Indiana Tribüne, Volume 9, Number 207, Indianapolis, Marion County, 17 April 1886 — Page 3

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Aachbarskinder.

Roman von B. W. Z ell. (Fortsevung.) Erfrischend, belebend wehte der frische salzige Hauch um ihr Gesicht. Die See ging hoch, denn von Norden her blies cine frische Brise, und schaumgekrönt rollten die Mellen zum Strande, ihr ewiges Lied heut lauter als gewöhnlich singend. Der Bollmond mit seinem milden Licht überstrahlte die endlose Wasierstäche und lleß ne erschlmmern wie siuj siges Silber, die uralten Baume im Gestein des Ufers neigten rauschend die hohen Kronen, als suchten sie Umarmung mit einander. Der Strand war sehr belebt; nicht nur die zahlreichen Bade gaste und Touristen tatte der herrliche Äbend hinausgelockt ms Freie, sondem auch die-Saßnitzer Fischerfamilien in ihrer einfachen Tracht sah man zwischen den modern gekleideten Gestalten. Frau von Sieven ließ ihr Auge interessirt auf dem bunten Gewühl ruhen, und prome nirte anfangs dort, wo eS am größten ; bald lenkte sie ihre Schritte weiter nach dem Herrenbade zu, und an diesem vorüber, bis zu der romantischen Stelle, wo sich hoch oben auf schroff' ansteigendem, felsigem Ufer die Cottage 'des - Prinzen karl erhebt. Hier tönt das Rauschen der Wogen mächtiger als an, irgend ei ner anderen Stelle des Saßnitzer Sttan des, schäumend tosen sie über die Steinblocke, die hier und da aus der Fluth emporragen und schleudern ihre Schaumkrönen bis über den schmalen Steg, der an dieser Stelle den ganzen Strand bilbet und hart an der Anhöhe vorbeiführt. Bis hierher verirrte sich des Abends selten der Fuß einrsSpaziergängers, völlige Einsamkeit herrschte ringsum und nur der Athem der Natur strich brausend durch die helle Mondnacht des nordischen lenzes. Frau von Sieven, hingerissen von dem überwältigenden (Eindruck, deu diese Scenerie auf sie übte, klimmte einige Schritte am moosigen Abbange empor und ließ sich dort auf einem hervorspringenden Stein nieder. Ach, hier sitzen und traumen und die Welt und das Leben mit seinen herben Enttäuschungen vergessen ,u dürfen im Traume das Glück sin c, das die Wirklichkeit nimmer baut ! hatte die Frau, d.e jetzt o weltveri ins Meer hinausblickle, einst ae wähnt, es erfaßt zu haben, als Kurt von Sieven, der schöne, glänzende Kavalier, der im Stunn das Herz des unerfahrenen jungen Mädchens erobert hatte, sich nach' jahrelangem Hangen und Bangen um ihre Hand bewarb. Wie kurz war der Rausch gewesen, wie armselig kurz und wie bitter das Erwachen aus dem Uto pien, das nur ihre eigene enthusiastische Seele geschaffen und das in Wirklichkeit nie existirt hatte! Vorbei, vorbei! Sie will nicht daran denken, will dem grübelnden. Alles sezirenden Geist heut einmal energisch Ruhe gebieten. Nlcht denken nur fühlen aber nein ; auch das nicht ; denn was fühlt das arme, begehrliche Äkenschenherz denn anders als brennende Sehnsucht nach Glück und wenn das Glück da und das Sehnen