Indiana Tribüne, Volume 9, Number 188, Indianapolis, Marion County, 29 March 1886 — Page 1

nr Ho A-Mm a kAAM m ' n W W f u y wnwy i 'All! V i Jahrgang 9. Office: No. 120 OS Maröland Ttrche. Mmmer 188. Judiauapolko, Jndkana Montag, den 29. März 1886.

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Kl bwn Spalte soweit dieseldeu uQ Ge. jchäfts anzeigen find n den Kanu, von drei gell nicht öberfieigm, vkidru nn ntg e lt. (ich nf genommen. DiestSea bleiben 8 Tage stehen, Uanen aber unbeschränkt erneuert werden. . Ln,eigen, welche bis Mittag 1 Uhr adge. geben kerben, finden noch am selbige Tage Aufnahme. Verlangt. Stell nat: in Wann um in ei er Schmiede u .arbiiten n dr Vroka a, 7 Meilen öUch n er Sldt. 1 klangt: !n, ,t köchin. Strafte. o. St D Soukh la Beclcnat in Zechen für gewöhnliche Haukar it. ei Wachen, k.in BSg,ia. 3il t bama Straß. 2im, Vaändig,r, lodder Srerd, wir Je entgeltlich nachgewiese, der uns leine genant eitfi ein'enwt. D. S. t 15 trn an, 627 Et. Peter St., Lt. Paul, inn. Verlangt xoi-.b i i Wann und in 7s au tftr ein lchriei. Va,usr-gen in Zt. arjtettttS Mi cherei naht dem Schützcnpark. 3toB r,x!nt ein Jung, ter da potbekertschM l ernen iX ach,usrazen in der Osfter I. 81$ 30rn Leela ngt ir, H,t.t. ein Porter im Circl Part . SQraj erlang: i durchaus tüchtige i Mädchen, el ch kschen fjim, erhält einen se,r guten Platz xegen höh ihn, wen , sich eloet bei . Schmidt, 113 i r Straße. 20m C erlangt erd,n Rockschneider bei jan nd Treat. .2t ,rd Pennsylvania Straße. 2lm, Zu vcrmicthcn. Luoermietyeu: Z:i Pferde und ici ugjies ,ch,fragein der Osjiee tt l. D.11 S , ermiethen: in roßes Frnt,immer und ,n großer Pferdefta. ach,ufragt in Itt Office . Burncl. DI la Z ermiethen eine SchmitdeaerkftäUe n der Sroklle Stoad 7 Meilen Sftüch von der Stadt. ?ap ermiethen: ine schöne Wohnung, de leichen ein .ardershop- in Dr. Deakt.Salter'A m4, 126 O ,shint,n Straße da Zu verleihen. 3u erleiden: ?!. wo aus erste Hypothek- Siäöerel in der Ossi e bf.SUJ. ta Verschiedenes. 1Slut.,Haut und Nervenkrankheiteu eine Spezialität. Dr. Den sei Walter, 226 Oft Washington Strj Stottern geheilt. Physiologische Heilversahren. in if flirt in teutichen Instituten. Äetn Htlung. kein e,ahlurg. . rdw. . 1 Oft South Straß. Tie JudlanTUk Deutsch vegeus. Feuer VerfichermtkS'Oesellschast, fferilt die billigste nd beste Verficheruog die z erlangen ist. Office: o. 111 Oft Washington Straße. Herinana Siorjoldt, Sek. Neue Hüte! NeueHute! Den Kops oben halten, ist die Hauptfache in gegenwärtiger Zeit. Dazu ist ein neuer Hut nothwendig und den kauft man am besten bei dem wohlbekannten Bamberger t?o. 18 Ost Washingtons Ganz neue Muster soeben angekommen. GVlStzeV WM ! eranftaltet von der Flööekschreiner - Wnion ! in der Moz art-H a ile9 am Montag, den 29. März '86. Eintritt 25 CmtZ Pnson. Wanksagung ! Zre,nde und kannten, welche gelegentlich dei Kraatenlager und ter Beerdigung memer Fra ZrederiZa mir so hilfreich ,ur Seite standen, nament lich ater de deutschen Frauen. Hils ,retsae ich hikrmit für die hilfreiche Unter stStzunz einen tiefgefahlteften Dank. Z. Lütb. Wlleeilöoiul Kioilice. Kotiee i hereby giren that on Sanday, Apri ith, &t 2 o'clock P.M.t tbree tnutees of the India napoli Liederkranz will be elected at the uua place of meetiog of sajd aoeiety. Fred. Mack, Pres. G. Wohllebe, See'. IndianaTrust & Safe DepositCo. N. 49 Ost Washington Str.. Vesißer von Werthpapiere n. s. w., werde ei desoadert vortheUhast finden, dieselben ini sicheren Ansbewahmog und nur unter ihrer . w 9 m 9 M Al eigene ionrroue uno perjonnazem ünimi z

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NeneS per Telegraph.

