Indiana Tribüne, Volume 9, Number 197, Indianapolis, Marion County, 7 April 1886 — Page 2
Zndiana Tribüne. Erscheint Fäg lich usd S snntags.
rit5glvch TriSKi- koet dd,q den Tkg,rI1 J ffBtlr S3o$, bti SenmajIXriHn" Ctatl ttt Ssch. eiM ?i T tk P, Pft lujesS i, Jcue6ej$i3ftf t rr JWt. Qsüesi 120 O. Marvlandür. Indianapolis, Ind., 7. April 1386. VrbeitSznstande in Nhode Island. Unter den Staaten dn Uion, in denen bei Krieg zwischen Arbeit und Capital in nächster Zeit sehr bedenkliche Dimensionen annehnim dürfte, ninlmt Nhode Island wahrlich nicht den letzten Nang ein.- Auch die optimistischsten Spieß bürger daselbst blicken jetzt mit Bangen in die Zukunft. -Nhode Island hat im Verhältniß zu seiner-Bcvolkerungszahl Wohl das be deutendste Manufacturwesen in unserem Lande. - Den Haupttheil davon bildet die Wollen-undBaumwollen'Tixtilindustrie. Bis vor einem Jahre nun sind die Arbeiter gerade in diesem Staate unge wohnlich gedrückt gewesen. . ' Während in den Webereien von Massachusetts und anderwärts langst eine Ivstündige Arbeitszeit eingeführt, war, galt in Nhode Island eine II stündige Arbeitszeit für sehr niedrig ; vielfach wurde 12 bis 14 Stunden gearbeitet. Dadurch erlangten die Industriellen in Nhode Island einn gießen Prrtheil über alle ihreConcurren-irrt.-Von der ziemlich überall bestehenden und sogar von den englischen Gewerkschaften anerkannten Praris, den Arbeitern für zerbrochene" Werkzeuge u. drgl. Lohnabzüge zu machen, wurde in den Fabnken von Nhode Island ein geradezu himmelschreiender Gebrauch ge macht es war z. V. nichtsungewöhnliches daß einem Weber L4 an seinem Wochenlohn abgezogen wurden für die Beschädigung eines Artikels, dessen Reparatur höchstenZ 81 kostete. Es gab kein Staatsgesetz in Bezug auf Gesundheit und Leben der Arbeiter überhaupt keine arbeiterschützende Bestimmung. Vor wenigenJahren jedoch führten die sich aus diesen Verhältnissen ergebenden grauenhaften Mißstände endlich zu ei ner lebhaften Gegenagitation, und die Legislatur sah sich gezwungen, ein Gesetz anzunehmen, das die Beschäftigung von Kindern unter 15 Jahren, wenn sie nicht 6 Wocyen in jedem Jabre die Schule besucht hatten, verbot. Die Fabrikanten sträubten sich mit Händen und ftüßen gegen die Durchführung dieses Gesetzes, und die meisten derselben ignoriren es noch heute, ohne daß bisher irgend eine , gerichtliche Verfolgung dieserhalb eingeleitet worden wäre. Bald darauf trat eine große Bewegung zu Gunsten eines lOstündigen Arbeitstages in'S Leben, und der gesetzgebende Körper dessen Mitglieder grdktentheils auf diesen ."issue" hin gewählt waren mußte ein Zehnsrundew Gesetz annehmen. . Auch das behagte den Rhode Isländer Fabrikanten sehr schlecht; doch sie mußten sich fügen. Früher waren die Weber in Rhode Jsla größtentheils von aus ländischer Herkunft und konnten daher unter dem dortigen, sehr volksfeindlichen Wahlgesetz nicht mitstimmen. Doch deren 9!achkommen konnte man nicht das Stimmrecht verweigern. . Dazu kam, daß die , Kleinfarmer, deren Verarmung in Rhode Island ganz auffallend rasch vor sich geht, mit der Fabrikbevölkerung gemeinsame Sache machten. So erklärt sich der geschilderte Umschwung. .Zur selben Zeit aber,- wo das Zehnpünden'Geseheingestthrt wurde, faßten die Knights of Labors" in 'Rhode Island festen Fuß, und ihr Anhang ist ? e t r. c i icii einem zayre ein eyr oeocuienoer. Sie beschränkten sich anfangs darauf. die Durchführung der erwähnten Gesetze zu erzwingen Bald aber stellten sie neuethellwetse sehr wettgehende Förde tungeifauf. Ihrem Einfluß ist