Indiana Tribüne, Volume 9, Number 195, Indianapolis, Marion County, 5 April 1886 — Page 3

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Die Glocken von Plnrs.

Sie Doppel7!odelle do Srnft P ai q ne. (Fsrtsedung.) Am andern Morgen erschien Wicolc nicht bei der Arbeit, die kleine Annetta suchte ihn vergebens. Dafür kamen die Leute von Piuro und Prosto, alt und jung, groß und klein, und betrachteten fröstelnd und sich bekreuzigend den un heimlichen ersten Fund, den die Nachgra bungen zutage gefördert hatten. Doch die Höhlung, die sich vor ihnen austhat, erregte bald noch weit größeres Interesse, sie mußte als ein endlich aufgefundene: Weg in das verschüttete Plurs erschein nen, in welcher Meinung man noch dadurch bestärkt wurde, daß in den Ueberresten des menschlichen Körpers der vor Jahren verschwundene Nuffo erkannt wurde. Doch dabei hielt man sich nicht law ge auf, wenn auch hier und da der Name Nicolo genannt wurde, sogar mit für die; sen sehr bedrohlichen Worten. Der offen gelegte Schacht ließ die Grübler verstum: men. Was von Nusso übrig geblieber und zutage gekommen, wurde an andere: Stelle bastig wieder in die Erde verscharrt, und nun schickten die kühnsten der Männer sich an, in die Höhlung ein zufahren. . Doch dies war leichter gesagt als gethan, der rechte Führer fehlte. Der dieses Amt, und gewiß mit Erfolg, hätt führen können, Nicolo, zeigte sich nicht mehr auf dem Arbeitsplatz an der Wald' ecke. Ahnte er, welche Neden über ihn laut geworden waren, gefährliche Neben. die ihn sogar als den Mfodtf seines ehe maligen öenossen bezeichneten ? Ode: schauderte er vor dem Gedanken zurück, den entsetzlichen Weg noch einmal zu ma chen Er drückte den Hut noch, tiefer als sonst m die SUrn und hielt sich von jetzt an erst recht fern von dem großen Hau sen. Von dem Unternehmer in Prosto, dem er sich verdungen, erlangte er di Erlaubniß, an anderer Stelle graben zu dürfen, und erbat sich dazu nur die aller' nothwendigste Hilfe. Man klammerte sich bereits an den geringfügizsten Umstand, der irgend ein Aussicht zu bieten im Stande war, denn das Vertrauen auf den Erfolg des kost' spieligen Unternehmens, war schon vor Entdeckung des Schachts geschwunden. Nkolo, mit der Oettlichkeit bekannt, such--te die Stelle, wo die Collegiat- oder Dom kirche des heiligen Cassianus gestanden hatte, die nicht allzuweit von dem Stein berv Älariellas liegen konnte, und diese einmal gefunden, begann er mit zwei an dern ältern und ruhigen Mäimmi di Arbeit. o:i Tage waren mit Vorbereitun zen vergangen, wahrend deren Mariella und Annetta ihn nicht mehr gesehen hatlen, worüber die Kleine recht traurig zu werden begann. . Am dritten Tage kam sie mit leuchtenden Aeuglein zu der Mut ler und berichtete dieser, daß sie ihren wützlina wiedergefunden habe : er ar beite an anderm Orte, doch gar nicht weit von ibnen. 