen sein was giebt es da nicht alles für Möglichkeiten, die durchaus harulloser NaUl? sind ! Es was von jeher deine Art. Alles tragisch zu nehnun." , Die harmlosen Möglichkeiten," welche du mir da anführt, sind sänlmtlich sehr unwahrscheinlich", entgegnete sie mit siebernden Wangen. Wenn eine Dame aus der Gesellschaft Schmuckgegenstände verkauft, um Geld zu erhalten, wählt sie sicher keinen ihrer Bekannten zum Käufer und zu wstten pflegt man auch rncht um so kostbare Gegenstände. Jedenfalls nimmt kern Ehrenmann von einer Dame Dinge, die einen so hohen materiellen Werth haben." ! Denke darüber wie du willst," erwiderte Kurt von Sieven kalt. Hast du mir fönst noch etwas zu sagen ? Du weißt, ich reise morgen wieder ab Jetzt muß ich zu einem ziemlich späten Diner, das ich im Hotel bestellte ich traf hler fca G. ganz zufällig zwei bekannte Her ren " Ja, ich habe dir allerdings noch tu was zu sagen," rief sie, ihn jäh unter brechend und sich erhebend. Ich em psinde es in dieser Stunde als einen Schimpf, an dich gekettet zu fein ich wünsche daher unsere faktische Trennung in eine gesetzliche zu verwandeln. Wir haben bisher nie davon gesprochen und ich weiß nicht, wie du darüber denkst, darf aber wohl annehmen,daß du nichts gegen diese' Vollziehung der äußeren Formalität haben wirst. Mi? wird sie jetzt nach den letzten Erfahrungen eine örlösung sein:" .'- , . Auch Kurt v. Sieven hatte sich jetzt er hoben. Sein schönes Gesicht überzog sich mit dunkler Rothe, in den stahlblauen Augen zuckte eS heiß auf. ' Scheidung warum ? Können wir weniger Einer vom Andern belästigt werden als bisher? Wir waren völlig frei in unserem Thun und Lasten, Jeder hat diese Freiheit deS Andern' streng respec tirt. . Hast du andere Gründe, plötzlich die gesetzliche Lösung der Ehe zu wünschen ? Möchtest du einen anderen Namen annehmen ?" " ; Nein", sagte sie stolz und ruhig, da ran denke ich nicht. Ich möchte nur los kommen von dir das ist Alles !" ! Kurt von Sieven nahm gleichmütbig seine Handschuhe vom Tisch und begann sie aufzustreifen. Und ich möchte es nicht wir wer den also verbunden bleiben. Zu einer Lösung der Ehe wäre die Zustimmung beider Theile erforderlich ich werde die meine nicht geben." Und warum:" rief sie flammend. Was kann der daran liegen, die Kette ferner in die Hand zu halten, mit der ich gefeffelt bin. es tvare also- erbärmliche Rache." . ' Dicht trat er vor sie hin, so dicht, daß sein Athem ihre Wange streifte,' als tr jetzt sprach, (sie wich zurück. , . flache, Anna? Nein. Weshalb sollte ich mich an tir rächen wollen nie thatest du mir etwas zu Leide. Aber. ich mag dich nicht freigeben du bist schö ner als je und ich gönne dich keinem An deren vielleicht brauche ich auch inmei ner Niedrigkeit,- meinem waghalsigen, leichtfertigen Leben das erhebende Bewußtsein, eine reine, stolze, hochsinnige Frau mein Eigen zu nennen und dann ist's noch Eins. Falls ich alt und müde und verlassen sein werde, will ich eine Stelle wissen, wo ich hingehöre, eine Stätte, wo das Walten eines edlen Wu
