Indiana Tribüne, Volume 9, Number 212, Indianapolis, Marion County, 22 April 1886 — Page 2

Zndiana Tribüne. Erscheint FSg sich nd H ota gs.

CTHi tägliche ,TriSün kostet durch den Trögr1Z J Cicxl pct 83fl5i, Mi Sonntag -,rttK"S Ttl per Soch. Betd ixfann ii kt. P, Ps ,gfch, 1 JraSS,ähla f6 pct Za5r. Ofi?e: ISO O. Marvlandstr. Indianapolis, Ind., 22.. April 1L36. Folgen der Monopolwirthschaft. e mi i AlSneulich der transcontinentale Krieg'zwischen den Eisenbahngesellschaf ten, welHe ten Verkehr zwischen der Pacisicküste'un'd .dein'. Osten der Ver. Staa ten vermitteln, noch in vollem Gange Kar, und in den EisenbahnBureauZ in Folge dessen große Aufregung und Vertoimin$ herrschte, gerieth durch ein Ver sehen ein vertrauliches Rundschreiben in die Hände der Beamten der Eisenbahngesellschaften'dtt Pacificküste. In dem Schreiben.wurde" berichtet, daß die der Standard Oel Compagnie bewilligten besonderen Transportraten aufgehoben seien und daß künftig für diese Gesellschaft die selben Raten gelten sollten, - wie für die anderen Versender von Petroleum. In dem Rundschreiben war aber auch gleich zeitig die überraschende Thatsache angegeben, daß der Standard Oil Company" seit einiger Zeit das Recht bewilligt wor den war, für den Transport ihrer Waare über das Continent nur 12 Cent pro 100 Pfund zu zahlen, während alle an deren Versender von Petroleum die Tarisrate von $1.20 zu bezahlen hatten. Durch dicse Begünstigung der Standard Oil Co..'hatte dieselbe thatsächlich das Monopol imlüedröleumhandel an derP' cisicküste an flch gerissen. Natürlich .wurde . die Geschichte .in eiteren preisen bekannt und erregte viel Aufsehen. Das Publikum im Allge meinen fand es kaum glaublich, daß eine CisenbahwGesellschaft das Jntereffe am Gemeinwohl so weit vergessen .könne, um einer Bandevon Monopolisten den Handel mit einem so wichtigen Stapelartikel in einem großen L'andestheile vollständig in die Hände zu spielen. Die Standard Oil Co. roollte vagegen von der neuen ihr angebotenen Vergünstigung nichts wissen, sondern bestand darauf, daß das alte Uebereinkommen mit ihr noch in straft bleiben sollte. Sie wolle noch wie frür.?2j Cents Fracht per Centner bezahlen, doch sollte auch den übrigen Versendern von Petroleum keine Ermäßigung bewilligt werden. Nichtig steckten die mit der Standard Oil Co. unter ekner Decke steckenden Eifenbahnmagna ten die Köpfe zusammen und bewilligten das Gesuch ihrer Freundin,- welche aus diese Weise nach wie vor das Feld beHäupten konnte, weil in den Frachtraten für Petroleum überhaupt keine Aenderunz zugelassen worden war. Es wird berichtet, . daß es. einem nicht zu dem Ringe, gehörenden Petroleumhandler einmal wirklich gelange den der Standard Co. bewilligten ' Raten eine Sen' dung Oel nach der Pacisicküste durchzuschmuggeln, die Eisenbahn-Verwaltungen hätten, jedoch ihr Bestes gethan, um die Wiederholung eines solchen Ereigniffeö zu verhindern. Man sollte denken, .daß mindestens der Transport zur'See den Conkurrenten der Standard Co. möglich fein wüide, aber auch dieses ist nicht der Fall. Das San Francisco Chronicle meldet nämlich, daß allerdings früher Petroleum in Klipperschiffen von der atlantischen Küste aus um das Cav Horn herum nach Califor nien verschifft wurde. " Diese Conkurrenz wurde jedoch der Standard Oil Go." unangenebm. Die Firma Sutton & Co. und Van Vleck fc Co., welche thatsächlich die Schifffahrt via Cap Horn von New Fork und Philadelphia nach San Irancisco kontrolliren, wurden mit in den Ring hineingezogen, und jetzt ist auch die ser Weg den Conkurrentcn der Standard Co. verschlossen, da die Klipperschiffe ein-, sach kein Oel verladen dürfen, wenn dasselbe nicht von der Standard Co," ver sandt wird. .Dieser Contract" zur Ausbeutung des Publikum? ist noch .in voller Krast. t Schiffseig'eiühümer, Oelbarone und Eisenbahn-Maznaten reichen sich brüderlich die Hände mit dem Ü2a sprach The public ke d......d !" . Der Wirbelsturm, in Minnesota Die ersten Berichte über den schreck lichen Wirbelsturm, welcber unlängst in den kleinen Städten St.Cloud und Sau! Rapids so große Verheerungen anrichtete, Waren durchaus nicht übertrieben. Die nachträglichen Erzählungen der Augenzeugen überskigen fast alle