Indiana Tribüne, Volume 9, Number 211, Indianapolis, Marion County, 21 April 1886 — Page 1

Ä Mvim A WMi WW mw Jahrgang 9. Osstee : No. 120 OK Marvlaud SttasZe. Mmner 211. Indianapolis, Jndiana Mittwoch, den 21. April 1880.

ctct KVAHf tfvr mCs

m

fMlsdn W4wW

ii i i 11 ii ii ii ii ii ii ii ii m ii i ii i iiiv

ÄOzeigeO m tut Spcltt fotttit dieselbe at$t Geschäfts anzöge find und ttn Raum don drei Seile nicht überfteigen, werde unentgeltlich ans genommen. Dieselbe bleibe 8 Tage stehe, Ue aber uubeschräutt eruenert werden. zeige, welche Ms Mittag 1 Uhr adge. geb werden, finden noch am selbige Tage Sufnahme. Oerlangt. v ?rlat wird in äzche für Haubit. o. 24 Gib 35 Jerie, Strafe. 2? 8 et Itn st wird in 3?ann tflr ßköhliche Ha. bei. ZZo 296 Oft torag Strafte. 21 C ( 1 1 a n (, t: Sin Porter im Sircle House. 23a Leelanat wird ii deutscher Kann. Rachjusra,a in br Uni Hall. 2?ap erlangt: WZdchnfilrLausarieit. uteiLshn. Rach,ufrazen 3U5 Oft Ohio Streifte. da Stellegesuche. Zucht: Cjme reutsch, rftz-n Hxau sucht teil all iderärterta ; Hauihaltenn. a 144 .'ak, Straft. 34

sucht ird rbktt inei H. Hickl. No. 133 Union Halle. Rann Hamen! 23a sucht: in ju?ar Wann, welcher in ant ?r ,hun, n SeschüskSbilbuni enoffea tut, sucht in, Steuung. Nkch,u:kagen Ro. iW Dft South rrafte. 22a sucht: Ein fiiiftizer junger Wann sucht eschäf, tiguna in irgend in Sschafte Rach,usragn R. 130 Oft outh Strafte. 22a Zu vermiethen. ,ermiktd,n: Zwei schöne möblirte ZimmerBllliz. . ach,ufrazen H5 ord Scisslsjtppi traft. da Au ,ri then: ine schöne Sohnung. bei ,lichn in ,rdrshx tn Dr. VakäUr täloS, 226 Oft Bitfington Strafte. b Zu verkaufen. L,rkaufn: Eine gut gelegener Saloon it um Kunoschasr ist unter üft fln Sedingunae erkaufen. Rader I ia der Offte, fts. SU. H7a24 Zn verleihen. Z,rl e c n: ?!. aus rfte Hypithek- 5be r i der Offt-k dk. ll. da Verschiedenes. Zu b sr g en gesucht eroen $110) bei $1200. ttlfttrcl in der Oiftce 4 vlt . B9 2?ap Vlut,Haut. und Nervenkrankhei-I ttn eine Spezialität. Dr. Denke-I PSalter, 226 Oft Washington 6tr. Zn verleihen: SSfJ'Ä lil Grundeizenthum. Hermann Sioboldt Office : N. llS Oft Washington Straie. Öfter-.Hüte k Confimalions We! Alles neu und modem in unserem Hutläget. Das deutsche Publikum ist höflichst eingeladen unsere neuen Hüte zu besichtigen. Bamberger tto. 10 00 Wasblugtonllr. Danksagung ! Lnttkzelchnete sühlen sich eranlaftt, allen Tenjeni gn, welch unser glibt Stittir, Frau L o r Rehltug, u letzen Ruhtftäu geleiteten, iaziesandere den .Aniohti und Ladiet of Honor." ,Nitd Order ssHanar, d Deutsch Frauen, Lnterftgtzungß'Serein, Herm Vaftor Peters on der LiHnISind und Herr Peter Spitzsaden sür die n durch ihr Theiln ahm, disn Sympathie nsereatnntft gesühltea Dnk aulzusprechen. Dl trauernden Hinterbliebenen. Ändlanaplo Liederkran Große Abend-Unterhaltung ! in dr Mco ii ne r chor-Hal le, a (Zonntag, den 0. Mai 1006. Zum Schluß : Tanzkräazche. tZ tritt Person ?S Tent. Da ,ite. K. of L. ki nigftti f Labor ?xar und Leih.Denin wurd Eaftag, den 27, RZrz org nistn und sind bereit über 300 nlbeile genommen. Ler noch ntheil, z haben wünscht, kann für dieselben bei folgende Herren unterzeichnen : V, Hoffmann, Präsident, 470 Eid eridtan iraft; Wm. C. ehttng, chatzmei ster; Robett Kemxf. Sekretär; D. erndt. John Leser, d. Eubel, vk. aroneu. D. Rolaud. . Schlegel. Xufnabmegebühren 50 Cent. Wöchentlich Leiträ.e tUO pro VntheU. ntfteUe 1300. SU rüe mzahlung der Beiträge findet Samstag, I.ai statt. Große Eröffnung ! der Wirthschaft, - Vo. 222 Sft MastZingko Straße, am DonnerstagAbind, 22. April mit , Musik und seine Lunch ! HENRY DIJEHJL,, efchäftkfirer

