Indiana Tribüne, Volume 9, Number 212, Indianapolis, Marion County, 22 April 1886 — Page 3

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Aachbarskinder.

Roman von B.W.Z ell. (Fortsesung.) Weldingen hatte das unklare Gefühl, daß es ihm nicht eben erwünscht wäre, von dem weinjeligen Herrn bemerkt zu tverden, dessen zudringliche Neuzier ihm damals anläßlich deS Brillantkreuzes rer Frau von Sieven noch sehr Wohl erinnerlich war. Er drückte sich deshalb, so gut es anging, in seine Ecke, leider vergebens, denn Baron Zernikow hatte ihn bereits bemerkt, erhob sich sofort und' trat in's anstoßende Zimmer zu Paul. Sieh da, Herr Weldingen, schmeckt lxr Frühschoppen V . Der Angeredete verbeugte sich jetzt steif. Die Korbialitat des ihm fast fremden Cannes berühr:? ihn unange nehm. Ich wollte nur die Gelegenheit wahrnehmen, Ihnen meinen Dank aus zusprechen für das Meistenverk, welches Sie in Gestalt deS Colliers geliefert ha den. Ä!eine Frau ist geradezu ent zückt und behauptet, in Paris nichts Echo nereS gesehen zu haben. Ja, ja, S. kann stolz sein auf feine Firma Weldin 44 gen. ES freut mich, Herr Baron, wenn Ihre Bestellung ganz nach Wunsch aus geführt wuree," entgegnete Weldingen kalt. Ganz und gar, lieber Weldingen. Und sowohl meine Frau als ich sind doch durchaus an das Beste in diesem Genre gewöhnt. Das muß Ihnen doch , . . an - a aua) oas reuz oennqcn aecn. zu lagen Sie Übrigens z oiejer Gejlytchte i Der Polizeikommissar wird Sie bei Be schlagnahme des ölreuzeS doch informirt haben?" Weldingen starr den Sprecher a) jungslos an. Ich we:ß n:cht, weiche reuz &t metnen, Herr Baron. Ebensowenig ist mir irgend etwas von emer ejcylagnay me durch die Polizei bekannt." So ist noch nichts in der Angelegen beit geschehen t Man versprach mir doch sofortige Inangriffnahme der Sache. Es bandelt sich nämlich um jenes Brillant treuz, das ich neulich bei Ihnen sah und das Ihnen v?n einer gewissen Frau von Sieven übergeben worden war. Das Kreuz ist gestohlen, meiner Frau ge stöhlen und zwar jedenfalls von der Person selbst, die jetzt diesen Namen führt ob mit Recht, wird ja die eingeleitete Untersuchung ergeben ; jedenfalls haben wir gegründete Ursache, daran zu zwei feln." Paul Weldingen war leichenblaß auf gesprungen. Herr Baron ich weih nicht, ob die Weinlaune Sie verleitet, sch lechten Scherz mit mir zu trieben jedenfalls muß ich Sie bitten, das Gesagte zurückzunehmen und in achtungsvollerer Weise von der Dame zu sprechen, welche ich die Ehre habe, zu kennen." Ah das w.ird ja sehr interessant ! Sie kennen die Dame" näher und da Sie das mit einem solchen Gesicht sa gen, weiß man ungefähr, was diese Bekanntschaft bedeutet. Thut mir leid, lieber Weldingen, ausrichtig leid, aber ich kann kein Jota von Dem zurücknebmen, waS ich sagte. Sie sind da einer Äben teurerin ins Garn gefallen folgen Sie meinem guten Nath und ziehen Sie sich bei Zeiten aus der Affaire." Mein Herr !" rief Weldingen nun em pört, außer sich: ti ist wenig kavaliermäßig, eine unbescholtene Dame zu beschimpfen und die Beweise für dergleichen schwere Verdächtigungen schuldig zu blci den. Ich ersuche Sie noch einmal, Ihre Insulten" Aber waS geht hier vor die Herren haben doch nicht Streit miteinander " tönte da Konsul Olten's Stimme dazwischen, der den Vorgang von-seinem Platz aus beobachtet hatte und nun begütigend dazwischentrat. Streit nein," sagte der Baron, plötzlich sehr hochmüthig dreinschauend. Von Streit kann keine Rede sein, obgleich Herr Weldingen eine Miene an nimmt, als wollte er mich auf der Stelle fordern. Ich theilte dem Herrn nur Thatsachen mit, für die vollwichtige Beweise herbeigeschafft werden dürften, ohne daß ich selber mich dabei irgendwie zu-bemühen hätte, und gab ihm außerdem einen freundlichen 3kath. Das ist Alles." Aber Herr Weldingen sieht so erregt und bestürzt aus, als handle eS sich um sehrWichtigeS." ... . Das ist auch der Fall," nahm jetzt Paul, noch immer an allen Gliedern bebend, das Wort. Doch .ist die Angelegenheit so ungeheuerlich, daß ich, da der Name einer angesehenen Dame darin verwickelt ist, sie 'hieran einem öffentlichen Lokal nicht weiter erörtern möchtet "Herr Baron Zernikow wird ja wohl auch an einem andern Ort für die Unterredung zugänglich sein, die ich nach diesem Borfall durchaus mit ihm haben muß. Adieu, Herr Konsul Ölten.Damit ergriff der junge Mann seinen Hut und eilte hrnuis. Und ich hätte doch nicht