Begriffe. Cs wurden nahezu '1(XPetsonen gerodtet ; Hunderte wurden - verwundet und viele von ihnen werden sterben muffen, . und viele Hunderte armer Leute haben ihre Heimstätten und ihre gesammte persönliche Habe verloren.. Eine Feuersbrunst hätte in den beiden kleinen Städten keine größere Verheerung anrichten können. Man wird sich natürlich sofort daran machen, an Stelle der zerstörten Gebäude, Wieder neue auszunchtm, denn der menschlichen Thatkraft und Energie körn nen derartige zerstörende Naturkräfte nichtSuihaben .der Schlag -war jedoch immerhin schrecklich und .hat viele Men schen in Sorge-und Elend- gestürzt. ; Seinem inneren Wesen nach war der letzte Tornads dem Wirbelsturme .ahnVq, welcher vor mehreren Jahren die Ortschaften New Albanv und Comanche in Iowa verwüstete. . Seide Naturereig niffe trafen' ohne jede vorherige Warnung mit einer Schnelligkeit ein, daß es in beiden Fällen nicht möglich war,' sich durch die Flucht zu retten. In St. Cloud entlud der Siurin " seine Wuth über 400 niedrigen Häusern der Arme, in Sauk RavidS jedoch 'blieb nichts" stehen, als nur eine schmale.Häuserreihe, in der Vor. stadt. '..'..r .' ' . : -Alle Wirbelstürme dieser Art sind sehr lcblim'm, einiae derselben scheinen jedoch außerd'emoch die Rraft zü besitzen,' daß f . - . v w ? r v sie nicht allem nues rnecmeiBcn uns ri t l f. . sliitffea- U m. zernoren, onocn ivyut. m 1 n wandeln und in förmliche Atome zermal men können. Von den Gebäuden, welche sich auf der dlrect vom Sturm einaebal

lenen istntc defanden, blieb nicht einmal eine Spur auf dem Platze. Die nur theilweise beschädigten Häuser waren nicht der vollen Gewalt des Sturmes ausgesetzt und bekamen nur einen Sei tenhieb- ab, der sie mehr oder weniger zertrümmerte. Wo der Sturm sich voll ständig entwickeln konnte, da blieb nichts verschont, und er vollzog sein Werk mit einer erstaunlichen Genauigkeit. So wurden Hühner und anderes Federvieh vollständig ihrer Federhülle beraubt und liefen, soweit sie noch am Leben waren, barfuß bis an den Hals" herum ; eine Glocke, die fast 1600 Pfund wog, wurde Hunderte von Fuß durch die Luft getragen und dann zur Erde geworfen ; die schwere, eiserne Thür eines Geldschrankes wurde aus den Angeln geriffen und durch die Luft mit fortgeschleppt; ein Schild und eine Kiste Bücher fand man 15 Mei. len weit von dem Hause, wohin sie ge-' hörten. - Dabei ist nicht zu vergeffen, daß das schreckliche Ereigniß fast ohne jede Warnung eintritt und nach einem Augenblick vollständig verschwunden ist. Die Na tur bietet dann wieder den Anblick voll ständiger Ruhe dar, und nur die Vorhandenen Trümmer u. s. w. lassen errathen, was soeben passirt war. Es ist kaum

möglich, sich eine grauenhaftere Erschei nung zu denken. Odaleich der Mittelpunkt der Zerstörung sich im nördlichen Minnesota be fand, bedeckte der letzte Sturm doch ein weite? Gebiet und richtete auch in Texas, Nebraska, KansaS, Iowa, Miffouri und Dakota Zerstörungen an. In den letzten zwei oder drei Jahren hatten die Golf und südatlantischen Staaten viel von Wirbelstürmen zu leiden gehabt. DaS Land westlich von dem Mississippi'Fluß und den Felsengebirgen ist jedoch dieje nige Gegend, in welcher sie sich am lieb sten berumtummeln. Lin Opfer ttisflseher Tücke. Europa, schreibt die Köln. Zeitung" vom 6. April, hat nunmehr in Constan tmopel das bulgarlsche Abkommen n der von N u ß l a n d gewünschten Form un terzeichnet und der Sultan wird dem Fürsten Alexander von Bulgarien den ölnstellungssirman auf Grund des Arti kels 17 des Berliner Friedens auferle gen. Die Vorgeschichte dieses Conferenzbeschluffes ist noch in Dunkel gehüllt. aber soviel ist schon jetzt klar, daß die Großmächte dem Wunscye,' ihr Einver nehmen in allen Orientfragen aufrecht zuerhalten, ihre Bedenken gegen die Ver gewaltigung des Battenbergers durch Nußland aufgeopfert hab'en Die Vermulhung liegt nahe, daß Nußland seine Schiffe nur deZhalb einen Augenblick von dem m der Sudabucht versammelten europäischen Geschwader zurückzog, um m der bulgarischen Frage einen Druck auf dle Mächte auszuüben. Fürst Alerander wnd durch den Con ferenzbeschluß, der ihn auf fünf Jahre (statt auf Lebenszeit) zum Ge neralgouverneur von Ostrumellen er nennt, vor