Neneö Der Telegraph.

Wtttl 6 u Süchten. Washtng o n, D. C.: 21. April. Schöne, Wetter, stationäre Temperatur. DerNeu Borker Straken babnstrike. Ne York, 21. April. Um 7 Uhr heute Morgen wurden die Voikehrungen für den Betrieb auf der 3. Avenue Bahn begonnen.' iX) - Polizisten waren aus den Beinen. Um 9 Uhr liesen zwanzig Earö. So wird die Arbeiterfrag nicht gelöst. East St. Loui, 21. Apr. Letzte Nacht rissen KnightS einen Bremser Bon einem Frachtzuge und schlugen ihn beinahe todt. Der Eisenbahn strike in Chicago. C h i c a g o. 21. April. BiS jktzt sind noch keine ernstlichen Unruhen vorgekom men. Die .Time,- fordert die unver zügliche Absenkung von Miliz, eil der Polizei nicht .zu. trauen sei. Sheriff Hanchett hat noch keine Mannschaft ein berufen, ueil er graubt, dafc der Streik bald beigelegt sein wird. Da in Folge M Streik, der Verkehr auf der Rock Island Bahn abgenommen hat, sind von derselben fünfzig Fracht. Verlader entlassen worden. EditoricUes. Bei den meisten Menschen ist heut zutage der Kampf um daS Dasein ein Kampf um den Arbeitslohn. Staaten gleichen darin allen lebenden Wesen, daß sie sterben müssen und daß von Zeit zu Zeit neues Leben auS den Ruinen emporkeimen muß, wenn sich da? Leben überhaupt erhalten soll. In früheren Zeiten wurde die arbeitende Mehrheit der Menschen von der raubenden Minderheit durch physische Gewalt zum Frohndienst gezwungen, oder in den Zustand der Leibeigenschaft, oder der Sklaverei versetzt ; gegenwärtig wird diese Abhängigkeit in einer minder unmittelbaren aber ebenso wirksamen Weise durch das Uebergewicht des Kapi talbesitzes bewerkstelligt, kraft dessen der Arbeiter, um nur überhaupt seinen Lebensunterhalt zu finden, gezwungen ist, seine ganze Arbeitskrast in den Dienst des Kapitalisten zu stellen. In einem Berichte über seine Agita tionsreise, welche Herr Paul rottkau letzten Winter machte, und auf welcher er Indianapolis und EvanSville besuchte, spricht sich derselbe auch über die Arbeiterbewegung in diesen beiden Städten aus. Er sagt, daß trotzdem Evansville eine viel kleinere Stadt sei, die Bewegung daselbst doch weit größere Dimensionen angenommen habe, und er schreibt dies dem Einflusie des in Evansville vorherr schenden deutschen Elementes zu. Man sieht, Herr (Srottkau ist derselben Ansicht, wie wir. Die Fortschritte der Arbeiterbewegung, mindestens soweit es die geschickten Jndustrie-Arbeiter betrifft, hängen ohne Zweifel von der Theilnahme der deutschen Arbeiter ab. Die deutschen Arbeiter in Indianapolis betheiligen sich noch viel zu wenig an der allgemeinen Organisation, und gerade sie sind eS, welche durch die Bildung von Qe werkschaften und Arbeitervereinen deutschen Charakters die Bewegung mächtig fördern können. Die deutschen Möbelarbeiter sollten sich vor Allem sämmtlich der Möbelarbeiter union anschließen. Wir wüßten auch nicht, was die Arbeiter in den Brauereien hindert, ene starke einflußreiche Union zu bilden. Auch die Bäcker-Union ist noch nicht so stark, wie sie sein könnte. Die zahlreichen deutschen Metallarbeiter, die deutschen Schneider hätten sich alle längst organistren können. Zwischen den deutschen Arbeiterorgani sationen könnte dann eine, besondere Ver bindung hergestellt werden, was sie natürlich nicht zu hindern brauchte, mit ihren englischen College Fühlung zu be halten. Sollte es aber wirklich zu schwer sein, die GeWerke dahier zu organistren, so dürfte wohl ein allgemeiner deutscher Arbeiterverein den Zweck am Besten er füllen. Ein solcher Verein könnte sich auch der einzelnen GeWerke annehmen, und würde in Kürze eine achtunggebie tende Stellung annehmen, und der Bewegung einen größeren, idealeren, weitergehenden Charakter verleihen. Zahlreicher Anschluß an die sozialistische Sektion wäre ebenfalls von Nutzen.

