Indiana Tribüne, Volume 9, Number 191, Indianapolis, Marion County, 1 April 1886 — Page 3
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DieGloöenöon Plurs. (ttne Doppel-Nodelle don Srnft Pasque. (Fsrtsedung.) Als sie in jener Nacht vergebens sei ner geharrt, am andern Morgen verge bens nach ihm gefragt hatte, da war er für sie gestorben und seit der Stunde kam sein Name nicht mehr über ihre Lippen.Die kleine Annetta hörte den Vaternamen nie, sie wußte nicht, daß sie einen Vater hatte, und als sie in die Jahre
kam, wo sie dle Ulcutter nach tym fragen konnte, da ja die andern Kinder alle einen Vater hatten oder doch von einem solchen redeten, da wußte die arme Akariella ibr nur zu sagen ob ihr auch das Herz dabei bluten, die Stimme ihr versagen wollte : Dein Vater ist der Va1r aller guten Menschen, und wohnt dort oben im Himmel. An ihn mußt du in Liebe denken,' zu ihm mußt du beten. Damit begnügte sich die kleine. ' Auch hielt sie das (Äehörte fest und wußte es ihren jungen Gespielinnen in einer so ernsten, überzeugenden Weise beizubrin gen, daß diese daran glaubten und von ihren ältern auch rücksichtsvoll in so! chem rührend naiven Glauben bestärkt wurden. Ein Jahr lang hatte die Gemeinde Vertretung von Piuro auf die Rückkehr Ruffos gewartet. Als diese Frist verstrichen war, ohne daß auch nur eine Spur des Vermißten sich ergeben wollte, da wurde dessen Wohnung geöffnet und ihr Inhalt theils bei dem Podest unter gebracht, theüs verlaust. Wobt sah man jetzt, was der öde Schuppen, den bis zu dieser Stunde kein fremder Fuß betreten hatte, entbielt : so gut wie nichts ! Doch die Vertiefung des BodenS blieb ohne genügende Erklärung. Dle einzige Losung, welche am nächsten lag, erschien einem jeden so ungeheuerlich, daß keiner wagte, sie auszusprechen. Das Haus in der Waldecke verfiel, und wenige Jahre später war eS weiter nichts als ein Hau fen morscher Balken, Bretter und steini ges Gerölle. ... -. r' r e nt . mof nm ver cii yanen. sia; ole n sichten geändert. Was man anfänglich für eine Thorheit gehalten, nur auszudenken, war langsam, zögernd und ganz im Gebeunen zwischen Cruuelncn verhan delt worden, und je größer die Zahl die ser kühnen Wienden wurde, je mehr er staunte man, daß ein jeder, schon längst,' von allem Anfange an, derselben Mei nuna aeweien war, die daraus hinausging, daß der Ruffo und der Nicolo in das verschüttete Plurs eingedrungen und mit dessen glücklich eroberten Schätzen in die weite Welt geflohen seien ; und die seltsame Vertiefung könne und würde auch nichts anderes sein, als die schon von dem alten Nufso vorbereitete Einfahrt in die unterirdischen goldreichen Regionen, welche von dem Sohne und srinem Spießgejeuen, dem vl colo ainasn, nach glücklich erlang ter Beute und vor ihrer Flucht wieder zugeworfen worden wäre. Solches stand endlich in der Meinung der Leute unumstößlich fest, und wrnde dann nicht allem laut und öffentlich, sondern sogar in den Gemeindevertretungen besprochen. Da konnte es denn nicht ausbleiben, daß man sich schließlich sagte : Was zene gekonnt, können auch wir ; wo jene Schätze gefunden, werden deren noch mehr liegen und deshalb ans Werk! Es thaten sich auch wirklich mehrere Eigenthümer des Grund und