WetteruSItSten. Washington. D. C.. 23. März. Strichregen, darauf hübsche, etmaZ w2rere Wttter. Martin JoneS ist obstinat. S e d a l i a, Mo.. 29. MSrz. Mar tln Ion, kam heute Morgen hier an. Er weigert tt$ über die Situation zu prechen und befahl dem Superintenden en Sibley. keinen Zug auskaufen zu assen, bis die Nachricht über die Beile aung des StrikeS bestätigt worden fei. Der Btfehl wurde jedoch nicht beachtet und eS liefen vier Frachtzügt aus. Ein grsker Lockout in Aussicht. Lynn. Mast. 29. März Die ttnightS of Labor haben einen Ausgleich deS Keen'schen Boycott? proponirt. Sollte kein Ausgleich zu Stande kom Mkn. dann beabstchtigkn die Mitglieder der Schuhfabrikanten-Association 125 Fadnken auf einmal zu fchliesen. GbitoricUes. Die EdmundS'fchen Resolutionen wurden also, wie bereits mitgetheilt, im Bundessenate angenommen. So wird denn nun der Krieg zwischen Präsident und Senat erst recht losgehen, es müßten denn der Präsident und seine Berather eS für gut halten, nachzugeben, und in Zukunft dem Senate die Papiere ein schicken, welche er verlangt. Die Sache ist an sich zwar recht interessant, so etwa wie ein anderes hübsches Lustspiel oder Schauspiel, aber die Welt wird durch den Sieg der einen oder der anderen Sei.e nicht aus den Angeln gehoben, die soziale Weltordnung wird nicht umgestürzt, und auch sonst wird im Uebrigen die Sache ziemlich harmlos vor übergehen. Die Hauptsache waren jeden? falls die großen Reden. Der große Eisenbahnstrike ist zu Ende und Arbeiter und Geschäftsleute im Westen, welche zunächst durch densel ben berührt wurden, werden freier auf athmen. Nun wird jedenfalls viel darüber geschrieben, gesprochen und gestrit ten werden, ob der Strike der Arbeitersache geschadet, oder genützt hat u. s. w. Das ist vollständig zwecklos. Derartige umfangreiche Bewegungen kommen manchmal, man weik nicht wie, sie wachfen allem Klügeln und Rathen zum Trotz und haben gleichviel, wie sie enden, doch immer das Gute, daß sie die Augen der ganzen Welt auf sich lenken, und auch dem Eigensinnigsten und Verstocktesten klar machen, daß eine soziale Frage vorHanden ist. Zeitungen sind gewohnt, jede Verantwortlichkeit für den Inhalt ihrer Anzeigen abzulehnen und zwar mit der Ent fchuldigung, daß daS reine Geschäftssache sei. Daß dieser Einwand an sich nicht stichhaltig ist, beweift z. B. die Thatsache, daß wir ein Gesetz haben, welches die Jnsertion von Lotterieanzeigen stras bar macht. Wir bedauern sehr, daßkein ähnliches Gesetz in Bezug aus Anzeigen von Wahrfagerinnen und fpritualistischen Schwindlerinnen besteht. Denn eine moralische Verpflichtung, daS Publikum vorSchwindel und Betrug zu schützen, kennen die kapitalistischen Blätter, bei welchen die Gier nach dem Dollar jedes Prinzip längst ertödtet hat, absolut nicht. Und doch ist dieser Medium-' und Wahrsageschwindel weit gefährlicher und weit schädlicher als der Lotteriefchwindel. Zwar wird in beiden Fällen in gleicher Weife den Leuten das Geld aus der . Tasche gestohlen, aber dieser Medien- und Wahrsageschwindel hat noch 'viel Ernstlicheres im Gefolge, ganz besonders da, wo Medien und Wahrsagerin nen mit den Verhältnissen ihrer bedau ernöwerthen Opfer bekannt sind. Da wird oft durch wohlüberlegte, berechnete Aeußerungen Zwist und Hader zwischen Freund und Freund, Gatte und Gattin, Eltern und Kindern hervorgerufen, der Same des Mißtrauens wird ausgestreut. geschäftliche und verwandtschaftliche Be ziehungen werden untergraben, in die Familie wird das Unglück hineingetragen falsche trügerische Hoffnungen werden er: weckt und Menschen in ihrem regelmäßi gen Verkehr beeinflußt. ES ist Alles in Allem ein Unglück bringendes, fluchwürdigeS Gebühren, an dem die Zeitungen, Welche sich zur Reklame dafür hergeben. zum Theil mit die Schuld tragen, und dem so bald wie möglich durch das Gesetz Einhalt geboten werden sollte.