DieS Alles sind Organisationen, in denen sich der deutsche Arbeiter heimisch fühlen wird, weil er sich in seiner eige nen Sprache ausdrücken kann. Unter allen Umständen aber sollte der zahlreiche und intelligente deutsche Arbeiterstand seine Lauheit der Bewegung ge genüber ablegen. Drahtnachrichten.

Der Strike der Chicagoer Weichensteller. Chicago, 20. April. Ein erneuter Versuch heute Morgen einen Frachtzug abzuschicken, schlug gänzlich fehl. Die Anhänger der Striker lösten die Kuppel stränge und der Versuch mußte aufgege den erden. Aus der Platform dkr Ca booseZbesanden sich derCondukteur und ein Bremser und forderten die Menge auf. sich z entfernen. Der Condukteur zog einen Revolver, schoß aber nicht. Der Bremser wurde von der wüthenden Men ge gepackt und heruntergehoben, und gt schlagen, bis er dewuktloS war. Gouvernör OgleSby war den aanzen Tag über in Berathung mit Sheriff Han chttt und den Bahnbeamten. Es wurde beschlossen, daß der Sheriff eine Mannschaft engagiren und Nichts unversucht lassen solle, um die Ordnung wiederher zustellen, und erst, wenn eö ihm nicht gelinge, werde der Gouvernör die Miliz ausrufen. Gouvernör OgleSbv begab sich heute Nachmittag vermittelst eines ErtrazugeS in Begleitung verschiedener Beamten der Bahn nach dem Orte deS Strikt. Er trat aus die Platform und hielt eine An rede an die Streik. Er ermähnte sie zur Ruhe, stellte ihnen die Folgen ihres Thun? vor, und wie leichte zu Blutvergieken kommen könne, wenn er sich genö lhigt sehe. Miliz zu schicken. Seine Rede machte keinen sonderlichen Eindruck auf die Streiker. Der Sheriff hatte heute eine Conserenz mit einem Comite der Weichensteller, wel che anderthalb Stunden dauerte, aber zu keinem Resultate führte. Bankbankerott. Williamsport. Pz.. 20. April. Die City National Bank schloß heute ihre Thüren. Der Bankerott soll davon herrühren, daß einer der Angestellten vor 4 bi ö Jahren I33.000 unterschlug. DerNewVorkerStraßenbahn streik. N e w V o r f, 20. April. Sämmtliche Straßenbahnen, mit Ausnahme der dritten Avenue sind in Betrieb. Die Com pagnie erklärte sich Willen, in Bezug aus Löhne und Arbeitsstunden, sich einem Schiedsgericht zu unterwerfen, in fei nern Falle aber werde sie sich vorschreiben laffen.daß sie die seit Beginn des Streiks Angestellten wieder entlasse, und deren Plötze mit den Streikern besetze. Verschiedene Conserenzen fanden bis spät in die Nacht hinein statt. Die letzte zwischen einem Comite der Streiker und Vertretern der Compagnie schloß um 12 Uhr. Die Streikte zogen ihre Förderung. daß die acht Nicht-Unionleute ent lassen werden sollen, zurück, bestanden aber aus Wiederanstellung der Streiker C on gr eß Washington, 20 April. Im Senate reichte da? Comite für Erziehung eine Bill ein. welche verfügt, daß in der Militär, und Marine.Akademie. in den Jndkanerschulen, sowie in den Schulen der Territorien und des Distrikt Colum bia Unterricht in den Wirkungen de AlkohslgenusteS ertheilt erde. Im Hause wurden die Bewilligungen süe Fluß und HäfenVerbesserun?en besprochen. Streikende Schulkinder. Boston. 20. April. Sechzig Zög llnge der Schule in South Boston streik ten gestern und marschirten in die Stadt, und versuchten andere Kinder ebenfalls vom Schulbesuch zurückzuhalten. Die Polizei jagte sie auseinander, sie versammelten sich aber wieder, marschirten sin gend und johlend nach der Bremmer Schule, drangen in dieselbe ein und griffen einen Lehrer an. Verweigern den KnightS of Labor Anerkennung. Augusts, Me., 20. April. DaS Erecutivcomite der KnightS of Labor legte kürzlich den Präsidenten der Baum Wollspinnereien verschiedene Forderungen vor. darunter die. daß kein Knight of Labor entlassen werden solle, ohne deren Slkcutivbehörde vorher die Gründe mit zutheilen. Die Präsidenten der Spinnereien, in welchen zusammen etwa 3.500 Personen beschäftigt sind, erließen ein Cirkular, vorin sie die KnightS of Labor gänzlich ignoriren und sagen, daß sie jederzeit bereit seien, mit ihren Arbeitern' Bezug aus Löhne u. s. w. zu unterhandeln, daß sie aber absolut keine Einmischung Anderer dulden werden.

