Indiana Tribüne, Volume 9, Number 197, Indianapolis, Marion County, 7 April 1886 — Page 3
I liLv irÄ yt-j ßz. i 1 f ' -tfs: fe' i w AM l'F jj j ÄUiM 'M?W M."
Das beste Mittel gegen Rheumatismus, Reiitn im Veflcht, liederreiße, FroSbenikn,icht.He?rschh, renzkeh und piiteulkidkN. Ruckenschmerzen, ?n?Zlchunse, Giessen ßalS. Quetschungen, ruhn,. ' Frische Wnude Schittwuude. Zahnschmerzen, velchwallene rüge, kZahsweS, Branöwunden, usgespnrae &!(, Gkleukschmerzeu, Obrenweh, und alle Schmerzen. welche ein äußerliches Mittel benötigen. Farmer und Viehzüchter finden in dein Ct. Jakobs Oel ein unübertreffliche Heilmittel gegen die Gebrechen de Liehstandes. frlllv lujiyv wt "v i Flaschen für $2.00). FS in jeber Lxotheke zu haben Line Flasche Ct. JakobS Cel kostet 50 CentS (fün rnaiajcn im n.w). . Für is.v werden zwöl! lsn der er. Staaten i .OOroetben zwölf ffiajchen xr et nacy ouenictjet er. Staaten versandt. Man adressire : Tho Charles A. Vogeler Co., Baltimore. Mailand. Eine Kluderlofc Cye jWkiiiL.r:u cv" j. ;.:. Yi fxc eine fiSeriiiS irsvri sa' jir ms ch1ibriar. Wie und ttceunl tuf.rn Uebel i t r t jfi i t arzkyrlin wnten fasn, :i,jt der ,,e,tNgSAnker," 25., 2.iucu, mtijüMKüxa atutaeiTf uen Bilrer. eUier ou dcu, al.'o, und bewädrten d'.tsHeuH?rl-nsl'.iu! i v:tzo jjoit herausze ecHtcüst, aef kie klarste iJcife. Junge eue, die ia den gtand der C f- treten wellen, sollte du Cprn S dillers: r n ih prüfe, wer sich tvsxi b i n 1 1 1 U'cU ti'fcetjivjcn, und da! vor tre'iÜiibc Buch U)v. Ke ne ten wtckttgfte. Schritt le ifceui ibv.n ! Wird für 36 (Seit in .markVn, fcwcM in teutscher ie in englisch Esrate, stet und K'tjfant r r x a & t versau. Adkksj Deutsches Hf-ü-InatiUit, 11 Clinton l'Uce, 2ew York, N. Y. ffeuer-Vttarm-Oignale. i Pennsnivanla uut Wartet. b $anptaaarUir bei gtutr $avttw tft. 6 0ft6Uac und Ren, Sttt. 7 Wöbst und Vttchig Ctra. 8 9l(ai JrsHStraße und tfiaflachuleti 9 SSiwfton d 5irdStrasze. 1? ßffachufftttt v. ah Rdle . 13 Telarsar tr, und Fort Baun So. 14 Jers, nd ?eri San, 9oe f m 15 Peru Str. undkoffachusett Zvt II.Ehriftian o. und li Str. 17 Park . und Vutter Str. IS Banorol 5tk. undNlottv. 19 rcher und John Str. ' 123 ?o,g . nd Stedent St,. 124 ladama nud Siebente Str. 1ZS Meridian nd Siebente Str. US Mandel Str. und Lincoln r 1Z7 KuIung.Edäud. 1ZH Eentral . und Achte St, 131 ldama und Morrison Sit 132 Aohaxon nd chie St: 134 oSege vk. u?d Zehnte Str. 116 Hom Xoe. und Delawa.-e St, I lawar d tttigs' ?kr. Tl St. Jo Str., nh, Jlifvli. iß Psnnslvania und Pratt Str. 25 Sts. S. ngw Hufe Sechste, nh, zi, - isftsfippt und St. Ilait Str. n JZinot und Mtchigan Str. lS Pennsuloania Str. nd Home ,. isftsftxVt nd tett, Str. . TU Xennefle und WiStam Str. llt Pnns,lvania undKichigsn Str. li Jn,i und Herbert Str. 31 Zndiana So, und Mtchigon St. si ertdian und SSalnut Str. 84 California und Vermsnt Str. '.ake und New rf Str. M Jndiana v. und St. latr rti 87 Stadt.LoKUal. U Slak nd Nord Str. S ichigi und zl St, 812 13 fl ud Oalnut Str. 31Z ft nd Dritte Str. kl Siebente und Hoa,d Str. 41 kSasZtaar, ad Lieit St,. 43 !! rf und Wsshlnip et. 48 RiffOttrt nd Nt Sott Ctt. 45 ridia nd Bafinftsn Sti 46 SStnota und Ctjto Sir. 47 Xcnniflll und Lalhington Str. ia' Prk H,s,. 4? Jndiansla. 412 Vttgouxi udar,l2d St? 41 Misftsstrxt und SaSash Str. 415 Ztrzusoa'I Pork Hous,. . 421 I. S. B. und Hs. C3S Js,n Kfulum. 61 3linoU nd eni St,. 52 Mttnvi , Luiftana 63 Bijta Wcft9 5U. 4 B1l d au SHs. e Xennrn an eorgia Tt. 67nirüim nd et,. K dts . unk Uem( Sr. il so . an nk? Vtt 818 Best und id St. Ul tue, . nd ern s C1I Untoa uud Woiril ti 1 3EtU md XanfaC 17 Smi Nd Xaccta) Str. II Couti nah D!aar Str. 63 fUunl9lnia n, iftan i. 88 ScUaarc nd rkattrz Str. 64 Ost d catt, n. adama d irgian . 