Indiana Tribüne, Volume 9, Number 204, Indianapolis, Marion County, 14 April 1886 — Page 3

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Aachbarökinder.

Roman von B. W. Z eil. (Fortskvung.) Melitta erröthete leicht. Es waren in der Eelecta einige Stellen aus Nomeo und Julia vorgelesen und intcrpretirt worden. Die Lehrerin, eine alternde englische Miß und'entbusiastische Sbakespcareerehrerin, hatte die Schülerinnen begeistert auf die hohen Schönheiten des Werkes aufmerksam gemacht, auf Melitta's Frage aber, lvcshalb man es denn nicht ganz lese, geantwortet : O, einige Stellen darin eignen sich nicht zur Lektüre für junge Ladies." 3lm hatten die jungen Damen natürlich nichts Eilizeres zu thun gehabt, als das Werk zu Hause von Ä bis Z durchzustudiren, und Melitta kannte den Inhalt der Balkonscene sehr wohl. Der Hinweis des Grafen gerade auf diese Scene machte sie daher verlegen, ohne daß sie recht wußte, weshalb. Welch ein ungeheurer Unterschied aber zwischen der Lektüre eines Stückes und dessen lebendiger Darstellung auf der Bühne ist, lernte sie begreisen, als sich nun diese Balkonscene wirklich vor ihr abspielte. Wie war da Alles glühende, sinnbethorende Leidenschaft, wie zitterte in jedem Worte der Nachhall eines seligen Liebesrausches ! Und dazu diese Julia, dieser Nomeo! Die vollendete Darstellung, die reale Verkörperung der Intentionen des Dich'ters riß die Hörer mit sich fort; man fand nicht nur Alles, was auf der Bühne gethan und gesprochen wurde, durchaus natürlich, man lebte es mit, und die Todteiistille, welche in diesem 'itaume trotz der Anwesenheit Tausender herrschte, war die glänzendste Anerkenuuttg des Dichtevgenius des großen Briten, sowohl alö der Kunst seiner Dar steller. Der Vorhang siel. Erst sekundenlal. ges Schweigen, dann rasender 'Beifall des enthusiasmirien Publikums und stürmischer Hervittuf der Künstler, Nomeo und Julia erschienen und nelgten sich dankend. Als Carlos Selden aber das stolze Haupt wieder hob. blitzte ein langer, zunveitdev Blick hinauf zur Ples iendura scheu LoSe. Hatte er trotz seines seelenvollen Spiels Zeit gefunden, die selleile Schönheit '!elitt's zu bemerken, oder war er von einein der Genossin ans sie aufmerksam gclllacht worden wer :volltk es sagen ? Jedenfalls hatte die bristin, und zwar mit äußerster Jndigr Nation, diesen Blick bemerkt, nicht, s? Melitta und der Fürst. Das junge Lkädchen saß bleich, stumm, mit nieder gesenktem Blick da, ab und zu schüttelte öen zarten Korper ein leichtes Frösteln, sie überstarke seelische Bewegung durch bebte ihn mit Fieberschauern. Jetzt -leigte sich Fürst Werdau tief zu ihr nieDer. Melitta!" sagte er weich es war das rrjtt Mal. daß er sich diese Vertraulich!eit erlaubte. Sie hob die dunkeln, von Thränen leicht umschleierten Augen zu ihm empor. Den Ton hatte sie gehört, das Wort wohl kaum verstanden. Ich habe soeben die köstlichste Stunde meines Lebens genossen," fuhr er flüsternd,. erregt, fort. Ich sah einer Jung frau Seele aus dem Ziindertraum erwachen iwrn wird dies Erwacken gehören, Z)!elitta von Plessenburg r Die junge Baroneß zuckte zusammen. Hatte sie nicht vor wenig Wochen just dieselben Worte gehört, nur aus anderem Munde war es nicht Ernst Weldingen gewesen, der sie gesprochen ? Gewiß, jetzt wußte sie es und jetzt verstand sie den lnn oer Worte aucy plotzilcy. a, ja, ihre Seele, ihr Herz war erwacht, das kündeten die wild hämmernden Schläge desselben nur zu deutlich. Aber das Bilo, das vor dem erwachten