Indiana Tribüne, Volume 9, Number 213, Indianapolis, Marion County, 23 April 1886 — Page 3
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Äüchbarßkittder. Roman von D. W. 3 eil. (Fortskvung.) 'o srank und frei zu spielen und zu singen, als ob nichts, aber auch gar nichts vorgefallen wäre! HochwillkommenerStoff zu endlosen Vermuthungen gab es auch, wenn man zufällig Paul Weldingen nach der Villa geben oder von dort kommen sah. Der deklagenswerthe junge Mann! Ä!an wußte ja, daß die Sirene ihn in ihre 3!etze gezogen, aber daß er auch jetzt noch nicht ein Ende machte, war doch stark. Es war ein Hohn auf die gute Sitte, eine Beleidigung für alle Familien, in denen es wohlerzogene, heirchsfähige Töchter gab. Dennoch war man bereit, christliche Milde zu üben und dem armen Verirrten seine Sünden zu verzeihen, sobald er nur Miene gemacht, hätte, sich einer dieser Familien zu nähern. Aber leider schien er so verstockt und so verzaubert, daß er noch immer nicht an Umkehr dachte. , So nahte der Tag deö Termins heran. Jeder, der es nur nter irgend einem Vorwand möglich zu machen gewußt hatte, sich Zutritt zu demselben zu verschaf fen, wurde von dem weniger Begünstigten herzlich beneidet. Baron Zernikow würde anwesend sein, um das' Kreuz zu rekognosziren, das wußte man; auch Paul Weldingen, um zu bekunden, von lvem und zu welchem Zweck er dasselbe erhalten. Und sie, die schöne Abenteure' rin, die so lange die Unnahbare gespielt gewiß würde auch. sie da sein, es sein müssen, daö Gericht würde ja doch wohl auf ihr Erscheinen bestehen. , Schaarenweise zogen am Vorabend des Tages die Menschen an der Villa vorbei, und als gar zu zieinlich später Stunde ein Wagen vor derselben hielt und ein Herr in's Haus ging, gab es fast einen Auslauf. Wer war der späte Besucher ? Weldingen naturlich, es war seine hohe Figur gewesen aber nein. Jener war hellblond und man hatte doch genau blauschwarzes aar und Bart aeseben. So war eö ustizraty Scheeler, der Nechtsbeistand der Frau ? Auch ihn kannte man, er war viel älter als der Fremde, dazu klein und behend von Gestalt Scheele? war es jedenfalls nicht. So blieb also eine end lose öteihe von Vermuthungen und Wahr scheinlichkeiten, welche vollauf genügten, manchem allzu Neugierigen den Schlaf der 3!acht zu rauben. Es gab eben sehr menschenfreundliche Leute in S., die mehr um den lieben Nächst?, als um sich selber sorgten. Der Tag brach an. Einige theil nahmsvolle Seelen, denen eS nicht möglich gewesen war, Zutritt zur gerichtlichen Verhandlung zu erlangen, erinner ten sich plötzlich, in der Nähe der Sie ven'schen Villa dringend zu thun zu ha ben man konnte dabei doch wenigstens sehen, ob die Dame zum Termin fahren würde oder nicht. Nein, es geschah nicht; statt dessen sah man das Mädchen Staf felei und Malkasten in den Garten tragen und bald daraus die junge Frau durch die Gänge schreiten, um sich an ihren gewohnten Platz zu begeben. Sie malte also, konnte ruhig malen, wo doch Unbetheilizte hocherregt werden! Das war ein Beweis dafür, daß sie sich jedenfalls aus der Affaire zu ziehen wissen würde. Nun, man würde ja doch erfahr ren, wie. Der Gerichtshof war versammelt, der kleine Sitzungssaal überfüllt. An einem Seitentischchen blätterte Justizrath Schee--ler in seinen Akten, neben ihm saß ein junger, schöner, sehr distinguirt auösehender Herr. Den Beiden aegenüber sah man Baron Zernikow und Paul Weldingen. Letzteren mit einer wahren