es zu zuschreiben, oaß strebsame Politiker in der- Staatslegislatur einige Vorlagen eingebracht -haben, deren Annahme und Durchführung den Fabrikanten sehr tief : m s Fleisch schneiden würde. Erner der selben bestimmt z. V., daß jeder Arbeit geber, der seine Arbeiter oder einen der selben' nicht wöchentlich auszahlt, nicht etwa m Eivilwege zu belangen ist, son-dern-wie ein Verbrecher verhastet und dem Gerichte vorgeführt werden kann; dabei ist aber keine Rücksicht genommen auf allenfallsige Differenzen zwischen Arbeiter und Arbeitgeber über die Berechtigung des .betreffenden Lohnes. Auch die Lohnabzüge für Sachbeschädigung und sonstige äußerst werthvolle Privilegien deö Arbeitgebers sollen so gut wie abgeschafft werden. - - Die Fabrikanten, sind über dkele Dinae fax alarmirt und wollen sich unter keinen U m ständen weitere Schmälerungen ihrer Privilegien gefallen las sen. . Sie haben deshalb vor etwa acht Wochen (in großes Schutz. und Trutzbündniß unter' dem Titel 'The Slater Club" gebildet und wollen nicht nur die . Annahme oder eventuell he Durchfüh runa der.aenannten Gesetzentwürfe auk's Äcußnste bek.änipsen, sondern auch allen Arbeiterorganisationen in Rhode Island den daraus mach en.. Bereits ha den sie bekannt gemacht, daß sie nicht einmal sog Shop-Organisationen" mehr anerkennen. Auch haben sie schon eine ..schwarze Liste" angefertigt, welche f-1. w' : r,ji c . r ' wie uoerau zum Hwea oar, oay lein Arbeiter, der wegen Differenzen von einem Arbeitgeber auf das Pflaster gewor.fen worden ist, irgendwo im Staate noch Beschäftigung finden kann. Ihre Ae schlöffe fassen sie in geheimen Sitzungen. ".Natürlich wollen sich aber die Arbeiter nicht das Organisatronsrecht rauben las sen. Vielmehr sind sie zu einem derZweifelten Widerstand entschlossen. Es ist leicht möglich, daß die thatsächliche Anwendung, der .schwarzen Liste" zu einem allgemeinen Strue m Rhode Js land führen wird, ja eS 'wird den Leuten wohl kein anderes Gegenmittel übri bleiben.. Da sie jedoch, finanziell sehr schlecht für einen solchen' Ausstand c e - e a. a . r vorvereilel nno, o urcyier man auge ein, daß derselbe die Form eines Auf
sranv,s annehmen rviro. Wie man hört, haben die dortigen Behörden be reits für diesen Fall Vorkehrungen getroffen. "G0-DEVIL."
Dies ist eine Bezeichnung für ein sehr interessantes, aber außerhalb der engsten Fachkreise fast gänzlich unbekanntes In ftrument, welches in neuester Zeit da und dort zum Reinigen der Oel-Röhrenlei tungen dient. Das Instrument besteht aus einer etwa 2 Fuß langen Eisenstange, dessen eines Ende sich in vier Arme verzweigt. Jeder Arm hat ein Rädchen am Ende, das man "guide nennt. Nicht wett hinter den "Guides" sind 7 drehbare, stählerne Messerchen rings am Schasi angebracht. Am andern Ende der Stange befinden sich ebenfalls Zmken mit Rad chen. Sobald man nun glaubt, daß em Roh' renleitung der Reinigung bedürfe, wird an einer Oelpumpe-Stahon das ' üoDevir in die Leitung gesteckt. Der Durchmesser der letzteren ist zwar kleiner. als der umfang der Vorrichtung, doch diese legt sich mittels Federn an ihren beiden Enden etwas zusammen. Das eingepumpte Oel drückt das Instrument durch den ganzen Schlauch ; die Rädchen erhöhen die Schnelligkeit der Bewegung. Nun gerathen, die erwähnten Messerchen m Drehung und schaben alles Parasnn von den ököhrenwänden ab ; eine fächerartige Vorichtung, die sich hinter den Messerchen befindet, nimmt das Abgeschabte auf. Da der Schaft des "GoOsvi!".aus zwei drehbaren Gelenken besteht, so kann es sich selbst um