Herzen stand, trug nicht Ernst Weldingen'ö liebvertraute Züge,. es glich auch nicht Graf Solms es war Romeo, Earlos Sel den. Und während diese Erkenntniß wie ein greller Blitz durch Melitta's Hirn fuhr, besann sie sich, daß Solms noch immer der Antwort harre. Die zwei letzten Stunden hatten das harmlose Kind zum Weibe gemacht, das da instinktiv errieth, was sich hinter der Frage des Grafen barg. Dieser Mann begehrte . sie zur Gattin und seine Werbung ward von den Eltern begünstigt. Was sollt; sie ihm antworten, das nicht ein Ja enthielt und das Nein schonungsvoll verhüllte ? Die Persönlichkeit des Grafen war ihr durchaus sympathisch. Hätte sie vor ihm nicht Ernst Weldingen gekannt und wäre der heutige Abend nicht 'gewesen, sie hätte wohl mit Freuden seine Werbung angenommen. So aber war es unmöglich, und endlich kam nun auch leise zögernd ihre Ant wort: , Wenn Sie ein so feiner Psychologe sind, Graf Solms, sollten Sie besser als ich wissen, daß die erwachte Seele ihren Flug frei bestimmt und sich die Bahn nicht sorzeichnen läßt." Der Fürst blickte sie überrascht an. Wär aus der Schülerin so urplötzlich eine Meisterin geworden ? Denn meiste? lich gewandt war dieses feine Ausweichen sicherlich. Ehe er jedoch eine Antwort geben konnte, ging der Borhang wieder auf und die Borstellung nahm ih ren Fortgang, ohne daß sich im weiteren Verlauf derselben Gelegenheit gefunden hätte, ein längeres Gespräch mit Melitta anzuknüpfen. Letztere hätte auch kaum Klarheit des Denkens genug besessen, ein solches zu führen.. Ihre ganze Seele war bei den Borgängen auf der Bühne, sie jauchzte und weinte mit Julia, glühte und zitterte mit Nomeo, sie war außer sich. - : Was aber ihre leidenschaftliche Erregung nur noch steigern konnte, war der Umstand, daß 3komeo-Selden, so oft es die Handlung nur gestattete. Blick und Wort nach, ihrer Loge richtete, und sie konnte sich nicht verhehlen, daß dabei sein glühendes Auge sie suchte. Peinlich da von berührt, der Gegenstand so auffallen der Aufmerksamkeit zu sein, barg sie end lich ihr Gesicht hinter dem Fächer, bis dann endlich der erschütternde Schlußakt ie Alles versessen ließ und sie bleich, tarr, mit entsetztem Blick dasaß, als könle sie das ungeheure Leid nicht. fassen, das sich auf der Bühne vor ihr abspielte. Und dann zuletzt da? Sterben der beiden

,Ugendcyi?nen Menschen, vieeven nocy im seligen Liebesrausch geschwelgt sterben, weil es ein unheilvolles, blindes Verkängniß so gewollt Melitta war'sj als packe eine eisigkalte Hand nach ihrem Herzen und vresse es zusammen. Sie hätte aufschreien mögen und sah Wirrum sich. Sie sind unwohl," sagte Fürst Werbau erschreckt, sich hastig erhebend. Er hatte kein Auge von ihr verwandt und sab sich fragend nach der Obristin um, damit sie der Iota Hilfe leiste. Zum (iHiick senkte sich in diesem Monmil der Vorhang herab und in dem Beifallsju: bel, dem stürmischen Hervorrufe der Darsteller blieb der kleine Zwischenfall in der Loge unbemerkt. Doch nicht ganz; Earloö Selden war der Vorgang nicht entgangen und bei jedem Abgange. da Künstler ward wieder und immer wieder gerufen warf er einen hastigen Blick hinauf auf das bleiche Mädchenbild, das zurückgesunken im Fauteuil lehnte, ivährend die Herren verlegen dabei standen und die bristm sich über die Tochter beugte, um deren Stirn mit duftender Essenz zu reiben. Ehe noch das Haus sich geleert hatte, erholte sich Melitta. Verwirrt bat sie oer Störung wegen um Verzeihung und ließ sich dann vom Fürsten