Indiana Tribüne, Volume 9, Number 208, Indianapolis, Marion County, 18 April 1886 — Page 5

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Eine traurige Geschickte.

Ton M. KoninSki. Lieschen war ein gar lustiges Kind von 18 Jahren. Den ganzen Tag schallte ihr heiteres Lachen durch Haus und Hof und Erfrischte und ergötzte Alle gar sehr, die es hörten : Den Papa Commerzienrath, die Mama, geborene von Dallesberg, die Tante Directorin, den Vetter Referendar und nicht zuletzt den Bräutigam Lieutenant. Selbst der Kutscher Johann und die Kochin Line verzogen ihre Gesichter zum Grinsen, wenn die blitzenden Perlenzähnchen des gnädigen Fräuleins sie anlachten. Drum nannte man sie auch allerwegen das lustige Lieschen. Wie aber aus dem lustigen Lieschen ein trauriges wurde, diese herzbrechende Geschichte soll hier erzählt werden und alle Leser, die ein zu weiches Herz besitzen, mögen hier das Blatt aus der Hand legen. War einmal ein kleines Diner bei Commerzienraths und alle Anwesenden waren in fröhlichster Stimmung und huldigten dem schönen Haustöchterchen. Am ausgelassensten war dieses selbst und ihr perlendes Lachen erquickte wie Vogelgezwitscher. Und da geschah es, daß aus dem lustigen Lieschen urplötzlich ein trauriges wurde. Eben hatte sie noch mit dem Vetter Referendar gescherzt und Krachmandeln geknackt, um ein Vielllieb chen zu finden, so daß der Bräutigam Lieutenant bereits sinster auf die Beiden zu blicken begann da passirte das Schreckliche Lieschen drückte das Tuch gegen die Lippen und sank erbleichend auf ihren Sitz zurück. Was ist ihr ?" fragte man sich erschreckt. Aber ehe man sie um Ausklä rung bitten konnte, hatte sie sich erhoben und war zu: Thür hinaus gestürzt. Man wartete eine Weile auf ihr Wiedererscheinen, als sie aber nicht kam, ging die Mama, geborene von Dallesberg, das Töchterlein zu holen, fand jedoch die Thür ihres Zimmers verriegelt. Lieschen, mach' auf," bat die Geborene, hörte aber drinnen als Antwort nur heftiges Schluchzen. Da ging sie in großem Schrecken und Betrübniß in die Gesellschaft zurück und meldete die verwunderungsvolle aber traurige Mähr vom schluchzenden Lieschen. Und der Papa Commerzienrath und der Bräutigam Lieutenant machten sich auf und wandelten selband und klopften an die Thür ihres Gemaches. Und es ward ihnen nicht aufgethan, sondern sie hörten dieselben herzbrechenden Klagelaute. .,Bei meiner Liebe zu Dir, öffne!" bat der Bräutigam. Bei meinem Zorn, öffne !" gebot der Vater. Half aber alles nichts, sondern neues Schluchzen ertönte. Da kam auch der Weibliche Theil der Verwandten, angeführt von der Geborenen, und im höchsten Diskant, sowie im tiefsten Baß, ward nun das Liechen um Einlaß bestürmt aber alles vergebens. Da gerieth der Papa Commerzienrath in Wuth und befahl Man hole einen Schlosier!" Und siehe da als das Lieschen ver nahm, daß ein profaner Schloffer die Thür zu ihrem Heiligthum erbrechen sollte, da ergab sie sich der brutalen Gewalt und entriegelte die Thür. Einem Zwang will ich mich fügen " sagte sie hoheitsvoll und mit einem zürnenden Blick ihrer Augen. Die anwesenden Damen kreischten entsetzt auf, eine gefühlvolle Tante siel in Ohnmacht und mußte fortgeschafft werden und auch der männliche Theil stand wie erstarrt. Denn was war mit Lieschen vorgegangen ? Seltsam pfeifend und fast unverständlich kamen diese Worte von ihren Lippen, wie aus der todeswunden Brust eines Vögelchcns. War ein böser Geist in sie gefahren, oder was war es sonst, was die herzbrechenden Laute verursachte ? Mein Herzblatt, sprich, was ist Dir geschehen?" zeterte die Tante, die eben aus ihrer Ohnmacht erwacht war. Geliebte, was hat Deine frohe Laune getrübt i" .forschte flehend der Brauti gam Ein einziges Kopfschütteln war die Antwort. Traurig blickten die Augen von Emem zum Anderen, doch der fröhliche Mund schien verstummt. Brich doch dieses entsetzliche Schwei gen!" bat der Bräutigam aufs 3!eue. Wiederum Knopflchütteln. Man hole einen Arzt!" dekretirte der Papa. Da endlich öffnete sich der schmerzlich geschloffene Mund. O, Vater, ich flehe Dich an : keinen Arzt, er kann mir nicht helfen o, quält mich nicht :" Und Thränen strömten die zarten Wangen herab. Da brach ein Wehgeschrei aus, und ' ein großes Jammern hub an, denn die fürchterlichen, pfeifenden Töne, womit Lieschen diese Worte sprach, schnitten Allen ins Herz. Und die Mutter hätte sich gern das Haar gerauft, wenn sie sich nicht neulich erst eine theure blonde Haartour angeschant hätte. Und die Tante hätte gern ihren Thränen freien Lauf gelanen, wenn es nicht schade um die kunstvolle Malerei auf ihren Wangen gewesen wäre. Darum faßten sie sich und nickten zustimmend, als das Lieseben in den gleichen gebrochenen Lauten bat, ins Gesellschaftszimmer zurückzukehi r .. r f r r u ' renuno froyticy zu iein,irne zuvor. Und sie nahmen sie an der Hand und kehrten in die Gesellschaft zurück und wollten fröhlich fein nach Lieschens Wunsch. Us blieb aber Allen das Wor im Munde stecken, wenn sie die geknickte Lilie, die im Seffel lag und mit keinem r-r . V . Y Wort Uch an der unteryattung vetyer llgte, betrachteten. - Und sie versuchten mancherlei zur Be lustigung. Der Papa Commerzienrath erzählte Anekdoten, bis ihm die Kehl trocken wurde, die Tante schluq vor, Hamlet mit vertheilten Rollen zu lesen und erbot sich gefällig, die Ophelia darzustellen: der Vetter Referendar zeigte! iL -i... -i. TlTi c . I oie neueren narieniunniiuae uno erriery Zahlen a la Cumberland aber nichts war im Stande, ein Lächeln auf Lieschens festgeschloffene Lippen zu zaubern Ein Gast nach dem anderen entfernte sich und nur der Bräutigam, der Vetter und die Tante hielten in dem stillen Kreise aus. Da versuchte die Alles