Die KnightS of Labor beschlossen, nur Vermittelst ihrer Crecutidbehörde zu un terhandeln.

Der St. Louis er Eisenbahn strike. St. LouiS. 20. April. Praktisch. zum Mindesten vaS den Betrieb der Bahnen betrifft, ist der Strike vorüber. Die Mlffouri Pacific und die Jron Mountain Bahn sind in vollem Betrieb. Heute vor Tagesanbruch wurde auf zwei Schildmachen geschossen, diese erwiderten die Schüsse, erwiesen sich aber als ebenso schlechte Schützen, wie ihre Angreifer. DaS Bürgercomite hat alle weiteren Bemühungen eingestellt. Spring field, Jll.. 20. April. Da in East St. Louis wieder vollstün dige Ruhe herrscht, wird ein Theil der Miliz zurückgezogen. Doch ird immer hin eine genügende Force zurückbleiben, um entstehende Unruhen zu unterdrücken. Die Compagnien werden jedoch von Zeit zu Zeit durch andere abgelöst werden. Das Gesetz kümmert sich nicht darum. C h i c a g o, 20. April. Die Lieferung der Drucksachen für die Stadt wurde kürzlich der Firma Cameron, Amberg & Co , als den Wenigstnehmenden übertra gen. Die Trade und Labor Affembly ersuchte daraus die Stadt den Beschluß zurückzuziehen, weil genannte Firma keine Union Office habe. Der Stadtrath kam diesem Gesuche nach und übertrug die Lieferung an J'ffrey & Co.. welche $150 mehr vertan! hatten. Darauf suchte erstgenannte Firma beim Stadtrathe um einen EinhaltSbefehl nach. DaS Gericht bewilligte denselben auf den ' Grund hin. daß daS Gesetz vorschreibe, daß Lieserun gen den Wenigstnkhmenden übertragen werden müssen, und daß die Frage, ob derselbe Unionleute, oder Nlchtunionleute beschäftige, gar nicht mit der Sache zu thun habe. U ntersuchun g des Strikeö. Washington. 20. April. Heute begann das vomRepräfentantenhaufe ernannte Comite zur Untersuchung deS Strike an dem Gould'schen Eisenbahn system seine Arbeit. Powderly war der Erste, welcher vernommen wurde. Er sagte, daß an der Jron Mountain Bahn den Leuten 25 resp. 50 CtS. per Monat vom Lobn abgezogen werden für einen Hospitalfond, wenn die Leute aber krank werden, werden sie entlassen, statt im Hospital ausgenommen zu erden. An derselben Bahn kaufen die Leute Grund stücke aus Abschlagszahlung, häufig aber werden die Leute entlassen, ehe die letzten Zahlungen sällig werden, dann können sie nicht mehr bezahlen und verlieren ihre Grundstücke. Auck sühren verschiedene Beamte der Bahn VerkausSläden und zwingen die Leute daselbst sür sehr hohe Preise ihre Bedürfnisse zu kausen. Er versprach sür diese Behauptungen die Beweise herbeischaffen zu wollen. Per üabtl. Nur langsam voran. Wien. 29. April. Mit der Unter stützung der Abgebrannten in Shvi geht eS langsam voran. 7000 Personen sind obdachlos und leiden Mangel. Die gan ze Nacht herrschte ein wüthender Schnee stürm. Brandstiftung. London, 20. April. Eine Depesche von Mandalay meldet. 60 Anhänger de Prinzen Myiegzaing steckten heute Mor gen die Stadt an verschiedenen Stellen in Brand. Ein Drittel der Stadt liegt in Asche. Mehrere der Brandstifter ur den erwischt. Cholera. Rom, 20. April. Die Cholera ist jetzt auch in Lucca auSgebrochen' und breitet sich schnell auS. Auch -in Mai land sind mehrere verdächtige Fälle auf getreten. London. 20 Apr. Die .Kölnische Zeitung" sagt, daß die Cholera auch in Venedit auSgebrochen sei. StsssnaQrtStn. N e w V o r k. 20. April. Dampfer .St. Germain" ist von Havre angekommen. Marktpreise. !,,. 5; Ska.Z roth, S!. or n. 9!.3a,it 87; gel,86e: mischt M. Hafer. ,tscht SO. R , g gen. 60. Ute. 11060. 4 H. 10.5011X0. Schinken. IX lüxc. Schulter. dXe. S,ek. ette. 7eSchwein, 1chl,. 7X8. N eil. garnila e3.2Q-ls.40; Fne, tze.05-le.2St fltra 13.00-15. lO; gu n 12.10-fl Ji. tr. 9-10;; i CUre 11. Butter, rearnctf 2 30; ix, 14 lf; Ciixittn 10-13. U,t,fst. M-X et Bfk. hn r. (fei vta. xarntTc. 9s II. Il. 11.75 fix 8x1,

Qcm VuSlaude.