in den Vurnus hüllen. Als sie dieser darauf langsam durch die noch sehr belebten Gänge dem Ausgange zuführte, wo der Wagen wartete, kam ihnen eine hohe Gestatt, in einen langen Mantel gehüllt, entgegen und zugleich ging ein Flüstern durch die ökeihen : Er selbst Carlos Seiden dort seht doch !" Und dazwischen tönte manche leise Stimme : Ah wie schön er ist, auch außerhalb ser Bühne V Melitta blickte auf. Der Künstler kam gerade tuf sie zu, der Mantel mochte das noch nicht abgelegte Bühnenlostüm verbüllen, auf dem edlen, charaktervollen Geficht waren noch Spuren der Schminke erkennbar. Er trat jetzt ehrerbietig zur Seite, um das Paar vorbeizkfüllen, dabei streifte sein Mantel Melitta's Kleid, und sie fühlte, daß seine Augen auf sie gerichtet waren, pbschon sie die ihrigen nicht erhob. Reicht hehenh schritj, sie n ihm vorüber. Ein großer Künstler, dieser Herr Selden, aber ein sebr arroganter Mensch," sagte dann im Äagen die Varomn, nachdem man sich von den Herren getrennt. Der Oberst lachte gut gelaunt. Das sind sie bekanntlich Alle, meine Theure. Uebrigens ein genußreicher Abend, der heutige, wenn nicht Melitta zuletzt uns noch den kleinen Schrecken eingejagt hätte, Ei," sagte er, zärtlich der Tochter Hand ergreifend, nie hätte ich meinem Wildfang eine derartige Gefühlsüberschwänglichkeit zugemuthet aber man kennt sich eben bei Euch Weibern V. . fl .? "

VlUV. Melitta lächelte ihm dankbar zu, antwertete aber nicht. Als der Wagen vor ihrem Hause hielt, athmete sie auf, sagte aber in der Wohnung hastig den Eltern Gute Nacht und begab sich auf ihr Zimmer. Hier sank sie, beide Hände por das Gesicht schlagend, auf einen Stuhl nieder ihr Lager blieb diese Nacht unberührt, 7. Am nächsten Vormittag erschienen dii Herren schon zeitig im Plessenburg'schen Hause, eigentlich zu zeitig für Leute, die doch' an HoszeremonieÜ gewöhnt sein nußten, wie die Obristin im Stillen sich agte. Ihr Gemahl aber empsing die öäste in bester Laune ; bewies ihm doch zieser beschleunigte Besuch am besten, velch' eine Leidenschaft der Fürst bereits Är Melitta gefaßt haben mußte, und er )atte sich nicht geirrt. Fürst Werdau zatte die Zeit nicht erwarten können, in er er die junge Baroneß wiedersehen jnd sich persönlich von ihrem Wohlsein verde überzeugen können. Sie hatte sein zanzeö Sein und Denken im Sturme ge 'angen genommen und er befand sich in :iner Aufregung, wie er sie bisher nie ge'annt. Mein Gott, Durchlaucht," hatte Graf Schlohden im Hotel gesagt, etwas mißge !aunt darüber, daß er so früh schon das veiche Bett verlassen mußte, man sollte wirklich meinen,Melitta Plesienburg wäre )ie erste schöne Frau, die Ihnen im Le?en begegnet. . Ich freue mich ja dieser Begeisterung, doch flammt sie mir fast zu )och empor." ..Vielleicht weil ich so viel schönen grauen im Leben begegnete und sie yanz lenau kennen lernte, entzückt mich dleses kindlich reine, unschuldige Mädchen so xUx alle Maßen," war des Fürsten Antvort gewesen. Äcelitta besitzt Geist ind Seele und Leidenschaft, und weiß )as Alles kaum, sie macht den Eindruck, ils ob sie in jeder Stunde erst sich elbst entdecke, und ich kann mir nichts Wonnigeres denken, als alle Phasen ieses seelischen Erwachens zu beobachen: - Leider wissen Sie, daß das nicht zeht meine beiden Aerzte bestehen mrauf, daß ich wenigstens drei Monate in Egypten leben soll, ehe ich mich vernähle. Ja. ja, Durchlaucht es war :ben ein tolles Jahr, das letzte in Va :is !" Und doch nicht so wüst und wild, wie :s andere