87 VUiint U. und radstza eti SS Oft nd dr Str. Pesnl,ai Str. ndadiss' s. 812 BcJltTnan d Doughert, Sir. 71 Virginia . ah Hrn er. 78 vfinnd orgta Ltt. 78 Sashingto und Vt 7 vent nd Vorgia Str. 7S?0kft Ivt. und Pwe. 7S lll nd at Str. 78 Bfegtala DiLon. 79 Jletcher , nd DUlo. 71 xrue und Prvfvett Str; . 718 AnglisZ Rv und Laurel Str. 714 Dra nd DU Str. ' TU Lheldu und Lche, Str. Q Rc:ni Jerf, tr. 92 Sashtnito, ud SelaxDari t, 83 Oft nd arl Str. 84 Sie 8l d idson St, raubKumm,,nfta!t. er. Staate Arsenal. N Oriental nd Oashinaton St, 85 Jraut AefangniZ. tll . chlachHa0, Oft Sltzi,t,n,,ß 818 riet nd SlodK tr. 4 Ohia nd Ha Str. - ?t MrHland ah Meridian tr. W Meridian und eorgia Straß,. ' 4 1 Pttattanal, 1 1-1 Und Jtaften wiederholt, ,Ur lan 8-8 Sianal für Feuer.Dru. LichlZze.?tu eraul. ,i Schlag. ad. ZalU 45chU, 18 UX nitU88
Die Glocken von Plurs.
Eine Dopptl'Rodelle don S r ft P a q n e. (Fortsedung und Schluß.) Da sprang Hagen von ieiem Sitze empor. Hatte er auch schon längst in Giovannadie kleine Annctta errathen, so mußte doch die wahrhast edleHandlungsweise der Viutter der einfachen Frau aus dem Volke, ihn überraschen und mächtig ergreifen. (5r wollte seiner Vegeisterung Luft mächen, dem Gefühle, das ihn durchglühte, lauten Ausdruck leihen, und dennoch hielt eine heilige Scheu ihn davon zurück. Sein Auge traf das Äiovannas,die seinen erregten, strahlenden Blick ruhig und unbesangenerwiderte. Da trat er, hochaugerichteten Hauptes, auf sie zu, ergriff ungescheut ihre Hand, und sie lange drückend, sagte er nur : Ihre Mutter ist eine edle Frau, Gio vanna! kein Geld der Erde gleicht dem Zkeichthum ihres Herzens. Ich danke Ihnen für diese Worte mein freund ! entgegnete das Mädchen in schlichter Weise, und den Druck der Hand H l.'ens en'.'io'7nr. M'eiitt Mutter that iafccijcH nichts anocres, als was jeoer retlich Denkende an ihrer Stelle gelyan haben würde Und dann, erachten 5ie es nicht für eine große, seltene Freude, mit Gedanken an die Arbeit zu gehen, wie wir sie hegen dürfen? Gewiß !' Eine reine, hohe Freude entsprießt unter solchen Verhältnißen ihrer Thätigkeit und reicher Segen muß auf ihr ruhen. D, dürfte ich sie mit Ihnen theilen ! Da entzog Giovanna ihm sanft ihre Hand, doch ihr Blick, der ihn dabei traf, kündete keinen Unwillen über die kühnen Worte, er strahlte sogar dem seinigen mit der ganzen,innigen Lieblichkeit entgegen, die ihn vom ersten Augenblicke an, wo er ihr auf dem Äkailänder Dom begegnet war, so hocherfreut und mächtig gefesselt hatte. Doch wandte sie sich nun dem Großvater zu, der mit Bruno ein Gesprach begonnen hatte, dabei doch stets die Blicke verstohlen nach dem jungen Paare richtete. Was lvar während der Zeit an an derm Orte zwischen Angela und dem wllden Gazzo vorgegangen 'i Auch mit weniger Phantasie, als Bruno zu entwickeln pflegte, hätte man es errathen können wenn in diesem Augenblicke nur jemand an dies zweite Paar gedacht hätte. Doch verborgen blieb es immer und zur rechten Stunde kam es auch an's Licht. Die Psingstwoche ging zu Ende ; der folgende Tag war ein Sonntag und am Montag sollte die Heimkehr nach Mailand angetreten werden, Glovanna mußte zu der Mutter und' Hagen zu seinen Geschäften zurück. In der Kirche u Prosto trafen sich beide, und als jic die Heimkehr antraten, läuteten die Glocken, sie verkündeten das Ende des Gottesdienstes und zugleich die Mittagsstunde. Da hemmte Hagen vor dem Thurme den Schritt und sagte sinnend : Hier also war es, wo Ihre Mutter, alle Scheu vor den Menschen, ihr eignes Zagen bannend, nur ihr Herz reden ließ, wo sie laut, mit flammenden Worten ihre Liebe zu dem Mannö, den sie ihrer würdig hielt, verkündete. 