Indiana Tribüne, Volume 9, Number 203, Indianapolis, Marion County, 13 April 1886 — Page 1
?flL üi mk a MM ir$ n i U V U a i ii ii ii ; AiU u WVVVV Jahrgang 9. Office : No. 120-OK Marhlaud Straße. Nummer 203. Jndianapollö, Jodiana Dienstag, deu 12. April 18.
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NeneL per Telegraph.
13 1 1 i t r 1 1 ch t e n. rs a f b I n g i on, D. E.. 12. April. Etwas wärmeres trübe Wetter, darauf Regen. De? Eisendahnftrike. Saft Et. L o u i . 13. April. Sämmtliche Leute der St. Loui Tran fer Eo. sind wieder an die Arbeit gkgangen. St. Lo u i, 13. April. Die Bechwerden der Heizer sind auf dem besten Wege beigelegt zu werden, und ein AuS stand derselben ist nicht' zu befürchten. Der AuSnand der ttohlengrüber ist ebenfalls unwahrscheinlich. Die Bemü hungeu der ttnightl of Labor in dieser Richtung sind bis jetzt vergeblich gewesen, die Leute füllen sich nicht veranlakt. die Arbeit einzustellen. Neun aus einmal. New York, 13. April TbomaS Cleary. Michael Duffo, LouiS Mendel. Rudolpd Fullgraff. Arthnr I. McQuade. Thomas Schields, Patrick Farley. John O. Neill und Harry D. SayleS, Mitgliede? des Board of Aldermen in 1834 wurden wegen Betheiligung an den BroadwayBahnSchwindel heute mor gen verhaftete . . Edttorielleö. Und nun schimpfen unsere kapitalistischen Blätter über den Gouvernör von Illinois, daß er nicht gleich Miliz geschickt hat. In solchem Falle wäre die Katastrophe vom lebten Freitag nicht eingetrcien. Sogar der geistreiche (bitte, bitte, nicht lachen !) Redakteur des ein seitizen Organs stimmt in den Chor mit ein. Es ist wunderbar, welche Werth schätzung unsere kapitalistische Preffe für die Milizen hat. Einmal find die Schieß Prügel der Milizen die Lebensretter der Gesellschaft gegen die Anmaßungen der Arbeiter, ein ander Mal sollen .sie die Arbeiter vor den Schergen des Kapital? schützen. Ei ist noch nicht lange her, daß dieser selbige Eouvernör seine Milizsoldaten ge gen die ausständigen Arbeiter in den Steinbrüchen in der Nähe von Joliet schickte, und daß diese Milizsoldaten ihre Sehnsucht, Pulver zu riechen, nicht be zwingen konnten. Damals wurde der Gouvernör beschimpft, weil er die Miliz abschickte. Wäre die Katastrophe am Freitsg nicht vorgekommen, dann hätte man vmnen urzem vle WetSvett ves Gouvernörs gepriesen,daß er die Solda ten daheimließ und hätte die Friedensliebe deS amerikanischen Arbeiters hervorgehe ben, welche Militär unnöthig macht. Es ist Alles miteinander dumme? Ge schwätz. Unsere kapitalistischen Blätter schwamm immer dummes Zeug über nebensächliche Dinge, um über die Haupt sache schweigen zu können. Die heutige Ordnung der Dinge be ruht nicht auf Gerechtigkeit, sondern auf Macht. Die soziale Frage ist wohl für die Arbeit eine Rechtsfrage, für das Kapital aber ist sie eine Machtfrage, und Schießlustige wird es immer geben, ob eS Milizsoldaten oder gemiethete Schergen sind. Die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen läßt sich .durch nichts recht. fertigen und die direkte Rechtfertigung derselben wird auch nur äußerst selten versucht. Die direkte Rechtfertigung heißt : Gewalt ist Recht und ir sind nun einmal im Besitze der Gewalt." Der Besitz der Gewalt aber wechselt, wer sich auf Bayonnette ftüfcr, setzt sich der Gefahr aus, verlebt zu werden. Die Ausbeuter und ihre Organe sprechen deshalb selten von d i e s e m Beweise für ihr Recht. Ungleich häusiger aber sind die Versuche, welche mit gewundenen und verworrenen Redensarten die Nothwendigkeit und das Recht des AusbeuterthumS zu begründen suchen. Wer kennt sie nicht die leuchten den Vorbilder, welche dem Arbeiter zur Nachahmung aufgestellt werden! Der Fabrikant, welcher als armer Waisenknabe in die Fabrik eintrat, durch Fleiß und Sparsamkeit ein kleines Kapital anhäufte und schließlich Millionär wurde, der Zei tungsjunge, welcher bis zum Bundesminister emporstieg und der Holzhacker, der den Präsidentenstuhl der Vereinigten Staaten einnahm, sie alle werden als Beweise herbeigezerrt, für die Güte und Vortrefflichkeit der heutigen Einrichtun gen. Das ist einfach absurd. A?eS das beweist im allergünstigsten Falle, daß unter vielen Millionen von Menschen mitunter 4 ein Einzelner von der Glückswelle empor
gerissen wurde zu einer hervorragenden Stellung in der menschlichen Gesellschaft. Die Masse aber bleibt nach wie vor arm, elend und von Sorgen gequält. Gerade der Umstand aber, daß nur Einzelne es sind, die sich über den Sumpf der allgemeinen Noth erheben können, spricht der herrschenden Gesellschaft das Todesurtheil. Und diese Erhebung geschieht noch obendrein ausnahmslos auf Kosten Ande rer.- Kann man denn im Ernste allen
Arbeitern anempfehlen, Fabrikanten zu erden um ihre Lage zu bestem ? Es kann doch nicht jeder Arbeiter Fabrikant werden. Und wenn jeder Ar beiter Fabrikant würde, wo kämen dann die Arbeiter her, ohne die es doch keinen Fabrikanten geben kann ? Die Zahl der Kapitalisten ist unter der heutigen Gesellschaftsordnung eine nawr gemäß sehr beschränkte und in Folge 'des sen müssen die Pläne der vielen Millionen Menschen die auf eine solche Aus nahmestellung spekuliren nothwendiger Weise scheitern. Wer diese Hetzjagd er muthigt und gar noch als Lösung der sozialen Frage anpreist, hilft mit unge zählte Gläubige noch unglücklicher- zu machen als sie ohnehin schon sind. Er muntert sie auf etwas Unerreichbares zu erstreben. Er begeht ein Verbrechen an seinen Mitmenschen. Spart! spart! heißt der köstliche Rath, welchen Auchfreunde der Arbeiter immer ertheilen. Spart, dann werdet Ihr auch Kapitalisten. Schöner Rath das r Ein Rath, der bloß dem Kapital zu Gute kommt. Denn Sparen bedeutet fürdenArbeiterSchlecht leben, und je schlechter der Arbeiter zu leben gewohnt ist, mit desto . kleinerem Lohne ist er zufrieden. Wirkliche Kapitalien, werthvolle Produktionsmittel aber kann auch der beste und sparfamste Arbeiter nicht durch bloße Pfennigfuchserei