gestillt ist, dann erkennt man schaudernd, daß das ganze Glück ein Irrthum war denn wenll es nicht so wäre, müßte nun das thörichte Herz nicht befriedigt, nicht voll ausgefüllt sein mit HimmeQseligkeit? Nein, nein, es giebt kein Glück, wenig, stens nicht für manche Menschennaturen, und den ewigen brennenden Durst danach mit sich herumtran müssen ist der Fluch, die Tantalusqual der Menschheit. Und da doch ohne dies Sehnen und ohne diesen Durst das Herz so ganz öde und leer wäre, so todesbang und trüb, so ist vielleichtdas Sehnennach dem Glück, die Fähigkeit, es empsinden zu können, das Glück deS Herzens. Thorheit !" murmelte sie halblaut in die Nacht hinein, als ihr Grübeln bis zu diesem Schluß gelangt. Und dann horchte sie auf. Tönten da nicht Schritte unter ihr, im Stauschen der Wogen fast verhallend? Sie blickte um sich und sah auf dem schmalen Weg unten die hohe Gestalt eines Mannes langsam dahinwan deln. Wie aber, tauschte sie die unsichere ü)!ondscheinbeleuchtung, oder hatte sie dies milde Männerantlitz mit dem blonden Bollbart schon irgendwo gesehen? Wenn' er den Kopf nur einmal erheben wollte, damit sie schärfer prüfen könnte aber er schritt gesenkten HaupteS da hin und war bald an einer kurzen Bie aung ihren forfcheuden Blicken ent schwunden. ' Frau von Sieven .erinnerte sich jetzt, einmal aus ihren Träumen aufgeschreckt,, daran, daß es wohl recht spät und hohe Zeit sein müsse, ihr Logis aufzusuchen. Sie sah nach der Uhr, überzeugte sich mit-, leichtem Erschrecken, daß es fast Mitter, nachtsstundc sei, und schnell erhob fie sich, klimmte zu,n Pfad hernieder und schritt eilig denselben entlang bis zur Strandhalle. Hier erst stieß sie wieder auf ei nige verspätete Nachtschwärmer, auf dem ganzen Wege bisher war ihr auch nicht eine Menschenseele begegnet. Wohl blickte hier und da ein Männerauge verwun dert der schlanken. Frauengestalt nach, die zu so später Stunde allem dahin wandelte, aber man ließ sie ungehindert pas ren. Als die hügeligen Straßen des Fleckens durchschritten waren und Frau von Sieven erst oben auf der mondbe glänzten Landstraße war, athmete sie auf, sie konnte jetzt den geraden Weg bis zum Hotel Aellevue übersehen, er war völlig menschenleer. Bald hatte sie denn auch den Gasthof erreicht, das Zimmermädchen erwartete sie und wenige Attnuten später war die übermüde Reisende sanst ent schlummert, im Traum das silberbeglänzte Meer schauend, an dem sie noch soeben wachend geträumt. 10. Die Hotelglocke läutete eben zum Diner, als Frau v. Sieven am nächsten Tage mit rosigen Wangen und strahlenden Augen von einet kostlichen Promenade durch den herrlichen Buchenwald heimkehrte, der Saßnitz umzieht. Da man eine Viertelstunde vor Beginn der tadle d'hote läutete, hatte die jungeFrsu wohl noch vollkommen Zeit gebabt, die Dinertoilette, die Frau Ursel für alle Fälle eingepackt, überzuwerfen, doch zog sie es vor, in dem einfachen, aber geschmackvol len bellarauen Reisekleide zu bleibkn, da?

