Indiana Tribüne, Volume 9, Number 207, Indianapolis, Marion County, 17 April 1886 — Page 2

Jndiana Tribüne. Erscheint Füglich und Sotags.

OSUtSzlUOt .Tnvüne" toflt durch dn ZtBatilS V Ctntl pit 3a4i, dt, Sonntag -.Tribä-b ,tl per Woch. Vd, ,nfa 1 Cent. fit Po? U3if4tSt t CctaxlCii&lnfi IS ?er Sah. Öf sie 120 O Marvlandvr. Indianapolis, Ind., 17. April 1886. Ein wichtiger Proceß. In Chicago wird-dieser Tage :n Proceß gegen die State Line Steam ship Co." begonnen werden, in welchem s sich um die Erledigung von wichtigen Geschäften handelt. Bekanntlich waren vor unzefähr zwei Jahren mehrere Passagiere des Dampfers State of Florida" auf hoher See ertrunken, und die Witt wen von Jojeph Foreman, .Abraham WilliamS.und' Theodor Williams wollen jetzt dreDampfer-Gesellschaft auf je $5,000 Schadenersatz verklagen. Der Proceß wird alle die peinlichen Vorgänge, wieder in den. Lordergrund bringen, durch welche 135 Menschen ihr Leben verloren. Es kostete viele Mühe, alle ZeugnLuZsagen in Bezug auf diese Angelegenheit zu sammeln, doch hat die Advokatenfirma Ritchie, Esher & Judd hinlängliches Beweismaterial erlangt, um ein gutes Resultat von dem Proceß erwarten zu können Es handelt sich dabei um mehrere verzwickte juristische Fragen. Das Unglück passirte am 19. April 1834, und es ist -nothwendig, daß der Vroceß sofort beginne, wenn er nicht überhaupt als verjährt betrachtet werden soll. Den Gesetzen des Staats Illinois zufolge müssen nämlich alle Klagen auf Schadenersatz binnen zwei Jahren nach dem Ereignisse, auf welches sich die Klage stützt, eingereicht werden. . Der Dampfer -,Mäte of Florida" gehörte der täte' Line" einer britischen Gesellschaft, welche ihrenSitz in Glasgow, Schottland, hatte. Nach juristischen Begriffen werden Schisse gewöhnlich denjeigen Ländern zugetheilt, in welchen ihre Eigenthümer wohnen, so daß die angeb liche Vernachlässigung, in Folge welcher mehrere Menschenleben za Grunde gingen, als ein . Vorfalls auf englischem ; Ge biete gilt. Nach dem englischen Gesetze ist jedoch die Frist, in welcher derartige Klagen eingereicht werden dürfen, auf ein Jahr beschränkt. Handelt es sich aber um Angelegenheiten mit anderen Ländern, dann haben die Gesetze der anderen Länder" ihre Giltigkeit, und es herrscht allgemein die Ansicht, daß der Proceß in Illinois ;u irgend einer Zeit, sofern zwei Jahre nicht verstrichen sind, erhoben werden darf. Die Dampfergesellschaft wird sich zweifellos auf die Behauptung stützen, daß nach englischem Rechte die Berjährungsfrist in derartigen Processen nur ein Iah? beträgt und daß in Folge dessen die Kläger kein Recht mehr haben, jetzt noch einen Schadenersatz zu verlangen. Bis zur Passirung der Lord Campbell'schen Akte in England durfte daselbst keine Civilklage wegen einer den Tod herbeiführenden Beschädigung erhoben werden. Aber es wird hervorgehoben, daß der Dampfer State of Florida" einer Gesellschaft gehörte, welche i.hren Wohnsitz nicht in England, sondern in Schottland hatte. Es seien demnach für diesen Fall nicht die englischen, sondern die schottischen Gesetze zulässig. Das schottische Gesetz verfügt aber nach dem Muster der römischen Civil - Juris prudenz, daß die Klagen um Schadenersatz in Todesfällen auf eben dieselbe Zeit beschränkt sein sollen, wie in anderen Processen. Die Thatsachen liegen ziemlich klar zu Tage. Der Dampfer State of Flörida" segelte am 12. April 1834 aus dem Hafen von New Iork und versank etwa eine Woche-später 1200 Meilen weit von der Küste'Jrlandsin,der Tiefe desMeeres. Das Unglück geschah in Folge eineS Zusammenstoßes .mit der Barke Pomona." ' Joseph Foreman) dessen