Indiana Tribüne, Volume 9, Number 186, Indianapolis, Marion County, 27 March 1886 — Page 3
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Die Gloöm von Plurs
Eine Doppel'Tlovelle von Ernst P a q n e. (Fortsetzung.) Das Jammern und Flehen des Feig' lings werde ich vernehmen können und das soll mir Ersatz sein für alle Schmacht die sein Weib mir angelhan hat für all die ohnmächtige, .grimme Wuth, die ich hinunterwürgen mußte. Und den Gang hier, der doch zu nichts mehr nütze ist, maa derSatan holen mit ihm noch einmal das ganze vermaledeite Plurs. Für mich gibt es hier in diesem elendesten Winkel der Erde nichts mehr zu thun ; meine Schätze sind gepackt, und ist die Arbeit vollbracht, dann fort weit fort von hier. 9!iemand im Bergell soll den 3!uffo mehr zu sehen bekommen. Anders stände es, wenn sie, die Marie! Ist, noch zu gewinnen wäre ! Doch nein, daran ist nicht zu denken und dann glaube, meine Liebe hat sich wahr und wahrhaftig in den glühendsten Haß verwandelt. Deshalb mag auch nntsammt ihrem inde zugrunde gehen es wird ihr nur ihr Recht geschehen. Nach diesem unheimlichen Selbstgesprach gab Ätusso seinem Körper eine andere Lage und begann kriechend, mit der. Füßen nachhelfend, aufwärts und zutage zu klettern. Bald lag er auf seinem Bette und schlief, und wieder herrschte mit der tiefdunkeln Nacht die unheimliche Stille in den öden ötäumen des Hauses an der Waldecke. Am andern Tage setzten Nuffo und Nicolo das geplante lustige Leben fort. und Manella bekam von nun an ihren V!ann so gut wie gar nicht mehr zu Gesicht. In der Nacht lehrte er heim, wenn sie schon längst zu Bette lag und mit rothgeweinten Augen, bitteres Weh, Zorn und Entrüstung im Herzen, vergebens auf ein Wort von Nicolo hoffte. Am Äkorgen hatte er das Haus bereits Verlassen, wenn sie noch ermattet in leichtem Schlummer lag. Ihr Weh wurde noch dadurch zu einer entsetzlichen, kaum zu ertragenden Pein gesteigert, daß der unwürdige Gatte bei seinem rücksichtZlosen Thun eine Heiterkeit zur Schau trug, die nur eine absichtliche sein konnte. Da bei klagte sie mit keinem Wort, nicht einmal ihr Vater erfuhr, was in ihr, in ihrem Hauswesen vorging. Ohne lautes Murren oder ein verzweifelndes 5!lagcn ertrug Mariella ihr schweres Leid, bckänipfte es sogar mit ihrer ganzen Willenskraft, einzig und allein um des Kindes wegen, dessen Geburt sie entgegen sah. Die acht Tage waren verstrichen und i? in ge Mutter fühlte den Augenblick s ci.iiurg nahe. Es war im Hochi.uv n ie immer saß sie am Abend u :er der offenen Thür des HaustS und der Werkstatt, ruhten Tkya: ten und zugleich die freie frische Luft zu genießen. Da stand plötzlich Ruffo vor ihr. Seit jenem entscheidenden Augenblick vor nun etwa einem Jahre hatte sie ihn nicht mehr gesehen und er ihr auch keine Gelegenheit dazu geboten. Nun tauchte der Gesürchtete unerwartet vor ihren Augen auf und es war, als ob sein Anblick ihr einen Stich verursachte, der zwei Leben tödtlich treffen sollte. Doch mit Gewalt zwang sie sich, ruhig zu sein und zu scheinen, und nur ein Blick stolzer Verachtung traf den bösen Menschen. Dann kehrte sie sich von ihm ab und arbeitete weiter, als ob er nicht vorhanden gewesen wäre. Eine Weile schaute Nuffö sie unbeweglich an er konnte auch in aller Ruhe sein Vorhaben ausführen, ohne eine Störung befürchten zu müffen, denn Nicole wußte er zur Zeit an sicherer Stelle un tergebracht. Auf