Indiana Tribüne, Volume 9, Number 189, Indianapolis, Marion County, 30 March 1886 — Page 3

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Die GloSen von Plttrs.

Eine Doppel'Rodelle dou S r n ft P a q u e. (Fortstdung.) Der Schacht ist eingestürzt! keucht Zttcolo endlich, langsam auö seinem neuen starren Schrecken erwachend. Die Steine, welche keine Menschenkräfte bescitigen können so sagte er selbst haben ihn lebendig begraben. Entsetzlich ! Doch, was beginne nun ich ? ruft er nach einer Pause, unwillkürlich wie nach Hilse sich in dem öden Schuppen umschauetld. Man wird mich als den Älörder bezeichnen, anklagen vcrurtheilen ! Hat man doch seit Wochen von morgens bis abends nur mich mit ihm gesehen ! Ich bin verloren, muß fliehen noch in dieser Nacht sogleich ! Mit diesen Worten hatte er die Laterne aufgenommen und eilt durch die Schlafkammer nach der vordern Stube, als ob er das unselige Haus im Fluge hätte verlassen und fliehen wollen. Doch mein Weib i sagt er sich plötzlich, den Schritt hemmend. Da fallt der Schein seiner Laterne auf den großen Schrank, dessen Thür nur angelehnt ist in dem der goldene Schatz Ruffos geborgen liegt, und vor dessen' gleißendem Glänze verblaßt das flüchtig aufgetauchte Bild der armen Mariella. Nur noch einmal möchte ich sie sehen ! sagte er sich, und : Greif zu ! Du darfst es thun, niemand sieht dich und er der Ruffo, am allerwenigsten ! So raunt lhm eine innere, böse Stimme zu und der Versucher hat gesiegt. Schon wirft er die Schrankthür heftig zurück, daß sie schallend wider die nahe Mauer schlägt und Nkofo ob des Tons, der unheimlich die Stille d Nacht durchhallt, erschrocken zurückfährt. Doch da steht der grobe Leinensack mit sein:m werthvollen goldenen Gehalt und daneben, auf dem Boden des Schran kes, liegt eine große, lederne Umbängtasehe, voll bepackt und zugeschnallt,' wie zu einer Ausfahrt bereit. Auch der Sack ist fest zugeschnürt und handlich hergerichtet, um auf dem 3lückcn getragen zu werden. Der Schurke ! knirschte Nicolo, der die Ursache dieser Zkeisevorbereitungen Ruffos auf den ersten Alick errathen hatte. Nach vollbrachter That wollte er mit sei nen Schützen fliehen und mich meinem entsetzlichen Schicksal überlassen. Doch das Blatt hat sich gewendet, glücklicher weise für mich ! Er ist an meine Stelle getreten warum sollte ich nicht die seinige einnehmen? Ah! schreit er plötzlich mit einem hellen Freudenlaut auf, für mich hat er gepackt und gesorgt und da ich eininal fliehen muß, so nehme ich mit, was er mir hinterlassen mußte waö ihm doch nicht mehr nützen kann. Mit diesen Worten hat er sich die gefüllte Ledertasche umgehängt, den Sack mit dem Golde und den Geschmeiden rn'vt einem kräftigen Nuck über die Schulter geworfen, dann bläst er die Laterne aus und tastet sich nach der Thür hin. Wenige Augenblicke jpäter befindet er uch Freien. Tiefe Nacht umfängt ihn, doch mit der Oertlichkeit wohlbekannt, wandte er unwillkürlich den Kopf nach der Seite hin, wo die Hütten von Piuro liegen wo er einen matten Lichtschein zu erkennen glaubt, der wohl aus seiner eigenen Wohnstätte ihm entgegenschimmert, wo sein Weib gewiß noch wacht und seiner wartet. Doch Nicolo kehrt mit wilder Hast sich ab, und anstatt den Weg nach Piuro einzuschlagen, verschwindet er mit seiner schweren goldenen und sündigen Last in dem tiefen Dunkel der Kastanienbäume, in der