Indiana Tribüne, Volume 9, Number 199, Indianapolis, Marion County, 9 April 1886 — Page 3
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Aachbarökinder.
Roman von 55. 58. 3 e 1 1. (Fortsevung.) Und dies Hervorziehen aus der Allge meinheit verdankt man in zehn Fällen neun der Protektion," sagte der Oberst eifrig. Darum habe ich es auch nie für entwürdigend halten können, wenn man sich seiner Verbindungen zum Em porkommen bedient. Aber, bester Dok tor,"-unterbrach er sich dann, Sie haben sich wahrchetnltch rncht in Salontoilette geworfen, um mir altem Mann zu gefallen, sondern um meine Damen zu begrüßen. Kommen Ste ao hinüber in den Salon ; Melitta it im mer empfangsfähig und meine Frau wird es ja nun wohl inzwischen auch geworden sem." krnft erhob sich mit dem Hausherrn, blieb aber doch zögernd stehen. Diese? feierliche Anzua qilt allerdtnaS Ihnen allein, verehrter Herr. Oberst," sagte er dann. Ich wollte Sie ganz ergebenst um eine wichtige Unterredung un ter vier Augen bitten." Der alte er? machte große Augen und ließ ein verwundertes Hm! hören. Ar thur verließ sofort daö 'Zimmer, nicht ohne dem Freunde im Vorbeigehen ein bedeutsames Glückauf ! zugeflüstert zu haben, und die Beiden waren allein. Sie sehen mich verwundert, liebet Weldingen," ergriff gleich darauf Oberst Plesienburg das Wort. Ich kann mir absolut nicht denken, was Sie mir so Ge yeunes zu lagen haben könnten. Der mnge Jurist war kein Mann der Phrase und liebte Umschreibungen nicht. So schien es auch thut letzt das Beste, geraden Wegs aus ti:i jicl loszusteu ern. ..Ahnen Sie es wirklich nicht, Herr Varon V sragte er daher jetzt mit leisem Beben in der Stimme. Um so schlim mer sür mich Sie haben demnach nie daran gedacht, daß ich einst vor Ihnen ste hen könnte, um um Melttta S Hand zu werben V Der alte Herr fuhr jäh herum. Eine Sekunde starrte er mit halb offenem Munde den Sprecher, dann wandte er sich, trat zum Fenster und schaute wahrend einiger Minuten schweigend hin aus, Ernst den Rücken zukehrend und ihn ohne zede Antwort lassend. Es war eine schwüle, inhaltsschwere Pause, und dem jungen Mann trat der kalte Schweiß auf, die Stirn, dennoch aber verharrte er regungslos, bis der Herr Oberst nch jetzt endlich wieder zu ihm wandte. ?!ein, Herr Doktor," sagte er nun seltsam feierlich, Sie je im Leben in dieser Situation vor mir zu sehen, habe ich allerdings nicht erwartet. Ich hatte völlia außer Acht gelassen, daß aus nur kindlich harmlosem, fast geschwister lichem Verkehr sich Liebe entwickeln konn te und nun vor Allem eine Frage : Sprachen Sie' je mit meiner Tochter von Ihren Gefühlen theilt sie diese. den T Melitta ist noch ein Kind im senken und Empfinden," gab Ernst leise zurück. Ich habe allerdings em einzig Mal von meinen Wünschen zu ihr gesprochen, doch scheint sie kaum zu begreifen, was es heißt, sich einem Mann zu eigen zu geben." Das ist mir lieb - sehr lieb zu hören!" sagte der Oberst eifrig, dabei erleichtert aufathmend. Denn mein Herr Doktor ich bin ein alter Soldat und daher kurz von Worten es thut