eine folgenschwere Entscheid dung gestellt. Er steht gleichsam zwi schen zwe; Feuern. Auf der emen Sette droben die leidenschaftlichen Vorkampfer Großbulgariens, von russischen Agenten gehetzt, mtt Ausruhr, well 'cer Batten berger jene Vereinigung, für welche sie gekämpft haben, nicht, durchgesetzt hat; auf der anderen Seite späht Rußland nach einer Gelegenheit aus, die Schar ten der letzten Jahre auszuwetzen und den russischen Emfluß m Bulgarien wieder zum alleinherrschenden zu machen. Un terwirst sich der Battenoerger schweigend demConferenzbeschluffe, in der Hoffnung, daß die natürliche Entwicklung dem aus strebenden Bulgarenthum früher oder später bescheeren werde, was die am grü nen Tisch versammelte Diplomatie ihm jetzt noch weigert, so hat er eS mit den radikalen Hlmmelsstürmern Ostrumeliens zu thun, welche nach alter, radica ler Unsitte alles oder gar nichts wollen. Weigert er dagegen dem Beschluffe Euro Pas seine Anerkennung, so gibt er den Siuffen emen willkommenen Vorwand zu ?inem Gewaltschritt. Denn man darf der finstern Entschlos, senheit des Czaren,den kein versöhnliches Entgegenkommen des' Battenbergers milder zu stimmen vermochte, schon den verwegenen Plan zutrauen, aus Grund deS ConferenzbeschluffeS Kriegsschiffe nach Vurgas und Barna zu schicken, um alles, was in Bulgarien national süblt, ttiedzubeugen und das junge bulgarische Volk, welches eben erst anfängt, .sich auf sich selbst zu besinnen, wieder zu einem panslawittischen Urbrei zusammenzuklat schen. Nußland könnte eine solche Nücksichtslosigkeit um so eher wagen, als es mit einigem Grunde darauf rechnen darf, daß die zerfahrenen englischen Ver hältniffe nicht vor Ostern eingerenkt wer den. Der Battenberger wird also wohl, wenn er anders in diesem kritischen Au genblicke so gut berathen ist, wie früher in manchem andern Falle, sich mit dem Confere'nzbeschluß'ruhig absinden und es der Zeit, welche für alle jugendlichen Völker kämpft, überiffen, die Frage der freien Volkspersönlichkeit langsam- ausreifen zu laffen. . Der Gang nach Canöss. i Aus anscheinend amtlicher Quelle wird dem Berl. Börsen Courier" Folgendes über das jetzige' Verhältniß Bismarcks zum Vaiican mitgetheilt : - - Charakterisirt wird der gegenwärtige Stand der Dinge dadurch, daß derPapft oh5Vor und Mitwiffen eines Dritten mit dem .Kanzler, d ire e t verhan d e l tund seit der Abreise des Herrn v. Schlözer von Rom ist .so Vieles geschaf fen, daß Letzterer erst 'hier die neuesten Intentionen des Kanzlers hat erfahren können. .Diese gehen dahin, daß das Herrenhaus mit feinen Entscheidungen über den kirchenpolitischen Entwurf war ten muß, bis daS volle Einvernehmen zwischen hier und Rom erzielt sein wird, und sollten diese neuesten Vereinbarun gen mit der von der Herrenhaus - Com Mission berathenen Novelle nicht in Sink lang zu bringen sein, so würde die Novelle von der Negierung zurück gezogen werden und dem Herrenhause ein völlig neuer Entwurf in Form eines Gesetzesvorschlages eines der Mitglieder der neuen Fraction wßehen. Die Frage der Anzeigepflicht spielt keine entschei dnde Nylle mehr: es soll n.Arrangz

meNt zu tanve kommen, durch daS die Curie der Pflicht der Anzeige überhoben wird und der Staat in die Lage kommt, der Anzeigepflicht der Curie als eines Rechtsanspruchs an die katholische Geist lichkeit sich entschlagen zu können. Es sind für den Kanzler Momente der gro ßen auswärtigen Politik bestimmend, des Streitis mit Rom dauernd ledig zu sein und der Opposition des Centrums sich entschlagen zu können. Wie sich schon jetzt übersehen läßt, wird der Kanzler zu jedem legislato rischen Abkommen die ausreichende Un tcrftützung einer gesicherten Herrenhaus Majorität sinden, und für das Abgeord netenhaus versteht sich die Zustimmung bei voller Befriedigung der Centrums wünsche von selbst. Äian sagte in wohl informirtenerrenhauskreisen, dem Kanz ler wäre so unbedingt an der Beilegung des Zerwürfniffes mit dem Papste gele gen, daß er eventuell ein Herrenhaus Mitglied zur Einbringung eines Gesetzes Vorschlags veranlaffen würde, der in ei nem einzigen Paragraphen ausspräche: die Maigesetze sind sammtlich aufgehoben. Und ein libera les Mitglied des Herrenhauses fügte die ser