Nichtung nach der Landstraße hin, die nach Chiavenna und weiter hinunter in die lombardische Ebene führt. - In der von dem Schein eines Nachtlämpchens kaum erhellten Stube liegt die junge Mutter und harrt mit Sehnsucht der Heimkehr des Gatten, des Vaters. Um des Kindleins willen hatte sie vergeben und vergessen und ihr Herz ist wieder der alten, treuen und innigen Liebe geöffnet. Doch der, dem sie gilt, will nicht kommen. Die Nacht vergeht, der neue Tag bricht an, doch bringt er den Ersehnten nicht. Vergebens wartet Akariella sie bleibt allein mit ihrem Weh, das die Liebe bereits wieder zu verdrängen beginnt doch auch mit ihrem Kinde, ihrem zweiten Leben ! Nieolo kehrt nicht zurück und nun weiß sie, daß er ihr nimmer wiederkehren wird. Und Nuffö ? Wohl in einer noch entsetzlichern Weise, als wie er das Ende des lebendig Begrabenen bei den Todten des verschütteten Plurs geschildert, muß er selbst es jetzt erleben und verzweifelnd herannahen sehen. Eine furchtbare und doch gerechte Strafe des Sünders. ' Fünftes Capitel. - Am andern frühe.r Morgen trat der lange Gazzo ganz unerwartet bei den beiden Freunden ein, als diese in ihrer Herberge zu Prosto just beim ersten Frühstück saßen. Er schien diesmal in einer menschenfreundlichen Stimmung zu sein, denn wenn er auch nicht lächelte, so schaute er dasür doch nicht, so mürrisch und finster drein,wie bisher. Hagen, der nicht wußte, was der Besuch des ihm unleidlichen Burschen zu bedeuten hatte, blickte ihn überrascht an, da sagte Bruno leicht hin : Ich vergaß dir zu sagen, Ma& daß ich gestern Freund Gazzo gebeten habe, , uns nach dem See der Acqua Fraggio, der wundervoll am Fuße des Sovranogletschers gelegen sein soll, zu führen. Nun blickte Hagen erst recht verwundert drein, und schon wollte er dem G.'sühl des Unbehagens, das die Nähe Gazzos ihm verursachen mußte, AuS druck geben, als ein sprechender, verschmitzter Blick BrunoS ihn traf, und er schwieg. Zwei Wege gibt's hinauf, fuhr Bruno fort, indem er sein rothes Sleisehandbuch hervorholte und aufschlug, dann zog er Hagen gleich unbefangen wie - azzo zu sich heran und zeigte ihm eine Stelle auf einer Karte. Seht her! An San Abondio und der prächtigen Lorettokirche vorüber gelangen, wir nach dem Dorfe Savoano. wo die Weae sich scheiden, der

eine Weg geht weiter und steil aus wärts, der andere wieder abwärts, doch in entgegengesetzter Nichtung, und zwar nach Ehiavenna zu. Welchen Weg wählen wir? Gazzo hat zu entscheiden. Der lange Bursche, welcher durch das zuthunliche Gebaren Brunos sich wohl geschmeichelt fühlte und dabei immer mehr von seiner Widerborstigkeit verlieren mußte, antwortete rasch : Am besten gehen wir über Easa santa di Loretto und heim über Villa Ehtavenna. Weise gesprochen, Salomo von Piuro ! rief Bruno mit einem lustigen Jubel, Gazzo dabei vertraulich, doch recht derb auf die Achsel klopfend. Auf diese Weise statten wir den beiden Kirchen einen Besuch ab und in San Abondio auch

