Indiana Tribüne, Volume 9, Number 195, Indianapolis, Marion County, 5 April 1886 — Page 1

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?!eneS per Telegraph. iBettti tt!lt(0t(n. Qashingk on. D. C.. 5. April. Hübsche? Wetter. Nordwind, etwa wär mer.

Mysteriöse Verschwinden. Washington. 6 April. . ffred.B. Nourse, ein Verwandter deS KriegSsekre tärk Endicott und Schadmtister der Oregon Railmay. und Navigation Eo. befand sich seit einiger Zeit in Europa. Er schrieb häufig an seine Familie, zeigte derselben an. daö er am 4. März mit dem Dampser Aditotie" von Liver Pool abreisen werde, kam aber nicht. Äuch mit den folgenden Dampfern kam er nicht. . Detective? in London, Liverpool und Pari vermochten ihn nicht aufzufinden, blok sein Koffer, der im Bahnhof zu Liverpsol gesunden wuroe, beweist, daß er daselbst ar. ' Schließung einer Fabrik. Milvaukee, 6. April. Die Ci garenfabeikanten H. Segied & Co. ha. den wegen Streitigkeiten mit ihren Ar beitern ibre Fabrik geschlossen. 600 Ar beiter find dadurch brodlo. . Edltoricllco. Sehr zutreffend und die Situation sehr richtig beurtheilend, sprach sich Hart? George, der bekannte Schriftsteller, in einem Artikel an die Philadelphia Preh über die gegenwärtige Arbeiterbewegung wie folgt aus : Die jetzt im ganzen Lande stattfinden den StrikeS sind in Wirklichkeit nur da erste entsprechende äußerliche Anzeichen einer tiefen und starken Bewegung, die in den Ver. Staaten feit einigen Jahren im Gange und die auch nur eine Phase der über die ganze civilisirte Welt verbreitete Bewegung ist. Der neue Wein sängt an, in den alten Schläuchen zu gähren. Der Kampf widerdie persönliche Scla verei ist vorüber ; die Revolte gegen die industrielle Sclaverei hat begonnen. Was die Knights of Labor wollen, das ist die Anwendung deS Princips der Sammlung der Kräfte zum Angriff im öconomischen Kampfe. Ihre Organisation verhalt sich zu derjenigen der Gewerbe, wie die Unions zu den einzelnen Arbeitern. Und der Geist, der sie durchdringt, ist der der Ein heit der Jntereffen der Arbeiter. Ob die jetzt im Gange befindlichen Strikes gewonnen oder verloren werden, hat wenig Einfluß auf das schließlich? Resultat. Sie sind nur als die Scharmüdel der Vorposten zu Beginn eines Kampfes auf Leben undTod zu betrachten. Welche Partei im Vortheil fei, sie kann nicht davon abstehen, ihn bis auf'S Aeu ßerste zu verfolgen. Aber keine kann auch so geschlagen werden, daß sie nicht wie der ihre Kräfte zu sammeln im Stande und aufs Neue Stellung nehmen kann. Keine Niederlage und selbst nicht eine Reihe von Niederlagen kann die Arbeiter mehr ihres Machtbewußtseins berauben und das Monopol hat zu viel zu riskiren und ist deS Herrsche? so gewohnt, so daß seine Besiegung auf diesem Wege nur zu einem Scheinfrieden führen kann. Action ruft Reaction hervor und Com binationm erwecken Gegencombinationen. ES ist thöricht von Frieden zu re den, wenn eS keinen gibt, oder sich ein zubilden, das Predigen von Mäßigung könne etwas helfen, wenn die Leiden fchaften erregt sind. Diese StrikeS be deuten Krieg, Bürgerkrieg. Nicht einen Krieg zwischen organiftrten Staaten wie der lebte, sondern zwischen or ganisirten Factionen innerhalb deS Staates, einen Krieg, der Nachbar ge gen Nachbar stellt und die Schlacht!! nien in den Straßen der Städte zieht. Die Hungrigen und die Satten gerathen aneinander. Vorläufig