Mittheilung die Worte hinzu, ein derartiger Auftrag würde zweifellos auf allen Seiten des Abgeordnetenhauses viel mehr Beifall sinden, als die aber malige, überdies schwerfällige und für das Volk kaum verständliche Abschwä chung der CulturkampfGesetzgebung, de ren Rest ohnehin völlig wertblos wäre. So liegen im Augenblick die Dinge, und die Stimmung des Kanzlers wird dahin präcisier, daß er am liebsten mit der Maigesetzgebung tabula rasa machten möchte. Vom Inland e. DerVoden im nördlichen Lirginien, auf welchem so viele Schlachten stattgefunden haben, ist jetzt durch unvernünftigen Ackerbau derart ausge sogen, daß nicht einmal Gras zur Vieh veide darauf wachsen will. Letzten Sonntag wurde i?. der Liederkranzhalle zu New Iork eine Trauerfeier zu Ehren des kürzlich ver storbenen Dichters und Journalisten- Leo pold Schenik unter sehr zahlreicher Be' theiligung abgehalten. In Williamsburg, N.J., ist Herr Edward Wick, einer der bekanntesten und beliebtesten GesangvereinsDl rigenten Brooklyns, im 50sten Lebens jähre gestorben. Er'war in Nothenburg in Baiern gebürtig und kam 1850 nach Amerika. In Brook lyn, N. Y., befindet sich der Pole Joseph Groblewski in Haft, und zwar unter der Anklage, seine zweite Frau gemordet zu haben. Der Mann betet fortwährend und hat Visionen, in denen er die Geister seiner verstorbenen Eltern, seiner ersten Frau und seine Opfers zu fehen behauptet. D ie Eigenthümer der Fo rellenbäche in den CatskillS bevölkern die Bäche gegenwärtig mit jungen Forellen, damit die Sommerfrischler wieder angeln werden können. In Ulster County wurden im vorigen Monat allein über 200,000 junge Fische in's Waffer gesetzt. Während des Zeug e nv e r hörs in einem Proceße wegen Vielwei berei in Salt Lake City antwortete eine Frau auf die Frage des Richters, ob ihr lvkann noch andere Frauen habe : Ich weiß nicht, ob mein Mann noch andere Frauen hat ; es ist nicht der Rede werth, darüber zu sprechen." Die Bürgerschaft inAdrian, Mich, ist in nicht geringe Aufregung ge rathen durch die Entdeckung, daß eine schöne, welche unter dem Namen Fräu lein Alena Nipley seit mehreren Monaten sich i.n der Stadt aufhielt, thatsächlich die Frau des ExpreßräuberS Friar aus Glencoe, Canada, war.

In New Iork wurden kürz, lich zwei spanische Falschmünzer Namens Ramon Arjona und Ramon Ruiz ver haftet, in deren Wohnung man 10,000 falsche Zehndollarnoten der Bank von Bolivia sowie mehrere Stahlplatten und den , Notendruck tragende Papierbogen fand. Die Verbrecher werden demnächst ihr erstes Verhör zu bestehen haben. EinenUeberzug von Theer und Federn erhielt in Henry in der Nahe von Watertown, Dakota, ein gewiffer Harvey Thompson, weil er mit einer verheiratheten Frau ein unerlaubtes Verhältniß unterhalten haben soll. Es hatten ihn 30 maskirte Leute Nachts aus dem Bette geholt, denen gegenüber er natürlich machtlos war. Jetzt werden die Uebelthäter vom Sheriff gesucht. JnderNähevonNewBrun wick, N. I. fand dieser Tage der Farmer Albert Green beim Pflügen auf dem Zelde an einem Zaun die Leichen zweier Frauen. ES stellte sich heraus, daß Mutter und Tochter, MrS. Bridget Rowe und Lizzie Reed, am 7. Januar sich in New Brunswick betrunken hatten und auf dem Heimwege aus der Stadt im Felde erfroren waren. Beide Leichen be finden sich bereits in einem Zustande bei Berwesuna. , 3n einem avgelege nen Dorfe des TemperenzstaateS Maine wurde kürzlich eine Frau von übereifri gem Btbellesen und RevivalmeetingS" verrückt und beschloß, ihre Augen auszureißen. Sie brachte daS Experiment nicht fertig, dagegen gelang es ihr, mit einer Art einen ihrer Arme abzuhauen, und zwar in Folge deS Gebots Wenn Dich ein Auge ärgert,dann reiß es aus" u. s. w. Sie befindet sich auf d,em Wege der Bes serung, ist aber noch wahnsinnig. . Ein unerwartetes Ende Hai ein Mann aus Antwerp, Ohio, Namens Maryatt Car in Harlem bei Fort Wane, Jndiana, erreicht. Er war mit seinem Fuhrwerk stehen geblieben, um von dem selben Holz abzuladen. Er '.machte sich an den Pferden zu schaffen, als eines derselben, ein texanisches Pony, plötzlich unruhig wurde und hinten ausschlug. Der Schlag traf mit voller Gewalt Car an den Kopf ; der Mann stürzte zur Erde und war-todt. In NewIork hatte sichJa meS McCarthy,der Gehilfs-Vormann im Preßrsum der World," bei einem Un. falle Verletzungen zugezogen,' die später seinen Tod zur Folge hatten. Jetzt hat Herr Joe Pulitzer der Wittwe des Ver unalückten nicht nur S 100 zur Befrei