der Anno 1767 aufgefundenen großen Glocke von Plurs. Doch wie viel Zeit werden wir bis zu dem Lago gebrauchen ? In drei Stunden können wir oben sein, abwärts wird 's schneller gehen. Dann hätten wir ja fünf volle Stunden uns oben umzusehen, denn gegen sechs Uhr müssen wir bei Padre Sandro eintreffen. Es gibt hoffentlich oben einen guten Gasthof ? Nun lachte Gazzo aus vollem Halse, und er schien jetzt wirklich jeden Hmtergcdanken aufgegeben zu haben und sich von der liebenswürdigsten Seite, über die er nur verfügen konnte, zeigen zu wollen. Einen Gasthof eine Herberge am Lago di Acqua Fraggio? lachte er nochmals hell, auf. Nicht einmal eine elende Capannuola, die einer Kuh oder den Ziegen genügen wl7.de ! So werden wir uns Wohl Proviant mitnehmen müffen. In Savogno finden wir im glücklichsten Falle nur Käse und Brot, dafür Vi no rosso und Virra di Ehiavenna. Mir genügt es. Salm und Nehbraten wären uns lieber, meinte Bruno. Doch da wir diese Wahrscheinlich auch in Prosto nicht haben können, so müssen wir uns begnügen mit dem, was wir in der Küche entdecken werden. Hier, Gazzo, nehmt meine Ledertasche und dann hinaus, vorerst auf die Suche nach Proviant. Er hatte dem Langen eine leere Tasche über die Schulter geworfen, holte ein Buch in Quartformat hervor, zeigte es Gazzo und sagte nun mit wichtiger Miene: Es ist mein Skiz;enbuch und für mich von Werth. Nehmt es wohl in Acht, ich werde es sehr nöthig haben. Bald darauf brachen die drei auf. Die Tasche Gazzos enthielt an Eßwaaren, was nur in der Herberge aufzutreiben gewesen ; es war freilich nicht viel und nichts besonderes, doch es genügte alle. Lustig wanderten sie jetzt das Thal abwärts nach Ehiavenna zu, bewunderten den hübschen Wafferfall vonjAcquaFraggio, statteten der kleinen, einfachen und der großen und prächtigen Kirche von San Abondio und Loretto einen Besuch ab, und begannen endlich,die Höhe zu ersteigen. Immer herrlicher breitete sich das Thal mit Ehiavenna und dessen felsiger, majestatischer Umgebung, aufwärts mit seinen Kastanienwüldern, Dörfern und Flecken vor ihren Blicken aus und die Stimmung aller wurde immer heiterer und vertraulicher. Gazzo erschien wie umgewandelt. War dies eine Folge der lustigen, anregenden Unterhaltung Bru nos, an der mittlerweile auch Hagen theilgenommen hatte, war es die Wirkung der wechselnden, farbenprächtigen Landschaftsbilder, deren so bedeutsame Schönheiten ihm durch die beiden Freun de eigentlich jetzt erst erschlossen wurden? Oder war ihm eine Last dadurch von der Seele genommen worden, daß er sich von der Unbefangenheit seines geahnten Nebenbuhlers überzeugte oder dessen Schritte überwachen konnte ? So waren sie dem Dörfchen Savogno, auf der Höhe gelegen, nahe gekommen, als Bruno das heitere Plaudern unterbrach und an Gazzo die Frage richtete, wie ihm denn die Erzählung des alten Sandro gefall:? Da wurden die Züge des langen Burschen plötzlich ernster, keck blitzte sein Auge in daS des Fragenden und er ant tvortete nur : Der Ruffo war dumm! Ich meine doch, er hätte mit einer rafsinirten Grausamkeit seine Rache vorbereitet, sagte Bruno überrascht, und die Strafe, welche ihn traf, war, wenn auch eine entsetzliche, doch wohlverdiente. Seid Ihr nickt auch dieser Ansicht, Gazzo ? Der Ruffo war dumm ! Dies war alles, was Gazzo erwiderte. Dabei hatte sein Gesicht wieder den alten, sinstern und unheimlichen Ausdruck angenom men, während die rechte Hand sich tief in die Tasche seiner manchesternen Ho sen versenkte. Ich hätte es anders gemacht, setzte er nach einer kleinen Pause hinzu. Nun, was hättet Ihr denn an seiner Stelle gethan? konnte Bruno sich nicht enthalten, zu fragen. Da fuhr die Hand Gazzos wie ein Blitz aus der Tasche, sie hielt ein großes Messer, dessen Klinge wie frisch geschliffen glitzerte, und