erlösende, gewaltige Liebe ihr Heil. Cs' beugte der Bräutigam sich über sie und flüsterte in zärtlich gedämpsten Tönen : O, mein Lieb, klage mir Dein Seid.j Hier hört Dich kein profanes Ohr sage mir, was Dir geschehen !" Und obwchl der tiefste Seelenschmerz in's Antlitz der also Bestürmten trat, sie schüt telte den Kopf und sprach nur das eine Wort : Morgen !" Ich will mich in Demuth bescheiden," erwiderte darauf der Bräutigam. So lebe denn wohl bis morgen. Schenke mir nur noch ein süßes Lächeln zum Ab schied." Da sah sie ihn entsetzt an. Morgen !" hauchte sie wiederum angstvoll. Dem Lieutenant trat eine Zornesader auf die Stirn. Wie ? um ein Lächeln soll ich betteln ? Soll ich mich einer lächerlichen Weiberlaune beugen V Da sah sie ihn mit schwimmenden Augen an, so daß er wiederum weich ward und reumüthig bat : Verzeihe mir meine Härte. Erfülle mir meine Bitte, mein Herz ; bei meiner Liebe zu Dir, laß mich Dein Lächeln sehen, bevor ich scheide." Ich kann nicht ;" schluchzte sie. Da gerieth der Lieutenant in großen Zorn und rief: So gering schätzest Du meine Liebe, daß Du mir die Deine nicht einmal durch ein Lächeln bezeigen willst ? Ich war Dir also nicht mehr als der Spielball Deiner koketten Laune, den man wegwirft, wenn sich ein anderes Spielzeug findet!" Damit warf er dem Vetter Referendar einen ingrimmigen Blick zu, ergriff seine Mütze und mit dem 3!ufe : Lebe wohl auf ewig, Falsche. Treulose !" verließ er das Zimmer und die bestürzte Gesellschaft. Racheschnaubend durcheilte er die Straßen. Ha! sie liebte ihn nicht mehr, sie liebte sicherlich einen Anderen und zwar den Vetter, den geschniegelten Referendar. Ja, jetzt war ihm das Dunkel des heutigen Vorganges zum Theil gelichtet. Der Referendar hatte ihr gewiß während des Desserts Liebeworte zugepflüstert, und ihr Schamgefühl hatte sich geregt, daß sie solche in seiner, des Verlobten Gegenwart geduldet, daher auch das spätere Verstummen. Wenn sie ihn geliebt hätte, würde sie ihm da den kleinen Wunsch versagt haben, ihn zum Abschied mit ihrem Lächeln zu beglücken ? Aber ihr Gewissen hatte sich geregt, als er sie bei seiner Liebe beschworen hatte ! Sie war noch nicht ganz verdorben, die Treulose ! Doch dem albernenGecken wollte er es eintränken!' Diese seine Hand würde ihn züch-

igen wie einen Buben ! xit aegen iiiit : Verraiy gegen Verrath ! Er wollte hinter das Ute heimnß kommen, um jeden Preis. Er beschloß in ein Weinhaus zu gehen und das aeaenüberlieaende Haus der Geliebten zu beobachten. Ha! jeden hrer Schritte wollte er bewachen und vehe! wehe! wenn ihm der Verrath offenkundig ward! Dort saß er mit großer Ausdauer und trank ebenso, und das Fleisch ward schwach, denn der Geist war stark, und zweimal war ihm bereits das Versehen passirt, daß er einer verhüllten Gestalt, die aus dem gegenüberiegenden Hause trat, nachstürzte und dann ganz beschämt den 3!ückzug antrat. Denn das cme Mal war es die Scheuer rau gewesen und das zweite Mal gar das Schneiderlein aus dem vierten Stock, das sich in seinen langen Mantel gehüllt hatte. Jetzt kam auch der Vetter Referendar gemüthlich aus dem Hause, zündete sich eine Eigarre an, studirte gemächlich die Vergnügungsanzeigen an der Säule und schlenderte dann die Straße entlang. V, wie der beobachtende Lieutenant ihn haßte, der ihm das Herz der Geliebten abwendig gemacht. iüann nng es zu dunkeln an. Und in dem beginnenden Zwielicht Ha,betroaen ihn seme in ne i ! so wett war es mit ihr gekommen. daß sie ihm nachschlich, daß sie Zusammenkünste an fremden Orten mit ihm hnHo V yvv rr r ... rr i T 1. . , Denn diesmal tauschte er sich mcht. v:s rrar von seg nuoer eine zarie, ciyi vermummic uexaii aus oem gauic; jic zögerte ein wenig vor der Thür, sah sich scheu nach beiden Seiten der Straße um. zog dann den Schleier dichter vor's Gelicht und flog noch mehr als sie gmg denselben Wea, den der 3!eferendar ver emer halben Stunde gegangen. Den Mantel und die Mütze zu ergrelfen und an dem bestürzten Kellner ohne Berichtigung seiner Zeche vorbeizustürmen, war für den Lieutenant das Werk eines Augenblicks. Jetzt war der A!oment des Handelns gekommen. Wenn wirklich das Unglaubliche geschehen konnte, daß sie ihn hmtergmg, dann wollte er ibr den Rma vor die Füße schleudern, ihren Geliebten aber niederschießen wie einen tollen Hund. Konnte er denn noch zweifeln? Sagte ihm das ängstliche Gebühren der jungen Dame, die sich im Zwielicht allein auf die Straße wagte, wo ihr ein Troß von Dienern zu Gebote stand, nicht genug 'i Jetzt war sie an ihrem Ziele angelangt. Dem Lieutenant schwindelte. Also hatte ihn seine fürchterliche Ahnung nicht betrogen? ! Hier wohnte er, wie ihm wohl bekannt war. Die Elende! In seiner eigenen Wohnung suchte sie ihn auf ! Vor dem Eintreten in den Flur sah sie sich noch einmal scheu nach beiden Seiten um, ohne den ihr dicht auf den Fersen folgenden Mann zu beachten und schlüpfte hinein. Ha ! Jetzt mußte sie ihn wohl bemerkt haben, sonst würde sie nicht schon im ersten Stock Halt gemacht und den Klingelknopf ergrissen haben. Er wohnte ja eine Stiege höher. Aber durch diese List ließ er sich nicht fangen ! es war genug des Verrathes ; jetzt zog er die Schlinge zu, in der sie sich gefangen. Halt, Treulose ! Deine Schliche sind an's Tageslicht gekommen V donnerte er der Entsetzten zu. Ein Aufschrei! ein Wanken! Ein Päckchen siel der Halbohnmächtigen aus der Hand, das achtlos liegen gelassen wurde, dann hqtte sie sich gewaltsam gesaßt und war wie ein Wirbelwind die Treppe binunter und aus dem Hause gestürzt.' Der Eifersüchtige stand verdutzt, die Lösung des Rätbsels war ihm aus der Hand geglitten doch da lag ja das Päckchen ! Wahrscheinlich eine Liebesgabe. Vielleicht war ihm hier Ausklärung.