Bodens zu sammen, um auf gemeinschaftliche Kosten nachgraben zu lassen ; die Gemeindevertretung von Piuro hatte ihre Einwilli?,ung dazu gegeben und die Arbeiten onnten beginnen. So waren mittlerweile die sechs Iah re vergangen; man schrieb 1859 und im Sommer war es, da setzte eines Tages der Postwagen, welcher von Chiavenna über die vtaloja nach St. Moritz fährt, in der Nähe von Santa Croce einen Reisenden mitten aus der Landstraße ab. Es war ein stattlicher Mann in der Vollkraft der Jahre, mit dichtem, schwarzge locktem Haar und einem starken Vollbart. Seine Kleidung erschien gleich modern wie behäbig, und alle Zuthaten, wie die goldene Uhrkette, die feine Wäsche, der elegante leichte Hut, deuteten auf Wohl habenheit. Die Gegend mußte er ken nen, doch lange nicht gesehen haben, denn der Anblick des nahen Dörfchens Santa Croce, der von der Maira durchzogene Kastanicnwald, wie der das Bild ab schließende Monte Conto mit seinertheilweise noch immer zerklüfteten Stirnseite schien ihm einen tiefen, ungewöhnlichen Eindruck zu machen. Er vermochte nicht, sich von der Stelle zu bewegen, und die Hand preßte er auf seine Brust, Wohl das Schlagen seines Herzens zu bändigen, während sein Auge feucht zu werden begann. Wie mächtig mich der Anblick der Hei math ergreift ! murmelte er leise, doch tief bewegt vor sich hin. Ich hatte sie und alles, was mir einst theuer war, vergessen im Dränge, in der Last der Ardeit wohl auch nur von dem gleißen den Glänze des Goldes bezaubert. Da erwachte ich urplötzlich wie aus einem Traume und es trieb mich hierher, zu sühnen, was ich gesündigt, zu suchen was ich vielleicht nimmer sinden werde. Nun lehnte er sich halbsitzend wider einen der niederen Pfeilersteine, welche die Straße abgrenzten, und den Blick immerfon sinnend auf die sich vor ihm ausbreitende Landschaft gerichtet, subr er nach kurzer Pause in seinem Selbstge spräche fort. Und seltsam genug war der Ruf, der mir mit Blitzesschnelle die Vergangenheit ?v. e . t . . . c . . t. i r t . ieoer leoenoig vor oleeele fuyrre. selt am, nur wemae Zellen m emerZel tung, von Tausenden übersehen! Und doch hätte nichts anderes diese Wandlung in mir bewirken können. Die Leute von Prosto und Piuro wollen die Erde durch wühlen, graben und suchen nach den Schätzen des alten, verschütteten Plurs ! Dies kündete das Blatt. Sie wollen dorthin gelangen, wo ich weilte wohin ich nur mit Schaudern zurückzudenken vermag. Soll ich sie Thoren, Frevler schelten oder loben? Oder gar Theil an ihrem Vorhaben nehmen, sie führen, um mich noch mehr zu bereichern ? Thörichte Gedanken! Weg mit euch! Deshalb bin ich nicht hierher gekommen. ' Besseres möchte ich mir gewinnen. Uno nun genua und aus den Zea :
Jetzt erhob er sich und schritt langsam sveiter aus die Senkung zu, wo die V!aira über Felsblöcke dahinschoß und der Ka stanienwald begann. Es war Nicolo Samassi. Sein Her war weich und empfänglich geblieben wie ehedem, und dadurch Wohl auch seine Schwäche noch immer dieselbe. Der .iampf des Lebens, den er doch er probt haben mußte, hatte ihn nicht u härten vermocht, vielleicht weil er kein ernster, schwerer gewesen ; sein Gold hatte ihm einen solchen erspart, und das einzige'Ningen, dem er sich hingegeben.