sie eben trug. Man konnte die Viertelstunde so hübsch dazu benutzen, aus der weinumsponnenen Veranda zu rasten, die den Eingang des Hotels bildete, denn der weite Spaziergang hatte selbst die frische Kraft der jugendlichen Frau erschöpft. Es war ein belebtes Treiben um sie herum ; von allen Seiten strömten die Gäste zur tabio d'hote zusammen und ganz zuletzt, als die Dame sich eben erheben wollte, um in den Speisesaal zu treten, schritt noch ein großer Herr mit blondem Vollbart die Treppe zur Veranda empor. Frau von Sieven stutzte ; das war derselbe Herr, der sie gestern Abend am Strande durch sein Vorbeiwandeln aus ihrem Sinnen aufgestört und, ah jetzt erkannte sie ihn wirk lich das Mondlicht gestern hatte sie nicht getäuscht, es war Vaul Weldingen. Sofort trat sie auf ihn zu ; auch er hatte sie erkannt und zog jetzt zu ehrerbietigem Gruße den Hut, während ein leises Roth in sein feines Gesicht stieg. Die Dame bemerkte es nicht, ein unangenehmer Gedanke schien sie ganz und gar in Anspruch zunehmen. Welch ein zufälliges Zusammentreffen, mein Herr! Auch Sie sind der dumpfen Stadt entflohen, um eine Maienfahrt zu unternehmen darf ich fragen, seit wann Sie auf Rügen weilen?" Seit drei Tagen, meine gnädige Frau." So babcn Sie mein Billet nicht mehr erhalten?" Ich weiß von keinem. Enthalt es Dringendes i" Ja. Doch verleihen Sie mir. wenn ich hier Geschäslli-'"' V-nhe, dem Sie doch gewiß für !l ..icyen woll ten, als Sie du ,.ug unternah men." Ein Geschäftsmann, gnädige Frau, bleibt eben unter allen Umständen ein solcher," sagte er mit einem leichten Anflug von Bitterkeit im Ton. Darf ich also um gefällige Mittheilung der betreffenden Angelegenheit bitten ?" Sie ist zum Glück in drei Worten erledigt. Ich bat in jenen Zeilen, mein Brillantkreuz vorläufig unverändert zu lassen, da ich mich doch vielleicht für andere Steine zum Collie? entscheiden würde. Oder sind die Brillanten bereits aus der Fassung gebrochen ? Das wäre mir sehr fatal." Das Kreuz ist noch unverändert,meine Gnädige. Da Sie das Collier erst zum Herbst wünschten und wir mit Austrägen überhäuft waren " Das ist mir sehr lieb zu hören, ich danke Ihnen. Nun aber auch-kein Wort mehr von Geschäften. Sie logiren auch im Hotel Bellevue?" Ja wohl. Ich wähle es bei meinen alljährlichen Rügen-Partien mit Vor liebe." .Und Sie sind allein hier?" Ganz allein. Meine Schwester hatte

dle Abncht mich zu begleiten, doch verhmderte eine Unpäßlichkeit meiner Mutter leider dies Vorhaben." Und Ihre Frau ?" Er sah sie groß, jetzt ties erröti;d an. Dann lachte er auf. Meine Frau, Gnädigste ' Ich habe keine. Als einsamer Junggeselle irre ich allein in der Welt umher." Frau v. Sieven lachte auch. Sie hatte bisher mit der leichten Sicherheit der Weltdame das Gespräch geführt, mehr konventionell als irgendwie interessirt, und erst jett sing es auch an, sie zu niikrhalten.' Einem plötzlichen Impuls ihres lebhaften Naturells folgend, rief sie daher heiter: .Ei, da können wir ja zusammen zu Tisch gehen, damit Sie Ihre Vereinsamung nicht allzusehr empsinden." ' Er verneigte sich tief. Gern hätte er ein Wort des Dankes für diese LiebenSWürdigkeit gesagt, aber er fand im Moment kein passendes Wort und schwieg da her lieber. So traten sie gemeinsam in den Speisesaal, wo sie die hufeisenförmige Tafel bereits stark besetzt fanden und mit den Putzen am unteren Ende fürlieb nehmen mußten. Als Weldingen sein Bedauern darüber aussprach, zuckte sie die Achseln: Was thut das ? Die Gesellschaft hier mir völlig fremd, jeder Platz also gleich. Hier unten können wir nur umso ungenirrer plaudern." - Er schlug die Weinkarte auseinander und reichte sie ihr. Was befehlen, gnädi