9!un trug sie ihm und seinen Genoffen wieder die Suppe zu und blieb den ganzen ag, so lange sle nur konnte, bei Ricolo. Und Mariella duldete es, sie ließ sich sogar am Abend von Annetta erzählen, was der fremde Mann gethan und geredet, und wurde nicht mehr unwillig darüber, wenn sie auch noch immer kein Wort dazu sagte und verchloffen, sogar finster dreinblickte. Für Nicolo waren freundliche Stunden angebrochen, denn er plauderte jetzt zu allen Tageszei ten viel und ungestört mit seinem Kinde, und oft mußte er sich gewaltsam faffen, um sich und das, was in seinem Herzen vorging, nicht zu verrathen. Wie soll ich dich nennen? hatte Annetta ihn eines Tages gefragt, und da Ri colo verwirrt schwieg, sagte die Kleine : Ich weiß es! Ich werde dich buon arnico nennen ! Und als er dann ja gend meinte, daß er einen noch schönern Namen'wüßte, da nannte sie ihn buon zio" ihren guten, lieben Ohm! Doch auch damit schien Nicolo noch nicht Kufrieden ui sein. Da sprang die Kieme auf, schlug jubelnd in die Händchen und rief : . Aber nun weiß ia) es bestimmt, und mit dem Namen wirst du gewiß ju frieden sein, denn es ist der allerschönste, den es auf der Erde und im Himmel gibt. Ich nenne dich Padre, meinen guten, lieden Padre ! Damit siel sie Nicolo um den Hals und küßte ihm herzhaft die Wangen, sich nicht im geringsten vor feinem großen Barte fürchtend. Da hielt sich der arme Nicolo nicht länger, er preßte sein Kind an das Herz und unter Thränen deö Glücks dessen Küsse erwidernd, flüsterte er ihm zu : Ja, meine liebe Annetta, ich will dein guter Vater sein und dich lieb haben o neu, als wenn ich es wuilich wäre ! Als am Abend Annetta auch dieses hübsche, rührende Erlebniß ihrer Mutter mittheute, da mußte dieze ilch abwenden. um ihre Thränen zu verbergen, deren sie sich wohl vor ihrem Kinde glaubte schamen zu muffen. So waren wiederum mebrere Wocben vergangen, da versetzten fast zu gleicher Zeit zwei Ereignisse die Arbeiter wie die Unternehmer, und mit it)nen die ganze Gegend in nicht geringe Aufregung. m.. r tr i ' tm t r as eine oerielven lonme als iirsvig oezeichnet werden, das andere aber als ein Mißerfolg von solcher. Tragweite, daß dadurch dem ganzen abenteuerlichen Treiben ein Ende gemacht werden mußte. .'Den aufgefundenen Schacht in der Grube bei der Waldeae hatte man an fanglich vermittelst Lichter,..die man binabgelaffen, erleuchtet und untersucht. Dies aelana für die Strecke, welche senkreckt abwärts führte, doch.öald hörte diese auf und mit ihr die erzielten unbedeutenden Erfolge. Lange Zelt fand sich mt mand, der den Muth gehabt hätte,' hinunterznsteigen, trotzdem der Weg dazu wohl geeignet zu sein schien. Als endlich ein kühner Mann sich dennoch zu der Einfahrt entschloß, von stricken gehalten, mit einer Laterne versehen, niederstieg, da kehrte er bald mit der Meldung zurück, dag der Schacht eine Vlegung mache, doch immer Ueser zwischen stn nen und Erdwerk , hinabführe. Nun wurde Rath gehalten, und da man es für zu gefährlich erachtete, ftä durch die enge Höblung weiter in die Tiefe zu wagen. beschlossen, den Schacht zu erweitern und ihm dabei stets nachzugehen. Andere Arbeiten, die sich bis jetzt als durchaus ersolalos erwiesen, wurden erngeuellt und

die dadurch freigewordenen Kräfte aus diesen einen Punkt vereinigt. Nicolo