gehen sollen," sagt er dann, plötzlich den heimwärts hastencen Schritt anhaltend. Denn ilten, der neugierige Allerweltssreund wird fragen, und der Baron in seinem halb unzurechnungsfähigen Zustande bringt es fertig, die ganze infame Berleumdüng mit allen Details -als' interes. sante Tischunterhaltun. lum Besten iu geben. Dann aber ist Frau von Sieven tonipromtttirt für immer und wenn zehn Nichter ihre Unschuld öffentlich verkünden. . Es ist keine Verleumdung so wahnsinnig, daß nicht wenigstens etwas davon geglaubt würde, namentlich wenn es sich um eine mnge,scdone,allelnstebende Fra handelt oh nein, ich hätte nicht gehen sollen." ',;;. Und er wandte sicb. um in das Ne, staurant zurückzukehren. I. Doch schon nach wenigen Schritten blieb er wieder stehen. Wird sich aber BaromZernikow das CW w W mm t vitttn vervlelen tauen, von mir. Per im (l r - ? nicht einmal ein Recht habe, für die beschimpfte Frau einzutreten? Wird nich' gerade meine offene und energische Par teinahme ihr mehr schaden als nützen? O. warumbin ick nicht i.br Bruder! Dann

dürfte ich sie vor aller Welt mit meinem 'Herzblut schützen. So aber so ich bin zu erregt, um überhaupt klar denken zu können. Ich muß zu Hause in Ruhe überlegen, was zu thun hier meine Pflicht ist. Es muß ein Irrthum, eine Verwechselung vorliegen, denn erfinden kann Zer nikow so schändliche Lügen, unmöglich. Und daß es gerade sie treffen muß, die stolze, hochsinnige Frau könnte ich doch den Schlqg abwenden von ihrem theuern Haupt!" . In schwerem Sinnen ging Paul nach

Hause. Dabeim empsingen ihn die bestürzten Gesichter deö Geschäftspersonals. Ein KriMtnalkomiNlar war m Begleitung eines Polizeibeamten dagewesen, haue nach dem Arillantkrcuz der Frau von 'Sieven gefragt und' das . ihm als solches bezeichnete vorläufig, da der Geschäftsinhaber nicht anwesend, unter Siegel gelegt mit der Bestimmung, es nicht an die derzeitige Eigenthümerin auszuhändigen, bevor Weiteres entschieden sii. Es ist gut,", entgegnete Weldingen auf diese Mittheilung bm mit gezwungen neu, Gieichmuth'.' Ich weiß bereits um die Angelegenheit es handelt sich da um eine Verwechselung. In wenigen Tagen wird ÄlleS aufgeklärt sein, und ich wünsche nicht, daß von der Sache weiter ge sprechen wird. Uebrigens habe ich jetzt dringende Briefe zu schreiben und mochte während der nächsten Stunden nicht gestört werden." Als die Portieren seines lauschigen Arbeitszimmers hinter ihm zusaniinen' sielen, stöhnte der junge Kaufherr laut und schmerzlich auf. .ES war vorbei mit seiner Selbstbeherrschung, vorbei mit seiner Fassung. Also doch, doch der Baron hatte nicht übertrieben die Sache war bereits in den Händen der Gerichte und ein Eklat würde nicht mehr zu vermeiden sein das Ganze nicht beigelegt, totgeschwiegen werden können, bevor Frau von Sieven etwas davon erfuhr. Und wennnrni die Beamten auch zu ihr kamen wenn man ihr mit voller Rücksichtslosigkeit diele schreckliche' Angele genheit schonungolds unterbreitete ' sie vielleicht gar mit dem. offen auögespro -chenen 'Verbächt unsagbar- fränkie und beleidigte nein, nein, das durfte nicht geschehen. Er selbst mußte hin, sofort. Es wü?. den sich ja wohl schonungsvolle Worte sinden lassen, um ihr die ganze Erbärm lichkeit, die ganze Lächerlichkeit dieser Verwechselung tlar zu.machen und sie würde dann bereits informirt. sein, wenn der Kriminalbeamte kam, und mit Wenigen erklärenden Worten die fatale Angelegenheit in Nichts zusammenfallen lassen. Da Mit ergriffPaul auch schon Hut und Handschuhe, stieg in einen der in der Nähe des Hauses bereit stehenden Miethswagen und ließ sich hinaus zu Frau von Sieven's Villa fahren. Die Dame war wie gewöhnlich im Garten,- an ihrem Lieblingsvlatz. . üralte Lindenbäume wehrten hier der Son nenglüth und ließen durch das dichte Gö' zweig ihrer Kronen auch nicht einen Stahl auf das kleine Rondell fällen, in welchem einige kleine Tische und bequeme Gartenstühle, aufgestellt waren.' In oer Mitte desselben plätscherte.eine Fon lainc und verbreitete erfrischende Kühle rings umher; Frau von Sieven behaup tete stets, es träumte sich beim gleichmä ßigen Geräusch der niederfallenden Tro pfen - beinahe so gut, als an einem murmelnden Waldquell, und auch heute saß sie, bequem in einen Schaukelstuhl gelehnt, die Hände iin Schooß gefaltet, sinnend da. Die Staffelei stand weit zurückgeschoben, dicht verhüllt und schien heute noch-nicht berührt zu