Indiana Tribüne, Volume 9, Number 205, Indianapolis, Marion County, 15 April 1886 — Page 3

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Roman von V.W. Z ell. (Fortsevung.) So beruhige ' dich doch nur nicht zr, sondern Konsul Ollen, in dessen Wcsellschüft er kam, grichte mich. Unser Konsul ist nänüich ein Ääcen aller Künste und Künstler, und bat denn auch richtig den neuen Stern sofort in seinen. ZlreiS gezogen," fügte der alte Herr dann, sich zn den Gästcn wendend, yinzu. Meutta relwte Üm darauf ohne erneu ten Unfall endlich feine Tasse Kaffee und Die UNttryallUNa ward allgemein und sebr belebt, öluck in dr it'ttükrlte.löN: den Laube hatten iich noch einige Gäste eingesunken, Freunde des Konsuls, darunter einige Offniere, denen der Künstler vorgestellt wurde. Es entspann sich dann bald ein )bv lebhaftes (besprach uder den gestrigen Theaicrabenv und die vollendete toineo-DarNelluna. wobei Selden. offenbar peinlich berührt von den übertriebenen Lobeserhebungen, die man lylN maie, vemuyi war, der unteryat tung einen allgemeinen Inhalt zu geben !r fchlen es nicht zu liercn, das eigen 3ch zum Gegenstand und Mittelpunkt des Gesprächs erhoben zu sehen und sprach alsbald begeistert von andern liomeoDarstellern, die ihm weit überlegen sei:n. Wenn man im Plessenburg'schen Kreise geneigt gewesen wäre, der Unterhaltung drüben einige Aufmerksamkeit zu schenken, hätte man jedes Wort deutlich verstehen können, das Melden sprach. Ta hier aber selbst eine aniniirtc Untcrhal tung herrschte, war das nicht möglich, und Ä!elitta hörte nur den melodischen Klang seiner Stimme herübersummen, ohne die Worte zu verstehen. Und sie bereute das kaum ; stundenlang hätte sie dasitzen mögen und nur immer diesem weichen Tonfall lauschen, der ihre junge Seele wie ein voller Harmonienstrom überfluthete. Hinüberzusehen wagte sie nicht em einziges Mal ; war ihr Erschrecken doch mächtig genug gewesen, als sie die höbe Gestalt mit dem stolz getragenen Apollokopf hatte den Gang herabjchreiten sehen, und sie hatte durchUS Nicht Lust, noch einmal cnzeZsÄr zn sein und sich von Mama schelten zu lasten. Stunden schwanden so dabin ; die Sonne sank tiefer und der herrliche Frühlingsnachmittag neigte sich seinem Cnde. Der Oberst erinnerte sich plötzlich, daß der Wirth deö Etablissements, ein ehema-. liger Schiffskapltän, eine sehenswerthe chinesische Sammlung besitze, deren Hauptzierde einige Waffen seien, die das Interesse jedes Kenners erregten, uuo chlohden bat sogleich den Fürsten, doch einige Minuten der Besichtigung dieser Gegenstände zu widmen. Dieser ioar bereit dazu. Gehen die Damen mit?" fragte er, sich erhebend, erhielt aber von der Baronin die schier entsetzte Antwort : Sammlungen, Waffen um Gottcswillen, Herr Graf! ch habe dergleichen Passionen nie begreifen können und bekomme Eähnkrämpse, wenn ich nur daran denke." Da auch V!elitta lachend erklärte, lieber im Freien bleiben zu wollen, gingen die Herren allein. Beim Verlassen der Laube trat Konsul Ölten auf den Obersten zu, um ihn ehrerbietig zu begrüßen und einige Worte zu wechseln. Äls er von dem Vorhaben der Herren hörte, bat er, sich mit seiner Gesellschaft anschließen ZU dürfen. Baron Plesscnburg konnte nicht ablehnend antworten, und Fürst Werdau war tolerant genug,sich bei der nun folgenden allgemeinen Vorstellung so liebenswürdig zu benehmen, als sei er durchaus unter Seinesgleichen. Dann ging die ganze Gesellschaft den? Hause zu. Die Obristin war jetzt höchlich indignirt. Diese Schauspieler in h vornehmet Gesellschaft !" murmelte sie tm vt. Wie doch manche Menschen e verliehen, sieh hineinzudrängen, wohin sie gar nicht gehören." Aber Mama er hat sich doch keineswegs aufgedrängt. Vielleicht ging er nicht einmal gern mit er konnte ich nur nicht allein ausschließen. Auch ieht er durchaus nicht so au, als emfände er den Verkehr mit diesen Herren aus besonderer Auszeichnung sast erlcheint es umgekehrt. Ein echter Künstler ist ja auch eine Art König aus seinem Gebiet." Spare deine Backsischweisheit!" zürnte die i'uttcr ungnädig. Daß in deinem Kopf allerlei revolutionäre Gedanken spuken, weiß ich längst, der intime Verkehr mit Weldiligen's hat es mir Genüge