Indiana Tribüne, Volume 9, Number 190, Indianapolis, Marion County, 31 March 1886 — Page 3

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Die Gloöeu von Plurs.

Eine Doppel'Äodelle do Srnst Pasqne. (Fortsedung.) Dann drängte er den Freund hinaus, und als er sah, daß er den rechten Weg einschlug, um so rasch als möglich hmab in das Thal und nach Santa Croce zu gelangen, da rückte er sich den Tisch vor die offene Stuben-und zugleich Hausthür, langte ein Notizbuch hervor und begann emsia zu schreiben. Doch nicht die Erleb niste des Tages notirte er, sondern die seltsame Geschichte des 3!icolo und der Mariella, so weit Padre Sandro sie erzählt hatte. Bruno schrieb und die Zeit verging, die Stunde flog vorüber, ohne daß er in seinem Eifer es merkte. Da fuhr er auf. S!un muß ich fort, sagte er sich, denn er darf mich hier nicht mehr tref fen. Dann packte er seine Siebensachen zusammen, schulterte die Ledertasche und rief den Wirth, mit ihm die Zeche zu ordnen. Der Ealzolaja war ein altes verwachsenes Kerlchen, dem die Verschmitzthett aus allen Fältchen seines gebräunten Gesichts hervorlugte. Bruno zeigte ihm jetzt zwei Silber-Zwanziger und fragte: Wollt ihr sie verdienen, Al ter? Mit dem größten Vergnügen, Eccel lenza ! Sagt nur, waö ich dafür zu thun habe. Könnt ihr schweigen ? Wie das Grab ! Bin taubstumm auf die Welt gekommen muß es sein. Und lügen Erst recht, wie die Kartenlegerin von Prosto. Ich lüge euch Gott Vater vom Himmel herunter muß es sein. Gut ! ' Dieser Zwanziger ist für euer Schweigen, der zweite für euer Lügen. Hört! Ich bin Ohr von dem Nagelknopf meiner Schuhsohle bis zur Spitze meines Scheitelhaares, Eccellenza. Wenn der Gazzo wiederkehrt, so müßt ihr ihm sagen, ich und mein Freund verstebt ihr tvohl, mein Freund, der andere,der vor etwa einer Stunde davonging wir hätten vorgezogen, anstatt ihn'zu erwarten, über Chiavenna nach Prosto vorauszugehen, wo wir ihn, den Gazzo, erwar.eten. Verstanden ? Ausnehmend klar wie die Wasser der Maira im Sommer. Das ist die Lüge, und verschweigen müßt ihr ihm natürlich, daß es eine ist. Wollt ihr es so halten aus euren Eid, wenn der Gazzo wiederkehrt s Auf meinen Eid, Eccellenza ! Will rn der Hölle wie eine Hammelskeule schmo ren und mich dann weich klopfen lanen wie altes Sohlleder,sage ich's dem Gazzo anders wenn er wiederkehrt. Gut, dann nehmt ! Grane, Eccellenza ! und die beiden Zwanziger verschwanden wie der Wind in dem Sacke des Schusters. Doch wenn der Gazzo nicht wiederkehrt ? meinte er in einem Athem und mit emem Gesicht, das jetzt noch weit mehr lustigen Spott als Schlauheit verrieth. Nicht wiederkehrt ? rief Bruno erstaunt. Er ist nach dem Lago hinauf und muß spätestens in einer halben Stunde wieder hier sein. Der Gazzo ist nicht nach dem Lago hinauf, sondern seit einer Stunde nach Santa Eroce hinunter. Verdammt! Jetzt bin ich überlistet von dem verteufelten Burschen und nun auch noch obendrein von einem Schuster ! keuchte Bruno, von der unerwarteten Mittheiluna förmlich auf seinen Schemel zurückgeschleudert. Ich muß ihnen nach, rief er, bereits wieder emporspringeno,ern un glück zu verhüten wenn es dazu nicht " . r re , . . 