rung' der Beerdigungskosten überwandt, sondern auch angeordnet,daß McCarthy's Näme noch ein Jahr lang auf der Zahlli ste geführt und während dieser Zeit deffen Wochensalär mit 835 der Wittwe zugeschickt werden soll. Jieulich hatte im südlichen Georgia in Mann eine Heerde Trut Hühner gekaust und wollte sie über den Fluß nehmen, der Fuhrmann verlangte jedoch für das Geflügel das übliche Fahrgeld. Kurz entschlossen drehte sich der Mann um, nahm feine Tuikeys" mit, vertauschte sie im nahen Orte 'gegen Gänse und rächte sich an dem Fuhrmann dadurch, daß er seine Gänse einfach über den Fluß schwimmen ließ, während er selber in das Fährboot stieg und nur für seine eigene Person zu bezahlen brauchte." D i e H e s t e Schlangenge schichte der Saison wird aus Lewiston, Mi berichtet. Es heißt darin, ein jun ger Mann Namens Ferguson, der in Great Falls ansäßig war, habe seit Monaten an einer unbekannten Krankheit gelitten. Neulich habe er husten müssen, und da sei ihm der ' hissende Kopf einer Schlange aus dem Munde hervorgekommen. Ferguson's Schwester griff nach dem Unthier und zog es ihrem Bruder aus dem Leibe, dem Kranken platzte je doch dabei eine Ader im Leibe und er habe sich verbluten müssen. Schauder bar!" Ein schwer betrunkener Mann, der Versicherungsagent Milton B. Campbell aus New Cumberland, W. Va., wurde neulich von der Polizei in Steubenville, O., auf. der Straße aufgefischt und zur Polizeistation gebracht, wo er seinen Rausch ausschlafen sollte. Bei der Untersuchung fand man eine volle Whiskyflasche, welche Campbell in seiner Stiefelschächte versteckt hatte. Man brachte ihn in eine Zelle und ließ ihn allein. Als man ihn holen wollte, warer todt. Er batte sich an dem Whisky zu Tode gesoffen. Campbell war Witt wer und hinterlaßt vier Kinder. Marshall Field, der wohl bekannte Kaufmann in Ch'cago,- steht bei seinen Freunden in dem Rufe, großes Glück zu haben. Als er vor mehreren Jahren mit einem Kaufmann vom Lan de die Rechnung abschloß, bot ihm der Kaufmann als Theilzahlung 8300 in Minenactien an. Field wollte die Ac tien nicht und erbot sich, dem Kaufmann einen bedeutenden Diskont zu geben, wenn er baar bezahlen könne, der Kaufmann sagte jedoch, er habe kein Geld mehr, und Herr Field behielt die Actien. In sieben Jahren hatte er von diesen Actien eine Dividende , von 30,000 gezogen, und eS heißt, daß alles Geld, wel ches Herr Field seither in Minenactien angelegt hat,von dem Prosit herstammte, welchen er aus den zuerst verschmähten Aktien gezogen hat. Vom VuSland,

'cacy dem rgebnitz der Volkszählung vom 1. Dezember 1685, welches vom kaiserlichen Statistischen Amte unter dem Vorbehalt etwaiger Be richtigungenauf Grund der 'definitiven Zusammenstellung soeben veröffentlicht ist, hatte das Deutsche Neich an diesem Zählungstermin 46,840,567 Einwohner. Seit der letzten, vor fünf Jahren veran stalteten Volkszählung, bei der 45,224, 061 Einwohner gezählt wurden, hat die Bevölkerung also um 1.606,526 Köpfe, das ist durchschnittlich jährlich um 0,70 Prozent, zugenommen. Diese Zunahme erscheint gegenüber derjenigen in den vor hergehenden Zählungspenoden schwach, denn von 1875 auf 80 war sie 1,14 Proz., von 1870 auf 75 0,92 Proz. Der Ausfall ist durch den Ueberschuß der Auswanderungen herbeigeführt. Gestempelte Tänzer bi U den die neueste Wiener Erscheinung. Im Klein'schen Tanzlocale in Hernals scheint der Arrangeur bei der bisherigen Gepflogenheit, dem Tänzer zum Ausweise über die erlegte Tanzgebühr ein Bil let : zu verabreichen, sehr bittere Erfahrungen gemacht zu haben, da so in Billet leicht von der einen Hand in andere wanderte, und auf diese Weise die nur einmal geleistete Zahlung der Gebühr auch noch anderen Tänzern zu Gute kam. Dies brachte den Arrangeur auf einen ganz ingenieusen Einfall, der der bisherigen Praxis der Herren Tänzer ein ganz gewaltiges Schnippchen schlägt. Den Tänzern werden nun nach geleistete? Zahlung - nicht mehr Tanzbillets behändigt, sondern es wird ihnen auf die Außenfläche der rechten Hand ein Stempel aufgedrückt. Mit dem Ausbor gen der Tanz-Legitimation hat es jetzt wohl ein Ende. -5 In den Provinzen Posen und Westpreußen beläuft sich nachdem Commissionsberichte des AbgeordnetenHauses die Zahl der selbstständigen Gutsbezirke in der Provinz Posen auf 2053 mit einem Flächeninhalt von 1,564,297 ha; davon gehören dem Fiskus, Kirchen :c. 203,955 ha oder 13 pCt. Von den im Privatbesitz befindlichen 1,380,342 ha. Hören deutschen 'Besitzern 1010 Gutsbezirke mit 723,899 ha, polnischen Besitzern 649 Gutsbezirke mit . 