bewiesen. Aber das soll in Zukunft anders werden." Melitta erhob sich hastig.' Der Tag heut ist zu schön, um ihn durch unerquickliche Debatten zu vcrderben. Du erlaubst mir wohl, Manu, ein wenig durch den Park zu streifen und den Aussichtspunkt am Ende desselben aufzusuchen. Dir selbst ist das Besteigen der Höhe zu unbequem 'und du loirst es vorziehen, hierzubleibcn." Damit eilte sie, ohne die gnädige Erlaubniß der Baronin abzuwarten, durch einen Seitenweg davon. Trotziges Dmg!" murmelte diese ihr nach,gab aber dann bald ihre Gedanken eine andere Richtung und versenkte sich in rosige Zukunststraumc, in denen sie sich als einflußreiche Schwiegermutter eines Fürsten sah, beneidet und gesucht von aller Welt. Melitta schlenderte indeß durch den Garten, mit entzücktem Auge die Frühlingspracht um sich her betrachtend. Sie pflückte ein paar Veilchen, die aus dem Grün hervorlugten und steckte sie an die Brust, riß einen vollen Blüthen,;weig vom herniederhängenden Ast eines Kirsch, baumö und hielt ihn wie einen Fächer schützend vor das rosige Antlitz, das die Strahlen der Abendsonne trafen. Jetzt kam sie an einen kleinen, künstlich aiigelegten See, in dessen unbewegter Fläche sich die Alüthenbäume umher und ein Stück Himmel klar und scharf abspiegelten Melitta trat an den 3kand dejsclben, netzte, sich beugend, die Hand in der kühlen Fluth und fuhr dann über die brennende Stirn, als wolle sie Gedanken

wegwischen, die da vrm gmyten uno hämmerten. Mn Gott, wie war sie seit gestern eine Andere geworden war es denn nur die ganze Spanne eines einzigen Tages, die zwischen dem Heut und Gestern lag? Sie dachte nicht und sie mochte auch nicht denken ; ihr schien, als sei ihr ganzes Wefen Fühlen geworden, sie hatte diesen Zustand nie bisher gekannt, und doch war er so süß, so beseligend ein Traum, aus dem man das Erwachen nicht wünscht. Drüben am See war die Anhöhe, von der sie gcsprochi und u der sie gewollt. Man hatte eine hügelige Erhöhung des Terrains benutzt, um darauf eine Art künstlicher Felsengruppe aus allerlei Gestein herzurichten, von deren Plateau aus man eine wundervolle Fernsicht über Walv undFeld bis hinüber zum Meer aenoü. seitwärts sab man in der un-

endlichen Wafferfläche, die sich bis zum Horizont ausdehnte und sich mit diesem' zu vereinigen schien, einen dunkeln Punkt Rügen, die schöne, sagen umranschte Insel, die Melitta, trotzdem sie so nahe lag. noch nie besucht hatte und nach der sie sich sehnte wie ein Kind nach dem sonnigen Äiärchenland. D; rum suchte sie so gern diesen Aussicht punkt auf, weil man von ihm aus so hübsch nach Zkügen hinüberschauen konnte, und auch heut stand sie nun dort, an die Balustrade gelehnt und blickte sehnend und träumend nach der Insel, lange, lange. Mitten aus dem kleinen Plateau lag ein hoher keilförmiger Granitstein. Ost hatte sie in früheren Jahren im Verein mit den Weldingen's an ihm die Kunst des Kletterns geübt und als sie sich jetzt wandte, weil die Abendsonnenstrahlen sie endlich blendeten, siel ihr das ein. Trotz des traumhaften Zustandes, in dem sie sich befand,' blitzte der Kinderübermuth momentan in ihr auf und, stets gewöhnt, dem Impuls des Augenblicks zu folgen, warf sie 'chnell den Blüthenzweig aus der Hano mc strebte, mit beiden Armen den Steile umfassend, turngerecht an diesem empor. Die Kleider hinderten sie wohl ein wenig und trugen manchen 3tiß davon, aber sie achtete dessen nicht und lvar nach wenigen Minuten plötzlich oben. Ei, wie war die Fernsicht von hier aus noch viel herrlicher ja, hier wollte sie bleiben, bis der sich roth und röther färbende Sonnenball ins Meer sank ; aber das Stehen aus der kaum fußbreiten Flache, ohne jeden Stützpunkt, war schwer und unsicher, und so lauerte sie nieder, die Hände im Schooße faltend.den schimmernden Blick der untergehenden Sonm zugewandt. Wie lange sie so gesessen, wußte sie nicht. Plötzlich jedoch war ihr's, als streife ein leichter Fuß das Gestein unter ihr, sie schreckte zusammen. Kam die Mama, sie zu suchen? Dann wehe ihr, wenn sie auf diesem luftigen Standpunkt angetroffen wurde. Oder wenn gar Graf Solms Himmel, jetzt erst blitzte der Gedanke in ihr auf wie kam sie. hier herunter, wenn