1H0N zu pat lern loutt ! ann eitle er, ohne sich weiter um den schlauen Schuster zu kümmern, der ihn auf eine so lustige Weise geprellt hatte, aus der Stube und davon. Sobald der Gazzo nur wiederkehrt. in einer Woche oder in einem U)!onat, werde ich meinen Auftrag getreulich bei meinem Eide ausrichten, Eccellenza ! rief der Alte lustig hinter ihm drein. Geh zum Teufel ! vermochte Bruno in seinem Aerger nur noch als passenden Gegengruß keuchend hervorzustoßen, denn schon sprang er mehr als er lief den steilen Abhang binunter, auf' dem nächsten Wege, durch dick und dünn, wie er Hagen gerathen hatte, das Thal und tyrnro zu erreichen. Dort war Hagen längst . angelangt, ohne von Gazzo eme Spur gesehen zu ha ben, und doch mußte dieser, nach Aussage des Wirths, auf seiner Fährte gewesen sein. Er fand den alten Sandro an der Arbeit bei seinen Töpfen und wurde von diesem mit einer gutmüthigen Freundllchlett an die beiden Mädchen gewiesen, die im Walde ein müßten, um mit ihnen die Stunden bis zuin Abend zu vervlaudern. Solches ließ Hagen sich nicht zweimal faaen, und noch rascher, als er in die Werkstatt eingetreten, verließ er diese wieder und schlug den Weg nach dem nahen Kastanienwalde ein, dessen kühler, traulicher Schatten ihm verhel ßungsvoll zu winken schien. Ueberra schend schnell batte er die Mädchen ge funden, die sich auf einem der bemoosten steine niederaelanen und, wie es schien, in ein ernstes Gespräch vertieft waren. , Angela bearüßte den jungen Fremden mit einem Freudenruf, der fast noch mehr als ein solcher der Erleichterung emes schwer belasteten HerzenS klang, während Giovanna anfänglich über die unerwartete Begegnung leicht erröthete und eine Verwirrung sie zu überkommen schien. Doch sofort faßte sie sich wieder und vermochte Hagen, der sich nun zu ihr wand te, die Hand unbefangen zum Gruß. dar zureichen. Hatte diese mädchenhaste Verwirrung, dieses Erröthen auch nur emen Augenblick angedauert, so war es doch Hagen nicht entgangen, und noch einmal so schon und begehrenswerth woll te sie ibm dünken. Die Bewegung, wel che ihn dabei erfaßt hatte, war eine zu mächtige gewesen, er vermochte sie nicht ''' . , " i e j . c , zu veyerrjcyen uno )tmt yano zilierie. als sie die Giovannas umsakte und druck te. Er vergaß sogar, sie freizugeben, und seltsam, sie entzog ' ihm die f ?nd nicht. Sie hatte wohl Mitleid mi' oerAusre aung, welche den jungen Mann beherv icben mußte oder veraab auch sie sicb.

deseelte auch sie für den Augenblick ein ähnliches Gesühl? Fast zu gleicher Zeit erfolgte von beiden Seiten eine rasche Trennung der Finger undGiovanna war die erste, welche ihre Unbefangenheit wieder erlangt zu haben schien. Angela plauderte bereits in ihrer heitern Weise weiter und wohl absichtlich, denn was zwischen den beiden vorgegangen war, konnte ihr nicht entgangen sein,und bald floß das Gespräch der drei in einer ruhigen Heiterkeit dahin. Nach und nach verstummte Angela und ließ die andern reden, und als diese nach einer Weile sich

nach ihr umschauten, war sie verschwunden und Giovanna und Hagen fanden sich allein. Das arme Mädchen ! sagte Glovanüa unwillkürlich, als sie die Freundin nicht , 'i rr r i:t. ."it. f.. meyr an iyrer eiie ian, uoermuiyig zu- ... ' i. r i .: t .ix. c r.r: wr ing und sasl im feioeii nugeilvliu ut bittersten Thränen vergießend, mit allen Vorzügen und Schwächen eines allzu gutmüthigen Herzens. Sie dauert mich in i u . . i r r ' t r der eele, uno oave: muy lcy micy nocy als die Feindin ihres HerzenssriedenS aiiklagen. Ich glaube darum zu