junge Männer in meiner Le ?ensstellung durchtosen. Gott sei Dank, ich habe mir mein Herz bewahrt und die Fähigkeit, eine tiefe, reine Liebe zu emzsinden. So kann ich dem Schicksal richt dankbar genug sein - und Ihnen nit, Schlohden , daß es mir so bald :in Wesen in den Weg geführt, was )ieser Liebe würdig. Ei, alter Freund, )as soll einmal eine Ehe werden ! We rige Fürsten Werdau mögen eine ähnliche. Patriarchalisch glückliche gesübrt zaben!" Da hatte sich der alte Graf gerührt uij die Hand semes jungen Gebieters gereigt und wenigstens den Versuch ge nacht, diese zu küssen, wenn er auchwuß:e, daß der Fürst dies nie zugab. Und )ann waren Beide hinausgefahren zu plessenburg's, und wir sinden sie nun im Salon der Familie, dem Hausherrn gezenüber. Ob. Melitta wieder ganz wohl ist m, Durchlaucht werden sich bald selber avon überzeugen können. Ein wenig gleich sah sie beim Frühstück aus, aber las ist auch Alles. Uebrigens seHte ,j.ch

öen kleinen Ohntn'schtsanfaU mehr as Rechnung der Hitze im Theater gestM Zlbend sie war wahrhaft betäuben---tls daß ich ihn der Wirkung des Stückes . zuschreibe. Ich habe darüber noch gester, .1 Zlvend mit meiner Frau debattirt. M .itta hat, Gott sei Dank, keine Nerv n, venigstens habe ich nie bisher etwas aivn verspürt." Schlohden lachte. So gleicht sie darin nicht ihrer z k?utlxx 'i" jagte er mit gutmüthiger Irr nie, ?iß sich aber auf die Lippen, als in .'oem'elben Moment die Baronin eiwirat.

, Zürst Werdau mußte sich Zwang anthun. ?te Liebenswürdigkeiten der aine mit Haltung über sich ergehen zu lassen, enn es peinigte ihn, daß Melitta noch richt erschien, und er sah fast unverwandt räch der Thüre. Der Oberst bemerkte eine Ungeduld und erhob sich, die Tocher zu holen. Wenige Minuten später rat sie an der Hand des Vaters zu den öästen. ' Sie hatte ein einfaches schwarzes Kleid . in, das ihre heutige Blässe noch mehr hervortreten ließ,dennoch sah sie wunderar schön aus mit diesem, ihrem Gesicht ?isher sremden, sinnenden Zug um Mund ind klugen. Der Fürst eilte auf sie zu lud küßte ihre fornd. Ich danke Ihnen, Herr Graf," entzegnete sie freundlich auf feine theilnehnende Frage nach ihrem Befinden, es zeht mir gut. Selbst aber, wenn mir er gestrige Theaterabend die nachthei'.igsten Folgen gebracht hätte, so wollte .ch ihn doch nicht aus meinem Leben ge irichen haben." Genau so ergeht es nur, mein gnädiges Fräulein," entgegnet? Graf Solms, hre kleine Hand warm umfassend, schlohden aber scherzte : Unsere liebe Melitta hat doch nicht Trauer angelegt um die beiden Men'chen, deren Sterben ihr gestern Abend 0 zu Herzen ging? Das schwarze Gevand, das sie im Gegensatz zu dem gest:igen hellleuchtenden trägt, fällt mir tUf." ,,O, das ist ein Zufall," gab sie launig Zurück. Romeo und Julia sind seit JahrHunderten todt, die Trauerzeit um sie also längst verjährt. Ihre Itepräsentanten )on gestern Abend aber leben ja und sin vohlauf." Und wenn dem nicht so wäre, was lümmerte es uns V mischte sich die Ba conin hier ziemlich gereizt dazwischen. Menschen aus jener Sphäre können ins doch nur insoweit interessiren, als sie ans durch ihre Kunst Unterhaltung bereiten, und dafür werden sie eben be.ahlt." Das dürste doch eine Auffassung von )er Stellung eines Künstlers von Gottes Gnaden sein, mit der Sie ziemlich insolirt dastehen, gnädigste Frau," opponirte zi'er der Fürst, dessen menschenfreundlich tolerante Gesinnung durch den krassen Hochmuth dieser Frau verletzt wurde. Bic zuckte die Achseln, und