ist es nur ein negativer Krieg, man operlrt mit Blockaden und nicht mit Bomben ; aber Krieg ist eS doch. Und wenn die Leidenschaften erregt und die Männer aufmar schilt sind, dann mag die Tactik deS AuSdauernS dem Kampf der physischen Gewalt Platz machen. AlleS daS rrkag unangenehm für Diejenigen sein, welchen nichts an Ungerechtigkeit liegt, wenn nur die Ordnung" nicht gestört wird, und unerwartet für Diejenigen, welche sich einbilden, die Ver leihung des WablrechtS an Alle ohne Unterschied der Raffe, die republikanischen Institutionen und das allgemeine Schulwesen hätten alle sozialen Fragen erledigt. Allein eS ist das nothwendige Resultat von Aerhältniffen, welche die Menschen inmitten von Ueberpro

duction" zu bitterem Mangel verurthei

len und bei Millionen Acker unbebauten Landes das bloße Recht auf Arbeit zu einem Kampfobject machen. Wer den zerstörenden Streit vermeiden will, der suche feine Ursachen zu erforschen. Große Maffen verbinden sich nicht in weitverzweigten Organisationen, noch laffen sie sich in opfervolle Kämpfe ein, wenn sie nicht durch triftige Gründe und durch da Bewußtsein, daß sie schweres Unrecht lei den, getrieben werden. Daß in der Grundlage unseres sozialen Gebäudes eine fundamentale Ungerechtigkeit ruht, ist so klar wie die Sonne. Und wie im? mer die politischen Institutionen seien, die Gesellschaft kann nicht sicher auf Ungerechtigkeit begründet werden." Draytnalhrlchten. DaS Vlutvtkgieken in Fort Wort h. F o r t W o r t b, 2. April. Die Sinter, welche gestern auf die BundeSmarschälle schaffen, waren sämmtlich mit Winchester Gewehren bewaffnet, während die Beamten bloß Revolver hatten Im Ganzen wurden- etwa fünfzig Schüsse abgefeuert. Der Sheriff organistrte eine Force von zwei Compagnien, welche ebenfalls mit Winchestergewehren bewaffnet wurde. Heute gleicht Fort Wortb einem wah ren Feldlager. Sech Compagnieen de vierten Milizregiment sind hier ange kommen und zwei Compagnieen de ersten sind ebenfalls hier. Einer der StrikerS ist seinen Verlegungen bereit erlegen. Eine Proklamation wurde erloffen, welche da Schließen sämmtlicher Wirth schaften bi vorläufig nächsten Mittwoch Abend anordnet. Generaladjutant King ging von Austin mit zwei Compagnien State Ranger ab Lieutenant Gibb in Dalla wurde vom Gouvernör beaustragt die drei Compagnieen StaatStruppen in Dalla auszurufen; mit diesen und den Dallas Light Guard fuhr er um Mitlernacht nach Fort Worth ab. Der Bahnhof und die Wagenremise und Güterschuppen werden von 200 dewaffneten Bürgern beschützt. Die Jeu erwehr ist ebenfalls zum Ausrücken bereit Im Ganzen befinden sich jetzt 225 Milizsoldaten hier. . Zwei Frachtzüge wurden heute unter militärischem Schutz abgeschickt. Mehrere Verhaftungen wurden heute vorgenommen. Die Betheiligung an der Beerdigung de erschossenen Polizeibeamten Tomn send war ungemein groß. Die beiden verwundeten Beamten sind noch am Leben. Niemandem ist gestattet, in der Straße zu stehen. Jedermann, die Strikt? auS genommen, hat Erlaubniß verborgene Waffen zu tragen. Der Eifenbahnstr ike. St. Lou i, 4 April. Bis jetzt ist noch Alle ruhig. Auf der Missouri, Pacific Bahn gingen noch keine Züge ad, dagegen gelang eS, auf der Cairo Short Line und auf der Indianapolis & St. Louis Bahn einige Züge abzuschickenAm Samstag begaben sich Turner und Bakley zwei Mal nach Hoxie' Office. konnten aber den