beließ man mit seinen beiden Genoffen an der erwählten Stelle. Jetzt wurde gehackt und gegxaven, Steine weggewälzt und nach oben geschafft mit einem Eifer, einer beffern Sache und besonders eines besseren Erfolges werth. Man war bereits so tief in die Erde eingedrungen, daß ein Hinaufschaffen des Schutts und der Steine nicht mehr niöglich wurde und die Grube sich immer mehr verengerte, indeß der Schlund stets tiefer hinabführte. Dadurch wurde das Aromen schwierig und gesayrUHer Schuttwände und Felsblöcke mußten durch Planken abgestemmt, durch Balken gestützt werden. - Doch es galt nur noch eincr letzten Anstrenqung,wie die Arbeitenden meinten, und daS Ziel sei erreicht. denn eine größere Höhlung glaubte man am Ende der Windung des Scha'chts durch hineingeworfenes brennendes Stroh erkannt zu haben. So weit war man. gekommen. iCa wurden in einer Nacht die Bewohner von Pluro durch ein entsetzliches, unterirdliches Getöie aus dem Schlafe geweck:, das ihre Hütten erzittern machte, und als man am Morgen nach der Waldecke lies, da bot sich den Leuten ein Schauspiel dar, das eben so viel Staunen wie Schrecken verursachen mußte. Die ganze gewaltige Grube, an der so vieler Menschen Hände seit Monaten ge arbeitet hatten, war eingestürzt und der Platz hatte fast dieselbe Gestalt wieder angenommen, wie vor Beginn der ArVeit. Das war ein Schrecken, eine Enttäuschung, die sich bald durch lautes Klagen Luft machte ! Da wurden plötzlich an anderer Stelle Freudenrufe von einzelnen Männerstimmen hörbar, die grell gegen das bange Summen und Brausen der Stimmen in der Waldecke abstachen. Es waren die Gefährten 3!icolos, und als man neuglerlg nach deren Arbeitsplatz eilte, erkannte man, diesmal mit einem freudigen Staunen, die Ursache des Jubels der drei Männer. Aus dem Schutt, den sie aufgedeckt, lugte ein Wunder ! eine Glocke hervor eine der Glocken der Stifts- und Domkirche des heiligen Easnanus. Lcun grmen hundert Hände zu. Seile wurden herbeigeschafft und nach wenigen Stunden stand der Fund, von Schutt und Staub gereinigt, auf abgerundeten Bal ken, sogar bereit, weggeschafft zu werden. Es war eine kleinere Glocke- als die Anno 1767 gefundene und etwa dreizehn Eentner mochte sie wiegen. Aus ihrem ehernei, Mantel stand zu lesen: Georg Hauser gos mich. 1595", und dann noch in lateinischen Worten der Spruch : Bltt für uns und schütze uns, heiliger Eassianus." Die beiden Glocken waren alles, was das verschüttete Plurs bei zwei Versuchen in zwei Jahrhunderten, zu ihm hinabzudringen, von seinen versunkenen Schätzen den Menschen gönnte. Denn von Stund anhörten die Nachgrabungen auf und sindauch nie wieder aufgenoinmen worden. ' Am folgenden Sonntag war eine solche Menschenmenge in und beider Kirche von Prosto versammelt, wie das Gotteshaus sie wohl, so lange es stand, noch nicht gesehen hatte. Vor der Pforte deS Thurmes stand auf ihrer Balkenunterlage die ausgegrabene Glocke, mit Seilen und Flaschenzügen versehen, um in den Thurm und dann hinauf in den Glockenstuhl, wo sie von nun an ihre Stelle sinden sollte, gewunden zu werden. Grüne Kränze und Blumen schmückten sie, die, ihrem Grabe erstanden,' heute, nach mehr als zwei und einem halben Jahrhundert, ihre eherne Stimme wieder durch das Thal erschallen lassen sollte.. Auch die Pforte desThurmes wie ein rasch errichteter kleiner Altar fanden sich in gleicher Weise geschmückt, denn hier sollte von dem Erzpriester . die Weibe der Glocke vorgenommen werden. In der von Menschen zum Erdrücken gefüllten Kirche fand daS feierliche Hochamt statt und die zahlreiche Menge, welche keinen Platz mehr hatte sinden können, folgte draußen andachtsvoll dem Gottesdienst, mit entblößten Häuptern und gebeug ten Knieen. Denn von weit her, aus dem ganzen Bergell, waren die Men schen