3!un hob er plötzlich, wie von einem Gedanken mächtig erfaßt, den Kopf und Giovanna voll anschauend, sprach er ernst : Ich halte Sie Ihrer Mutter würdig, Giovanna, glaube und weiß es, daß Ihr Herz dieselben vortrefflichen Eigenschaften birgt: denselben Muth, das, was es als recht erkannt, was es wahr empsindet, laut und ungescheut auszusprechen. Wohlan ! so wiederhole ich noch einmal die Worte, welche ich gestern an Sie richtete, auf welche Sie mir nur mit einem Blicke antworteten : Lassen Sie mich Ihr Genosse sein bei der Arbeit, jetzt und immerdar, und redlich will ich streben, es Ihrem Vater an Treue gleich zu thun, Ihre Liebe mir zu erringen und zu erhal ten. Da schaute Giovanna ihm gleich offen und fest in das Angesicht und entgegnete : Ich habe Sie erkannt und darf ver'trauensvoll mein Schicksal an das Ihrige knüpfen. Hier meine Hand zum Bunde für das Leben meine Liebe besaßen Sie schon längst. Und sich nicht vor der Menge, den Männern und Frauen scheuend, die noch immer das Gotteshaus verließen,umschlang sie ihn mit ihren Armen und küßte seine Lippen. Und wie damals durchzitterte der Ton der Glocke des heiligen Cassianus die Luft, mit seinem ergreifenden klänge wie damals den Bund zweier Herzen, die sich gefunden, segnend. Der Mang der Glocke von Plurs drang auch in das kleine Häuschen der alten Paallo, wo Angela, den rechten Arm in einer Binde, in einem Lederstuhl ruhte. Doch mit dem gesunden Arm umsing sie Gazzo, der von seiner Berblendung vollständig geheilt war, das liebe Mädchen UM Verzeihung angefleht und solche auch nebst den innigsten Küssen er halten hatte. Als am Nachmittage Großvater San dro mit Giovanna und seinem neuin En kel Hagen, der als solcher von dem Alten in gleich herzlicher wie lustiger Weise be grüßt worden war, zu Angela hinüberging, dieser das neue Paar vorzustellen und zugleich ihr und dem wieder vernünftig gewordenen Gazzo die üblichen Glückwünsche darzubringen, da meinte Bruno mit süßsaurer und dennoch recht drollig wirkender Miene : Die stolze Giovanna hat mir Freund Hagen weggenommen noch bevor ich an sie denken konnte, und meine schelmische Angela, die ich wirklich schon glaubte erobert zu haben, entreißt mir nun der lanofe, garstige Gazzo! Was bleibt denn mlr von meiner Fahrt in den Bergell? Und meine Geschichte von den Glocken von Plurs? warf der Alte, auf den Ton Brunos eingehend, schelmisch ein. Ist sie denn gar nichts werth ? Ich dächte, grade für jemand, der wie Sie, Dichter und Musiker ist, müßte sie von Interesse gewesen sein. Da habt ihr recht, Vater Sandro ! rief Bruno plötzlich mit anderm und recht lu stig klingendem Tone. Eure Erzählung uebme ich und bebalte sie als mein eigen
um sie andern öuWegiengen wlcvcr zu erzählen und dadurch vielleicht dem schönen Bergeller Thal neue Freunde zu erwerben. Am andern Tage fuhren Hagen und Giovanna nach Mailand zu der Mutter. Es war eine schöne Fahrt durch die Herrlichen Gegenden, und ungestört, nur ihrer Liebe lebend, durften sie sie genießen. Bruno hatte seine Wanderung durch das Bergell fortgesetzt, wohl in der Hoffnung, anderwärts die Abenteuer zu sinden, die ihm in Piuro nicht geworden waren. In Mailand steht heute das Ge schäft Hagens in voller Blüthe. Von seiner eben so wackern und arbeitsamen, tvie schönen und liebenswürdigen Lebensgefährtin unterstützt, ist er bereits das geworden, was er geträumt : ein selbstständiger Kaufmann und Vermittler der Handelsintereffen zwischen der alten und der neuen Heimath. Nur dürfte man ihn nicht unter dem 3!amen suchen, unter dem er an dieser Stelle eingeführt wurde. Ob Bruno sein Vorhaben ausgeführt und die Geschichte der Glocken von Plurs weiter erzählt hat, darüber zu urtheilen bleibt dem Leser überlassen. (E n d e). Aachbarskinder. Roman doa B.W.Z ell.