Mit bebenden, eilenden Fingern zerriß

er die verschlungene Schnur, das umhüllende Papier und und

Ihr Musen verhüllt Euer Angesicht, oder die Kuppel des Eskurial erstiegen, mers eine Dame in zärtlichster UmarIhr Grazien weint bittere Thränen! gelangten wir zu der betreffenden Woh- mung mit emem Galan. Darum also darum konnte sie nicht nung. Entsetzlich!

achen! Sein entsetzter Blick irrt von dem Etwas in seiner Hand auf den Namen an der Entreethür: Dr. Reißer, Zahnarzt" steht in schwarzen Lettern auf dem Porzellanschild. " . mr. m m m m Und der Gegenstand seines chrekens u böre ick bier den aesvannten Leser rufen. Meine Feder sträubt sich, das ?iirrf tfirtro tpfcpriitfffrMfHtt S wslr I ein vollständiges Gebiß. Dies war die traurige Lösung der traurigen Geschichte. Vom Dach auö. Aus dem Spanischen von L. Paz. Welch' ein schrecklicher Fastnachtstag ! Noch läuft mir bei der Erinnerung an ibn und dem Gedanken der Gefahr, in der ich an jenem Tage schwebte, ein gelinder Schauder über den Nucke. Und

nder Schauder über den Rücken. Und mackte und welche sagte Tausend 7 : -Ll n o X It i k.ck ,-:ii-s-;sn, ü! vl ? n 7? I-Ö t- der gcheimmßvolle Laut der ehebrechenAlles war allem durch M ineUe Dank! Ich sehe schon die Thur onen." fjfoff. alles das brackte mick in