Jemand dabei stand ? Das war ganz unmöglich. Allein da half man sich eben, wie es ging ; aber in Gegenwart eines Herrn wie ein Tue ner hier herunterklettern, daran war doch nicht zu denken. . Sie verwünschte ihre Unbesonnenheit und wandte zaghaft das tief erglühte Antlitz nach der Seite, von welcher das Geräusch in ihr Ohr geklun gen war vielleicht hatte sie doch geirrt und war allein dann aber auch schnell hinunter, ehe wirkliche Störung kam ! Doch nein, sie hatte sich nicht geirrt. Ihr angstvoll hastender Blick tauchte in zwei flammende Augen, die voll verzeh render Bewunderung auf sie gerichtet wa ren, dort unten vor ihr stand Carlos Selden, stand vielleicht schon lange dort, in ihren Anblick versunken. Der Hut lag neben ihm auf dem Felsen, das rothe Sonncngold spielte in seinem braunen Haar und umwob sein schönes Geficht wie mit einem Glorienschein. Als Melitta, halb sinnlos vor Schreck, den Versuch machte, sich zu erheben, was auf ihrem Sitz eigentlich unmöglich war, kam endlich Leben in seine Ge stalt. Angstvoll hob er die Hand zu ihr empor. Um Himinels willen, mein gnädiges Fräulein, bleiben Sie ruhig Sie sturzen herunter ! Ich wollte Sie nicht er schrccken,mich eben leise entfernen, da der Zufall mich hergeführt nun, da Sie mich doch gesehen, gestatten Sie mir, Jh. nen herunterzuhelfen." Nein, nein," bebte es von ihren Lippen, gehen Die ich helfe mir am besten selber." Er rührte sich nicht vom Platze. Jeder Ihrer Wünsche soll mir Befehl sein Sie aber in gefährlicher Situation allein zu lassen, wäre unmannlich, wäre feig Sie werden mir das nicht zumuthen. Erheben können Sie sich von Ihrem Sitz nicht es ist unmög lich. Sp springen Sie herab, ich fange Sie sicher auf." Damit trat er einen Schritt zurück und öffnete die Arme; kraft voll genug waren sie auch größeres Ge wicht zu tragen, als Melitta's leichte Ge stalt. Sie aber saß noch immer unbeweglich. Wenn E.'nst Weldingen dagestanden hatte, lachend hätte sie den Sprung gewagt, so aber bebte sie davor zurück. Da klang es grollend von unten herauf : Fürchtet die gnädige Baroneß etwa, im Schwünge das Gewand eines Schauspielcrs zu streifen und sich dadurch zu ent weihen V Bei dem unsäglich bittern Ton dieser Worte kam Leben in das schöne Mädchenbild. Sie irren, mein Herr! Mein Sitz ist nicht so gefährlich, daß ich einen Schwung zu wagen brauchte wenn Sie mir die Hände stützend entgegenreichen wollen, kann ich mich ganz leicht herabschwin . n gen. Er trat schnell näher und reichte ihr die edelgejormten Hände hin. "Melitta beugte sich herab, stützte sich fest darauf und schwang sich im nächsten Moment gewandt herab. Dennoch hatte die Wucht des Schwunges Selden ins Schwanken gebrächt und er preßte unwillkürlich ihre Hände fest in die seinen, wie um sie und sich selbst zu stützen. Auch als Melitta leicht unter dem Druck zu sammenzuckte, gab er sie nicht frei, ihre Blick beaeaneten ft&, derselbe Gedanke

US schlang ein magnetisches Band UM iizre Seelen. Dann tieigte Earlos Selden sich auf des jungen MdchenS Hand und flüsterte wie gestern als ötomeo, nur noch weicher, bestrickender : Zwei Pilger, neigen meine Lippen sich, Den herben Druck im Kuffe zu versüßen." Melitta riß sich jetzt gewaltsam los. Ich muß zurück zu meinen Angehört, gen schon zu lange war ich fern. Sie begreifen, daß ich allein zurückkommen muß " Ich begreife Alles, was Sie befeh len," sagte er, wie aus einem Traume erwachend. Es giebt wunderbare Mo rnente im Leben," fuhr er dann, tief aus. athmend, fort, Momente, in denen jede Form zum wesenlosen Schein wird und die Allgewalt elementaren Empsindens jede Schranke durchbricht. Wir sind uns ganz fremd, mein gnädiges Fräulein. Niemand hat sich die Muh? genommen, uns auch nur den Namen des Andern formell zu nennen, und doch mein Gott, mir ist, als hätte ich nicht gelebt, bevor ich Si. gesehen." Sie wandte sich ab. Gehen Sie ich beschwöre Sie !" Sogleich. Nur noch eine einzige Frage. Werde ich Sie wiedersehen V Ich weiß eS nicht." Aber Sie werden im Theater sein ?" Ja." "0 dann, dann Triumph, du wildes Herz!" Melitta war allein. - Sie setzte sich schwer auf das schmale Holzband am Ge länder nieder und rang nach Faffung. Und es