herbeigeströmt, das neue Glockenwunder zu schauen und das Fest mit zu feiern. Jetzt war die hohe heilige Meffe zu En de, der Priester hatte sein Ita missa est" gesungen und der versammelten Ge meinde den Segen ertheilt und die Leute strömten hinaus, für die Feier, welche jetzt im Freien folgen sollte, einen guten Platz zu erlangen. In Gruppen traten die Arvetter hervor, welche bei dem vergeblichen anstrengenden Werke mitaeschafft hatten, unter ihnen Nicolo, der sich so viel wie möglich m de? Maffe der Ge offen zu bergen trachtete, trotzdem er einen Ehrenplatz in ihren Reihen hätte einnehmen muffen : verdankte man ihm und semen Bemühungen doch ganz allein den Fund der Glocke und das heutige Fest. So achtete denn auch die Menge seiner nlcht. vlvix zwei Personen machten eine Ausnahme, sie entdeckten ihn gleich beim Heraustreten aus der Kirche unter dem Hausen der Arbeiter. Dort kommt er. mein neuer guter Padre, sagte letzt An netta zu der Mutter, die daS Kind hoch auf ihrem Arm hielt, damit es beffer sehen konnte. Still, Annetta! flüsterte die Mutter .mit bebender Stimme der Kleinen zu. Bete zu dem Vater im Himmel, daß er deiner Mutter die nöthlge Kraft gebe, sich vor ihm . und den Menschen zu demüthigen, und daß er alles zu seiner Ehre und zu unserm ndischen Heil wie zu dem unserer Seele lenke. : Die.kleine Annetta verstand die Wor te der Mutter kaum, doch fragte sie nicht, sondern faltete die Handchen, um zu be ten. " Da ' wurde ihre Aufmerksamkeit wieder abgelenkt durch die Vorgänge bei der Glöcke vor der Pforte des Kirchthurms, die sich jetzt rasch entwickelten. Auch -vermochte sie von ihrem erhöhten Sitz auf dem Arm der Mutter alles aut zu sehen, noch dazu, da diese nicht allzu weit von dem Altar einen Platz gefunden hatte. Der Erzpriester, ein alter Mann mit gefurchten Zügen, deffen Augen in einem wilden Lichte des Glaubens und der Lie be leuchteten, bestieg in feinem geistlichen

Ornat, von Ehorknaben mit brennenden Kerzen umgeben, die Stufen des kleinen Altars und sprach Worte des Dankes zu Gott, die sämmtliche Anwesenden knie end ihm nachsprachen, hub er die feicrliche Handlung an, dann trat er zu der Glocke, netzte sie mit dem geweihten Wasser und sprach den Segen über sie, daß sie fortan nur friedliches Glück verkünden möge und nicht das Zeichen gebe bei nahendem Sturm und Gewitter, bei Feuerund Waffersnoth, bei Krieg und Gewaltthaten der Menschen. Dann wandte er sich zu den versammelten Gemeinden, und

wahrend die Glocke in den 5hurm, dann hinauf auf ihren Stuhl gewunden wurde, um durch ihren Klang die Feier zu beschlleßen, redete er zu ihnen. . In einfachen, eindringlichen Worten schilderte er, wie Gott der Herr durch den rnrnd der beiden Glocken zweimal ein spre r i . . c . r . . r ! cyenoes, warnenoes Jelcyen yaoe geven wollen, mehr an den Himmel und an das Heil ihrer Seele als an die Erde und ihre goldenen trügerischen Schätze zu denken. Das höchste irdische Glück, so schloß er feine Rede, sindet ihr in dem frommen Glauben an Gott, in dem Hof fen auf ihn und seine Gnade wie in der Liebe zu eurem Nächsten. Darum bannet Haß und Zorn aus eurem Herzen und lasset die Milde einziehen und immerdar darinnen wohnen, auf daß euch Werde der reine, beglückende Gottesfriede. Wenige Augen blieben trocken und maw che Hand streckte sich aus nach