Armensündermiene. Wenn er selber der Dieb des Kreuzes gewesen wäre, hätte er nicht niedergeschmetterter aussehen können. Der Gedanke,-gegen die: hochverehrte, theure Frau als Zeuge auftreten zu sok len, wirkte geradezu vernichtend auf ihn, schon, daß ihr Name an dieser Stelle und im Zusammenhang mit einem Diebstahl genannt werden sollte, erschien dem Patriziersohn, der nie mit den Gerichten zu thun gehabt hatte, als : ein 'Schimpf. Den Baron, der einige Mak den Versuch gemacht hatte, ein Gespräch mit ihm an zuknüpfen, würdigte er keines Blickes, keines Wortes. Er hätte den Mann, der mit kaltem Blut, aus niedern Motive diese ganze fatale Situation heraufbeschworen, am liebsten züchtigen mögen wie einen Buben. Die ' Verhandlung begann. Baron Zernikow gab an Eidesstatt die Versicherung, daß das vor dem Präsidenten liegende und ihm nochmals zur Prüfung dargereichte Bnllantkreuz . dasselbe sei, welches seiner Frau vor Jahren in Paris, wahrscheinlich von ihrem Kammermadchen, gestohlen sei. Dann bekundete Weldingen mit vor Erregung heiserer Stimme, wie ihm das Schmuckstück von Frau v. Sieven an dem und dem'Tage übergeben, worden sei, um die Steine herauszubrechen und ein Collier aus letzteren zu sertigen. Wie sie dann spä ter die Wei' ,g ertheilt habe, das Kreuz vorlaustg unverändert zu lasse.r. Hierauf verlas der Gerichtsschreiber je nes Protokoll, in welchem Frau von Sieven die Erklärung abgegeben, daß sie das Kreuz von ihrem Gemahl erhalten und nicht wisse, wo derselbe es getauft. Der Präsident rief nunmehr Frau von Sieven auf, um einige weitere Fragen an sie zu richten. Justizrath Scheeler erhob sich dagegen mit der Erklärung, daß seine öltentin nicht anwesend, er aber befugt sei, dieselbe zu vertreten. - .. , Das geht in diesem Falle nicht an," versetzte der Präsident kalt. - Niemand voll uns kennt die Dame näher oder weiß etwas über ihre Vergangenheit. Ich muß also darauf bestehen, daß sie persönlich erscheint und Legitimationspapiere mu bringt." - ' '.. , Letztere stehen zur Verfügung," 'explizirte der Justijrath. Ich habe hiermit die Ehre, !auf- und Trauschein der Frau Anna von Sieven zu überreichen." . Dennoch muß ich auf persönliche Ver nehmung der Dame bestehen," erklärte der Präsident,einen flüchtigen Blick in die Papiere werfend und sie dann bei Seite stiebend. Ich stelle dem Gerichtshof
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Termin angesetzt oder nur die VerHandlung um eine Stunde vertagt werden soll, während welcher Zeit die Dame herbeigeholt werden könnte." , Paul Weldingen ward noch um einen Schein bleicher, als er es bisher war. Anna von Sieven hierhergebracht sogleich wahrscheinlich von einem Beamten ! Das war nicht auszudenken. Schwankend erhob er sich. Er wollte etwas sagen, einen Einwand erheben, wenn er auch nicht wußte, welchen und mit welchem Recht. Aber gerade, als sich Aller Blicke verwundert auf ihn .richteten, tönte wieder Justizrath Scheeler 's Stimme kühl und klar durch den Raunt. Ein hoher Gerichtshof wolle mir eine fernere Mittheilung verstatten. Es ist weder nöthig einen neuen Termin anzusetzen, noch überhaupt Frau Anna von Sieven persönlich zu zittiren. - Die Dame hat einen vollgiltigen' VeNreter und einen ebenso vollgiltigen Zeugen für all' ihre Angaben hier im Saal ihren Gemahl, Herrn Kurt von Sieven." . . Der neben dem Justizrath sitzende Herr erhob sich, um zu sprechen, doch schloß er die bereits