Herrn nicht finden Daraus schickt ihm Turner einen Zettel, den er einfach Turner unterschrieb, ohne seine Stellung al Kaight of Labor bei zufügen. Diesmal ließ sich Herr Horie herbei, sie einzuladen und zu empfangen. Alö sie ihm sagten, daß sie nicht in ihrer Eigenschaft al Mitglieder deS Erecutiv boardS gekommen seien, sondern alS Pri vatpersonen, ließ sich Horie herbei, mit ihnen zu unterhandeln. Mit welchem Resultat jedoch zeigt ein Erlaß de Ezcculivdoard. in dem e heißt, daß die Compagnie nicht so handle w:e e nach der Abmachung in New Vork verstanden sei, daß bloß 'die Hälfte der Ausgestandenen wieder angestellt werde, und daß Hozie sich vorbehalte, sich seine Leute auszusuchen. Der .General Board- heißt eS weiter, glaubt, daß dies deshalb geschehe, um die Organisation als Vorwand für Aktienspekulanten zu gebrauchen. Wir wiederrusen deshalb die Ordre wieder an die Arbeit zn gehen, indem die Compagnie dies unmöglich macht. Die Sache steht nun wie sie stand, ehe der Beseht zur Ar beitöaufnahme erging und liegt in den Hände der DistriktSezecutide Der .Gencral Board" wird seinen Beistand zur Abwehr der Ungerechtigkeit leihen. Nerlanaen Lobnerb.buna. L a f a y e t t e, 4. April. Die hiesigen r ...... . . 1 1 if ! a. . rrs. kyrtslieVkr qaaen an luairnmaje: jniat reien da Verlangen einer Lohnerhöhung gestellt. . Cött7nörtöttn. QueenStov n. 4. April. Ang.: .Servia- von New Vork. P l y m o u t h. 4. Apr. Angekommen : .Wtstphalia" von New Dozl,

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E h i c a n e. München. 4. April. Da Reichs tagSmitalied Viereck (Sozialdemokrat) bot pom Gkrichte eine. Vorladung erhal' t,n. um sich auf die Beschuldigung zu verantworten, daß er Mitglied einer geHeimen Als Mchast in Balern sei. Dies sei gegen den Artikel 123 deS Strafgesetz, buches, durch welchengeS den Reichstag Mitgliedern velboten wird, während der Dauer ihre Mandat einer solchen Ge sellschaft anzugehören. BiSmarck und der Vatikan. Berlin. 4. April. Fürst BiSmarck hatte während der letzten Tage verschie. dene Conserenzen mit Baron Schlözer, dem preußischen Gesandten beim Vatikan und dem Cultusminister von Goßlar. in welchen die zwischen Preußen und dem heiligen Stuhle schwebenden Fragen ein gehend erörtert wurden. So weit ist noch kein Versprechen seitens der Curie gemacht worden, da auf dauernden Frieden hinsteebt und e verlautet, daß Jütst BiSmarck beschlossen habe, die be reit gemachten Loncessionen so lange zurückzuziehen, bi die Curie die Btstim mung annimmt, dafc der Regierung daS BestStigungSrecht über alle vom Balican gemachten Ernennungen eingeräumt wird. Dr. Kopp, Bischof von Julda und Mitglied de Herrenhause hat in einem Ultimatum dem.Füksten BiSmarck mitgetheilt, daß die Kirche die Maigesede solange nicht al wirklich verändert be trachten könne, al die Regierung au der Veto.Befugniß bestehe. Die irische Frage. London. 4. .Apiil. Der Zusam menbruch deS Kabine! steht bevor. Lord Kimbtkly. .Sir Harcourt. Mr. Childer und Mr. Mundella weigern sich positiv, einer Home Rule Politik zuzustimmen. durch welche Irland seldst Die Controlle über die EingangSzölle übergeben wird. ES scheint, da eine Einigung im Kabinet nicht möglich ist. AuSBelgien. London. 