der des Nachbars, sie verstohlen zu drücken, als Zeichen, daß die eindringlichen Worte des frommen Priesters auf fruchtbaren Boden gefallen waren. Nur Mariella regte sich nicht von der Stelle, wenn sie auch die Mahnung in ihrer vollen Bedeutung verstanden haben mochte. Da hub der Priester aufs neue zu den um ihn Versammelten zu reden an : Bevor wir scheiden, so sprach er jetzt mit dem Tone eines freundlichen Berathers, liegt, unö noch eine angenehme Pflicht zu erfüllen ob. Den Männern, die Gott sichtlich vor ihren Genoffen bevorzugte, indem er sie die Glocke des heiligen Eassianus finden ließ, ihnen müßen wir im Namen der Gemeinde einen öffentlichen Dank aussprechen. Wo sind sie ? Sie treten vor, damit ich meines Amtes walten kann. Da erfolgte eine Bewegung unter den Anwesenden, die mehr und mehr anwuchs. Nicolo erbebte, der Menge sollte er sich zeigen und eine scheue Scham, doch auch Furcht bemächtigte sich seiner. O, wäre er doch Vkeilen weit von hier gewesen, dachte er und suchte sich tiefer unter die Genossen zu bergen. Doch es war zu spät, von den andem wurde er mit den beiden ältern Männern, die mit ihm gearbeitet und sich auch jetzt zu ihm gehalten hatten, vorgedrängt, und er mußte folgen, ob er wollte oder nicht. Nur wenige Augenblicke hatte dieses Zögern' und Drängen, ein ungleicher Kampf, gedauert, da stand er mit seinen beiden Gefährten, die er um Kopfeslänge überragte, vor dem Priester u,ld rings um die drei wich alles ehrerbietig zurück, sodaß sie inmitten des großen Volkshaufens frei vor den Blicken aller standen. Den Hut hatte Nicolo abnehmen müffen und wohl zum ersten Male sah man, von dem hellen Sonnenlicht beleuchtet, sein Angesicht. Eine tödtliche Pein empfand er, als ob er vor einem weltlichen Nichter stände, sein Urtheil zu empfangen, und nicht vor dem Priester, deffen Mund sein Lob verkünden sollte. Schon schickte der würdige Geistliche, sich an zu reden, da geschah etwas Unerwartetes, daS die feierlich gestimmte Menge in wenigen Augenblicken in einen tobenden Haufen verwandelte. Aus der Stille, die rasch wieder eingetreten war, da doch ein jeder die Worte des Priesters vernehmen wollte, ertönte plötzlich und aus dem dichten Knäuel der Versammelten bervor der Ruf: Der Nicolo ist's, der Samassi! Diese Worte wirkten wie ein Zauberspruch des Bösen. Hundert aildere erkannten ihn und sie entsannen sich, was geschehen: daß er mit Nuffo verschwunden war, mit demselben 3tuffo, dessen Reste man vor wenigen Wochen gefunden hatte, und hundert Stimmen antworteten dem 3kuf : Der Nkolo ist's ! Der Genoffe der Mörder des Stuffo ! Ein Tumult erhob sich, in dem das mahnende Wort des Priesters unterging wie ein Hauch im wilden Wettersturm. Schon ballten sich die Fäuste, Worte und 3!eden, anklagend und verdammend, nach Gericht und Strafe verlangend, wurden in dem allgemeinen Brausen in schrillen Tönen laut und die Menge wogte wie ein vom Sturm aufgewühl tes Meer, im nächsten Augenblick ihr Opfer zu verschlingend drohend. Und Nicolo stand da mit gesenktem Haupte, wie ein Schuldiger, wie ein Verdamm iz? Da drängte sich ein i&eio mit einem Kinde auf dem Arm gewaltsam, mit fast übermenschlicher Kraft durch die Reihen der Tobenden und eilte auf den bereits Verurteilten zu, von dem die Menge für einen Augenblick entsetzt zurückgewichen