meinen ianaei an ei iesgegenwarl, und sage ich es nur offen durch m meine Schulden gekommen. Wenn der Ä!en,ch sich Geld leiöt, o macht er sich keme Sorge um die Unannehmlichkeiten der vermaledeiten Zufälle, die das nach sich fuhren kann. ie das nach sich iibren kann. Aber kehren wir zurück zu dem Unglück:x r:,..ri v. u . j; (j. licken Dienstaa. der. wie ick schon saate. - I . Z ' ' , '-' - ' ' I 1 ' J I für Mich so schreckensvoll war, daß heute, na L4 ayren, ver irmorutt nocy nwi , . rL r l . ' r ' . , , I abgeschwächt ist. Alle Welt war guter Dinge. In den Straßen wogte es von Masken, die sich mit jener höllischen Lustigkeit und in jenem Wirrwarr tummelten, die den Tagen des Earneval von jeher eigen gewesen sind. Zwischen bettelnden Musikanten, Marketenderinnen, Teufeln mit ungeheuren Schwänzen, Männern in Schilf kleidern mit greulichen Papierlarven, Typen nach dem Modell Quasimodo, sah man Trachten jeden Zeitalters und Genres, mehr oder weniger eigenartig und r r " laweriiw. I Es war am Anfang des Nachmittags aeaen drei Uhr. Ein kalter Nordwind wehte durch die Straßen, und die dicken nrnitPTT Klnlfpn. 5n?sckp nrrt Snrtjnnf ftrfi I HtHHVIl V II( nij..i.n lT uftütrnten, fctoten sich in einem jener Platzregen des Winters zu entladen, welche zwei oder drei Tage anzudauern . a äo wul Masken m Zunehmen, und die Stragen, die zum Prado führen, unüberschreitbar. Puerta del Sol, wo ich mich mit einigen Freunden treften wollte, um dort den c v . 1 . r 1 r c cacymniag zu verormzen uno 10 oem r.. fXnAyn SUivrtv. 1 i.ns A schM ZU entgehen. Ich wanderte durch V,;. Ua1Ui ..V lilnbll UifcW Wftft U 1 1 i k 11 Ukllll.ll 4AJU4klMW I vv wUv wandte mich eben zur Calle de la Mn tr aIä !A m. sijrm ,,k miA in r ii in inr ii in ur ii iiririiirii v liiiirii iiiii .V., v...v.. iv.... ....vy g' kommen sah, der mir nur allzu bekannt vorkam. Es war Don Facundo, Geld, Verleiher von Profession, dem ich leider eine gewisse Summe chuldete, die er mir vor einigen Monaten geliehen hatte. Aas Aernun tig te Ware gewesen, dieser Begegnung mich nicht zu entziehen, da ich in Wirklichkeit mcht . zahlen . wr r ' r . r . r i r lonnre, aiO iyn nlcyl veirog ; aoer oiejer Don ffacundo hatte die fatale Gewöhn-' yeu, mit einer Vlimme zu wrecyen, als . . , r. t wenn Alle, die ihm zuhörten, mit Taubm ' v ' t .. . yett geMagen waren, uno es gehörte nicht zu meinen Herzenswünschen, daß die Vorübergebenden sich unterrichteten, ob und was ich meinem Begegner schul,Ä tn-iv- ,.n,w-ikpsk hör "V "V j'vn vv v Inhalt unserer Unterredung gewesen. Schleunig t kehrte ich um und gmg, so schnell ich konnte, getrieben von dem Gedanken, doch eine rettende Nebenstraße zu gewinnen, welche sich rechts oder links m? fcirttn fnftrh?. nn i fnrffit. haft " ' " ' , -j der Don mich gesehen, mir folgen und ' v 7 Öl" ' j.vjvti . .5 ern erde, mich anzurufen in mer weniger lebhaften und el tm Strafe den starken Enekt einiaerma ßen abgeschwächt hätte. " 1 11 u An einem Hausthor voruberkommend, sah ich einen Zettel, der besagte, daß dort eine Wohnung.zu vermuthen sei. Ohne mir Rechenschaft zu geben von dem, was 'J nünftiger, versteckt in dem Portal zu warten. bis Don acnnd vrübwr? Ich wiederbole, daß ich instinctiv handelte. ' ! Es war einfst. da fnlorn mit. was geschah ich war gezwungen, die '"'0 ' Wohnung zu besehen, die ich nicht mie then wollte, deren ich Nicht bedürfte. j Der Portier noch steht er mir vor 1 Augen hatte ein Gewächs über der rechten Augenbraue und verdrehte beim Sprechen seme Augen, als ob er sich zu elner Sonne oder einem andern leuchtenden Gegenstande gewandt hätte, der ihn blendete. Unterrichtet von meinem Anliegen, war er bereit, mich zu begleiten, und, die Schlüssel in der Hand, stieg er an meiner Seite empor. Indem er mit etwas heiserer Stimme eine Lobrede auf das Quartier hielt, fagte er mir gleichzeitig, daß es dem Eigenthümer nicht einfallen würde, diese so vorzügliche Wohnung an Leute, welche Kinder hätten, Hunde oder Vögel hielten, oder gar mit verlobten Töchtern gesegnet wären, zu vermiethen. Ueberrascht von diesem letzten Umstände fragte, ich nach dem Grunde. Das ist sehr einfach," meinte er, wissen Sie, die Mädchen lieben es, noch vor der Thür mit ihren Liebhabern zu plaudern, man trennt sich schwer, na, und das könnte gar leicht irgend einen Skandal verursachen. Ueberwältigt von der Vorsicht dieses Hauswirths, dachte ich aber doch, wenn alle derselben Meinung wären, bliebe den verlobten Mädchen nur übrig, sich in unbewohnten Gegenden anzusiedeln und da einen Zweig der Gesellschaft zu bilden, welchen man die Kolonie der Verliebten oder das Boulevard des Eupido

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. uiiumiuuviBsuuuiiKv w f v- y mir das verblüffte Gesicht des Portiers Kräfte bin und wieder im Schnee ver Alm Äi vorstellte, als e? sich übzeugte daß ich n laume gu zelgen. gannen vle egenanoe vor meinen yer chwunden war, wie eme Person auf irmüdlick weiterdrinaend Ein men Warum that ich das? Hat e.-ich nicht Augen zu verwirren, die Umne gingen dem Theater, die eine Versenkung aufge' ch? meinen Weg gehen können, wie ich ihn verloren, wie wenn ich durch emen ge- rtm ' t, Lt 1 r ,l4?4llV" - ,w-io ?rtofsf Trftiri L f, Ki o3. s,L rAi;5- vnU tnh nommen hat. sitzung sie erreichten, und dem sie die La

I nennen könnte. .

Stufen erklommen hatten, welche mir erschienen, als hätten wir die Giralda Um meine Absicht wahrscheinlich zu machen, durcklief ich alle Zimmer, indem ich mit halber Stimme vor mich hinsagte, wie man das wohl im Falle einer Wohnungsbesichtigung thut : Hier v, . . m . , das Bett, an diejer sette das zitnoersvind, weiterbin die Kommode" :c. Dieses Alles hatte ich angeführt, damit kor STWtter nickt rtrslrttnfrnn fnTTto. ich habe ihm umsonst seine kostbare Zeit geraubt, und damit er zugleich erführeday ich mich emes Bettes, emes pm,

Nachdem wir hindert und zwanzig

des u. s. w. rühmen konnte, eme ache, Meme Frau in den Armen emes Liebwelche, wie ich glaube, nicht von impo- Habers ! Laura, die ich blind anbetete, nirender Wichtigkeit ist. Aber der Mensch in leidenschaftlicher Zärtlichkeit mit ei-