656,479 ha. Der deutsche Besitz ist also um 3 pCt. größer als der polnische. ' Im Re gierungsbezirk Marienwerder, sind 639 Gutsbezirke mit 530.823.95 ha Flächen, inhalt vorhanden. Davon gehören dem Fiskus 3.116.62 ha oder 24 pCt. Von den im Privatbesitz befindlichen 420,651.83 ha gehören 523 Guts bezirke mit 336,536.40 ha deutschen und 116 Güter mit 84,115.23 hä polnischen Besitzern. Der deutsche Privatbesitz ist also um 4 6 pCt. größer als der polnische ' Im Negierungsbezirk Danzig sind 448 Güter mit 315,852.13 ha vorhanden, wovon dem Fiskus . 1 13,972.13. ha; oder 36 pCt. gehören. Von den im Privatbesitz besindlichen 201,330 ha fallen 326 mit 133,411.52 ha auf deutfche'und 42 Gü.' ter mit 18,463.43 ha auf polnische Be sitzer. Der deutsche Privatbesitz ist also um 52pCt. größer als l r polnische ' darum Räuber und Diebe" ?l Prof. P a st e u r ' h a t einen Pivalen erhalten. Der italienische Cavalier de Serasini in Pisa , behauptet nämlich, er heile schon seit zwanzig Iahren mit bestem Erfolge Wuthsälle.' Bon seinen Patienten sei ihm bis jetzt nur ein Kind gestorben. Aus allen. 'Theilen Italiens wallfahrten Gebissene zu ihm.' Serasini erbietet sich den Beweis der

Wahrheit anzutreten und auienve von feinen geheilten Clienten namhaft zu machen. Sein System gedenkt er nächstens in der Kammer zur Sprache bringen zu lüssen. Ein merkwürdiges Cul turbild bietet ber sogenannte tzochzeits markt" bei den in den westlichen Karpathen wohnenden Rumänen. Jährlich einmal, am Fest der Apostel PetruS und Paulus, wird auf dem Kamm der Gaina (Karpathen), 50006000 Fuß über der Meeressläche, ein Markt abgehalten, auf dem die heirathsfähigen Mädchen der ganzen Gegend sich versammeln, 'um von den Burschen gefreit zu werden. Die Vorbereitung für diesen Tag dauelt bei den P'ädchen Jahrelang, da sie auch ihle Mitgift mitnehmen müssen. .Es wird somit unaufhörlich gesponnen, gewoben, genäht und gestickt ; die Mutter, die Tante, ' die Großmutter und andere Frauen der Freundschaft legen jede aus ihrer eigenen Mitgift bei: dann wird alles in zietlich geschnitzte oder mit Blumen bemalte Truhen verpackt . und auf die schönsten Pferde der Familie geladen. Auch wählt man den schöneren Theil des Viehstandes, Bienenstocke und' Anderes aus,, theils zur Mitgift des Mädchens, theils zur Schaustellung. . Oben auf der Gaina stellt jede Familie, . die ein Mäd chen zu vergeben hat, .ihr eigenes Zelt aufin dem die Mitgift ausgestellt wird, und die Brautschauer, von den Vornehmsten der Familie erwartet werden. Die Burschen kommen auch, von ihren Fami lien oder womöglich von vornehmen, Gönnern begleitet, bringen, das Beste, was sie haben, besonders einen schönen Gurt von Silber und Gold mit, und nachdem sie. sich eine Braut ausgewählt haben, sindet die öffentliche Verlobung vor dem an der Gaina lebenden Einsiedler statt. Als Zeichen der Verlobung werden nicht Ringe, sondern gestickt Schnupftücher ausgetauscht. ES kommt beinahe gar nicht vor, daß ein M5.d chen "aus diesem Markt mit ihrer Mitgift erschiene und nicht den er sehnten Bräutigam finden sollte, denn der ganze Markt - ist eigentlich nichts weiter, als ein allgemeines Stelldichein für solche Paare, deren Heirath schon beschlössen wurde, und geht das Mädchen auf den Markt, so weiß es schon, daß es dort erwartet wird. Diejenigen Mäd chen die keinen Bräutigam haben, neh men gewöhnlich ihre Mitgist nicht mit. haben kein Zelt und kommen überhaup als. Zuschauerinnen auf den Markt. A)s Blatt a ttow's, die Moslowöllja Wjevomosti" spricht sich sehr entschieden für eineSäuberung"der westlichen Gebiete Rußlands (Polens) von den' daselbst wohnenden fremden, besonders deutschen Elementen aus. So befänden sich z. B.