sein, ebenso war der danebenstehende Malkasten' fest geschloffen. " " . Es war in der ersten Nachmittags stunde und somit um diese Zeit noch weniger als sonst Besuch in der einsamen Villa zu erwarten. Uebenascht wandte daher. die junae Frau das Haupt, als jetzt männliche Schritte in der Allee, die zu diesem Platze führte, erklangen, und hohes Erstaunen malte -sich auf ihrem ausdrucksvollen Gesicht, als sie Paul Weldingen erkannte. Er kam zum ersten Male allein ; stets hatte er bisher, de, empfangenen Weisung gemäß, Sabine mitgebracht, die schnell eine fast schwär-, mensche Neigung für die liebenswürdig geistvolle Frau gefaßt hatte.' Ebenso oft hatte auch Anna von Sieven in der Villa Weldingen vorgesprochen und war stets mit herzlicher Freude empfangen wo? den. Äah der junge Mann heut allein erschien, hätte Frau Anna kaum befremdet, wußte sie doch, daß Mutter und Schwester verreist seien. Aber die ungewöhnliche Zeit seines Kommens sowie die Bestür jung, die sich unverkennbar auf seinem guten, ehrlichen Gesicht spiegelte, ließen sie sofort errathen, daß Außerordentliches geschehen sein müffe. Sie erhob sich sogleich und ging , dem Kommenden einige Schritte entgegen. . ' i Ah, das ist hübsch, Herr Weldingen, baß Sie mich auch einmal zur Kaffeezeit besuchen. . Es plaudert sich so gut, wenn die duftende Mokkaschale "vor uns steht hoffentlich bringen Sie mir Gutes Mutter und Schwester, sowie die herzige Melitta von Pleffenburg sind doch wohl, auf ?" - - : Ganz wohl," entgegnete Paul Wel dingen halb mechanisch, die dargebotene Hand der Dame in der seinen festhaltend. Und Sie, Frau Anna, wie geht es Jh. nen?"- ; Gut, wie immer. Oder sagen wir lieber, nicht schlechter alssonst." So hat sich irgend etwas Unge wohnliches. Unangenehmes nicht ereignet?" ! Nein, bisher nicht. Aber ich sehe Jhne,n an, daß Sie es mir bringen. Sagen Sie also schnell, was Sie haben, mein Freund unangenehme Mittheilungen kann man nicht schnell genug erledigen, und wir wollen doch noch unseren Kaffee gemüthlich trinken. : Ich hoffe, Sie können es," seufzte Paul. Ich mag freilich ein schlechter Diplomat sein, da Sie mir die Nachrichten, welche ich bringe, bereits von der Stirn ablesen doch giebt eS wirklich Dinge, welche auch den besonnensten Mttiicha, außer Fassung bringen lönnen. Denken Sie, welche Lächerlichkeit man hat Ihr Kreuz mit Beschlag belegt.. Eine Baronin Zernikow auf Rü gen hat einst ein ähnliches beseffen, das

abstöhlen sem soll, und nun zeyr

ich weiß nicht recht, was man eigentlich von Ihnen will. Wahrscheinlich sollen Sie .xngeben, wo Ihr Kreuz einst gekauft WilW' Also das ist's," sagte Frau von Sieven wit tiefer Stimme, während eine flammende Röthe in ihr feines Gesicht stieg. Die Geschichte ist mir nicht neu Baron Zernikow war deshalb schon vor tneiner Nügener Neise bei mir." Also er hat cö wirtlich gewagt ?" stieß Paul athemlos hervor. Gewiß. Wanlm aucy nlcyr. cur begreife ich nicht, weshalb er jetzt doch noch die Gerichte anruft. Ich habe ihm ausführlich mitgetheilt, wie und seit wann das Kreuz . in meinen Besitz gelangte und mich avßerdem erboten, falls es wirklich mit dem seiner Frau gestohlenen identisch, eS cchne Weiteres herauszugeben. Weshalb also einen Ek. tat heraufbeschwören ' Und doch" Frau von Sieven erhob sich und schritt erregt auf und nieder ich durchschaue jetzt das Ganze. Der Baron will Llevanche für die herbe Zurechtweisung, die ich feinem brisken Betragen zu Theil werden ließ. Wie erbännlich welch eine kleinliche Rache gegen eine Frau!" Und was werden Sie thun ?" fragte Weldingen, der sich nun auch erHoden hatte und neben sie getreten war. Daß Sie über mich ganz und gar ver fügen können, brauche ich wohl kaum zu betonen ; es ist selbstverständlich. Ich wäre glücklich, wenn ich für Sie die Sache beilegen könnte, ehe sie weiter in die Oeffentlichkeit dringt. Unser gutes S. ist trotz seiner starken Einwohnerzahl ein erbärmliches Klatschnest, und dieser ominöse Brillantendiebstahl wäre eine prächtige Sensationsaffaire, welche sich die Skandalblätter gerade jetzt, in der Saison motte, sicherlich nicht entgehen ließen." Frau v. Sieven war erblaßt. Die Preffe V murmelte sie. Glauben Sie wirklich, daß sie von dieser Sache Noti$ nehmen wird ?" ES wäre ein nur zu willkommener Stoff dazu Baron Zernikow eine allgemein bekannte Persönlichkeit " Sie legte ihre Hand aus seinen Arm und zwang ihn so zum Stehenbleiden. Dann