Indiana Tribüne, Volume 9, Number 189, Indianapolis, Marion County, 30 March 1886 — Page 1
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m m MM WiW WutAy Osstee : No. 120 Ost Marhland Strafe. Jahrgang 9. Mnner 189. Indianapolis, Jndlana Dienstag, den 30. März lS.
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a Wein SvaUe soweit dieselben ntq fchästsanjtigeA ftud ad den Raum von drei gelle nicht übersteigen, werden nentgelt. lich aufgenommen. Dieselben bleiben 1 Tage stehen, können aber Unbeschränkt erneuert werden. n,eige, welche bit Mittags 1 Ubr adge. gebe werde, finden noch am selbigen Tage Kufnahlne.
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Neueö der Telegrapk. WttteuSsichten. Washington. D. C.. 30. März. Regen, d?auf klare?, kälteres Wetter. Neuer Strikt. St. LouiS. 30 Mrz. 850 von der St. Louis Transfer Co. Beschäftigte stellten die Arbeit ein, angeblich weil man
sie durch BundeSmarschSlle beschützen wollte. ES kann jetzt gar kem''. Fracht über den JluK gebracht werden. ttev West in Flammen. 'c . . m m n Ktn 9n 17. , 17, 1 , " . hr Mut mOlQCII Ud0) tUtk lM Vilir Tbeater au,. daS sich in Folge hestim:v .l niifrit ifctsl " Gebäude, darunter zwei Kirchen, sind bereit? niedergebrannt, dabei dehnt sich
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oa Flammenmeer immer iveiirr aus uns dn Fettkhr ist. glich, desselben Httk jU werden. Gditorielleö. Große Begebenheiten erzeugen nicht nur große Menschen, sie brmgen auch oft die Gemeinheit in der Menschennatur an den Tag. Unter den Kmghts of Labor im Westen wird jetzt vielfach die Ansicht geäußert, Powderly habe sich verkauft. Wir wollen nicht darüber richten, ob daS Verfahren Powderly'S zur Zeit das beste und vernünftigste war. Der Augenblick ist kaum dazu angethan, darüber zu richten, das muß man sich für die Zukunft aufsparen, wenn man im Stande, ist, Ursache und Wirkung einander gegenüber zu stellen. Von Einem aber sind wir fest überzeugt. Powderly ist ein ehrlicher Mann und bat na semer aenen inneren 7 ' ü . ueoerzeuauna iv aeyanoetl, roie er e inr " r t. nr r rn ri ... r i o:e Tacye oer Arve .am vtitn yielr. ES ist. wie auch Herr Rappaport in seiner Rede gelegentlich der. Märzfeier bemerkte, eine traurige Wahrnehmung, dak der Mann, der den Muth hat, offen und frei seine Meinung iu sagen, der ' ' " " eyasiiglett UNS oer Zveitaumoung UUSgesetzt ist, während Derjenige, welcher ständige Meinung hat, sondern nur dar nach strebt, zu Allem Ja und Amen zu sagen, daS der Menge gefällt, von ihr auc k- banden aetraaen wirk. I ' -w w u DaS ist daS Gemeine in der Menschen , natur, daß sie nicht den Muth der Ueberzeugung anerkennt, sondern dem starken Charakter, dem Manne von Ueberzeugung, der sich nicht scheut, die Wahrheit iuW!' uch taulkrr mvwz uiuciicyicoi, uno jcüuuüs . u st . . in Sckatten eines Beweise! vorbanden ist. , Dadurch wird es elenden, kriechenden Schmeichlern möglich, große Bewegungen für ibre selbstsücktiaen Zwecke auöiubeu n, und sich der Opfer, welche daS Volk seine Sache bringt, zu bemächtigen. Die Depeschen au? Belgien siud inoa) wen lNlereiianier, als oie uoer oen Eisenbahnstrike. Tragen sich auch die 9 . . rr r c Vorgange in Belgien in größerer Entfernung von uns zu, so ist doch die soziale Frage, oder die Arbeiterfrage, wenn man will, eine vollständig internationale, und V f l6ft be Vorgänge in größter Entfer. ' ' . . t , 1 nun3 mb j11 9nc nfluft aus UNS. jyne ici geslyeoen von )mge. welche nicht zu rechtfertigen sind, sicherlich erfolgen Gewaltthätigkeiten, welche Jmann bedauern muß, aber aber man lese eme emzlge Zelle m den heutl ' . , ;Aom.I 0" ;f t" 'f schuldigen. Der Lohn dieser Leute betrug I An . rm . c n er ... r. ... $dptt zoce, uno lyre emuyungen ernen fieberen 9ohn tu erntltn. fanden lernGeijör. 