- im Distrikt von Pet rikau in den dortigen deutschen Fabriken. 13,000 deutjche Arbeiter, Fürst Bismarck so meint das Moskauer Blatt sei zur Austreibung russischer Unterthanen vollkommen berechtigt gewesen; ein gleiches Recht zum eigenen Schutze habe auch Rußland, und von Repressalien könne daher keine Rede sein, zumal Rußland weniger hart als Preu ßen vorgehen könne. Man solle, falls die Deutschen im Weichselgebiete nicht in ihre alte Heimath zurückkehren wollen, denselben die Uebersiedelung nach OstRußland vorschlagen, wo Raum genug sei und die Konkurrenz auf industriellem Gebiete sich für Alle unter gleich günstigen Bedingungrn entwickeln tonne. Dies sei auch für solche russische Unter thanen nothwendig geworden, welche nur Pseudo Russen und Einwirkungen der Polen zugänglich seien. .Man schreibt aus Paris: In Theaterkreisen macht folgende Ge schichte Aufsehen : Vor einigen Tagen erhielt der stellvertretende Direktor der Großen Oper ein Schreiben, in welchem .man ihm mittheilte, daß eine Gänsehir tin in Bougival, welche man täglich zu einer bestimmten Stunde auf einem ge nau beschriebenen Platze finden könne, sich einer glockenreinen Stimme und eines wunderbaren Talents erfreue. Auf's Höchste gespannt, begab sich der Direktor mit dem Kapellmeister am nächsten Mor gen an Ort und Stelle und sah da wirk lich ein junges Mädchen, das Gesicht halb von einem Tuche bedeckt, das, ohne die Herren bemerken zu wollen, mehrere Lieder trällerte. Der Direktor trat auf das Mädchen zü und sagte ihr, er sei be reit, sie als Opernschülerin mit einem Gehalt von zweitausend Francs und frei em Unterrichte zu engagieren, und bestell teste den Vormittag in die Kanzlei. Zur bestimmten Stunde trat ein hüb fches, graziöses Fräulein in das Zimmer des Direktors und gestand ihm enöthend, sie sei die Tochter eines Beamten, habe seit Jahr und Tag vergebens die Erlaub niß angesucht, Probe zu singen und nun durch diese kleine Komödie ihr Ziel er Die Strafkammer des Landgerichts Colmar (Elsaß) hat sich in ihrer Sitzung vom 2ö. März mit einem neuen Strumpfband-Prmeß zu beschäfti gen gehabt.- Am 18. November 1885 wurde zu Hirzelbach im Weilerthale Frl. Philomene 3)karcot mit Herrn Jean Bap, titze Douteuville getraut. Wie gewöhn lich wurde während des HochzeitSmahleS von einem der Brautführer das Strumpf band der Braut geraubt, ' in Stücke ge schnitten und an die Festgafte vertheilt. Dieses Strumpfband trug die französi schen National färben. Damen und Herren steckten sich ein Endchen ins Knopf loch und Jedermann blieb während der beiden Festtage damit geschmückt. Nach dem der Vorgang von emem GenSdarm denunzirt worden war, wurden die jun gen Eheleute, die drei Brautjungfern und vierzehn Gäste vor die Strafkammer des Landgerichts Colmar geladen. Alle Angeschuldigten gestehen, ein Cndchen M tricoloren Strumpfbands im Knopfloch getragen zu haben und mit diefent Schmucke in dem Dorfe herumgegangen zusein; sie .versichern aber zu gleicher Zeit, die Idee einer politischen Demons stration sei ihnen nie eingefallen. Ihr Vertheidiger hebt hervor, daß es noch weniger, als in dem vor einiger Zeit ab geurtheilten , Prozesse von Orschweiler möglich sei, in der seinen Klienten vor geworfenen Thatsache eine politische Manifestation zu erblen. Daö Gericht theilt diese Ansicht unv spricht die Angeltzzienftt.' Muckw'S Ctaarreniaden befindet sich in No. 199 Ost Washington Straße.

MM r 'ämfftAnr WWWMj (Goldene Medizinische Entdeckung) Dcilt alle Ausschlage i'? eine, gewöhnlichen Finne oder Blatter bis ,u den schlimmste Skroseln. Ealzfluh, esckwüre. Schuppigkeit oder auheit der Haut, kur, alle durch unreines Blut reruNartea rankbeiten erden durch diese mkchttze, rewigende und startend Llrmet überwunden. Unter ihrem ehtthkttzen Einftvsie beilen rofte sreffend Geschwüre rasch. Jbre Kraft hat sich namentlich in der Heilung ro Schwlndpechte, koseRash. Blntschwören. arbunkcln. wun den uae, skrofulösen schwüren und Geschwülften, Süftgelenk.Krankheit. Knie schwamm, Krops oder dickem HalS und erwei texten Drüse gezeigt. ' Man sende ,bn EentS i Vriefmarke für eine mit nlsrrkte SlbbUdungn aui, aestalletk Abhandlung über Hautkrsukhtiten, oder