Aiegungen herum weiterbewegen. An der nächsten Pumpstation wird das merkwürdige Jnsttumentchen wieder herausgenommen. Strüflinge in Kentnckv. In vielen Südfiaaten werden bekannt'.ich die Zuchthaus-Sträflinge an Eon iractoren verdungen, die sie beim ISisen bahnbau und ahnlichen Arbeiten beschas tiqen. Die Zuchthäusler von Kentuckv wurden an mehrere Kohlengruben-Ge sell,chasten vermiethet und von den letzteren in der niedertrachtigsten und unmenschlichsten Weise ausgebeutet. Namenllich in den Gruben zu Greenwood und Iellico war die Behandlung der Sträflinge eine so scheußliche, daß die T'rcsse entriistet Lärm schlug und die taatslegislatur sich endlich gezwungen sah, einen Specialausschuß mit der Untesuchung der Angelegenheit zu betrauen. Der Ausschuß hat jetzt einen Bericht erstattet, der 18 Seiten Folio füllt und nach dem Louisv. Anzeiger" folgendes ntbält : Die Sträflinge wurden im Juni v. I. ,vch der Gnenwood-Grube gesandt. Der Eingang zu derselben ist em niedriger. iälammiqer Platz. Die Sträflinge nuissen tagelang zolltief im Wasser arUiicn und an manchen Tagen sich in's Wasser niederlegen, um das täglich zu fördernde D!aß Kohlen zu graben und m m mm m. fr 0 m l-lnaulzuMNen. as efangni - zu Greenwood ist schlecht ventilirt und bei kaltem Wetter nur mangelhaft erwärmt rn.d enthält drei Reihen offener Aettvanken übereinander, in denen die Sträf linge auf Strohbetten, die auf Planken liraen, schlafen, je zwei in einem Bette. Betten und Decken sind äußerst schmutzig, die Betten sind seit Monaten nicht mit friscbem Stroh versehen, die Decken seit Monaten nicht gewaschen worden. und manche wimmeln von Ungeziefer. Des Morgens dürfen die Sträflinge nicht Hände und Gesicht waschen, sie werden eiligst um 6 Uhr zum Frühstück in einen schmutzigen 3laum getrieben. Das Frühstück besteht aus Kaffee, Brot und fettem Speck, am Tage zuvor gekocht, und während kalten Wetters ist die Nahrung häusig gefroren. Dann werden die Sträflinge in die Gruben getrieben, wobei Jeder ein Stück Maisbrot und einen Schnitt Speck als Mittagsmahl mit sich nimmt. Am Abend bei der Helmkehr werden sie in die ?toaade getrieben und dürfen sich in Trögen wa schen, erhalten aber keine Handtücher. Des Sonntags sind sie den ganzen Tag eingesperrt, erhalten keinen Religionsunterncht und uintn Gottesdienst auch keine Lektüre. Was die Züchtigungen betrifft, so wird Alles dem Gutdünken der Werdens über laffen, deren Stelle und Löhne größten theils von der Quantität Kohlen abbän gen, die sie mit der Peitsche täglich den Sträflingen abpressen können. Die Züchli'Zl'g geschieht mit einem an einen schweren Stock befestigten zwei Fuß langen und zwei Zoll breiten dicken Stück Leder und wird von emem kräftigen Manne auf den bloßen Rücken applicirt. Die Zahl der Peitschenhiebe variirt von 2 bis 50 und wird bausig wegen der un bedeutendsten Vergehen angewendet, wie z. B. Mitnahme von Brot, das beim Frühstück zurückgeblieben. Sprechen nach dem Ziibettegchen u. s. w. Am häufigsten wurden Hiebe ausgetheilt, wenn Sträflinge nicht die ihnen auferlegte Quantität Zkohlen lieferten, was m vie len Fällen eine physische Unmöglichkeit War. .Vom 5. September v. I. bis zum 13. Man d. I. weist daö Gefängniß gister öl Peitschungen von Sträflingen nach, doch ist daö 3tegister sehr ungenau gesührt. Maiich? Sträflinge trugen noch nach Wochen Spuren erhaltener Züchtigung aus dem Rücken. Ein Sträfling erhielt Peitschenhiebe, weil klagte, daß er krank sei, und. zerschlug ihm obendrein der GrubenBoß den Kopf. Der Staatsinspektor Craig hat