Wittwe jetzt auf Schadenersatz klagt, kaufte sein Ticket nach Belfast vön John Biegen, dem Agenten der State Lme" in Chicago. Der Zusammenstoß zwischen den beiden Schiffen ereignete sich kurz vor, Mitter nacht. .ES gab einen plötzlichen Stok. ein rothes Licht erglühte vorne, und die Pomona" versank mit ihrer ganzen Mannschaft. Auch der Dampfer beaann sich mit Wasser zu füllen ; der Ingenieur t .r- v. tt-t-Z v i r. . itn . r vciiüs fc-c. tf ipno tiep ven zainps lN voller Kraft losgehen, so daß die berun' tergelassenen Boote sich bald mit Wasser füllten. ViVix eln.Panaaier erster Classe, James Bennett von London, Ont., kam dabei mtt dem Leben davon. Als die Nachricht von dem Unalück mit dem Dampfer Titawa" in Quebec anlangte, wurde sofort über diese An.k ... i . r . r i Selegenye neuer letegrapylrl uno eme Untersuchung Seitens der britischen Be Horden angeordnet. Es gibt in England einen Beamten, welcher den Titel Wreck Commissioner" führt. Es liegt ihm die Aufgabe ob, alle Unglücksfälle, von wel chen britische Unterthanen auf der See betroffen werden, zu untersuchen. ' Eine solche Untersuchung fand auch. in diesem alle ttait und die Schuld an dem Un glück würdeder Gesellschaft zugeschrie den, welche ine Eigentbümerm des Dam- - pfers war. Die Wache auf dem Schiffe . hatte zweimal das Herannahen der . Pomona" verkündet, dieser Warnung wurde jedoch keine Folge geleistet, und oaraushln: fand 'der Zusammenstoß statt. y A)er Bencpt ds. Wrackommlssars datlr vom 26. Juni 1831. Auch die Eigenthümer der Pomona" . . z . . am" m ; serllagien w ;ctaie xm" au? bd?a denersatz und' erlangten ein günstiges Ur theil. Die Wittwen vön Abraham und Theodor Wmmms schickten ihre Ansprü che nach England, und man. bot ihnen dort eme Ent chadmung von ,e 150 Psd. Sterling an. Dies war ihnen jedoch zu wenig und sie beschlossen, den Weg der gerichtlichen Klage zu betreten. Es heißt, daß die Eigenthümer des Schiffes die Angelegenheit geheim hielten, so lange dies möglich war, um Die AurUel lung anderer -Ansprüche möglichst zu. ver Neiden.

Schonuug der Junker. Nachdem das Branntwein Monopol gefallen ist, beschäftigt sich die preußische Regierung mit einer neuen Vorlage zur Besteuerung des Branntweins, die aber auch auf die schnapsbrennenden Junker zärtliche Rücksicht nimmt. Ossiziös telegraphirt man der Köln. Ztg." hierüber : In Abgeordnetenkreisen, die mit der Regierung Fühlung haben, glaubt man zu wissen, daß der neue Entwurf zur Erhöhung der Branntweinsteuer bereit in Anlehnung an einen schon früher ausgearbeiteten Entwurf im Rohen fertig ge stellt ist und schon in nächster Zeit den beteiligten Negierungen und dem Bun

desratbe als preußischer Antrag zugehen Ivird. Als maßgebende Gesichtspunkte sollen die folgenden festgestellt sein.. SDte Erhöhung des Steuerertrages soll durch eine Verbrauchssteuer erwirkt werden. Dieselbe soll gleich beim Rohs p i r i t u s, wenn er aus fctr Brennerei in .die Nektisikationsanstalt übergeht, einsetzen,- indem dessen Verkauf zum soforti gen Genuß verboten und die Reinigung zwangsweise eingeführt wird; nach der Reinigung soll dann sofort vor dem weitern Verkauf die Steuer erhoben werden, und zwar vielleicht eine Steuer von 50 M. für das Hektoliter im ersten Jahre, von 60 M. im zweiten und von 60 M. im dritten Jahre der Einführung dieses neuen SteuerGesetzes'. Durch die Vertheuerung des Spiritus, die sich aus dieser Steueremführung selbstverständlich ergeben muß, wird vor -,v t tf t. 4. - !..r v!rx. TJ-t . ausncyillcy oer imancija?e eciaua? vermindert und demnach, da eine Einschränkung der Erzeugung schwerlich zu erzie len sein wird, die A u s f u h r vielleicht nicht unbeträchtlich vermehrt werden. Diese Vermehrung der Ausfuhr, herbei geführt ausschlteßllch im steuerfiskall schen Interesse, Wirt nothwendig ein wei teres Drücken des Weltpreises und damit eine Erhöhung der Nothlage der aus auS gedehnten Kartoffelbau u. die damit noth wendig verbundene Spiritusbrennerei angewiesenen landwirthschaftlichen Betriebe im ganzen Osten unseres Vaterlandes. ux olge haben. 