Indiana Tribüne, Volume 9, Number 193, Indianapolis, Marion County, 3 April 1886 — Page 3
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anten leiden, sollten zum Selbstschutz den ! J,.Nettugs,Anker lesen, ehe sie sich f StbarA erlösende und trüanism Werk V
Die Glocken von Plurs.
Sine Doppel'Novelle bon S r n ft P a t q u e. (Fortsetzung.) iva varg Gazzo mit leidenschaftliche! Bewegung sein Antlitz in die Decken des Bettes und weinte und schluchzte wie ein ttind. So blieb er stundenlang liegen, re gungölos und stumm, zu Füßen der Verwundeten. Diese rührte sich nicht,um durch leinen Laut, keine Bewegung seine Gedanken zu stören. Was mochte in dem Burschen wohl vorgehen 'i Hatte das Blut Angelas, die ihr eu genes Leben preisgegeben, ihn vor einer Todsünde zu bewahren, ein Wunder voll: bracht ? Hatte es den Bann, der ihn gefangen gehalten, der sein Auge geblendet, sein Denken und Empfinden verwirrt, gebrechen, und wußte er nun wieder, daß er Ringel im Grunde seines Herzens immer geliebt hatte und jetzt erst recht liebe ? Er vermochte vielleicht selber sich keine Rechenschaft von dem zu geben, was in ihtn arbeitete, sein Herz heftiger schlagen machte und ihm unablässig Thränen in die Augen trieb. Angela mußte es besser wissen oder doch ahnen, denn trotz ihrer Schmerzen lächelte sie ihm zu und blickte mit einer reinen, sellgen Freude auf ihn nieder. Jetzt hob sie sogar langsam langsam die Hand des unverwundeten Arms und legte sie vorsichtig leise aus das icvwarze oaenvaar, leicht und leise, daß er es gar nicht spüren sollte. Doch Ga;zo spürte eS dennoch, ein leichter und wayryamg not, Mnqender Seurzer sagte es Angela, und - ibr verklärtes O-.U...I.. -V.fi. J. st. ' er uwcui ivauvrlle sia; in ein dcimi scoes. 0 blieben beide die aanie Nacbt über, unbeweglich und stumm, er zu ih ren Füßen, sie die Hand auf seinem Haupte, wie zwei Kinder. , die nach ei nem bewegten spielen und klingen mit sam,nen Ruhe suchen und auch sinken. AlS am Morgen Bruno und öaaen Angela sehen wolltm, lag diese auf i rem Lager im ruhigen Schlummer, und Gazzo kauerte noch immer zu ihren Fü ßen. Er rührte und regte sich nicht, die Schlafende nicht zu wecken denn ihre Hand lag noch immer aus seinem Lockenhaare und auch er schien eingeschlummert ;u sein. Da stablen die Freunde sich leise bin weg, um später wiederzukehren, doch als ne gegen Mittag die Herberge betraten. nach Angela fragten, da wurden ihnen von der Wirthin die beruhigendsten Bersicherungen über den Zustand der Berwundeten und die weitere angenehm über raschende Mittheilung, daß Angela im Laufe des Vormittags, von Gazzo und Detta geleitet, nach Piuro zurückgekehrt si l. Em Wundneber sei kaum zu besürch ten, meinte die wackere Frau, euch habe sie es nicht für nothwendig erachtet, den Toctor oder Chirurg von Chiovanna zu holen, da sie mit derlei Wunden wohl ebenso gut wie jene, aus alle Falle aber viel besser wie der Stufaiuola, der Bader von Prosto, umzugehen der stände. Angela sollte sich nur noch heute und morgen ruhig Verhalten, dann könne sie übermorgen, am Sonntag, die Kirche, das Hochamt und die Predigt wieder besuchen, was ihrer Seele ebenso gesund sein würde wie ihr Verband und' ihre Kräutersalbe dem verwundeten Arme. Damit beruhigten Bruno und Hagen sich, verzehrten m zufriedener Stimmung ihr. einfaches Ejsm und machten erst am Nachmittage sich auf den Weg nach Pm ro. Das Häuschen der alten Pazallo kannten sie, und eingetreten, fanden sie hier dasselbe Bild wieder, das sie am l)!