sich um gar nichts ' gekümmert und wußte nicht einmal, .ob und ioie oft und we gen welcher Vergehen Sträflinge gezuch tigt wurden. Er scheint seine Stelle für eme bloße Sinekure gehalten zu ha ben. Das Comite besuchte auch die KensoGrube, in. welcher Mason und Foard 140 Sträflinge angestellt haben. DaS Gefängniß hat em etwas besseres Aus sehen, als das zu Greenwood. Von den appllicrten Züchtigungen konnte daS Comite nichts besonderes erfahren, weil daS Register verloren war. Die Sträflinge müssen über ihre ökrafte ' betten. Der mit der Mason u. Foard Compaa ! nie abgeschlossene Vertrag ist der einzige ' r t . . im . (V1
HilOCMll. üJia 1834 von CCN 4U
aungssond'Commissären gemachte. Jene Compagnie verpachtete am 14. Mai v. I. an die Beaver Creek und Cumberland Ri ver Coal Compagnie 100 Sträflinge, sowie auch mehrere an die Iellico Coal Compagnie, sowie (!0 an L. F. Mann zu Carlisle, Ky. 5!ach gründlicher Untersuchung kommt das Comite einstimmig zu dem Schluß, daß die Mason u. Foard-Compagnie ih-
ren kontraklichen Verpflichtungen nicht nachgekommen ist und daß das gane Ausdingungssystem abgeschasst und die Sträflinge m's Zuchts Haus zurückgesandt werden muffen. Soll uns wundern, welche Folgen dieser Bericht haben wird. Vor drei Jahren v?.xs ein ähnlicher Bericht eines Special Limites, welcher eme noq wen icpnm mcre Vehandlungsweise der Sträflinge nachwies, von der sauberen Legislatur für unwahr erklart. Diesmal wird man wohl nicht mehr den Muth zu so grotesker Lüge haben ! Interessante ScbeidnngSklage. In Lancaster, Wis., wird nächstens ein Scheidung?proceß verhandelt werden, welcher wegen der Persönlichkeit der Betheiligten allgemeines Aufsehen macht. Der lager ist der greise Scelson Dewey, welcher der erste Gouverneur deö Staates Wisconsin war. Dewey ist einer der hervorragendsten Männer aus der Territorialgeschichte Wisconsins. Er kam im Alter von 22 Jahren als Clerk ner Rew Yorker Capttallstengesellschaft nach dem damaligen Territorium und wurde in Caßville ansä ), welches zu jener Zeit eine der wichtiguen Städte am MlNiisippl zu werden versprach. Spater eröffnete er mit dem verstorbenen I. Allen Varber ein Advokatengeschäft nebst Gruttdelgenthums-Agentur m Lancaster und wurde dabei sehr wohlhabend. Zu gleich machte er m öMtlichen Leben viel von sich reden, und als LLisconsin den Ranz eines Staates erhielt, wurdi Nelson Dewey von der demokratischen Partei zum Gouverneur erwählt. Mtt seiner Administration war man ziemlich zufrieden, und wurde ein zweites Ma! gewählt. Während er dieses Amt bekleidete, verheirathete er sich mit Frl. Catharine Dunn, der Tochter des ebenfalls sehr bekannten Richters Dunn. Catharine soll in ihrer Jugend von außerordentlicher Schönheit gewesen sein. 18o kaufte Dewey die gesammten Jntereffen der Dennison & Bronsön Co. in Caßville an und versuchte was der Compagnie nicht gelungen war aus diesech Ort eine große Stadt zu machen. Zugleich baut er sich in Caßville ein Haus, welches damals das eleganteste in Nki??....c?. . ? ... r.i. AUiecoiiun war. Hier ieore er wie ein Fürst. Seine Gattin mit den zwei Kin dern machte eine Vergnügungsreise nach Europa und blieb zwei Jahre daselbst. Die neuen Geschastsunternehmungen Deweysrentirten sich indeß nicht; r verlor Alles,was er früher gewonnen hatte. und gerieth tief in Schulden, obgleich er zu jenerZettciemandem dieseBerhaltniffe enthüllte. Wie er jüngst in seinem Scheidungsantrage beschwor, mußte er sogar eine große Summe borgen, damit seine Gattin wahrend ihres erwähnten Aufenthaltes in