schien es nicht )er Mühe werth zu halten, weiter auf )ies Thema einzugehen. Bald kam dann ruch eine andere allgemeine Unterhallung in Fluß, in deren Verlauf die Obri,tin Gelegenheit fand, Schlohden bei Seite zu ziehen und ihn keife zu fragen, b Durchlaucht nicht vielleicht den Wunsch hegen sollten, unter vier Augen nit.Acelitta zu sprechen, eö würde sich as ja leicht arrangiren lassen. Schlyhen bat aber, nur Alles ruhig seinenLang gehen zu lassen und nichts zu über:ilen. Der fürstliche Goldfisch ist JHien sicher," sagte er ;um Schluß mit leichter Ironie. Die Baronin lächelte ihm gnädig zu und wandte sich dann vieder zu den Uebrigen. FürstWerdau hatte eben eine allgemeine Spazierfahrt für den Nachmittag vorgeschlagen und als Ziel einen der schönsten Punkte in der Umgebung von S. bezeichnet. Melitta stimmte lebhaft bei, und somit ivar die Majorität gesichert, AZqn perabredete dann noch die Stunde der Ab fahrt und die Henen verabschiedeten sich, )en Oberst wie gestern mit sich führend. Es war eine köstliche Maifahrt in's Grüne hinaus, die am Nachmittag pünktlich ins Werk gesetzt wurde. Im ersten Wagen fuhren die. beiden Damen mit dem Fürsten, im darauf folgenden Cab führte Schlohden, selbst kutschirend, seinen Freund Plessenburg. Melitta hätte für ihr Leben gern den vierten Platz im Wagen durch Sabine Weldingen besetzt, aber ihre Mutter erklärte auf ihre diesbezügliche Bitte, daß daran kein Gedanke sei, und so mußte sie sich fügen. Trotz dieses kleinen Fehlschlags war sie in heiterer Laune, und da der Fürst dieselbe theilte, bemächtigte sich bald die sroylichste Stimmung der klemm GeseVschaft. Was giebt man heut im Stadtthea:er V fragte Melitta plötzlich ganz un vermittelt in eine animitte Unterhaltung hinein, die der Fürst mit ihrer Mama über Pariser Wettrennen führte. Er sah sie lächelnd an. Noch immer bei Nomeo und Julia, gnädiges Fräulein V 0 nein," sagte sie, leicht erröthend. Es siel mir nur so gerade ein." Jedenfalls ht aber ein stiller Her' zenswunsch Ihre Gedanken auf diese Bahn gelenkt. Nun, heut wird irgend ein Lust spiel gegeben, in welchem der berühmte Gast natürlich nicht mitwirkt; für morgen aber ist Käthchen von Heilbronn ange kündigt und falls Frau Mama nicht an ders bestimmt, sehen wir es uns an. Nur müssen Siev?rsprechen,nicht wieder krank zu werden." Wie gut Sie sind, Graf Solms!" rief Melitta freudia, ihm die kleine Hand zum Dank entgegenstreckend, die er innig umfaßte und sie für einige Sekunden fest drückte. :?!icht wahr, Mama du erlaubst mir doch den zweiten Theaterbesuch V fragte sie dann, und zögernd entgegnete diese : Nicht eben gern es regt dich nun einmal zu sehr aus. Wenn aber Graf Solms bittet, wird schwer Jemand wi derstehen können," fügte sie mit verbindlichem Lächeln hinzu. So war die Angelegenheit zu Melitta's Freude entschieden. Bald darauf hatte die Fahrt ihr Ende erreicht und man hielt vor dem Etablissement, in dem man den Nachmittag zu verbringen ge dachte. Die parkähnlichen Anlagen, welche dasselbe umgaben, prangten im kost liebsten ersten Maienarün, das bier und

