Indiana Tribüne, Volume 9, Number 192, Indianapolis, Marion County, 2 April 1886 — Page 3

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Die Glocken Kon Plurs.

Sine Doppel'Novelle dou Srnfi Pakqne. lFsrtsedung.) '.Davei nahm sie daS Kind bei der Hand und führte es nach der Kammer. Befremdend und ängstlich blickte Annetta auf die )!utter, so hatte sie diese noch nie red: hören, noch nie gesehen. Noch einmal wollte sie schüchtern ihr Bitten erneuern, da schloß die Mutter die Kammerthür und dem armen Kinde blieb nichts anderes übrig, als zu weinen und zu thun, wie der fremde Herr gesagt hatte. V!ariella und Nicolo waren jetzt alleitt. Wieder standen sie sich gegenüber ; er hatte nicht gewagt, die Schwelle zu überschreiten, und sie wehrte ihm den Ein gang aufs neue. Was suchst du hier bei unS ? Warum störst du unsern Frieden, den wir mühsam, nach jahrelangem Ringen gefunden? fuhr Manella ihn an, mit herber Bitter-, seit im Tone, mit zürnendem Stolze in dem flammenden Blick, der nicht um eine Secunde von Nicolos Antlitz lassen wollte. Ich bin gekommen, das, was ich ge than, wenn auch nicht zu rechtfertigen, doch zu erklaren, um die Sünde, die ich begangen, zu sühnen, entgegnete 9!icolo anfangs fast tonlos und den Blick gesenkt, dann, von der Wahrheit seines Wollens durchdrungen, mit einer festern Stim me. Ich bin gekommen als Neuiger, der das Weib, welches er schwer gekrankt hat, um Verzeihung anflehen, als ein Äiann, der das, was Arbcit und Glück ihm gebracht haben, mit den Seinigen theilen will. Ich will von einer Sühne zwischen unS nichts wissen von deinem Glück und deinem Golde erst recht nichts und auch nichts von deiner öteue, denn die ist falsch und eine Lüge. Du hast mich secbs lange Jahre allein gelassen, dich nicht um dein Weib nicht um dein Kind bekümmert, wir können auch fortan ohne dich leben. Geh! ich will dich nicht hören Geh! Tu mußt mich hören ! rief Nicolo, jetzt das Haupt hochhebend und den flamrncnden Blick seines Weibes in gleicher W.ise zu erwidern sujend. Du mußt mich hören, willstdu dicy nicht an deinem .'ii..d', das auch das meinige ist, versün ?L;en. Der dort oben, zu dem wir alle in stovt den reuigen Sünder nicht von sich, er hört in seiner Barncherzigkeit den Bittenden an, und ist die Neue echt, so verzeiht seine göttliche Milde und nimmt den Gefallenen wieder zu sich auf. Du willst härter sein als der Zlllerbarmer? Nicht einmal die Beichte es reuig Heimgekehrten willst du vernehmen und dennoch lehrst du dein Kind beten für den Vater ? Weisest du mich ab von deiner Schwelle, schlimmer als ein Bettler, ohne mich zu hören, so wird das Gebet deines Kindes ' durch dich ! zu einer Lüge ! ' zu einer Sünde ! O, du mein Gott ! wohin bin ich ge rathen ? stöhnte .Mariella kaum vernehm bar unter den vor ihr Antlitz geschlagenen Händen hervor. Dann sank sie, wie von dem Gedanken überwältigt, den Ni colos Anklage in ihr wachgerufen hatte, mit'den Worten : So rede, ich will dich hören weil ich dich hören muß ! auf einen in der Nah? des Eingangs stehenden Schemel. Noch immer an seiner frühern Stelle, die Thürschwelle nicht zu überschreiten wagend, doch mit fester Stimme, hub Nicolo zu reden an. Ich habe gesündigt, mich schwer an dir vergangen dadurch, daß ich mein dir gegebeneö Gelöbniß, den Nuffo zu meiden, nicht hielt, eZ war der Keim von allem Bösen, was geschah. Doch der Gedanke, der mich dabei leitete, war, wenn auch ein trügerischer, doch kein schlimmer. Er versprach, mich reich zu machen, und ich wollte e werden, nicht um mich allein ! Hauptsächlich um dich glücklich zu ma chen. O, des Frevels ! rief Mariella in früherer Weise,als ob unser Glück durch Geld hätte gefördert werden können ?a!S ob es nicht, allein in unserer