Europa in Luxus leben rönne. Als Frau Dewey wieder nach Hause kam, war sie sehr erstaunt, zu hören, daß ihr Gatte in Geldverlegenheiten sei; noch jetzt scheint sie ihn für reich zu halten,denn in ihrerAntwort auf das Scheidungsgesuch behauptet sie, der ehemalige Gouverneur habe noch viel werthvolles Eigenthum und wolle sie blos nichts davon wissen lassen. Frau Dewey nahm ihren Wohnsitz in Madison, während ihr Gatte in Caßville blieb. Dewcys Verhältnisse verschlech terten sich zusehends; nicht nur sein eigener Besitz ging m semen Unternehmungen zuGrunde sondein wahrscheinlich auch, das ganze Eigenthum seiner chwie germutter. Als Letztere, damals schon eme hochbetagte Person, von demBerluit ihres Geldes hörte, sprang sie in den Wisconsin und ertränkte sich. Ihre Toch ter aber, Frau Dewey, wurde wahnsinNlg und mußte eme Zett lang im Jrren asvl zu Mendota behandelt werde. Ge genwärtig lebt sie in einem kleinen Häus chen im Weichbilde von Milwaukee, und zwar m sehr dürftlgenerhaltnlffen. Sie scheint sich von ihrer Geisteskrankheit nie ganz erholt zu Harm. Roch immer halt sie sich für sehr relw, und ihr gebieten sches Benehmen gegen Andere ist noch dasselbe, wie in ihren Glückstagen. Dewey aber lebt ebenso kümmerlich und nennt keinen Dollar mehr sem eigen ; sein schönes Haus in Caßville ist vor mehreren Jahren Niedergebrannt, und die schwarzen Trümmer desselben bilden das einzige sichtbare .Andenken an den Glanz und vlelchthum des ersten Gouvor neurs von Wisconsin. Ausländer in Cuba. Viele Amerikaner, welche Cuba und das dortige spanische Regierungssystem nicht kennen, haben noch immer keine Ahnung von den geradezu mittelalterlichen Zu ständen auf jener Insel, die blos 90 englische Meilen von der Küste der Ver. Staaten entfernt ist, und besonders von dem Loos, das dort die Amerikaner er wactet. Hin und wieder hat man zwar von der skandalösen Weise gehört, wie der eine oder andere amerikanische Bür gcr dort behandelt wurde ; doch hielt man eben solche Fälle irrtümlicherweise nur sur vereinzelt. '. . Man sollte denken, deß der Spanier in der alten und in der neuen Welt lange genug Zeit gehabt habe, staatsmännische Erfahrungen zu sammeln, und daß dem nach gerade die spanischen Colonien heutzutage besonders klug und zweckma ßig verwaltet würden. Aber weit gefehlt ! Die Regierung von Cuba, wie von allen Ländern, die unter spanischer Bot Mäßigkeit stehen, läßt sich bezeichnen als eine öiegierung des Spaniers, für den Spanier und durch den Spanier. Cuba wird von einem Generalcapitän und mehreren Lieutenants" verwaltet. Der Generalcapitän hat thatsächlich un umschränkte Vollmacht und nützt dieselbe nicht schlecht aus. VesonderS eigenthümlich an seiner Regierung ist daS vollendete Spionagesystem, dem Zeder Ausländer, so lanae er sich dort
aufhält, unausgesetzt unterworfen isi, und das in letzter Instanz nur Ausplüw derung zum Zweck zu haben scheint. Wehe dem Amerikaner, der z. B. dort bin kommt, ohne jenes Ueberbleisel bar
barischer Zeiten, einen Paß nämlich, zu ! besitze! Vor noch nicht langer Zeit Hürde cir crn he. vorragenden deutsch amerikanischen Geschäftsmanne, der aus Florida herüberkommen wollte, das Landen verweigert, weil er nicht die unver schämt hohe Gebühr von 84 zahlen wollte, die ihm für das Visiren feines Passes seitens des spanischen Consuls in Key West willkürlich abverlangt wurde. ! Der Mann hat sich jetzt beim Staatsdepartement in Washington beschwert und erhält von dieser Seite hoffentlich Genugthuung. Ein anderer Amerikaner kam unlängst nach Cuba, um