war hohe Zeit, daß die hoch erregten Gesühlswogen sich sänftigten,denn wenige Minuten spater erschienen die Baronin und Graf Solms, um sie zu suchen. . Nachdem dann später, und zwar aus Wunsch der Obristin. im Saale ein solennes Souper eingenommen worden, wurde an die Ztückfahrt gedacht. Herrlichster Mondschein begünstigte dieselbe und Melitta war in so weicher, hingebender Stimmung, daß der Fürst, welcher diese durchaus zu seinen Gunsten deutete, ganz glücklich war und wiederholt erklärte, noch nie einen so genußreichen Tag verlebt zu haben. Als man so im fröhlichen Ge plauder langsamsten Tempos auf der Landstraße dahinfuhr, tönte plötzlich Pserdegetrappel durch die lautlose Abend stille und zwei Reiter jagten im Galopp daher, dem Wagen nach. Bei densel ben angelangt, parirte der Eine sein Pferd, drängte es dicht an die Kalesche, in welcher der Fürst mit den Damen saß, und schüttete emen wahren Blüthenregen von Veilchen und A!aiblumen in den Fond. Loose !" sagte er dabei neckisch, dann brauste er weiter auf seinem feurigen Nenner. Die Drei im Wagen hatten sofort Carlo Selden erkannt. Unverschämter Mensch !" zürnte die Baronin. Ätelitta aber sammelte verstehlen einige Blüthen und barg sie in den Falten ihres Kleides. 8 Der nächste Tag brachte den Plesienbura's das große, so sehnlich erwartete Erelgniß der offiziellen Werbung des Fürsten Werdau um Melitta's Hand, dennoch verlief nicht Alles genau so, wie e die Baronin in ihrem Programm fest gesetzt hatte, zum wenigsten ward die ofsizielle Verlobung vorläusig daraus gestri chen. Der Fürst hatte nämlich Depeschen erhalten,dle ihn sofort nach Schloß Wer dau zurückriefen, von dort aus wollte er dann später gleich die unerläßliche Reise nach Egypten antreten, und wünschte sich zwar vorher den Besitz Melitta's durch die Zustimmung der Eltern zu sichern, sie selbst aber noch in der holden Unbe fangenheit zu lassen, die ihn so hoch entzückte. Verlobt und doch Tausende von Meilen von einander getrennt sein, denke ich mir schrecklich," sagte er dem Obersten, als er ihm seine Wünsche ans Herz leg te. In der Ferne zärtliche Liebesbriefe empfangen und solche schreiben, muß die Sehnsucht nach dem geliebten Wesen bis zur Unertraglichkeit steigern, ich wenigstens sühle mich dieser Qual nicht gewachsen. So will ich mir denn daS beglückende Ja auS Melitta'S eigenem Munde erst dann holen, wenn ich mich nicht mehr von ihr zu trennen brauche und der Ver lobung in wenig Wochen die Hochzeit fo aen kann." Oberst Pleffenburg war natürlich mit Allem einverstanden, was der Fürst an zuordnen beliebte, und auch seine Gemah lin mußte sich fügen, so schwer eS ihr wurde. 9!un noch Monate lang das große Geheimniß mit sich herumtragen und Niemandem, nicht einmal Melitta selbst verrathen dürfen, daß .sie die Braut eines Fürsten sei ! Aber auch diese Pein würde a überstanden werden, und es war ja auch die letzte dieser langen, qualvollen, entbehrungsreichen Jahre. Der Fürst wollte noch den heutigen Thea terabend gemeinsam mit der Famlie genießen und dann nach dem.elven sofort abreisen. Den Tag widmete er fast ganz Melitta und während die Obristin alle Hände voll zu thun hatte, daS Diner herzurichten, welches der durchlauchtige Schwiegersohn auf ihre Bitte heute im Kreise der Familie einzunehmen gewillt war, saß dieser plaudernd mit dem schönen Mädchen im Salon. Im Nebenzimmer tauschten Schlohden und der Oberst Jugend-Erin nerungen aus und es war heute Alles so gemüthlich und behaglich bei Plessen bu'-g's, als habe das Glück bereits seinen Einzug hier gehalten. In der Brust deS jungen Fürsten wohnte eS gewiß; er fühlte sich so ruhig, so sicher in seinem, ihm von den Eltern zugesicherten Besitz der Geliebten. Daß sie selbst seine Werbung einst freudig aufnehmen würde, ja, daß ihm ihre kaum erwachte Liebe bereits geböre, oaran zweifelte er keinen Augen blick. Mein Gott, er war eben ein Fürst und von den Frauen verwöhnt noch nie hatte er ein Nein erhalten, selbst wo er nicht mit dem Herzen zugleich die Hand und eine Fürstenkrone geboten, und Melitta war sie nicht so lieb und herzig zu ihm, wie ein guter Kamerad, so weich und ungleich im Benehmen, wie ein verliebtes.Mädcben? .