7" q- -o ' i CN-TTslrÄ hM. gnrt(? ! kt kenkrm www rm wwm j V w w v aj V -w w -w w man. dak in Eurova LebenSmittel noö mal so theuer sind, als hier, und man wird nur Eines nicht begreifen können. . . . ... . r . r a und das ist, daß dlese Leute m cht langst verhungert sind. ES ist sicherlich erlogen, diese Leute Pöbel zu nennen, eS ist thöricht vom Mob" zu sprechen. Wohl mögen einzelne schlechte Charaktere unter ihnen sein. aber ganz ohne Zweifel besteht die große Maffe der Aufrührer auS Leuten, welche sich so weit schlecht und recht durch an il l sirenaende Arbett ernährt haben, und welche jetzt von dem Elend der Verzwetf luna und der Venweifluna deS Elends I,. . . . ... ik"om"ww w"W' ' ,vv,vtk" lr c r r . m na) oer KU ayren ange ammeue a I . r . r . r i gCgm otc ttjqcuicvatt, welqe sie zu Pa emaa:. welcke sie aetreten und aesto ' zen yat, xx macyt. I ' u w 1- , U I
Drei Dollars' die Woche. Und nennt
man diese Summe mit ihrer Kaufkrast im Vergleiche zu amerikanischen Verhältnissen, so ist da! nicht mehr als etwa $1.75. Begreift man nicht, daß diese Leute nichts weiter zu verlieren haben, wie das Leben, und daß ein solches Leben eben nicht gerade sehr hoch geschätzt werden kann? Liegt nicht der Gedanke nahe. daß es besier ist, gar nicht zu leben, als so zu leben, wie diese Leute zu lebm gezwungen sind ? Wenn das Elend auf einen gewissen Grad gestiegen ist, dann ist es nur natürlich und menschlich, daß man in voller Mißachtnnz der Folgen dem Gefühle des Hasses und der Rache sich vollständig hin giebt. Das sind traurige Zustände, aber sie sind die unausbleibliche Folge eines Sy stems, das die Menge aussaugt und ausnützt, um eine kleine Schaar zu bereichern. - Wahrscheinlich wird die heilige Ordnung" siegen. Die Leute werden zusammengeschossen werden, aber damit ist der Geist nicht aus der Welt geschafft, der diese Menschen belebt, und das Elend nicht, das diesen Geist erzeugt hat. Drahtnachrichten. Der grobe E i send a h n strik e. Neue V erwicklung en. New Z)o r k, 23. März. Gegen 3 Uhr heute Nachmittag übersandte Gould ein Schreiben an Povderly, in welchem i: ihn darauf aufmerksam machte, um allenfallstgen Mchverständnisfin vorzu beugen, daß er keineswegs sich für ein Schiedsgericht ausgesprochen habe, in der Weise, wie eS Herr Turner in seinem Schreiben am 27. März verlangt habe, sondern daß er nach wie vor auf dem früheren Standpunkte beharre und daß er Herrn Hoxie, in dessen Hände die An gelegenheit ruhe, telegraphirt habe, daß die Direktoren nichts dagegen hätten, wenn er etwaige Streitigkeiten zwischen den Arbeitern Zünd der Compagnie auszugleichen versuche. DaS Telegramm, welches er an Horie abgeschickt habe, sei nicht eine Folge der Conferenz gewesen, sondern er habe dasselbe schon vorher aufgeschrieben ge habt. Herr Powderly antwortete sogleich wie k?lgt: .Soll ich auS Ihrem als .per sönlich" bezeichneten Briefe entnehmen. dak Ihre Eompagnie ein Schiedsgericht ablehnt? dann bin ich genöthigt, dem Martin JeonS telegraphische Mitthei ung zu machen In Abwesenheit deS Herrn Gould ant wortete Herr HopkinS, der zkite Vice Präsident, dak Herrn Ssuld's Brief nicht so aufzufasien sei. Um 7 Uhr Abends schickte Powderly einen Brief nach der Wohnung Gould'S n welchem er ihn darauf aufmerksam macht, dak er sich in seinem Schreiben vom Samstag sowohl, als auch in der Eonserenz am Sonntag, nicht gegen den vorgeschlagenen schiedsrichterlichen Aus gleich erklärt hätte. ES wäre ein Unglück, schrieb Powderly wenn nicht nur bei den Mitgliedern unserer Organisation, son dtrn auch der GeschästSwklt im Ullge meinen, deren Interessen durch die gegen wältige Sachlage leidet, der Eindruck Plad greifen sollte, dak aus kleinlichen Gründen eine Einigung vereitelt werden könnte. Der Herr, welcher Sie besuch!?. theilt mir mit, daß im Falle ich nicht im Stande sei, mit Ihnen heute Nachmittag um 2 Uhr zu conseriren. es morgen früh um 10 Uhr geschehen könne. Ich hoffe wohl genug zu sein, um daS Engagement zu dieser Zeit inne halten zu können. Nach Empfang Ihres persönlichen Briefe an mich und nachdem ich in den Abendblättern Ihre Aeußerungen gelesen habe, schickte ich an die Herren Doly. JronS und Houx in Sedalia, St. Louis und Forth Worth folgende Depesche: .ES sind Verwicklungen in Bezug