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Schleier oie Baume einhüllte, an anderen, mehr entwickelten, aber unter der Weißen Blüthenpracht fast verschwand. Die halb versteckt liegenden Lauben, welche sich zu beiden Seiten des Hauptganges hinzogen, waren heut, am Wochentage, nur wenig besetzt ; nur vereinzelt sah man einige distinguirte Familien der Stadt hier ihren Kaffee einnehmen. In einer dieser Lauben, die von' blühenden Kirschbäumen gebildet wurde, nahm denn auch die Familie Plessenburg-mit den Gästen Play, und als bald daraus der dustende braune Trank kredenzt ivurde, ließ es sich Melitta nicht nehmen, in liebenswürdigster Laune die Wirthin zu machen. Fürst Werdau folgte dabei mit entzücktem Bild jeder ihrer anmutbiaen Bewegungen, und als eben ein leiser Windhauch durch die Zweige strich und Melitta's dunkles Gelock mit weißen Blüthenblättern überschüttete, war er so ganz bewunderndes Schauen, daß er vergaß, die gefüllte Schale aus ihrer Hand zu nehmen, die sie ihm eben dar bot. Unser lieber Graf träumt mit offenen Augen," mahnte Schlohden lächelnd, als er sah, wie sich des jungen Mädchens Antlitz mit Purpurro'the übergoß bei dem heißen, starr auf sie gerichteten Blick des Fürsten. Dieser fuhr zusammen und nahm hastig mit elnigen entschuldigenden Worten die Tasse in Empfailg ; als Melitta aber jetzt dem Vater eine solche reichen wollte,, klirrte das Porzellan plötzlich in ihrer Hand, bei dem Versuche, es zu halten, schwankte sie und siel halb auf die Knie, während das braune Naß sich über ihren Anzug ergoß und die Scher ben des zerbrochenen Geschirrs bis auf den Weg hinaus flogen zu den Füßen zweier Herren, die eben denselben herab kamen. ,Aber, Melitta wie kann man so entsetzlich ungeschickt sein," grollte die Obristin, Schlohden aber lachte und der purst war schon bei derZusammengesun kenen, um ihr emporzuhelfen. Das gnädige Fräulein wollte Ihnen in kindlicher Verehrung die Schale knie? end überreichen. Herr Oberst," scherzte er dabei,Dann ergriff er eine Serviette vom Kasseetisch und bemühte sich, Melitta's ttleid zu trocknen. O, es schadet nichts," wehrte diese ganz verwirrt. Ich weiß nicht, wie es kam es scheint einmal mein Schicksal, ewig Ihre Ritterdienste in Anspruch neh men zu müssen , ich bin untröstlich da rüber." ; Und ich glücklich," flüsterte er. noch immer um sie bemüht, leise und innig. Das Schicksal scheint mir in diesem Falle nicht, wie gewöhnlich, blind, sondern wunderbar vernünftig, und ich beuge mich ihm dankbar," Währenddem hatten die beiden eben angekommenen Herren in der Laube gegenüber Platz genommen und diesen Vorgang genau beobachtet. Der Eine von ihnen sammelte jetzt sogar sorgsam die werthlosen Scherben der Tasse und legte sie vor sich au? den Tisch, als seien sie etwas sehr Kostbares. Der Obristin fiel dies Gebühren auf sie nahm ihr Lorgnon vor's Auge und rief gleich darauf, sehr unangenehm berührt, wie ?s schien : . Täusche ich mich nur, oder ist es wirklich der Schauspieler von gestern Abend, der da eben so ostentativ die Scherben zu sammensucht?" Wenn du EarloS Seiden leinst, so hast du recht gesehen," versetzte der Oberst gleichmüthig, nach der Laube hinüberschauend und eben auf einen von dort empfangenen Gruß dankend. Und dieser Mensch grüßt dich was giebt ihm ein ölecht dazu V fuhr die Dame aani aulaereat kort. (Fortsebung folgt.) Lyman Vapor Stove 2, 3 und 4 Brenner Ebenso leicht anzuzünden wie ine SaSflamme, TerBrat- und Lackofen kann mit einem Brenner ge heitzt erden. Monitor-Oel-Okfen. Alatkaka Rrfrigerator. EiSwasserBehälter. Kochöfen und Ranges. .Mantles und .Grate t-Ail&mi AH& WV' t P oENjNETJ 2 Ost Washington Str. Zur Sicherhett, Bequemlichkeit, und Sparsamkeit beim Kochen steht Gas umneicht da. las-Oefen nd GasmsstHinett zum Kopenpreise. GAS COMPANY, 47 Qoutb Pennsylvania Otv. J. Ö. PARSONS, MIM - AVIS 8 Llo. Z 5?. Vasgkgtonstr., tter der ,?!edzvsfitt.