(Fortseeung.) i. . Unter den vielen hochangesehenen Fir men einer unserer ältesten See- und Handelsstädte nahm die des Hofjuweliers Weldingen einen hervorragenden Platz ein. Das Geschäftslokal derselben befand sich am Altmsrkt in einem jener alterthümlich gebauten und .reichverschnörkelten Giebelhäuser, die den kunstsinnigen Beschauer entzücken und ihm ein JahrHunderte altes Stück Vergangenheit rePräsentiren. Die Parterreräume . des Hauses wurden, wie seit undenklichen Zeiten, zu Geschäftszwecken benutzt, die beiden oberen Geschoe aber waren vermiethet, denn die Familie Weldingen wohnte seit den letzten 20 Jahren draußen vor dem Thor in einer behaglichen,von einem prächtigen Garten umgebenen Villa. Frau Weldingen war seit acht Jahren Wittwe; ihr ältester Sohn Paul führte seitdem des Vaters Geschäft fort, Ernst, der zweite Sohn, verfolgte in der Residenz seine juristische Karriere, die, der glänzenden Begabung des jungen Mannes nach zu urtheilen, ihn wohl dereinst noch zu hohen Zielen führen mochte, nnd nur Sabine, die jüngste Tochter und der Liebling der ganzen Familie, lebte bei der V!utter, war der Trost und die Freude der alten Frau, der Sonnenschein des Hauses. Heut aber war es in der Villa nicht so einsam und still als sonst. Eine grüne Guirlande über der Thür verkündete,daß lieber Besuch eingezogen war, und darinnen in den lauschigen Zimmern tönte heut Sabinens Lachen heller als sonst Bruder Ernst war zum Ostersest nach Hause gekommen und mit ihm wie gewöbnlich sein aller- ego, Baron Arthur von Plessenburg. Frau Weldingen saß glückstrahlend auf dem Sopha und hatte den geliebten, so lange entbehrten Sohn an ihre Seite gezogen, Sabine aber ordnete noch Allerlei an der festlich geschmückten Abendtafel und Arthur schwärmte um sie herum wie ein Falter um glänzendes Licht. Er schien ein Anderer heut als gestern,dawir lhn bei so inhaltsschwerer Unterredung kennen lernten, und er war auch ein Anderer. All die Qual und Angst der letzten Tage, das wüste, leichtsinnige Leben der vergangenenMonate erschien ihm jetzt, da er in Sabinens reiner Nähe weilte, wie ein schwerer Traum, und nur ein einziger Gedanke lebte in leuchtender Klarheit in ihm: Sabine lassen? Nimmermehr ! Das Abendessen war lange fertig, man wartete nur noch auf Paul, der allabendlich nach Schluß des Geschäfts herauskam zu )!utter und Schwester und mit ihnen gemeinschaftlich die Abendmahlzeit einnahm. Die beiden Brüder hatten sich schon Nachmittags auf dem Bahnhof begrüßt, und Paut dabei versprochen, heute früher alZ sonst zu kommen. Und da tönten auch schon seine Tritte draußen im Vorflur, und gleich darauf trat er ins Zimmer, ein freundliches Lächeln auf dem sanften, von hellblondem Vollbart umrahmten Gesicht. Herzlich ward er begrüpt, und dann nahm man unter beiteren Scherzen und anregenden Gesprächen, die sich meist um das Lben in der Residenz und Ernst'S Lausbahn drehten, dcls N!abt ein. Nach Beendigung desselben aber ward es gar bald still im Zimmer. Frau Weldingen setzte sich bequem im Lehnstuhl zurccht, um zu plaudern, ivie sie sagte, in Wahrheit aber, um nach wenigen Minuten sanft einzunicken. Sabine eilte ins 3!ebenzlmmer, denn sie hatte dort neue Bücher, die sie Arthur durchaus zeigen mußte, und Ernst erklärte, der mondscheinbejchienene Gärten zöge ihn mächtig an, und er müsse ein Viertelstündchen durch seine Gänge schweifen, um Kindheitserinnerungenwachzurufen. So sah sich denn Paul 'allein. Nie siel es ihm ein, irgend welche tücksichtnähme, von den Seinen zu verlangen, oder gar dieselben in ihren Liebhabereien zu stören. Mochte da Sabine lieber drin im Nebengemach mit Arthur plaudern, als in seiner Gesellschaft weilen er wußte ja, daß die beiden Kinder sich liebten und ein kurzes Alleinsein nach so langer Trennung herbeisehnten warum sollte er ihnen das nicht gönnen. Und Ernst nun, dem war es wohl weniger um einen romantischen Spaziergang im Mondenschein zu thun, als vielmehr darum,an den erleuchteten Fenstern des)!achbarhauscs den Schatten einer geliebten Gestalt vorüberhuschen zu sehen den Melitta's von Plessenburg. Und so nahm denn der junge Ehes der Firma Weldingen ruhig seine Zeitung zur Hand und vertiefte sich in die politischen Neuigkeiten des Tages. Während dieser Zeit stand Ernst draußen im Garten in dem kleinen Pavillon,der, im Sommer üppig von Weinlaub umrankt, jetzt kabl und dürftia erschien.
