Indiana Tribüne, Volume 9, Number 193, Indianapolis, Marion County, 3 April 1886 — Page 1
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Neues per Telegraph. Wett u 1 1 1 (0 t c n. rs a l d t n a ' o n. D. E.. 3. April. Regen und Schnee, bleibende lern peratur. Der Eisendahnstr ike. St. Lou iS. Z April. Fred Tue ner, der Sekretär de Si?cutiv Board der st. os L und Wm Bailky ein Mit glied des Boards kamen heute hier an Dieselben haben zur Z:it eine Con s.,.g, n dem Local Board, und werden I" ütw "k.u üvum m r r ,? . . IX.. Q f . SüOHQjittflC sorrnuuren, retiüjt in v" - . volle vorzulegen fltOCNlcn. Opser einer Feuer Sbrun st. St. LouiS. 2. April. Hiute Mor. gen 4 UQi vuroe ln oer va,ere, ves - nrr v r , Planier Hole! Feuer entdeckt. DaS Feuer vurde zwar bald gelöscht, aber nicht ehe vier Mädchen im Rauche erstickt waren, feine am lang yerriazle unler den Gästen deS Hotels eine furchtbare uiru"' Gdltoriclles. Obwohl die Commisjion, welcher der Antrag auf Verlängerung des Sozianftnffe iFMrtnipfn tonrhMt hjstr. "wi " ' denselben verworfen hatten, o war doch die Annabme des Entwurfes durch den m.r-. i- r r ganzen Nelcysraa als na?er amuncymen. I rr s rr a. r. ü . i BirveNN VKS eNttUM QAlli vlv VilUUlUIia ... a3 rx v..f. YsK. uvyvvtu vuq v vuvy. vuv vpimmunz in der CommisnonÄlicht als gebunden erachte, und Windthorst hatte gesagt, er werde aus persönlich Rück ficht aus den Kaiser für das Gesetz stim men. Dennoch ist der Erfolg der Regie rung kein vollständiger. Sie hatte eine Verlängerung des Ausnahmgesebes auf fünf Jahre verlangt, während der Reichs intt ihr nur Zwei 55abre iuaestand. Und V , , - fern erfolgte dle ANNahme NUr lNlt tVMX ' , . .' u 7 . Ullevroett von 61 tlmmen, lrooem ge rade im jetzigen Augenblicke, angesichts der Vorgänge in Belgien und Frankreich, die Regierung mehr Gründe" für ihre Forderung anführell konnte, als je vor her. Man darf sich daher der Hoffnung hingeben, daß das Ausnahmegesetz, wel ches ein Schandfleck für Deutschland ist, nach Ablauf der zwei Jahre nicht mehr , . . , I erneuert Werden Wird. -2 ?W I.I ist dieser Tage. in z: l rzi z zri zzz l mltnimDn nt l AffTnnnntfn v mifi 1 "vm, vp v övWv.mv. vvvv. .vv. FS War dtt Sttlke der Arbeit Und Arbeltermnen an Damenmanteln. Das Nerlanaen derselben bestand darin, dak ' U " " " I " 1 " ' K die Fabrikanten die Fabrikation in ihre eigenm Hände nehmen und die Leute v- f nrin.rr,n rf. s,.. F,;atfc,v V V niiii v v r j m die Arbeit an dontraktoren auszugeben. Die Fabrikanten erklärten, daß dies unmöglich sei. Wir sind nicht in der L zu untersuchen, ob es wirklich un 1 m r M, l r 1 H mogllky rn, ooer Nlcyr. unier oeullgen Verhältnißen ist manches unmöglich, waS unter besseren wirthschaftlichen V:rhält nissen sich sehr leicht thun ließe. Sicher jedoch ist, daß dieses Contraktsystem ab schkuNch, fluchwürdig, und im höchst I sjr im .tiit c jX IV4UVv 4UUUU 44iiV I4U V V t Utt 1 1 1 ty Dieses System besteht nicht bloß bei den Mäntelfabrikanten, es besteht in der ganzen Klelderfabrlkatlon, auch beiden sogenannten rnerckkznt tailor,, und auch in der Fabrikation von Hemden, Unter ,s,, s MVV wmw v Der Fabrikant bescrgt bloß daS Zu schneiden, dann werden Stoffe und Zu . c xI behor emem Mittelmanne zur Fertigung I übergeben. Dieser Mittelmann berechnet V , 7 dafür einen bestimmten Breis, und läßt 9srFtl hn ?IVW ..in iaw QD.V V VII 4tVV4Vil, llt(l VVil iwv chen und Frauen besorgen, welche er so Mcht wie möglich bezahlt, während er l tt n ! r;x. ff rn . . selbst einen ziemlich großen Prosit ein steckt. 