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Politische Nnzeigen.

Für Schatzmeister. Hez Smart, von Lawrence Townsh'x, unterworfen der Entscheidung der exudlikanische ominations'vonvent on Für Cvunty-Clttk. AureltuS I. Joke,. ntr,,fn der nf cfteifr der rexub'tkantschen ountt) Sonvention l&tti. Jobn 51. Clinton, unterworfen der Entkcheidung der rexudlttanische Eunt, vention l. ' (Zdward H Dean, nterworfeu der utscheiduag dir rexubttkanischtn Eount gonvention. Für Counly.Anditor. Job W. Pfaff, unterworse der Entscheidung Ut republikanischen unt, Eonntton. Samuel Merrill, uotkrrfen der Entscheidung der publikantsche ount, NvtNtt. Jobn Browning, nterrorfe der Entscheidung der republikanische omtnatlon-Eonv,ti,n, 1. Rat 18. Für Sheriff. Henry H. lJevllle. unterworfen der Entscheidung der republikanisch ount, ConvcAtioM 18b. Slkchard C Göltet, unterworfen der ntscheiduni der republikanischen Eount, Eonocntiou. G,orge H. Carter, unterworse der Entscheidung der demokratische Eount? Eonventton. Lee Fulmer, unterworfen dr Entscheidung der republikanischen EountvLonoenlio. Filr Couvly - Recorder. Eugene Saulcy, nnterworse der Entscheidung der rexublikant'chen Eounty Eonoention. Für Coroucr. Dr. W. H. Wiihard, unterworfen der Entscheidung der rexublikanschen .inationa Eonventton. 01iloa.go, 8t. LonlH a.o) Flttstmrg' Xlallroad. 8eti'abn stt durchgehend nd LokalZSge. , 17. Febr. 1B8 : fitgt ttlafl da Union.?, Jndpl i folgt: Vtatisneu. iSchnkizg iPftug.,SchnRzg Ieeo. ba.Jndiana,l' Unk.itunb'gEtt, 4:8m 1 10:45 l3: 4:559Hn t4.009i 6:i.i. :50. 6:30 , : , 8:57 , :!S ( 9:5 6:41 , 7:il , 8:57 , 3:59 , 9:53 . , tyo.... m Danton...... , Ptaua m Ukbana , Colunou.... eroark w SteubenviK. . beelina 1:37 3; 33 , 3:17 , 4:51 :40 n:30i u:M , 13 53 5:9 , :8? 7:03 . i2:37Qm 4:34 . 8:03 :n . , ittßburg.... , bantiburg... 4:t5öm 2:SK t: , autore... . Washington. . Philadelphia .Reu, Vort... Boston , 7:40 8:60 7:50 . 0:) , 6:15 . 7:3ü . 7..0 ll:2i) . 8:2501 Täglich. Tkgltch. genommen Sonntag. Pllann' 1'alaft, chlaf. und Hotel. Säger durch btl Ptttebvrg. Harritburg, Ptztladelphta und ,w York, ohn öechsel, Blo ein Wag, Wechsel ach alttmor. shingto und oiton. E3F Fahrkarten nach oBen Oeftltcheu Städte tortli allen HauptZahrkartn.reau de Westen nd t de Stadt.Kureau, Ecke der Jllinot und Oasdwgton Straß und ia Union Depot Bureau Jdiaapolt, 1 hab. Schlaswagnarten kdn tat Voraus gesichert erd durch ppltkat'.or bei dnantn i GtgdtBuru der im Uuioi Depot 1 ZndianaroU, Ind. H. N. verlng, . S. P. , ordoft.Eck afhtug. ton und JUtnoi Streit. Znd'rl. Vae CteOtf0 Hanacei, ,ludu. Ohio V. . S d. Zeul. Va,gi. und rtcket.Ugr Vt?. Wie Bee Line !" nach Kleveland, Lake Chatanqua, Niagara Fall, Thoufaud Island, Lake George, Lake Kham. plain, Saratoga. White Monntains, Old Orchard, Rye Beach und alle Kurplätze von NW ENGLAND tt zwei echnellzagen täglich. Die einzige ah 0 Jndianapolt nach - New York and Boston ich durchgehend Wage In BerdidI it der Lake hör nd . Z. entral Etsenbah hat. Die einzig Lab, welch i Srand ntral Derot t ew Zork inlaust. Ein westlich gehender Schnellzug wurde ingerich tet und Paffagiere, welch nach rffouri. Kausal, Rdraka, Eolorado, e Vkextco und Eattfornta reise ollen, ftdbeft Ulomadatio und niedrige aten. Nu drels. 