4 April. Die Ordnung wird nach und nach wiederhergestellt. Ein Brüsseler Correspsndent sagt, daß die Ausschreitungen und Plünderungen, welche vorkamen, nicht von den.Arbeiterr, sondern von herumvandernden Spitzbu benbanden verübt wurden. Da Trappistenkloster in Chimay wurde von einer Bande überfallen, die Mönche schlugen jedoch die Angreiser in die Flucht. Marktpreise. ,. JH.85; 7 oib, 8V. rn. Z iß ; gelb Ue: emtscht 54:. öasex. N,.? itfiSU; girntfcht S0c RI gen. 63:. Ute. XI UU. tu. XlO.tO 11X0. chtnken. X-iuc. Schultern, dc. c ct. xe. Seiten. 7(c Schweineschmalz. 7)a. hl. Fa l, ,2.20 t.: Fane, 4.01 4.25z 9tt $3.X 13. iO; Zs,!,2.,-NL. ter. 9-10?; in Store 11c. Butter. raer, 2&3J; Datr 14 14c; Cauntni 1013. Hühner. 7e per sh. Türke,?.. Krtffel. d0-k xervush. .sei. I1.1S-4i.75 rl. H i e si ge s. Die Township Wahl. Merkwürdig ruhig ging e heute Vor mittag an allen StimmplStzen zu, und die Zahl der Stimmen, welche in den ver schiedenen PrecinctS bi Mittag adgk geben wurde, variirte zwischen 80 und 150. Erst um Mittag wurde eS lebhafter, und eine ziemliche Zahl von Stimm gebeut stellte sich in der Mittagsstunde an den StimmplStzen ein. DaS Interesse für die Wahl konzen trirt sich natürlich um die Erwählung deS TownshiS TrusteeS. Ueber daS Resultat können wir zwar nicht Bestimmte sa gen. aber an allen StimmplStzen, welche unser Berichterstatter gegen 2 Uhr besuchte, hielt man die Erwählung Man' sür ziemlich sicher, stellenweise wurde ihm sogar eine große Mehrheit prophezeit. Diese Zuversicht eiistirt jedoch haupt sächlich bloß im nördlichen Stadtheil, im südlichen Stadttheil ist man auf beiden Seiten sehr schweigsam, und e wagen nur Wenige eine Meinung auSzusprechen. In der vierten Ward gab eS einen Streit und obligate Prügel, doch wurde keine Verhnstung vorgenommen. An einigen StimmplStzen befanden sich Demokraten, welche ein K. ofL. Abzeichen angesteckt hatten. ET Herrn W. C. Jo,lin No.43S Ost Georgia Straße wurde ein Papapgei. der angeblich Z100 werth ist, gestohlen. Anna Maqel klagte heute gegen Andres Heinz und Theresia Heinz eine Rote für Z600 ein. tZT Die "Earlj Closing Aisociation" beabsichtigt die Kaufleute zu boy eotten. welche sich weigern, ihre Läden um S Uhr Abend zu schließen.

Rosa Wulzen, welche eine Schei düngSklage gegen ihren Gatten Charles anhängig gemacht hat. wurde von diesem am Samstag Abend angegriffen und mit einem Messer an der Hand verletzt. SST Die englische Schriftsetzer Union hat L. V. McCormi'5 und O. S. Miller zu Deleaaten s5r die im Juni in Pitts bürg stattfindende Convention ernannt. ! Herr AloiS Fuchsloch erlaubte ftch heute Mittag einen Spaß, auf den zwei Polizisten hereinfielen. Er füllte eine Flasche mit Essta und gab auf der Ätraße verschiedenen Leuten zu trinken. Dabei stickte er die Flasche immer wieder in die Tasche. Zziei Polizisten bemerk, ten ihn. hielten ihn auf und fragten ihn. maö er habe, worauf er ihnen erwiderte, daß sie daS nicht angehe. Sie verhaf teten ihn und als sie ihn zwei SquareS weit geführt hatten, begegnete ihm ein Bekannter, dem er einen Schluck anbot Kaum hatte er jedoch die Flasche hervor geholt, da hatten die beiden Polizisten sie auch schon gepackt. Der Geruch, wklcher derselben entstieg, überzeugte sie jedoch. daß sie genaSsührt waren, und sie zogen stch'in ihrer polizeidienerlichen Würde zu rück, . Herrn Juchsloch seines WegeS ziehen lassend. .DaS Gesicht, das sie nachten, war so sauer wie der Essig in der Flasche. Deutsche Xvcal ?5ac! richten. l7r,idedrs, 1 