bes um mich herrscht Und mich vlellötcur entsündigt darum gebe ich dich nicht frei nun und nimmermehr !" Sie standen Aug' in Aug', funkelnd, begehrend tauchte sein Blick in den ihren. Dann preßte er plötzlich die Zahne auf einander, daß sie knirschten, wandte sich, griff nach seinem Hut und verließ wortlos das Gcinach. Die junge Frau aber schlug beide Hände vor's Gesicht und , sank ausschluchzend nieder. Nim und nimmermehr", murmelten ibre erolaiüen Livven ..nun und nim
mermehr ! Also eivig die Kette und die Schmach mit sich herumtragen !" 17. Baron Zernikow war sofort nach Aeendigung der Verhandlung nach seinem Hotel gefahren und hatte sein Zimmer aufgesucht. Einige Freunde, die kamen, ilrn zu sprechen, darunter Konsul Ölten, ließ er durch den Kellner abweisen und erschien auch nicht zum Diner. Als um halb drei Uhr das erste Sianal der Hertha" ertönte, ließ er die Rechnung bringen und begab sich per Wagen zum Dampfer,, obschon vom Hotel aus nur wenige Schritte zum Landungsplatze zurückzulegen waren. Er mochte eben Niemand sehen, von Niemand gesehen werden, und darum war es ihm auch sehr erwünscht, die Kajüte des Schiffes völlig unbesetzt zu finden. Hier schritt er während der Fahrt stumm, mit aufeinandergepreßten Lippen und bleichem, verzerrtem Antlitz auf und nieder. An der Fähre erwartete ihn der Reitknecht mit seinem Pferde, er saß auf und sprengte so wild davon, daß der Diener ihm er schreckt nachsah und gar nicht erst den Versuch machte, dem toll Dahinstürzenden zu folgen. So war denn Zernowitz bald erreicht. Der Baron warf einem Knecht die Zügel des keuchenden Pferdes zu und begab sich sofort ln das Zimmer seiner Gattin. Dieselbe war indeß nicht anwesend, sondern proulenirle im Park, wie die Zofe meldete. So rufen Sie die gnädige Frau !" herrschte er das Mädchen an, und ängstlich eilte es davon. Die Baronin empsing die Meldung in einem luftigen Pavillon, in dem sie mit ihrem Schooßhund spielte. Mein Gemahl schon zurück? Das nimmt mich Wunder. Ich erwartete ihn erst morgen. Aber sagtest du nicht, daß ich im Park sei ? Weshalb kommt er nicht hierher, mich zu sprechen ?" . Die der Herrin sehr vertraute Zofe zuckte die Achseln. Der Herr Baron erschienen so ganz anders als sonst vielleicht ist etwas Außerordentliches geschehen. Jedenfalls erhlelt ich die strenge Weisung, die gnädige Frau in's Haus zu rufen." Wenige Minuten später stand die Baronin dem Gemahl gegenüber. Ein ein ligcr Blick in sein Gesicht, auf seine zusammengesunkene Gestalt und die trotz alledem drohende Haltung überzeugte sie, daß etwas Unerhörtes geschehen und ein Sturm, der sich gegen sie richte, im An zuge sein müsse. Mit schmeichelnder Geberde ging sie auf ihn zu. Schon zurück, Herbert? Wie mich das freut ! Ich fühle mich so einsam, wenn du fern bist." Er warf ihr einen düsteren Blick zu, schwieg jedoch. Ich