geFrau?" Spanischen Wein, falls welcher verzeichnet," sagte sie kurz, ohne einen Blick auf die Karte zu werfen. Ich liebe schwere, und feurige Weine, überlaste Jh nen indeß die Auswahl." - Weldingen bestellte Portwein; als der selbe gebracht wurde, süllte er beide Glaser Bin ich nicht ein Glückskind, gnädige Frau ? Da erscheint mir gestern Abend im Mondenlicht, halb verborgen im Ufer gesträuch, eine Nire, ich wagte nicht aufzusehen, um sie . nicht zu verscheuchen. Und nun hat die Nixe . Menschengestalt angenommen und tritt mir heut im Son nenlicht entgegen, huldvoll dem armen Sterblichen gestattend, ihr. Mundschenk zusein ist das nicht ein Vorzug, um den mich ander? Menschenkinoer beneiden müssen?" Frau v. Sieven lehnte sich in ihrem Stuhl zurück und schaute ihren Nachbar einige Sekunden staunend an. Von welcher neuen Seite lernte sie da plötzlich den ruhigen, fast schüchternen Chef der Firma Weldingen kennen ? Der Wein war noch nicht einmal berührt, sonst hätte sie meinen können, sein Feuer habe die Zunge des jungen Mannes gelöst war eö also der freie zwanglose Verkehr der Neisegenossen miteinander, der Weldin gen hier so gani anders erscheinen ließ, als damals in seinem Arbeitszimmer zu S.? . Endlich sprach sie: Daß Sie mehr Künstler als Juwelier sind, erkannte ich bereits bei unserem ersten Zusammensein, Herr Weldingen. Daß Sie sich nun noch als Dichter entpuppen, übenascht und freut mich." Ich ein Dichter? Beim unsterblichen Schiller schwöre ich, nie auch nur daS kleinste Gedicht verbrochen zu haben. Nie, gnädige Frau auch als Prima ner nicht !" . Sie mußte lachen. ' . - Glauben Sie denn, daß nur das Rei wen den Dickter iu solchem fonütflt.?

tzine blühende Pyantafle, ,däs ivedertra' gen ihrer Gebilde auf das reale Leben und Schwung auch der ungebundenen Redeweise sind dichterische Attribute, und solche offenbarten sich in Ihrer Rede vorhin. Vielleicht kommen wir gelegentlich noch einmal darauf zurück. Aber sagen Sie so haben Sie mich gestern Abend wirklich gesehen und erkannt?" Gesehen sicherlich, erkannt nicht mit Bestimmtheit. Das Strauchwerk überschattete Ihr Gesicht und nur die Augen leuchteten daraus hervor; diese Augen aber schienen mir allerdings Frau von Sieven zu gehören." So ! Kannten Sie meine Augen von unserer neulichen einmaligen ünterre dung her so genau ?" Wer sie einmal gesehen, vergißt sie nicht wieder", sagte er einfach. Dann fügte er hinzu: Wie gewagt aber, meine Gnädige, so spät allein an jener einsamen Stelle zu weilen! Fürchten Sie sich garnicht?" Fürchten aber wovor denn ? WaS könnte mir geschehen? Selbst, auf Wo tans Insel erscheinen die Uebsrirdischen nicht mehr und vor den Irdischen weiß eine Frau wie ich sich schon zu schützen." Nicht immer. Gegen rohe Gewalt vermag sich das schwache Weib uicht zu wehren das wollen Sie gegebenen Falles in ähnlicher Situation beherzigen, meine Gnädige. Gestern war ja nun allerdings keine Gefthr. Ich folgte Ihnen in kurzer Entfernung, bis ich Sie sicher ins Haus hier treten sah." Wieder sah ihn die Dame ganz über rascht an. Beinahe hätte sie ausgerufen : Aber wie kommen Sie zu diesem Interesse für eine völlig Fremde ? Doch bezwäng sie sich und sagte nur : Ah, ein unsichtbarer Schutzgeist! DaS ist doch über alle Maßen romantisch. Und so danke ich Ihnen nachttäglich freundlich für Ihren ritterlichen Schutz." Der sehr überflüssig war und den Sie nicht brauchten", ironisirte er sich selbst. Die aber Ihre freundliche Gesinnung für mich kennzeichnet, dieGesinnung aber gilt oft mehr als die That." Nun erynff sie ihr Glas, das längst gefüllt vor ihr stand, und hielt es ihm entgegen, um mit ihm anzuklingen. Nun wohl", sagte er