wissen, entgegnete Hagen zögernd. Gazzo, mit dein svir heute mehrere Stunden verkehren, hat uns ei nen Blick in sein Inneres thun lassen. Ich kann das arme Mädchen nur bedauern, gleichviel, ob Gazzo sie ausgegeben bat oder noch liebt. Letzteres Ware meiner Ansicht nach das größere Unglück für An gela. Sie irren sich ! Gazzo ist im Grunde ein guter Bursche mit manchen Vortrefflichen Eigenschaften, nur allzu heftig und leidenschaftlich, dabei in diesem Augenblick verblendet, von seinem Herzen, seinem unklaren Kopfe irregeleitet, und daß ich es sagen muß durch mich, wenn auch ohne mein Verschulden. Denn nie wurde ihm von mir auch nur durch eine Silbe, durch einen Blick Ermuthigung seines Denkens und Empsin dens. Ah, ich ahnte es ! klang es leise ihr entgegen in einem hörbaren Seufzer der Erleichterung. Ich werde um Angelas öluhe und Gluck Willen wohl nicht mehr nach Piuro zurückkehren oder ich müßte Gazzo denn Nicht mehr als Giovanna erscheinen können, um' ihm ein für alle Mal jede Hoffnung zu benehmen. rw sy, . . . l n Ais Gattin emes andern 5 j ner Hagen, sich vergessend, während er zugleich sich erbleichen suhlte. So weit ist es noch nicht, entgegnete Giovanna ruhig. Dazu müßte ich erst eine Wahl treffen, und eine solche ist für mich nicht leicht nach dem. was ich in meiner nächsten Umgebung erleben mußte. Lieber einsam leben und sterben, als ein ähnliches Unglück erdulden. Hagen athmete abermals tief auf. Doch ein Bild des Mannes, dem Sie Ihr Herz und Ihre Hand reichen, dem Sie Ihr Leben und Ihre Liebe widmen könnten. haben Sie sich wobl schon entworfen? sagte er, jede Scheu bannend, mit fester Stimme. Verneinteich dies, Sie würden. mir nicht glauben, denn, jedes Mädchen, dem ein Herz gegeben, lernt Sehnen und Bangen kennen und malt im Geiste sich wohl auch das Glück der Liebe aus, das man als das höchste im Erdenleben preist das jedoch nur zu oft ein trügerisches ist und mehr Weh und Elend im Gefolge hat,als ein arnies A!enschenherz nur zu tragen im Stande ist. Gedenken Sie nur des Schicksals der armen Mariella, von dem mein Großvater Ihnen erzählt hat und leider noch mehr wird erzählen müssen. Ihr ganzes Unglück rührte nur von einem Eharäktersehler ihres Gatten her, entgegnete Hagen' rasch und bestimmt. Der allzu großen Gutmüthigkeit seines Herzens stand die nöthige feste Willenskraft nicht zur Seite, und anstatt eine Quelle des Glücks für die Seinigen, für sein eigenes Leben zu werden, wurde sie sein Unglück und leider auch das Unglück aller, die ihre Lebenshoffnungen auf ihn gebaut, die ihr eigenes Gluck ihm ander traut hatten. Und nie nie würde ich einem Manne meine Hand reichen, dem diese Willens kraft mangelte, sagte Giovanna mit einem Auflodern ihres ganzen Wesens, das fast gewaltsam ihr Inneres, ihr Denken und Empfinden, Glauben und Hoffen enthüllte. Hagen hätte aufjauchzen mögen, denn er fühlte wußle, daß er besaß. was Glovannas Herz verlangte. Im mer kuhner werdend, sprach er ruckhalt los: O, warum kennen Sie mich erst so . O fti . Ti i a Ä" rrt ' . iurze Je j vsesianen cic mir, Giovan na, dan ich in Mailand Mich Ihnen na Hern darf. Es ist unwürdig, erscheint anmaßend, wenn ein Mann von sich selbst redet, ein Urtheil über sich fällt. Doch nichts Beschämendes, noch Ehrenrühriges liegt darin, wenn er verlangt, erkannt und erprobt zu werden. Deshalb gön nen Sie mir den