schaute sie ihm voll ins Gesicht. . Ich sehe.es Ihnen an lieber Freund Sie verschweigen mir da mehr, als Sie mir sagen. Dieser Baron hat Verkeumdungen über mich ausgestreut, meinen Ruf angetastet , wie könnte sich sonst die Presse in eine Angelegenheit mischen wollen, die doch so einfach und klar tst'" Paul Weldingen wich ihrem.Vlick jetzt aus. Sie sehen zu schwarz, verehrte Frau sollte der Baron gewagt haben, was Sie andeuten, so wird sich das leicht widerlegen lassen und wenn, wie Sie selbst sagen, kleinliche Nache dabei im Spiel " Also hatte ich Recht," sagte sie schmerzlich, ihren Gang wieder aufnehmend. Was habe ich dem Schicksal gethan, daß es mir Kampf und immer wieder Kampf in den Weg wirft! Nicht einmal hier in dieser Weltabgeschiedenbeit darf ich in Ruhe leben nun wohl, es sei! Ich werde auch dies überwinden, wie so Vieles. Nur daß es gerade in dieser Zeit kommt, schmerzt mich. Ick hatte eine so hübsche Idee ich wollte Ihren Angehörigen nach Erampraß nachreise und dort einige frohe Wochen verleben nun muß ich darauf verzichten." . Aber kann ich Sie nicht vertreten," rief Paul eifrig. Wollen Sie mich nicht mit der Führung dieser fatalen Angele genheit betrauen ?" . Ich weiß nicht, ob da angehen wird es dürste ganz auf den Verlauf derSache. ankommen. Möglich, daß ich, nur ich allein vollgiltig Zeugniß für mich erlegen kann vielleicht muß es auch noch ein Anderer. Aber dieser Andere sind nicht Sie, mein Freund. Was blicken Sie mich so entsetzt an mein Gott ! welch ein Gedanke komm: mir da wär's möglich, Herr Weldin-. gen?" . Sie rief es laut hinaus, als könne sie den eben aufgetauchten Gedanken gar nicht ertragen. Er schaute sie verwirr, an. Ich weiß nicht, waS Sie meinen, verehrte Frau " Und warum heute gerade immer wie der. dies steife : Verehrte Frau, warum nennen Sie,. mich nicht, wie sonst doch mit Vorliebe : Frau Anna Weldingen, Jbr Ebrenwort, daß Sie mir die Wahrheit, volle Wahrheit auf die Frage mittheilen, welche ich Ihnen jetzt vorlegen werde." ;,Si haben es sprechen Sie." Nun wohl ich weiß nicht, was dieser Baron über mich ausgesprengt haben mag, aber haben Sie, Freund Wel dingen, auch nur einen Moment an mir gezweifelt?". Paul Weldingen trat ganz erschreckt zurück. . '.Gezweifelt ich an Ihnen ! Mein Gott, halten Sie das wirklich für mög lich ! Wer kann an Ihnen zweifeln, der Sie kennt wie ich !" . Es ist aut ich danke Ihnen, lieber Freund. UebrigenS wußte ich es. Und nun seien Sie ganz ruhig. Ich setze mich noch heut mit einem tüchtigen Anwalt in Verbindung können Sie mir einen solchen empfehlen ?" , , Scheeler gilt als sehr tüchtig und vertrauenswürdig. Er wohnt am Altmarkt.7 Gut. Und dann mag kommen, was da will ich habe alle rügianischen Aa rone nicht zu fürchten." , i Die Reise aber geben Sie auf? Wie hätten sich die Meinen gefreut !" Ich muß sie aufgeben. Wenn ich jetzt fortginge, sähe es aus wie Flucht, wie Bestätigung einer Schuld. Das sehen Sie doch ein ?" . - . , So ziemlich." Nun wohl. Jetzt aber möchte ich sogleich zum Anwalt; wir können bis dahin zusammen fahren." - Und.es war gut, daß Frau von Sieven die Angelegenheit beschleunigte und sich bei einem Rechtskundigen informirte, denn schon an .dem nächsten Vormittage erschien der Kriminalkommissär in Bealeituna eines Zeugen in der Villa,

inn.su Protokoll Iren, wann die Damc in den Besitz des Kreuzes gelangt sei. Sie. machte genau dieselben Zlngaden, wie damals dem Baron Zernikow, und erbot, sich, vor Gericht durch vollgiltige Zeugcnschaft das Gesagte zu erhärten. etwa gar den Auftrag habe, sie zu verhaften, in welchem Falle man sich Hoffentlich mit einer Kaution oder der Bürgschaft angesehener Männer in S. begnügen würde, sagte er fast verlegen, daß ihm eine darauf bezügliche Weisung nicht zugegangen und davon auch wohl nicht die Zlede sein könne. Hiermit war die Angelegenheit vorläufig erledigt und es vergingen viele Wochen, ehe sie in ein neues Stadium gerückt wurde, das heißt, bevor Frau von Sieven die Vorladung zu einem Termin erhielt, in dem sie Beweise für die zu Protokoll gegebenen Aussage beizubringen hatte. Aber wo wollen Sie Beweise herschaffen ?" seufzte Paul Weldingen, als sie ihm eines Tages die Vorladung hinhielt. Er war die ganzen Wochen hindurch unsagbar erregt gewesen und bebte förmlich zusammen, als sie ihm nun heut vom Termin sprach. Sie blieb ruhig wie ;uvor. Mein Anwalt hat bereits alles Nöthige