5Oer taat, der aus fiskalischen Gründen diese Wunr r . L . kV . i i ( oen cyiagr, x, auco verpstlcyrer, cj; jic nach Kräften zu heilen. Das soll auf d m Wege einer Aenderung der M a i s ch. raumbesteuerung versucht werden. Tie Regierung soll hiernach beabsichn cm 'er r. . ri . gen, oie Maiicyraumoeueuerung oayin u erhöhen, daß die gegenwartige age der kleinen und mittleren Brennereien der Steuer gegenüber thunlichst unver ändert bleibt, daß dagegen die größeren Brennereien eine höhere Steuer für die Mehreinmaischung zu entrichten haben und daß für die Einmaischung im Sommer vor der Ernte em noch höherer Steuersatz zur Erhebung kommen soll. Der Mehrertrag soll dazu dienen, die staatlichen Aussubrpramlensatze zu erhöhen, um auf diesem Wege den Nachtheil, der durch die infolge der Emführuna der Verbrauchssteuer entstehende Vermehrung der Ausfuhr und die VerMinderung des Weltmarktpreises den Brennereien erwächst, wieder ausntgleichen, ohne daß dabei der allgemeine Staatssäckel in Mitleidenschaft gezogen wird. Das sollen die Grundgedanken des neuen Entwurfs sein ; doch gilt es immerhin nicht für unmöglich, daß sie auf dem Wege bis zum Reichstage noch manche Aenderung erfahren." Von sachkundiger Seite wird dagegen geltend gemacht, daß gerade die kleinen Brennereien durch diesen Entwurf zu Grunde gerichtet werden.- Da nämlich derVerkaufvonRohspiritus (high wine) verboten werden soll, und der schwierige und verwickelte Reinigungsproceß bisher nur von einigen großen Brennereien ausgeübt werden konnte, so könnten die kleineren Anstalten gar nicht fortbestehen. Die Regierung könnte allen Einwänden aus dem Wege gehen, wenn sie eine einfache Fabrikatsteuer Vorschläge, wie sie hierzulande besteht. Sie will aber den Consum nicht verringern, um die Junker nicht zu schädigen. m " ; Eine gute Lection. Eine junge Lehrerin im Innern Da kotas fand unlängst eine Zeitung, in wel cher u. A; eine Anzeige stand des Jn Halls, daß ein junger Mann, ein Eisen bahnclerk in Cyicago, mit einer Dame in Correspondenz zu treten wünsche. Es sei seine Absicht, sich zu verheirathen, wenn ihm die Dame gefalle etwaige Bewerberinnen möchten sich Vertrauensvoll an seine Adresse wenden. . Der jungen Lehrerin siel die Anzeige auf und sie beschloß, mit dem interch santen" jungen Mann nähere Beziehun gen anzuknüpfen. Sie schrieb emen Brief an ihn, erhielt eine Antwort, und es entspann sich in der Folge zwischen Beiden eine Correspondenz, welche schließ, lich dazu führte, daß die Lehrerin ihre . r . r . i. rr"r geringe yaoe empaare uno emen vilien bahnzug bestieg, um nach Chicago abzufahren. So kam sie nach Chicago, neben ih rem geringen Gepäck mit einem großen, blanken Silberdollar in der Tasche. Der Zug hielt am Union Depot der Westseite, und das Mädchen fühlte sich im Treiben der großen Stadt so verein samt und unglücklich, daß sie in Thrä nen ausbrach. Ein mitleidiger Polizist fragte sie, was ihr fehle, und sie gestand ihm Alles. Der junge Mann .habe ihr geschrieben, er heiße Lt. E. Crumpacker, sei Clerk bei der Fort Gratiot und Chicago Eisenbahngesellschaft, ein blonder. hübscher Mann von ansehnlicher Statur und wünsche dringend, sie