seinem Antlitz zeigte sich bald glühender Haß, dann Miede: grimme, höhnische Freude, bis es endlich einen trotzig sinstern Ausdruck annahm, wobei die dunkeln Augen in einem unheurt. lichtn Feuer zu leuchten begannen. Endlich hub er an zu reden, rauh und abgerissen : Nun, Manella, bereust du noch immei nicht, jenen Menschen, der weder Herz noch Kopf, weder Kraft noch Muth besitzt, dem Nuffo vorgezogen zu haben WaZ hast du gewonnen, fuhr er lebendb ger fort, als er nach einer Pause sah, daß Mariella keine Miene machte, ihm zu antWorten,, daß sie ihn gar nicht beachten zu Wollen schien, was hast du gewonnen,daß du dem unmännlichen Schwächling dem Herz und deine Liebe zuwandtest ? Deine Liebe, die er weder verdient noch begreift, die er mißachtet mit Füßen tritt, und noch dazu in diesem Augenblick, wo sie ihm das Höchste und Schönste gibt, was sie zu geben vermag, wo sie den Mann ih: rer Wahl auf den Gipfel des Glücks heben will durch ein Kind, das sie ihm g biert. Halt ein, entsetzliche Mensch! riej Mariella außer sich und von ihrem Sitz emporspringend. Ihre Selbstbeherr schung war dahin ; aus solche Worte war sie nicht gefaßt gewesen, sie folterten ihr Herz in nicht zu ertragender Weise und ihre ganze Energie kehrte sich jetzt gegen ihren rücksichtslosen, verhaßten Feind. Das wagst du mir zu sagen ? Du ! fuh, sie immer leidenschaftlicher erregt fort, den flammenden Blick auf Ruffo gerichtet, der sich nicht rührte und durch keine noch so heftige Anklagen erfchüttenr lassen wollte. Ich besaß Nicolos Liebe, er war der meinigen werth, du hast sie mir gestohlen wie ein feiger Dieb nein, wie ein der Hölle entsprungener Teufel ! Du hast ihn ' erniedrigt, daß meine Liebe in Verachtung sich verkehren mußte. Und nun bist du -gekommen, auch mich unglücklich zu machen, durch deinen Hohn nteinen gerechten Zorn zu entflammen, der mich überwältigen mußte der mich darniederwerfen, mich und mein Kino unbarmherzig todten wird ! Weh mir! Weh dir den des Himmels Strafgericht doch noch erreichen wird! Weh! Die unettvartete furchtbare Aufregung hatte die arme Frau in der That über wältigt und mit herzzerreißendem Weh schrei sank sie auf ihren Sitz zurück. Ohne Mitleid, nur mit einem triumphirenden Blick des Haffes, schaute Zlusfo eine ganze Weile auf sie nieder, als ob er sich an ihrem hilflosen Zustande weiden wollte. Endlich sagte er mit einem entsetzlichen eisigen Ton : So. daö bat gewirkt. Nun mag der
andere an die jtteths kommen draucy nun nicht länger mehr zu warten, um ihn hinunterzuführen in meine Schatzkammer, iie ihm zu einem Grabe wcrden soll. Dann schritt der Elende davon, sich nicht im geringsten mehr um die Unglückliche kümmernd. Im ersten Nebenhause klopfte Ruffo an das Fenster, eine Frau zeigte sich und diese sandte er nach der Wohnung Nicolos, in welcher er wie er vorgab im Vor beigehen glaubte Wehrufe vernommen zu baben. Während die Frau geschäftig und