Drahtnachrichten.

Zu Ende. Der große Eisenbahnstrike. New York. 23. März. Aus ein Schreiben Turner'S. deS Sekretärs der Executive der ft. of L an I. Gould ant ortete Letzterer mit einem längeren Briefe, worin er auf die frühere Abmach' una blnwies. hak in Zukunft an der Missouri Pacific Bahn kein Ausstand stattfirlden solle, bis eine Konferenz zum Ausgleich der Schwierigkeiten mit den Beamten der Bahn stattgefunden habe. Er führt verschiedene Eorrefondenzen an, welche stattgefunden, und sagt, dab kein Versuch von Seiten der ttnightS of Labor gemacht wurde, ine solche Eonfer enz zu veranlassen. Statt dessen, führt Gould fort. Ndurde daS Eigenthum der Compagnie durch eine große Anzahl von Leuten Ihre Orden zerstört. Züge wur. den angehalten, Lokomotiven wurden dienstunfKhig gemacht und dieser Zustand dauert heute noch fort.lgmn immer ein Versuch gemacht wurde, den Betrieb wie der aufzunehmen. Die Direktoren die fer Compagnie hiellen eS daher für ange messen, eine Abschrift erwähnter Corre spondenz Herrn Horie, dem eisten Bice Präsidenten unk General Betrieb Dirks. tot in St. LouiS mit Instruktionen zuzusenden, nichiS unversucht zu lassen, den Verkehr auf der Bahn wieder herzustellen und wurde ihm olle Gemalt in der An gelegenheit zu handeln, übertragen. Ich bin vom Direktorium instnrnt, Sie an ihn zu verweisen und beauftragt hinzuzufügen, daß. solange die Eom pagnie gewaltsam an der Controlle ihres Eigenthums und der Erfüllung ihrer Charterpflichten verhindert ist, irgend welche Unterhandlungen Mit einer gefed' verletzenden Organisation unnütz und unklug sein werden. Herr Gould erinnert an die Proklanatisn deS Gouverneurs Marmaduke und an die darin enthaltene Warnung. Wenn-, fährt Herr Gould fort, dieser Proklamation Gehorsam geleistet wird nnd die früheren Angestellten der Com pagnie davon abstehen, dem Verkehr auch ferner gewaltthätige Hindernisse in den Weg zu legen, dann giebt Ihnen daS Direktorium die Versicherung, da& Sie Herrn Horie willig finden werden, eben so wie es ihm früher gelungen ist, dro hendenden Zioiespllt zu vermeiden, ge rechten Klagen Gehör zu geben und die Ursachen zur Unzufriedenheit zu beseiti gen. Auf Befehl deS Direktoriums Ihr ergebener Jay Gould. Präsident der Missouri Pacific Eisen. bahn Gesellschaft." Auf dieses Schreiben hin schrieb Pow derly nochmals an Jay Gould, und schlug vor, die Angelegenheit einem Comite zu übergeben. Heute Morgen um 11 Uhr sprachen T. W. Powderley und Wm. B. Mc Dewell in der Wohnung Jay Gould'S vor, ojelbjt ttch noä) einige anoere Direktoren der Bahn eingefunden hatten. um vie vttuatlon zu veipreazen. wit Conferenz dauerte bis 1 Uhr, worauf man sich bis zum Abend vertagte. Va etultat war. oa Goulv an Powderly folgendes Schreiben richtete : An T. V. Powderley. G. M. W. Ich werde morgen an Hrie telegraphi ren, daß er bei der Wiederaufnahme des Verkehrs die früher Beschäftigten, ob ttnightS of Labor oder nicht, wieder an stellen könne, ausgenommen Solche. welche am Eigenthum der Bahn sich ver griffen haben. Die während des StrikeS Angestellten sollen nicht wieder entlassen werden. - Wir haben