aus daS Schiedsgericht seit heute Morgen ringe treten. Morgen wnd eine weitere Con ferenz abgehalten werden. S t. L o u i S, 29. März. Die Execu. tiv-BoardS der ttnightS of Labor fsrderten die Arbeiter auf, wieder an die Arbeit zu gehen, dieselben sind bi jetzt icboc) der Aufforderung nicht nachgekommen. Auf der M.siouri Pacific Bahn sind mehrere Frachtzüge abgegangen, in East St. LouiS war eS jedoch noch nicht mög lich einen Feachtzug auSlaufen zu lassen. Heute Abend lies folgende Depesche von Povderly ein: .ES sind Verwicklungen in Bezug aus da Schiedsgericht seit heute Morgen ein getreten. Morgen wird eine weitere Consereaz abgehalten werden. Aus Befehl deS Exekutiv Boards. F. V. Powderly In Folge dessen nahmen die Eiecutiv boardS der ttnightS of Labor ihre Er
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Agentur : ö& roirnn. No. ISO Süd klärung von heute Maraen wieder zurück. Theilmeise war dies jedoch zu spät, da die Leute der Iran Mountain Bahn die Arbeit bereits aufgenommen hatten. Atchinson. Kn.. 2S. MZrz. Die SlrikerS verursachte .heute die Ent gleisung eines Frachtzuges, verstellten die Weichen, nnd beschmierten die Geleise mit Seife. Trokdem aelana dem Sheriff, einen Zug herauszubringen. Die Leute zeigten sich aufrührerischer, als e. Sie sagen Powderly habe sie ver laust. kansaß City. 29. März. Vier Frachtzüge kamen heute auS dem Osten hier an. Drei Züge gingen unter Be wachung ab. In einem Falle gelang eS ihnen, einen Zug theilwelfe zum Ent gleisen zu bringen. Drei Züge gingen unter Bedeckung von Miliz ad. ParsonS. an.. 29. März. Trod' dem 150 Polizisten und 50 Sheriffsge. Hilfen am Platze waren, so gelang es doch nicht, einen Zug abzuschicken. Der Sheriff, der aus der Lokomotive stand. wurde von den StrikerS heruntergerissen. Springfield. Jll:. 29. Mlrz. Sheriff Roprieqiet hat Gouvernör OgleSby um sofortige Absenkung von Miliz nach East St. LouiS ersucht. Die Bergleute in West AtrS inia. PittSbur g. Pa., 29. März. Von Piedmont wird berichtet, dak der Strikt der Bergleute einen sehr ernsten Charakter annimmt. Morgen werden sämmtliche Bergwerke den Betried einstellen, und' denselben wahrscheinlich nicht eher wieder aufnehmen, bis es den Befidern gelingt, ausländische Arbeiter zu bekommen. Dach Schachturnier. N e w O r l e a n , 29. März. Stei nitz gewann daß gestrige und zehnte Spiel und blieb somit Sieger im Turnier. dongreß. Washington, 29. März. Senat. Den Gegenstand der Diskusston bildeie die Bill Logan's die Armee um S000 Mann zu vergröbern. Plumb und Tel ler opponirten der Bill und DaviS be fürwortete dieselbe. H auS. rr . tn'tim i v i Sin Anzahl Bllls von untergeordneter Bedeutung wurden elngerelcht. Lawler von Illinois reichte eine Bill ein, deren Zweck darin besteht, daß ein Comite aufgestellt werde, welche? die Ur fachen und Wirkungen deS StrikeS an der Misiouri Pacific Bahn untersuchen und Empfehlungen machen soll, wie StrikeS an öffentlichen BerkehrSanstalten in Zukunft vermieden werden können. Ver Qadel. Die Zustünde in Belgien. B r ü s s e l. 29. März. Charleroi ist in ein vollständiges Feldlager verwan delt. Doch glaubt man, daß daS Schlimmste vorüber ist. Die Bergleute in Flenn und Corinage haben die Arbeit eingestellt, und die Wohnung des Minendirektors mit Dy namit i- die Luft gesprengt. Zwischen den StrikerS und den Truppen sind meh rere Gefechte vorgekommen, wobei e viele Todte und Verwundete gab Die Bürger von FloreuS, 7 Meilen von Charleroi haben sich mit allen mög lichtn Dingen bewaffnet, um sich gegen Plünderer zu vertheidigen. In den Riifsl Kohlengruben vutdt heute ebenfalls die Arbeit eingestellt. ebenso zu Antony. Bon letzterem Plade auS wollten die StrikerS nach Tourna marschiren, winden von Militär angc griffen und mit Verlusten zurückge warfen. Der Ausstand dehnt sich immer weiter auS. Der Lohn der Bergleute in den betr. Distrikten beträgt $3 die Woche. Mehrere Anarchistenführer wurden verhaftet. Die ganze Neferve ist auSgehoben vor
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