eine Schuld von 8506 an ein dortiges ausr.iannsgeschast abZuzahlen : bei seiner Ankunft forderten die Betreffenden, daß er $4000 bleche, widrigenfalls man ihn auf der Stelle verhaften laffen wurde, vliin wußte er wohl, daß die Hallunken, falls sie ihn oelangten, sich als vobros" (arme Leute) erklären laffen und dadurch nach cubarnschem Gesetz alle Gerlchtskosten, bis auf 5 C n s für jeden Stempelbogen, vermeiden werden, während er als Auslander 75 Cents pro Stempelbogen zu zahlen hätte, und die Advokaten ihm wahrscheinlich den letzten Cent abzavfen würden. So einigte er sich denn mtt den Kerlen auf Zahlung von $1000 und war herzlich froh, daß er noch fo bil llg weggekommen war. Aehnltche Zralli ereignen sich fort und fort. So oft ein Ausländer in Cubaauf taucht, ist der erste Gedanke der Behörden, ihn unter irgend einem Vorwande zu verhaften und ihn so lange festzuhalten,. als er noch irgend etwas Geld in der Tasche hat oder auftreiben kann. Erst dieser Tage hatte der Sheriff Davidson aus New Aork dieses Schicksal. Aui die Amerikaner, welche ihren Wohnst dauernd in Cuba haben, wer den fordwährend schändlich cbicanirt und gebrandschatzt. Ueberhaupt ist der Frem de in Cuba fast vogelfrei. -3om Jnlande. Als Mittel gegen nervöse Kopfschmerzen empfiehlt ein amerikanisches Fachblatt, Scheibchen von Citronen möglichst fest an die Schläfe zu binden. Auf je 4 Personen in den Ler. Staaten kommt ein Stimmgeber, während in Großbritannien erst auf 7 Personen einer kommt. Die schnellste Fahrt vonCa lifornien nach England machte das Schiff Lucknow", nämlich in 100 Tagen. Wie aus dem Katalog der öffentlichen Bibliothek von Boston her vorgeht, besitzen die Ver. Staaten gegen wärtig 13 namhafte Schriftsteller, welche Smith heißen. Unsere Holzhändler bekla gen sich vielfach, daß sie in Folge des Verkrachens der Roller Rinks enorme Quantitäten Kistenholz auf Lager haben, die sie nicht anbringen können. Das St ad t ch en Port Huron in Michigan hat in den Jahren, fntde es existirt, 22 verschiedene Mavors gehab, von denen noch jetzt 16 am Leber sind und 15 in der Stadt wohnen. Den allgemeinen Verkehr zwischen den Ver. Staaten und Europa besorgen gegenwärtig ungefähr 130 Oceandampfer, welche Eigenthum von zehn großen und mehreren kleineren Dampfergesellschaften sind. In Chicago wurde dieser Tage ein nicht ganz vierjähriges Jüngelchcn sinnlos betrunken auf der Straße aufgelesen. Nach den Angaben, die das Kind machte, als es seinen Kanonenrausch ausgeschlafen hatte, scheint es, daß ein Spelnnkenwirth in der ökach barschaft sich aus Langenweile einen Witz" mit dem Kleinen erlaubt hat. DasNachfpiel zudemqro ßen Ford-Murphy Mordproceß in New Orleans, bestehend in der Verfolgung eines ganzen Rudels Zeugen wegen Meineids, dauert lustig fort. Dieser Tage wurde der dritte dieser Biedermänner, ein gewiffer Albert Loenthal, schul dig gesprochen. Fünf andere, darunter auch zwei Damen, werden wahrscheinlich auch dran glauben müssen". In BattleCreek,Mich., fragte dieser Tage James Stewart, der Schwager des dortigen Stadtanwalts, eine Gruppe von Männern, die aus der Straße standen und in einem Gespräch begriffen waren : Wollt Ihr einmal sehen, wie man sich das Lebenslicht aus bläst?" Einer von ihnen bejahte die Frage, worauf Stewart seinen Revolver hervorzog und sich eine Kugel in den Kopf jagte. Das Entsetzen derZuschauei war furchtbar. Einen sonderbaren Verlauf nahm unlängst ein Schadenersatz-Proceß in Boston. Ein Knabe war von einem Schlitten überfahren worden ; er klagte durch seinen Vater auf