erringen, dazu gehört mehr. Dazu gehört die Aneignung fremArbeit. Durch eigene Arbeit allein wird heutzutage Keiner mehr Kapitalist. Die Lösung der sozialen Frage, über welche so viel leeres Stroh gedroschen wird, ist das einfachste Ding von der Welt. Sie besteht darin, daß nur noch für den Verbrauch producirt wird, nicht aber zur Bereicherung einzelner Jndivl duen oder mit anderen Worten, daß der Arbeitsertrag in irgend einer Form an feine Erzeuger zurückfällt. Drahtnachrichten. P ersif lag oder Ernst? T r 0 Y. N. B.. 12. April. Die Kna. ben der 11. Wardschule sebten heute einen.Streik in Szene, um kürzere Schul zeit zu erzwingen. Nachdem sie eine Versammlung abgehalten, machten sie die Straßen unsicher und bedrohten die Schulkinder, welche sich ihnen nicht anschließen wollten. Die Polizei machte dem Unfug bald ein Ende. Die Jungen verlangten, dak die Schulzeit aus die Stunden von 3 bis 12 Vormittags be schränkt werden. Der Eisendakznstrtke. EastSt. L o u i S. 12. Apr. Die An Wesenheit der Milizen dient vollständig dazu, den Frieden zu erhalten. DaS Eigenthum der Eisenbahnen wird streng üb.' wacht und die Wachsamkeit der iah'.tlch auSiestellten Posten hat in ...,er Weise nachgelassen. Mit Tage, anbruch wurde die Absperrung der Brücke aufgehoben und der Verkehr aus derselben ist ein äußtrst lebhafter. DaS Versprechen der Militärbehörden, diejenigen zu beschützen, welche zu arbeiten wünschen, hat nicht allein eine grobe Zahl von Applikanten herbeigeführt, die nicht dem Orden der KnighlS of Labor angehören, sondern auch dazu beigctragen, daß in den Frachihösen regeS Leben herrscht und der Verkehr bald wieder ein ungestörter sein wird. Unter dem ihnen von der Miliz ge währten Schutze haben sämmtliche Bad nen den Betrieb wieder ausgenommen. Nicht eine Störung des Verkehrs kam heute vor. Die Wirthschaften sind auf Vesehl des MayorS' geschlossen. Die Weichensteller und Pardleute der Ehi cago, Burlingtin & Quincy. sowie der Obio & Mississippi Bahnen kehrten heute ohne Ausnahme zur Arbeit zurück und die Züge dieser Bahnen laufen jetzt ganz regelmäßig. Noch keine der Bahnen, hat jedoch genügend Leute. AuS den bis jetzt bei der CoronerSun tersuchung gemachten Zeugenaussagen geht hervor, daß die Sheriff.Eehilsen ohne jede Provokation von ihre Schuß uaffen Gebrauch machten. S t. 3 o u U, 12. April. DaS Gene ral'Elecutiv'Eomite hatte heute eine Conserenz mit den vereinigten Erekutid Comites der Distrikt'AssemblieS 101, 93
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Eigarren ! Cigarrezz ! D. C. Hitt. I. D. Hitt. DIE IXDIANA CIGARREN COMPANY ! Nachfolger von 2. 9). Fltzhugh, Fabrikanten und EngroS-VerkSuf,r fernst Sigarr n. Wir haben ans Lager die berühmten 8. M. F.", .Dailh Journal .Daily Sentinel-, .Jayhawker, ,3eni", .Knack" und diele andere Sorten. Austrage per Post werden prompt und unterTarantie der Zufriedenheit ausgeführt. Die Indiana Ciaarreu Company, No. 88 Süd Meridian Straße, Indianapolis.