daö die Finger wohl in' seiner Tasche zu öffnen verstanden hatten. Ich hätte dem Nicolo mein Messer ins Herz gestoßen ! rief er mit einem drohenden scharfen Ton, dabei die Freunde, besonders Hagen, so trotzig und herausfordernd anblickend, daß beide unwillkürlich zusammenschraken und im ersten Augenblick ein Schaudern sie überkam. Der ötuffo war dumm, sagte er zum dritten Male mit einer tiefen Verachtung, klappte langsam sein Messer zusammen und steckte es wieder ein. Nach der ersten Ueberraschung flammte in Hagen der Zorn auf. Nun schaute auch er Gazzo mit blitzenden Augen herausfordcrnd an und sagte : Das sind Worte und Drohungen eines elenden Meuchelmörders, der sein Opfer heimtückisch übersallt, wenn es sich nicht zu vertheidigen vermag. Auge in Auge hätte Nicolo wie jeder andere Mann, dem seine Liebe wirklich so viel und noch mehr gilt, wie sein Leben den Kampf mit einem solchen Nebenbuhler aufgenommen, und dessen blinkendes Messer nicht gefürchtet. Gazzo mußte die Augen vor den Vlik ken Hagens niederschlagen. Ihr habt meine Meinung wissen wol len,und ich habe sie euch gesagt, brummte

er. Wie ihr darüberdenkt, ist mir gleich giltig. Damit schien dieser Zwischenfall crledigt zu sein, doch dauerte es noch eine nemliche Weile, bis es Bruno's heiterem Temperament gelang, die unbefangene fröhliche Stimmung von früher wieder herbeizuführen. Von Savogna stiegen die Wanderer die steilen Höhen nach dem am Fuße der Gletscher von Sovrano gelegenen Bergsee binan. Hier wurde getafelt, denn die Mittagsstunde war da und der Weg hatte den Wanderern Appetit aemacht.

Gazzo zündete rasch ein Feuer an und bereitete mit gleicher Gewandtheit aus dem mitgebrachten Proviant einen Eierkuchen, der im Verein mit dem. Wein aus Savogno vortrefflich mundete. Bruno hatte sein Skizzenbuch aus der Tasche hervorgelangt und zeichnete. Doch war es kein Landschaftsbild, was sich unter seinen Händen auf dem Papier entwickelte, wie man dies nach allem wohl hätte annehmen dürfen, sondern ein Mäd chenkopf, neben dem bald ein zweiter entstand. Das eine Antlitz zeigte in wenigen Strichen eine ernste und doch mächtig fesselnde Schönheit, das andere lachte den Beschauer mit einer kecken, fast heraus fordernden Lustigkeit an,die das verführerische Blicken der dunkeln, feurigen Augen noch schärfer hervortreten ließ. Giovanna und Angela ! rief plötz lich die Stimme Gazzos, der sich neugierig herangeschlichen hatte und verstohlen über die Schulter Brunos diesem in das Buch schaute. Doch Angela blickt nicht immer so lustig drein oftmals viel ernster noch als Giovanna, die auch sehr heiter sein kann, setzte er leiser hinzu. Wer von den beiden dünkt euch die schönste? fragte Bruno ihn, keck und gewiß auch mit Absicht, ein Wohl gefährliches Thema anschlagend. Redet, Gazzo, dann will ich meine Wahl treffen, und auch Hagen soll uns sagen,welchem Antlitz er den Vorzug giebt. Hagen war hinzugetreten und Gazzo hatte sich dicht neben Bruno auf den Boden niedergeworfen, die Zeichnungen besser beschauen zu können. Wie man nur so fragen kann ? sagte er. Die Giovanna ist doch viel schöner, als die Angela! Gebt mir ihr Bild ! . Gefehlt ! rief Bruno lustig, die letzten Worte überhörend. Mir wäre die Angela lieber, denn ihre Züge sind wirklich schöner, als die ihrer Freundin. Auch ihr Auge glüht in einem gan, an den Feuer, das jedes liebebedürftlge