hiN, dir ist nichts Unangenehmes zugestoßen, was deine Heimkehr be schleunigte?" fuhr sie in demselben leichten, zärtlichen Ton fort. Du siehst verstimmt aus. Lieber. Theile mir mit, was dich erregt." Oh," sagte der Baron nun mit seltsam heiserer Stimme, den Blick fest auf die schöne Frau gerichtet, eS ist Nichts, ich habe dir nur interessante Neuigkeiten mitzutheilen. Da ist zuerst denke dir, die jeweilige Besitzerin deines Brillantkreuzes ist doch nicht dein ehemaliges Kammermädchen, sondern eine geborene Freiin von Althof." Ay was du sagst! So war meine Kombination falsch und auch die Aehnlichkeit hat mich getäuscht, als wir die Dame damals in Putdus saheil." Weiter!" sagte der Baron rauh, den Einwand kaum beachtend. Ferner kann ich dir die angenehme Mittheilung machen, daß sie den Namen von Sieven mit Älecht führt und daß ihr Gemahl ; wirklich dein Herr von Sieven ist, den du nur als Gar?on gekannt hast." Die schöne Frau verfärbte stch leicht. Ihr .Gemahl beobachtete sie scharfund, dies bemerkend, sagte er nur mit mühsam behaupteter Fassung : . Mein Herr von Sieven? Wiesenderbar du das betonst ! Woher hast du übrigens all' diese Neuigkeiten und wer bürgt du dafür, daß der Gemahl jener Frau und und mein Besann! er identisch sind?" Der Baron lachte heiser konvulsivisch auf. Woher ich die Neuigkeiten habe? Nun, von dem Herrn selber !" . Die Baronin wandte sich plötzlich zum v or. Von ihm Kurt von Sieven ! Er ist also hier hat dich aufgesucht " Das gerade nicht. Ich traf ihn un erwartet auf dem Gericht." . Vor Gericht was hattest du, was Herr von Sieven dort zu thun?" Er kam" der Baron stieß jedes einzelne Wort schwer, abgebrochen rservor er kam. um zu bezeugen, daß er jenes Kreuz thatsächlich seiner Gemah lin geschenkt als Brautgeschenk, Lu dovika, als welches du es von mir er halten ! und daß du selbst es ihm ge geben habest." Die Baronin stieß einen leisen Schrel aus. Der Elende." murmelte sie. mit dem Urm daS Fensterkreuz umklammernd, als schwanke der Boden unter ihren Füßen. Ihr Gatte aber war mtt r.nem gewalti gen Schritt an ihrer Sene und saß:e sie rauh an der Schulter." Weib!" knirschte er zwischen den Zähnen hervor, erkläre mir, wie das Schmuckstück in die Hände jenes ManneS kam oder ich todte dich ! Ich bin von Sinnen weiß nicht mehr, was ich spreche, was ich denke. : Oh nicht wahr, Ludovika" er beugte sich zu ihr nieder und blickte ihr angstvoll in das aschfah-' !e, zuckende Gesicht nicht wahr, der 31!ann log oder eS handelte ? sich um einen Scherz, ein Aüßverständnlß, eine Wette, sage mir, was du willst, es soll Alles veuieheg sein, nur nicht das Eine
-daß du S ihm vlelleit m Örtlicher