Wer Märzwlnd strich scharf und' kühl durch den offenen Äaum und frvstcl'iL schlug der junge Mann sein Plaid um die Schultern, stützte beide Arme um die Brüstung der Fensteröffnung und schaute dann unverwandt hinüber auf die drei crleuchteten Fenster der zweiten Etage des N,ebcnhauses. Dort wohnte Oberst von Plessenburg, mit seiner Familie in jenen Räumen athmete sic,die Ernst Weldingen mehr liebte, als sein Leben, und die er geliebt hatte, so lanqe er denken konnte Melitta. Er hatte sie noch nicht begrüßen dürfen, noch nicht gesehen. Der Herr Oberst und seine hochgeborene Gemahlin hätten wohl eine sehr verwunderte !iene ge zeigt, wenn der bürgerliche Jc'achbarssvhn zu einer anderen als der streng etikcttemäßigen Visitenzeit seine Aufwartung gemacht hätte. Und so mußte er denn seinem sehnenden Herzen bis morgen Vormittag Ruhe gebieten -aber diese Stunde stillen Gedenkens sollte wenigstens der Geliebten gehören. Und so sck aute er jetzt sinnend über die mondlichtbestrahlten Wege des Gartens, welche die Tummelplätze abgegeben hatten für der Kindheit Spiele, und die ei noch so oft als Jüngling, nach Melitta haschend, durchstürmt hatte. Die Plesjew durg's und Weldingen's hatten hier seit fünfzehn Jahren neben einander geivohnt, und da die Ersteren nur eine bescheidene Miethswohnung inne hatten, zu der kein Garten gehörte, war den Kin dern stets gnädlg erlaubt worden, im Garten nebenan mit den Nachbarskindern zu spielen und sich dort zu tummeln. Die Eltern waren nie zusanlmengekommen; begegnete man sich dann und wann, so gab es einen höflichen Gruß, ein freundlich hingeworfenes Wort an Verkehr mit der bürgerlichen Kaufmannsfamilie konnten doch die hochadeligen Plessenburg's nicht denken. Dann hatten die Sohne beiderFamilien zusanu men das Gymnasium besucht und Erlist war dem jüngeren, in der Schule stets etwas zurückgebliebenen Arthur zugleich Freund und Lehrer geworden - auch das hatten die Eltern gnädig gestattet. Mk jungen Leuten nimmt man das ja nicht so genau, gleiche Bildung, gleiches Streben überbrücken da die StandeöUNterschiede, wenigstes znm Theil, wie die Frau Obristin Baronm Plessenburg, geborens Freifrau von und zu Naffen berg-Schönfelde, stets hinzusetzte. ,Be? Melitta und Sabine, war der auch beini Heranwachsen fortgesetzte freundschaftliche Verkehr schon bedenklicher, aber man konnte ihn doch nicht so jäh abbrechen, besonders da man so nahe zusammen wohnte. 0 Aber wenn Melitta dereinst standesgemäß verheirathet war, würde sich diese Mädchensreundschaft ja von selbst auflösen. So dachten die Plessenburg's, und Ernst wußte nur zu wohl, daß sie so dach ten. Wie wenig Aussicht er unter diesen Umständen auf Melitta's Hand habe, sagte er sich in dieser einsamen Stunde schmerzlicher als je. Nur die innige) treue, kampfesmuthige Liebe Melitta's konnte hier ein glückliches Ziel erringen helfen, aber war er denn dieser Liebe sicher? Wohl war ihm die Jugendge spielin stets mit herzlicher Vertraulichkeit, freundlich und liebreich begegnet; ob sie aber jene Liebe zu ihm fühlte, die sein Herz ersehnte, wußte er nicht, denn nie bisher hatte er mit Melitta über seine Gefühle, seine Wünsche gesprochen. Aber bei diesem Besuche jetzt sollte es klar werden zwischen ihnener hoffte ja so fest, daß die Geliebte sein Empfinden theile uud wenn sie Beide fest blieben. Jahre und Jahre hindurch, ioenn Melittst jede andere Verbindung standhaft ablehnte, dann mußte doch ihr adelsstol;er Vater endlich seine Einwilligung geben. Während Ernst so sich schmerzlich süßen Träumereien überließ, schwirrte plötzlich ein warmes, weiches Tuch auf sein Haupt hernieder, dann ward es fest zusammengefaßt und er somit des Sehens beraubt, während sein Ohr noch gerade frei genug war, um ein leises, melodisches Lachen zu erhäschen, das dicht an seiner Seite ertönte. Sabine, du Kobold wirst du nie die Kinderstreiche ablegen ?" schalt der Geneckte gutmüthig, während er versuchte, das Haupt von der Umhüllung srei zu machen. Das Lachen aber klang nur noch lauter, schalkhafter und das war doch gar nicht Sabinens tiefe Stimme? Eine freundliche Ahnung durchzuckte ihn, mit festem Griff riß er das Tuch hernieder, vor ihm stand Melitta. Ist's denn kein Traum ? Melitta Sie-du bist es wirklich?" Sie reichte ihm lachend beide Hnde sntgegen. Gewiß bin ich'Z sehe ich denn gar so traumhaft, schattengleich aus ?" Ja, traumhaft schön!" hätte Ernst .beinahe, ganz in den Anblick der reizenden Vtädchengestalt versunken, ausgerufen, aber er bezwäng sich und preßte nur ihre Hände wiederholt an seine Lippen. 3)!elitta aber plauderte fröhlich harm los weiter: Da ich wußte, daß du heute nicht mehr zu uns kommen würdest, wäre ich am liebsten schon mit Arthur zugleich auf einen Augenblick gekommen, um dich zu begrüßen. Aber ich durfte nicht Mama war ganz entsetzt, daß ich nur auf einen so unschicklichen Gedanken kommen konnte ach, und da fällt mir ein, daß ich ja auch nicht mehr du zu dir sagen darf. Schon zu lange bat nach Mamas Ansicht die kindische Vertraulichkeit" gewährt, und es ist mir streng eingeschärft worden, , Herr Doktor" zu dir zu sa zen." ' - Aber Melitta '." rief erflehend, das wirst du mir doch nicht anthun ? Und dann soll ich wohl gar gnädiges Fräulein i.u Dir sagen ?" Sie lachte hell auf. Es klingt zu spaßig ! Und doch wird uns Alles nichts helfen," sagte sie dann plötzlich ernst. Du weißt, wie streng die Eltern auf Zeremoniell sehen aber wir wollen einen Pakt schließen," fügte sie schalkhaft hinzu. Im Hause Plessenburg bewegen wir uns etikettenmäßig und verkehren nur im Salonton. Auf Weldingenlchem Grund und Boden aber sind und bleiben wir die alten fröhlichen Kinder und nennen uns du ' ist dir's recht?" , Er schaute sie glückselig an. Ob es iuir recht ist! Ich wünschte nur,