war, wohl um sich dann um so wüthender auf ihn zu stürzen, ihn zu vernichten. Es war Mariella. Die ungerechte Anklage hatte das letzte eisiqe Band, welches ihr Herz noch gefangen gehalten, gesprengt, und die alte Liebe für den Äleuigen war übermächtig em porgelodcrt. Zurück von ihm ! rief sie mit starker . ... . m . m etimme, mit lyrer ganzen Entlchtoffen heit dem Hausen zu, der wieder auf Ni colo eindringen wollte, die Männer mit flammenden Blicken anschauend, daß die so eben noch wüthenden veritummten und ihre Schritte hemmten. Wer wagt gegen ihn eme Anklage zu erheben, fuhr sle in gleicher Weije fort, während der Lärm wie durch ihre Worte, ibr Thun bcschwo rcn, sich legte, um endlich zu verstummen. Ich allein nur habe das Recht, ihn anzuklagen, denn mlch, sein Weib, und sein Kind verließ er heimlich und blieb uns jahrelang fern. Und ich ich habe ihm vergeben. Wer wagt nun noch die Klage ? Mariella! schrie Nicolo auf, wie aus dem tiefsten Elend zu einem neuen Leben und Glück erhoben, die gefalteten Hände nach seinem Weibe ausstrockend. Dock andere Stimmen übertöntenei-

m Nuf, sie riefen drohend : Er hat den Nuffo erschlagen ! Er ist ein Mörder ! Er ist kein N!örder, entgegncte Mariella, sich aufs neue gegen die Andringenden wendend. Er hat den Nuffo nicht erschlagen einem höbcrn Richter warder Elende verfallen: Gott hat ihn gerichtet. Stünde es anders, wie könnte ich ihm vergeben ? Welche Mutter würde ihr Kind in die Arme, an das Herz eilies Mörders legen wie ich esthue ? Hier, Nicolo, nimm uns hin ! rief sie

jetzt, von der furch baren Aufregung fast überwältigt und ihm die kleine Annetta ln die Arme legend. Nunm uns hin, dein Kind und dein Weib, denn ich ich habe dir verziehen und dich immer geliebt ! Nun schlang sie die Arme um seinen Hals, und Nkoto und Annetta zugleich umfangend, wandte sie sich noch emmal an die Menge. Ihre letzten Kraste zusammennehmend, rief sie : Nun . kommt heran ! Wenn ihr uns todten wollt, so todtet uns alle drei. Wir sterben dann unschuldig und verelnt : Da schwand der Zorn der A!enae und wandelte sich, ebenso schnell wie er entstanden, in Mitleid und Bewunderung, und alles jubelte jetzt der muthigen Mut ter zu, deren Liebe allen Anwesenden den .Glauben an die Unschuld ihres Gatten wieoergegeven yane. - Akariellas Kräfte waren zu Ende, schluchzend hing sie wie die kleine Annetta am Halse Nicolos, der sich nun wirklich wie in einen Himmel der Glückseliakeit versetzt fühlte. In diesem Augenblick durchzltterte ern seltsamer, bis jetzt noch nie gehörter Ton die Luft. Es war der Klang der Glocke des heiligen Eassianus, die nach ihrem Jahrhundert langem Schlummer unter der Erde zum ersten Male wieder ihre eherne Stimme erschallen ließ. Und in der Ferne, aus der Kirche von S. Abondio, stimmte in ernsteren Tönen die Glocke der ehemaligen Marienkirche mit ein. Ties ergriffen verstummte die Menge und mit dem Priester sanken alle in die Kniee und beteten. Wie die ältere Glocke von Plurs dem in seinen Sünden dahingegangenen Ruffo zu Grabe geläutet, so läutete die neuerstandene zweite Glocke der unglückliehen Stadt den entsühnten Nicolo zu einem neuen Leben friedlichen Glückes ein. Siebe ntesEapitel. Ihr habt uns nicht alles erzählt, sagte Hagen, nachdem Sandro seine Geschichte zu Ende gebracht hatte. Die weitern