0 tllete. an hol sich bei A. I. R t ch , l , lget, ulkunft ry kicket i Be reguläre Ttcket.Ofsiee. S. B. T h 0 m a . O. B. S k i n e r, Seneral Vanager. rrasftk'Sgent. Tl. I. mith, Se. Paff, gt., leveland, O. W. J. Nlohole, Passagier.Vget. Jndianapoli, Ind. . Z Bat Hau, nd 136 .. Slld 33inil LtraZ. oA lp3Ul S YlUt, X W AlBOY CHtCACO RTL(0Die kürzzfle und direkteste Linie von lTTZA.ViA.TOJT& nch Frankfort, Delphi. Montieello, Michigan Citv, Chicago, nud allen Orten 1. nördlichen Jndianu, Michi gau, nördlichen Illinois, Wiiconstn, Jova, Minnesota, Nebrai'a, Kansas, New Vericoz Dakota, Retzada, k.'lirado, Kalifornien nd Orezou. 2 direkte güqe täglich 2 don Indianapolis nach ti'ieago; ebenso ach Michigan City. Elegante. Pnllmann Schlaf vaggout auf den Nachtzüg... Oepäckuiarke bi an' Reiseziel ertheilt. in ahn hat größer 9 uemltchketti der billiger Rate als ir. 0'let und gquipirung tcht öenrenen. tahlit. , Mtller Platfor ''und tStoirifs, Lustbremse und a. oder Ei. , richtungen, uuüdertreffttch orthet' skr Emtgr,, ten, Lvd undrnrtftn,BUi,t n irgend it Ort, der on anderen Bahn enibi wird. a nördlich, sudlich, östlich aver efllich z reist n wünscht, lause mn nicht Hai )ig illet, ' bi mo unser Preis . s. . gesehe. . 8ee ahere d a sich a Sovvrt) , ' Distrikt Pafsagi Agent, . vlth JZltn,i, Straß. Jndtnax,' g. Zd. Tod O. Curfo. O. G. CeUK.. Axal Vffa,t 3, W wiirnH! r"-7. " ". ;

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Louis u. tzieag. tsenoaou. nunan tvisto. ckoniio.. 4.oo Cm Sndiana, ee. tt U KL'ill,,kP. ,li v,r ,.... 32 tneinnati Ae 11 23 C.BI c. 5 9tu ine. 6.40 T eia 9 n i Mglich , ee. 4.55 B Chicago Division. Butt t. 7.10t3m lieaao nU . :3.10 9t C&lc üu täglich .. 3.34 6 .11 1 5 KaU .. ..45 Iftrn ( 5.10 U glich I re llio tnetnuatt e. 3 yittZburg, ineinnatt Se St. Louis Zisntah VPWVP .ich e au. l täglich 33 B l go Sonnt. 9.43 Km t tX laBmcnao tm m. mt 9 JkH N? iulai. IVP B ommenvonnt.ll 0 B Dtauig. tag 4.00 9t R9S9J ?tä,lichh.. 4 65 Lastern Vail tgl 4 Chicago Keut, khieago Schnell ig tag H.15V Chicago nreß. 110 85 I taguq ll.ttCa 2) i al. e,tagg .... 4.34 Kw VOS4-B Er tlgltch 10.30 kfterail... 9.40 9t -via Zkokorao. 2d Lo. chllza... 4.00 B Jndxl's ö. rpr 31 b abäst, St. Louis ie pacisie. Dtt K ihie Ukil 7.15 4bt3trtg t.06B xoi t r..,K (0 Km 2)ct 4H all. 1 15 Rl Thitc 1! 9im (it.. 7.10 d I VCiA. Cit unV Detr it Told M Fort a,.. 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