dan wir Las traultä): du auch bald aus Plesjenburg'schem Gebiet in Anwendung bringen könnten. Aber," sagte er dann schnell ablenkend, wie war cs Dir nur möglich, hierher zu entschlüpfen, meine holde Äkelitta, mein herziger kleiner Ka merad O," lachte sie, es war ganz leicht. Papa und Mama legen Patience, wie allabendlich, und ich saß im 3iebcnzimmer und zeichnete. 3!un sah ich aber mehr nach Eurem Hause hinüber, als auf meine Zeichnung, und als ich dich aus der Thür treten, durch den Garten gehen und dann hier im Pavillon weilen sah, hielt es mich nicht länger ich mußte Dich hcut noch begrüßen. So ergriff ich denn ein Tuch und schlüpfte hinaus; Papa und Ai'ama haben es nicht gemerkt und merken es auch nicht, wenn ich eine ganze Stunde fortbleibe." So hätten wir jetzt eine ganze Stunde für uns allein, ungestört ?" fragte er plötzlich sehr bewegt. Gewiß' sagte sie harmlos. Das heißt, ich dachte, wir gehen hinein und plaudern mit Sabine." Laß nur," sagte er gepreßt. Arthuz ist ja drin und Paul auch schenke mir diese Stunde, Melitta, mir ganz allein ich möchte Wichtiges mit dir spre chen." Wie du das feierlich sagst, Ernst. Hai Arthur etwa wieder dumme Streicbe ge macht?" Er horchte auf. Was weißt du überhaupt von Arthur's Streichen ?" fragte er jetzt ha-3-Nun, meinst du, Papa schluckt allen Aerger stumm in sich hinein, ivenn mein leichtlebiger Herr Bruder immer wieder Geld für' seine noblen Passionen verlangt ? Er ist ja ein guter Junge, aber wirthschaften kann er nun einmal nicht, und Papa ivettert dann Tage lang im Hause umher und läßt feinen Aerger an uns aus, wenn die Brandbriefe. in gar zu schneller Folge einlaufen. Was sich nur Arthur denkt ! Er weiß, daß wir entbehren müssen, unr ihm das Studium überhaupt zu ennöglichen, und wie soll Papa von seiner Pension, die unser ganzes Ein.kommen ausmacht, denn auch noch die ewiaen Extra?rdinaria für Artbur bestreiten." (Fortstdur.g folgt.)
Vor Auslande. Aus dem säch s ischen Voigtlande wird berichtet: Die Arbeiterbevölkerung des Voigtlandes befindet sich allenthalben in der traurigsten Lage, am Traurigsten aber ergeht es den Webern in dem voigtländischen Dorfe Bobennenkirchen. Seit fünfundzwanzig Wochen (!) ist die Weberbevölkerung dieses Dorfes ohne Arbeit und ohne Verdienst. Der geringe Kartosselvorrath Kartoffeln bilden das beinahe ausschließliche Nahrungsmittel der Bevölkerung ist beiden m-istcn Familien vollständig aufgezebrt. Der strenge Winter hat einen großen Verbrauch an Heizmaterial erfoidert und bei dem meterhoch liegenden Schnee kann Niemand in den Wald nach Lesebolz gehen, zum Kohlenkaufen aber fehlt es an Geld. So verleben die armen Weber mit ihren Familien hungernd und frierend Woche um Woche, immer auf Arbeit und Verdienst hoffend. Und Woche um Woche vergeht, die 3!oth wird immer größer, der Hunger pocht immer gewaltiger an die Hütten der Armen, die F brikanten in den Nächstliegenden Städten Oelsnitz und Markneukirchen warten auf Aufträge und Bestellungen, um die hungernden Weber beschäftigen zu können, bis jetzt aber warten sie noch immer vergebens. Vor einigen Monaten starb im academischen Krankenhause in Heidelberg der 8tud. jur. von Selchow, Mitglied des Corps Saxoborussia. Die Fr. Ztg." hatte damals von diesem Todessall Notiz genommen, der, wie es allgemein hieß, rn Folge einer aus einer Schlägermensur herrührenden Kopfwunde eingetreten mar. Aus dem Verlauf der Krankheit, einer hochgradigen Gehirnbautentzündung, sowie aus der statt, gehabten Section konnten jedoch die Acrzte nicht die unbedingte Ueberzeugung gewinnen, daß jene Wunde die tödtliche Katastrophe herbeigeführt hatte, jedoch nahmen die gerichtlichen Behorden Veranlassung, sich mit der Angelegenheit weiter zu befassen und dem Gegner elchow's bei der Bestimmungs"Mensur, den Ltnä.'ur. von Maltzan, Mitglied des Corps Vandalia, wegen Zweikampfs unter der Anklage zu stellen. Maltzan, der wegen deS gleichen Vergehens vor einiger Zeit eine dreimonatige Festungsstrafe erhielt, wurde neuerdings von der Mannheimer Strafkammer zu einer Gcsammtstrafe von sechs Monaten Festung verurtheilt. Die Verurtheilung erfolgte wegen Zweikampfs, dagegen wurde es als nicht erwiesen angenommen, daß der Zweikampf die directe Urfache des Todes gewesen sei. Löuise Michel hat mtl ihren Vorträgen in der Umgebung von Paris kein Glück. Wie in Versailles, so wurde sie auch in Voulogne. Nantes, Sevres, Jory, Vincennes ausgezischt und ausgepsiffen, in der letzteren Stadt sogar mit faulen Aepfeln und Kohlstrunken 6c worfen. Als sie dann, müde und abgehetzt, nach Levalloiö-Perret zurückfuhr, warf der Wagen unterwegs um ; jetzt erst bemerkte man, daß fünf Speichen ei nes der Räder durchsagt worden waren. In Jory versuchte ein fremder Socialist, die Lärmer zum Schweigen zu bringen, indem er 'einen Revolver aus der Tasche zog und auf das Publikum zielte, das wüthend über ihn Hersiel, den Eindringling hinauswarf und die Sitzung für aufgehoben erklärte. Von der Verkennung ihrer Landsleute angewidert, geht Louise Michel nun wieder ernstlich mit dem Plane um, Frankreich Valet zu sa gen und ih? Evangelium in Amerika zu verkündigen. Am liebsten ginge sie nach Rußland, aber wie unpraktisch und überspannt sie ist,' so begreift sie doch, daß ihres Auftretens dort nicht sein könnte. Die besten Bürsten kauft anbei H. Schmcdtl, No. 423 Virginia Avenuc. . Merrschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspttztn etc. bei Wm. Mucho, No. 199 Ost Washington Str.