halb, geöffneten. Lippen wieder, weil ein Murmeln, ein Hauch der Erregung und Bestürzung durch den Saal gi"g. ' . ' Baron Zernikow sprang auf und starrte fassungslos nach dem Fremden war das nun derselbe Heri von Sieven, von dem seine Frau gesprochen ? Und so jung und so gefährlich schön war der Mann, Kurt von Sieven aber begegnete dem Anstarren des Barons mit einem Blick, in dem es wie Triumph und Hohn aufblitzte. Dann wandte er sich zum Präsidenten, der eben etwas verdutzt gefragt hatte: Aber man sagt doch wir nahmen an, Frau v. Sieven sei Wittwe?" Ein n (iit kann doch nicht vor Gericht gelten," tönte..nun Sleven's sonore Stimme mit einem Anflug von Spott durch den '.Saal. ' !.Wenn Man aus .'dem Alleinsfin meiyer Gattin auf derenWitt wenstandchlo, so ist dagegen eben nichts zu machen, Sie selbst hat dies Gerücht weder ausgesprengt, noch bestätigt. - Ich eilte i auf ihre Mittheilung von dem lächerlichen Prozeß hierher, um für sie einzutreten." Lächerlicher Prozeß? Ich muß Sie ersuchen, Ihre Worte vorsichtiger zu wählen,". gab der Vorsitzende scharf zurück. Wenn ein angesehener, in der Gegend ansässiger Edelmann den Gerichten mittheilt, daß ein ihm gehöriges und gestoh lenes Schmuckstück von hohem Werthe sich im Besitz einer fremden) von Niemand näher gekannten Dame besindet, so ist es Sache des Gesetzes, zu untersuchen, wie sie in diesen Besitz gelangte. Selbst wenn Herr Baron Zernikow. . die Untersuchung der Angelegenheit nicht beantragt hätte, durfte sie nicht unterbleiben. Ihre Frau Gemahlin gab an, das Kreuz von Ihnen erbalken zu haben, da verhält sich natürlich so V Gewiß, Herr Präsident. Jenes Kreuz war das. erste Geschenk, welches ich mei' ner damaligen Braut, der Freiin v. Alt hoff, überreichte." Mir bliebe demnach nur noch die Fra ge, wo oder vo.i wem Sie das Schmuckstück seiner Zeit aekauft baben?" . ' Kurt von Sieden richtete sich höher auf. Ein scharfer, hohnvoller Blick floh hinüber zu dem Baron Zernikow. Dann sagte er ruhig, edeS Wort schwer betonend: ... . Ich habe es nicht gekauft." Aber wie 'gelangte es in Ihren Be sitz?" .Ich erhielt eS von der Baronin Zernikow." ' ' Athemlose Spannung im Saal. Selbst den Herren des Gerichtshofes liest man höchste Erregung von -den sonst so unbewegten Gesichtern. Der Baron springt auf : Das ist nicht wahr !" knirscht er zwr. schen den Zähnen hervor. Meine Frau hätte das Kreuz niemals weggegeben es war ihr sehr theuer." Herr von Sieven schien den Einwand des Barons ganz und gar zu überhören. Er wandte sich wieder zum Prä' sidenten. I Selbstverständlich muß : diese meine Erklärung bewiesen werden.' Auch ich bin hier ein Mann, den Niemand näher kennt' wie der Herr Präsident vorhin in Bezug auf meine Gattin sagte. Akeine umfassenden Legitimationspapiere sind dem Herrn Justizrath Scheeler übergeben, welcher die' Freundlichkeit haben wird, sie auf Wunsch einem hohen G richtshof vorzulegen. Außerdem kann die Identität meiner Person noch der Sprecher kopirte hier leicht den Präsiden ten durch eine angesehene in der Gegend ansässige Edeldame festgestellt wer den. Ich meine Frau Baronin Zernikow. Gleichzeitig kann genannte Dame bezeu gen, daß ich das Kreuz aus ihrer Hand erhalten habe. Wann, zu welchem Zweck, gehört nicht hierher." Kurt von Sieven setzte sich. Er sah jetzt nicht mehr hinüber zum Baron. Tönte doch das keuchende Athemholen desselben bis zu seinem Platze und' verrieth am besten die Gemüthsverfassung des in