lamentirend zu ihrer jungen Nachbarin lief, schritt Ruffo seinem eigenen Hause in der 'Waldecke zu. Hier saß Nicolo, einen gefüllten Krug und eine ganze Menge Bücher vor sich, die er nach Nuffos Anordnung eifrig studirte, wobei er jedoch nicht vergaß, von Zeit zu Zeit dem Weine zuzusprechen. Wirf das Zeug beiseite, sagte Russe beim Eintreten mit einem Anflug von Ungeduld, ich bin des Wartens müde, denn wer weiß, wie lange es bei deinem Weibe noch dauern wird. Komme da an deinem Hause vorbei und höre die Mariella 'mit andern Weibern lachen. Tu siehst also, daß sie sich über deine scheinbare Vernachlässigung zu trösten weip. Nun, so wollen auch wir es machen wie sie und uns auf unsere Weise amüsiren. Deshalb weg mit dem geschriebenen und gedruckten Plunder und hinab in das alte verwunschene Plurs ! Einen langgcdehnten Freudenlaut ließ Nicolo hören, dann schob er wirklich mit der Hand die Bücher weit von sich und sprang auf. Endlich ! keuchte er mit glühendem Angesicht. So laß uns denn auch keinen Augenblick mehr verlieren, damit ich heimkomme zu der A!ariella. Die vermißt dich nicht! Wirst üb rigens noch frühzeitig genug in deine Galeere zurückkehren, brummte Ruffo, der bereits an der Arbeit war. Wenn ich an deiner Stelle wäre, würde ich mit dem Gelde auf und davon laufen, in die weite weite Welt, wo es lustiger zugeht als in dem armseligen Piuro und dem ganzen Bergell, wo du nicht einmal im Stande sein wirst, dein Geld los zu werden. Das sindet sich wenn ich cs erst einmal habe. Richtig gesprochen und deshalb voran. öluffo hatte währenddem den' Eingang seines Hauses von innen verriegelt und die Verbindungsthüren des Schuppens aufgeschlossen. Nrnr zündete er zwei Laternen an, entnahm dem Schrank, der seinen Schatz enthielt, einen Handkorb, dessen etwaigen Inhalt der geschlossene Deckel barg, und betrat mit seinem Genoffcn den großen Schuppen, in dem noch alles lag und stand, wie beide cs vor nun acht Tagen gelassen hatten. Hier .gab er 3!icolo eine der . Laternen und vor dem geheimnißvollen Eingang in dle Tiefe stehen bleibend, schaute er den andem noch einmal lange tiefernst an und sagte : !)!un noch ein letztes Wort und merke dir es wohl! Unser Weg ist so sicher, als hätte ein Bergmann ihn abgeteuft. Ich fahre zuerst ein, ihn dir zu zeigen.du folgst mir, und aufwärts halten wir es eben so. Dies vergiß ja nicht, wenn dir das Leben lieb ist, hörst du! Unten sinden wir Laternen, Werkzeug, Säcke, sogar Flaschen mit Wein gefüllt, wenn wir den Durst stillen oder, uns Muth trinken wollen. Und nun in Gottes oder beffer in des Satans Namen hinab, daß es ein Ende nimmt. Nicolo empfand in diesem erwartungsvollen Augenblick Wohl mehr wie Furcht; ein Grauen überkam ihn plötzlich wie vor einer unheimlichen und sündigen Gefahr. Die Laterne zitterte in seinen Händen und die Zahne mußte er zusammenbeißen, um sie nicht widereinander schlagen zu lassen. Doch er konnte durfte nicht mehr zurück, denn Ruffo, cer seiuix Zustand wohl bemerken oder doch errathen mochte und bereits in den selt samen Schacht gestiegen war, lachte grell auf und rief höhnisch : Hasenfuß, vor an! Glaubst du, Haufen Goldes ließen sich im Schlafe gewinnen ? Voran, wenn ich dich nicht für eine feige Memme halten, nicht bereuen soll, was ich bereits für dich und dein Weib gethan habe. Voran!' ... Schon war er ' vollends zwischen den Steinen verschwunden dafür drang jetzt aus dem Schlund.,der matte Schein der Laterne hervor und dies benahm der Stelle - in etwa '"idre UnHeimlichkeit. Nicolo flüsterte unwillkürlich ein kurzeö Stoßgebetlein, dann schickte er sich an, seinem muthigern Gefährten zu sol gen. , Zwischen die Steine stiege? mit seiner Laterne hinein, wie sein Vormann sich fortbewegend. Bald mußte er sich auf den Rücken legen, mit den Füßen den nothigen Halt zu gewinnen suchen, um ihn im Nächsten Augenblicke schon