sein eigen zu nennen. - Sie solle nur Nach Chicago kommen und ihren vcamen im Commerz cial Hotel" reaistriren : . das Uebriae werde sich schon finden. Er werde ieden Tag nachsehen, ob sie in diesem Hotel ' ". r ' nocy nicqi angelangt iet. Die Unerfahrenheit und naive. Trost losigkeit des jungen Mädchens aus dem fernen Hinterwaloe rührten das Herz des Polizisten, und er beschloß, ihr vl helfen. Er brachte sie nach dem ..Commercial Hotel", wo sie ihren Namen mit Jennie. rx. fft ..f.. cit! r-.ii i ri r V5. yeeiy, nlinneapous", m oas ucy eintrug. Man wies ihr das. Zimmer No. 133 an. - - - . Es dauerte ungefähr eine Stunde, als ein junger Mann, der einigermaßen der Schilderung des Ulcadchens entsprach, indem Wartezimmer des öotels eintraf ' und sofort sick daran beaab. die Liste .der

neuetngetrosfenenGästezu sludiren.Nach dem er sich vorsichtig 'umgeschaut, begab er sich nach oben, um das Zimmer No. 133 aufzusuchen. Ein kleiner unscheinbarer Mami, ein Polizeibeamter, folgte ihm. Ehe der junge Herr das Zimmer erreicht hatte, klopfte ihm der kleine Mann auf die Schulter und sagte : Sie sind verhaftet, folgen Sie mir zur Polizeistation." Erschrocken blieb der Verhaftete stehen, besann sich eine kurze Weile und gehorchte dann der ihm gewordenen Aufforderung. Auf der Poliieistation wurde er in das

Privatzimmer des Chefs gebracht. Was hatten Sie eigentlich mtt dem Madchen vor," fragte der Beamte, daß Sie das selbe aus ihre? Heimath und von ihren Freunden hergelockt haben ?" Er konnte erst keine Antwort geben, er klärteaber dann,nachdem er sich eineWeile besonnen : Ich bin ein Eisenbahnclerk und Alles, was ich dem Mädchen schrieb, ist wahr. Ich will sie aus em Jahr oder auf zwei Jahre in die Schule schicken, damit sie sich etwas ausbildet; dann will ich sie heiratyen, wenn sie mir noch gefällt." Und wenn sie Ihnen nrcht ge fällt," gegenredete der Beamte, was dann ?" Nun," stammelte der moderne Lotba rio erschrocken, ich würde sie in einem solchen Falle m ihre Helinath zurück schicken." So," meinte der Beamte ernst. Ich will Ihnen etwas sagen, junger Mann. äTL . . c c s - nr l iLNlweoer uno öie em großer narr ooer ein Schurke, ich will aber in Ihrem In teresse daö Beste annehmen. Bezahlen Sie dem Mädchen die S11.00, welche sie ihre Reise hierher gekostet hat, begleichen Sie ihre Hotelrechnungund schicken Sie das Mädchen in einem Pullman Waggon nach Hause. Thun Sie dies nicht, dann lasse ich Sie einfach einsperren,und das Gericht mag dann in dieser Angele genheit entscheiden. Ich will Ihnen die Gelegenheit geben, daß Sie Ihren Ruf und Ihre Selbstachtung nicht verlieren." Der junge Mann war vollständig zer knirscht und versprach, dem Rathe des Beamten Folge zu leisten. In Aeglei tung eines Polizisten begab er sich nach Hause, um das verlangte Geld zu holen. Am folgenden Tage reiste Miß Sheely nach Minneapolis ab. Bei ihrem Abschiede von dem ihr bekannten Polizisten sagte sie: Ich sehe wohl ein, daß der Mann, der sich selber Crumpacker nennt, ein schlechter Mensch ist, und ich bin Jh nen für die mir bewiesenenGefälligkeiten sehr dankbar. Ich habe eine gute Leetion bekommen, die ich nie vergessen werde. Ich will meinen gesummten Freundinnen erzählen, was ich erlebt habe, damit sie daran eine Warnung nehmen." Der junge Mann Namens Crumpacker hatte den ganzen vorherge henden Tag versucht, sich den eingegangenen Verpflichtungen zu entziehen, es gelang ihm aber nickt und er mußte sein Versprechen in jeder .'Beziehung er füllen. Z$om Jnlande. Ein Zeitungsschreiber in Illinois meint, ein Philanthrop sei ein Mwsch, der sich große Mühe gibt, möglichst