örgen mit einem Blick geschaut hatten, nur zählte es diesmal zwei Personen mehr. Die alte Frau saß still in einer Ecke, einen Rosenkranz in den Händen, wohl um durch ihr Beten die Wirkung des Verbandes und der Kräuter der weisen Wir thin von Prosto zu verstärken, und am Kopsende des Bettes stand Giovanna, während Gazzo wieder abgekehrten Gesichts und brütend vordem Laaer kauerte. auf dem Angela lag. Diese hatte wohl . i. r af -.c nur ourcy vnat mxi oer Hreunom reoen können, denn Gazzo war ibr nicht von der Seite gewichen, Giovanna mußte, aber doch das Vorgefallene errathen haben,denn ihr Blick ruhte mit einem zürnenden Er ste auf dem wilden, sichtlich zerknirschten Burschen. Als Bruno und Hagen am Eingänge der Stube erschienen, tauschten die Züge der beiden Madchen gleichsam ihren bisherigen Ausdruck. In dem ernsten Gesich te Giovannas leuchtete beim Anblick Hagens eine unverkennbare Freude auf, in deß das glückliche Lächeln Angelas sich in ein banges,erschrockenes Starren wan delte. Gazzo, der das Kommen der Bei den Wohl hören mußte, regte sich nicht, beschämt, wie ein Schuldiger, hielt er den Blick gesenkt. Angela hatte den Finger der freien Hand auf den Mund gelegt und dann die eintretenden Freunde., mit einem Blicke--rr" rt . 1 rm. ruyrenoer Vu:e angetan!, oer woyi ver standen worden war. Da sprach Hagen, der Giooanna durch eine Gebärde, die mehr als Worte sagte, gegrüßt, nur in Ausdrücken der Theilnahme zu Angela, sich dabei nach ihrem zeitweiligen Besinden erkundigend. Keine Gefahr sei mehr ' verHanden, betheuerte . Angela, und Giovanna bestätigte es. 9!icht lange weilten beide; und nachdem Giovanna ihnen die Versicherung gegeben, daß sie am Abend die Freundin verlassen und zum Großvater kommen dürfe, da Detta mit ihrer Mutter sie ablösen und den Verband erneuern würden, schieden sie. - : . . Da erhob sich Gazzo, und rasch trat er draußen an sie heran. . Sich an Hagen wendendzu dem er mit bleichen, verstörten Mienen aufschaute, sprach er mit ge dämpftem, rauhen Tone : : . Vergeben Sie mir, was ich an Ihnen verbrochenWahnsinn hatte mich erfaßt und zu der Unthat getrieben. ; , Hoch richtete Hagen sich empor' und Gazzo mit einem überlegenen, strengen Blicke anschauend, erwiderte er langsam und eindringlich : .... ' Nur Angela, die ein Enael ist. an de
ren retnem Herzen, an deren Liebe Sie sich schwer versündigten sie allein ha ben Sie um Verzeihung zu bitten, nicht mich. Im Schlafe hätte ein Feigling mich meuchlings treffen können, doch Auge in Auge würde ich -seine tolle Wuth nicht gefürchtet haben. Danken Sie Gott, daß ein Engel mick schützte und Sie vor einer Blutthat oewahrte. Und wollen Sie solchen Dank bethätigen, so erwerben Sie sich die Vergebung Angelas, suchen Sie ihre Liebe zu verdienen, dann will auch ich, um des seltenen Mädchens willen, vergessen, was gesche-
hen. , Die Hand, welche Gazzo zögernd vorgestreckt hatte, nicht beachtend, schritt Hagen, von Bruno gefolgt, davon und Gazzo kehrte gesenkten Hauptes wieder an seinen frühern Platz zu Füßen Angelas zurück. Die Mädchen hatten alles gesehen und wohl auch jedes Wort, das Hagen mit seiner tiefen, volltönenden Stimme gesprochen hatte, gehört. Angela blickte unsäglich mit einem schmerzlichen Ausdruck ans die Gruppe, doch Giovan nas Augen leuchteten und mit der ganzen Energie und einer stolzen Begeisterung sagte sie nur die Worte : Er ist ein Mann! Am Abend fanden nur die Freunde und Giovanna sich bei Sandro ein, von Angela wurde nur wenig, das Nothwendigste, geredet, von Gazzo kein Wort. Der Alte mußte wohl wissen, was vorgefallen war, doch zeigte er dies nicht, und als ob nur das Vergangene und Erlebte ihn interessire, fuhr er in seiner Erzählung sie zum Abschluß bringend, sort : Die Leute von Prosto und Piuro hat ten ihr gewagtes, abenteuerliches Vorhaben, die Schätze der verschütteten Stadt Plurs zu heben, wirklich ins Werk gesetzt, und angelockt von der in Aussicht stehenden reichen Beute, vielleicht auch nur von dem guten Tagelohn, kamen Männer von allen Ecken und Enden des Vergells heran, zu