60, 75 EentS per Tag, manchmal etwas mehr, manchmal aber auch wem ger ist der Tagelohn einer solchen Näherin. Es ist überflüssig zu beschreiben, wie diese Näherinnen zu leben gezwungen sind, es ist überflüssig zu sagen, daß viele von ihnen auf die Straße getrieben werden ; es ist nicht nöthig, die Phantasie aufzuregen, und die schreckliche Lage dieser Armen mit hochtönenden Phrasen zu bt
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schreiben, die nackte Wirklichkeit ist ent setzlich genug. 1 Aber dieses System hat, besonders in der Schneiderei noch andere schlimme Folgen. ES gibt mit der hinzukommen den Theilung der Arbeit so Wenigen Gelegenheit, das Schneiderhandwerk ordent lich zu lernen.. Der Eine lernt Westen einfassen, der Andere Knöpfe annähen, der Dritte Röcke nähen, aber eö wird Keiner ein ordentlicher Schneider, der einmal im Stande wäre, selbstständig zu arbeiten. Dadurch wird wohl der Lohn tüchtiger Schneider ziemlich in der Höhe gehalten, aber es geschieht auf Kosten der tausend Anderen, welche in der Kleider fabrikation betheiligt sind, und welche für ein Sündengeld arbeiten müssen. Dazu kommt außerdem noch, daß diese Contraktoren oder Mittelmänner oft härter und grausamer gegen ihre Arbeiter und Arbeiterinnen sind, als Kapitalisten. Theilweise treibt die Gewinnsucht sie da zu, theilweife der Zwang der Concurrenz. Um Bestellungen zu bekommen, unterbieten sie einander möglichst, und da sie nicht wie Fabrikanten durch billige Ein käufe, oder sonstwie Vortheile erlangen önnen, so wird Alles auf die armen Ar beiterinnen abgewälzt, denen Daum schrauben angesetzt, und die zu Tode gequetscht werden. Vom bloßen Standpunkte der Menschichkeit aus ist es deshalb sehr zu bedau ern, daß der Strike in New Iork keinen Erfolg gehabt hat, daß für die Abschafung dieses blutsaugerischen Systems vorläufig keine Aussicht vorhanden ist. Drahtnachrichten. T o n g r e ß. Washington. 2 April. Die Debatte über die SchiedSgerichtS-Bill wurde sortgtsetzl. Mehrere vorgeschla gene AmendementS wurden verworfen. viel Unsinn wurde geschwatzt, und schließ lich wurden, wie vorauszusehen war, die ersten beiden Paragraphen der Bill ange nommen. Der große Eisenbahn strike. St. LouiS, 2. April. Die Fuhr leute der Transfer Co. weigern sich positiv zu arbeiten. In Folge dessen könne keine Frachtgüter von hier nach East St. Louis befördert werden, und in den dortigen Güterbahnhöfen ist nicht viel zu thun. Der Superintendent der Transfer Co. notifizirte die Leute, daß wenn ste morgen man an oie Ardeu gehen wollen, sie gar nicht mehr zu kom men brauchen: er werde dann andere Leute nehmen. In westlicher und nördlicher Richtung ging heute eine ganze Zahl von Fracht zögen ab. DaS hiesige gemeinschaftliche Ex-cutiv comue oer . oi war oe ganzen Vormittag in Sitzung. ES ist jedoch gar nichts von Bedeutung geschehen, da man die Ankunft deS General. Eiecutive Boards abwarten will. Derselbe ist bis jetzt noch nicht hier angekommen, obwohl allerlei Gerüchte daS Gegentheil beHäupten. Topek", Kan. 2. April. 