mir leid, aber an eine Verbindung zwischen Ihnen und Melitta ist niemals zu denken sie ist absolut unmöglich. Aus Ernst s Wangen war letzt jeder Blutstropfen gewichen, dennoch erschien er äußerlich bewegt, als er jetzt erwiserte.: Unmöglich - das ist ein schweres Wort, Herr Oberst! Würden Sie wenig-. stens die Güte haben, mir dieses Unmoglich verständlich zu machen X Ja," sagte Baron Plesienburg kurz. dabei plötzlich auf den jungen Mann zutretend und ihm die Hand reichend, za, daS soll geschehen weil Sie es sird, lieber Weldingen, den ich achte und schatze. eden Ändern hatte ich mit dem einfachen vUxn heimgeschickt oder höchstens den ersten besten Grund für meine Ablehnung gegeben Sie sollen die Wahrheit hören, obgleich dieselbe viel letcht verletzend sur ie ist. ju? mich aber ist sie mehr sie stellt mich bloß ja, von Ihrem Standpunkt auö trichkkne ich Ihnen wahrscheinlich ver gchtlich, sobald Sie Alles wissen dennoch will ,ch mich selber nicht scho nen." Ernst hörte kaum auf diese AuseinanVersetzungen. In seinen Ohren summte nur wie Grabgelaute des BaronS Uu möglich," und halb mechanisch ließ er sich jetzt auf den Stuhl nieder, den ihm der m. t rr r . er c w f. p er i alte err yinscvov, wayreno oteser jagir ti K r v c t tut kleinen Zimmer aus- uno nieoerscyreitend, also begann : Ich muß Ihnen da ein Stück Fami liengeschichte erzählen, lieber Doctor, werde mich aber so kurz als möglich fas 5en. Sie kennen unsere jetzigen Verhält Nisse und wissen, daß wir gar kein Verr . rs.' Tl mögen vestyen. uinji aoer war oas an ders; ich war ss reich mit irdischen Gütern gesegnet, daß ich bei meiner Vermählung ganz meiner Neigung folgen und das vermögenslose, aber blendend schöne Iretfräulem von !1laffenburg Schönfelde heimführen durfte. Da gab es denn anfangs Jahre voll Glück und Glanz und Pracht, n der unS das Leben ein einziaer Rosengarten schien. Aßer wie das so manchmal kommt mit dem Vermögen, daS doch nicht groß genug war. den fürstlichen Haushalt. ;u bestrei ten, den meine Gemahlin für unerläßlich dielt, schwand auch das Glück aus unse rer Ehe, und nach einigen weiteren Iah. ren fanden sich in dem Rosengarten nur noch Dornen vor häßliche stechende ' m r T i' . dornen, uvir mcylen .ue mit vem Rest unseres Vermögens zu vergolden. wie eS eben ging, und so schwanden noch zebn Jahre dahin dann aber wa ren wir zu Ende. Ich mußte Schulden halber meinen Abschied nehmen, und Sie kennen unser dann folgendes Leben, eS hat sich hier in diesem Hause abg?sr,i,lt. Doch Sie sehen nur die Gestaltung der aulzeren VerbaltnisZe. $ giebt da noch
Mancherlei aus dem Veizeimoua) ozx Familie Plesienburg zu berichten. Die Schulden, mit denen, ich in den Nuhstand zurücktrat, mußten bezahlt werden von meiner Pension wardas nicht möglich. Da sprang- ein edler Frcund für mich ein aber ich habe ihm und :nir selbst mein Ehrenwort gegeben, riese Schuld eines Tages zu tilgen. G.'ichiK' es nicht,hätte ich keine Ruhe im (Lrabe und da ich selber diese Verpflichtung nicht lösen kann, müsien meine Kinder mir dam helfen."