Aufenthalt in Ihrer Nähe ! O, Sie wiffen Nicht, fuhr er lei denschaftlicher fort, wie mich Ihr Anblick an jenem Psingsttage auf dem Mailänder Dom mächtig erfaßte, als ich Sie unter den Ihrigen stehen sah, Jhnen und doch auch wieder einer Herrscherin gleich, wie mich Ihr Bild Ihr lieblicher Blick verfolgte seit jener Stunde und wie ich ein gleiches Recht in Anspruch nehmend wie Sie mir im Geiste das Glück der Liebe, das. höchste Erdenglück aus malte an der Seite eines Wesens, das Ihnen ahnlich sei das Sie selber wären. O, willigen Sie ein, Giovanna, gestatten Sie mir, daß ich Sie in der Stadt, die unsere gemeinsame Helmath ist, wieder sehen darf ! Giovanna war sichtlich tief bewegt. doch ließ sie sich nicht hinreißen von dem ?, .e-t-i . " rr j i r.sx. . vziesuyt, oas vieueicyl. gieicy macylig, wie eS ihr entgegenflammte, in ihr aufaelodert war. Sie beherrschte sich und sagte: Beruhigen Sie sich, und können meine Worte hierzu beitragen, so will ich Jhnen gern gestatten, die Mutter und mich daheim aufzusuchen. Doch werden Sie nur einfache Leute zwei Arbeiterinnen finden, dies bedenken Sie ja, Herr Hagen, bevor Sie den Schritt zu uns lenken, damit später kein Unheil daraus entsteht für S und für uns! - . Giovanna, Dank Ihnen für diese Worte ! rief Hagen, der den letzten Theil der Rede wobl als eine Erwiderung fei

ner Gefühle beuten durfte. Im Uebermaß seines Glücks ergriff er die Hand des schönen Madchens, die ihm nicht entzogen wurde, dann fuhr er begeistert fort: Was istReichthum, wenn er nia)t durch eigene Kraft erworben wird ? Ein Gut, dessen Werth sein Eigenthümer nie erkennt, das dadurch seine eigentliche Bedeutting verliert ! Ich bin stolz darauf, ein Arbeiter zu sein wie Sie ! Was ich besitze, habe ich nur durch eisernen Fleiß, durch meine Kenntnisse der Arbeit, welcher ich mich widmete, erworben. Ein

Weib an meiner Seite, gleich mir denkend, gleich mir arbeitend und wir dergen bereits in uns selbst einen Reichthum, der uns nichts vermiffen laffcn und Früchte tragen wird,um die uns die Welt wohl beneiden durste, die jedoch nicht süßer sein werden, als die, welche die Arbeit selbst uns weihte. Sie sind em wackerer Mann, entgegnete Giovanna mit fester Stimme und Hagen voll in das Auge blickend. Ihre Hand, die sie ihm nicht entzogen hatte. drückte die semige kräftig, dann fuhr sie fort: Ich habe mich nicht in Ihnen ge täuscht, denn ich glaubte, Sie zu kennen, noch bevor wir ein Wort zusammen geredet. Wie eS gekommen, habe ich Ihnen r i . r . . k. r. t r r scyon geiagi. cy freue micy, oap icy le ttchtig erkannte. Da hielt sich Hagm nicht mehr. Wie berauscht von einem seltenen, hohen Glück, das er bereits errungen wähnte, wollte er Giovanna umfaffen, an fein Herz preffen als plötzlich Angela den !1camen der Freundin mehrmals mit lauter Stimme rief. Erschrocken fuhr Hagen zurück, da stürmtr die kleine Störerm der schonen Scene, welche im nach tten Augenblick wohl ihren paffenden Abschluß gefunden hätte, auch schon her an. In einer ungewöhnlichen Auf regung, athemlos und mit lebhaft gerötheten Wangen flog sie auf Giovanna zu, r t i c nf r ri . rt e. solang oie Arme ax lrampsyasl iyr um den Hals, und sie unter Thränen küssend, raunte sie der Freundin, nur dieser hörbar, zu : Der Gazzo, der Gazzo ! Was lvar mit der stetö so lustigen An gkla vorgegangen ? Die kleine Scene, ia welcher