nichts gegen ein SchiedS geeicht einzuwenden, weder jetzt noch in der Zukunft. Ihr ergebener Jay Gould. Prä Daraufhin schickte Pcwderly eine Dr peschean Martin JronS nach St. Louis und erliek eine Aufforderung an die ttnightS of Labor, sofort die Arbeit wie der aufzunehmen. S t. L o u i S, 23. März. 2 U h r 20 Minuten Morgen. Eine Chiffre Depesche traf soeben von Powderly ein, worin derselbe den Strike für beendet erklärte Während deS Tags gelang eS bloß, einen einzigen Frachtzug abzuschicken. ' ES vird mit Bestimmtheit behauptet. dab von ColumbuS, O. BundeStruppen hierhergekommen feien, und daß dieselben ftä irgendwo in der Nähe der Stadt aufhalten. Ver Qabel. BiSmark ist wüthend. Berlin, 23. März. Die letzte große Rede BiSmarckS bildet noch immer das Tagesgespräch. Sein Wortgefecht mi Herrn Richter war von ungewöhnlicher

Heftigkeit. . Letzterer beschuldigte den Kanzler, dak er dahin strebe, bei 3- Wahlsystem zu ändern, um das allgemeine Stimmrecht einzuschränken. Als Richter im Laufe de? Debatte am Freitage dem Kanzler in sarkastischer Weise dankte, daß er dem Lande einen Staatsstreich erspart habe, sprang derselbe im höchsten Grade erregt auf und erklärte, daß er keinen Staatsstreich beabsichtige, jedoch könnte eS sich ereignen, daß Bundes Souvtlüne, wie die Könige von Preußen und Bavern. bedauern würden, viele ihrer Vorrechte aufgegeben zu haben, nachdem der Reichstag sich des ihm ge schenkten Vertrauens unwerth gezeigt habe, und danach streben könnten, diese Vorrechte zurück zu erlangen. Diese Er klärung hat im Reiche ungeheures Auf sehen gemacht und werden Befürchtungen

laut, dak Veränderungen der Eonstitution beabsichtigt würden. DaS .Togblatt- erklärte gestern, dak der Kanzler die Bildung eines zweiten PlrlarnenteS beabsichtige, welches aus Delegaten der Landtage in den Einzelftaaten zusammengesetzt sein solle. Die fe Parlament soll die Macht haben. Fragen zu entscheiden, welche der Geneh migung deS Reichstages nicht bedürfen. Eine Niederlage BiSmarck S. Berlin. 2$. MSrz Per Reichstag verwarf mit 181 gegen 3 Stimmen die Spiritussen - Monopol Vorlage. Die Rechte enthielt sich des Stimmen. Die Kirche ist nicht, frieden. Berlin. 23. März. Die katho lische Presse ist der einstimmigen Ansicht, dak die dem Herrenhaufe de preukifchen Landtages vorliegende Abänderung des ttirchengefedeS ungenügend und für die Kurie nicht annehmbar fei. So lange die Vorschläge nicht wesentlich geändert erden, dürfte eS dem Jijrsten BiSmarck nicht gelingen, die Centrumpartei zu brechen, selbst nicht durch ein direktes Abkommen mit'Rom. Die Zustände in Belgien. B r ü f f e l. 23 MSrz. DieStadt ist in großer Aufregung über fortwährend neu eintreffende Nachrichten über Aufruhr und Gewalt in verschiedenen Theilen des Lande. Die Polizei hat alle Hände voll zu thun, um die Aufrührerischen in Schranken zu halten. Charleroi ist in Belagerungszustand erklärt und zahlreiche Posten sind in der Stadt vertheilt. Niemand darf ohne Erlaubnis die Schildwache yafstren und an die Bewohner erging der Befehl, in in ihren Häusern zu bleiben. Eine Schaar der Aufrührer altackirte