hacken und zu graben nach dem Golde der alten Plurster. Es war ein Leben dahier, wie Piuro es noch nicht gesehen hatte, auch eine Osteria that sich auf, doch die konnte der Nachfrage nicht genügen, und noch schlimmer sah es mit dem Nächtigen der vielen Arbeiter aus. Zum Glück war das Wetter milde und da bauten die Vkänner im Walde sich niedrige Hütten von Reisig und xschen Zweigen, in denen sie schliefen, schichteten Steine zu Feuerherden zusammen, um ihr Essen zu kochen. Da kanten die Frauen und Mädchen von Piuro und nahmen sich der Arbeitenden an, bereiteten ihnen die einfachen Speisen und kochten ihnen die derbe Ä)!orgensuppe, denn für Kaffee langte der Taczelohn nicht. Die Männer wollten sparen und den Ihrigen auf alle Fälle einen kleinen Schatz mit heimbringen. Auch Mariella hatte sich an dein menschenfreundlichen Werke betheiligt und in der Waldecke, wo das Hauptgraben und Erddurchwühlen stattfand, die Besorgung eines solchen irnprovisirten Kochherdes übernommen, und die kleine Annetta schleppte dazu herbei, was die schwachen Kinderarme nur fortschaffen konnten. Dann trug sie mit andern Kindern den Arbeilern, die in den Ruhestunden sich in der Nähe ih; res Herdes im Walde lagerten, die Suppe und das Gemüse, womit Mariella die Schüsseln süllte. Als beide am Abend des zweiten TageS ihrer neuen Thätigkeit heimkehrten, da näherte die Kleine sich der Akutter und flüsterte ihr geheimnißvoll zu : Weißt du auch, Mutter, wen ich heute gesehen habe ? den fremden, stattlichen Herrn, der neulich hier bei dir wär. Doch sieht er heute ganz anders aus wie damals ; er trägt keine schönen Kleider mehr und auch nicht mehr die blinkende Goldkette. Er ist gekleidet ganz wie die andern armen Leute aus dem Bergell und arbeitet mit ihnen in der Grube an der Waldecke. Mariella war bleich geworden, ein Zittern überlief ihren Körper und es dau crte eine Weile, bis sie sich von ihrer Ue berraschung erholt hatte. Dann sagte sie rauh : Du wirst dich getäuscht haben, Kind. Die Leute sehen in ihren abgetragenen Kleidern einander alle ähnlich. ' Ich habe mich nicht getäuscht, Mutter, entgegnete Annetta altklug, und ihn so gleich wiedererkannt. Es sind ihrer vie le dabei mit großen, schwarzen Bärten, aber einen so schönen Bart wie der frem de Herr, der ' also doch nur ein armer Mann gewesen sein muß, hat kein anderer von ihnen. Du hast dich getäuscht, eS kann nicht anders sein ! sagte die Mutter noch ein mal und diesmal mit einer so leidenschaft lich zürnenden Aufwallung, daß die Kleine erschrocken zusammenfuhr und in ein wehes Weinen aüsbrach. Dennoch stammelte sie unter Thränen : Als ich ihm die Suppe brachte da erkannte auch er mich wleder-und sagte: ich danke dir, liebe kleine Annetta ! Da bei sah er mich so lieb und doch wieder so traurig an, daß ich bald hätte weinen müssen. - ' - . " ' -Still, um Gotteswillen still, mem Kind ! rief Mariella - mit ? keuchender I Stimme. Ich darf dich Nicht boren ! , es rann es oan man wayr lern, es wäre sonst eine neue Täuschung eine neue Lüge ! , . Obgleich sie nur die ersten Worte laut und dem Kinde vernehmlich gesprochenes hatten sie doch auf die arme Annetta einen solchen Eindruck gemacht, ' daß diese jetzt in ein heftiges Schluchzen ausbrach. Da übermannte das leidenschaftliche Gefühl, welches ihr ganzes Sein ersakt hat te, die arme Frau; heftig riß sie die Klei ne zu sich empor, preßte Ne an ihr Herz, vedeate iyr limuy mit usjen und nun selber weinend, sprach sie mit innigem Tone zu ihr : - Beruhige dich, mein herzliebeö Kmd, meine liebe, gute Annetta, beruhige dich und weine nicht mehr ! Ich kann deine Thränen nicht sehen, sie thun deiner Mutter weh. L Ware entsetzlich, wenn er auch noch unsern armen Irre den stören sollte ! Ich will morgen sel ber nach ihm ausschauen und dir dann sagen, ob du dich geirrt hast oder nicht. . . . Da sagte die Kleine, welche sich bereits wieder beruhigt hatte rasch : Und wenn ich mich nicht geirrt habe und er es ist dann