seinen heiligsten Gefüblen getroffenen Gatten. ' So beantrage ich denn im Interesse meiner Klientin einen Termin, damit die Frau Baronin Zernikow persönlich Zeugniß ablegen und die Erklärung des Herrn von Sieven bestätigen kann, mit welcher Bestätigung der ganze Prozeß sein Ende erreicht haben dürfte, ließ sich nunmehr Justizrath Scheeler vernehmen. Der Baron erhob sich auf diese Bemer kung jäh. Persönlich ?" sagte er mit aschfahlen Antlitz. Ich erbitte vom Herrn Präsidenten Entscheid, ob nichteine schriftliche Erklärung meiner Gattin genügt, falls sich das Ganze überhaupt verhält, wie jener Herr bekundete." Der Herr Präsident berieth einige Se künden leise mit den Nichtern, dann sagte er : Sie werden schriftliche Mittheilung über den fraglichen Punkt, oder aber Vor ladung zu einem neuen Termin erkalten. Das ltichterkollegium wird darüber berathen und den interessirten Parteien Weiteres bekannt geben. Für heut ist die Verhandlung beendet." Tumultuarisch erhob sich das Publikum von den Sitzen. Alles war Locher.
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wr)w . - - 1 , r . ' ... iiitxL.t... ! .r- i kanoai, er je oie inlsoaiei! m . entzückt hatte, und beeilte .sich, alles im Sitzungssaal Vernommene schleunigst in entsprechender Beleuchtung unter die Leute zu bringen. Baron Zernikow benutzte den allgenieinen Aufstand, um an Sieven's Seite zu gelangen. Seine Augen lagen tief in den Höhlen, seiner Brust entrang sich keuchend der Athem. Herr von Sieven darf ich um ein, Erklärung für Ihre unerhörte Behauptung bitten '" Kalt und spöttisch blickte ihn der Ange' redete an. Die dürfte Ihnen Ihre Frau Ge.mablin beffer als ich geben tonnen. Ueb' rigens ist hier nicht der Ort zu Auselnandersetzungen. An jedem andern stehe ich zur Verfügung." Damit wandte er sich zu Scheeler und verließ mit . diesem den Saal. 16. Einer der Letzten, welche den Schauplatz der aufregenden Gerichtsverhand lung verließen, war Paul Weldingen. Er hatte in dumpfer Apathie auf seinem Sitz verharrt und kaum bemerkt, daß der Termin zu Ende, der. Saal sich leere. Erst als der Schließer mit den Schlüsseln raffelnd dicht an ihm vorbeiging, schreckte er auf, strich sich das in die Stirn gefallene Haar zurück und erhob sich, um mit schweren Schritten hinauszuwanken. Erst im Korridor draußen erinnerte er sich, daß er auch einen Hut gehabt habe, und ging zurück, ihn zu suchen. Der Schließer kam ihm bereits damit entgegen. Unten auf der Straße rief er nach einer Droschke, ihm schien, seine Füße trügen ihn nicht und er könne den kurzen Weg bis zu seiner Wohnung nimmer zurücklegen. Als er wenige Minuten später vor seinem Hause ausstieg, ging er lautlos durch den Laden an dem Geschäftspersonal vorüber in sein Zimmer. ' Hier sank er, beide Hände vor das Gesicht schlagend, laut aufstöhnend ins Sopha. Der Gatte dieser Frau, die er so heiß im Herzen trug, lebte sie, die ihm als das Ideal aller Frauen erschien, hatte ihn getäuscht, betrogen ! Er hatte sich all diese Wochen hindurch seit der Rügener Reise so fest eingeredet, er resignire auf ihren Besitz, der freundschaftliche Verkehr genüge ihm, und nun in dieser Stunde mußte er erfahren, wie tief doch die Hoffnung, dereinst noch ihre Liebe zu gewinnen, in seinem Herzen gewurzelt. Ihr Gatte lebte damit sank all sein Hoffen für immer zusammen! Und wenn er wenigstens aus diesem Trümmerhaufen des Herzen? das eine Einzige, den Glau ben an die vergötterte Frau