Ich verstehe," stöhnte hier Ernst schmerzlich auf. Melitta's Besitz soll nun den Gläubiger entschädigen, man liest ja Aehnliches oft rn Romanen. Aber," fügte er plötzlich wie neu belebt hinzu, reicht denn mein vermögen nicht bin, diese entsetzliche Schuld zu lösen V ' Kaum, junger Dkann," sagte Baron Plesienburg ernst, denn sie ist sehr groß. Aber hören üie mich weiter, hre ombinativn ist nicht ganz zutreffend, denn oer Freund, dem ich so lies verpflichtet, ist ein alter Mami und denkt nicht da ran, Melitta's Hand zu begehren, denn er ist verheiratbet. Aber er ist im Laufe der letzten Jahre auch verarmt, und doppelt drückt mich jetzt meine Schuld. Dennoch wenn ein Krösus vor mich hinträte und mir Millionen zur Verfügung stellte für den Besitz meiner Tochter ich sagte ihm Nein, falls er bürgerlich Ware. Geben ie Acht, Weldingen,. jetzt kommt das, was Sie mir nie verzeihen dürften und was doch in meinen Kreisen Jeder selvstverstandlich finden wird nicht nur meine Vermögenslage will ich durch meiner Kinder Beihilfe bessern sie sollen auch den alten Glanz meines Namens, der in den letzten Jahren stark verdunkelte, wieder neu erstrahlen lassen. Dazugehört aber unumgänglich, daß mein Sohn eine . rv , ? glanzende Karriere, cetitta eine evensolche Heirath macht, was bei ihrer selte nen Schönheit und ihrem altadeligen Namen nicht schwer sein dürfte. Ja, mögen Sie nun auch noch das Letzte wissen, was selbst memer Frau noch ein Geheimniß und wofür ich Ihre strengste Diskretion erbitte es bot sich bereits eine Heirath nach meinen Wünschen für Melitta. MklN alter Freund und zugleich Gläubiger ist KammerHerr beim jungen Fürsten W., Lezterer sah daS Bild meiner Tochter und empsing einen so nachhaltigen Eindruck davon, daß er bereits anfragen ließ, wann er uns seinen Besuch machen dürfe." Ernst Wcldinqen erhob sich, faßte aber nach der Stuhllehne, da es ihm schien, als schwankte der Boden unter seinen Füßen. So kann iib ja wohl gehen ?" sagte er dann wie in halber Betäubung und tastete nach seinem Hut. Theilnehmend trat der Oberst aus ihn zu. Nein, noch Nicht, so nicht," sagte e ernst. Vorher sollen Sie mir sagen, daß Sie mir nicht zürnen, daß Sie mei nem Jungen vor wie nach der treue Freund bleiben wollen, dessen er bei seinem schwachen Charakter so sehr bedarf, und daß Sie ferner Melitta, die Sie selder noch ein Kind nennen, nicht Liebesgrillen in den Kopf setzen. Wenn ihr Herz noch unberührt, wird sie gern und willig auf meinen Plan eingeben, denn Fürst W. ist ein schöner, liebenswürdiger Kavalier thut sie eS nicht, muß ich sie zum Gehorsam zwingen Sie ersparen thr also schwere Kämpfe, wenn Sie dar auf verzichten, Gegenliebe in ihr erwecken zu wollen." Ernst erhob das Haupt. Wenn aber Melittas Liebe für mich ohne mein Zuthun erwacht was dann, Herr Oberst V So ist es schlimm für Sie und noch schlimmer für das arme Kind denn diese Liebe müßte zu Grab? getragen werden. Ist Ihnen Melitta also wirklich über Alleö theuer, so trachten Sie jeden Verkehr mit ihr abzubrechen. Mein Gott, Sie sind noch so jung, wie viel schöNk Mädchen werden Ihnen noch entgegentreten und Sie entschädigen für Ihr Entsagen die erste Liebe ist ja fast immer ein Traum, ein Wunsch, dem die Erfüllung mangelt Oberst Plesienburg sagte die letzten Worte fast weich, ' aber der junge Mann horte eS nicht. Er verbeugte sich tief und ceremoniell, schien die dargebotene Hand deS BaronS nicht zu sehen und stürmte davon. In seinem freundlichen Giebelzimmer zu Hause erst fand er die Klarheit deS Denkens wieder, und der lang niedergehaltene verzweiflungsvolle Schmerz tobte sich auS. Am nächsten Morgen erschien er wieder im Familienkreise, bleich, aber ruhig geWi. 3. Das waren trübselige Ostern diesmal in der Villa Weldingen, und doch hatte man geholt, die Anwesenheit 'dfS gelieb ten Bruders würde daS Fest ganz beson ders genußreich gestalten. Ernst aber schützte heftiges Unwohlsein vor und blieb meist aus seinem Zimmer. Oberst Plesienburg war mit seiner ganzen Famtlie zum ftest zu emem rn der Nähe wohnenden -Ilittergutsbesitzer, emem ehemaligen Kameraden gereist: Sabine war über Arthur's Abwesenheit betrübt und ging still und einsilbig umher, und so mußten denn Frau Weldingen und Paul sehen, wie sie am besten über so trübselige Festtage hinwegkamen. Am Abend des zweiten erklärte noch obenein Ernst, daß er nothwendig schon am nachsten Tage abreisen müsse, worüber Frau Weldingen in 'Thränen ausbrach und Paul beinahe unwillig die Aeußerung that: . Ei, Ernst, ich denke, du wolltest vierzehn Tage Hierbleiben bekommst du auch schon Launen, wie die großen Herren, oder hat .dich das Residenzleben so verwodnt, oav ou ote lnsamrett un- , 7 c leres Hauses nir meyr erirager kannst H" Ernst antwortete nicht, schaute aber den Bruder mit einem so tieftraurigen Blick an, daß dieser plötzlich begriff, hier handele es sich um mehr als Launen und Vergnügungssucht. Ganz erregt von dieser Wahrnehmung stand er aaf, zog den Bruder aus der caye oer Ä)cutter und sagte zärtlich besorgt: Verzeih mir,Ernst ich sehe erst jetzt, daß du leidest. Waö ist's, alter Junge, kann dir dein Bruder helfen r . .