icann wollen wir beide für ihn beten, mein Kind, damit Gott ihn in seinem guten Vorhaben bestärke und bei seiner gefährlichen Arbeit schütze ! Tief erregt hatte Mariella diese Worte gesprochen, so ernst, daß die kleine An netta keinen Laut mehr von sich zu geben wagte. Auch schien sie mit dem, was sie gehört, zufrieden zu sein und also thun w wollen, denn als die Mutter sie nun tn die Kammer brachte, wo ihr Bettchen stand, da faltete Annetta schon im voraus auf dem Wege dorthin die kleinen Hände, und gewiß nur zu dem Gebet für
den fremden, nun so arm gewordenett Mann. Am andern Tage stand Mariella wieder an ihrem Steinherd im Walde, die Arbeiter lagerten in der Runde unter den Bäumen und Mädchen und Kinder tru gen die gefüllten Schieln ihnen zu. Da spähte sie ihrer Annetta nach, denn sie wußte, daß die Kleine ihre erste Schüssel mit der Morgensuppe dem Frem den bringen würde, und sie täuschte sich nicht. An etner Stelle fernab von dem Steinherde hatte er sich gelagert, doch so, daß er Mariella stets im Auge behalten konnte. So traf auch ihr Blick ihn, und trotz der ärmlichen Kleidung des Taglöhners, trotz des tief in die Stirn gedrückten Filzhutes erkannte sie ihn : es war Nieolo ! und sein Anblick ließ sie bis in ihr'Herz hinein erbeben. Er war es in der That, sie täuschte sich nicht. Nachdem Nicolo sich von ihrer Schwelle gewandt, war er denselben Weg durch den Wald zurück nach der Straße gegangen, ohne, wie bei seinem Kommen, jemand zu begegnen. Er kehrte nach Chiavenna, dann nach Mailand zurück was er dort that, sollte man erst nach Jahren erfahren. Als ein ärmlicher Ap beiter, in den gewöhnlichsten Kleidern erschien er wieder im Bergell, verdingte sich, ohne erkannt zu werden, in Prosto als Tagelöhner und nabrn an den Arbeiten an der Waldecke theil. Er mußte, wie die übrigen Männer, nur das, was er auf dem Leibe trug, sein eigen nennen, denn er übernachtete wie sie im Walde unter einem Dache von Reisig und grünen Zweigen, er nährte sich wie sie mit der ärmlich einfachen Speise, die milde Hände bereiteten. Wie ein Bettler war Nicolo henngekehrt und nun mußte Mariell doch Mitleid mit ihm haben, wenn sie auch keine Liebe mehr für ihn empfand. Dies sagte er sich und hoffte, während. Mariella sich dasselbe mit Schrecken sagen mußte. Sie schaute nicht mehr nach ihm aus, doch wehrte sie Annetta nicht, mit dem fremden Manne der doch ihr Vater war ! zu reden und zu verkehren, so oft die Akänner von ihrer Arbeit ausruhten. Die Kleine plauderte imme vertraulicher mit ihm und Nicolo erwarb sich auf die einfachste Weise ihre ganze Zuneigung. Er fand Ersatz für die kal ten Blicke seines Weibes, dem doch ein so heißes, an Liebe so reiches Herz im Busen schlug, und eine stille Freude wurde ihm in dem traulichen Verkehre mit seinem lieben, guten Kinde, die nach sei nem Dünken tausendfach das aufwog, was er freiwillig aufgegeben hatte. Das neue Glück, welches er dafür zu erringen strebte, war ihm bereits zur Hälfte geworden, und was noch fehlte, hoffte er im Stillen auch noch zu gewinnen. Kehrte' Annetta am Abend mit der Mutter heim und plauderte sie in ihrer kindlichen Weise von dem fremden, guten Manne, dcntn unterbrach die Mutter das Kind nicht mehr, sie ließ es reden ; scheinbar gleichgiltig, zerstreut hörte sie zu, und dennoch entging ihr kein Wort. Doch was ihr Herz dabei empfand, verrieth kein Laut ihres Mundes, keine Miene ihres Angesichts. , Die )kachgrabungen hatten in der Waldecke und an verschiedenen anderen Orten begonnen, nur waren letztere aufs Gerathewohl gewählt worden, denn an einem Anhaltepunkte fehlte