mit leuchtendem Blick, auf alle 9!ixen und Elfen !" Und ihre Ritter !" fügte er neckisch hinzu. Aber nun laffen Sie uns auch an prosane Dinge, das heißt, an unser Atittagessen denken. Ich glaube, man servirt dabei den dritten Gang und wir haben noch gar nicht angefangen zu effen; leider aber bin ich so wenig Rixe, daß ich nach meinem weiten Spaziergang einen recht irdischen Appetit verspüre." So saßen sie schweigend eine Weile bei einander. Endlich fragte die Dame wieder : Haben Sie bereits Partien, von Saßniß aus unternommen ?" Als ich gestern Abend am Strande schlenderte, war ich eben von Stubben kammer zurückgekehrt und mein Geist weilte noch bei dem herrlichen SonnenUntergang, den ich im Rücken des Königsstuhls genossen." . Ah, und waren von der weiten Tour so wenig ermüdet, daß Sie noch Lust ver spürten, zu promeniren ?" Wenn man die weite Tour im Wagen zurücklegt, gnädige Frau, ermüdet sie .wohl nicht?" Im Wagen o, über die beutige Jugend! Wissen Sie auch, daß Sie sich da um allen Genuß gebracht haben? Aus ebener Landstraße bequem dahinrvl len, nicht beliebig die schönsten Punktc aufsuchen und auf ihnen rasten und ge nießen, das soll man reisen nennen! Ha ben Sie nie die Poesie deö Wandern gekostet, die gerade auf Äügen zur rechten Poesie wird?" Sie beschämen mich. Ich dachte allerdings daran, die Tour zu Fuß zu ma chen, doch war ich allein, mochte mich dem Ersten, Besten nicht anschließen." Und so verzichteten Sie darauf den herrlichen Uferpfah einzuschlagen, der von Saßnitz nach Stubbenkammer führt, durch moosige Waldgründe und über sel sige Höhen, bergauf und bergab, bald tief ins Land-hinein, bald hart am Strand dahin ? Beschwerlich ist der Weg, das will ich meinen, aber Waldes- und Wellenrauschen singen dem Dahinschreitenden das Wanderlied, und wer den Weg einmal gemacht hat, vergißt ihn nie. Ich gedenke es moraeniu tbuu." 5 tfuß allem r Gewiß ! Gehören Sie auch zu De nen. die da meinen, es schicke sich nicht für eine Dame, allein zu reisen, sie sei denn uralt ? Und falls sie das ist, verbietet sich das Reisen doch von selbst. Sollen all die Frauen, die nicht über ge eignete männliche Begleitung verfügen, ewig daheim hocken und auf den höchsten aller Genüffe, das Reisen verzichten. Nichts von den Herrlichkeiten der Welt schauen? O, eö ist eine der großen Errunenschaften unserer Zeit, daß sie auch der nrn die gar zu eng gesteckten Gren zen ein wenig weiter gesteckthat." Frau von Sieven hatte sich warm ge sprechen, ein feines Roth erschien auf ihrem bleichen Gesicht, ihre dunklen Augen flammten. Weldingc.l i.haute sie bewundernd an. Ich bin nicht engherzig, gnädige Frau, aber ich sage doch mit unserem großen Dichter: Eines schickt sich nicht für Alle. Nicht jede Frau kann allein reisen, und nicht jede wird auch nur den Wunsch hegen, es zu thun, ja die meisten dürften schon bei dem .Gedankeu zurückschrecken. Sie können es gewiß; Sie dürfen sich emanzipiren von der Scha blone, vom Althergebrachten einer Frau von Geist verzeiht man die Eman zipation !" . .Aber Sie irren ich bin keine Cnanzipirte, ich haffe selbst das Wort ! Wenn die Frau allmälig ansängt, selbst standig zu sein und zu handeln, so hält sie darum noch nicht die Fahne der Eman cipation empor, braucht sie darum nicht die edle Weiblichkeit zu verleugnen." Die ewig ihr schönster Schmuck bleibt", setzte er warm hinzu. Sie haben Recht, verehrte Frau, und Ihre Theorie ist unanfechtbar, denn der Beweis dafür sind Sie selbst. Trotz Ihres männlich kühnen Geistes haben Sie von diesem schönsten Schmuck deS Weibes nichts verloren." Schmeicheln auch Sie ?" grollte sie,' er aber hielt ihr mit bittendem Blick das Glas, entgegen.