die Couchillon Eisenwerke. Sie wurde von den Truppen zurückgeworfen, jedoch erst, nachdem scharf gefeuert worden war. ES verlautet, dak die Mariemont Kohlengrude in Brand gesteckt wurde und dab die Aufrührer die Glaswerke in Pirepirmefe und Moudrin befetzt halten. Der Ausstand dehnt sich bereits bis Namur aus und find Truppen von hier dorthin gesendet worden. B r ü f f e l. 28. März. Depeschen von Charlorei melden, dab der Aufruhr aus' Neue auSgebrochen fei. In Jumet stellten die Aufrührer beim Herannahen der Truppen 200 Frauen an die Front. Trotzdem gaben die Truppen Feuer und viele Frauen wurden verwundet. In Chatelet. Chatelineau, La Louvire, Gilly und Couille find Unruhen auSge brechen. Spaltung im englischen Kabin e t. London, 23. März. Chamberlain hat feine Resignation eingereicht und ist aus dem Kabinet ausgetreten. Damit ist die Spaltung wegen der irischen Frage jedoch noch nicht zu Ende. Odifffttactttatttt. New V o r k. 23. März. Der Dampfer Normandie ist von Havre und .Republic" ' ist von Liverpool ange kommen. Ply mo uth, 23. März. Der Dam-pfer.Lesstng-von New York für Ham bürg bestimmt, ist hier angekommen. Marktpreise. -Seiier. 2 N. 8e ; o. ? roth. 8'. ,. ,.Z weltz s; gelb SZc: gemischt tt. Hafer. Sie. 3 ifc 34; gemischt SO. -9(9 8 gen. 63:. Äll. 111.1)0. Su. 10..'0 UO. Zinsen. tX-li. Schultern. d)6k. Gpetf. Xk. Celten. 7k Schweines-.!,. 7-8. Mehl. Fa l, 3.20 13.40 ane $4.03-14.25: f Itt 13.00-13.10; ftin 12.10-11.. ier. 9-10:; tmCtot llc fjuttcr. ffrtamer 25 3J; air, 14 e; Countt 1013. Sühnt r. ?Xe rervf. Türke,?.. rt,sfl. S.vcx,Nstz. exskl. l.tt-,i.73 er BrU Merrfchaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen. Cigarrenspitzea etc. bei Wm. Mucho, No. 199 Oft Washington Str.

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Deutsche ocal Vcachrichlen. Brandend rg. In Berlin ist' der Spritfabrikant Heising wegen Steuerhintenziehung zu 124,016 M. Geldstrafe verurtheilt worden. Der Buchhalter des Berliner Spediteurvereins, Ernst Schreiber, ist nach Unterschlagung von 10,000M.ver schwunden. Die Fleischerinnung in Forst hat das Fest ihres 600jährigen Bestehens gefeiert. Die blödsinnige Pauline Nicklaus in Deulowitz hat ihren Vater erschlagen. Rentner Ferdinand Pannett in Sommerfeld. Selbstmorde und Unglücksfälle : In Berlin hat sich der ungetreue Kassier einer dortigen Dach-pappe-und Asphaltfabrik, Kaufmann S. erschossen, desgl. der Steinhauer Cornelius von Prenzlau in Lübeck. Er tränkt hat sich der Maschinen Werkmeister Hecht der Strafanstalt Sonnenburg, der Arbeiter Petersen in Prenzlau. In Kliestc w stürzte der Bergmann Bieger in den Förderschacht und brach das Genick ; in Buckowinen kroch der Arbeiter Z. in den Backofen, um eine Erkältung auszuschwitzen und erstickte darin, desgl. in Burow der Arbeiter Tressin von dort. Brandfälle : In Burow bei Menz sind die Anwesen deS Handelsmanns Adolf Lange und des Büdners Dierbach nie dergebrannt ; in Duben im Kreis Luckau wurden 5 Gehöfte ein Raub der Flammen; eine 80 Jahre alte Frau fand in denselben ihren Tod. In Angermünde brannte das Haus des Büdners Stroh' meier nieder. OOrengen