das er mit all seliien guten uigcnat ten unterstützte, mit seiner ganzen Kraft, seinem vollen Eifer- durchführte, brachte ihn, nur Erfolge, die ihn zu neuer Tha tlgleit anspornten, ihn zugleich zwangen, den Blick nur in die Zukunft zu richten, während sie ihm die Vergangen. heit mehr und mehr und endlich so gut wie vollständig verdeckten. Plötzlich war er erwacht-und nun sehen wir ihn hier auf dem Wege nach der Heimath nach seinem Weibe, das er so geliebl-das er leichtsinnig vergaß um es heute wohl tiefer und männlicher zu lieben als je.. ' Das sagt sich tlcolo, als er durch den schattia grünen Kastanienwald dabinschreitet. Jeden Baum, jedes bemooste Felsstück kannte er und erkennt es wieder .begrüßt eS mit naffem, doch strahlendem Blick, denn er darf hoffnungsfroh aufichauen und den nächsten Augenblicken entgegensehen. Ist er doch reich geworden ! Das Gold Vtuffos hat trotz der zweifelhaften 'Art seines Erwerbes ihm Früchte getragen, und sein Weib kann er jetzt glücklich und reich machen, wie kein anderes im ganzen Beraell. Dieser Gedanke erfüllt ihn mit emer stolzen Zuversicht und rascher wird sein Gang. Jetzt ist der Wald zu knde und aus die grüne Lichtung will er hinaustreten, doch sein Fuß zögert, zu' gewaltig erfaßt den Atann mit dem weichen Herzen und dem schwankenden Charakter das, was er sieht. Es ist die wohlbekannte Waldecke, zu der er fast willenlos hingelangte. Dort vor ihm, nur wenige Schritte entfernt, liegen die Hütten von Piuro, dort in dem kleinen Häuschen war es, wo ihm in jener entsetzlichen Nacht ein matter Lichtschein entgegenschimmer te, ihm winkte und den er dennoch floh ! Ob das Kind, das sie ihm geboren, noch lebt oder schon gestorben ist? Ob die Viutter selbst noch lebt ? Er weiß es nicht, und zum ersten Male fällen diese Gedanken wie eine schwere Sünden last aus seine Seele, allen Stolz verscheuchend. Drum wendet er den Blick zur Seite und trifft die Stelle, wo 3tuffos Haus gestanden hat. Nur Haufen morzchen Holzwerks, Erde und steiniges Gerölle siebt er, und auch dieser Anblick übt eine vernichtende Wirkung auf ihn aus. Die Trümmer predigen ihm laut die Vergänglichkelt der irdischen Dinge, auf die er sein Vertrauen gesetzt. Zu seiner Muthloilgkett gesellen sich jetzt noch Zweifel und er vermag nicht weiter zu schreiten. aus da kleine Häuschen zu, wie er dies anfänglich im Sinne batte. Er muß sich auf einen der Steine niederlaffen, um sich zu sammeln, und ruhig beginnt er dann um sich zu schauen. Jetzt bemerkt Samassi, was er im er sten Augenblick übersehen,daß die Trüm merstätte doch nicht so öde ist, ind wie ein Anrecht auf ein neues Hossen will ihm dies dünken. Er sieht mehrere Kinder, die dort spielen, bald zwischen den Ruinen verschwinden, um wieder lachend zum Vorschein zu kommen. Sie haben sich anfänglich wohl einer stillen Unter Haltung hingegeben, dann, derselben müde, ein fröhlicheres Spiel begonnen, bei dem es laut hergeht. Nun erblicken sie den Fremden, der dort vor ihnen auf dem Stein sitzt und so ganz anders gekleidet ist, als die Leute ihrer Umge bung. Die Kleinen stutzen, sie verstummen, um dann plötzlich mit Worten und Gebärden der Furcht davon und dem Dorfe zuzulaufen. Nur eins der kleinen Mädchen zögert und blickt mit feinen großen, dunkeln Augen den Fremden neugierig an. Diesen Augenblick benutzt Nicolo und ruft dem Kinde mit freund licher Stimme in der Mundart des Ortes zu: Brauchst dich nicht vor mir zu fürchten, Kleine ! Ich bin den braven und artigen Kindern gut und thue ihnen nichts zuleide. - Dann will ich wohl iu dir kommen, entgegnete das kleine Mädchen mit einem drolligen Ernst, denn