Nein, Paul mir kann Niemand helfcn, und es lohnt auch nicht, d.avrn zu sprechen. Ich iverre ja wohl überwinden, werde es müssen aber frage nicht weiter, cs thut mir weh." Paul schwieg bc troffen ; plötzlich aber erinnerte er st, da c? am Abend des Taze, an dem Ernst eingetroffen, Vtelilta Plesienburg mit dem Bruder im G.irtcn gesehen, begann sich auch jetzt,daß dessen verändertes W.sen seitjenemAbend datire, und wußte jetzt genug. Lei.se sagte er nur: Armer Bruder !" Dann wandte er sich und ging wieder hinein zur Mut-
ter. Ernst aber sagte Gute Nacht, obschon ! es noch früh war, und ging hinaus in sein Zimmer. Oben hörte er einen leisen j Schritt hinter sich und wandte, bis ins ; tiefste Herz zusammenschreckend, den Kops - es war nur Sabine. Ich möchte noch ein wenig mit dir plaudern, Ernst, wenn du erlaubst," sagte sie freundlich. Du willst schon mori. . r l gen reisen, uno wir yaoen viesmat w wenig von einander gehabt." - Er nickte. Ihm siel plötzlich ein, daß er ia mit Sabine über Arthur sprechen woll- . l.' r . i . c . , r l te uno otese Ulue runoe ivoyi vle geetgnetste dazu sem durste. t öffnete also die Thür' seines Zimmers und wies freundlich der Schwester den Platz aus dem kleinen Ledersopha an, während er selbst nch müde m seinen Arbettösessel sinken ließ. So saßen sie einige Minuten stumm gegenüber. Ernst hatte die Hand über die Augen gelegt und dachte daran, welch ein Sturm jetzt seine Seele erschüttern würde, wenn es statt Sabine etwa Me litta wäre, die lbm da gegenübersäße. und matte sich mit aller Selbstquälerei eines unglücklich Liebenden die Situation aus. Endlich aber riß er sich gewaltsam aus seinem schmerzlichen Grübeln, blickte liebevoll zur Schwester hinüber und sagte weich: Es ist mir lieb, Sabine, daß du gekommen, denn ich habe Wichtiges mit dir zu sprechen. Es wird dich erregen, dir Schmerz bereiten aber das darf mich nicht zurückhalten, zu thun, was ich als Pflicht erkannt. Sei also mein starkes Mädchen du hast dich ja stets als solches gezeigt. Sabine sah ihm mit den klaren.qranen Augen fest ins Gesicht. Ihre lieblich ed len Züge zeigten keine Furcht vor dem. was sie hören würde. Sprich nur, Ernst," sagte sie dann ruhig. Es wird ja nict gar so Schreckltches sein, was du mir zu sagen hast,und selbst wenn es wäre, muß es doch auch angehört werden." Er nickte. So ist's recht, mein liebeö Madchen. Und Nun will ichohne viel Umschweife frei von der Leber sprechen. Meine kluge Sablne wird mich auch dann verstehen, wenn es in der )katur liegt, daß ich nur Andeutungen machen darf." Ich hoffe es," sagte sie einfach. Wirn denn, ich wollte von Arthur mi'. dir sprechen." Ein -seines Roth stieg in das Gesicht des jungen Mädchens, aber es senkte nicht einen Moment den Blick. Längst weiß ich," fuhr Ernst fort, daß der junge Baron dich liebt, und hätte er mir nicht schon selber gesagt, daß du diese Liebe widerst, würde ich es in diesen Tagen wohl selbst erkannt haben. Mama und Paul müssen geradezu blind sein, daß sie Euern Verkehr noch immer als Kindcrfreundschaft gelten las sen." SabinenS Gesicht hatte sich noch dunkler gefärbt. Als jetzt der Bruder, wie Antwort heischend,eine kleine Pause