es. Wohin man beim Graben gerathen würde, das wußte-9ttemand. Die Stelle, wo man 1767 die große Glockö von ungefähr 30 Centner Schwere gefunden, war heute nicht mehr zugänglich, denn über derselben und der ehemaligen Marienkirche erhoben sich jetzt die Wohnungen von Piuro.' Einer hätte jedoch die beste Aus kunst geben können, und der war Nicolo, denn er besaß die beiden Stiche von Vlurs und den geometrischen Situationsplan des alten Schulmeisters, die er unter den Schätzen Ruffos gefunden hatte. Doch er schwieg, er hielt sich den Bewohnern von Piuro überhaupt so fern als möglich, um nicht dennoch trotz seines Bartes und aller Vorsicht erkannt zu werden. Und dann war er nicht hierhergekommen seiner geldgierigen Landsleute wegen,' sondern nur um Mariellas Worte wahr zu machen um ihr Mitleid zu erlangen. Um die Arbeiter an ihre Ausgabe w mahnen, wohl auch sie anzuspornen, hatten die Vertreter der verschiedenen Gememden angeordnet, daß bei Beginn und Schluß der Arbeiten, wie bei den Stunden der Mahlzeiten, die große, 1767 gefundene Glocke von Plurs, die in dem Thurme der Kirche von S. Abondio hing, geläutet werde. Der Glocke schwere einzelne Klänge durchhallten denn auch an jedem frühen Morgen und am Abend wie ntehrmals am Tage das Thal, und es war nicht zu leugnen, daß sie mit ihren ernsten Tönen die Leute nicht allein zur Arbeit anspornte, sondern auch einen tiefern Eindruck erzielte, ein jedes entpfängliche Gemüth unter ihnen an die Ver gänglichkeit alles Irdischen mahnte. Besonders mußte Nicolo diesen Eindruck empfinden, und waren in seinem Hcrzen noch andere Zkegungen zuntckgeblieben, als solche der Rw, zu sühnen, was er gesündigt, und ein neues, friedliches Leben bei Weib und Kind zu gewinnen, so mußten sie nun bis auf die letzte Spur verschwinden. Mehrere Wochen hatte das Nacharäben bereits gedauert, und an keinem Orte war auch nur das geringste Ergebniß zu verzeichnen gewesen. Die Stein und Schuttinaffe, welche auf dem unßlücklichen Plurs lagerte, war zu gewaltig, und allzu hartnackig vertheidigte sie ihre un heimliche Beute. An der Waldecke hatte ver Zusammenbruch des Stollens vor nun sechs Jahren, vischev des Steinen andere Stellen
dtoßgclcgt, und diesen strebten die Arveiter nach Anleitung eines der Unternehmer nach. Nkofo schaffte rastlos weiter, wenn er auch tvußte und den andern hätte sagen können, daß sie sich auf einer ganz falschen Fährte befänden. Nun aber schien man durch einen glücklichen Zufall sich dem alten, ihm bekannten Schachte zu nähern. Nicolo erkannte dies doch auch jetzt sagte er nichts, wenn auch das Herz mächtiger in ihm schlagen wollte und sein Arbeiten unwillkürlich ein hastiges, fieberhaft erregtes wurde. Die Grube an der Waldecke war eine weite
und tiefe geworden und hochaufgethürmt lagen Felssteine, Schutt und Erdmanen um ihren 3!and. An einem Abend war es und die Stunde nahe, wo das harte Tagewerk beschlos sen werden sollte schon hallten aus der Ferne die Klänge der Glocke ' von S. Abondio durch das Thal die Arbeiter hatten einen schweren Felsblock bei Seite zu schaffen, und mit ihren Eisenstangen, dem ganzen Aufgebot ihrer Kräfte, arbei teten sie daran, dieses Hinderniß noch vor Feierabend hinwegzuräumen. Auch Ni-. colo war dabei beschäftigt, ohne zu ahnen, da es der Stein sei, dem er sein Leben, 3tuffo seine Strafe und' sein Ende verdankte. Noch eine setzte Anstrengung da wich der gewaltige Block und wälzte sich zur Seite, eine schwarzdunkle Höhlung, die tief in die Erde zu dringen schien, freigebend. Da stieß einer der Männer, wie zum Tode erschrocken, den Ruf aus : Jesus, Maria, Joseph ! Ein Matsch ein Gerippe ! Dort liegt es ! und mit Entsetzen sahen die andern hin nur Nicolo mußte schaudernd sich abwenden. Er hatte auf den ersten Blick die Oertlichkeit