üm u zeigen, daß unter 0er Spionenriecherei der Franzosen nicht blos Deutsche zu leiden haben, veröffent, licht die Köln. Ztg." folgende Zuschrift des spanischen Aftikareisenden Gimenez : Von Aguila aus bereiste ich als Bericht erstatte? und Vertreter der madrider Zei' tunz El Dia" und der' spanisch afrika Nischen Handelsgesellschaft Marokko und Vüdalgerien, als der General - Gouverneur von Algier es für geeignet hielt, mich auszuweisen und als preußischen Spion zu verfolgen. Die gesummte Presse Algiers beschuldigt mich noch heute, im Solde Bismarck's diese Länder bereist zu haben, obgleich ich nicht die Ehre habe, diesen Herrn zu kennen und obgleich ich mit der amtlichen Welt Ver lins in keiner Weise in Beziehung stehe. Da aber gegenwärtig gerade ein Gesetz über die Spionage in der französischen Kammer berathen wird, so erlaube ich mir festzustellen, daß, falls der General. Gouverneur von Algier feine Anklagen gegen mich aufrecht erhalt, in erster Li nie die französischen Ofsiciere in Algier von den Folgen dieses Gesetzes getroffen werden müssen, denn der französische Stab selbst hat mir die Karten verkauft, deren ich mich auf meinen Reisen bedient habe,und die Officicre des zweitenSpahis regiments, welches nahe der marrokani schen Grenze in Garnison liegt, und Lieutenant de Courtois, der dem arabischen Bureau Lulla Marnia zugetheilt ist, sind meine Freunde, Beschützer und Tischgenossen und Zeugen aller meiner Handlungen gewesen. Auch wurde ich bei meinen hydrographischen Studien auf dem Mulayaflusse in Marokko von einem liebenswürdigen Spahi - Officier begleitet, der sich niemals hätte träumen lassen, was für eine Gefahr ich für Frankreich war, und der nicht im ent ferntesten ahnte, daß Herr v. BiSmarck spanische Unterthanen besoldet, damit sie Spionendienste in Afrika thun. Ich bitte Sie, diese Thatsachen der Oeffent lichkeit zu übergeben, damit dieselben zur Kenntniß derjenigen Deutschen kommen, welche Afrika zu bereisen vorhaben. Ge nehmigen Sie.u. s. w. S. Gimenet. Eine interessanteWeise, das Entree einzuziehen, wurde jüngst in Paris in Anwendung gebracht. Wie alljährlich in den Fasten, fand auch in diesem Jahre dort ein großes Ballet kranzchen statt, zu welchem Alt und Jung der vornehmen Herrenwelt sich drängte. Zur Überraschung Aller jedoch stand diesmal auf den Karten mit großen Lettern : Der Eintritt ist frei." Sonst hatte jedes Billet 20 Frcs. ge5cstet und Ueberzahlungen