sie soeben selbst eine Hauptrolle gespielt hatte, war doch nimmer im Stande gewesen, sie in eine solche angsterfüllte Aufregung zu versetzen ? In eiligem Lauf, meisten? in Sprüngcn, durch die Baumstämme sich hindurchwindend, hatte Bruno die Sohle fcs Thales und die Straße erreicht. Hier wußte er inne halten, um Ath:m zu schöpfen und seinen Herzschlag zu beruhigen, der mit einer bedenklichen Mächtig keit sich geltend machte. Dann suchte er langsam und sich dabei nach und nach vollständig erholend, den Weg nach Piuri, Durch den Kastanjenwald. Heffen kaum zu bemerkende Pfade er bereits recht gut kannte, schritt er dahin, als er vlötzlich nt seiner nicht unangenehmen Ueberraschung die kleine Angela bemerkte, welche, sobald sie ihn nur erblickt hat te, mit einer ausgelaffenen Lustigkeit auf ihn weilte, und ihn auch sofort mit größter Vertraulichkeit unter den Arm faßte. Ihre schönen, dunkeln Augen blitzten ihn eben so schelmisch, wie verfüh:?erisch an, als sie ihn zwang, seine Schritte zu hemmen, und ihm dabei zuraunte : Nicht dort hinaus ! Dort befinden sich Leute, denen wir nicht begegnen dürfen. Kommen Sie mit mir, ich führe Sie an ein stilles Plätzchen, wo uns Niemand sieht und von wo aus wir die anderen natürlich auch jede Störung erspähen können. Bruno wußte nicht, was er sagen sollte ; so leicht hatte er sich die Eroberung des schönen, lustigen Mädchens nicht gedacht. Denn daß ihr Herzchen, wenn auch nur zeitweise, ihm gehöre, darübe? wollte und konnte Wohl kein Zweifel in ihm erstehen. So ließ r sich denn, sich nicht wenig geschmeichelt und glücklich fühlend, von der liebebedürftigen Angela wie er meinte weiter in den Wal') führen. Für den Augenblick hatte er Freund und Gefahr vergessen, und als Hagens gefährliche Lage dennoch wieder in seinem Gedächtniß auftauchte, vermochte er nur dcffen Namen auszusprechen und seinen Schritt zögernd zu verlangsamen. Sofort beruhigte ihn Angela, die seine Gedanken errathen haben mußte, und ihn rascher mit sich fortziehend, flüsterte sie ihm lächelnd, mit ihren Verführer!schen Blicken zu : Fürchten Sie nichts, gar nichts für Ihren Freund, er ist gut aufgehoben, so gut o, nein ! noch viel viel besser als Sie ! Nun folgte Bruno gern der hübschen' m . r r c ? . ' . i i nerfuyrcrin, vle iyn lreuz uno quer ourcy den Wald zu führen schien, worauf er aber durchaus nicht achtete wohl nur, um das geeignete Plätzchen zu einem traulichen Kosen zu finden. Endlich hielten sie an einer Stelle, du. wie zu einem Rendezvous geschaffen war. Drei-mächtige Stämme alter .Kastanienbäume, einer Wurzel entwachsen, und gleichsam zwischen mehrere gewaltige elsblöcke eingekeilt, schützten sie säst nach allen Richtungen hin. Während Angela noch immez mit de ; größten Aufmerksamkeit in der Rund,, 'dann aber meistens nur nach einer Rich tung hinspähte, wohin Brunos Blick, vermöge seiner Stellung vor den Stämmen, dem ihrigen nicht folgen konnte, begann dieser eifrigst auf das hübsche Mädchen einzusprechen. . Der Gluth,die sein ganzes Sein erfaßt haben mußte, versuchte er Worte zu leihen, die sich naturgemäß immer feuriger, leidenschaftlicher gestal ten mußten, und Angela hörte ibm ruhig zu. Sein begeistertes Preisen ihrer Schönheit, ihrer Reize, seine glühenden Schilderungen der Gefühle, die sie in seinem Herzen geweckt, seme überschweng lichen Liebesbctheuerungen, wozu