min einmal o,Wi in oen auergeringfügigsten Umständen prunkt er noch Mit emer lacherlichen Eitelkeit. . Während ich mich noch mit der Haus, lichen Einrichtung beschäftigte, horte ich eine tlmme, we:cye miai icyauoern c?z war die Stimme des )on aciindn. w- -w - ------w - - - - - - , , - - rrtr- r v r. meines Gläubigers, der ncher gekommen """S??-" fuhren. Aber noch ha te er mich mcht jAtKiv. V. II ntA Mnulii n Vvl Ahm murM ,,r 9IfiRAh Vt hmmn n fr. hen, heraufgekommen. I' JU7. . .. ' mUu .9 u ÜW WUII S VV Vi VUIV WVWIiV Mll I kcklistin euaen :u erwarten. .. TT'" "D" U'"Ö'" 0" """"V u Mbn ntmam 911 ick st in diesem Moment iene Ovulen: der Einricktuna entwickelt batte. und vor kcm ich nun als einfacher Betrüger stehen sollte. Der auscerberus wandte sicb ut Thür, um den Ankömmling zu empfann. 5ck stand betäubt. :r Wgknuna waren Maurer besckäftiat aewesen. wie ick aus einiaen ?nk:euaen. die zerstreut umberlaaen. schloß; heute, zur Feier des Tages, hatn sie natürlich die Arbeit eingestellt. Das Zimmer, in dem ich mich befand, V ' . ' 1 hatte ein sebr Kodes Fenster, welcbes. wie ich sah, auf ein Dach hinausging, das durck eine an das Fenster aestellte. über und über mit Mörtel bedeckte Leiter ... : jf . I All vlllrlWvIl IVUl. ' Ohne Ueberlegung kletterte ich wie eine Stakt die Leiter binab und befand mich au dem Dach, ohne zu bedenken, fe!Äö K -V' r r' j. V Don eintrat. Aber als lch seme Stimme hörte, verlor ich alle Besonnenheit, Tal zunehmen, daß er sich entschließen würde, aus die Leuer zu klettern, um bor: umirr r v . icyau zu yauen. cra4rtrllM A aaAo Ynnr i ri nimt nthirr r ,M fin (v.ipi das ünW W M I W I V l V IV W V m , w 9-m w glück hatte sich gegen mich gewendet und frt Xrtrf mfiinen SnR irh fiir 1111 11 i r 111 i l ii iiiiulii 11 i&kYi-Ai il' u . k&r u . V Q"vr I unwahrscheinlich hielt. . mn((. sln,ni, i,n mit ...v. jj. v u " - - denken, wenn er mich auf dem Dach kletternd sah wie einen Schornsteinfeger oder einen Spritzenmann während einer Feuersbrun t. Ein wenig weiter nach links war ein chorn tem, eyr geeignet, um nncy zu verstecken ; ich begann zu gehen, wie die Katze, loste aber bei diesem Experiment I - c . t f l.r. i einige Jlege:, oie xoiierno aus oie Straße hinabfielen. I rm ? r. ..... C . . . . t - ? a zenn einer von iynen oen ovs eines Vorübergehenden traf und ihn niederI . . . r , v r t nreate, enlseytla) : Diese Idee machte mich zrieb mich zur Eile, endlich ge an .das gewünschte Ziel - den Schornsfin ni I Bis dahin war. es mir nicht in den Smn gekommen, da ich mich 75 Mß über dem Erdboden befand, und daß ein Fehltritt, ein Ausgleiten auf dem schrägen Dach mich das Gleichgewicht verlielaiien kannte, s dak ick im Nu ier--"ii" i" y "T v" schmettert würde. länger gedauert, mich toll gemacht haben wurde. rn öfteren Malen aebört S l r Q l- u ch, welcher der großen Hohe Ich hatte daß ein Mensch . mcht gewöhnt sei, vorübergehend das Die Todesangst ließ mich Don Facundn mMammt seinen Ae cknldiaunaen vergessen, ich würde mich, glaube ich, einer Komvaanie von Soldaten aeaeniiWrit haben, wenn sie mick ,n der 11 vv" I "'"v',"" ' . m I 7 ebert verlanenen Wohnung erwartet batV ten ; ich dachte nur daran, das Fenster zu erreichen, aus dem ich gestiegen, um mich auf festen Boden zu bringen. m erinnere mich, dafe ich m beten begann, und ich glaube mitten m meiner Verzweiflung selbst ein Gebet für den ci c n : 1 .rx:jfj. ... t wuujvivi ö1 jiiuinci gvu)iui ju i'uuvii um meinen Schutzengel zu gewinnen. So groß war meine Eile, daß ich den Weg verwechselte ; anstatt rechts zu ge hen, wandte ich mich nach links. Mit wenig Schritten erreichte ich ein Fenster, welches ich für das der zu ver miethenden Wohnung hielt. ?chon berührte ich es mit der Hand, und das ,-rsn. Jr ;; .n.;.--rhrirt inn!e mich schon inS' ten. Dessenungeachtet schritt ich nun, ohne es zu ahnen, zu dem zweiten Akt der Tragödie, welche mit dem Erscheinen des Don Facundo begonnen hatte. Gelehnt an den Fensterrahmen seufzte ich tief auf im Gefühl meiner Rettung. Ich hielt das Fenster für das rechte, da es auch offen war; allein wie groß war mein Schreck, als ich in eine möblirte Wohnung blickte. Großer Gott, ist es möglich," dachte ich, daß der Don in der kurzen Zeit von fünf Minuten sich mit dem Wirth verständigt und sich auch schon in der neuen Wohnung eingerichtet haben könnte V' ' Die absurde Idee schwand aus meinem Gehirn, als ich eine mir bekannte Stimme sagen hörte :

, was aj e lyreaiiye ogiicoieu erzeugre Frau fand es Nicht natürlich, daß ich m ä';.. 's ,1 vVi.w.rT sr v egan- in mir ein unsagbares Entsetzen, eine ein fr indes Saus einbrach, noch dam S? e e tfd

. 1! fvitt ft (.in W rnttoit 'fTJ. .1 cro' ' rt I utQiavn. IIKIIIU W ÜIC uue uiuy