waren an der Tage? ordnung. Die Freikarte lockte gar Manchen herbei, der früher der Versu chung siegreich widerstanden hatte. Als jedoch die Stunde der Heimkehr schlug, da fanden die Gäste die Ausgangsthüren von den reizendsten Balletmädchen besetzt, die ihnen hübsche Karten vorhielten, worauf mit ebenso großen Lettern als bei den Eingangs erwähnten Billets g? druckt stand : Der Ausgang kostet per Person 30 Frcs., wir können so liebe Gäste nicht gratis scheiden lassen." Die also Gefangenen schen sich gezwungen, das Lösegeld zu erlegen, und so brachte der Ball eine stattliche Mehreinnahme aeaen sonst. PartnersAft.Auflösung Hierdurch die Mittheilung, ba die bi jetzt befta. dene Partnerschaft zwischen Jakob L. Vieler und Charlek L. Deitz, welch ihr Veschöft unter der Firma I. L. Bie.er St Co., N,. 49 Süd Delamar Straße, Indianapolis, betrieben, durch gegenseitiges Ueber einkommen aufgelöft wurde. Da eschäkt wird in Zukunft durch Jakob L. Nie ler lleia fortgesä rt werden. Derselbe übernimmt alle küv und all, Verbindlichkeiten. Jakob t. Bleler, Zharle, S. Del,. Ich empfehle die neue Firm alle meinen Freun, den i ganzen Staat und ersuche sie derselben ihr Kundschaft ,u erhalten. Mein Hauptquartier wird aa dem,elben Platze sein, und ich erde dafelbZ dai Geschäft eine Merchandise and General Purctaasing Broker führen und bitte mzine Freunde, mich zu besuche. . . Del,. Achtung! Die Deutschen, sotvle alle an'erea Bäroe7.8, 9. und. 10. Ward sind einzk'aden, sich dem nencn East Michigan Straße Banverein, an. znschlikßm. Antheile $200.0. Sintrit geld 25 Cent per ntheil. Wöchentliche Beitrage 55 Cent per Aktheil. Direktoren : Franklin Vonuegut, Christian Off, B. H. Vaaier. Hemh Schröder, Peter Liehr, Frank L. Spahr, Louis Peehl, John C. Thomas und Theodore Stein. Versammelt sich jede Dienstag Abeud im vereinilokale, Ecke Michigan und Noble Str. Delaware Straße Leih- und Sparverein No. 2. L200 per Antheil. . 55 Cents Beiträge. 50 Cents Eintritt. Antheile können gezeichnet er, im Lokale bei : JoZn Bühler, Ecke McCarty und Delawareftr. A. F. Kopp, Meridian Nat. Bank. Joe Emmiager, Circle Park Hotel und Fred. Merz, 13 Virginia Avenue.

i . :

I. n. fflDEpis & cn., ; S5 46 st Washington Straße. . . . Jndunlpolik, Ind. Spezielle Bargaws diese Woche in Kinderwagen . Die billigste, schönste und vollständigste Aniwahl. I. HHIItfS CO., 44 und 46 Ost Washington Straße. . . . . Indianapolis, Ind.