Himmel und Erde, Götter und Menschen, die ganze ?catur ihm ihr Herrlichstes Herlei hen mußten, hörte die Kleine an, als ob solche feurige, poetische Erguffe ihr tag täglich im Ueberfluß geopfert würden. Die Undankbare lächelte kaum dazu ! Und wenn Bruno ungestümer wurde. dann brachte sie ihn sogleich wieder zur 3!ube und zur Besinnung durch die we nigen Worte : . Still ! um Gotteswillen, still ! Man kann uns hören wird uns bemerken und dann sind wir beide verloren ! Eine ganze Weile dauerte dieses seit same. dock nur einseitige Liebeswerben,

da wurde der arme Äruno renn loaj ein wenig stutzig. Bis jetzt hatte er in seinem so sichern Versteck, an der Seite des schönen Mädchens, für all seinen Aufwand an Liebe, Gefühl und Beredsamkeit, auch nicht ein einziges aufmunterndes, nicht einmal verständnißvolles Wortchen erlangt. Nun bemächtigte sich seiner die Ungeduld, und mit dem kühnen Muthe eines in Liebe lichterloh brennenden Galans, beschloß er, den alten Goethe'schcn Rath in Anwendung zu brinaen, der da die Verwegenheit" empfieblt.

weil man mit selbiger bei den Weibern am Ende noch besser fortkomine, als mit zarten, gefühlvollen Worten. Schon wollte er seine Hand aus der Angelas lösen die bisher von dieser fast krampfhaft festgehalten worden war , um da mit die feine Gestalt zu umschmiegen, als die Ersehnte, als ob sie seine Gedanken errathen hätte, ihm zuvorkam. Mit einem leichten, unterdrückten 3!uf preßte Angela sich urplötzlich fest an Bruno, ihn mit beiden Armen umtlanimernd, als ob sie ihn ebenso glühend licbe, wie er sie oder auch, als ob sie etwas ganz Entsetzlicyes gescyaur yaue. Noch war Bruno nicht von seiner nichts weniger als unangenehmen Ueberraschung zu sich gekommen, noch hatte er nicht den Arm erhoben, den süßen Druck der Umarmung zu erwiedern, als Angela rj i. . . 'r r i r i , . sc?on wieoer von iym aoiiesz, und mit dem lauten Rufe : Giovanna ! Giovanna ! durch die Baumreihen davonflog. Xtx noch mehr erschrockene, wie verbluffte Bruno schaute ihr nach und dabei nach der Richtung sich um, der er bisher den Rücken gekehrt hatte, und jetzt erster-. blickte er gar nicht weit von seinem schönen Versteck, Giovanna und Hagen beisammen auf einem Felsblock sitzend und wie Angela die Freundin heftig umarmte. Doch meinte er zugleich auch an anderer stelle den Gazzo zu sehen, der m dem Dickicht des Waldes verschwand. Er achtete deö langen Burschen nicht. denn die Gedanken an den sehr sonderbaren verlaus semes verliebten Abenteuers beschäftigten ihn allzu sehr. Und Ursache dazu war vorhanden. Sollte auch die kleine hübsche Schelmin mich überlistet, vielleicht gar zum Besten gehabt haben wie am Vormittag der Gazzo und nach ihm der alte Schuster ? Bruno, Bruno ! dann müßtest du dich schämen vor dir selber und hättest zweifache Vergeltung zu nehmen, willst du wieder zu Ehren gelangen. So sagte er sich, halb ärgerlich, halb lachend. Doch seine gutmüthige, heitere Natur trug rasch den Sieg über ein etwaigees Unbehagen davon, und als er bei dem andern Paar und seiner ihm so unerwartet entflohenen Angela anlangte. War er bereits wieder der Alte geworden und begrüßte Giovanna so fröhlich, als ob er kein fruchtloses Abenteuer in seinem jungen Liebeslcben zu verzeichnen gehabt hätte. Vereint traten d'j Drei den Rückweg nach dem Hause Sandros an. Der Alte hatte seine Arbeit eingestellt