BMKll? . -Vfr '"r r . KL; ZkKK Ol - 52i':- rrrf v-?Mk?Sf- s-CL -'.Vi j v?- "v jV5 - Tfcc'-' At'o.-r- 5i r- i -y 5 4 $mksfämM$m I 1 -' 3'!? - V" vrr. -ri. Ji n-ti.'. - trtv-l j&rri 7$ AWMKzMV'W MBMMMWÄ Km
'WMWVMMMWU &W0M v'äV"'A-rrrDj t ft-Tfr! A'&Dni -,"It '7 irr-i fhMßtfhfiH xXA!t)if WtiwttA WZ - . J M.
Haben Sie schon 'mal etwas vom Generalbaß gebort, Herr Mazo? ?" Major : Von wem, meine Gnädige?" Na, vom Generalbaß." Major : Ach ja, persönlich aber kenne ich ihn nicht, denn er war dazumal schon General, wie ich als Fähnrich in die Armee trat." 21.: Ich wünsche mir so viel Kronen, als Tropfen im Meer sind. B.: Und ich wünschte, daß alle Blätter des amerikanischen Urwaldes Zwanzigthalcrscheine Wären und mir gehörten. C.: Dann bleibt mir weiter nichts zu wünschen übrig, als daß euch Beide der Teufel holte und ihr mich zum Universalerben einsetztet. Frau: Mann, Mann ! Ich werde noch den Verstand verlieren ! ! Mann : Gott mach' nur nicht so ein Geschrei wegen solcher Kleinigkeit! A. : Alles würde ich aufbieten, um ein berühmter Maler zu werden, mir einen Namen zu machen, aber wie?! Wenn ich nur wüßte, wie man es anfängt, um wenigstens von sich reden zu machen weißt Du kein Mittel? V.: O ja, erschieß' Dich. . . Wissen Sie, Verehrtester, erzählen Sie gefälligst Ihre. Geschichten Ihrem andern Nachbar, denn ich lüge nämlich selber. Gedankenspäne. Alle Frauen befragen 'ten Spiegel. wenige indeß hören auf. ihn. - Das Alter ist ein heilig' Haus Und fängt bald an zu wanken ; -Dem Einen geh'n die Haare aus, Dem Ander'n die Gedanken. Oft ist der Todte noch warm, und die Ueberlebenden sind schon kalt. . .Einst und jetzt. r An den Füßen gold'ne Sporen Waren einst des Adels Zier; An den aufgestülpten Hosen Kennt man heut' den Cavalier.
. MW Wtfk s'rWWWMWM
aSL g m sß si MMi H jl
il
ciVTä V "M, j2J kl j -T '1 I 4 d . LTf ?M'' -r
Nach der Montagekneipe. Du 'mir 'scheint, als ob wir heute wieder ziemlich lang gekneipt hätten !" Wirklich, schon fünf Minuten über Dienstag V.1
Politische Anzeigen. Für Schatzmeister. Hez Smart, ron Lzivrence ToshlP, unteraorfen der Entscheidung der reputlikanische Nom,natronS'a,nvnt.on. Für County-Clcrk. AureliuS I. Jotzce, ?.".n'"' der tscheidun, der rtxutttkantfaZt Counto llonvlntion 16S6.