Liebe ruhte! Jetzt sehe ich, fuhrst wieder wild empor, daß du ' auch damals mich belogst, als du mir sagtest, du liebtest mich mehr als dein Leben. , . , : ? , Ich sprach die Wahrheit, .'als ich dir sagte : ich liebe dich mehr als mein Leben, entgegnete Nicolo mit'tiefem Ernste, jedeS Wort betonend, ich' belog dich nicht ! so wahr mir Gott helse in meinem letzten Augenblick. ' 1 Warum flohst du mich' denn in der schwersten doch auch seligsten Stunde meines armen Lebens ? in jener Nacht, als ich unserm Kinde das Leden gab - Weil ein Teufel mich umstrickt, durch sein Gold mein Auge für alles andere blind gemacht hatte. In jener Nacht war es, wo er mich hinunter führte in die Trümnier der verschütteten Stadt, aus denen er bereits einen ganzen Haufen Goldes hervorgeholt hatte nicht um mir einen Antheil an den versunkenen Schät zen zu geben, wie er mir vorgelogen, hatte, sondern um mich einem grausigen To de zu überliefern. Doch d.i lebst? rief Mariella, von dem Ungeheuerlichen, was sie da hörte, aus ihrer kauernden Stellung gewaltsam em porgeriffen. Ihn ereilte, waö er mir zugedacht : ein furchtbares Ende. So klebt sein Blut an deinen Händen einen Mord hast du auf dem Gewissen! ' ' An seinem Tode bm ich unschuldig.ein höherer Richter strafte ihn und rettete mir das Leben ! Mit einem tiefen Seufzer, der wie ein solcher der Erlösung aus Angstund Noth erklang, sank Mariella, wieder auf ihren Schemel zurück. Da sie nicht sprach, fuhr Nicolo nach einer Pause fort. Doch wurde jetzt sein Athem schwerer, feine Siede bald hastig, dann .wieder zögernd, denn nun hatte er sich einer wirklichen Schuld anzuklagen. ' Das Ende 'Nuffos durch den Zusammenbruch des Schachts aus dem ich mich zu retten vermochte unvermeidlich geworden, verwirrte mich, trübte meine Sinne. Ich mußte fliehen, wollte ick nicht fürchten, als Mörder angeklagt

zu Werken, mlch und vicy, ovne rave: schuldig zu sein, für immer elend zu rna chen. Ich floh doch nahm ich den Schatz Ruffos, der dem Todten nichts mehr nützen konnte, mit mir. Ich floh nach Mailand,machte mem Geld geltend, arbeitete, verdoppelte es in den sechs Iahren um es nun mit dir zu theilen. Nun weißt du, was ich gethan, wie weit ich schuldig war und womit ich gesün digt babe, doch auch wie ich bereue und das Seschchene wieder gut zu machen gedenke. Nun rede, Mariella ! Nimm mich wieder auf in deine Arme, gib mir mein

Weib und deinem Kinde den Vater zu rück ! Mit diesen Worten wollte er die Schwelle der Wohnung überschreiten und auf sie zutreten. Da erhob sich Mariella und den Arm mit gebietender Geberde ihm abwehrend entgegenstreckend, rief ste ihm zu : Bleibe ! Ich habe dich reden lassen, mußte es thun, um meines. Kindes willen, nun sollst du mich hören. Du hast mich einmal betrogen,ich glaube dir nicht mehr. Damals sagte ich dir : brichst du dein Gelöbniß, sollst es der Tod unserer Lieöe. Du hast dem Wort gebrochen und meine Liebe ist todt. . Sechs Jahre lang hast du veraehen lassen, ohne nach ihr zu ragen, nun welßt du, daß ste rovk i ür dich und du leben mußt ohne sie. Oein Geld mag ich nicht, es ist die Frucht der Sünde l an ihm klebt Blut, und der Fluch,der sicher aus ihm ruht, wird sich an dir erfüllen. Wärest du als ein Bettler vor mir erschienen, ich hätte noch Mitleid mit dir empfinden können, doch für den reichen, mit seinem Sündengelde heimgekehrten Nicolo habe ich ebensowenig Mitleid wie Liebe. Geh und sinde dein Glück auch ferner bei deinem .Golde, ich werde es für den Rest meines armen Lebens bei meinem Kinde sinken. Geh, wir haben nichts mehr miteinander gemein ! Damit drehte sie sich um und Nicolo nicht weiter beachtend, schritt sie auf die Kammer zu, wo sich die kleine Annetta befand, die Thür hinter sich schlie