errathen, die sterblichen Ueberreste seines Genossen von damals erkannt. Es war die Jacke Nuffos, wenn sie auch halbvermodert in Fetzen auf dem Knochengerippe hing, doch ihre blanken Silberknöpse waren noch vorhanden. Es waren die Ruffos, und die weißen, scharfen Zähne waren es auch, die da aus den Schädelresten des Hauptes gleichsam hervorgrinsten. Er mußte vor seinem entsetzlichen Ende noch einmal nach oben gekrochen sein, mit den erlahmten, letzten Kräften einen vergeblichen Versuch gemacht haben, den gewaltigen Stein seiner Gruft hinweguwälzen oder durch die Fugen der Felsen die spärlich hineindringende lebenskräftige Luft einzuathmen gierig einzusaugen und dabei sein Ende Erlösung von seinen Qualen gefunden haben. Diese Gedanken durchblitzten Nicos Hirn, ihm noch einmal jene grausige Scene tief in der Erde in greller Helle vorführend, und das schreckliche Ende des Schuldigen erlebte er im Geiste mit. Da sank er auf die Kniee nieder und betete für den Todten. Die Männer thaten ein Gleiches, still wurde es in der Grube, die zu einem Grab geworden war, und über den Häuptern der Betenden hallten die Glockenklänge von S. Abondio langsam und ernst dahin. Die aus dein Grabe von Plurs er standene Glocke läutete den in ihrem Reiche unter der Erde lebendig Begrabenen iux letzten ewiaen 3t übe. (Fortskkung folgt.) Vom VluSlavd. I a der Privat-Jrrenan stalt zu Hoxton (England), die vornehm ste dieses Genres, fand vor einigen Tagen ein Costürnfest statt. Die Säle waren mit elektrischem Lichte beleuchtet, und auf Veranlassung der Aerzte erhielten jene Patienten, dle an Größenwahn leiden, Cvstüme angefertigt, die mit ihrcm Wahne in Einklang stehen. Eine junge Frau, die sich für die Königin von England hält, weigerte sich energisch, die ihr dargereichte Wittwenhaube und das Trauerkteid, wie sie. die Königin trägt, anzulegen, und als man ihr sagte: ,,Wenn Sie die Königin von England sind, müssen Sie auch ihr Gewand an legen", antwortete sie in festem Tone : Ja, auf meinen Schlössern ; hier im Hause aber bin ich incognito und bitte um ein weißes Kleid." Das russische Land PostWesen besindce sich noch auf einer so nie drigen Stufe, daß eine kurze Schilderung desselben nicht ohne Interesse sein dürste. Seitens der russischen PostVerwaltung werden Briefe, Postkarten, Zeitungen u. s. w. nur bis zur Bestimmungspostanstalt befördert, und es wird den Briefempfangen, welche ' in den Orten ohne Pöstanstalt wohnen, überlassen, für die Abholung ihrer' Sendungen von der nächsten Pöstanstalt Sorge zu tragen. Festbegrenzte Landpostbezirke bestehen nicht, dem Adressaten ist daher die Wahl der Pöstanstalt überlassen, von welcher er seine Sendungen abholen will. Das muß nun in der That eine umständliche Sache sein, wenn man in Betracht zieht, daß bei der Spärlichkeit von Städten und Dörfern in vielen Gegenden häusig ein einziges Postamt für ein Gebiet bis zu 50 Quadratnceilen bestimmt ist. Um dieses Uebel einigermaßen zu beseitigen, sind die Kreis Landversammlungcn schon dazu übergegangen, für eigene Rechnung einen Kreis - Landpostdienst für ihren Kreis einzurichten. Innerhalb desselben sindet nun gegen bestimmte Gebühren die Beförderung und Bestellung der .Brief ser.dungen statt, jedoch in den meisten Fällen nur 2 bis 3 mal wöchentlich. Leider hat sich nur der kleinere Theil der Kreise zu dieser Maßregel entschließen können; in dem größten Theile Ruß lands besteht noch immer dieEinrichtung, daß sich die Bewohner des platten Landes bei ihrer .Pöstanstalt gelegentlich zu erkundigen haben, ob Sendungen für sie vorliegen. Many a Lady is beautisul, all but her skin ; and nobody. has ever told her how easy it is to put bcaütyon theskin. Beäuty on the skin is Magnolia Bahn. "
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