Schadenersatz. ?ln s der ersten Instanz sprach ihm die Jury ' S 1 ni"V . C ? . Itt . . . . n' . oiöuu zu ; cic segenparlel appelllne, und in zweiter Instanz wurden demKläger 53500 zuerkannt.' Wiederum appel lirte die Gegenpartei, und in dritter Instanz wurde das Haftvcrdict umgestoßen, und der arme Junge erhält nun gar nichts. . Eine sinnreiche und jeden falls nützliche Einrichtung hat eineDame in Columbia, S. C., für ihre Tafelge sellschaften getroffen. Sie ' stellt .regel mäßig eine Pfennig-Svarbüchse auf den Tifch, und so oft einer der Familienmit glieder oder Bekannten sich nachtheilig über irgend Jemanden äußert, muß er oder sie einen Pfennig in diese Büchse legen. Das Geld wird zu wohlthätigen Zwecken verwendet, und die Einnahm soll eine ganz beträchtliche sein. Die Gerechtigkeit ist manch mal allzu grausam und schont selbst die heiligsten Gefühle nicht. Ein angesehe ner, unbescholtener Bürger in Sanborn County, Dak., welcher dieser Tage Hoch zeit haben sollte, wurde als Gcschwore ner, gezogen und denselben Tag, der für die Hochzeit festgesetzt war,mußte er ganz und gar im Dienste des Vaterlandes als Geschworener verbringen. Er und seine tiesbetrübte Braut finden jetzt das ameri kanische Gerichtswesen sehr resormbedürf tig. .
n der Irrenanstalt zu Lin :vln. Neb., wurden kürzlich mehrere In sassen mit der Aufgabe betraut, für künftigen Gebrauch drei oder vier Gräber zu graben. Unter den Leuten befand sich ein Epileptiker Namens Tabor. Kurz nachdem die Arbeit beendigt war, starb dieser Mensch plötzlich und wurde nun in demselben Grabe beerdigt, das er mit feinen eigenen Händen gerade hergestellt hatte. Ein Cyniker könnte hier sagen : Wer Anderen eine Grube gräbt, fällt selbst binein."
Von einer wund erbaren Lei I stung eines New Norker Arztes berichtet der Correspondent eines in Atlanta, Ga., erscheinenden Blattes: Ein deutscher Geschäftsmann aus Georgia, der kürzlich in New Aork war, fühlte einen heftigen Kopfschmerz, der offenbar von einem Hirnleiden kam. Er wandte sich an emen hervorragenden Arzt, und dieser setzte an das eine Auge des Patienten einen eigens construirten Apparat, mit tels deffen er jedes Theilchen des GeHirns genau sehen konnte. Der Aug ...r. t.'.Fi.i. c r. i.!.f.rt... itv n .. V apsei uiurie oaoer oiqciocn flenne, wie etwa eine Fensterscheibe für einen, der in ein Zimmer blicken will." Wollen Hof fen, daß dieser Tausendsaffa den Mann wenigstens auch kurirt hat. Ein 13j ähriges Mädchen in Mercer Co., Pa., 3!amens Maud Graham, verleitete kürzlich eine 3 Jatre altere Freundin, gemeinsam mit ihr durchzubrennen, und erhob, um die Ko sten des romantischen Unternehmens zu bestreiken, durch einen gefälschten Check auf den Namen ihrer Mutter deren Bankgeschäfte sie fchon öfter besorgt hatte $200 Baargeld. Das sonderbare Pärchen wollte nach Canada reisen, würd: aber in Pittsburg abgefaßt und den trauernden. Eltern zurückgebracht. Beiden Mädchen von denen die kleine durch ihre körperliche Entwicklung und altkluge Sprache allgemeine Verwunde rnng erregt scheint das Lesen von Dime-Novellen den Kops verdreht zu haben. Undank ist der Welt Lohn und auch der Prohibitionisten. Das haben die Schwarzen in Georgia neuerdings wieder erfahren müssen. " Als im verwichencn November so lebhaft zu Gunsten der Prohibition in Atlanta, Ga., agitirt wurde, hielten die Weißen und schwarzen protestantischen Geistlichen zu sammen gottesdienstliche Versammlungen. Die Schwarzen wurden mit gro ßer Zlückstcht behandelt, namentlich auch von den Prohibitionsdamen