I ü' vv.v. v, v..v v i.. i ..v.. i nnTTi -Jjau,) llllv. UUI UCUl Vtl JllU I

Erlaube mir, daß ich Dich küsse als

den bezauberndsten aller Jünglinge, Hierauf sah ich im Innern des ZimWie Dame war meme Frau ! Was gmg in diesem schrecklichen Augenblicke in mir vor ? Etwas, von dem ich wünsche, daß ich es nie. wieder empfinden möge. Ich fühlte Hitze und Kälte V V " " -m. F fi . 1 zu gleicher en ; es jauste Mir vor oen Ohren ; das Blut circulirte mit fliegender Schnelligkeit ; ich fühlte schmerzende Sticke im ettLN. Und foßr Meinen Augen schwebte eme blutige Wolke, welche mein Sehvermögen verdunkelte und alle egennanoe roly uvergop. nem Manne, der nicht ihr Gatte war ! Dieser Verratb. den mir das Bild teiatt b(? süniukiae .fiand der Sckande. mir unbarmherzig in das Gesicht m die Niedrigkeit derjenigen, die ich ml... r,. 2t ri " i :i s cn.f" tvirAt:: T i wnivitwv 4Jiwi. OW uvuv linu vernichtet, wie blödsinnig. Die Stärke des Schmerzes hatte mich rberwältigt, aber sie trieb mich auch zu einem schreck- . . v , n nnm ni 0 r ni 0 ji t o t t-w r r-r tii n 1 v r n m n " uie es Simmers wno em rv. v crniii. ot n..t - Ä"r5'- M? Pastete, pin?r ?lscke. ita?t lttlnsprn itnft ivnpt emer fla che, zwei l$la lern und zwei rm -- ' ' fSf f t. 11 l Meliern. Ohne Zweifel hatten die ffTilVI X.,, -st sT.3 A,MuI..i mw vi"' Ich sprang, rasend, durch das Fenster, ergriff eins der Messer und stürzte vorwärt. Bei meinem Anblick stießen die Schuldigen einen Schrei aus; aber anstatt von einander zu lassen, wie es natürlich war, umarmten sie sich nur fester und Laura rief aus: Mein Mann !" Diese Haltung der Beiden ließ mich innehalten. Instinktiv wollte ich ihnen Zeit lassen, sich mir zu Füßen zu werfen und um Gnade zu flehen. Laura aber sagte statt dessen in einem . V ls PT . C1 1. vouig ruyigen, ncyeren one: AVer Mann, D hier? Und auf dem Wege der Katzen ?" Laura !" schrie ich, das Messer f AvntrtS iiDH Daraufhin sahe sich Lama und Hr Liebbaber an und bracken in ein lckal. lendes Gelächter aus. das mit düsterem, Sfe "Z . Ü 1 T M rä ?! geben, nicht vollkommener zedes Gesuhl der Schuld vergessen sein.

UZZ S SAKN alen gestorben.

gewesen sein. Blmd vor Zorn drang ich mtt eryovenem Meer vor,veoauerno, I . I i . vi i .:v. ... . x. . . ir 1..11 oan icy ie nicyi eive mii einem ivp I roftpn frtnt I x..rw; .v,-. ..Vs I j lir V .11 I II I U Ulf II 111111. r II 411L1111. 1111U ULL (toch ftießeinen chrecklichen Schrei o ' t--:.r. i ttii.i it -t i -r 11 ti i Lr m UUVi iCUUVM UVVV IV Julian halt ein Du weibt nicht, daß . '.Z. ..ti..t.x smssA. 5 i (O Vlll V(.ii4V 1J ViV V JmvVUV(l I. Diese Worte wirkten wie ein kalter Wasierstrabl au? eine brennende Koble,

ich sah nun prüfend in das Gesicht inriHf ' a T-

es Nebenbuhlers und überzeugte mich, daß Laura Recht hatte. Es war ein schös Mädchen von 20 Jahren m.emem Männeranmae. Elegant verkleiden, um am Abend in be I i? W'"' ' . 7 "?. .k 'Q. O.i.i" r.i r.J. -T? Verwandlung mitanzusehen. Da wir r.: v " oi ' :r. .kr. r.... Ull KU V(lll jviyiucu illUU HWUl UUKten, konnte mir meine Frau von der Beaeanna nickts saaen. und so blieb es jenem Zufall überlaffen, mich davon in o seltsamer Weise in Kenntniß zu setn. Mk...k r...;s..... i uu i .wum muiivv vömhui mußten nun die meinigen folgend ne zen, wie sie sagte. , .3 i3eri l' .le eugieibe zu (e friedigen, und sie wie ihre Freundin lach- ' fx:' M',:n? ßrMnK n ten nicht wenig über meine Erlebnisse an BaBBftA.ra.BB.KiBB. 11 mm ibiaik rn. m. m. mj IM, MM mm U, ' lÜcficn tfattoafebiwstaa Später wurde es mir immer schwer, zu vermiethende Wohnungen zu bejichtizen ; , memn vhre. Wucherer der Welt Mich m ähnlichem 1 f. r . r . ...... r rr . i. . ; c i5aue oazu ormgen ouie, ourcy irgeno 5 " 1 ö" Z!i Vso. SUlalf i CTSAfh 911 klettern. 3 ra . . i : . ..f , n Berlin erscheint demr T; c.'. O?..: t...,rtltrU nächst für Jagerlaner eine humoristische Schrift Der kleine Jäger" mit nachstehender Wohlwollender Widmung", I 1 i ... ' rr-.. . ,r ... 1 wcictpc weiterer urolgung weriy erscheint: Werthgeschätzte Weltenbürger ! Wer woblaus weltein will wandern, Werde Wollner, wie wir Weisen, Werfe weg. was wohlfahrtswidrig. Wähle woll'ne Webewaaren. DU'nes Wamms, wie woll'ne Z Wolle wlikt wahrhaftig Wunder : wie woll ne Wasche ! i? Wird, wer wohlumwoben wallet ; Wäss'ng widerliche Witt'rung Weicht, wie Wolken Winden weichen. Widerstandslos Wollenkleidern, Während wunderbarer Weise Wohlgerüche willig weilen. Wahrer Weltenwohlfahrt wegen Wünschen wir, wir woü'nen Wesen : Wolle werde Weltbekleidung, . Weltenwahlspruch Wollapostels Wort : Wer weise, wählet Wolle !" Der Gradmesser. Statistik sagt, die Seife nur Zeigt die Cultur der Leute : D'rum ist's ein Zeichen von Cultur, Wäscht eine Hand die zweite ! Germanicus.

lvMtvvtv uv4,,1,,'v vv irrö iw.st prfnlnt Zittern und mitzuwirken, und meine Zvrau batte fie S?,