Männerherz entflammen muß. Seltsam, daß ihr dies noch nicht gespürt haben solltet ! Mft der Angela seid ihr aufgewachsen, lebt immersort in ihrer Nähe, während Giovanna wohl nur ab und zu das Bergell und ihren Großvater besucht. Ich meine ihr müßtet der Angela gut sein und sie euch, denn wißt ihr es wohl, Gazzo, daß ihr ein ganz verteufelt hübscher Bur sche seid ! Gazzo hatte während dieser Rede sinnend vor sich niedergeschaut, jetzt sprach er mit düsterm Tone, mehr zu sich selbst wie zu Bruno : ES gab eine Zeit, wo ich es glaubte nein ! wo ich der Angela wirklich gut war und sie mir. Da kam die Giovanna und die hat es mir mit ihren Augen angethan meinem Herzen wohl eine Krankheit angezaubert ! Denn mit einem Male war es anders. Doch gleichviel ! fuhr er mit wilder Leidenschaftlichkeit auf. Jetzt denke ich nur an Giovanna, träume Tag und Nacht von ihr und muß sie mir gewinnen, sollte ich ihr nach Mailand nachreisen und sie dort oder hier -- einem andern mit Gewalt abtrotzen müssen. Und Angela? fragte Bruno, der mit Hagen einen ernsten Blick gewechselt hatte. Hat die euch auch so leicht aufgegeben und vergessen ? Ich Weiß es nicht will es Nichtwissen ! Sie ist lustig, lacht mir ins Gesicht, doch hinter meinem Rück? soll sie weinen. So raunt man mir zu. Ob's wahr ist wer weiß es ? Gesehen hab' ichs nicht. Ernst kann sie sein so ernst wie die anderedie mit dem bannenden Blick. Nun war es an Bruno, aufzuschauen. Was er da über die hübsche Angela ge hört, paßte ganz und gar nicht u dem Bilde, das er sich bereits von ihr zurechtgemacht hatte, das war nimmer das Thun einer leichtfertigen, koketten Dirne, und vergebens mühte er sich ab, dieses Räthsels Lösung zu sinden. Hagen, der wirklich Mitleid mit dem langen Burschen empsinden mochte, näherte sich ihm, legte die Hand auf seine Schul ter und sagte in einem wohlwollenden Ton : Solltet ihr euch nicht irren, Gazzo ? Ihr glaubt vielleicht, nur Giovanna zu lieben und liebt im Grunde doch noch immer die Angela. Nein, nein, macht mich nicht wahnsi'nnig mit solchen Worten ! brauste Gazzo auf. Liebt Giovanna euch denn wieder oder habt ihr Hoffnung, daß sie euch lieben wird ? So fragte Hagen unbeirrt weiter, wenn auch mit einem leichten Er beben, in banger Erwartung der Antwort, welche ihm werden würde. Doch Gazzo entgegncte nichts ; er kautrte noch immer auf der Erde und hielt die Hände vor sein Antlitz geschlagen. Hagen wartete, während Bruno die ver schiedenen Gegenstände wieder in die Le derlasche packte und sich zumAufbruch rü stete. Plötzlich sprang Gazzo vom Boden auf, seine Züge waren verzerrt, wiederum glühte sein Auge in unheimlicher, drohender Weise, und den Kopf emporwerfend, daß die schwarzen Locken sich flatternd bewegten, rief er : Ich weiß es nicht, ob sie mich jemals lieben wird, wie ich sie liebe. Doch einem andern gönne ich sie nicht, wie der dumme Ruffo es gethan. Doch laßt mich laßt mich ! Ihr thut nicht gut daran, von derartigem mit mir zu rc den. Hagen zuckte, unbekümmert um diese Drohung, die Achsel, dann entgcgnete er ernst: Eure Gedanken wandeln schlimme Wege, Gazzo! hütet euch vor ihnen ! Ihr vergeßt, daß man in erster Linie achten lnuß, was man zu lieben vorgibt. Nun verstummte das gefährliche Ge spräch, biS Bruno an die Heimkehr inahnte, in einer Weise, als ob nicht las geringste verfängliche Wort zwischen ihnen geredet worden wär. .

