Indiana Tribüne, Volume 9, Number 204, Indianapolis, Marion County, 14 April 1886 — Page 1

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Neues per Telegraph. i W 1 1 1 i u I i 0 t c n. Oasht ae o. D. C..14 April. '. Strichregen, etwa ärmere. Temptra tur. Südwind. Die aufrührerischen Polen. Detroit. 14. April. Unter den Pole herrscht große .Ausregung, indem der Bischos Hastbtsehle gegen zehn pro minent Angehörige der KolasinSki-Par-tei wegen Eigenthumistörung erwirkte. Eine Anzahl Polen hat sich' mit Waffen versehen um die Bedrohten zu rertheidi gen. Müb e lpres e. P ittöbur. 14. April. Die MS belfadrikanten sind von ihren Ardeitern benachrichtigt vordtn. dak ein Lohnaus schlag von 20 Prozent am 1. Mai erwartet wird, und dak von diesem Tage an blok acht Stunden gearbeitet werden soll Die Forderung wird wahrscheinlich bewilligt werden, aber die Preise der Möbel werden entsprechend erhöbt werden. Gbitorielles. Es ist possierlich, wie sich der Con greß gegenüber der Arbeiterfrage benimmt. Possierlich deshalb, weil die meisten Mitglieder gerne des Stimmen fangs halber Etwas thun möchten, aber nicht wissen, was sie thun sollen, und weil ihnen durch die kapitalistische Verfassung Hände und Füße gebunden sind. Jetzt sind sie auf den klugen Gedanken verfallen, eine Commission aufzustellen, welche'untersuchen . und den Congreß informiren soll. Jnformiren ist gut. Allerdings die Aemterjagd W den Her ren Congreßmitgliedern sehr wenig Zeit, sich selber zu informiren. . Den Arbeitern, welche am Lohne zu verlieren fürchten, wenn der Werktag um ein Fünftel verkürzt werden soll, und welche deshalb die Bewegung um dieses größere Maß von Freiheit nicht unter stützen wollen, sei gesagt, daß jede Verkürzung des Werktags früher oder spater einer Lohnvermehrung gleichkommt. Das war die Erfahrung in England, als dort der neunstündige, und in den Ver. Staa ten, als hier der verkürzte zehnstündige Werktag eingeführt wurde. In aller Welt aber sind diejenigen Arbeiteram schlechtesten bezahlt, welche die längsten Werktage haben. Das eben ist der Vortheil, welchen der freiere Mann aus dem Bewußtsein der Freiheit erzielt, daß er den Werth seiner Arbeit höher veran schlagt als der sklavischere Arbeiter und daher diesen höheren Werth auch im höheren Lohne erzwingt. Wer in der heutigenGesellschaft nicht Ambos sein will, muß selbst Hammer sein. Diese grausame Nothwendigkeit ist nicht von den Arbeitern geschassensie stammt, wie klle bestehenden gesellschast lichen Einrichtungen von jenem vielgepriesenen schrankenlosen Mitbewerbe her, unter welchem wir aufwachsen und erzogen werden. Dieser Mitbewerb ist der Krieg Aller gegen Alle, in gesetzliche Schranken, in ein gesetzliches Heuchelgewand verkleidet. Der Stärkste schwimmt obenauf und hilft mit, alle Schwächeren zu unterdrücken. Jeder handelt hier in der Nothwehr und wird dadurch entschuldigt. Am wenigsten aber entschuldbar sind diejenigen, welche zuoberst schwimmen und am wenigsten Druck erleiden, und in deren Macht eS am meisten steht, diesen unnatürlichen Kampf um das Dasein" in eine Solidarität Aller zu verwandeln. Die arbeitende Klasse mu?, wenn sie emporstreben will,' wenn sie nicht dem von oben her auf sie ausgeübten Drucke erliegen will, sich der Versklavung und Verelendigung erwehren. Das geht naturgemäß nicht so schnell.' Die Arbeiter sind leider elend zersplittert durch Wechselseitigen Haß der Rassen, Nationalität, der Geschlechter, der Religionen, der Klassen und Katten. Diesen Haß zu entwurzeln ist furchtbar schwierig, und nur eine lange geduldige Agitation hat es dahin brin gen können, daß er sich mildert und all? mälig auszusterben verspricht. Das Gefühl und das Bewußtfein der Solidarität, der Gemeinschaftlichkeit der Interessen aber wächst immer mehr und hat es erst einmal die Massen durchdrungen, dann ist die Lösung der sozialen Frage nicht meyr fern. OQtssSuaQrtQt. L o n d o n. 13. April. Ungkkomnen : .Westernland' von New York. N t o P 0 r !. 13. Adril. Anaikommen: Den man von London.