Schicksale der Mriell, des Nicolo und der kleinen Annetta verschweigt ihr uns. ' Ich versprach euch nur, die Geschichte der Glocken von Plurs zu erzählen, und das hab' ich redlich gethan, entgegncte der Alte mit seincin gutmüthig-verschmitzten Lächeln. Soweit das Schicksal der kleinen Familie, für die ihr euch ja interessiren scheint, damit zusammenhängt, ist sie auch le'annt geworden.' Und ich weiß nun, weshalb die beiden Glocken mir so seltsam tönen wollten, weehalb ihr Klang, der die Luft durchzitterte, in meinem Herzen ein Echo fand und mich so ungewöhnlich bewegte, warf Bruno ein. Den Poeten in mir habt ihk befriedigt, Vater Sandro, denil für ihn ist cure Ge schichte zu Ende, nur dem Musiker seid ihr Eins schuldig geblieben : woher die emfache und doch so fremdartige Weise stammt, in der die Glocken ihre Töne erklingen laffen. (Fortsetzung folgt.) vem Vnslavd. Einen komischenAbschluß fand eine Verhandlung, welche kürzlich vor der 91. Abtheilung des Berliner Schöffenaerichts stattfand. Ein berüchtigter Bauernfänger, der Arbeiter" Emil Wllllbald Noienthal, hatte stch we gen eines listigenGaunerstückchens zu verantworten. Der Angeklagte sucht seine Opfer auf den Bahnhöfen und fand am 1. Februar aus dem Schlesischen Bahn Hofe einen Provincialen, den er mit Er folg zu umgarnen wußte. Er ließ sich im Wartesaale mtt demselben m em Gesprach ein, und als er erfuhr, daß deffen Reiseziel Schneidemühl sei, rief er anscheinend hocherfreut aus: Dahin wlll ich ja auch, dann können wir ja zu sammen reisen !" Die neue Bekannt fchaft wurde durch einige von dem Ange klagten gespendete Schnäpse befestigt. und dann siel es plötzlich dem letzteren p c r- r r r t r ein, van er nocy m oer cacyoarfcyasl einen kleinen Einkauf zu besorgen hatte. Er zog eine Münze hervor und bat seinen Reisegenonen, ,hm emeZwamigmarkituck zu weckseln ; als der Fremde nach Durchsicht seiner Baarschast sich hierzu außer Stande erklärte, bat ihn der Angeklagte, ihm vorläufig gegen Jnpsand nähme des Goldstücks neun Mark zu ge den. Der biedere Landmann nahm kei nen Anstand, diesem Wunsche zu wi& fahren und schon wollte der Angeklagte sich mit dem Geld entfernen, als ein Eriminalbeamter, der ihn kannte und der em heimlicher Beobachter des Zwtege sprächö gewesen, dazwischentrat und den Verdächtigen festhielt. Der Bauer machte große Augen, als er das angebliche Zwammmarntuck wieder hervorholen mußte und der Beamte ihm bewies, daß man ihm eme Werthlose Spielmarke mit dem Vildni'ß des Kaisers in die Finger gesteckt. Das Schössengericht ahndete den Betrug mtt zwei Jahren Gesangrnß. Die Höbe der Strafe mochte Wohl die vom Angeklagten befürchtete Grenze weit überschreiten, denn als er das Urtheil vernahm, zog er mit einem plötzlichen Ruck seinen Rock aus, legte den Kopf auf die Schranke und rief : Denn hacken Sie mir lieber gleich den Kopf ab !" Ue v errasch ende E n t d e'k kung. Frau : Ich bin in Geldverlegenheit und möchte fragen, was Sie mir auf den LösselZ leihen könnten er ist ganz gut und echt da brauchen Sie keine Sorge zu haben. Die Frau Baro nin, welche bei mir wohnt, hat ihn schon oft benutzt, und die nimmt nichts, was nicht ganz echt und gut ist." Leihhausbeamter (nachdenklich): Nun war tenSie 'mal derFrauBaronin hab' ich allemall L0 Mardarau geliehen !"

Politische Anzeigen.