ßend. Wie ein Verurtheilter, stand der arme reiche Nicolo vor der Schwelle seines Hauses ; wie ein Verurtheilter, der sich schuldig fühlte, dem harten Richterspruche sich beugt, ließ er das Haupt auf seine Brust niedersinken, dann wandte er sich ab und schritt dem Walde zu, in dessen grüner Dämmerung er verschwand. Damit endete Vater Sandro für den heutigen Abend seine Erzählung. Als Bruno und Hagen, die unbeweglich und ergriffen den Worten des Alten gelauscht hatten, aufschauten, waren sie nicht wenig überrascht, sich mit Sandro allein zu sinden. Die beiden Mädchen hatten sich schon längst unbemerkt und nacheinander entfernt. Sie vermochten dem nur eine, die am nächsten liegende Deutung zu geben. t Das Mitgefühl für das Liebesleid Mariellas und Nicolos war es, das sie über Wältigt und hinweggescheucht haben mußte. So sagten die junge Leute sich und begriffen das Thun der Mädchen. 9!un nahmen auch sie dankend Abschied von Sandro, und nachdem Hagen sich verstehlen, doch vergebens, nach Giovanna umgesehen, schritten sie durch den Wald, auf bereits wohlbekanntem Wege ihrer Wohnung in Prosto zu. Schon begann die tiefe abendliche Dämmerung des Waldes sich in der Ferne zu lichten, denn seine Grenze war bald erreicht, da stieß Bruno plötzlich einen lauten Ruf der Ueberraschung aus. Er hatte auch volle Ursache dazu, denn aus dem Dickicht flog in athemloser Hast die kleine Angela auf ihn zu, faßte ihn heftig am Arme und zog ihn meh rere Schritte von Hagen weg, der, eben falls nicht wenig durch das unerwartete Erscheinen des jungen Mädchens überrascht, discret, wenn auch nicht ohne bedenkliches Kopfschütteln seinen Weg fortsetzte. . Ich habe Sie erwartet, flüsterte Anlela Bruno mit glühenden Wangen und IN einer sichtlich großen Aufregung, doch ohne die geringste Verlegenheit zu. Sie bewohnen in der Herberge zu Prosto wohl die beiden kleinen Kammern, eine Treppe hoch und nach dem Garten hinausge hend ? Ich kenne das Haus. Iteden Sie schnell ! Bruno hatte in der That für den Au genblick die Sprache verloren, denn das, was er nun mit der schelmischen Kleinen erlebte, wollte ihm unglaublich dünken. Doch er mußte antworten er wurde sogar daran gemahnt und rasch erwiderte er: Ganz recht, und die erste der Steinkam mern ist die meinige. Dann erwarten Sie mich, erklang es noch viel rascher als Antwort. Sobald Shi Freund zu Bette gegangen ist, sein Licht ausgelöscht hat, bin ich bei Ihnen. Lassen Sie deshalb die Thür nur ange lehnt und und schweigen Sie ja gegen jedermann ! Doch nun war sie auch schon wieder davongeflogen, eine zustimmende Antwort wohl als selbstverständlich annehmend. Bruno hätte auch nicht zwanzig Jahre alt sein und nur Fischblut in den Adern haben müssen, würde er anders geantwortet haben. Doch das Abenteuer war u verlockend schön, als daß er sich ihm m Gedanken so ohne weiteres hätte hingeben können.. Wenn die kleine Hexe dich wieder zum Narren halten wollte, wie am heutigen Nachmittag?' sagte er sich, indem er langsam weiter schlenderte und sich gar keine Mühe gab, Hagen einzuholen. Nun, ich muß es abwarten. Kommt sie wirklich, dann wird die lose Schelmin mir ihre Schuld mit Zinsen zahlen müssen. WaS war's ? fragte Hagen kurz, als .Bruno endlich wieder neben ihm herging. Nur ein Scherz, weiter nichts ! antwertete dieser ausweichend. Da sah Hagen den Freund eine Weile scharf an und sagte dann ernst : Du hast mich oft gewarnt, mich bedeu tet, auf meiner Hut zu sein, nun ist die Reihe zu warnen an mir ! Nimm dich vor der kleinen Angela in Acht, sie scheint mir noch viel gefährlicher zu ein, als der lange Gazzo. ' Morgen werden wir es wisien, brummte Bruno unbehaglich vor sich hin, dann schritten die Freunde schweigend weiter, dem nahen Prosto zu.