savogno kehrte man wieder indem kleinen Wirthshause cin, das zugleich,wie in so vielen Dörfern Oberitalicns, eine Schustcrwerkstätte war, um die leeren Flaschen abzuliefern, ein frisches Glas Birra di Ehiavenna zu trinken und zugleich die letzte Rast zu halten. Gazzo, der längst wieder ruhiger, doch auch schweigsamer als am Vormittage geworden war, näherte sich Bruno, die Ledertasche in der Hand. Gebt mir das.Bild ! sagte er nochmals, mit hörbar bebender Stimme. Nein, nein ! Die Bilder behalte ich als Ersatz, da die Mädchen selbst, wie' es scheint, schon versagt sind! lautete die lachcnd gegebene Antwort. So laßt sie mich nur noch einmal sehen. Meinetwegen ! Das Vergnügen könnt ihr haben, meinte Bruno unbefangen. Schnallt nur die Ledertasche auf und gebt mir mein Skizzenbuch, damit ich euch das Blatt aufschlagen kann. Gazzo war bereits an der Arbeit. Das Buch lst nicht in der Tasche ! rief er plötzlich, Bruno anstarrend. Das wäre der Teufel ! entgcgnete dieser scheinbar heftig erschrocken. Ich meine doch ganz bestimmt, es eingepackt zu haben. Wenn wir es verloren hätten, das wäre entsetzlich ! Es muß somit noch oben bei den Steinen licgeil und kairn während der kurzen Zeit nicht verloren gegangen sein. Ich will es holen ! rief Gazzo mit seinem vollen leidenschaftlichen Eifer. Thut das, Gazzo! Es liegt mir ungemein viel daran, das Buch wieder zu erlangen, da es allerlei enthält, was ich nicht enoehren möchte. Holt es, bringt es mir wieder und die beiden Bilder sind euer. Schon stürmte Gazzo nach der Thür. Da hemmte er plötzlich seinen Schritt und blickte die beiden Freunde der Reihenach argwöhnisch an. Doch schon rief Bruno ihm zu : In wie viel Zeit gedenkt ihr wieder hier zu sein ? Wir möchten nicht zu lange warten und frühzeitig nach Pmro gelangen. In einer Stunde bin ich oben abwärts brauche ich höchstens eine halbe. Gut, so beeilt euch ! Wir warten hier ! Im folgenden Augenblicke war Gazzo aus der Stube verschwunden. Doch be eilte er sich nicht, denn durch die stets offene Thür konnte man ihn noch eine Weile mit dem Schusterwirth verkehren sehen. Dann aber sprang er davon, als ob er den steilen Weg im cllen Laufe hätte zurücklegen wollen. Da athmete Bruno auf und rief lustig : Ueberlistet ! Zugleich zog er sein Skizzenbuch aus der Weste, wo er es schlau zu verbergen gewußt hatte, hervor und raunte Hagen, der dem ganzen Vorgange mit einem stummen Staunen gefolgt war, zu: Jetzt gilt's, Freund! Nun mache dich auf die Sohlen! Wenn du dich durch dick und dünn die Höbe in grader Züchtung hinabarbeitcst, bist du in einer halben Stunde in Piuro und kannst dein Heil bei der schönen Giovanna versuchen. Der Gazzo hat für ein und eine halbe Stunde, dann werde ich ihn min destens noch für eine weitere Stünde zu beschäftigen wissen, und benutzest du die Zeit gut, so kann zwischen euch alles in Ordnung sein, wenn der bösartige Bursche bei dem alten Sandro anlangt. Doch nun eile ! kein Augenblick dars versäumt werden. Die gelungene List des Freundes schien in dem .ernsten Hagen nun just keine begeisterte Freude zu erwecken, dennoch that er, wie Bruno gesagt. Ich danke dir für deine Fürsorge, meinte er ruhig, und es wäre thöricht, die Gelegenhcit nicht zu benutzen. Wenn nur dir dadurch keine Unannehmlichkeiten entstehe. Sei ohne Sorgen, cntgegnctc Bruno in übermüthiger Heiterkeit, meine zweite List wird tnich dem Gazzo gegenüber hiebund stichfest mackcn. (Fortsebung folgt.)

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