viel Gutes für möglichst viele Leute mit dm möglichst meisten Geld an dere r Leute zu stiften. In Chicago ha tder bekann te Advokat und frühere County-Anwalt John M. Pountree durch Erschießen Selbstmord begangen. Der Mann litt seit Jahren an Magenbeschwerden und Schlaflosigkeit, und sem Hausarzt meint. er habe die That in einem Anfalle von Wahnsinn verübt. Die Hindu-Prinzeßin, von welcher man sagt, daß sie die reichste junge Dame der Welt sei, besindet sich gegenwartig rn Amerika, um wie sie sagt, die Unterrichtsanstalten unseres Landes kennen zu lernen. 9!culich besuchte sie die Universität in Iowa City, Iowa. Sie reiste mit ' einem Specialzuge, und ihre Ankunft in Iowa City erregte viel Aufregung. In der Kohlenregion Penn sylvaniens legte neulich ein Mann etwas Dynamit in seinen Kochofen, um Schlak ken daraus zu entfernen. Die Schlakken waren richtig fort, außerdem aber noch drei Stühle, ein Tisch, die Hauskatze, eine werthvolle Uhr, Geschirr im Werthe von $4.00 und der Ofen auch. Außerdem ist die Thatsache zu melden, daß der Mann selber bei dieser Gelegenheit in die Luft flog. In La Crosse, Wis., hat sich neulich eine wunderbare Geschichte ereig net. Ein kleines, 8 Jahre alteö Mäd chen Namens Anna Bell hat dort 35 Tage lang nur von Luft und Wasser ge lebt. Sie klagt manchmal über Müdigkeit, besindet sich aber sonst anscheinend bei guter Gesundheit. Man hat ärztliche Hilfe hinzu gezogen, dieselbe hat sich aber bisher nicht bewährt. Das Kmd will nach wie vor nichts essen. Jn jNalonoy City, Pa. hatte sich kürzlich ein gewisser Jere Brown mit einemMädchen verheirathet, das 20 Iah. re jünger war, als er. Er wurde bis zum Wahnsinn eifersüchtig auf seine Frau, begab sich auf eine Sauftour, kam nach Hause, sing mit der Frau Streit an und. schoß ihr eine :7uzel in den Kopf, worauf er sich selber durch ei nen zweiten Schuß zu tödten versuchte. Die Frau war tödtlich verletzt, dagegen kam Brown mit dem Leben davon und wurde unter der Anklage wegen Mordes in'S Gefängniß gebracht. Eine gute Leh re für streitbare Ehegatten, d. h. für solche, die sich überhaupt noch belehren lassen, wird auS Jeffersonville, Ind., gemeldet. Daniel McCrea wanderte mit seiner Frau auf dem Eisenbahngeleise von Jeffersonville nach Albany und gerieth dabei mit ihr in einen heftigen Streit. Dann kam es zu einer Prügelei und die Beiden hieben mit einer solchen blinden Wuth auf ein ander los, daß sie gar nicht bemerkten, wie ein Passagierzug einhergebraust kam. Als der Zug vorüber war, lag Frau McCrea verstümmelt und todt auf dem Boden; ihr Mann war unverletzt da vongekommen. Eine fürchterliche Geister, geschichte" verbreitete dem Philadelphia Record" zufolge Angst und Schrecken im westlichen Theile von TomS River. Es war dort ein Mann Namen? Main

wrlgl)t ermordet worden uno )eit jener Zeit hörte man in dem betreffenden Hau se Nachts um die zwölfte Stunde" unheimliches Stöhnen und das Klirren von Ketten. Jedermann war überzeugt, der Geist Wainwrights habe keine Ru he im Grabe und gehe um." Leider nahm die Geschichte ein sehr prosaisches Ende. Man entdeckte nämlich, daß der Geist" eine groi;e Eule war, an deren Füßen sich ein Stück Kette befand. Sie wurde gefangen, und seither hat der Spuk ein Ende. Welche Stylblüthen" die sogenannten amerikanischen Evangelisten" manchmal leisten, beweist folgen des Bruchstück aus einer Rede, welche der berühmte" Cowboy - Evangelist Lampasas Jake kürzlich in Neu-Mexico hielt. Wie view von Euch," so redete er seine Zuhörer an, sind Willens, jetzt in Euren Stiefeln zu sterben? Wo würdet Ihr frühstücken? Guckt mich nicht scheel