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Nllt den hundert versteckten Anspielungen der Baronin, und der von Melitta soi)elß ersehnte Abend kam. ie wußte nicht, woran es lag, aber sie konnte heute mit ihrer Toilette für denselben gar nicht ferlig werden, kein Kleid erschien ihr hübsch genug und zum ersten Male im Leben ertappte sie sich dabei, daß sie ihren Spiegel fragte : Bin ich denn auch ein klein wenig schön? ' Und sie war schön in dem blaßrothen Kleide, das sie heut angelegt, schön wie eine frische Mairose, auf der noch der Thau der Frühlingönacht liegt. Beffer als ihr Spiegel sagten ihr das des Gra sen olms bewundernde Blicke, bewies es die Aufmerksamkeit, die man ihr zuwandte, als sie in ihrer Loge erschien. Und doch galt ihr das Alles wenig ; sie sehnte sich nur nach dem heißen Aufleuchteil eines einzigen Augenpaares, das sie nur zu wohl kannte, es die ganze Nacht in ihren Träumen geschaut hatte, und sie brauchte auch nicht lange darauf ZU warten, es nun in Wirklichkeit vor'sich zu sehen. Der Vorhang ging empor, das Vehm gericht mit den vermummten Nichtern zeigte sich und vor den Schranken stand, herrlich anzuschauen in der schimmernden Rüstung, hoch erhobenen Hauptes Graf Wetter vom Strahl Carlos Selden. Wahrlich, nicht wie ein Angeklag ter sah er aus, sondern wie ein stolzer Sieger und siegesgewiß und leuchtend flog auch sein Blick hinüber zu Melitta. Aber nur dies eine einzige Mal ; während des ganzen folgenden Abends schien sein Auge sie eher zu meiden als zu suchen, und doch tvußte sie, daß er nur für sie, für sie allein spiele. Und wie spielte er ! Nie ward die wilde Kühnheit des tapferen Flitters, der Hochmuth des stolzen Grafen, die. Rauhheit des strengen Vkoralisten aufgedrungener Frauenliebe gegenüber vollendeter dargestellt, als an diesem Abend von dem berühmten Gast. Aber auch das Käthchen war ihm eine würdige Partnerin ; die Darstellerin der Rolle brachte die hingebende, opferfreudige, duldende Liebe des Weibes zur Geltung. Dkelitta schaute und hörte wie gebannt.' Es erklangen Saiten in ihrem Herzen, deren Vorhandensein sie nicht geahnt, weil sie nie bisher von der Skala der Gefühle berührt worden waren. Sie erinnerte sich plötzlich, daß ein Lehrer einmal gesagt hatte, im Käthchen von Heilbronn werde die echte Weiberliebe, wie sie sein solle, verkörpert das also war echte Liebe, dies demüthige Dulden dies selbstlose Aufopfern. Welch' einen Eindruck aber machte diese Hingebung auch auf den Mann, dem sie dargebracht wurde ! So sehr er sich auch mühte und zwang, in Käthchen nur die Magd, ja die hergelaufene Dirne zu sehen, die Opferwilligkeit dieser reinen Liebe und die jugendfrische Schönheit des Bürgermädchens ergreifen doch sein tiefstes Herz. Er sträubt sich gegen sich selbst, er behandelt das liebliche Kind grausam ; nach und nach aber bricht immer wieder sein wahres Gefühl durch und er schützt es und hegt es, hüllt es in seine Ritterschärpe und ist für den Ruf dejielben besorgt. , Und dann zuletzt der glühende, sinnverwirrende Ausbruch seiner Leidenschaft, als ihm Käthchen vom Kaiser als Braut zugesprochen ist und er das erste Alleinsein mit ihr genießt. Melitta erschauerte, bis in's tiefste Herz, als Graf StrahlSelden mit vvr Erregung heiserer Stimme, vor Leidenschaft bebend, da flüsterte: ,Luerst mein süßes Kind muß ich dir sagen. Daß ich mit Liebe dir, unsäglich, ewig. Durch alle meine Sinne zugethan." (Fortsetzung folgt.) Lyinan Vappr Stove 2, 2 nud 4 Brenner. Ebenso leicht anzuzünden wie ine Easflamm. Der Brat- und Backofen kaan mit einem Brenner ge heizt werden. Monitor.Oel.Oefen. Alaskaka Refrigeratorl. EiSwasser-Behälter. Kochöfen und Ranges. Mantles und .Gratest f '(0nr? (TJENNETT 62 Oft Washington Str. Zur Sicherhett, . Bequemlichkeit und Sparsamkeit beim , . Kochen steht Gas unerreicht da. as-Oefen und GasmascÄiilen zum Kostenpreisk. GAS COMPANY, 47 Qoutb Pennsylvania Str. j. G. PAR80NS, Zöchm- AVzN Zlo. 30 M. Nasywgisnstr., öder der ,Newz-Ofstte.