ich bin brav und artig, wie die Mutter sagt, und so wirst auch du gut mit mir sein. Dabei kam das Kind, wenn auch noch immer zögernd, näher und stand endlich vorNicolo. Dieser schaute der Kleinen in das dunkle Auge,daS weit offen mit einer unverkennbaren großen Neugierde auf ihn gerichtet blieb, und er mußte sich mit der Hand über die Stirn fahren, die Augen bedek ken, während das Herz seltsam bewegt in ihm aufzuckte, der Mund unwillkürlich leise murmelte : Wie vor vielen vielen Jahren, in der Jugendzeit, als wir beide noch Kin der waren. Es ist der Blick, den ich nicht vergeffen habe. Oder sollte das, was ich kaum zu ersehnen töage, mich schauen lassen, was nicht vorhanden ist ? Und wieder schlug er das Auge auf und blickte die Kleine an. Diese schien nur auf ein solches neues Anschauen, gewartet zu haben, denn sofort begann sie ihr kindlichem' Plau dern und sagte in ihrer frühern ernsten Weise: Wie fremd und schön du angezogen bist, wie ich noch keinen Menschen gesehen habe. Nickt einmal der Herr Arciprete von Prosto hat so schöne Kleider. Du kommst wohl noch weiter- her als von Prosto ? Noch viel weiter, mein liebes Kind ! Doch kenne ich deinen schönen Kastanien wald, babe ihn früher oft gesehen. Nicht wahr, er ist schön Nirgends im ganzen Bergell sind die Bäume so hoch und so grün. Und nun willst du Wohl bei uns bleiben i Vielleicht ! Auch kenne ich das Dörf chen . dort, es heißt Piuro und wirst du wohl dort geboren sein? Freilich! entgegnete die Kleine mit lnem Tone, der em überlegenes Stau nen ausdrückte, als ob es eine Un Möglichkeit gewesen wäre, daß sie an el
nem andern &xte yatte geboren sein ton nen. Dann aber sagte sie in ihrer früs Hern ernst'neugierigen Weise : Da du alles, unsern Wald und unser Dorf kennst, so wird du gewiß auch meine Mutter ken nen. Nicolo, der sein Auge nicht von dem Kinde hatte abwenden können, fühlte, wie sein Herz mächtiger schlug,wie seine Auf regung sich steigerte und zitternd vermoch te er zu erwidern: Um dir darauf antworten zu können, müßtest du mir deinen Namen nen nen.
Ich heiße Annetta. Annetta ! Doch deinen anderen Namen den Namen deiner Mutter? Die heißt Mariella und beide nen nen wir uns noch. Samassi. Um der heiligen Madonna willen, was fehlt Euch, lieber Herr ? rief die Kleine plötzlich eben so erschrocken wie besorgt, als sie sah, daß der fremde Mann vor ihr erbleichte und auf seinemSitz wankte. Soll ich die Mutter oder den guten Nonno ho len? Nichts fehlt mir, mein Kind, nichts, bei uhige dich! flüsterte Nicolo ihr. zu, dem die heftige innere Bewegung für ei nen Augenblick fast die Besinnung ge raubt hatte. Es war Mariellas. sein Kind, das da vor ihm stand, sein eigenes Fleisch und Blut und dabei der Mutter vollständiges Ebenbild. Sein Auge und sein Herz hatten letzteres schon beim ersten Erblicken des Kindes ahnend erkannt und empfunden und er doch nicht den Muth gehabt, es sich zu gestehen. Nun begriffs er nicht, wie eS möglich gewesen, daß er nur einen Augenblick hatte zaudern und zweifeln können. Doch die Freude verdrängte siegreich jedes andere Denken und Empfinden. Das liebe kleine Mädchen, das Ebenbild Mariellas, war sein Kind, von dessen Dasein er nichts gewußt hatte vielleicht bis vor wenigen Tagen nichts hatte wissen wollen. Er hätte die Kleine in seine Arme, an sein Herz Pressen, sie mit Küssen bedecken mögen, doch dies wagte er nicht. Dafür mußte er mit ihr plaudern, mehr von ihr zu erfahren und zugleich ihr Ver trauen zu gewinnen suchen, denn sie sein Kind, sollte ihn bei der Mutter ein führen. Eben so rasch, wie der Anfall gekommen, erholte er sich. Das Weh wie die süße