angeordnet." Der beste, vollgiltigste Zeuge wäre Ihr Gemahl, von dem Sie das Kreuz er hielten. Leider stehen die Todten nicht mehr auf." Frau von Sieven wandte sich .ab und schwieg eine Weile. Wie sehr muß sie ihn geliebt haben!" dachte Paul. Schon die Erwähnung des verstorbenen Gatten stimmt sie traurig." Gleich darauf wandte sich die junge Frau wieder zu ihm. Ihre Stimme klang merkwürdig weich, als sie sagte: agte ich Ihnen nicht, mein Freund, daß Sie nicht um mich sorgen sollen? Es wird Alles klar werden Alles ! . Und nun wollen wir nicht weiter davon spre chen, sondern den Termin abwarten. Und so geschah eS. 15. Wa r das abe eine .pikante Neuigkeit gewesen, die an jenem' Julitage Konsul Ölten und einige andere Honoratioren der Stadt vom Stammtisch in die Fami lie gebracht hatten! Natürlich zweifelte. Niemand auch nur um Haaresbreite an dem, w5s Baron Zernikow im Rausche zum Besten gegeben, man hatte ja lange aeahnt und gewußt, daß es mit dieser tffstii Von Sieven eine ganz eigene Bewandniß haben müsse. Wie hätte die Alleinstehende sich sonst so ganz von jedem Verkehr abschließen, so ganz anders wie andere Menschen leben können ! Und welch ein selbstbewußtes, herausforderndes Auftreten sie hatte ! Sie schlug nicht einmal die Augen nieder, wenn ein Herr sie ausdringlich musterte, sondern schaute ihn stolz und scharf an und auch jetzt, wo man doch so Mancherlei wußte und. bald noch viel Schlimmeres offenkundig vor. aller Welt daliegen würde, selbst jetzt änderte sie ihr Benehmen nicht einmal. Oeftex als sonst wählten jetzt die guten Städter den Weg an der Villa vorbei zum Spaziergang, und wenn meisterHaftes Klavierspiel daraus hervortöntc, oder sich gar eine tiefe Frauenstimme im Gesänge vernehmen ließ, dann schaute man sich kopfschüttelnd an. (Fortsetzung folgt.) A0M -&llM:.IH'. Der rus i ch e K a i s c r wird Wahrscheinlich Ui Klau Sui v n..H dem Süden die gicfcu ufc'vC'.u.o:0Uc wtaot am schwarzen Meere, Odesju, illcht bejuchen, weil dort zu viele Nihilisten sind und dieselben in Odessa besonders schwer zu überwachen sein sollen. Nach einer Korrespondenz der Schlest Z." auS Petersburg, lasse der Nihilismus überhaupt wieder mehr als früher von sich merken. Mm spreche von wichtigen, in der letzten Zeit vorgekommenen Verhaftungen sowie davon, daß einzelne, besonders verdächtige Persönlichkeiten im Begriff gewesen seien, nach Rußland zu kommen und daß sie nur durch die ihnen gewordene Kunde von jenen Verhaftungen davon zurückge schreckt worden seien. Zur Bewachung der vom Kaiser benutzten Bahnstrecken sind etwa 50 60,000 Mann nothwendig. Die Kosten für die diesen Truppen zu gewährenden Zulagen und für verstärkte Verpflegung sowie für den Hin und Rückmarsch dürsten mit 150 180,000 Rubel nicht zu hoch gegriffen sein.' Die Mannschaft n lagern in Zel ten längs der Bahn; die Offiziere werden in den dort befindlichen Dienstgebäuden eincuar::::. - Mit tiefstem Schmerze oe richten antisemitische Blätter aus Mit tenberg : Das bisher dem Conditor Peters gehörige, unter dem Namen Hamlet haus bekannte Haus an derCollegienstraß und am Holzmarkt ist von dem Kauf mann Hirschfeld für den Preis von 45,000 M. erworben worden. CS hat dieser Kauf ein für Wittenberg nicht un bedeutendes historisches Interesse ; denn der Käufer ist siit 500 Jahren der erste Jsraelit, der in Wittenberg ein Eigew thum erwirbt. Das Herzogthum Sachsen und vor Allem seine Residenz Wit tenberg hattet im Mittelaltcr eine ganz bedeutende israelitische Einwohnerschaft. Herzog Rudolf aber 'vertrieb im. Iahn 1304 die Juden vollständig' aus seinen Landen, und zur Erinnerung an diese Austreibung soll daS noch an der hiesigen Stadtkirche befindliche, eine Sar darstellende Sandstein Relief eingemauert worden sein. Die wenigen Juden, die sich dennoch wieder in Wittenbere niedergelassen, wurden unter Friedrich dem Sanftmüthigen (1428-64),. der seine Gemahlin Margaretha, deS Kaiseri Friedrich Schwester.- dazu bestimmte, und zwar diesmal auf ewige Zeiten" auöge wiesen. Diese Ewigkeit hat denn auch volle 400 Jahre gehalten, keinem Juden wurde der dauernde Aufenthalt in Wit tenberg gestattet, und noch . Ende der fünfziger- Jahre wurden zwei jüdischen Geschäftsleuten, die sich hier ankaufen wollten, die Niederlfssungsgesuche'zurück aewiesen. ' Leider sind diese schönen Zei ten zum Bedauern Stöckers und' seiner Heerschaaren nun auch jür das brave Wittenberg vorüber!