JndiavapoZiö,

Drahtnachrichten. Der Eisenbahn ftrike. St. Lo u i. 13. April. Die ei. ften der Bahnen habm ihre Volle Mann schast von Weichenstellern und Yardleu t:n und eS ist wahrscheinlich, daß in eini gen Tagen der Verkehr vollständig wie dtrhtrgtsttllt sein wird. Gestern war die Beückencompagnie nicht im Stande eine genügende Zahl von Leuten für die Verladung sämmtli cher Frachten zu beschaffen, heute jedoch kehrte eine Anzahl der Ausständigen wieder zurück und die Geschäfte gingen flott vorwärts. Heute Morgen gegen 2 Uhr schoß eine Schildwache aus einen Mann, der in dem E. & St. L Bahnhos zwischen zwei Frachtzügen aus dem Boden kroch und der Aufforderuns der Schildwache. still zuhalten, nicht nachkam. Der Schuß traf nicht, und der Mann entkam. In East St. LouiS ist die Situation noch ziemlich unverändert. Viele Fracht güter werden nicht verschickt. Die Leute kehren nicht so schnell zur Arbeit zurück. Wie man erwartete. Sie fürchten, daß sobald die Miliz zurückgezogen wird, sie wieder zum Ausstand gezwungen oder sonstwie verfolgt werden. Dem Bericht, daß Horie von seinem Fleischer. Bäcker u. s. w. gedoyeottel wird, welche sich weigern der Familie die nöthigenBedürsniss zu liesern, wird aus'S Allerbestimmteste widersprochen. Zwei Strikerk, welche den Gttreidezug aus der ttirkmood und Carondelet Zweigbahn angrissen und den Lokomotivführer zwangen, den Zug nach skirkmood zurück zufahren, wurden verhaftet. Von Sedalia, Mo. wird gemeldet, daß der Strike autstirbt. Neue Leute suchen sortwährend um Arbeit nach und die alten ziehen fort. Am Sonntag hat ten die KnightS of Labor eine Versamm lung und dlückten ihre Zustimmung zu dem Verfahren Powderly'S aus. Von KansaS City wird gklneldet, daß letzte Nacht der Versuch gemacht wurde den Güterschuppen der Missouri Pacisic Bahn in Brand zu stecken. Ein Polizist schoß auf den Mann, traf aber nicht, und derselbe entkam. Eine Versammlung von Bürgern fand heute im Courthause statt, wobei beschlos sen wurde, den bei dem Strike bttheili ten Parteien vorzuschlagen, daß ein Comite bestehend auS drei StrikerS, drei Eisenbahnleuten und drei Bürgern versuche, die streitigen Punkte durch Ver mittlung beizulegen. Ein teuflisches Verbrechen. Wabash. 13. April. Letzte Nacht wurde der Versuch gemacht, eine Meile östlich von hier den Postzug der Wabash Bahn zum Entgleisen zu bringen. WSH rend der Zug mit "einer Geschwindigkeit von vierzig Meilen per Stunde dahin fuhr, bemerkte der Lokomotivführer einen Haufen Bahnschwellen aus dem Geleise. ES gelang ihm den Zug in dem Augen blicke zum Stehen zu bringen, als die Vorderräder der Lokomotive schon aus den Balken saßen. Die Passagiere kamen mit dem Schrecken davon. DieS ist in nerhald drei Jahre der dritte derartige Versuch in dieser Gegend, und die Eisen bahngesellschast thut Alles, um die Thäter ausfindig zu mächen. CoronerS Jnque st. S t. L o u i S. 13. April. Die neun Deputy Sheriffs wurden heute aus dem Gefängnisse nach der Morgue , geführt und Angesichts der Leiche ThompfonS wurde ihnen der Zeugeneid abgenommen Einer der DeputieS behauptete, er habe gesehen, wie Thompson zwei Schüsse ad feuerte. Die Schüsse seien von einem der DeputieS erwidert worden, ader er wisse nicht von wem. Einer der