machte, sagte sie : Noch weiß ich nicht, wo du hinaus willst. Da du unsere Neigung kennst, brauche ich sie dir nicht weiter zu bestäti gen." Tu sprichst sehr selbstbewußt für ein so junges Mädchen," entgegnete Ernst fast bitter. Liebst du Arthur von ganzer Seele, oder ist das Ganze nur noch eine gestaltlose Jugendschwärmerei, der man ja so leicht geneigt ist, den -llc'amen Liede beizulegen?" Sie sah ihn gekränkt an. Jchwarselbst als Kind selten kindisch, oder mir unklar über meine Gefühl: glaubst du, daß jetzt das ettvachsene Mäd chen nicht weiß, was sie will und waS sie fühlt?" Uiid du bist dessen sicher, daß Ar' thur dich ebenso tief und wahr wieder liebt?" Ja," sagte sie ruhig. Aber wenn dem nicht so wäre !" ries er erregt. Du siehst wahrscheinlich wie alle jungen Mädchen in dem Geliebten ein Ideal an Vollkommenheit und Män nertugend wie nun, wenn du bicf täuschtest ?" Halt ein, Bruder," sagte sie nun doch mit leisem Beben in der Stimme, du irrst dich. Erwecken denn nur vollendet schöne oder vollkommen gute Männer Lie be? Das Gefühl verdient meiner Ansicht nach diesen Äkamen nicht, das seine Stärke nach der Höhe mißt, auf welcher der Geliebte steht." Ich staune immer mehr woher hast du, das kaum den Kinderschuhen entwachsene Mädcben, diese überrsifen Ansichten vom Wesen der Liebe V ' Sabine zuckte die Achseln. Sie kamen mir wohl von selber wie auch die Liebe von selbst kommt. Ich habe es immer absurd gefunden, wenn eine oder die andere meiner älteren Freundinnen sagten : Ich liebe diesen Mann, denn er ist so gut oder er ist so.schön es müßte doch vielmehr heißen : Ich liebe ihn, so wie er ist und gerade weil er so ist, mußte ich ihn lieben.", Du' sprichst da mit so, ruhigem Ton einen sehr erhabenen Lehrsatz in der Philosophie der Liebe aus," entgegnete Ernst noch immer staunend. Wenn ich diesen Satz nun auf. den vorliegen den Fall anwende, darf ich wohl dar aus entnehmen, daß Du Arthur Plessenbürg eben nicht für vollkommen gut hältst?" Sabine war jetzt plötzlich dicht vor ihmu.o schlang die Arme um seinen Hals. . . Mein Gott, Ernst r- nur nicht diesen herben, satirischen Ton beim Besprechen einer Angelegenheit, die mir doch das tiefste Herz erschüttert Ich kann mit Niemand darüber sprechen als mit dir, ich hoffte bei dir volles Verständnib und liebreiche? Entüeaenkom
inen zu finden statt dessen höhnst du mich?" Der junge Mann war bewegt und küßte zärtlich Stirn und Haar der geliebten Schwester. Du hast recht, Sabine, ich handle sehr unbrüderlich, aber verzeihe mir. Mich foltert herber Seelenschmerz und macht mich bitter und ungerecht. Dennoch war es meine innige Liebe zu dir und die ernste Sorge um Dein Lebensglück, was mich veranlaßten,überhaupt auf dies Thema zu kommen. Laß mich daher meine Frage von vorhin noch einmal wiederholen auch dir sind Zweifel an Arthur'S Eha rakter aufgestiegen ?" Nicht gerade das," entgegneteSabine, noch immer ihr Gesicht an der Schulter des Bruders bergend. Aber er hat manchmal ein Etwas in seinem Wesen, ?i.ien Strahl im Auge, den ich nicht verstehe. Daß er außerdem leichtlebig und