wieder aufzugeben und weiter abwärts zu gleiten. ES war in der That ein seltsamer, beängstigender Weg und viel Ausdauer, Zeit und Arbeit mußte es gekostet haben, ibn aufzusinden und fahrbar zu machen. ' Ruffo, der ihn an jeder Stelle, bei jeder seiner Wendungen genau kannte, gewiß schon zahllose Mal passirt hatte, mußte oft innehalten, damit das Licht seiner Laterne dem nur langsam vorankommenden Nicolo als Wegweiser diene. Jetzt war dieser bei der Stelle angelangt, wo das Balkenstück sich zwischen den Steinen angebracht fand, und Vorsicht! schrie Nuffo ihm aus der Tiefe entgegen. Nicolo hörte kaum euf die Warnung, der ganze Weg dünkte ihm fo ungeheuerlich, daß einer einzelnen etwa gefährlichen Stelle keine Beachtung zu schenken vermochte. Nun ging es ein Stück Wegs fast steil in die Tiefe hinab, dann wieder seitwärts und einige Male wurde der Durchlaß zwifchen den Steinen so eng, daß Sttcolo, dem der Angstschweiß das Antlitz netzte, sich mit seinerLaterne kaum durchzuvängen vermochte. ' Doch eigentliche Hinderniffe gab eö nicht. Der alte Schulmeister und sein Sohn ' hatten ' gute Arbeit gemacht! Nach der tiefsten Stelle der verschütteten Stadt mute der Weg leiten, denn er wollte kein Ende nehmen und den armen Nicolo dünkte seine Dauer eine Ewiakeit. Da hörte er unter sich
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einen wilden, lustigen Freudenschrei, zugleich erweiterte sich der Raum zwischen, den Steinen und wenige Augenblicke später stieg Nicolo, im Schweiß gebadet, über einige treppenartig aufgestapelte Steine in einen freien, hohlenartigen Raum. Trink, Kamerad! labe und stärke dich ! dann siet) dich um in meinem unterirdischen Revier ! und hast du Appetit dort in dem Korbe, den ich mitgebracht, befindet sich Proviant. Mit diesen Worten begrüßte Ruffo den Genoffen, der keuchend, wie von Fieberfrost geschüttelt, da stand und den Gebrauch seiner Glieder wie seiner Sinne verloren zu ha ben schien. Die freie Hand machte einen vergeblichen Versuch, die dargereichte Flasche zu erfaffen, da drückte Ruffo sie ihm lachend zwischen die Finger, entnahm der andern Hand die Laterne, welche er neben Nicolo auf den Boden stellte, und begann nun rasch verschiedene Lichter anzuzünden, die hier und da be festigt sein mußten. Die größere Helle, welche bald den 3taum erleuchtete, mußte beruhigend auf Nicolo wirken, denn nun reckte sich sein Körper und beide Hände fuhren mit der Flasche nach dem Munde. Er that einen langen Zug, dann entrang sich ihm ein Laut der Erleichterung uud des Behagens, ein deutliches Zeichen, daß Körper und Geist aus ihrer Starrheit wieder ausgewacht seien, und nun schaute er langsam um sich. Was Nkofo sah und erkannte, wäre wohl geeignet gewesen, ihn in ein abermaliges starres Erschrecken zu versetzen, denn es war ebenso fremdartig wie be ängstigend. Doch grade dadurch bannte es ihn auch wieder und hielt seine Lebensgeister wach. Der freie Raum, in dem er sich befand, den er Anfangs ahnend für eine Höhle gehalten, war nichts anderes als der Ueberrest eines ursprünglich prächtigen und gewiß auch großen Gemaches. Ein Felsblock, riesig wie ein Haus, hatte die Vorderwand theilwejse und Wohl auch die hinter derselben Xic genden Theile des Hauses zertrümmert und bildete nun, wie von Riesenhänden hoch aufgerichtet, eine schiefe Fläche, die dem, was er von dem Wohnraume übrig gelaffen hatte, nun