Hosulmrachtr Maxi Hermann im W.:l.nsinn in 'Dalldorf bet Berlin. Der Naturarzt William Becker in Berlin wurde wezc'n Schwindels zu ein Jahr Gefängniß verurtbeilt. Selbstmorde und Unglücke fälle : In Wriezen hat sich die 40jährige Marie Weiland erhängt, desgl. in Rirdorf der Handelsmann I. Schlesinger. Erfroren sind : der Tischlermeister Karl Müller in Finsterwalde und der Fischer Striesow in Fürstenberg, ertrunken ein . Sobn des Fährmanns Strache in Güstebiese, ein Sohn des Lebnbauers Thyrian in Saskow und der Häusler Wilh. Aiemsch in Topper ; in Guben wurde der Nevisionöschloffer Karl Berger auf dem Bahnhof überfahren und getödtet. --Auf dem Gutshof zu Nieder landin bei Schwebt sind vier dort bedien stete Mädchen durch Einathmen von Kohlengas erstickt. Brandfälle : In CversWalde ist das Haus des Bäckermeisters Köllsch niedergebrannt, wobei dessen 14 jähriger Knabe in den Flammen umkam; zu Schönwalde brannte die dem GastWirth Wiescnberg gehörige Nestschvlzerei nieder, zu Barnikow die Anwrsen des Bauerhosdesitzers Otterstein und des Leh rers Kasch ; unweit Königsberg N. M. Wurde der Bahnhof Uchtdorf vollständig ein Raub der Flammen. Ostpreußen. Die allbekannte Tante Fischer", Beitzcrin des Restaurants zur Wolfschlucht" in Königsberg, feierte ihren 100. Geburtstag. In Gr.Bürgerödorf hat der EigenkälhnerBalduhn seineFrau erschlagen. In der Kiesgrube zu Louisenhof bei Vkemel wurden die unverehel. Henriette Pollait und die Hirtenfrau Kowald durch den Einstun der Oberdecke verschüttet, unter der Allebrücke bei Wehlau ertrank der 10jährige Sohn des Kupferschmieds Schwaack. Auf ?dem Heimweg von Neidenberg ist die Frau des Einwohners Royek aus Bujaken er froren, während ihr Mann wieder ins Leben zurückgerufen werden konnte ; ferner wurde erfroren aufgefunden der Schuhmachermeister Glomp aus Osterode und der Losmann Michael Thiesis aus Sprakten. In Grabowen brannte das Haus des Kaufmanns Nathke nieder, zu Johannisburg das Hotel Deutsches HauS", auf dem Vorwerk Kröten, Kreis Mehrungen, eine Jnstkathe, wobei eine Familie von 5 Personen und ein geistesschwacher Mann in den Flammen umkamen und ein 70jähriger Greis schlimme Brandwunden davontrug, zu Labiau ein Gebäude des Bäckermeisters Schulz, vx Memel das Haus des Rentiers F. W. Stantien, zu Soldehnen das Haus des Schuhmachers Kottrk, bei Tilsit daS Etablissement Neusorge-Untermemel. sSest,reßen, Mehr als 30 Geschäftsleute in Daw zig haben die Ausweisungsordre erhalten. .7 Stadtältester Groch in Kulm. Selbstmorde und Unglückefälle: Zu Danzig hat sich der Arbeiter Ed. Reich erhängt und zu Kulmisch'Dorposch der Besitzer Lau. Ueberfahren und getöd tet wurden der Eisenbahnbremser Küter auS Danzig und der Bahnarbeiter Le wandowski auS Marienburg ; der Befit zer Alb. Rudnik zu Pollnitz wurde beim Holzfahren von einem Stück Langholz erschlagen, die Nichte deS GastwirthS Heinrichs aus Schöneberg, Frl. v. Niesen, ertrank beim Wasserholen in der Weichsel, der Besitzer Leik auS Gr. Trzebcz starb in Folge eines Sturzes. Erfroren sind : bei Bölzig auf dem Weg zur Schule fünf Schulkinder, bei Aal denburg der Gemeindevorsteher Grand und der Knecht Dobranz auö Stremlau, auf der Feldmark der Bromberger Vor stadt bc i Thorn der Tischlermeister Schrö der. TC3IS PflPER liiay r fernna rn fli- at ueo, p. Rnwru. A f Wa

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