SechstesEapitel. Die Nacht war gekommen. Nur noch Wenig hatten die Freunde zusammen geredet, dann war Hagen zu Bett gegangen, um mit dem Gedanken an Giovanna und sein Zusammensein mit ihr den Schlaf zu suchen und wohl im Traume das so unlieb unterbrochene Gespräch zu einem Abschluß zu führen, wie sein Herz ihn wünschte und sein Sehnen ihm vorgaukelte. Bruno hatte dem Freunde zwar gute Nacht gesagt, suchte aber nicht die Ruhe, sondern wartete mit nicht geringem Hcrzklopfen der Dinge, die da kommen sollten, vor allem aber des Erscheinens der kleinen, pikanten, allerliebsten Spitbübin mit dem himmlischen Namen, wie er mit Augen, die im Dunkeln leuchten wollten, sich sagte. Hatte sie ihn nicht genarrt, käme sie wirklich zu dem Stelldichein, dann sollte sie auch wirklich und sogar ernstlich gestraft werden für den Streich, den sie ihm und seiner Liebe ge spielt hatte. So horchte er mit beiden Ohren nach dem Eorridor hinaus, indeß er durch das kleine Fensterchen in die mattdunkle kühle Nacht hinausspähte um eben so wenig draußen etwas zu sehen, wie im Hause etwas zu hören. Mitternacht mußte vorüber sein, da kam es heran. Sm Erdgeschoß wurde leise leise eine Thür geöffnet, dann aber flog es mit Windeseile die Treppe hinan. Es war Angela, es konnte nicht anders sein, Bruno erkannte sie an dem kaum hörbaren Tritt. Sie war es, sie hatte ihn nicht zum Besten gehalten ! Weit öffnete er beide Arme, die Ersehnte zu empfangen doch die Undankbare, sie flog nicht hinein, nicht an sein, ihr so feurig entgegenschlagendes Herz ! Dafür wurde seinen Lippen eine Berührung die indessen nichts mit einem Kuffe gemein hatte. Es war nur ihr Händchen, das sich sehr heftig und gleich fest darauf legte, den ersten geflüsterten Liebesgr'uß im Keime zu ersticken. Dann raunte sie ihm aufgeregt zu : Keinen Laut, um Gotteswillen ! ' Er hatte sich noch nicht von seiner enttäuschenden Ueberraschung erholt, noch war die leichte Grimaffe, zu der sein Antlitz sich verzogen, nicht verschwunden, als Angela, diesmal ohne einen Laut hervorzubringen, dafür mit heftiger, sprechender Gebärde durch die weite Lücke der Verbindungsthür auf das Fenster der kleinen Nebenstube deutete. Was Bruno nun schaute, war derart, daß es ihm einen neuen und gewaltigen Schrecken einjagte, der ihn abermals erstarren machte. Als er wieder zu sich gekommen, war alles bereits so gut wie vorüber, denn was geschehen, war mit Blitzesschnelle erfolgt und hatte im Grunde nur wenige Augenblicke in Anspruch genommen. Wie Angela in den 'Nebenraum deu tete, Vmno hinschaute, tauchte hinter dem der Schwüle halber, welche in dem engen Steinkasten herrschte, nur angelehnten Fenster eine Gestalt empor, die dasselbe leise zurückstieß, dann mit einem Gegenstande, der durch die Nacht wie ein Messer blinkte, sich in die Kammer schwang und sofort auf das Bett zustürzte, in dem Hagen lag. Doch Angela war schneller, als der unheimliche Eindringling. Mit einem gellenden Aufschrei war sie schon durch die Verbindungsthür auf Hagen zugesprungen, und fast im selben Augenblick wurde ein Schmerzens- und zugleich ein Wuthschrei hörbar. Doch regte es sich nun auch unten im Hause. Lichtschein drang die Treppe herauf, auf der leichte, doch hastige Schritte hörbar wurden. Bruno hatte, ohne im Grunde zu wissen, was er that, mit dem glücklicherweise handlich hingestellten Feuerzeug Licht gemacht, seme Kerze aitgezündet und war in HagcnZ Kammer gesprungen. Ein entsetzlicher Anblick wurde ihm. Vor dem Bette Hagens lag Angela blutüberströmt am Botin, mehr todt als lebendig, doch wohl nur durch den Schrecken besinnungZlos und nicht durch eine Wunde, die sich an den Fleischtheilen des Oberarms besinden mußte, denn dort quoll das rothe Blut hervor, und ergoß sich langsam über die ganze zusammengesunkene