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Von einer ergreifenden SckreckensSeene wird aus Budapest berichtet.- Es war an einem Freitag Abend. Im GastHause zur rothen Katze" unterhielt sich der Friseurgehilfe Karl Vikar mit mehreren jungen Leuten, ohne zu beachten, daß an einem Nebentische das DienstMädchen Therese Toth sitze, seine frühere Geliebte, die er, nachdem sie ihm ihre sämmtlichen Ersparnisse geopfert hatte, vor einer Woche verlassen hatte. Um 11 Uhr verließ Bikar das Gasthaus. Unbemerkt war ihm Therese Toth gefolgt, ohne ihn jedoch erreichen zu können ; bei der Andrassy-Straße hörte er plötzlich seinen Namen rufen, er blieb stehen und erkannte alsbald seine frühere Geliebte. Diese blieb in einer Entfernung von fünf Schritten stehen und legte den Revolver auf ihn an. Vikar wendete sich rasch und ergriff die Flucht. Der Schuß erdröhnte und demselben folgte ein markerschütternder Aufschrei. Ein dumpfer Schall verkündete, daß Jemand, von dem Projectil getroffen, zu Boden gesunken war. Die Kugel hatte ihr Ziel verfehlt, sie hatte nicht Vikar getroffen, sondern einen ahnungslos daherkommenden . Passanten, den das verhängnißvolle Geschick in die Mitte zwischen das kämpfende Liebespaar geführt hatte. Es herrschte damals noch bewegtes Leben auf der schönsten Straße der ungarischen Hauptstadt, und während ein Eonstabler das Mädchen erarm, svranaen Leute herbei, um dem

V-" ''.-,. " . oes ngiuilu)rn wui ganz von Blut überströmt, er selbst war kaum fähig, zu sprechen, nur so viel konnte man herausbringen, daß er Uhrmacher sei und Franz Morovitz heiße. Man brachte ihn in das Nochusspital, wo die Aerzte jedes Verbör verboten, da sie erklärten, die Wunde sei absolut tödtlich. Die Attentäterin war willig zur Polizei gefolgt, wo sie weinend erzählte, daß Vikar ihr all ihr Geld und ihre Habseligkeiten entlockte und sie dann treulos verlassen habe. Hierüber sei in ihr ein solcher Ingrimm erwacht, daß sie ihr letztes Kleid verpfändete, um einen Revolver zu kaufen. mit der bestimmten Absicht, den Geliebten zu erschießen. Therese Toth war aam venweifelt, daß sie einen un- - rvV f V C fjr ff t MÄK" ?'.VMN"'WM. fl ; ,z '7' ?!ben " Der Borfall mtat ÄÄ5! Sch ckfa Morroch' ruft die lebdaste te n-?,;i., inL. V.. cL. ez Äat8 m nack e?ner Nackt voll mt. Eine Vrautfahrt mit MinderntNen . m Uvtlfy He Wtxlcltt eines Berliner PriI . r .. I . ZuZ &ÄdI DrOUllCDCS ÖU0 011 vCTl OCueiISUÜrUN- . . ... iMAlXtA Vf4 XJa uhaUam cAaa$?Ua MfLÄ tJMfffiS N Deutschland herbeigeführt worden HA fTN :.. CTV.,. SHrtAla. j .JJ & 'hr r Mutter die Reise von ihre. ' 3 ,n WnnX AXU.mt, 717 üzZXZZ . cmw y W uwmm, o ivuiv vvvvjip 11A vvvtat v fatvtav ?Wf nt"ftvtf araphirte er von Küstrin aus an den Vater nach Graudenz, d?r ihm jedoch nur e Abreise bestätigen konnte. war der Eisenbahnzug nur Passagiere halsen, den ich entgegenthur- ...... er 1 i;.i3 .t . r.rcrx V- ... ,tC,,. w nden Schn e alle W?, : Zug blieb mitten auf der Strecke Die Rel enden gaben nun ihren Klagen i r sil,,PSvt HF cr f?; f " 7 un.!?' ,. : ?.'d ; für einen Kaufmann, der an demselben Tage in Bromberg einen Wechsel einzulö en hatte. Zunächst Auaenblick sein Reckt 5??"ii"VIe(l!:. aber -forderte der denn 5unaer und Kalte machten sich immer drohender gelu rn- -r im tt w rw r-t tu ri j T rn -m r w T tend. Endlich suchten emiae Manner aller ge der 3leisenden schilderten, stellte sofort alle Arbeiter, d:e er nur auftreiben kornu und erbo sich für sämmtliche P eriugung anagiere I . ri r r Lr r r . . . . l. . r zu ganilcyer ÄUsnayme. noiyours4ttVl!FAh titN horoiitm Alls Wiolrh fr t .w. em nun Frauen. Männer und Kinder nach dem Gutshause sich begaben. Hier waren iiuiyi ut;u in iitdii uium vuuu u . . . A . - . t ':. 1 ft Cj(l AM V 1 1 I Mlvi IVmillvUU UIUIIU . , ,5 ' ... . m tet worden. Später Iren der Besitzer für seine Schutzbefohlenen eigens V V V V 11 mw my m mr ein Kalb schlachten und gab den Einzelnen für die Nacht in feinem geräumigen j Vauie veoagiicyen uno angemeenen Aufenthalt! Am folgenden Tage bot er von semcn Gutsnachbarn sämmtliche Schlitten auf, in dznen er die ganze Schaar der Passagiere in weithin klingendem Korso nach Bromberg führte. So ist denn auch die junge Braut mit ihrer Mutter glücklich eingeironen, und wenn sie vielleicht an das Schneeabenteuer noch eine kleine Erkältung erinnert nun, der Herr Bräutigam ist ja em wohlerfahrener Arzt, er wird seinen Schatz bis zum Hochzeitstage sicherlich kunren. (Ben. Tagbl.)

schwer Verwundeten, der laut schrie und " ' fmvm curch fechte thiage jammerte, Hilfe zu leisten. Das Gesicht verlockt oder hne Wi)cn von deren Eli. it.-. 5r:i " ' jr'Jlem emem Manne nslkefert. d?m snll

&mvt Hsttse Wöifch-MaVA. THEODOR DBETZ, Frisches und cingcsalzcllcs Fleisch, Schinkcn.Spcck

W ü r st e

No. l'ii Qst Washittgton Strasze.