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)em Beamten imponirte die ruhig stolze Sicherheit ihres Wesens augenscheinlich, Uttd als sie zuletzt spöttisch fragteob man

Politische Anzeigen.

Fllr Slyatzulcistkr. Hcz Smart, von Lamrene Townshlp, unterorfen der Enzscheidung der republikanischen ZomtnationSkvnvknt on. Für Cvunty-Clcrk. AureliuS I. Jovce, untrwo,fen der Entscheidung der republikanischen Eount Convention l&ti. Job N. Clinton, unterworfen der Entscheidung der xuvttkuntschen Sounty EonvenUon 18. Edward H. Dean, ntexworfe der Entscheidung dir rexadlikantschen Eounto onvkntion. i Für County-AuditorT' Jobn'Wfaff. unterworfen der Entscheidung der republikanischen Eountn Convention. - - Samuel Merrill, , unterworfen der Entscheidung der. rexnbltkanische Eount Convention. Jobn Browning. nterrorfen der Entscheidung der rxublikr,ische Rmtnatioa-Conv,nt,on, 1. lftall8. . Für Sheriff. Henri, H. Vkvlll,. unterworfen der Entscheidung der republikanische ouni, orvntio 1888. Nicbard (5 Kolter, unterworfen der Sntscheidung der rexublikanischen County Convention. Gkvrge H. Carter, unterworfen ber Entscheidung der demokratischen Eount Convention. Lee Fulmer, unterworfen ist Entscheidung der republikanischen County-Conventio. Für Counly - Recorder. Ougene Saulcy, unterworfen der Entscheidung der republikanischen Eounty Convention. Für Coroner. Dr. W. H. Wiibard. unterworfen der Entscheidung der republikauschen Stt.minionS Convention. OhloBffo, Ht. UouIb ani Plttstrnrß' Hatlrocil. m ... . 8rttta5iHi für durchzehertd nud Lokal-Züge. 17. Fedr. t884 : Le V,rlafs,n da vnton.Dexot, Jndxlt., t, folgt:

Station. ,chnll,g Poft.ug. DchnUzg . bg.Jndianavl' 4:m 10: '4:ttStm t, nk.amb'ate, 6:2a 1Z:59m 6:41 . 6:13. , Richond.... 6:53 1:37 , 7:11 , I:dO, , Danton 8:57 . 3:33 , 8:87 . , Ptqu 8:68 3:17 8:59 .Urbana 9:56 4:51 9:5? , , oluwdu.... tt:3Mv, b:40 , 11:30 . . ... . Newark 12 52 I2:37rn teudenvill. 5:09 . 4:24 , , Wheiig 6:82 8:02 , , Ptttidurg.... 7:02 . 6:17 . , Harri bürg... 4:150m 2:9m , altimor.... 7:40 5: j . asdinaton.. 8:50 . 6:2.) . . VdUadelpbla. 7:50 . 6:15 .Nkw Z)ork.... ll:2l) . 7:30 , Boston 8:254m 7:vi

Täglich. Täaitch, ausgenommen 5onncag. Pullann'I alaft, kchlaf. und Hotel.Wag, durch bt Pittkbvra. Harrilburg, Phlladelphta unt Rkw?rk, ohn, Wechsel, !o in Liagenwechse! ach LaUimor, Washington und vokon. CLT" Fahrkarte nach allen Oesttichen Städten 5udm allen HauxtFahrkarten.ureauI des Westen und in dem Stadt.Bureau, k der Jllinoi unt Sasbington Lira und tm Union Depot Bureau Jndtanavoli, u habin. Schlafwagen. rten tön, nen tm voraus gesichert erden durch pxlikanor bet den kaenten tm StadtBureau der t Unter Depot ,u Jndtanapolt, Ind. y. N. Verinß, . S. P. , ordoft.Gcke Washiug. ton und Jlltnot Straß. Jnd'xl. Sa,4 e?rea, Managkl, Eolumdu, Ohto Z.T. ? Id. Siul. Vafsagtk.undLlkt.sg' Dittldnra. Wie Bee Line !" nach Cledeland, Lake Chatanqua, Niagara Falls, Thousand Island, Lake George, Lake Cham. plaiu, Taratoga. White Mountaivs, Old Orchard, Rhe Brach und alle Curplätze von NET7ENGLAND mit jTOtt Schnellzügen täglich. Die cinjlgc ahn 0 Jndianaxoli nach JSer York and Soaton wlch durchgehende Wage tn Verbindung mit der Lake hör und . V. ntral tsendah hat. Die ktn,ig Labn, welch, tm Vrand Sentral Devot tn em Zork einläuft. St weftUch gehender Schnellzug wurde ingerich. tet und Pagagiere, welch nach Vllfsouri, ansa, Redrasta, Colorado, ew Vertc und kaiifornia reisen wollen, finden beste illkkomadatton und niedrig Raten.NdrtsVlllet. Van hol sich bei A. I. t ch 0 l , gent, uikunst k?