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Für Schahmcister. Hcz Smart, von Lawrence Townfh!?, unterworfen der ?n,scheidung der republikavtsche RominationS'onvent on. Für County-Clcrk. TlurelluS I. Johce, unterworfen der nticbeidung der rexndlikanischen Sountn Sonventton 1886, Jobn Sk. Clinton, utW&:9llliäfilUKt Ut "-""antschen dward H. Dean, unttr4rfe ber entscheid, ,tr xullUanische .unt nvntio. Für Counth-AMor. Jobn W. Vsaff. ntrorfn der Entscheidung der rerublikanifche Eount? Convention. Samuel Ultxtiu, nterroorfe de, Entscheidung der xullikanischen Svunto Entin. Jobn Browning. nterworfen der Entscheidung der rexullikAnifch Skomtnation,Eonontis, 1. ivkai 1481. FürShcriss. Henrt, H. Skvllle, unterworfen der ntscheidung der rexnbUkanisch Eouvty Eonvkktlo 188S. Skichard (Z. Kolter, termorfe der Entscheidung der xubllkanifchkN Eount, En,cntio. George H. Carter. unterworfen der Sntschidung der demokratischen Eounty Enention. Lee Fulmer. unterworfen d,r ntscheidung der republikanischen Eount?Tonventio?. Für Coumy - Nrcordcr. Ougene Sanlcy, nnterwerfea der Entscheidung de rexublikant'chen Eounto EonVknti.n. Für Corourr. Dr. W. H. Wlkbard, ntrrfn der Entscheidung der rexubttkanschen 9Unrniation4 Enention. OhieaffO, 8t, Lonla and XlttNbuir Railroad. 8(it'tat)fU4 für durchgehend und Lokal-Züge. 17. Febr. Sl : lft lass dal Uin,DV0t, Indvll.. ! folgt:

Station. Schnll,g Pofi,g. Schnll,g eeom. bg.Jndiana!' 4:Vm N:4iv 4:Um H&Ml nt.amb'it, 6:30 13:69X01 6:41 6:13, . Slichmoni.... :1 , 1:37 7:ii , 4:d, m Dauto 8:57 3:81 8:&7 , . tau 8:68 . 3:47 , 8:69 , . Urbana S:de . 4:M 9:53 . , lumbu.... il:309hn tf:40 . 11: . , war! 13 53 1 2:378m m etubn,ill. 5:09 , 4:34 , Wh kling 6:31 8:03 , ittlburg.... 7:03 6:17 . , Harrtlburg..-. 4:15m 2:ra , alttmor.... 7:40, S: jAk . ashingto.. 8:80 :2 , , Vl)iladlxht. 7:50 5:15 . .... .ew Bort.... 11:) . 7:30 , Boston 4:35m 7:50?;m .

Täglich, f Täglich, ausgenommen Sonnkag. Pullann'4 Valaft, 45chlas. und Hotel-Wager durch btl Pittlbvrz. Harri bürg, hiladelxhta unt New York, ohn, Wechsel, los in Waaenwechsel ach LaUtmor, Qashingto und Boston. f"T7 Fahrkarte nach allen Oeftlich Städten tadln len HauxtFahrkartn,uru de4W.ftni und in dm Stadt'Bureau, Eck der Illinois und asbington Straß und im Union Depot Bureau Indianapolis, iu hab. Schlafwugnartn kvn. im Loraus gftchrt erden durch Upxli!a:,er bei dn genten im StadtButeau der im Unier Depot i Zndianaxoli, Ind. 9. st. Gering, A. s. P. ordoft.Gck Safhlug. ton und Zlltnoil Streik. Znd'xtt. ?al ElcCre, TOaa. lud4, vbi, .. Flkd, 0,l. Baff agi,r. und Ttkkt..eg, IZMllura. a. Wie Bee Line !" nach Sleveland, Lake.Chatauqna, Niagara Falls, Thousand Island, Lake George, Lake Cham. plain, Saratoga, White Monntaius, Olo Orchard, Rye Beach und alle Curpläe von ENGLAND mit ,wl echnlljSgn täglich. Die inztge ahn on Indianapolis nach CTew York and Bogton welch durchgehende va, In Verbindung tntt dr Lake Shor nd . nrral ttenbah bat. Die einzig ahn, eich t rad Eentral Dt in w Zork einlauft. in weftllch gehindkr Schnellzug würd ingerich. te und Paffaater, welch nach Vttssouri, Kansas, brasta, Eolorado, Vikrico und Eattsornia ntsn wollen, ftndn bkftt kkomadatton nd nidrig Rattn. drtsVillt. Van hol sich btS.J.lchl 4, gt, fUiiknnfi CJ Ticktl i allen rgulll:n Ttcket.Ossieel. S. V. T h o m a s, O. V. S k i n n e r, 4Znral Manager. Traf.gnt. . I. mtth, Sen. Paff. ?gt.. leveland, O. w. J. llcnol, Passagier.Agent. Jndianaplil, Ind. o. , ate Hau und 13 N. ild Jlltnot trat. H y QjOUIlVuIl JrwAlBAWYlCattACÖRT .