Gestalt. Hagen saß auf seinem Bette, aus dem ersten, gewiß süßen Schlummer geweckt, schaute er noch mit stierem Blick auf Bruno, der mit dem Licht in der Hand erschien, dann auf das blutende Mädchen zu seinen Füßen. Im übrigen war die Stube leer, der Elende, deffen Messer nur den schützend vorgestreckten Arm des Mädchens und nicht daS Herz des verhaßten Nebenbuhkers getroffen hatte, war schon wieder ent' floben. Doch nun eilte ein anderes junges Rädchen, die Tochter der Wittwe des Hauses, mit Licht herein. Als sie Anzela blutend am Boden sah, wollte sie sich jammernd auf die Aermste, die ihr wohl eine Freundin war, stürzen, doch in diesem Augenblick schlug Angela die Augen wieder auf und flüsterte ihr .zu: Stille, Detta, es ist nichts nur eine Schramme am Arm. Wir wollen hinun ter, dort wird deine Mutter, die derlei versteht, mich schon verbinden. Mit überraschender Leichtigkeit richtete ste -sich empor, und ohne Hagen anzuschauen, schwankte sie mit ihrer Freundin aus der Kammer. Draußen ergriff sie Brunos Hand, der. ihr gefolgt war, sie hatte stützen wollen, und jetzt erst heftig mit ihren Thränen kämpfend, flüsterte sie ihm mit rührender Bitte zu : ' Kein Wort zu Ihrem Freunde von dem Unglücklichen ! Ich liebe ihn und wenn er für die grausige That, die er nur in einem Anfalle von Wahnsinn begangen haben kann, zur Rechenschaft gezogen würde es wäre mein Tod. Und mich wollen Sie doch nicht unglücklich machen, denn ich weiß es Sie sind mir gut ! Armer Bruno ! Auch das noch ! Doch gleichviel ! Die letzten Worte, das kindliche Vertrauen einer reinen Mädchen seele, das sich in ihnen aussprach, rührten ihn tief und ließen ihn alle erlebten Ent. täuschungen vergessen, oder richtiger, als nne wohlverdiente Strafe hinnehmen. Von mir wird. Niemand, auch nicht mein Freund, den Namen des Thäters erfahren, dies gelobe ich Ihnen, Angela, flüsterte er ihr zu. Doch nun denken Sie nur an sich, lassen Sie mich Ihnen beistehen. . Dank Ibnen für ftfo Versprechen, xnt?

gegnete Angela, und Dank für Jhre'Hilfe, deren ich nicht mehr bedarf, denn dort kommt schon die Mutter Dcttas. Gehen Sie zu Ihrem Freunde, der Sie erwarm. Gehen Sie! Bis an die ersten Stufen der Treppe waren sie gelangt, da kam ihnen die Wirthin entgegen und Bruno eilte in seine Kammer zurück, wo er Hagen bereits angekleidet und seiner harrend fand. Was vorgegangen, weiß ich, obgleich ich währenddem noch im Schlafe lag ich errieth es. Der elende Bursche wollte

meinen oo, und das Mädchen, welches bei dir weilte, rettete mir das Leben. Die Sünde vollbrachte einmal ein gutes Werk. Lästere Angela nicht ! entgegnete Bruno mit einer tiefernsten Begeisterung. Sie verdient ihren Namen, denn sie ist ein Engel ! Ich leiste ihr Abbitte, Wh du es thun wirst, denn nun begreise ich alles. Gestern Nachmittag benutzte sie meine Leichtgläubigkeit und zog mich in ein Versteck ohne zu wissen, was sie im Grunde that nur um dich und Giovanna schützend zu bewachen und den Gazo unschädlich zu machen. Ihr Warnungsruf galt euch und ihm, denn ich sah ihn dainschleichen. Von seinem Vorhaben muß sie Kenntniß erlangt oder es doch geahnt haben, und dachte wohl, ?s ohne Aufsehen zu erregen, vereiteln gl können. Deshalb gab sie mir ein Stelldichein hier in meiner Kammer, an daö ich Thor glaubte ! Ich mußte ihr geloben, den Name des Thäters nicht zu nennen, und wie ich, wirst auch du ihn verschweigen. Ich weiß, daß ich dies nicht von dir zu verlangen brauche, sondern daß du es freiwillig also halten wirst. Hagen schaute lange sinnend vor sich nieder, dann sprach er : Ich freue mich für sie und für dich, daß ich dem Mädchen in Gedanken Unrecht. that, ihr Abbitte leisten und als ei? ncm achtungswerthen Wesen meinen Tank darbringen darf. Von mir soll niemand weder den. Namen