Freude, überwältigen sie das Menschenherz, so werfen sie es nicht vernichtend darnieder, sondern heben es in lichtere Regionen, wo ihnen ein neues seliges Leben wird. Nicolo hatte die Hand der kleinen Annetta ergriffen, und sie sanft zu sich heranziehend, streichelte er ihr das schwarze, feine Haar, das unter dem leichten Druck seiner Finger wie Seide erglänzte. Das Kind ließ es ruhig geschehen. Der Blick des Fremden, der un abläsng auf ihm ruhte, hatte nichts Veängstigendes, nur Freude und zärtliche Freundlichkeit verkündete er dem kleinen Wesen, das diese Sprache ahnend zu ver stehen schien. Nach den Worten des Fremden,die ihre plötzliche Angst rasch wieder verscheuch ten, hatte Annetta ihr Plaudern abermals begonnen. 3!un, da du wieder ruhig geworden bist, meinte sie in früherer tind-lich-neugieriger Weise, und ich dir unsern Namen genannt habe, wirst du mir jetzt wohl sagen können, ob du meine Mutter Mariella kennst. Einen Augenblick zögerte Nicolo, dann antwortete er : Du mußt mich zu ihr führen, dann werde ich es wissen und dir sagen. Das ist herrlich! jubelte die Klei ne. Und dann wirst du bei uns bleiben? Wenn deine Mutter eS will,' ja !' Ich werde dann nicht mehr v:n Piuro und von dir weggehen, den ganzen Tag mit dir plaudern und spielen. O, komm, komm ! Laß uns gehen ! Noch einen Augenblick, mein liebes Kind, sagte 9!icvlo, die Kleine zurückhaltend. Zuerst mußt du mir noch etwas sa gen. Frage, frage ! riej die Kleine in ihrer fröhlichen Ungeduld. Ich will dir alles sagen, was ich weiß, dir all meine Gebete vorbeten, meine schönsten Geschichten erzählen. , Nur eins sollst du mir sagen, mir nur etwas erzählen von deinem Vater. Da wurde die kleine Annetta plötzlich sehr ernst, traurig blickte sie vor sich nie--er ulid es ivar, ob ihre dunkeln Aeug iein naß werden wollten. Von meinem Vater ? sprach sie lang sani.. Ich habe nur noch einen Vater, der auch der Vater aller guten Men schen ist. Zu ihm bete ich jeden Abend und jeden Morgen, wie die Mutter es mich gelehrt hat, und jetzt auch für den andern Vater, den ich nicht mehr habe,der uns gestorben ist, wie die Mutter es mir gesagt und mich gelehrt hat. 9!un mußte 'Nicolo sich abwenden. DaS war zu viel für ihn, das konnte sein Herz nicht ertragen. Er weinte und die Zähne biß er zusammen, um nicht in ein heftiges Schluchzen auszubrechen. Es war ein Glück für ihn, daß die Kleine durch die Wendung, welche das Gespräch genommen hatte, selber so ergrissen worden war und vor sich niederschauen muß te, wobei ihr Gesichtchen in rührend drol liger Weise arbeitete, die eigenen Thra nen zu verbeißen. Endlich hatte Nicolo sich wieder gesaßt, seine Augen trocknete er so gut es ging, dann neigte er sich zu dem Kinde nieder, erfaßte dessen Hände und mit einer Stimme, die aller Gewalt, welche er sich anthat, zum Trotz noch im mer eine heftige Bewegung durchzitterte, sagte er : Du bist ein guteS braves Kind, und der Vater im Himmel wird dein Beten und Bitten für den andern gewiß er hören. Nun küßte er Annetta leicht doch innig auf die reine Stirn. Da siel wohl ein letzter, vergessener Thränentropfen auf die Wange der Klei nen. Du weinst? fragte sie mit einem nai vcn rührenden Staunen. Ist dir vielleicht auch jemand Liebes gestorben? Ich glaubte es. Nieine . liebe Annetta, Vermochte Nicolo kaum zu erwidern. Mein Töchterchen, ein so liebes Kind, wie du eins bist und die Mutter wähnte ich gestorben, doch nun weiß ich, daß sie leben und ich suche sie, damit sie hoffentlich auch mir wieder leben werden. Komm, bringe mich zu. deiner Mutter! Bei meiner Mutter willst du sie suchen ? Und eben saatest du auch.