400 Mann Miliz gingen heute nach ParsonS ab. AlS der Zug. auf welchem sich die Mi lizen befanden Ottawa verlassen hatte. stellte sich ein Menschenbaufe auf daS Geleise und winkte dem Lokomotivsüerer anzuhalten. Dieser that so und der An sührer der Leute, ein gewisser Semple händigte ihm einen Zettel ein, der die Aufforderung enthielt, die Lokomstive zu verlassen. Der Major deS ersten Regi mentS stieg auS, nahm ein Gewehr und drohte Semple niederzuschieb?, wenn die Leute sich nicht entfernen, darauf entflohen sie. Semple ist der Mann, der während deS Pll'.iburger Riots einen Eisenbahnzug in Brand steckte. Auch die Uebrigen wurden erkannt, sie waren sämmtlich KnightS of Labor. S t. L o u i S. 2. April. Eine Depe sche von DallaS meldet, dak ein blutiger Zusammenstoß zwischen den BundeSmar. schallen und den StrikerS ln Fort Worth zu befürchten sei. ES ist beabsichtigt BundeSmilitär dahin zu schicken. Verweigert Anerkennung. ColnmbuS. O.. 2. April. Der General Erecutiv Board der K. of L war heuin Springfield. O' und versuchte di Zwist mit Whitely.dem Be
stier der Champion WorkS zu schlichten I i Derselbe empfing die Leute sehr freund' lich. weigert sich aber entschieden, sie als Vertreter einer Organisation anzuekken nen, und mit ihnen zu arbitriren. Hochwasser. Montgomery, Ala 2 April. Die Flutht ist im Abnehmen. Tausende von Pferden. Mauleseln,-. Kühen und Schweinen sind ertrunken Der Scha den an Eigenthum ist riesig. Bis jetzt wurde der Verlust von neun Menschenle ben berichtet. Die Noth ist allenthalben groß. Ch attanooga, Tenn., 2 April. Heute Vormittag ertrank ein Neger. Die 5. Ward ist ganz überschwemmt. Ein eißeS Kind ist ebenfalls ertrunken. 5000 Menschen sind oddachloS. ' Cincinnati. 2. Apr. Jlußböhe50 Fuß 9 Zoll. Ver 8abt D ie irische Frage. London. 2. April. Jni Guild Hall fand heute eine große Versammlung statt, in welcher gegen die Einsetzung eineS Parlamentes fü? Irland protestirt wurde. ES verlautet jetzt, daß Herr Gladstone die Darlegung seiner irischen Politik im Unterhause noch weiter hinausschieben wird. In der gestrigen Cabinetsttzung wurde auch der Plan besprochen, die Güter der irischen LandSlordS anzukaufen. In Folge der ungünstige Haltungder schot tischen Liberalen, schlug Herr Gladstone vor, sein Prosekt zu modifiziren, jedoch vermochte daS Cabinet sich nicht zu einigen und eS ist wahrscheinlich, daß der ganze Plan fallen gelassen wird. DaS obstinate Griechenland. London, 2. April. Sir Horace Rumbuld.der britische Gesandte in Athen wurde heute instruier, sich mit den übrigen dortigen Diplomaten zu vereinen, um nochmals gegen die kriegerische Hai tung Griechenlands vorstellig zu werden. Dieses gemeinschaftliche Auftreten soll einem