hätte retten können er wäre in allein Schmerz glücklich gewesen. Aber so sie hatte ihn täuschen, hintergehen können sein Ideal war zerstört, die Welt erschien ihm ode und leer. Wie lange er so in dumpsem Brüten geseffen hatte, wußte er nicht ; leises Klopfen an der Thür schreckte ihn endlich auf, er erhob ich, um zu öffnen, und ' in Enipfang, den ihm nahm den Brie der Ladengehi fe überreichte, und der eben für ihn abgegeben worden war. Als er einen Blick auf die Aufschrist warf, zuckte er zusamnren er hatte Frau von Sieven'S feste, schwungvolle Handschrift erkannt. Was wollte sie noch von ihm . was konnte sie zu schreiben haben? Halb willenlos off nete er endlich das Schreiben; Alles, was von jener , Frau 5am, übte nun einmal einen eigenen Zauber auf ihn aus. Sie schrieb: 4 Mein werther Freund ! ! Ich weiß und fühle Alles, was Sie in dieser Stunde bewegt. Wollen Sie . an mir verzweifeln, ehe Sie michgehört haben? . Ich' erinnere Sie an Ihr Versprechen, unter allen Verhältniffen mein Freund bleiben zu ; wollen und erwarte Sie bei mir wenn es sein kann, sogleich Anna von hieven." Paul schwankte. Jetzt vor sie hintreren, vielleicht mit dem Gemahl zusammntrtffen nein, nein ! Aber, den noch, sie hatte ihn gerufen, sie bedürfte vielleicht seiner und sie hatte Recht ihr Freund wollte er ja immer bleiben. So ordnete er denn schnell seinen Anzug, nahm ein Glas Wein, da er seit dem Morgen noch nichts genoffen batte und sich unsagbar elend fühlte, und fuhr dann hinaus ,ur.Ailla. Anna von Vüven erwartete, ihn tn ihrem Zimmer. Schon vom Fenster aus nickte sie ihm grüßend zu, und als er jetzt vor ihr stand, nahm sie schwei gend seine Hände in die ihren und blickte forschend in sein bleiches, gutes Gesicht. Ariner Freund," sagte sie dann endlich innig, ihn zum Sessel ziehend und darin niederdrückend, armer Freund es hat Sie doch tiefer getroffen, als ich fürchtete. Aber Sie muffen mich hören, es wird Ihnen dann Vieles in einem anderen Lichte erscheinen. Wollen Sie?" Er nickte stumm. Zuerst wollen wir von der scheinbaren Luge meines Lebens sprechen. Ich galt hier als Wittwe und bin es nicht erinnern Sie sich aber je,daß ich selber davon gesprochen ? Gewiß nicht. Man nahm es von vornherein in S. an, und ich dul dete es schweigend, weil es mir so am be quemsten war und mich der Mühe über hob, von der Vergangenheit zu sprechen. Das ist mein ganzes Vergehen ist es unverzeihlich in Ihren Augen, Freund Weldingen?" Wenn- eine so verstandesklare Frau wie Sie etwas thut, was andere Menschenlinder nicht recht begreifen können, so wird sie sicher ihre Gründe dafür haben," entgfgnete Paul mit niedergeschlagenein Blick. Sie weichen aus, nun Wohl, iel leicht aber verhalten Sie sich später et was weniger reservirt meinen Mittheilungen gegenüber. Jedenfalls werden Sie jetzt die Antwort verstehen, die ich Ihnen einst" Frau von Sieven erhob sich und trat zum Fenster in jenen herrlichen Rügener Wandertragen auf ein Geständniß Ihrerseits gab geben mußte. Und das Eine werden. Sie mir zugeben daß ich mich Ihnen gegenüber Vom ersten Mo ment unserer Bekanntschaft an bis heut nie wie eine Frau benommen habe, die über ibre .Hand frei jui verfüge.