Stünde als theures Gcdcnkzeichen ge geben 1" Tie Baronin zuckte jäh zusammen Hat er das behauptet fragte sie mit loderndem Blick und heiserer Stimnie. Nein er verweigerte jede näbere Erklärung und erwies mich an dich." Die schlangenlluge, schlangenglatte Frau athmete auf. Das wollte ich ihm auch nicht gerathen haben, Herbert es wäre eine Lüge, eine Infamie, für welche du ihn fordern müßtest ich weiß ohnehin noch nicht, ob das zu umgehen sein wird. Mich so zu düpiren der Erbärmliche, der Undankbare ! Nie hat er ein Wort von seiner Vermählung erwäbnt " . Ab das Kreuz, Ludovika" drängte der Baron, du vergißt die Hauptsache wie kam er dazu ?" Sie warf sich plötzlich an seine Brust und umschlang ihn mit ihren weißen Armen. Zürne mir nicht, Herbert wir hatten einst in Paris, bei der ViardvtGarcia. eine unsinnige Wette gemacht es handelte sich um eine Lapalie, lämlich darum, ob ein von der Viardot ausgebildeter Sänger mit Erfolg in der Großen Oper debütiren werde oder nicht ich war seines Fiasko so sicher, daß ich für mein Nein mein Kreuz, das theure Geschenk von dir, einsetzte und Sieven gewann es. Sagen konnte ich dir doch nicht, daß ich so leichtfertig deine erste Liebesgabe auf's Spiel gesetzt' darum griff ich zu der Nothlüge, daö Kreuz fei mir gestohlen 0 verzeih', verzeih' mir, Herbett!" Der Baron hielt die hingegoffene Gestalt in seinen Armen, als wolle er sie nimmer laffen. Seine breite Brust hob und senkte sich stürmisch, vor den Augen schimmerte es ihm wie ein feuchter Schleier. . Laß es gut sein, Ludovika du hast soeven eine furchtbare Last von meinem Herzen genominen ich glaube, ich wäre daran gestorben, Gern verzeihe ich dir die kindische Tollheit wenn es nur nicht unter die Leute gekommen wäre. Man wird endlose Glossen darüber machen, umsomehr, da man den Zusammenhang nicht kennt." Die schöne Frau wand sich endlich aus seinen Armen. Aber erkläre mir wie kam bis ganze dumme Geschichte in die Oeffentlichkeit und gar vor Gericht ? Ich begreife daö nicht, Herbert." Der Baron stand jetzt plötzlich lvie ein Schuldbewußter da, die Rollen waren ausgetauscht. Freche Lüge, rafsinirte Heuchelei hatten wieder einmal über gutmüthige Ehrlichkeit und gläubiges Vertrauen gesiegt. Ich selbst, Ludovika du wirst sehr zürnen aber ich meinte es so gut ! wollte dir glänzende Genugthuung verschaffen, indeul ich den Dieb des Kreuzes ermittelte und der verdienten Strafe übergab. Es sollte eiue Ueberraschung für dich sein und nun ist es so gekommen !" . Sie warf ihm einen halb verächtlichen, halb hohnvollcn Blick zu. Die Uebcrraschungen gelingen dir nie, Herbert du solltest sie endlich laffen. Weißt du auch, daß du mich, dich selbst lächerlich gemacht hast ? Fast wundert mich, daß du nicht auch mir selbst die Ueberraschung einer Gerichtsvorladung zu Theil wenden ließest. Möglich ist bei dir Alles."Spotte nur die Vorladung kommt vielleicht noch,". entgegnete der Baron mit wahrer Armensündermiene. Du hast thatsächlich noch die Erklärung des Herrn von Sieven zu bestäti gen, ob dleö schriftlich oder gar persön lich wird geschehen muffen, bleibt der Entscheidung des Gerichts vorbehalten." (Fortsetzung folgt.) Deutsche Lokal-Nachrichten. Hsanos. Rechtsanwalt Meyer