und nahm bald seine Erihlung wieder auf. Doch heute hatte er nur drei Zuhörer Gazzo fehlte und wurde auch an diesem Abend nicht mehr, gesehen. Sechs Jahre waren seit den erzählten Vorgängen, der Geburt des Kindes der Mariell und dem Verschwinden des Vaters vergangen also begann Padre Sandro den dritten Theil seiner Geschichte. Die kleine Annetta, so wurde sie genannt, war herangcivachsen und hübsch geworden wie die Mutter es einstens als Kind gewesen. Diese hatte ihre Arbeit fortgesetzt, sich und die Kleine zu erhalten. Von dem Vater, Nicolo Samassi, hörte man nichts mehr ; an dem Tage der Geburt Annkttas war er verschwunden mitsammt dem Ruffo. Ob beide todt oder in die weite Welt hinausgelaufen waren? man wußte es nicht, tvenn auch letzteres den Leuten das wahrscheinlichste dünken wollte. Für Mariella war Nicolo todt. (Fortsetzung folgt.) Deutsche Lokal - Nachrichten. roldot3n Vateu, Der Handelsmann I. Kahn und sein Schwiegersohn F. Hirsch in Heidelberg wurden wegen gewerblichen Wuchers verhaftet. In Mannheim wurden der Maschinenarbeit I. Kiffel von Irankenthal und die Wittwe Knapp wegen Verbreitung des Rebell" zu zwei, bezw. einem Monat Gefängniß verurtheilt. Der Landwirth Alois Schmitt in Zen thern erschlug seine Frau. Bürgermeisterwahlen : In Schopfheim ist zum dritten Mal Bürgermeister Grether gewählt worden, in Auenheim bei ehl ebenfalls der seitherige Bürgermeister M. Roß, in Denkingen Bürgermeister Johann Georg Müller, desgl. in Büsingen Bernhard Wüaer, m Bargen Gememderatb I. Braun, in Bollenbach Bürgermeister Ketterer, m Mahlspuren Kaspar Miele bacher. Selbstmorde und Unglücksfälle: In einem Karlsruher Gasthof hat sich ein dort eingetroffener Fremder erhängt. In Schwetzmgen erschoß sich aus Lie beskummer der Gefreite des Leibdrago nerregiments Bömeke aus Heidelberg. In Kronau stürzte sich in einem Anfall hochgradigen Fiebers der Porneidiener Mechtel aus dem Fenster und brach das Genick. In ZellMeierbach erhängte sich der Jagdhüter Anselm Echle aus Gram über einen angeblich verlorenen .100 Mark-Schein, der nachher in seinen Kleidern gefunden wurde : im Amtae fängniß in Mannheim erhängte sich der wegen Diebstahls verurtheute Dienst, knecht Damian Mündel von Spechbach. In Oppenau ertrank ein Sohn des Josef Huber im Lierbach ; in Offenburg starb der 5lüser Anton Kiefer von Durbach an Blutvergiftung. In Zell stürzte die ledige Rosina Berger auf dem Eis und starb in Folge der dabei erlittenen Gehirnerschütterung. JnOedsbach wurde der Hosbauer Josef Huber von einem in's Rollen gekommenen Baumstamm zerquetscht, in Kreenheimstetten sprang dem Josef Häusler beim Holzspalten die Axt zurück und zerschmetterte ihm den Schädel. In Grünwettersbach wurde der Tagelöhner Josef Kappler I. im Steinbruch von stürzendem Geröll er schlagen ; dem' Josef Kappler II. wurde ein Bein abgeschlagen, degl. dem Tage löbnerZosef Schäfer beide Beine.

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Cineinnolti, L und allen Ortschaft Nördlich, Südlich u.Oeglich. ' Pünktliche Verbindung mit allen Zögen nach ' Dayion, Toledo, Detroit Saffinaw. Wegen Auskunft und Billet kende man sich an den Agenten, Ecke Illinois Strafe und' Acntnckn Vvenne oder Union Depot. . . ;: ' ') Ganr. Stso.ZV ?). R, Z. 0. Harzard,' klgenl. -' OHIO INDfANA- MICKIGA?!

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