DeputieS behauptete, er habe gesehen, wie Mayor Joyce aus der Brücke, als er die DeputieS aushalten wollte, einen Revolver gezogen habe, wohingegen der Mayor aussagte, daß er gar keinen Revolver gehabt habe. Er zeigte der Jury die blauen Flecke von den Schlägen, welche er von den fliehen den DeputieS erhalten habe. JameS Scollard, einer der bei der Katastrophe Verwundeten starb heute. . Tongreß ' Washington, 12. April. Senat. Platt befürwortete in längerer Rede stine Resolution die Erecutivsttzungen öffentlich zu halten. Er sagte, die öffent liche Meinung sei gegen geheime Sitzun gen und er sehe auch keinen genügenden Grund, warum irgend ein Theil der gan zen RegierungSmaschinerie im Geheimen arbeiten sillte. . FryeS Resolution, dahin lautend, daß nach der Ansicht deS Senats der Congreß kein gemeinschaftliche Comite zur Unter suchung der Fischereifrage ernennen soll te. wurde mit 36 gegen 10 Stimmen Pas firt.

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HauS. Eine längere Debatte über den Con testsall Hurd-RomeiS fand statt, woraus sich daS HauS, ohne den Fall zu erledi gen, vertagte. yer Kabel' Die irische Frage. London. 13. April. Die Debatte über Gladstone'S Home Rule Vorlage wurde heute fortgesetzt. Schatzkanzler Harcourt befürwortete Annahme dersel ben. Goschen und Michael HickS Beach opponirtkn' Gladstone hielt daraus die Schlußrede und sprach ungefähr eine Stunde lang, varauf erden 6 Mai für den Tag der zweiten Lesung festsetzte. EinGraf schießt sich tobt. London.. 13 April. Der 64 Jahre alte Earl os.ShaseSbury nahm sich heute vermittelst eines RevolverschusseS das Leben. Er war seit einiger Zeit fortwährend krank, und petS in gedrückter Stimmung gerzefen. OZarktpreise. ch t , O M. O. ? . t ; 2 roth, IV. In. ft.?teit 7; gcl3t: mischt Zd.'. Hafer. ,.3 tft 34,; gemilcht 80c o, gen. Wc. leie. Z,050. H, u. S10.!ä-1U0. Schinken. XiOXc Schulter. xc 6 p rf. 8x. Seite . 7e. Schw ineschmal,. IM-St. ehl. Za l, Z.A 4.04 $4. ; Itr 13.1V-I3.1Ö; Fei, 2.10-1,5. ater. 9-!0 : im eion 11k. ' - utter. Er,,, 25 Zoz a!r, Eovntr, 10 13e. Sühn er. leytrWd. Türke, 7e. artassel. S0-0e per nstz. ,,fl. 91.K-i.75 p rU Hiesiges. 3r Ärbetterbeweguug. Wenn man sich fragt, warum die Ar beiter in New Vork so viel besser orga nistrt sind, als hier und so viel größere Erfolge erzielen, und man betrachtet die Vorgänge dortselbst genau, so kommt man zu der Ueberzeugung, daß die Ursache darin liegt, daß die Bewegung dort Mehr einen deutschen Cjarakter hat, und daß der deutsche Einfluß in der dortigen Be roegung maßgebend ist. Wäre das hier ebenso, so würde der Ersolg hier ebenfalls größer sein. Freilich, wenn die deutschen Arbeiter sich der allgemeinen Arbeiterorganisation anschließen sogen, so muß zunächst jeder fernere Versuch, die Arbeiter zu Werk zeugen der Politiker machen zu vollen, unterbleiben, davor haben die Deutschen vorneweg einen Abscheu. Ferner füllt es den Deutschen schwer, sich in englischer Sprache auszudrücken, und sie fühlen sich unter den Amerika nern und Isländern nicht zu Hause. Da nun aber die geschickten Arbeiter, wie Schreiner. Bäcker, Schneider. Mechaniker u. s. w. in sehr großer Zahl Deutsche sind, so würde eS unserer An ficht nach die Bewegung außerordentlich fördern, wenn