Stößen wir an, meine gnädige Frau : Die Wahrheit bekennen, ist nicht schmeicheln wohl dem, bei dem die sonst so herbe Wahrheit zur Schmeichelei wird." Sie drohte ihm lächelnd mit dem Finger. Und nun noch eine Bitte, Frau von Sieven. Eine Bitte, so groß und kühn, daß ich sie kaum auszusprechen wage. Werden Sie sie mir erfüllen ?" Bevor ich sie kenne, sicherlich nicht ! Sie könnten sonst am Ende bitten, daß ich die morgende Tour nach dem Königsstuht u Wagen machen soll,und das wäre daS schrecklichste, was ich mir denken könnte." Das glaube ich gern. Wer so begeistert die Wanderlust erhebt, verzichtet gewiß nicht darauf, und Sie haben mir mit Ihrer Begeisterung das Herz schwer gemacht, gnädige Frau. Auch ich möchte, die Poesie des Wanderns kennen lernen an Ihrer Seite, in Ihrer Gesellschaft muß sie zum zweifachen Genuß werden. Darf ich morgen mit Ihnen die Tour machen ?" Sie schaute ihn einen Moment schel misch lächelnd an, dann reichte sie ihm die Hand. Topp, es sei ! Wir wollen ein paar gute Kameradcn und r hliche Wanderburschen sein '.: .lM früh um acht treffen wir uns vor der Strand Halle !" A!an erhob sich, das Diner war zu Ende. Frau von Sieven nickte ihrem Tijchherrn noch einmal freundlich zu und begab sich dann auf ihr Ziminer. Träumend, glücklich schaute ihr Weldingen nach. 11. Goldig strahlte am nächsten Morgen die Sonne vom Frühlingshimmel Hermeder. Der scharfe Wind vom Abend zuvor hatte sich gelegt, ruhig und spieaelglatt erschien das Meer. Ueber dem Wald lag ein leichter, blauer Duft und die Atmosphäre war wie mit einer thaufrischen, nlcht bedrückenden Schwüle durchtränkt, die das Einathmen der feuchtwarmen Lust zum köstlichen Genuß macht. Vom Danlenbad kommend, schritt Frau von Sieven leicht und elastisch den Weg am Strande daher, bereits zum Ausflug gerüstet. Ein schottisches Plaid hing zusauittlengerollt ain Riemen über der Schulter, ein derber, jetzt gefalteter Reiseschirm diente zugleich als Gebirgsstock wie zum Schutz gegen Sonne und Rege, öln der Strandhalle trat ihr Paul Wel. dingen entgegen und begrüßte sie mit ei ner Stimme, in der es wie leiser Jubel klang. Fröblichen Wandergruß, gnädige Frau ! Und wie pünktlich Sie sind eben erst zitterten die acht Schlage da Marktuhr durch die Lust." Sie schlug den dichten, grauen Reiseschleier, der ihr Haupt ganz einhüllte, zu rück und schaute ihn mit ihren strahlenden Augen, in denen zündende Lebenslust sprühte, fröhlich an. Dann reichte sie ihm die Hand. Welch' ein von Vorurtheilen befangener Ä!ensch Sie doch sind ! Müffen denn Frauen durchaus unpünktlich sein?" ..Die meinen sind's leider." (Fortsedung folgt.)

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