an, Ihr versoffenes, schwörendes, sich schlagendes, blasphemirendes, betrügerisch spielendes, mit Sargfärbe angemaltes, nichtsnutziges Pack, denn ich kenne Euch wohl. Ihr steckt Alle in Sünden. Der Teufel hat Euch sein Brandmal aufgedrückt. Er hat sein Lasso Euch um den Hals geschlungen. Er läßt Euch jetzt noch lose am Strick, aber er wird Euch schon holen, wenn er Feuerholz braucht." Das bietet" noch den edeln Sam Jones von Chicago uw einige Pferdelängen. Bezeichnend für die Prakti ken, deren sich manche unserer Advokaten bedienen, ist u. A. ein Prozeß, der kürzlich vor demSupremegericht in Arooklyn ver handelt wurde. Minnie Niedere? hatte s. Z. ein Abkommen getroffen, derCatharina Zeiß gegen Hypothek eine Summe von S2000zu leihen. DerAnwalt der letzteren, H. Bertrand, welcher, wie erinnerlich, vor Kurzem Selbstmord heging, hatte damals der Frau Niederer anstatt eines Hypothe ken-Scheines eine Uebertragungs Urkunde vorgelegt, welche von ihr auch ahnungslos unterzeichnet wurde. Auf Grund dieser Uebertragungs-Urkun-de soll nun Frau Zeiß Eigenthumsan sprüche auf Frau Niederer's Besitz erhoben und dieHausmiethen collectirt haben. Im Prozeßwege wurde dann von Frau Niederer Anullirung dieser UebertragungS'Urkunde verlangt. Supremerichter Barnard entschied, daß die Grundei genthums-Uebertragung wenigstens eine tbatsächliche Hypothek war, und daß der Klägerin L Monate Zeit gegeben werden soll, um die Summe der .vereinbarten Hypothek von $2000 an Frau Zeiß vol lends zu zahlen. Der Richter sprach in Bezug auf des Verstorbenen Advokaten Bertrand Handlungsweise die Ueberzeugung aus, daß jener die Frau 9!iederer in systematischer Weise geplündert habe. Alle in Newark, N.J. von den städtischen Hundefängern wegen Maulkorblosigkeit oder als der Tollwuth verdächtig eingefangenen Hunde werden, wenn nicht reclamirt, mit Cyankali ver giftet. Neulich wurden 33 Hunde hin gerichtet. Thierarzt Dr. Runge und ein Gehilfe zogen sich ein Paar starke Lederhandschuhe an und nahmen die Flaschen, welche das wirkende Gift enthielten, in die Hand. Der Eine packte nun den ersten dem Tode verfallenen Köter mit einer eisernen Zange am Haise, D. Runge zwängte ihm mit schnellem Griff den Rachen . auf, ein Paar Tropfen des tödtlichen Giftes wuen dem Thiere eingeflößt, und nach einigen Sekunden war das Thier fast oh'-? merkbare Zuckungen verendet. Die Wirkungen des Giftes waren nicht bei allen Hunden gleich schnell ; in manchen Fäl len verendete das Thiec bereits nach 15 Sekunden, in anderen erst nach 30 40. In manchen Fällen war der Tod ein fast augenblicklicher. Die Exeution der 33 Hunde nahm nicht länger als zwölf Minuten in Anspruch. Superintendent Price sagte, daß dies der beste Weg sei, um die Hunde zu'tödten und daß dabei keine Grausamkeiten vorkommen. Diese Methode wird schon längere Zeit in Ber lin angewandt und ist dem Ersäufen jei r ii - . r

vensaus vorzuziehen. fQom Auslande. Die Bevölkerung derJn fel Sylt war bekanntlich von jeher dem Seeleben ganz besonders zugethan, und die tüchtigsten Seeleute entstammen den friesischen Inseln. Die männliche Bevölkerung widmete sich dem Seeleben, der weiblichen lag die Sorge für HauS und Feld ob, und der Wohlstand hatte überall auf den Inseln eine Stätte. Die letzten Jahrzehnte haben daran viel geändert. Wie sehr zum Beispiel auf Sylt die Seefahrt seit 1650 abgenommen, mögen nachstehende, der Kieler Zeitung" mitgetheilte Zahlen ergeben: In dem genannten Jahre hatte die Insel 300 Serfahrer, darunter 130 Capitäne, Schiffer und Steuerleute. 