den selben Betrag für die Abhandlung über Ekrrfelleiden. i Baa glut Ist harn bn." Ma reinige tS gründlich dch den gebrauch von Dr. Pierce's Golden Medlral DUeojerj, und ute Verdauung, ine Nkfri Saut, frisch. Muth, ebeus enrgi und sundheit dsr Spnstttutton ver. den dakurch hergefttllt. ' Die Schwindsucht, eine SkrofeNrankheit der Lunge ist. wird durch dies SotteSzabe von einem Heilmittel ,cbnell und sicher in ihrem Iortsck'rttt gehemmt und gebellt, enn daS Mittel eingenommen wird, ehe das Leiden die letzte Stadien erreicht. Wegen ihrer wunderbaren Mackt üde? diese schreckliche tödtliche Krankheit bat Dr. Piere, 13 er diese jetzt berühmte Arznei ,uerst dem Publikum dar ' lot, tm Ernst daran gedacht, sie eine l'oumiilm ?nr" SchwtndsuchtS-HeUmittel, zu nennen, hat aber viesea Rainen fallen lassen, weil derselbe beschränk für eine Arznei, welche infolge ihrer wunderbare Ver iniqung tonischer oder stärkender, alterativer oder säste verbessernder, antlblltöser, brustlösender und nährender Sizenschafen ohne Sieiche ist, nicht nur alS ein Hell Mittel gegen Lungenschwindsucht, sondern gegen alle Chromschm Krankheiten Leber, des Blutes und der Lunge. ' Wkna Dn Dich matt, schläfriz, schwach fahlst, tkaß. elbliche Hautfarbe oder gelblich braune Uien im Gf ficht oder am Leibe haft; tnn Du häusigen Kopfschmerz der Schwindel, Uebtlgtschmtck tm Äuude, innerliche Hitze oder Frösteln, abwechselnd mit heißem Vlutandrang, . dft; wen Tm niedergeschlagen und oa düstern Bor 'YZl ft dift; wenn T et Appetit nnrkgewiahia nd die Zunge belegt ist, dana leidest Du an r. dasbeschwerden. Typepsie nd Leber kranktzit der aNtakeit. In riclen Fällen spürt an nur einige dieser evmptome. LlS et HellmMel Skgea alle solche $in ist Dr. Pierce's Golden Jledleal liflcove-ry ebne Gleichen. . senschwSche, Zutspeien, urz athmigkeit. Luttröhrenet.üdng. schltm. Susten, Schwindsucht und verwandt Leiden ist ste ein unfehlbares Heilmittel. Man sende zehn CentS in Vrtefmarkell für Dr. Pier' Buch über Schwindsucht, ei Apotheker u hb. Preis $1.00, 1 vorid'5 Dlspeosary iMical Association, - Eigenthümer. 663 Main Str., Vnffal, . fg. S300 Belohnung wird ro den Liz'atbümera ten Dr. Sage' Eatarrh Remedv für inen atarrhfall, welche sie nicht kuriren könne, auSgeboten. Wenn man eine ekelhaften oder deren SuSfluß auS der Rase, theil, eisen Verlust deS VeruchS, eMm n ist tä,&A.f i,rsk. v.... . , it" - v ivij( vivic luucn, dumpfe Echmer, oder drückend? Gefühl im opfe hat, dann hat ma Satarrh. Tausende solcher Fälle ende in Schwindsucht. .akarkh Remedv heilt die schlimm, sie Fäll ron atarrh. opferköltung und ka tattkaUt ppfschmn. fiocent. IC A.SEIHECKEJr., AeutsiZes Bank - Hans, Sck 8. uud Vine Strafe, OlnoinnatJ, O. Wollmachten ach Deutschland, O,strrich nd der Vchwei, gsrttgt. Sonsulaeische Vglaudigugn besorgt. ' GebseHaften . s. . prompt und sicher wkafstrt. tVy Vertreter t Jndta,ap,lt : Philip Rappaport, St. ISO OS Stariita&b CtjcS. wrt 'TIOGiTSIPUsO AAILLC CR'E x rt.ico ran Sil J.GilesSmitH. I fir . l12 I EHN. T Pti.MHNumcTvn.ni ' ilNDIANAPOLIS.lND . ..;..) ..'. Obigeö .Closet ist nach dem Röhrenstzstem eingerichtet, verursacht leinen Lärm und bot keine Ventile, Yxt fortwährender Reparaturen bedürfen, wie hat bei allen altmodischen Clo seit der Fall ist. . . Jede ist geprüft und wird garantirt. Dieselben sind zur Absicht in 38 Nord PennsYlvanlast'. H. WJESTPHAL, . Messerschmied und Schleifer, go&rtUnt Chirurgischer Zuftruneute und orthopadislZtt Naschine5 Schleifen von Scheeren und Rasirmessem. ' ' .,- .... . 8. Reparaturen aller in diese Fach eins 4!agender Artikel erden auf' Beste besorgt. . ' ' " M. 197 Süd Mnidia Straßf. Dr. O. G. Psass, , ' ', Nrztk) ÜZundarzt Geburtshelfer. Office: 4. ÄLalleoii Are, , . . ' -. , 6s 4 st : ?, o 8 MI 9 Uhr. achmitt o bi Nhr. b,, 9rt 7 i I ?. CT IcUlöO 18?. . kdohnnng : 141 VJri1jn.mn 8ti Tl,do 030. IhdianaTrust & Safe DepositCo,, 310.49 Ost Washington Str.. , Besitzer von Wertpapiere n.s. w., werden es besonders dorlheilhaft finden' .dieselbe zur sicheren Aufbewahrung und nur unter ihrer eigenen Controlle und .'persönlichem Zutritt i deponiren i - ' - - " sicheren Depositengewölbs.

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