genußsüchtig ist, auch seinem Vater durch seine ewigen Gelbforderungen viel Sorgen bereitet, weiß ich von Melitta. Trotz auedem Liebst du ihn," vollendete Ernst den abgebrochenen Satz. ..Ja. Ich kann eken nicht anders. Und siehst du, gerade davon wollte ich mit dir sprechen. - Ein V!ann braucht weder äußerlich schön noch tadellos von Eharakter zu sein, um geliebt zu werden das r. , Ivraa) ich schon vorytn aus. Wenn er aber treu und wahr und aufopfernd geliebt wird und diese Liebe aus volle? Seele erwidert glaubst du nicht, daß das ihn gut machen, seinen Charakter stählen, setne Schwachen allmählich schwinden las sen kann?" Jetzt verstehe ich dich, du hochherzi ges Kind," sprach Ernst gerührt. Wie alle hochsinnigen Frauen, hoffst du auf die Veredelung durch die Liede, meinst, du könntest durch die Allgewalt derselben den Geliebten emporziehen zu deiner Hö he. Gott segne dich und gebe deinen Wünschen Erfüllung, denn daß du es nur weißt Aithur ist deine? nicht wür dig." Ich weiß es za," schluchzte sie jetzt auf. Er hat es mir selbst gesagt, und diese offene, reumüthige Anklage beweist doch am besten das Vorhandensein eines guten KerneS in seinem Innern. Aber er hat mir auch geschworen, daß er unrettdar verloren sein würde, wenn ich ihm je meine Liebe entzöge - aber t)as wird ja nie geschehen nein niemals ! Glaubst, du nun mit mir, Ernst, daß es mir gelingen wird, seine Seele von den daran haftenden Schlacken zu besreien ?" Das kann nur Gott allein wiffen," sagte Ernst bewegt. Wir aber wollen es hoffen, Sabine. Hat denn aber dein weitschauender Geist auch schon bedacht, daß diese Liebe dir noch andere Kämpfe bringen wird? Nie wird doch Oberst Plesienburg gutwillig seine Einwilligung dazu geben, daß Arthur ihm eine bürgerlicheSchwiegertochter ins Haus bringt." Auch das weiß ich. Was aber hat das mit unserer Liebe zu schaffen ? Fragt wahre Liebe im Voraus noch dem Heirathskonsens, ehe sie sich erschließt ? Unsere Verbindung kann der Oberst hindern, unsere Liebe nicht, und die wird bleiben, so oder so, bis zum Lebensende." (Fortsetzung folgt.) Verlangt Mucho's "Lest Havanna, Cigars". Many a Lady is beautisol, all but her skin z and nobody has ever told her how easy it is to put bcauty on the skin. Beauty on the skin is Magnolia Balrn. ALEX. METZGER'S S Odd Fellows Halle, Zweites Stockwerk. GneralAgentur der größte nnd sichersten Feuer Versicherungsgesellschaft ?N und Verkauf von ezruneeigknthum. Echifflschetn, für alle deutsch und englisch Linie. innehen on Erbschaften tn alle Theilen Vertsch landk und der Schweiz. nserttaun on sllmachten. Ln und Verleihen von ftos Italic?. kld'Suizahlungk undvechsel nach allen Thei. len Europa. Fixssnß-o ku den billigsten Preisen Sozialistische WsSöZsm! Regelmäßige Geschäfts Versammlung jeden zweiten Sonntag im Monat im Gebäude der deutsch-englischen Schule. Neue Mitglieder werden in den regelmäßigen Versammlungen aufgenommen. ZZonaMtZkk Veitrag 10 Eknts. Mitglieder der Sektion könnm auch Mitglieder der Krankenkasse werden. Deutsche Arbeiter schließt Euch an ! Dr. O. G. Psaff, Qrzt, Nnndarzt Geburtshelfer. Ossi : ' 480 MAdlson Avo ,ch ft d : , , 3 di Nh?. Nachmittag , 3 bi Z Uhr. Sftfci , 7 Ms I C$i. ele,bo 282 Oohuung : 14L1 N. Vlaljcinin St. Seiest 9 036.