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ij;tf öder ßar' ivurtt jii versitzen w st s ch t." ?! Bedarf es wirklich erst -dieser Versicherung, verehrte Fraü ? Dennoch wenn Ihnen daran liegt, daß ich es ausspreche, mag es geschehen, obgleich ich es für sehr überflüssig halte. Wahrlich, wenn Ihr Gemahl auch nicht eine A!inute'von Ihrer Seite gewichen wäre, so hätten Sie nicht unbefangener und nicht unnahbarer mit mir verkehren können, als es so, in der Freiheit eines scheinbaren Wittwenthums geschah." Ich danke Ihnen Diese Erklärung beruhigt mich und muß mich zugleich in Ihren Augen entlasten. Und nun sollen Sie die Ursache erfahren, weshalb ich allein lebte, weshalb ich nie von meinem Gemahl und von der Bergangenheit überhaupt sprach Sie als mein Freund haben ein Recht, es heute zu erfahren. Die Geschichte ist nicht lang und auch nicht gerade neu. Ich hatte Kurt von Sieven,. meinen Vetter, zum ersten Mal im Alter von fünfzehn Jahren am Sarge meiner Mutter gesehen. Mein . Vater war schon viel früher gestorben. Der schöne Akann, der vollendete Kavalier machte damals einen tiefen Eindruck auf das Herz des einsam erzogenen, Weltfremden Kindes, und als ich nach dem Tode der Mutter ihrem letzten Willen gemäß in ein adeliges Frauenstist kam ließ Kurt es sich nicht, nehmen, mich wenigstens alljährlich einmal zu besuchen. Ich mußte das.Jntereffe, das er an der unbedeutenden, geistig und körperlich noch gleich wenig entwickelten Cousine nahm, um so höher schätzen, als mein Vetter, ein verwöhnter Lebemann, durchaus aus großem Fuße, dazu meist auf Steifen, lebte, und oft direkt von Paris, Rom oder London nach dem kleinen Städtchen kam, in dem sich daö Stift befand. Ich hatte nie vorher mit einem jungen Manne verkehrt, kaum einen andern gesehen kein Wunder, daß der glänzende Kavalier bald mein ganzes Sein und Denken gefangen nahm. Daß er je ein tieferes Interesse an mir nehmen könnte, wagte ich nicht zu hoffen, um so weniger, da Jahr um Jahr verging und KuN bei je dem erneuerten Besuche gleich liebens würdig, aber auch gleich ruhig kam und lvieder ging. So ward ich einundzwanzig Jahre. Eine Jugend, wie andere junge Mädchen sie genießen, habe ich nie gekannt, aber auch nie vermißt. Meine Bücher, Instrumente und Staffelei waren meine Welt, die alten Stiftsdamen meine Gesellschaft. Wenn Kurt von hieven kam, war eS mir jedes Mal, als tauche ein glänzender Meteor an meinem farbenlosen Ehehimmel auf, um leider nur allzu bald wieder zu entschwinden. Niemand war daher erstaunter aber auch glückseliger als ich, als mein Vetter bei einem dieser kurzen Besuche um mich anhielt. Ich glaubte zu träumen und konnte mein großes und, wie mir schien, völlig unverdientes Glück gar nicht zu fassen. Nach sehr beschleunigtem Brautstand siedelten wir dann nach der Nest denz über, wo Kurt uns ein glänzendes, mit allem Komfort der Neuzeit ausgestattete Heim eingerichtet hatte. ' (Fortsetzung folgt.) " . 11 Vom Auslande. , i Im onooner Q u e e n S Bench"- Gerichtshof, wurde ein Schrift steller Namens Nusden wegen Verleumdung des früheren neuseeländischen Ca binetsministers Bryce zur Zahlung von 5000 Entschädigung und Tragung der Kosten verurtheilt. Herr Nusden hatte ein Werk über Neuseeland geschrieben, in welchem er die gegen die Maoris befolgte Vernichtung-poltitik auf das Strengste geißelte und unter Anderem behauptete, Bryce sei ein Träger dieser Politik und habe ursprünglich als Kuh Hirt schon seine Heerde grausam verfolgt, wie er später als Lieutenant Maori' Frauen und -Kinder mit Behagen um. gebracht habe und daher von den Eingeborenen mit dem Ausdrucke Kohuru", das heißt Mörder, belegt worden sei. Drei italienische Mus i