bei uns wolltest, du bleiben? sprach die Kleine, welche die Worte, die sie nicht verstand, sichtlich verwirrt gemacht hat ten. Doch wer bist du denn 'i WieHeißt du? Ich bin nein, nein, komm, laß uns zu demtr Mutter geben, die wird es dir sagen. Und das Händchen der kleinen Annet ta heftig erfassend, zog er sie mit sich da,, von und schritt geradenwegs auf die nur zu wohlbekannte Hütte seines Weibes zu. Mariella hatte just ihre Tagesarbeit beendet, denn der Abend ivar nahe und für den Nachtimbiß mußte sie 'iorgeni Da sah sie durch die stets offene Stuben und Hausthür ihre kleine Annetta an der Hand eines fremden Herrn auf ihr Haus zuschreiten. 3!ur inen Augenblick schaute sie hin, dann entrang sich Mlt einem ' wilden unterdrückten Zorn- und Wehschrei ihren Lippen der 'Name .,viicolö !" Fahl wurde ihr Angesicht, denn alles Blut strömte ihr nach dein Herzen, doch dort nicht' die Gefühle von ehedem weckend und entflammend. Nein, alles Weh und Leid, das sie seit den 6 Jahren erduldet hatte, lebte in ihr auf, sie mit allen Qualen,die sie hatte empfinden müs sen, peinigend. Ihre Glieder erstarrten und nicht von der Stelle vermochte sie sich zu bewegen und immer näher kam er heran, er, den sie einst so heiß geliebt hatte, der zu ihr wollte, Einlaß begehrte, den ihr unbewegliches Weilen innerhalb der Thür ihm verwehrte. Sie konnte
nlcht anders. Wenige Augenblicke später stand Nicolo vor ihr. Dle Schwelle verviockte er nicbt iu überschreiten, denn hoch aufgerichtet, unbeweglich, wie zu Stein erstarrt, sah er Mariella vor sich und ihr Blick voll Stolz und Zorn, der sich in seine Augen, in seln Herz bohren wollte, bannte aualeick seinen Fuß. Vor der Thür mußte er bleiben, einem Bettler gleich, und mit ihr reden. Laß ihn, und berein w mir ! berrschte Mariella mit rauher Stimme dem Kinde zu. Wir beide haben mit ihm nichts mehr gemein. Das Klnd wußte Nicht, was es tbun. ob es der Mutter folgen, für den fremden Mann bitten oder weinen sollte. Da sagte 'Nicolo, der wohl keinen andern Empfang erwartet hatte und sich dem Strafgerichte veugte, das nun für ihn begann, sanft und ergeben zu der Kleliien : ... Gebe hinein, liebe Annetta, in deine Kammer und sprich deine Gebete, wie die Mutter sie dich gelehrt hat. Ich habe mit ihr zu reden. Ack. Mutter. Mutter! svrack nun die Kleine bittend und auf Mariella zutretend. Sei gut mit dem fremden Herrn ! Er sagte inir, daß er unsern Wald, unser Dorf und dich, alles alles hier kenne und da er bei uns bleiben, nicbt mebr von uns fortgehen wolle. Sei gut mit ihm, liebe ''tuttcr ! (.Fortsetzung folgt.) Komm, Annetta ! enraeanete Mane a und ihre Stimme klang nicht mehr so r -.. r ' t. t ti t rauy als voryln, oasur aver energischer, als sie nun hinzusetzte : Auch ich will mit lym reden. (Fortsetzung folgt.) Vom Auslande. Eine soeben von militä rischer Seite in London herausgegebene Broschüre formulirt einen Plan für eine begrenzte Konskription (Aushebung), die, wie vorgeschlagen wird, eingeführt wer den sollte, um ein größeres stehendes Heer in England auf die Beine zu brin gen. Die Voraussetzung, daß eine solche Reform nothwendig ist, scheint sich zu stützen auf eine jüngste öffentliche Erklä rung Lord Wolseley's, daß, falls daö britische Heer nicht gehörig verstärkt wird, der militärische Apparat bald ganz und gar den Dienst versagen werde. In der Broschüre wird dargcthan, wie durch eine sehr beschränkte Anwendung kontinenta ler Systeme in England jährlich 150,000 Nekruten angeworben werden könnten, eine Anzahl, die mehr als hinreichend sein würde, um eine inländische Armee von 600 . Infanterie-Bataillonen, 600 Kavallerie-Regimentern, 160 reitenden und Feldbatterien und 140 Batterien Garnisons-Artillerie, sowie eine Armee von 105.000 Mann, die unter besonde ren Bedingungen für lange Dienstzeit in Indien und den Kolonien angeworben worden, auf ihrer vollen Stärke zu halten. Alles dies soll erreicht werden durch eine Ausgabe, welche die Kosten des Unterhaltes des gegenwärtigen unzulängli chen Heeres nicht übersteigt. Der Verfasser der Broschüre behauptet, daß eine so angewendete Konskription sich von großem Vortheile für die englische Jndu strie erweisen dürfte, indem in den Män nern Gewohnheiten der Disciplin, Re gelmäßigkeit, Ordnung und Sparsamkeit erweckt würden. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, daß in Deutschland der Mann, der seine drei Jahre gedient hat, bei Weitem einem solchen vorgezo gen wird, der von der militärischen Dienstpflicht befreit wurde, weil Ersterer in einen stärkeren und gesunderen Mann, folglich in einen besseren Arbeiter verwandelt worden ist." Ob diese Argumente die Engländer mit einem Konskriptionsplan versöhnen werden, der die ganzliche Abschaffung der Freiwilligen und Miliz in sich schließt, muß freilich dahingestellt bleiben. an o er zum Vayvu scher Gerichtsbezirke gehörigen Dorfgemeinde Przvlenkow sollte, wi:manderSilesia" r. ' " ri i nm r scyreivr, jungn oxi Aizayi eine neuen Gemeindevorstandes vorgenommen werden, weil der bisherige sich durch VerÜbung einer Veruntreuung auf feinem Posten unmöglich gemacht hatte. Als man eben zur Wahl schritt, stellte es sich heraus, daß kein einziges Gemeindemit glied die erforderliche Qualisication für dieses Ehrenamt besitze, insofern man von einem Gemeindevorstande ein unbescholtenes Vorleben verlangt. Ein groHer Theil der Einwohnerschaft ist näm lich wegen Marktdiebstahls wiederholt abgestraft, der übrige Theil erscheint ausnahmslos wegen Wald und Wildfrevel bereits zu geringeren und größeren Arreststrafen verurtheilt. Die Wahl mußte unter bewandten Umständen natürlich unterbleiben, und es kann dem Mangel eines Gemeinde-Oberhauptes vorläufig nur durch Anschluß der betref senden Gemeinde an eine benachbarte ab kolken werden.
Sozialistische ö V 6 i e n !
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