- kicket in allen regulären DtcketOssice. s. B. T h 0 m a s. O. V. 6 k i n u e r, eseneral Manager. Traffte.Zlgent. Tl. 3. Gmlth, Sen. Paff. gt.. leveland, O. XV. X. IVlcIiol, PassagierAgent. Jndianaxotts, Ind. 0. 2 Bat Hau und 136 Va. S4d Jllwoi trai. flövi8viier4i8ivH CHiiw Rt,C(qDie kükl:Se und direkteste Linie von INDIANAPOLIS nach Frankfort, Delphi, Monticello, Michigan Citv, Chicago, nd allen Orte i.n nördlichen Jndiana, Michi gan, nördliche lliuois,' Wisconsin, Jowa Minnesota, Nebrat'a, Kansas, New Mexico. Dakota, Nevada, lirado, Califoruien und Orezou. 2 direkte Züge taglich ' 2 von Indianapolis nach ibicago; ebenso nach Michigan City. Slegantc Pnllman Schlaf. Waggons auf den Nachtzüg. Vepäckarken bis an's Rtise,iel ertheilt. .... .., in atz hat größer e'uemltchketten oder billiger Rate als tr. icti und quivirung nicht ,u Übertreffen. Stahl-kHeiei. , ille, Platfor und Stoßtiff, Luftdremse und .' oder in rtchtungen, unüdettresfltch Sotthei', sürtg?a, ten, Land ndTouristen.Billet a irgend ine Ort, dr on ander ahne beruh wd. Senn an nördlich, südlich, östlich u westlich reisen wünscht, kaufe an nicht das .ig illet, di man unser Prers u. s. w. gesehen. . . . . , Segen ZZäherem end man sich . : - - ? VaLd ert Tflm rn e tt, ' Distrikt Passagi, -,gt, ; N,. 24 vüd JllinHtZ ttaße, JndtanktV,''s, Zud. Lob 0. Ct1oJ i C3. O. 0UC;.- ' yeneral-kZerwalter, ' kI,neral raazte ek, csua:,,. cvihZ

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Wr, tu lff.T . r -mm J-t : " k x V t ' fAii ywy r- f -r Eisenbahn -Zelt-Tabelle. Ankunft und Abgang der EistndadnzSge in Jndianapollt,an und nach Sonntag, den 3. Januar 1866. Zessersondtlle, Madtson nnb SudiorapolU ListAdüiu. dgaog: knnsi:' 0Ldz tag... l.15Ba3bndnU. 9U9n 1 nadKcc... 8.15 Ca,34dttriacl0.45Bi Jd Wat ctl Z.tt , H K rB n 2Z 91 V tig. 6.15 I 43 st sSt?l..L Vandalia Line. all Teal .... 7.30 Zu a, rp, p 12.00 ernHaut . i.WKn aNc Qx 1l-f0 Cv Cchriiliii ,4i.Rail und Tk...lk'., 't rvreH . ... 4 4S, Srvrei 4 irr Western all... :v vNm ttMn.,.. al yrni Tievetand, Tolnmvns, Tiunnuan nn Zud 14. Schnell, 3 34Kni uupon, ljenDQn ice xts.) SBffrf.. 4.00 Bm nderson e... 10.10 V 2) 5 tan Cl 1.10.05 M V B 7 10 KM 25 oshen r3.50 N 1 et 2 rti 6 un m tm in & . w vi m r tS?k 61S ri S st tm Snterion sn . nv ctstj.iüJMi rightwood Division, C. E. C.und I. Abgang täglich. 40. taglich. tMiKm 10 45 9 113SKM ....... i:m ....... 30 Km tÄglich 4.40 10.10 m " ii.( Cm 2.00 Ji " täglich. R 6 40 täglich. 7.15 AM I tflsltch. 10.2JR kwrinnati, Indianapolis, St. Lani n. Thieag, leuvagn. innnnan ViViNSU. ck0uiI.Zs. 4.09 ineinnati te 11 33 Sndtana, Kcc. lOUi lrL'vtU rx. ,1 Ai ester Gr.... 13 45 Kn et . Si .. J5 CincKtc 6.40 Km täglich . AMh Chicago Division. yo url . 