und 17. Herr John'. W. HayeS erklärte die in den heutigen Morgenblättern ver öffentlichte Aeußerung Jay Gould'S, daß Powderly in der Unterredung mit dem selben die Mitglieder der Assembly 101 alS einen gesetzlosen Haufen bezeichnet habe, alS eine freche Lüge. Pomderltz habe nur den Streik als einen unklugen bezeichnet und dem Lokal'Comite den Vorwurf gemacht, denselben ohne vor herige Berathung mit dem Generalcomite begonnen zu haben. ongreS Washington, 12. April. Senat. DaS Budget für das Jndianerdepar tement wurde besprochen und angenom men. Sherman reichte eine Bill ein, welche die Ernennung einer Commission auS beiden Häusern des ConsresseS zur Untersuchung der StrikeS und Arbeiterun ruhen bezweckt. Die Commisflsn soll dem Congresse das Resultat ihrer Untersu chung berichten und geeignete Vorschlügt machen. H auS. Morrison von Illinois legte eine Resolution zur Ernennung eines Comite? vor, welches den Eisenbahnstrike unter suchen, darüber berichten und angemessene Empsehlungen machen soll. Reagan von TexaS sagte, der Congreb habe mit der Sache nichts zu thun, und habe kein Recht sich in die Streitigkeiten zsischen Arbeiter und Arbeitgeber zu mischen. r-- :-L Morgan von Mijstppi meinte, eS sei Zeit, daß man den Arbeitern die Illusion nehme, daß der Congreß Abhilfe schaffen könne, daS Gesetz habe nicht mit der Sache zu thun. Powderly sei nicht im Stande gewesen, seinen Orden zu con trolliren. Die Arbeiter sagten, wir wol' len ein Schiedsgericht, aber es war nichts zu schlichten. Die Arbeiter sagten: .wir wollen Beschäftigung, die Compagnie sagte: wir wollen euch nicht. WaS ist da weiter zu machen ? Der Congrek hat nicht die 'geringste Macht, sich eizumi schert, oder Vorschriften zu machen. Andere sagten dagegen, der Congreß habe unter allen Umständen da! Recht, sich zu informiren. Schließlich wurde die Resolution an genommen. Ver Öabel. Die ttirchengesetze. Berlin. 12. April. Im Herrenhause begann heute die Debatte über die Kir chengesetze. Bilnärck sagtet Erwiderung aus eine Rede bei BischosS von Fulda, Dr. Kopp, daß er vorziehe, direkt mit dem Papst zu unterhandeln, weil derselbe Deutschland günstiger gesinnt erscheine, alS die Majorität der Mitglieder deS Landtages. Die irische Frage. London. 12. April. Die Liberalen rechnen darauf, daß Gladstone seine irische Resormbill so madifiziren werde, daß ihre Annahme nicht ausgeschlossen ist. Sollte die Bill in der zweiten Lesung verwor sen werden, so wird Sladstone restgniren. geschieht daS aber erst bei der Schlußab stimmung, dann wird er durch Anordnung von Neuwahlen an das Land ap pelliren. Gladstone kündigte an, daß er die Landbill erst am nächsten Montage einbringen werde, weil die Debatte heute gegen seine Erwartung nicht beendigt werden würde. Die Debatte über die irische Reform bill wurde heute fortgesetzt. Lsrd Churchill sprach gegen dieselbe und Gene ralanualt Charles Rüssel besürsortete sie. Margen wird mit einer Rede deS Sir Michael HickS Beach die Debatte ge schlössen erden. DerBaiernkönig. Wie. 12'Apkll. Die Zeitungen haben wieder iel über de König Ludwig von Baiern zu sagen. AlS kürzlich der ttaiser von Oestreich in München war. kümmerte sich der König gar nicht um ihn. , Ein Gerücht. London. 12. April. Gerüchtweise verlautet, daß Griechenland der Türkei de Krieg erklärt habe. OtffsÄQkit. N e v V o r k, 12. April. Angek.: .Auraniavon Liverpool. Q u e e n S t o w n. 12. April. Angek.: .Gallig von New Vork. V lymouth. 12. April. Angekom. men : .Suevia" von New Z)ork.
Hiesiges.