Ultimatum gleich erachtet werden und soll die gemeinsame Flotte der be treffenden Mächte, welche sich jetzt in den griechischen Gewässern befindet, wenn auch dieser letzte Versuch scheitert.'haN' delnd einschreiten. Sämmtichen Geschwa der im Mittelmeere werden in größter Eile verstäikt. Der soziale Krieg. Pari. 2. April. Die Dkcazeviller Bergwerksgesellschaft hat ihre Arbeiter durch Anschlag benachrichtigt, daß ste sich genöthigt sey?, in Folge der ihr durch den Ausstand zugefügttn Verluste, die Feuer in allen Hochösen zu löschen und alle Arbeiten aus unbestimmte .Zeit ein zustellen. Dieser Beschluk macht 1200 Arbeiter beschäftigungslos. Brüssel. 2. Apr. ES ist festgestellt worden, daß im Ganzen 26 Personen während deS Aufruhrs getödtet wurden Es ist zweifelhaft, ob die wegen Aus reizung zur Gewaltthätigkeiten verhaf teten Personen unter den Bestimmungen deS CriminalgerichteS bestraft werden kön nca. Brüssel. 2. April. Gegen 15000 AuSständige im Bezirk von Ehaleroi weigern sich die Arbeit wieder aufzu nehmen. Die Leute sind jedoch nicht aufrührerisch. Die Bergleute in CourcelleS und Du nord standen heute auS. Sie zettelten einen Aufruhr an und mehrere von ihnen wurden verhaftet. Wahrscheinlich wird die für. den 13. Juni rn Brüssel angesagte groKe-Sozi alistenversammlung von den Behörden verboten werden. Trotzdem werden die Vorbereitungen dazu eifrig fortgesetzt Mailand. 2. April. Wegen der Brodsteuer entstand hier ein ernstlicher Akbeiterausru'zr, 75 Verhaftungen wurden bis jetzt vorgenommen. Marktpreise. i, n. ,.Z.S5: . 2 rvth. 8V. n. 5lo. 3 itz ss; gld 33c: tfcht 34;. Hifer. ,.?,,!; gimifchtSve. R g i n. KZc. lete. J'U. icu. $10.5011X0. c6 inten. t10c. Schultern. 9Xt Sxeck. xe. i t e . 7tSck,inlymal,. 7M-8. hl. Fa !, ,Z.A-k3.z Fanc, k,.v,-,,.2z ; itra $3.0ü 13.10; $m l2.iO-IJ.3j. tr. m oiaic uc. Butter. Erar, 25 30; ,lr, U 16;
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SSissSnaSriStn. New York, 2. April. Angekom.: Pennland von Antwerpen. Boston. 2. April. Angekommen: British Queen von London und .Nor seman" von Liverpool. Q u e e n S t o w n, 2. April. Ang. : .Germanic" von New Pork. Vom Auslande. Zur Landesverrat hsÄN' gelegenheit, in welcher der Kieler Nedae t.ur Prohl verwickelt ist, ,wird jetzt dcr .,M. All. Z " von Leipzig Näheres ge schrieben, was auf die dem Angeschul digten zur Last gelegte That eint ges Licht wirft. Es wird zunächst er wähnt, daß aus dem Proceß Sarauw zu ersehen gewesen sei, daß Sarauw in Kiel einen Unter Correspondenten gehabt hat, und daß er auf Verlangen des berüchtigten Pariser Bureaus mit Hilfe dieses Correspondenten eine Beschreibung der Kuitenwerke bei Cur.yaven,: ihrer Construction und Bewaffnung, sowie eingehende Mittheilungen über den beabsich tigten Bau eines neuen, als Mörserbat. terie zu armirenden Forts zwischen dem Fort Kugelbaake und dem Ort Dühnen nach Paris geliefert und daß er überHaupt seit Jahren fortgesetzt über deut sche Angelegenheiten der Marine an das Bureau, beziehungsweise an die französische Negierung berichtet hat. Der In halt des auf das Fort und dessen Armi' rung