in Hannover ist entflohen und wird wegen Unterschlagunaen steckbrieflich verfolgt. t Der letzte Waterloo Veteran in Bremervörde, Thierarzt Westerrich. An der Helpenser Chlauffen hat ein Bergsturz stattgefunden. Das Ehepaar Schmitsensky in Hil' desheim starb in kurzer Nacheinanderfolge. Der Mühlenbmter Ehbredt in Lamspringe ist nach Verübung zahlreicher Schulden verschwunden. Der Bürgermeister v. Fischer-Benzon inHamelnund der Pastor Bierwerth in Nette feierten ihr 50jähriges Amtsjubiläum. Die Feier ihrer diamantenen Hochzeit begin aen zu Beschotenweg die Eheleute Gerd A. Woltermann und Frau Antje, geb. Klaaßen, und zu Kirchdorf das G. Strö mer'sche Ehepaar; ihr goldenes Ehejubiläum feierten der Stellmacher Konrad Kreie mit seiner Ehefrau in Barkhausen, die Häusler Kruse'schen Eheleute zu Kolckhagen, das Gemeindediener Ntebemm'sche Ehepaar zu Neuenkirchen, derLootse Joh. Wahlen sen. und Frau zu Steinkirchen. Durch einen Pistolenschuß bat der Fabrikant Bültmann in Hameln seinem Leben ein Ende gemacht, durch einen Sprung ins Waffer der Musikus Wettig zu Göttingen, die Frau des Stel lenbesitzerS Daniels zu Hüll, wegen betrogener Liede die Besitzerstochter Karoline Dieckmann zu Rothenfelde. In Folge Von Unalücksfällen kamen um's Leben : der Hofbesitzer Mußmann in Abbensen, der beim Holzfallen einen Beinbruch erlitten hatte, der Sattler Karl Steep aus Dahlenburg, der in der Zuckerfabrik Peine durch ausströmende Dämpfe ver brüht wurde, der Forstaufseher H. Mev. ix zu Oedeme, der Maurer Bode zu Osna rück, welcher durch einen aus der Höhe herabfallenden Riegel erschlagen wurd ;
ertrunken sind ferner der Schiffer H. j Meyer aus Geestemünde und der Schiffer ! und Gastwirth Heinr. Blüthe auS Svee- j le, den Folgen eines unglücklichen Stur-1 zes erlagen der Buchbindermeister Georg ! Droste in Hannover und der Ackerbürger und Sattler Wilh. Kleie in Lamspringe, ! überfahren und getödtet wurden der j Schachtmeister Grupe aus Immensen und der Kolon A. Eiting in Lohne. Zu Balje brannten die Wohn und Wirth,- j schaftsgebäude des Hofbesitzers Hardekovf : nieder, zuFreibura a. E. das vom Sekre- j tär Lühr und Töpfermeister Kurzenhagen bewohnte Haus des Zimmermeisters S- . '9 - 1 asst-' . . '
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Ciscobahn -Zeit. Tabelle. Unkunst und Abgang der Sisendahnzuge in Jndianapollt. an Und nach Sonn tag, den 3. Januar 1886. Sessersondllle, Nadiso, nud Jndiovapoli, Kiseudahu. bgang: klnknnst: lajPj'1- !15 I SdLNad.U. 44, I adee . 8.1S fi 3ndChtctxtsfil0 4fi Cm 3d idttad Mail 3.(0 Srn K-ffl Fsix S rZ d ti x.tig. 6.45 I eÄ C88 tl il.S L VandaNu Line. aU krai 7.30 2 , chn,ll,n, S 41 Bn p V UO R I RcU nd ltc.1 XtrnCaat tt. i.m f. i tag rj! .... 4 U Ca VatiHt 9 UXO m j erpreß ...... . . SS? Weftern Mail. . .10 ü rn Lchn.L,ug 3 3 Km Tleveland, Tolumbus, Cinetnnan uud Jndi. napolls kisenbahn (Vee Line.) ? $ Ü 4 0" i i et i tag e.4ü nderso ...10.10 Tsm C 9 J ,r .n e ton ,l 5.10.05 8 I oerso. 