81000 Belohnung! werden Demjenigen bezahlt, welcher beim Rathen auf die Zahl der während de? Saison 1886 verkauften "QUICK MEAL" GA8QLIN0EFEN am B.sten räth. Sieh' den ,,H-T IT LIGHTING OFEN." Gefahrlos, weil kein Schwefelholz zum Anzünden nöthig ist. I3P- IDU. UPxii3rs&lII saim.cn. (3m, No. 85 Ost Washington Straße. Der billigste Platz in Indianapolis für

Wöbe

Teppiche, Oefen, Matten, Oeltuche, Fenstervordänae, fB I . fJt. Z BliffA v sr r . -

vtpimuiPi uiöimui uuv yyaviinvtn auf NölZentliSe oder monatliche Maßknug oder für öaares .Jett. Parlorarnitur(7Stück) . . . 830.00 Wallnuß Schlafzimmer Garnitur lS Otück, GlaS auf dem Waschtische) . . . 348.00. DecorirteS Schlafzimmer arnitur (8 Stück) 02ll.00. Bei dem zuverlässigen Hause, iecdiicm es H cn KyrrTP TT? 97 Ost Washingtonftraße. u & 16 Süd Delavareftraie. ET Abends bis 8 Uhr geöffnet. SamftagS bis 9 Uhr. Cigarren ! Cigarren ! D. C.Hit t. I. B. Hitt. INDIANA CIGARREN COMPANY! Nachfolger von . K. Fltzhugh, Fabrikant nd EngroS.rkZufr feinir ffigtrr n. Wir haben auf Lager die berühmten .L. M. F.", .Dailh Journal .Dailh Sentinel, .Jahhawker-, ,3rt", .Knack" und diele andere Sorten. Aufträge per Post werde pmpt und nntttTirantie der Zulriedeah.it ausgeführt. Die Jndiana Cigarren Company, 9lo. 38 Süd Meridian Straße, Zndianapoli. Neue Pumpen und Neparaturen van Vumpeu, HD HO HI "y XE TS3 IHILILQ. Man 'preche vor kei X. T. 0AMER0N, o. 64 Virginia Avenue.

CIBILS

Ootbält alle nabrbaften BeSavbtbeil bei NknbsselscheS In der schmackbaftksten und verdaulichsten Form. Ein unichätzbar Artikel für Kinder, Kranke und, Schdächlich. Vortrefflich in m X. stl.rx. . . l r r rrr i . rr rvr .

väuui? ujiü esina ; veroiror mqi. jüjuo von auen erzlen Europa's und Amerika's empfohlen. Unzen. , 4 Unze. Kiste, 24 Flaschen $18.C0 I Kiste, Flaschen ; $10.09 1 Duzend Flaschen 9.00 1 Dnjsend Flaschen i .00 Zehn Psuad Kisten $1.2 per Psnnd. tS SuUuxtti do tZkbr. CibilS, Vuenos Ähre. Agentur : qIX snnrn.s HG HCn0Q c3 Dcdu No. ISO Süd Meridian trage, Jndianapoli, Ind. BAI RO AD HAT STORE, No. 70 st Washington Straße, Hüte für die deutschen Arbeiter. Hüte für die Knights of Labor." Hüte und Kappen für Kinder, Knaben und Männer. Große AuSwalil ! Niedrige Preise I Aufmerksame Bedienung! IV o. 7"ö Ost Washington Strasse. mvt Hsmfs Meffch-MaM. THEODOR DIETZ, Frisches und cingcsalzenes Fleisch, Schinken, Speck, nd rürste jeder Art. C XJSY OST WASHINGTON 8TRAS8E. eftelung erd,n prompt tn ae TH,Uen der Ltadt ihgeliefert. relexhon o. 500.

Bern. Wonncgm, ARCHITECT, Vanee Block, Zimmer No. 2 IlllltM. Ode Virginia Ave. nd Oafhkgt Tlr.

Möbel,

Flüssiges

Beef Extrakt.

J. G. PARSONS, Zeztzn- MvzSL Zlo. 20 M. astiLgtsnkr.. öder der .Tcvivfsitt.

o