1873 dagegen betrug die Zahl der Seeleute nur 83, unter welchen sich 7 Capitäne und 33 Steuerleute befanden, die auf großen Handelsschiffen meist von Sambura aus fahren. Das kleine Dorf Ranwm hatte i Vor 40 5)!abren nock 9 Cavitäne 5alle Brüder) u d einige Matrosen zur See, heute birgt dasselbe Dorf keinen einzigen Seemann mehr. Auch die Zahl der Wattenschiffe'r hat sich wesentlich verän dert. Seitdem die Bader auf der Insel in Aufnahme gekommen, bietet das Ba deleben mit Allem, was drum und dran ist, vielen Bewohnern einen lohnenden Erwerb, theils direkt, theils indirekt. Auch die Landwirthschaft ist in den letz ten Jahrzehnten : wesentlich verbessert worden und ernährt somit besser ihren Mann als früher. Die Herrlichkeiten der französischen Metropole sind dem Hausbiener Gustav Baltzer so verführerisch geschildert worden, daß ihn die unstillbare Sehnsucht überkam, das vielgerühmte Paris kennen zu lernen. Aber dieses Verlangen blieb für ihn lange Zeit ein frommer Wunsch, denn von der Spree bis zur Sei ist -es bekanntlich kein Katzensprung und das Einkommen des reiselustigen Dieners war nicht so glänzend, daß er eine solche Reise aus eigenen Mitteln hätte bestreiten können. Ach was, dachte unser Held, als er seine Reiselust nicht länger bezähmen konnte, ich nehme das Geld, wo ich es sinde und dampfe, damit nach der Stadt meiner Sehnsucht, ab, Als er eines Tages von

s iiem Dienstgeber, dem Kaufmann Abrabamwn. den Auftrag txhkiu von einem Kunden die Summe von 2601t)!ark einzukassiren, kam er dieser Ordre pünkt lich nach, lenkte aber dann seine Schritte nicht nach dem Geschäftslokal feines Ge bieters, sondern begab sich schnurstracks nach dem Bahnhof, um sich von da mit dem nächsten Zuge nach der Hauptstadt Frankreichs entführen zu lassen. In Paris lebte er Anfangs herrlich und in Freuden, aber dieses Leben dauerte natürlich nur sehr kurze Zeit. Als sein bischen Akammon vergeudet war, mußte er sich wohl oder übel zur Arbeit verstehen und er hatte auch das Glück, bei der Deutschen Schießhalle" eine kleine Stellung zu bekommen. Da es ihm auf die Dauer

schwer fiel, mit seinem knappen Einkom men den Lebensunterhalt zu bestreiten, so entschloß er sich, wieder das Land sei ner Väter aufzusuchen. Reisegeld hatte er zwar nicht, doch das hinderte ihn nicht, seine Absicht zur Ausführung zu brin gen. Er schnürte sein Bündel und machte sich per pedea apostolonim auf den Heimweg. Mit den mühsam erlernten Brocken der französischen Sprache focht er sich bis zur deutschen Grenze durch und wanderte von da wohl gemuth bis nach Görlitz. Der ausge dehnte Spaziergang ist ihm aber durch aus nicht schlecht bekommen, denn er langte in Görlitz in ganz respektablem Zustande an und bekam hier bald nach seiner Ankunft eine Anstellung. Er durfte sich aber seines neuen Brodes nicht lange freuen, denn diePolnei, welche ihn , schon lange wegen der in Berlin unterschlagenen Geldsumme gesucht hatte, fand ihn in seinem Görlitzer Schlupf Winkel aus und transportirte ihn nach dem Moabiter Untersuchungsgefängniß. Der rastlose Wanderer wurde zu einer Gefängnißstrafe von 3 Wochen verur theilt. Nach dem Ausweise deö Handelsamtes in London sind während des Jahres 1885 auf den Eisenbahnen des Ver. Königreichs bei Unfällen an Vahnzügen, dem Betriebsmaterial, am Geleise u. s. w. 6 Passagiere gctödtet, und 43l! verletzt, und durch Unfälle aus anderen Ursachen 96 getödtet und 693 verletzt worden. Die Anzahl der ' Bediensteten der Eisenbahn Gesellschaften oder Unternehmer, welche durch Unfälle an Zügen getödtet wurden betrug 13, verletzt wurden, 81. Bei Unfällen aus anderen Ursachen wurden 433 getödtet und 2,036 verletzt. Beim Ueberschreiten des Eisenbahngeleises