(9-' Die kürlZste und direkteste Linie von 1sXJyTA.NA.FOIl& nach Frankfort, Delphi, Montieello, Michigu, Citv, Chicago, und alle Orten un nördliche Jndlaa, Vttchi ga, nördlichen Illinois, Wiöconfiu, Zova, Mwnesota, Nrbrat'a, Kansas. New Mericöj Dakota, Nelada, Clirado, Calisornie und Orezon. 2 direkte Züge täglich 2 von Indianapolis ach ibieago; .ebenso nach Michigau City. Slegautc Pnllman Schlafdaggons auf den Nachtzüg, Eepäeknrarken bis an's Reiseziel ertheilt. . ,in, ahn hat größer B uemlichkeiten ,dr lilltger Rate all rotr. lei,, und guipirung nicht , übertreffen. Stahl. elet. , iller Platform und Stoßkissin, Luftbremsen und a.'' modernen Ein rtchtungen, unübertrefflich Lorthe;' sllr Emtgra, ten, Land und Touristen. Bill te naq irgend ine Ort, der on ander Bahn birühi wrrd. ' Qnn an nördlich, südlich, bftltch ntt westlich , risn wünscht, kauf man nicht Hai ?htß vlllt, big ma unser Pr,s u. s. , gshn. Ogn Nähere wend an sich Kk.oI)sr JUmmottf iftrtkt Passagie, lg, eaiStntil vtrie, 3nUnsp''l, Jd. 9pi O. Crsoie. . . yneralZn,alter, vineral vafsagie. gent. htcags.ZIs. ciicl,,2I1.

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CiscoWn-Zctt-Taöcllc. Unkunst und Abgang der Cisenbanzüg in Zndlanapoli?, an und naü Sonn tag, den 2. Januar 1886. Sessersondill, Nadisou unl JndionapoNl Vistnbaiu. Abgang: nknnft: kd r tag. s 4.15 Bta I Z,dLadaU. 1.4 B 5Tv Y?l'A ? B a"k,rtögi.z5 Ca iltl i x tag. 6.45 l et gataViVS Z . .7." r" ? r? i 7( u i r. ta Laudalia Line. all rat .... r.? T 0R, p U.U0 Xtm Haut. ke. 4X0 t'.acinc mx 11x0 ch,,, RaU HnÄ(f...i'V0BT3 i fnt.... inen ffrsteft fc. X55fjtem3au...:oo?iOT Schnellzug...'." 335 Km Tlevelanl, Colnmbns, Ewktuuatt uuo Zcdla, 4,, euoavn. - Vk in. 71 WK nderso K... 10.10 Bm ci ,.t0.U , KB G,.... 7.10 R LJEoshen ?lZ.d0 a St 8 tflj 1.40 Ca an aii.iijrtpa nd.rfo e . 15 ftm I ll IS Km 11V et2l.lUJ3R0! Lightwood Division, C. .Ceiik 3. bgang tttttch. s.i0L. tsgltch. 1.40 Ca 10UC 11 Xm 11 Kai iu.iu wsm 11.1XJ 1.00 X täglich. 1.50 6 0 täglich. 7 l Ualtch. IM) Um tStUA .lUJSStm Tinenrnatt, Indianapolis, Lt. Linis n. Ehieags inoaDn. meutnan tvifton. KAout.. 4.00 v Sndian, Kcc. 11 'nta9(p. 1 i der ,.... 10 415 51 Ü SI S Weinn ati ee 11 SZ v . 8ii ,.. 35 5 TiNk. 6.4 Rm ttgttch 1 r. 4H4! Chicago Division. Ceo M url fr. 7.10V Tdic Lou . hieago KaUp.:r!J Jlra Bfjlent j b.lu 45 0 taglich I kk 11.10 B Ugttchscul.. ZLH v Lafaoeu ee ..11 UtM c.. S.4&MI inktnnati r. 6.20 ft VM4bg, Cincinnati & St. Lsnls isenbklzn VVVBV ich e aus gna Sonnt, i.uca 19UQ 5V $ tflgtlch U.44B 9 D fej aus. Sanntags .... 