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Jobn R. Clinton, unterwrfen der Entscheidung der republikanischen Count? Konvention 18$t. Edward H. Dean, unterworfen der Entscheidung dir republikanischen Eount Eonvention. , Für County-Anditor. JoKn W. Psaff. untrrofen der Entscheidung der republikanische Eoun, lonventto. Samuel O7errill, rterwvrse der Entscheidung der republikanische LountH Convention. Für Sheriff. Henry H. Veville, unterworfen der Entscheidung der repubManischeu un, onventio 18. SliSard S. Colter, unterworfen der Entscheidung der republikanischen Eounty Sonvcntion. George H. Carter. unterworfen der Entscheidung der demokratische Court? Sonventton. Für Coumy - Rccordcr. Ougene Saulch, nnterworken der Entscheidung der rexublikani'chen Eountv Conentin. Für Coroner. Dr. W. H. Wlbarb. nterrfn der Entscheidung der rexudlikanschen RlvtvationS Convention. Aen einzigen Weg IMtNUttökrtif lund selbst tie scheinbar undellbare SvaEe vcni I Geschlechtskrankheiten sicker und dauernd zu' . nfll ptT TffTF MV . nan.Tllfl X'. iltn IMi M itkavui? !yvf vkf pviiH4i i 1 UHVU n uvu aun"" . barkeitl Weiblichkeit! de! vikdcrnine der-4, ,'elben und Heilung, z?izt da? gediegene Buch. I flk AI . c .y m .4 r tr rm ' tf , i ,,4rrrimngs,n'rr, 2s.ust.,2s Serien 'mitiAt.fr,lifc.n f,fc.n3rrii,n Milk,, fl4rL .n ! deutscher SxraS-e geen Liliseutung rc22 'ii.tr.ti tn Pou,S:ampö, loraiam ervaar, rm .venancr. 1 I flereinre: Deutsches HeüinsmuUI Ciintonl Place. n&ne uroadway. New York. N. T. ssrjsF Obig! Buch i auch zuhaben bei LuchhandKrS K I r, 29 Lud Delawar Straße. Ohloao, 9t. Jüoult and PlttJBburir Rallroad. geil-Teitue sät bsrchgehenbc nd Lokal-Züge. Saat 17. Febr. tBSS z ßtge riefle da Nnion.Tepot, JvdplI., i folgt:
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Elscnbaho-Zctt-Tabelle. Snkunst und Vbgana der e'.stnbadnzüge in AndlanavoliS. an und nscb Sonn tag. den 3. Januar 1666. l Zeffersondille, Vadison nnd 3ndiradolU lisknbalzn. Abgang: klnknnft:' Kd Rr t?a. . . 4.1k , Zd-nall. 9m S ad Ute... 8.15 v ' ZndKhik,tzI0. 8dHadatl ZOIVK ?ll. lATSi 9t8SP tig. 6.45 l CtS f.?ÄUl.4Prj Landalia Lke. nct! Train .... 7.30 9 Xaff (In. s .....13.0Ü chneuz, all nd ... '.' z, 2 ixnß.... 4I9M Expreß ,, Ztrtt&wuiu. 4.iiOn wetne t 1X0 Wkfter SKcil...lO'ü 5?rn levetand, Tvlnbns, Tiuetnnan nnd Jndia. sqnllzg 3 33 : apouk Vifenbeyn (Lee Line.) jepBir.. 4.0 Snutrfon ne. 10.10 Pa t 8 r U, 10 Km c 8 3MlJ0ria inderfo e... 1,55 I k Ctü ti C 3 Km VK CtStj.lUJiR t5tn 1 J.10.U5 Hl)r i... 7.10 2Kokh,nEiZ.dON Vrightvood Division, C. . C nd 3. gang täglich. 4.t cc. täglich. M0 iv.iu vn JOiiCa lt55 lN ....... 6 30 Stm U glich. IM UlUch.lOJ ii 3 00 t5glich. S.tO 6 40 täglich. 1Ai ml Tineinnatt, Indianapoli, Sl. Ltntl . EZieagO visendah. Eineinnatt Dtdiston. idkuiI.P? 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