wurden 53 getödtet und21 verletzt. Von Personen, die verbotenes Terrain betraten, wurden 305 getödtet und 126 verletzt ; und von Anderen die nicht in die obigen Klassen gehören, wurden 41 getödtet und 74 verletzt. Hiernach stellt sich die Gesammtzahl der Getödteten auf 957, d. i. 177 weniger als 1834, undsdiejenige der Berletzten auf 3467, oder 633 weniger als 1834. Der Vertragsbruch Lilli Lehmann's giebt der Berliner Bors.Ztg." zu folgenden Mittheilungen An laß : Seitens des Bühnencartel-Vereins ist gegen Frl. Lilli Lehmann die Klage wegen Contractbruchs resp, auf Zahlung der Konventionalstrafe in der Höhe von 13,500 M. eingeleitet worden. Daß die Künstlerin an eine Wiederkehr in's Engagement überhaupt gar nicht mehr denkt, das beweist ein der General-Jn tendanz vorliegendes Circular des ame rikanischcn Agenten L. M. Rüben. Derselbe annoncirt, daß ihm eine Reihe von Künstlern die Vermittelung der En gagements für Oratorien, Concerte etc. übertragen habe. Und obenan unter den Namen sigurirt der der Miß Lilly Lehmann. Da verschiedene Ansichten über die Einnahmen des Frl. Lehmann hier und in Amerika vorherrschen, wollen wir die Thatsachen bei dieser Gelegenheit notisiciren. Hier erhielt Frl. Lehmann eine Jahresgage von rund 13,000 Mark und außerdem für das jedesmalige Auftreten 80 Mark. Ferner hatte sie con tractlich zugestanden : im Sommer einen Urlaub von drei Monaten und im Win ter einen einmonatlichen Urlaub. Ebenso war die Pensionsberechtigung contractlich festgesetzt. In Amerika erhält Fräulein Lehmann für jedes Auftre ten 400 Dollars. Da sie drüben noch häufiger singen kann, als hier, wird man nicht leugnen, daß die Einnahmein Amerika ungleich größer ist, als hier. Es fragt sich nur, ob die Künstlerin nicht auf legalem Wege sich hätte die größere amerikanische Einnahme neben der hiesi gen sichern können, ohne das Odium deö Contraktbruches auf sich zu laden. Denn wenn Contrakte nur so lange Werth be halten, als nicht von anderer Seite hö here Gebote gemacht werden, dann ver lieren Gesetz und Recht den Boden unter den Füßen, und Treue und Ehrlichkeit sind überwundene Begriffe". Gerade unter ihren College bier und anderwärts verdenkt man Fräulein Lehmann ihre Handlungsweise sehr, weil man wünscht, daß endlich die Meinung allenthalben verschwinde, daß Theaterleute" unzu verlässige Staatsangehörige seien, die ihren eigenen Moral-Codex haben. Man sagt sich mit Recht, daß Frl. Lehmann den hiesigen Contrakt mit der nicht allzu hohen, aber immer beträchtlichen Ein nähme wohlbewußt darum unterschrieb, um. sich die Pensionsberechtigung zu sichern und daß sie darum nur im er laubten Nahmen des ordentlichen und außerordentlichen Urlaubs" ihre Vermö gensverhältnisse durch ein zufälliges An gebot hätte verbessern dürfen, keineswegs "r. v t. ; f?i!xr.fr. c aoer ourly ein im 'Slliylaneil ver lvliigl. Bühne. Aus dem Orte Granag liane, in der Nähe von Bologna, wird folgender tragikomische Vorfall gemeldet : Während der letzten ' Gemeinderaths sltzung stürzte eine Schaar vön Frauen n den Sitzungssaal, um gegen die Ver zögerung des Ausbaues der Straße von Lustrolo nach Camanna zu Protestiren. Die erzürnten Frauen schlugen die Fen stor ein, hoben die Thüren aus den An geln, zertrümmerten Bänke und Stühle und prügelten schließlich den Bürger meiste? und die Gemeinderäthe, welche nach kurzer, erfolgloser Gegenwehr die Flucht ergrissen. Der Polizei gelang es erst nach langen Anstrengungen, die Ruhe wieder henustellen. - . Die besten Bürsten kauft man bei , Schriebe!, No. 423 Virginia Avenue.

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