7.10V hieago Statt p.:3.10 91 m enern x 6.10 X S täglich 1 z 11.1 m die 5 ou K ,. täglich Km.. s.3o Satauu ..!1 Ufa L K.U xe.. l.likm .nctnnott Nee. VMburg, eiuliuuati Se St. koui eisenbtlh VVWBP k täglich 4 33 B DckE I aug ich ee an. ' gno Sonnt. I.4J B VPU Bd -l täglich 11.U6 ommnsonnt.ll 0 B , FtDkaua. Sonntag 4.00 flm uymwts v rtlizlich s h.. 4 5 Saftern äatl tgl 4 to m Chicago dient lyicaio Schnell iS tag 11.1s B Chicago nre. 11.00 b I KUl. Sonntag .... 4. K V P B i tägl'ch ...10.30 Western atl. via lkokoms. Znd's 2o. Cchnau... Jndxl' So. Errret . 4.00 Ba IJU Wabash, St. Loni, & Paciste. Dt hte Uatt 7.15 B 4 Hl 2.15 m ht 4- ich j c 7.10 d Detr 5 Told kx.ll sl) So 4htärSi,rtäg I. Zolk ttter..,io t 0 atl. t.lt WA Wtch. EU und . Fort Uaone.. 1. Jndianapslis und Diueennes GiseubaH. all airo , 7.15 B I Bine, KCC.10 4d Ba Btactnntl Xcc . 4.43 Nm Kali litt 0. c ö Am Ctnttanatiamiitoü&anitanrtcUltllstnbalja. Jdp et 9. y .ou v TarvillU B.3Ü fdpi u St. L.ll.lx, in., D.T.N.Y 2.10 Mm onnersoillelee IM En ati. 11 14 tm 3nd, et&ratti; 4j nm tnetnnati Ute Ul) t?. Jndiana, Vloomington und West isenbh. SU ,rail.. 70 Bn nK Ter F L kk d. 0m Je d üt 1200 5 ou .i t$ tagio.iu h Oeftliche Orftl.rN!l....4.:0Lm Tägl. Scpred.... 9 lAb itlantie .x.... ao5Rm afiernKvek. täglich.... .... 4 00 B Ctnc 6)tc 10 4j ftm UinuciAM. 3 45C3 Sixre, jü Didision. Paeifte rxreß... 7 109 83 s to Wester r? .... 4 0 Sndianapolit und St. Louis Siseniah. Vag ;pL cc. X II a 0 1 1 tflg cc 3.4 tta Loeal 3ftft(Rg.l0JM Rai Da, Tr tilgt 42S aniianffpoli tt 2.2591 täglich 7.2 B BOst U St ffr. u 6t b r täglich 11 CC. 105 92 Zimt 5tp tgl... 11. 5 Vm Lonisville,New Albanh & Chicago. rtr.Li4. hicago r tgl.. 12.105m onon cc 4 4im Eh'eag, r. tgl.. UUB on, e 10AWB ich. 4U8 hie. , 4; ail. 3 408 ich itv hteog. Er statt ll.UJ.rn Indianapolis, Decatur & Spriogficld. Dee Peo ail. SckBmI Schnell, t .. 3 50V ontezuma ftcc I Tnte,um Te tgl aug Sonnt. 4 OZAd I ag Eonnt. . . I kVN Schnell, , t ...10 doftb at!...i 1 3091 Züge mit x c, Lehnsrssel.ka, mit , Schlaf cm p, ParlcrEur Cin'ti, Hamilton & Dayion Bahn. kSTIglich drii Zllge nach und von Cineinnati, und allen Ortschafte Nördlich, Südlich u. Ocüllcb. Pünktliche Verbindung mit alle Zügen nach Xaytoii, Toledo, IDotiroit to Soffinaw. Wegen Auskunft nd Billet ende nat sich an den Agenten, Scke Illinois Strafe nd Kentncktz Avenne oder Union Depot. - Zam Stevens, t?P, A, Z.V.Haria?d,gnt. ... 0H!0 INDIANA MICHIGAN THE BUSINESS MAN TThen he trarels rants to go quiek, yrunU tO ba cornfortable, wants to aiiive at destjuatioa. on tiine. In fact. wants a. stricaiy bixln tiip, nnd consequently takes tL populär Wabash Route, feeling that he ls sur to met his enimKements and continue to prostier mm& le liappy. THE TOURIST 1 ITa9 Ions slnce chosen the 'Wabaab aa Xtm lavorite routeto all the erammer rcsortsoX East, North and West, and Winter Besorta i ' the South, aa the Company haa 1 or ycara pre i vided better aecommodationa and inora attractions than any of its competitor for tM c!assof travel. Tourist Tickets can ba ka4 at 1 edueed rate at all prinelpal odeea öl 4kO ' Company. THE PARI LEB

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