1b... lS S SJ? 7 0 K B I 6t trl 6 20 st 8 I oshen i3.W ? I f) et 8 .to Km vrlzhtwood Didifion, C. .T.uud Z. gang tätlich. 4.(0B. tsgltch. tJOXm iQtSfäa HUR li 9t 30 R Uglich. 4.40 jt 1V.I0 1U)8 vm 3 00 R tiiglich. 3.! 0 v täglich. 7am i UU3.1UJSJt Clorinacti, Indianapolis, et. Leuls u. Thieag, euoay. tnnnnaii ivinon. f toutio.F8. 4.00 Brn Sndianax cc. 10 KL'ili,ip. ,!, vestern Gz.... U) ifK C St fi 3 a ineinnati er 11 33 m . 8x f .. 3 6. R sine, cc 6.40 Nm laguo) CC. 4 5d Chicago Didiflo. Peo url j. 7.10 hteagoUatlx.'.2.10 kftrn r 6.10 X s 8 täglich r ll.lo flrn hie So F ,. ttgliche cus.. 3.39 6 Safaaut Ae ..il U Tm 8 tt.U p.. .Ustm Tinnnnan Tee. 4-50 Vittsdurg, Cineiuuati & St. Lonis klseuiah V V K ich Et . I taglich 4 33 bi go eonnt. .40 a SOtkUtOsl 1.00 S i ft.Mail ,e VVV VPP r tllzlich s h.. 4 6i l , täglich 10.M Eaftrn Vail tgl 4 lO Cm Weftern Mail... 9.40 9! Chicago stoute via Kokomo. hicag. Schnell. l Znd'I St Lon. tag 11.15 v I echn,ll,ug... 4.00 Da hicago rpreZ.ll.VO d I Jndxl's Lon. I rrreZ 31 K Sabash, St. Louis Sc Pacific. et (die all 7.15 m hiLS R r tag X I 2.1 Ul hi K ich , c . 7.10 Xcl tn r..iliO Det d Uatl. 1H U ich. eu, und Ztlt 9c lold .11-j0 81 Fort KBaini. 1.40 B Judiauapslis uud viueeuues Eiseubah. Natl 9t atro j 7.15 B ,, Kcc.lO 43 Ba Btnv Kcc . 4.40 m atl air . 6Ka Cweiuuati,H ailtouä?I ndiauap olis y iseub ah. Jndx K VtL R V 4.00 B GvltUla 8.80 v ZdxluSt .:t lx,m in., D.r.N-V S.iO m Eon,rvtllc 80 Ba QtL 11 48a Jnd, tauilv 4 M Umctnnati Uc Mi nm Sudiaua, Vloomlugton nudWestern Kiseubah. L 1U.. 7.:&C an Zti g 8 (( d. 0 .U8 di 12 00 K 3tt 3 tägtUU 6 aftir J i. täglich 4 00ft inc Cpte 10 4 j 91 teile nttc !. J4ftfhB lPtB 8- Tb Okftliche Didisiou. Oftl.rail....4.70S agl. Scrrkß.... S,b sltlanttk .?.... 4 0oRa ifte rxreR... 7M J x 10 a WKrn 9t9 .... 4 4oa Jndianadolis und St. Louis viseudahT. tu Wtt CC. täglich 7 2. Bost t 5.i9t u et fe 9c 51 V U fi X tl ee 3.ttB Boeal Vftfltnatf .1010 ftM at ttigl. 659ta Indianapolis Ic 3 .3591 laauai u c. 10X5 92a Limt Ero tgl... ll.5 m Louisville,Nev lbauy & Chicago. Vk-Llus, hieag, tgl..l3.0?!o Mono See 4 4Ji ich kitohieag. r atl H.ILSZm Chicago i. tgl.. UOSa äSonon Ac 10AX)a ich. Sita hie. 9t all. 3.43L Indianapolis, Decatur ä: SpringsieU. . ? Der & Peo Mail. 8 Km I echnell,ugrcs.. ZK2u ont,uma VLu I Monte, um ee tgl aug Sonnt. KVIAb l aug Sonnt... 8cgG Schnellzug re.. .10 .b s ail 30Xa Züge mit r e. Lehvslffel.Iar mit s, Schlafwag' mir p. Parier. du . Cin'ti, Harniiton & Dayton Bahn; 'TSglich drei Züge nach und von Cineinnati, uud alleu Ortschafte Nördlich, Südlich u. OeNlich: Pünktliche Verbindung mit allen Zug nach D&yton, Tolodo, Detroit Sz Saffinaw. Wegen Auskauft und Billet deude mtk sich an den Agenten, Scke Illinois Straße nd Keutucky Aveuue oder Union Depot. Cöam. Stevenson, . P, . ' S. 4?. Har,ard.'gtt. OHIO INDIANA MICHIGAN
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