gehätschelt, und man ließ sie beständig merken, daß sie auf völlig gleichem Fuße mit den Wei ßen ständen. Diesem Umstand verdankte man den Prohibitiönssieg mit einer klei nen Mehrheit. Nachdem die Prohibition errungen war, glaubte man, auf die Schwärzen nicht mehr fo viel Rücksicht nehmen zumüssen ; vor einigen Tagen trafen die weißen Geistlichen Anstalten, die Revivalisten Moody und Sankey auf drei cUx vier Tage nach Atlanta kommen zu lassen, und setzten dabei zwei Ver sammlungen für die: Schwarzen aus schließlich fest, wobei sie den Negern u verstehen gaben, daß sie nicht in du für die Weißen bestimmten Versammlungen kommen dürf t e n. Darob sind die schwarzen Geist lichen sehr ergrimmt. Echt christlich ! Vom Auslande Die Post" schreibt: Man erzählt sich in Abgeordnetenkreisen, daß der Kaiser auf die Bemerkung des Abge ordneten Windthorst, er und seine Partei würden ausnahmsweise für die Verlängerung des Socialistengesetzes stinme, aber nur in Bezug auf die Person des Kaisers, den Minister des Innern, von Puttkamer, beauftragt habe, Herrn Windthorst für feine freundliche Nücksichtnahme auf seine Person zu danken, hinzufügend, dak diese in einem Alter von 89 Jahren und nach drei Kriegen in denen die Hand Gottes ihn beschützt habe, bei diesem besetze weniger in Be tracht komme, als Leben und Gut seiner Unterthanen, deren Schutz durch das Gesetz bezweckt werden soll. . Einer der Deputirten der rumänischen .Kammer, Joseph Arch. Joan Guritza, war schon mehr als 20 Jahre alt, als er noch immer die Schafheerde eines Bojaren in der Nahe von Bakau auf die Weide führte. Im Som mer Pflegen gewöhnlich die Schulknaben von mehrerenDorfern in die gemeinsame Schule des größten Dorfes an der Weide vorüberzuziehen. Auf dem Heimwege blieb der eine oder der andere Knabe beim Schafhirten, u,n dem Spiel desselben auf der Flöte zu lauschen. Von einem dieser Knaben dürfte Guritza das Alpha bet kennen und endlich leidlich lesen ge lernt haben. Eines Tages brach unter den Bauern der Umgebung eine Revolte aus. Sie stürmten gegen das Schloß des Bojaren, der sie in ihrem Grundeigenthum verkürzen wollte. Da krachte aus dem Schlosse ein Schuß, und einer der Bauern stürzte todt nieder. Die Bau? ern wurden hierauf vertrieben und es kam zur gerichllichen Klage gegen sie. Guritza, der Schafhirt, war alS Zeuge vorgeladen. , Ganz unerwartet hielt er vor Gericht eine Rede, worin er in schlichten Worten das Elend und die Noth der Bauern schilderte. Alle Welt war erstaunt über diese Rede. Von je ne:n Tage an war das Schicksal des Schafhirten entschieden. Mit 25 Jahren begann er, unterstützt von .mildthätigen Leuten, ordentlich lesen und schreiben zu lernen. Zugleich entwickelte sich sein Äleonertalent immer mehr. Schon nach wenigen Jahren wirkte er bei den Wah len in seinem Heimathsdistrikt als Agi tator, und selbst Ministe? verschmähten es nicht; seine Fürsprache zu Gunsten ihrer Eandidaten zu suchen. Denn er zog von Dorf zu Dorf und beeinflußte die Bauern durch seine radikalen Reden. Bei den letzten Wahlen trat er selbst als Candidat auf und wurde von seinen Bauern einstimmig gewählt. Sein Pro gramm ist : Verbesserung der Lage der anooevoirerung. Er rst emer der ge fürchtetsten Redner der rumänischen Kammer, namentlich in Agrarfragen Seine niedrige Abstammung hat ' eine reiche Boiarentochter nicht gehindert. ihm ihre Hand und ihr Vermögen zu r i. - irr.'. ? , . c w scyenien. em Haus in ieyr ver am melplatz der Elite der BojarenstadtBa kau. .. . '
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