kanten rn Paris begaben sich in später Abendstunde in ihre Wohnung. In der Nähe ihres Hauses angelangt, sahen sie die Wohnung der Nachbarin, Madame Dehet, beleuchtet und beschlossen, dersel ben eine Serenade zu bringen. Während Zwei spielten, kletterte der Dritte hin auf, um den Effect dieser Galanterie bei der schönen Frau zu beobachten. Zu sei nem Entsetzen sah er Madame Dehet leb los auf der Erde liegen und bemerkte zwei Männer, welche gerade die Kasten ausräumten. Leise und in größter Eile suchte er den Boden zu gewinnen, nahm dann schnell die Lederschleifen, mit wel chen er die Harfe umgeschnallt trug und befestigte damit die Thür an die Mauer, auf daß diese nicht geöffnet werden konn te, zwei der Musikanten hielten Wache und der dritte eilte zum nächsten Sicher heitöposten. Der Polizei-Agent fand bii beiden Mörder noch mit ihrem Raube beschäftigr; die unglückliche junge Frau war mit der rothen Halsbinde des Einen er droffelt worden. EinlustigesGeschichtchen berichtet daS italienische Blatt La Pro vincia" aus Verona. In der Stadt Romeo und Julias, einer Stadt, die ietzt 67,660 Einwohner iählt, hatte der Direktor der im Teatro Nuovo gastiren den italienischen Schauspieler Gesell schaft CampiPasta sortgesetzt über sehr schlechten Besuch zu klaaen. Er ließ da rauf in der dortigen Zeitung eine An kündigung, worin er, nach einer direkten Ansprache an die ehr und tuaendsa men" Frauen und Jungfrauen AeronaS und einem Hinweis auf die mögliche Ursache ihres Fernbleibens vom Thea ter dringend bittet, auf die Farbe der Theaterzettel zu achten. Sei dieselbe weiß, so sei das dargestellte Stück ein höchst moralisches und tugendhaftes, und die anständigen Frauen und Mädchen der Stadt könnten ruhig und unbesorgt in's Theater gehen- seien die Zettel aber auf rosa Papier gedruckt, dann könne er für den moralischen" Inhalt deS Stückes nicht gutsagen, derselbe sei etwas frei und frivol, und die unschul dige Jugend möge alsdann fernbleiben. Merkwürdigerweise, fügt der Bericht hinzu, seien jetzt die rosafarbenen Zet tel für den Direktor Hets die sichere Ga rantie für ein ausverkaufte? HauS an Übend l
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, Politische Anzeigen. För Schatzmcistcr. Hez Emart, von Limrence Tvvnshlx, unierlvorfen der En'scbeidung der republikavischen Nomlnat,on.Tonv,nt on . Für Ccunty-Clcrk. AnreliuS I. Johce, unterworfen der Entscheidung der tepubltkantschen Sounty Eonventton idSS. Jobn N. Clinton. unterworf.n der ntkcbeidunz der tepublikanische ountu onventun im. Edward H. Dean, tSStätä" "'ubNkanischen Für County.Auditor. JobuW.Pfaff, unterworfen der Entscheidung der reruCtikantschen ounty Sonoention. Samuel Merrill, i,trnorfen der Entscheidung ,r r'x,bttkanische oumu Corventton. Iv'bn Browning, nlerrorfen der ntschetdung der republikanisch, Stmtnatian'Eon,n,n, I. ai 188. Für Sheriff. Henrv H. Vevllle, unterworfen ter Entscheidung der rerubttkanischeu Eount, konventio 1SSS. Nickard S. Golter, unterworfen dr Entscheidung hr rexublikantfchen Eount, Convintiy. George H. Carter, unterworsen der Sntsch,idug der iemorratische Sount? Eanoentio. Lee Fulmer, unterworfen dir Entscheidung der ,epublika"ischn County'Eonoemton. Für County - Recorder. Ougene Sanlch, nnterworken der Entscheidung der republikanische Eount Eon.entt.n. Für Coroucr. Dr. W. H. Wirbard, unterworfen der Entscheidung der rexublikanschkn NiminaUon Eorention. Chlca&o, Mt. Louis and I?ltttTiirß- ICalli-oad. geit'Tabellt fLr durchgehend nd Lokal.ZSge. So 17. Febr. tS c: lg ,,rlaff,n da Union.Devvr, Indxtt.; i, folgt: Station,. ichllig lPoftzug.ichnll,g I biecom Ktg.5!ndianaVl'4 4:MBt 110:45 t: 4:bSSm t.009! 