f Professor Dr. Berthold Beneke m Königsberg. X Die Wittwe Minuth in Labiau, 102 Jahre alt. Der Post, gehilf? Beyersdorff in Mülhau wurde wegen Unterschlagung verhaftet. ?; a. Gutsbesitzer Krüger in Praustfelde wurde wegen Brandstiftung verhaftet. Ueber das Vermögen des Mühlenbesitzers Sontheim in Kollub ist der Konkurs ekössnet worden. Brandfälle : Durch Schadenfeuer wurden eingeäschert : zu Danzig das Haus des Stellmachermeisters Pauls, Knelpab 45, zu Dt. Eylau das Wohnhaus des Schneidermeisters Grün, zu Abbau Gorzno Wohnhaus des Tischlers Thomas, zu Oberaußmaß das Gehöft des Gastwirths Kneiding, zu Pischitz das Wohnhaus des V!ühlenbesitzers Bluhm, zuKl.'Sanskau die Wohn und Wirthschaftsgebäude desBesitzersGcrh. Koppe, in Krug Schweingrube die Gebäude des Gasthofsbesitzers Jakobus, zu Strasburg das Haus der Wittwe Josef, wobei der Kellner Albert Bölke verbrannte, während ein Lehrling des Konditors Müller durch emen Sprung aus dem dritten Stockwerk einen Beinbruch erlitt, zu Tes fendorf sämmtliche Gebäude des Gutsbe sitzers Lenske, zu Trappenfelde mehrere Wirtschaftsgebäude des Gutsbesitzers Grunau, wobei 30 Stück Rindvieh und 16 Pferde verbrannten (als Brandstifterin wurde die bei Gr. bedienstete Köchin Marie Kosanowski ermittelt und verhaft tet.) Vommern Kaufmann Herman Krosske in Cöslin vurde wegen Betrugs und Wechlelfäl schung verhaftet. Jubiläen : Sein goldenes Bürgerjubiläum feierte zu Demmin der Stadlverordnetenvorsteher Conrad Rudolph, das goldene Amtsjubiläum der Pastor Vogel zu Reinberg und der Pastor Strübing zu Gr.-Zicker, sein 50jähriges Jubiläum als Mitglied der kaufmännischen Corporation der Kaufmann K. F. Schmidt, in Firma Karl F. Siebe zu Stettin; das 25jährige Dienstjubiläum beging der Bürgermeister Knoll zu Grabow. Die Ackerbürger Fr. Gletz'schen Cheleute zu Grelsswald und die Zimmermann Rewitsch 'schen Eheleute zu Stettin feierten ihre goldene Hochzeit. Selbst morde, Unglücks- und Vrandfälle : Zu Cöslin hat sich die Schneiderin Luise Schmidt erhängt und zu Schivelbein er schoß sich der aus Arnhausen hierher ver zogene Müller Ernst Meyer. Verun glückt sind : der Arbeiter Fried. Fiske zu Äarzlin (Sturz vom Baum), der Fuhrmann Haack zu Greifenhagen (Sturz von der Leiter), der auf dem Vulcan" beschäftigte Arbeiter Wil. Brand aus Hofgrund bei Altdamm (ertrunken), der Arbeiter Franz Pergande zu Schwessin (beim' Aushebn eines Stubbens erschlagen), der Seemann Steinfurthaus Stralsund (erfroren),Arbeiter H. Bonnes zu Stuchow (in der Brennerei durch ausströmende Dämpfe verbrüht). A. CATLOß'S Preisliste für Eis für die Saison 1836. Lieferung gegen baar von 200 Pfd. bi 1500 Pfd. iy Cent pro 100 Psö. Lieferung gegen baar 1500 Pso. bis zu einer Wagenladung, I0e per 100 Pfd. Für Familien gegen baar 50 bi 200 Pso , 20c per 100 Pfd. Für Familien gegen baar 16 Pfd. tagl. L0e per Woche. Für Familien gegen baar 20 Pfd. tagl. 4ce per Woche. Für Fawilien gezen baar 2i Pfd. tagl. 60c per Woche. Für Ossi 15 bi 20 Pfd. täglich $1.25 per Woche. Ossi : 460 Nord West Str. IZT Telephon 040.

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