die Deutschen sich beson der? organistren. eine besondere deutsche Centralstelle. ähnlich wie die Central Labor Union schaffen, und durch tüchtige, der englischen Sprache mächtige Mitglie der die Verbindung mit ihren englisch sprechenden Collegen ausrecht erhalten. Geschähe die?, so würden die deutschen Arbeiter einen mächtigen Einfluß in der Arbeiterbewegung gewinnen, und ihr die idealere vernünstlgere deutsche Richtung geben. Geschähe dies, so würde die Organ! sation mächtig fortschreiten. Die MS be!schreinerUnion, welche Verhältniß mäßig noch schwach ist, würde riesig an wachsen, die zahlreiäen Arbeiter in den Brauereien würden sich bestimmt sofort zu einer Gewerkschaft organistren und andere Geaerke mürben folgen. - ES ist ja doch heutzutage die Form der deutschen Arbeiterbewegung die maßge bende. In England, in Frankreich in Holland, in allen Fabrikländern ist be reit? der deutsche Geist in die Arbeiter ge drüngen und hier muß daS ebenso kommen. Scharlachfieber No. 768 Nord Pennsylvania Straße und 400 Süd Tennessee Straße. tO- Gestern Nücht verbreitete sich das Gerücht, daß die Leiche AlgeierS (nicht Alldire. wie gestern mitgetheilt) an Fluß user gesunden wurde, dasselbe bestätigte sich jedoch nicht.

ltt. April 1886.

nswahl. & co Indianapolis, Ind. kS'Township Trustee Many wirdl morgen sein Amt antreten und J. ForbeS als seinen ersten Deputy anstellen. kS DaS Denison Hotel ist gestern Abend von den Eigenthümern deS HauseS John C. New. T. E. Hamilton und John Denison. Letztere von Baltimore, über nommen worden. Die bisherigen Päch ter haben ein Hotel in MinneapoliS ge miethet. tST Fahnley & McCrea haben Schrit te gethan, um ein Urtheil von 51.550 ge gen Jamrö E. Twiname einzutreiben. Twiname hat bekanntlich in seiner Scha denersatzklage gegen die Straßenbahnge sellschast im Falle seiner auf einem Stra ßenbahnwagen verunglückten Frau Geld zugesprochen erhalten und nun will obige Firma dafür sorgen, daß Twiname da Geld nicht erst nach Hause zu tragen braucht. es- General Sherman hat an Gene ral Coburn geschrieben. daß e? sein innig ster Wunschlsei. dem Campfire" wel.heS mit dem Mstkftste verbunden wird .hier beizuwohnen, und daß er am 2 Juni hier fein könnte. In Folge dessen fand gkstern Abend eine Sitzung des ExccutivComi te's statt, in welcher beschlossen wurde, das .Campfire- vom 21. Mai aus den 2 Juni zu verlegen. Die Festkonzerte fin den Dienstag den 1. und Donnerstag den 3. Juni statt. Vom Auslande i . . Um der Stadt Altona sü. den bevorstehenden .Zollanschluß aeaen über den wesentlich verbesserten Häfen anlagen Hamburgs den Schiffsverkehr wenigstens in dem bisherigen Umfange zu erhalten, ist eine wesentliche Verbesse rung der längst als unzulänglich erkann ten Lösch, und Ladegelegenbeit Altonas nothwendig. Nachdem frAber weiterge hende Pläne in's Auge gesaßt,aus sinan. ziellen und technischen Gründen aber aufgegeben waren, ist jetzt dieLerstellung einer 845 Meter langen QuaiAnlage in Aussicht genommen. Die Gesammt kosten der Bauausführung sind auf g Millionen Mark veranschlagt. Eine Vorlage, welche eine staatliche Beihilfe hierfür vorsieht, wird noch in der laufen den Session des Landtages erwartet. Vor dem Bundesgericht in Bern kam jüngst ein eigenthümlicher