V.'stellunzen werden prompt in llc Theilen der

Bosllius k. LupuS, der vom Jahr? 16335 den moldauifchen Fürstentbron einnahm, gab im Jzchre 166 ein Gesetzbuch beraus, daS u. A. folgende merkwürdige Artikel ent hält : Wenn der Leibeigene eines BojarS oder eines anderen Grundbesitzers, seine Frau oder eines seiner Kinder ein-, zwei oder dreimal ein Huhn, eine Gans o eine ähnliche Kleinigkeit stehlen sollten, so soll ihnen vergeben werden. Wenn ein gänzlich Verarmter einen Diebstahl beging, um sich' zu bekleiden oder von dem Verhungern zu retten, so soll ihm vergeben weiden. Wer einen Feind oder irgend einen Heiden oder Uebelthäter bestiehlt, dem soll verziehen werden. Wer durch . Hexenkunst einen Schatz entdeckt, hat kein Anrecht darauf, son dern dasselbe gehört dem Fürsten. Der Ehemann, der es verabsäumt, einen Arzt zu rufen, wenn seine Frau krank ist und diefelbz nicht mit Arzneien oder anderen nothwendigen Alimenten versieht, verliert, falls seine Frau stirbt, die Einkünfte, welche er von ihren Gütern beziehen könnte. Der Mann, der zwei Frauen zur Ehe nimmt, soll, nackt auf einem Esel reitend, durch die Straßen geführt und gegeißelt werden. Dieselbe Strafe soll den Frauen in dem Falle werden, als sie zwei Männer nehmen. Wer für den Unterricht und die Erbal tung junger Mädchen befahlt wird und

eines derselben durch schlechte Rathschläge tern einem Manne ausliefert, dem soll geschmolzenes Blei in die Kehle aeaossen Werden, daß es bis zum Herzen dringe, von Welchem die schlechten Rathschläge uuvgiiigen. Die Strafe für Frauenverfübrer soll der Tod sein. Ein Sklave, ein Söldling oder ein Diener, der eine Frau verführt, soll ver orannr weroen. Wer eine Ehefrau mit ihrer Einwilligung Verführt, soll nicht bestraft werden. Die Bitte eines Fürsten ist eine Drohung. Darum soll kein Richter verhalten sein, dem Fürsten zu gehorchen, um einen Unschuldigen zu foltern oder zu todten. ist besser, daß sich der Richter seines Amtes begiebt, als daß er dem grausamen Verlangen des Fürsten Folge leistet. Em Milderungsgrund für die Schuld soll in den Augen des Richters die Liebe sein, denn diese ist dem Rausche und dem Wahnsinn gleich zu achten sie ist sogar schlimmer als diese. Wer also von Liebe berauscht ein Verbrechen beginge, soll minder strenge bestraft werden, als das Gesetz es verlangt. rVL-Jj ' :r. MfWi:--ii.., , MWM UJ. .'' Invallds' Hotel and Sorgical Institute, i .lPatiknteJ.Hotkl und sshtrurgische Anstalt), Suffcrln N. ZZ. Eingerichtet mit einem vollständige Stäbe von fünfzehn vorzüglichen Aerzten und Chirrgen zur Behandlung aller Chronischen Krankheiten. Tie Lehantlunz riekr Tausende rcn Falen tv.n den Amuen izttithümllchkn Krankheiten im JnvaUtö' Hotel und Surgical Institute dat yrcße ersabrunz im riSrize LZerorda von Arznei für ihre Heiuvz genährt, und Dr. PIERCE'S "MM UM." (LieblingS-Verordnung), ist taZ Ergebniß diese? großartigen Ersshruvz. Zt ist ein michtiaeS wlederberskellenreZ Ctrkungö und NervenkräfttgunsSmtttel, rerlecht dem OrzantSmuS Exaunkraft und Stärke und kurirt wie durch Zauber Leneorrhsea rder weiszen ffluh. übermäßige Ichmerzhafte Menstruation, widernatürliche lnterdrückungen, ProlapfuS rrer Fallen der Gebärmutter, Rükenschwäche,VorwSrtsund VtürwSrts-Ve?rürung. niederziehende e fühle, chronischen Blutandrang, Vntzünoung und Lchwärung ta Gebärmutter, Entzündung, Schmerz und Empfindlichkeit in den Vierttöcke, innerliche Sitze und allgemeine Schwäche. I'svorits loscription rerursarbt die Aufssuzunz und Beseitigung von Geschwülsten aus der e bärmutter und merzt krebsanize Snlazen und ÄuS scklüze aus dem Organismus aus. 2.e lindert und Seilt schleunig Uebklkkit und Tlat fenschwüche, Verdauungsleiden, Ausgedun enheit, Slervknerschlassung und Schlaflofig kcit bei beiden Geschlechtern. Sie ist bei Ävethckern unter einer bestimmten Qa rantie tu haben. Tie Bedingunzen kann min auf dem Umschlag jeter Flasche ersehen. Preis 81.00, ?g5T Man sende ;ebn EentS ia Vriefmsrken für die grcße rnik vielen öol,iäni:ten und eclcrirten Abbütunze iZa prirte Abhandlung über FrauenkrankeUen. Tim cdrcssire : Weriä's Dispensary Keiical ÄsscciaUcn, CC3 Mai Str.. LZuffalo, N. Y. X&gZ&S Kleine ; rvwt: LeberWillen. vtj.a.Ao ewexs Ncrboses Kopfweh, 4r$ BiliöseS Kopfweh, i'U jcky LlNwtnVci. arlle!d,gkttk, Berdauunqlciden unrgal. ir-JV S i. tuz Vr. Pirrr Pleas&nt TT; ii:V ncr ibi, irunig iunn r i . . ri... mmm . ? ,F sX( . j 1. "- rj V jf-'v t li li r l ritri iwuiuuv. kC y - f. '. '-.y yt:,,i.,;u,.i t..j wi. ? Vl '1. ' t n..t i. . ivii.i. i. .n.u. ' v,V v ,it uiiju.at. uuiw .-st V- -'.r. t4 und i e d e r Art. Ztcii aißelicfcrt.

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