6:13. :. ni.amb'att. :-, :ei 8:57 h:i$ 9:66 I3:6itfm :4i 7.11 8:57 , 8:d9 , 9:52 . i2snd... 1:37 3:83 . 3:47 . 4:51 6:40 , Danton iaua . Urdana .... . Eolumbub.... 1i:ZVRv, 11:30 , Newarl , Steudenvill , iöheltg.... . UtSburg... . H4rri4bura.. 1Z-5Z . d:9 . :3Z . 7:03 . 12:376m 4:34 8:03 . 6:17 . 4:lbm 2:9teil - Baltimore.... 7:40 . 8:50 . 7:i0 . t: jm , Washington.. , Philadelphia, .New Kork.... ofton 6:20 , 6:i5 . 7:3.j . 7:50 n. il:20 8:tttst Tätlich, j Täglich, auigenommen Sountaa. Pullmann' Valaft, chlaf. und Hotel-Wager durch bis Pittibrg. Harribburg, Philadelphta unt ewrk. ohn Wechsel, lo in Wag,chs,k ach Baltimore Washington und osion. C7 Fahrkarten nach allen Oestlichen lädt, 4tib tn allen HauptFahrkartn.u,au4 del Westen und in de Stadt.Bureau, 9dt der Jktnot url löasbington Ltraß und im Union Depot Bureau Judtanapoltt.iu haben. Schlasmogen.. arten lbr. im voraus geftchert werden .urch xxlikakio, bei den Zlaenten t 5tadtBureu oder im Unior Depot tt Jndtanapoli,. Ind. 4). . Vrrliti, . 9. P. , dost ashtng. ton und Jlltnot Straß,. Jnd'xl. Oevrea, Wanagei, Eolubu, Oh . . ?d. l.Daik. und rtet. Virtdra, Wie Bee Line !" nach Cledelaud, Lake Chatauqua, Niagara Fall, Thouland Island, Lake George, Lake Ehamplain, Taratoga. Whlte Mountaint, Old Orchard, Rye Beach und alle CnrplöKe von NEW ENGLAND Mit ,wi chnelljügen täglich. Die inzig ahn von Jndianapoltt nach York and Boaton ilche burchgehkNde Wage in rbinbung mit der Lake Lhor und . P. Eentral Eisenbahn bat. Dt einzig ahn, welch i rand Eentral Devot i ew Zork einläuft. Ei weftltch gehender Schnell,? würd ingrich. tet und Pafsagie, welch nach rffouri, ansa, Sl,draka, E.lorad, Nem Mexico und Eaiifornta reisen ollen, finden dkfte ttomadatton un, niedrig Kaien. VkdetsVtll. an hol sich bet V.J. ich ol t, gent, uknst C3" Ticket alle regulären Ticket.Offtci. S.V.THoma. O.B.Ckinner, eneral Vanaaer. Traffte gent. . I. mlth, ?. Paff. gtleriland, D. W. X. ÜMleliols, Passagitt-Agent Jndianaxollß, Ind. . Bat Ha nd 138, üb Ilinoil Strato. t?4 C))JÖUISVIUE,l(tWALB4IIYä CWCÄ60 8y (,(QDie kürzeste und direkteste. Linie von inxiaiv.a.:poli nach Frankfort, Delphi. Monticello. Michigan Gift, Chicago, und allen Orten un nördlichen Jndiana, Mlchl aan, nördlichen Illinois, Wigcoufin, Iowa, Minnesota, ebrat'a, Kansa. New Mezico. Dakota, evada, W träte, Calisornieu uns Oregsn. 2 . direkte Jüqe täglich 2 von Indianapolis nach tbikago; ebenss ach Michigan City. Slegantc Pnllmau Schlaf daggon auf den Nachtzög. SepSckmarkea M a't Reiseziel erthe il. ' in ahn hat größere uemiichkeite oder billiger Rate al wir. ,lei,' nd Eeutpiruna nicht ,u übertreffen. Stahl-Velei. , miltx vlatfor nd vtoßkch, Luftbrms,n und a.' moderne Et, kichtungen, unübertrefflich Lotthei', für Emigra, ten, Land undTouriften.tll,t naq irgend ine Ort, d? on andere vabn beruht wd. Senn an nördlich, südlich, östlich ntx wftlich in isn wünscht, kauf an nicht da tg tll et. bi man unfer Preis u. s. , gisetz. kSgn XZHere wend an sich a . -Iot,rt Kiximott, Stflritt Passagi, Agent, CU JSinoi 6til, Jndi4a,,' ,Jd. Sod O. Carso, ' O. C. OalbC. CerlCrooItet, vensral Passagier. et, ZtUi,ZZU C9kaM.SU,
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