bezüglichen Berichts läßt nach dem Urtheil des Neichsgerickts erkmnsn. daß es Sarauw gelungen .war...das.brtref sende geheime urkundliche Material aus deutschen mililärischen Archiven zu verschaffen, um es sofort an Frankreich zu verrathen. Augenscheinlich wird nun seitens der Untersuchungsbehörde der Verdacht gehegt, daß Prohl das Material an Sarauw geliefert habe. Was den Kieler Hafen anbelangt, so ist festgestellt, daß Sarauw seit dem Jahre 1881 bis zu seiner Verhaftung fortwährend Berichte nach Paris geschickt hat, bald über Befestigungen von Kiel selbst, bald über angeblich projectirte Küstenforts an der Kieler Bucht, bald auch über von ihm durch Nccognoscirung ermittelte günstige Landungsstellen. Ein Theil dieser Mittheilungen ist in dem Urtheil des Reichsgerichts als unerheblich bezeichnet, dagegen ist angenommen, daß, was Sarauw .über die Armirung der Forts Friedrich sort und Falkenstein be richtet hat, das Verbrechen des Landesverraths enthält. Ob Sarauw auch bei seinen Kieler Mittheilungen sich seines dortigen Untercorrespondenten bedient hat, ist in dem reichsgerichtlichen Urtheil nicht erwähnt ; dagegen wird im Allgemeinen festgestellt, daß Sarauw ein aus gedehntes Netz von Untercorrespondenten rn Kiel, Stettin, Wilhelmshaven, Mainz und Berlin beschäftigt hat. In der gegen den Redacteur Prohl eingeleiteten Untersuchung wird es sich darum handeln, ob er jener Kieler Untercorrespon dent des Sarauw gewesen ist und als solcher an den Verräthereien, wegen deren Sarauw vom deutschen Reichsge richt verurrheilt wurde, sich betheilig! hat. : Aus Wien meld et der cssiciöse Telegraph, daß der österreichische Sandelsminister Frhr. Pino v. Frie-. denthal seine Entlassung gegeben hat. Gleichzeitig wird behauptet, daß dieser Cntichiud d s Ministers auf Mel. nungsverschiedenheiten im Schooße deS Ministeriums über eine von ihm erlas sene Verordnung zurückzuführen sei, welche den Wirkungskreis des Post sparkassen Direktors betraf. Frhr. Pino v. Friedenthal mag die Dif ferenzen in Sachen der PostsparkassenAngelegenheit zum unmittelbaren Anlaß genommen haben, um emen Schritt zu thun, der rn der y naheliegend genug war. Aber die Maskiruna des eiaentlichen Beweggrundes ist denn doch eine zu ungeschickte, als daß sie Jemanden tauscheu könnte. Wenn jener Parlamentrische Zwischenfall nicht gekommen wäre, der Herrn Pino in eine so unliebsame Berührung zu einem unsauberen Subjecte brachte, so würden wohl Mittel und Wege gesunden worden sem, um jene Meinungsverschiedenheiten auszualei chen. Am 10. und 17. Februar werden im Reichsrathe die schwersten Vorwürfe gegen den Handelsminister erhoben. Am 26. gibt derselbe einen Erlaß heraus, der so anstößig ist, daß er den Fall deS 1 Ministers herbeiführt. Wie kommt es, I . c etn 1 'pi i ..... v Daß oer Almmer ncy unmmelvar nacy jenem parlamentarischen Skandal einen derartigen groben Fehler zu Schulden kommen latzt 5 daraus sollten die Wie ner Officiösen antworten. nnni?n &y ikuo iruiiii Nexrtpaper Adrertising Bareaa 10 Svraot otreeu, wneie aarer
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