des Uebelthäters, noch überhaupt erfahren, was vorgegangen ist. . Die Freunde legten sich nicht mehr zur Ruhe, auch mußte der Akorgen bald anbrechen.' Ueber Angelas Liebe zu Gazzo redeten sie jusammen,da wurden sie plötz lich durch ein neues Geräusch gestört, das aus dem untern Stockiverk zu ihnen emPordrang. Stimmen waren laut geworden, Einlaß lvurde verlangt und verweigcrt. Es war Gazzo, und seltsam, er bat und flehte bald mit rauhen leidenschaftlichen Worten, dann wieder in rührender Weise wie ein hilfloses Kind, zu Angela gelassen zu werden. Nun wurde die Hausthür, dann eine innere Thür geöffnet. Ein lauter Aufschrei Gazzos, der fast wie Schluchzen klang, ertönte, dann schlössen sich nacheinander die Thüren und wieder wurde es still in dem Hause. Vergebens horchten und spähten Bruno und Hagen bis zum vollen Äkorgen, sie vernahmen nichts mehr und sahen auch den Gazzo nicht wieder das Haus verlassen. In die Stube zu ebener Erde, wo Angela, von der Wirthin geschickt verbunden, aus einem Bette ruhte, war Gazzo eingedrungen, mit einem lauten wilden Aufschrei auf die Verwundete zugestürzt und dann vor ihr auf die Kniee niedergefallen. Vergib mir Angela ! waren die einzigen Worte, welche er in sei-, ner furchtbaren Aufregung hervorzustoßen vermochte, und sanft entgegnete ihm das Mädchen : . Ich zürne niemand, Gazzo, dank nur Gott, daß ich im Stande gewesen, dich vor einer Todsünde zu bewahren. Fort!ktzuna folgt.) Vom Dluölavd. Renaix, eine kleine Fa brikstadt in Ostflandern, war am 4. März der Schauplatz eines Aufruhrs. Ein gewisser Grawitz, Pole von Geburt, aber seit langer Zeit in Belgien etablirt, besitzt ein Patent für das Schwarzfärben der Baumwolle durch Anilin und gestat tet dessen Gebrauch gegen einen Antheil an dem damit erzielten Gewinn. Zwei Färber von Renaix hatten eine Verein barung mit Grawitz geschlossen, die ih nen den alleinigen Gebrauch des Paten tes in Belgien zusicherte ; in der letzten Zeit aber bemerkten sie, daß alle ihre Eoncunenten ähnliche Producte liefer ten. Sie beklagten sich nun bei G., der sofort gegen die Nachahmer einen Prozeß anstrengte. Zwei Professoren der Genter Universität wmden gerichtlich beauftragt, eine Untersuchung in den Fabriken von Renaix vorzunehmen und kamen dort Donnerstag früh an, begleitet, 'vom Staatsanwalt von Audenaerde.. Die Arbeiter k er Stadt, die sich durch den Prozeß zu Grunde gerichtet wähnten,, verfolgten nun die Sachverständigen und den Richter mit Schimpfworten und psiffen sie aus, und wenn Grawitz' sich auf der Straße sehen ließ, wurde er durch eine heulende und zischende Menge bis vor sein Hotel verfolgt, wo der Vöbel stehen blieb und Steine gegen die Fen ri C. r . . rrtr , M ner zu werfen anfing. .a Gendarmen und die Polizei nicht zahlreich genug waren, um die Ordnung wieder herzustellen, wurde nach Audenaerde telegraphirt und von dort direct eine Schwadron bentte-' ner Jäger mit Specialzug nach Renaix gesandt. Als die Arbeiter die. Truppen ankommen sahen, wurden sie noch wü thender und empfingen sie mi: Steinwürfen. Der Chef der Schwadron, Capitän Lapierre, wurde verwundet, und-war derart, daß man für sein Leben fürchtet. m fl ' I endlich wurde das Äolk usemanderge jagt und die Ruhe wieder hergestellt. Grawitz, der .sich unterdessen mit den Färbern verständigt hatte, mußte mit seinem Advocaten dur abgelegene' Gassen flüchten und mit einem Wagen, den man ihnen besorgt, bis zur nächsten Station sich begeben, von wo sie nach Genf reisten. No. 49 Ost Washington Str., Besitzer bon Werthpapieren u. f v., werden es besonder dortheilhast sinden, dieselben zur sicheren Ausbekahrung und nar unter ihrer eigenen Controlle und persönlichem Zutritt zu deponireni sicheren Depysitengewölbe.

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