Auslieferungsfall zur Entscheidung. Die russische Negierung hatte vom Bundes rath die Auslieferung eines gewissen ttompowsky verfangt, welcher des Amtsmißbrauchs angeklagt war. Dieser dagegen behauptete, er sei Nihilist und das, was er sich habe zu Schulden kommen lassen, gehöre in das Fach der politischen Verbrechen, weshalb er auf Gewährung eines Asyls in der Schweiz Anspruch ha be und das russische tResuch abzuweisen sei. Das Bundesgericht war anderer Meinung und beschloß, dem russischen Gesuche nachzukommen. NachBerichtnvol nischer Blätter fanden in Charkow am Jahres tage der Bauern. Emancipation ernste Studentenunruhen statt. Die Studen ten beabsichtigten, einen Fackelzug zu ver gnstslten, was ihnen sowohl seitens der Polizei, als auch vom Rectoräte verboten wurde. Nichtsdestoweniger sammelten sich die Studenten vor der Universität an und empfingen die Polizei, welche sie zum Auseinandergehen aufforderte, mit Steinwürfen. Erst eine Sotnie Ko saken stellte die Ruhe wieder her. Viele Studenten wurden verhaftet. Ehren be leid igung oder nicht?. Die Londoner Schauspielerin Mrö. Abrams klagte kürzlich den Kriti. ker Hudson un, weil er in der Bespre chung eine.s neuen Stückes von ihr ge schrieben ; Mrö. ' AbramS erinnert an die Ausgrabungen des Professors Schlie man sie ist eine echte Antiquität." Der Nichter versuchte umsonst, die erregte Künstlerin zu beruhigen. indem er meinte : .Wie werthvell die ausgegrabenen Din ge sind, das beweist am besten der hohe Preis, den sie erzielen." Zornig erwi derte die Künstlerin : Ja,aber daS aro ße Publikum besteht nicht aus Alter thumsforschern, und seit jener.Kritik be komme ich taglich anonyme Briefe, in denen man mir schreibt: Ob ich keine lateinischen Inschriften trage", oder die Verwunderung ansgesprochen wird, daß die Gliedmaßen so gut erhalten seien". Endlich kam ein , Vergleich zu Stande ; am nächsten Tage aber war in Hudson's Journal m lesen : Wie wir erfahren, feiert unsere treffliche Künstlerin Mrö. AbramS demnächst ihren achtzehnten Ge burtstaa. Kinder und Enkel werden sich zahlreich an der Feier betheiligen." TE3IS PAPER Newapaper JLdrartiglng I rnay te sonnflt cm es UEor rRowrtL M ! Newapaper JLdrertiftlng Bureau 10 3raot EtxMtl.wheaa adreiw r mm,

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,,, ,. ,,,, 4sitwt itylfMl 2. Lebende Bild: .Die soziale Gegenwart" Entworfen do Vildhau Adl. ö. Eröffnungsrede .Herr . 0 4. Baßsolo mit Orchefterbegleikung m8f aMtcL" 3. Deklamation: n die Aibeiter." Sedicht von Herwegh grf. Oppenheimer 6. Krieggesag mit Orchefter-Vegiettung Sozialistischer Sängerchor. Zweiter Theil. h Kuvertüre: Miller' Orchester. 2. Lebend, Bild: .Die soziale Zukunft" Satworse von Vildhaner ahl L. Rede. .. . .. Herr Yhil. Rp.d,rtl the Banner Sozialistischer Sängers. 5. Deklamation : .abnrus an die Feinde des Volke," Herr HY. urp. 6. Marseillaise mit Orchefter-Begleitung Sozialistischer Sängerch! Durch die freundliche Mitwirkung eiuer Anzahl Mitglieder de .Harugari SSigerchor" ' ' ist der Chor bei dieser Gelegenheit bedeutend verstärkt. Dirigent Herr Srnst Knödel. Musik Reinhold Viller' Orchester. Schluß: Tanzkränzchen. (Eintritt 23 Cents. Damen frei.

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