Pslizei'Gericht. Nie. Hossbauer wurde um $1 und Kosten bestraft, weil er Wm. Cheek, welcher ihn wegen SonntagSverkausS denun zirt hatte, eine Tracht Prügel verabfolgt hat. Ein Italiener, dessen Name jedenfalls falsch geschrieben war, man hatte Dooney aus. die Tafel geschrieben, waS übrigens bei der Unwissenheit der Amerikaner für solche Dinge gar nicht merkwürdig ist, hatte bunte Fähnchen für Kinder auf der Straße verkaust ohne im Besitze einer LizenS zu sein. Der Moyor will erst die Gesetzbücher über diesen Fall besragen und hat sich eine Entscheidung vorbehalten. Iahn Rüssel und ThomaS Brennan waren angeklagt in ihrem Rausche anständig? Frauen auf der Straße insultirt zuhaben. Die Redensarten, welche sie gebraucht hatten, waren so schmutziger Art. daß sie gar nicht wiederholt werden konnten. Statt nun diesen ungeschliffenen rohen Bengeln eine gesalzene Lektion zu geben, bestraste sie der Mayor je um ZI. hinge gen bestrafte er aber den Wirth Henry Eifert wegen Verkauf nach 11 Uhr NachtS um $25 und Kosten. Das nennt man Gleichheit vordem Gsege. Der Wirth Fritz Meyer wurde gestern Nacht wegen VerkausS nach 11 Uhr angezeigt. Die beiden Polizisten jenes Distrikts entwickelten dabei einen Dienst eiser der einer bessern Sache werth gewesen wäre. Trotzdem Meyer ein bekannter Bürger ist, geleiteten sie ihn zusammen ins StationShauS und ließen während dieser Zeit ihren Distrikt im Stich'. Nun sage noch Einer unsere Polizisten seien keine Helden. Man sollte sie in ihrem Diensteifer photographiren, einrahmen und aushängen. MyerS Fall wurde bis Donnerstag verschoben. General Sheridan besand .sich gestern uf ein paar Stunden in hiesiger Stadt. Er stattete dem Arsenal einen Besuch ab, und ihm zu Ehrenwurden Salutschüsse abgefeuert. Er befindet sich auf einer Inspektionsreise. Eine Ein ladung zum Musikfeste hierherzukommen hat er, weil er verhindert ist, dankend abgelehnt. tZT Edmar Alldirk, 2 Jahre alt und Clerk bei Dr. Miller, der westlich vom White Rzne Apotheke verbunden mit einem Groceiy Store führt, ging gestern Abend auS, und ist seitdem nicht wieder gesehen worden. Seinen Hut sand man heute Morgen im Stalle. Der Ver schvundene hat eine Frau und ein vier Monate altes ttmd. 3r Gestern sand eine Sitzung des Polizeiraths statt. . Klinsensmith, W. T LrwiS. Albert M. M.,ley Adolph Ash, Wm. Dagner, Jerry Morean. John Jtterback, Rudolph Everdinger und Aug. Struder erhielten Polizeigewalt. Wm. Garber und Jac. BiSbring. Spezial Polizisten im Zoo wurde die Polizei gemalt abgenommen und Green HagerSman wurde zum Extrapolizisten ernannt. Marktpreise. Setzen. . 3 Ul. 8c; o. 2 roth, SV. St oxn. 91. 3 weiß 37 ; gelb 35c : gemischt 35 Hafer. Ra. Z weiß 34 ! gemischt 30e. Rog gen. 6c X lete. te u. $10.50 lX0. chinken. Ii lüc. Schultern. Sxeck. Xe. Seite n. 7cSchtnschrnal. 7-8. ehl. Fam l, 3.-JÜ 3.40; ffane, 11.00 1 4.26 ; irr $3.0i 3.10; ftetn 12,10-$1.3. Hier. 9-10:; im Store Ile. Butter. Creamer, 25 30; Dair, 14 lU; Ceuntn) 1013. Hühner. $e per Pfd. Türke, 7. Kartoffeln. i0-e per ultz. e,fl. $1. $t.7S,errl. Sozialistische Sektion! Sonntag, den 18. April '86. Große Feier von Wo5sckHl6'S Seöurtstt.g ! in der Mozart-Halle. Eintritt 25 Cents für Herren. Damen frei. fST Programm später.
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