Job R. Clinton, r r.xublikis4.. Edward H. Dean, ' ' InrttfSvXt9 ltt "''"isch. Für Cou JobnW7Vfaff. n?Ä?vknti Ut 'bluauifq. Samuel Olerrlll, unterworfen der Entscheidung der nxudlikautsS ount, Eonuentto. . Für Sheriff. - . Henrt? H. Vevllle, unterworfen der Entscheidung der nxudlkZanische ount anveutio 1&. .., Richard S- (5olter, unterworfen der Entscheidung der rexudlikantsche Sonnt, Sonvcntio. George H. Carter, . unterworfen der Entscheidung der demokratisch Count, onventton. Für Coumy - Recorder. Vugene Sanlch, nntrsrsen der Entscheidung der re,udll,i'4Z Eounty Eonventi.n. Für Coroncr. ' Dr. W. H. Wlfbard. unterworfen der Entscheidung' er rexudlikansche Nt.miations Convention. ..,.. Den WZgrn weg !McnnkSkraflli!llkäigl!kriul!elle,i vxXx i und selbst die scbrtnbar uribellbaren KLZe tezt 'VesckleStSkrankheilen liitrr uud dauern, zu' fc.l'.t. (. . . rv..ri. a t n. I ,ni.i, ituiti, Mrcaut ;iuiiiiiuiig umiKSni Sterlett! Weiblichkeit! Sve! kinderille d. t leisen nno vktiurz, yc tau g,rie,ene zu. Z.,T?rRettungs-7ln;kr:as.Aufl.,2SEkite!iß p mit zahlreiche leoenkNucn ViUern Wirt, .n V idcut,' Spracbe ,e?e: l?tnskntuug renLZI ' öenttz in Post-Slamps, sorgsam verpackt, sru' .rernrr. . , dreinre:vp,,i5cKeso:l,Mut.!!cNnioI rlace. nahe liroaaway, New York. N. Y. wnjsJT&tRJTJs Obige Buch i auch ,u Haben bet Vuchb5dlr. u lr. L9 Süd Delaware Ltraße. Ohlc&o, 5. Lonia and TMttsbiix-jar Xtallroacl. 8eit.Tak.ev, für durchgehend, nd Lokal-SKge So 17. Febr. tU tu ZS erlabe da Unisn.Drt, Jndrll i folgt:
iSchnllig Poftjug. 4:MBrn'tlO:4JB I 6:30 . lZ:ö9 . :31 , 1:37 . :b7 . 3.S3 . , 88 , 8:47 , . 9:dö . , . W.ZWxn 6:40 , . M'bl . . s:c9 . . 6:8 . 7:iij . ItlSCrn . 7:40 . 8:30 , .... .... . 7:bO . ii:2ü 8:2iQ
Sg.Jn dianarl'I nt.äan-.b'tziit , Slichmond , TMxjion . ?isua Urdsna , , Solumbui..., , Vimark , Steubenvlll , Wbeeling.... , Utöburg..., , verriöburg.. , Baltiore... , Djafhington. . Philadelshta .New Kork.... . sftoii tlR 6:13. :, 6:41 7:11 , 8:57 . s:9 , 9:12 , il: I2:37(3m 4:M , 8:03 ( 6:17 2: U glich, f tflaltch, aulpenommen gonnttf. Vu!lkn'8 Valaft, Schlaf , HvtlrÄin durch di Ptttbvra. arriburg, Philadelxhia und NewZIork. ohn L'chZel, lok ein Wagenwechset ach Baltimore, köashingron und onoa. ... tZT" ?h?kartn no alle Oestliche etftdU d tu allen Häuxt'ZaZ,t!arzin.ureaa de SftI nd in de Stadt.Burea, ek der Jltis nd Washington Straße und im Union T?ot Lnrea Judtanaxoli, ,u haken. vchlafage'arte Uru ne im oraut gesichert erden durch Rr,littto bei ben Agenten t tadt.Vnr, der t Uim Dexot zu Jndtanaroltö, Ind. ?. Sk. Dkklug, A. S. P. l , ord,st.ck Sashwg. ton nd JLinoia etict. Jnd'PlS. ?aet CttQtta, Vanager, kolurabul, Odi : ..?, i, l. Vatsagt,. uud Iicktt..U,t IltttOd. mm. Die Bee Line !" nach Kledeland, Lake Chatauqua, Niagara Falls, lhousand Zilaud, Lake Skrge, Lake Eha. piain, Earatoga, WHUe Monntai, Old Orchard, Rye Brach nnd alle CnrMedon NEW ENGLAND u icrt qnkll'ügkn tögli. "li eilige U , JKiWltM ch ICoirlz and Xlotjton welche durchgehend f3n in V,itg mtt kc HaU etjoie unk . ). ftcnttal ttlc n.ak fett. 3DU ttnjtgt ab, miqt tm lind StNtltl ltU t RemZork inlZuft. Qcin eftttch gde SchneN,, tirtch tt und Paflagler, welche nach Missouri, Kausak, NtlrsSkZ, frlcubo, Sie Vtrtc UN, 4lifornta reis oll, finde beste kkkdtt d miedet, Rate. - - udreise,0lllete. Wan hol sich bei W. I. 1 4 l ,,t. Äu tarnst ES Ticket 4-n allen regnlören Tiret'OsficeI. S. B.THoma. O.B.Skiuner, eneral Manager. 4 . L5afgt. 3. mith, en. Paff. Sgt ltretan,, D. XV. X. CTlcliola, Passagier.Zlgeut. Jndianax,li, Ind. . 0. 3 Satt Hau und 136 ,. e&d Illinvi StraZ. " ji&iä ' Die körzrfie Rii defte vkZ ech - LoulsvIUs, NziLliville, leinpti!,'(?wi.t " tkNOOki, AUitä, Lsvkuinkik, Jtck sonville, Mobile and New Orlena4. Cl ist dsrtheilhaft für Passagiere nach de Süden, ei direkte Koute zu nehme. Palsß, Schlaf, nnd Parlrr-Waen zvi scheu Chicago und Louitdille tut Ct ull ext Lon!4dille oh Wagewechsel. Comfört, SchmlliKkcU und Sichnhett bietet die .Jeff die alte ?:dnsstgt S. Ml. Ä. M. M. ' . - Ö. It. üerinc, ' sfrft,nt S,kal Pafsgt,.gnrt, rdft.cke ashtngto nd Zllt,t Str., Jd,l E. W. McKäitna, Superintcntlsat.
i: :w n i:u ...!.... 7:3a . 7:f0! .
ZZSdNÄ