Für Schatzmeister. H,z Qmart, von L,wrence Townshlx, unterwsrfen der kn,scheidung der rexubltkarischn Nominationg.donvent n. Für Ciiunty-Clttk. AureliuS I. Jovc', unterwokfen der nt'cbttdung der rexudltkanischen Sount Eonvertton 1885. Jobn N. Clinton, uns, morsen der Entscheidung der revubltkantsche ,un,9 onpcniion i&so. Edward H Dean, unterworfen ter Entscheidung Ux republikanischen Sount Eonvention. Für County'Auditor. Jodn W. Pfaff. unterworfen der Entscheidung der ,erblik,nischn nif wvneciuien. Samuel Merrill, ur.terrfn der Entscheidung der rexvdlikanische .uni? onvcniivn. Für Sheriff. Henry H. Bfvllle. unterworien ter Entscheidung der vublikanischeu uouni enlto U6. Richard S. Colter, unterworfen der Enlscheibung ber republikanischen EountEonvptio. Gforge H. Carter. unterworfen der Entscheidung der demokrLtlsche Eounty Konvention. Für Coumy - Rccorder. vugene Sanlcy, nnierwor'e ber Sntscheibung ber repudllkani'chen Countv Eonvention. Für Coroucr. Dr. W. H. Wllbard, unterworfen der Entscheidung der rexublikansche 9Mntnattonl Convention. Den einzigen weg ManneökrastvollstanÄiahkrzuflellrn,! VVVVWVNrtAAAAVWWvWWWV unb selbst die schembar unbeilbarea &Ee von 'Geschlechtskrankheiten firttr und tauen: ji vl ,t)füfa, serner, aenaue Zluf!l!irvnz überManUkk.? löcrtntl vklSltaikett: tzye: yinvernijje dn-5. deutsch Lxraüre gegen iiiüskkitrng rcn 25s i!etS ta Posl-TtampS, sorgsam verpackt, frelS .versandt. Adrksirk: D?tfscn? l!ci1ins!rtut,11 Clintonl Place. nahe Droidway. NcwYcrx. N. Y. ?J Obig Buch t auch tu Haben bei VuchHandlerS K e v le r, 29 Süd Delawar Straße. Ghlearo, St. JLiotiis t?ii Pittsburgr Xta.llioo,l. geit.kabell, fit dnrchgeheud nd Lsral-Zöge. , 17. Febr. i a: ZKg verlassen daNnion,Dpot,IdplI.,i folgt:

Station, echnllzg Post,g.,Tchl!,g ftecoa. bg.Jndianovl'4 M:38w 16:45 4:559101 fi. nk.Eamd'gEit, 6:30, 13:5919 6:41 , 6:13, , 5iichond.... 6:5), 1:37 7:ii. i:d0, Davton 8:57 3:33 , 8:57 . , Piqua :! . 3:47 . 8:i9 , Urbana 9:56 , 4:51 . 9:52 . . ,lmbu4.... ll:3i)9tm 6:43 , 11:30 . , wart 13 52 . !2:57m .... . ttudtnvill,. 5:(3 . 4:24 , h kling 6:32 . 8:02 . , ittdurg.... 7:03 4:17 . , Hantövurg... 4:l5vm 2:2 , Baltimore.... 7:40 , i: ist . asdtngto.. 8:50, 6:2 . Philadelphia. 7:50 6:15 .eu, Vorl.... il:23 7,j . ..... , Kosten 1 8:25flm 7:M) r " rüg lich. Täglich, auiaeneniJ-.?. 5om ic.

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Ciscndahu.Zcit' Tabelle. Nnkunst und Abgang der EtsendahnzLge in Indianapolis, an und nsü Sonn tag, den 3. Januar 188G. Zeffersondille, adtson end Iudit?apoM Eisendadn. -,. j "(K ÜMIHUii I tlj. 4.15 Brn I JnbKNab 1.45 ad Ke .. 3.15 ' ZKbikit4IU.44 ad all 3.M Sa f) h Ci fl 4) ftm bgaug: Ankunft: lld r 1 Ba w " -" " - - w r gt n fr vi, v v-j Kienb tv 15g. 6.45 i t K SLUg l,. ?i Hfc AOflh Vandalia Line. Rtil Statt .... 7.50 ?u Iagrp, t 12 Hü 9tn ch,llzk 3 44Ba COli und ...,.',? 31 e??rß.... 4 43, Errrei a H N x, n Haut Um. i.W Rn acif. tt nxot Wer Msil li i 0 scyneuzug 3 55 T!eveland, iiolnmdn, innnneui nnd JnHui. uaprtts lieuveyn Vk in.) Fr ,.. 4.tV v , , id t L r iit 6.40V icerfon ue.. .10.10 hm I fi f ?c k i. aynm Ln oton Cl j. 10.05 Ba Anderfo c... iJX 9tm (.... 7 10 B., 3 tixl Km I 5 oln klZ.50 ?. ,1 V St 8 Ot.lUX Um 8 Vrightkood Division, C. ..nnd I. 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