1.25 R R8dao et täglich 10. Western all... I.4JR bist Kokoras. Znd'l 2t. r täglich 4 33 Sa DAS 9x usge ommnSnnt.11.0 Bm Dccaulg, onatag 4.00 X8VU849 l täglich l h.. 4 65K Lastern Vail tgl 4i0S Chicago Kcrti Chicago Schnei 8 tag li.is v Schneviug... 4.1)0 Ca U0lcgorpr,,.ii.uu d l Zndpl'4 SU. I rxri 3.35 Wadash, Et. Louil So Pacific. thici! 7.15 B I 4j 2.15 tzi 5 ich k 7.10 d I hiK R ,tag tJmXm lol tVx..iI lit Det u Eh Uail. tz.15 AI ich. Su, und Fort Wa,n,.. 1.4g tr2olb Jt.ll oo so Sndiauapslil nd vineennes kisenbahu. Vail Eairo j 7.15 Bn in,,! Becia 41 Km Bi,nnl Kcc . 4.4 z m Ratl air. i n z, CwcwucUi,HamilnckIndiaapMGiseHah. zdx 5 StL N D 4.00 v I E,nnrzot2ce IM La .NIUlBtC OtSU I au. ii.u 3 dpi u t. .ii.o, tnD.r.5N.V 30 m 3d, u tsuisio 4 nm metnnatt IUc jw M 5diaaa, Vloomington undWeftern kisenbah. iiNail.. 7.50 anid Tkl J L c l.iv Jts r 13 00 u on st a ! taiu.5u b aft,rK S i. täglich 4 00 fl Ctnc Sxe 10.43 Ka tlanttciö. 3.45 K CiprtJ 8.3W K Oeftliche Didisiou. Oefti.kail....4.20Lm Tägl. epreß.... 0vAb tlantik ip.... 4 05R Pacific rxreß... 7 108 Sö 3 j 10 80 W,ft,r rp 4 45 Indianapolis nd vt. Lis Eisenbahn. Zag Intil, ee. täglich 7.2 oft u St 9j. 5.vOK S u St d r täglich I u e e.ioL Lim Ervtgl... 11.51 m v n S l täg ee 3.UC3 ol Pafsngr.1H 9c Da, r e ägl JS'Su Indianapolis Kc 15R Lonisville,New Aldany Se Chicago. ir.Li4. Chicago itßl..ll.lO?Jin Konen See 4 45KB ich Un hieag. El ail ll.lLNm Chicago i. tgl.. 340 Von, sc 10-OcCa ich. it, khie. 9t neu...... iwe Indianapolis, Decatnr Se Springsield. Dee Peo Vail. 8 nt I Schvell,ug el . 1 50S ontkzuma Are Zontezua Tee tgl aug Sonnt. lOZAb I ausg Sonnt... 151? Schnell,ug rs...l0 5b I aU 1 391t Züge mit r c, Lehnsefsel-Tar mit 1, Schlafwag, mu x, ParlcrEur. lili'ti, Kamin & Daylon Bahn. S-Tglich dkti Zgg, naS) und tn Eineinnati, und allen Ortschafte Nördlich, Oüblich u. Oelttich. Pünktliche Verbindung mit allen Zuge nach Dayton, Toledo, Xotzoit Suffinaw. Wegen Anöknnst nno Billet wende man sich an den Agenten, Seke Illinois Straße nd Kentncky Lvenne oder Union Depot. Sam. St,easo, GV. , 5. H. 4)ar,ard.'gt. OHIO INDIANA MICHIGAN THE BUSINESS HAN XThen he trmrels Trats to go qmlck, iraaltl tO bo comlortable, wants to aixive a dcatt&axicM on tiine, in fact, wants , strirtly buxtaau tHp, and consequently takes th popnlsr Wabash Route, feellng thatbe 1 sur to cmc liia engagemeots and continu to propr nd be Lappy. THE TOUHIST ITftS Ions? slnce chosea tha Wabash bj 'fh i arorite routetoalltha nmmer rtsortsof fk9 Hast, Nortli and West, and Winter KeacMt & the ßoutn. as the Gompaar haa i or rn peaa vided better aecommodationa and xnoru r4tractions than anj of Ita competidora for to Casaof travel. Tourist Tickets eaa b b4 at icducedratei ftt allprineipU effleeact" t&o Company. ,. THE PAKE LETH In acarehof newhome.-wher 2j e&a j f eure better retura for hlslabor, afcoaM ac raembex that the Wabaab ta ihn in im rlniwl routeto Arkansa. Texaa, Kamaa. Jii and all tointa South. West. andlfM and that round-trir land-exnloreM atTery lowrates are always on tale m ticket ofQcea. Deacriptiro adrerttalnt: b

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