als Schutzwehr, gleichsam als neue Seitenmauer diente. Ein zweites, gleich gewaltiges Felsstück, das erst beim Niederstürzen in der Mitte geborsten sein mußte und doch noch immer zusammenhielt, lag einer Decke gleich auf dem ersten. An der einen Seite wurde dieser Block durch einen Haufen wild übereinander gethürmter kleinerer Felsstücke gehalten durch deren Luken Ä!enschenhände den Weg in diesen Nest eines ehemaligen Palazzos des verschütteten Plurs gesucht und sich auch gebahnt hatten. Was diesem zweiten Felsblock, der sich ebenfalls mächtig emporrichtete, auf der andern Seite als Stütze diente, war nicht zu erkennen, nicht einmal zu errathen, da die Seitenwand des Gemaches, welche er deckte, noch ziemlich unversehrt erschien. Wo die Felssteine es begrenzten, fanden sich allerlei Holzstücke, Glas und Spiegelscherben, sowie zersplitterte Möbeltheile aufgehäuft, wahrscheinlich Trümmer, die bei der furchtbaren Katastrophe umhergeflogen und durch die in dieses Reich der Zerstörung und des Todes eingedrungenen Menschenkinder beiseite geräumt worden waren. Was von den zwei Wänden des Gemaches noch erhalten geblieben, zeigte 3teste kunstvoll geschnitzter Holzvertäfelung mit noch immer, trotz des darauf lagernden hundert jährigen Staubes, glänzender Vergol dung, sodann eine ahnliche noch wohlerhaltene Thür und einzelne Möbel, Sessel von alter, doch schöner Form, deren verblichene Sammetbezüge in Fetzen herabhingen. Der Raum in seiner unregelmäßigen, willkürlichen Form, halb von übereinander gethürmten Felsblöcken, halb von Resten einer ehemals prächtigen menschlichen Wohnung gebildet, bot ein erschreckendes Bild der Zerstörung dar, dessen Grausen noch verstärkt wurde durch den matten Schein der wenigen Laternen und Lichter, welche ihn nur stellenweise erhellten, um dadurch andere Theile in einen um jo unheimlicher wirkenden Schatten zu hüllen. Durch die Ordnung, welche man in ihm hergestellt hatte, trat der Gegensatz zwischen seiner ehemaligen üppigen Wohnlichkeit und seiner graust gen Zertrümmerung noch greller hervor, und die Wirkung mußte auf denjenigen, der ihn zum ersten Mal betrat, eine erschlitternde sein. Nicolo empfand dies in ganzer Mächtigkeit, doch vermochte er nicht .sich dem beängstigenden und entmuthigenden Ein druck hinzugeben, denn die Reden Nuffos fesselten fast gewaltsam seine Aufmcrksamkeit. Dieser hatte sich in einen noch ziemlich wohlerhaltenen Sessel geworfen und die Beine so bequem auf dem vielfach geborstenen Fußboden ausgestreckt, als ob er ein Grandseigneur und bei dem Podesta Von Plurs zu Gaste gewesen wäre. Er weidete sich an dem starren Staunen des Anderen und seine Eitelkeit trug für Augenblicke den Lieg über seinen Haß davon. Das haben wir, mein Bater und. ich, nach Jahre langer Aroeir zu Wege ge bracht, sagte er mit einer stolzen Freude. Lange mußten wir durch das Gestein die Wege suchen, uns oft und vielfach verirren, bis wir endlich hier, an der tiefstgelegenen Stelle von Plurs, mündeten. Endlich ! Doch der Zufall, oder unser Glück meinetwegen der Satan ! lachte er grell auf, hatten uns gut geführt, denn nur von hier aus irar auszuführen, womit mein Vater sich sein ganzes Leben lang beschäftigt, was er geahnt und zu erreichen gehofft hatte. Will dir zugutcrletzt noch eine Freude machen, Nicolo, und . bevor wir an die Arbeit gehen, dir eine Beschreibung der Oertlichkeit liefern und wie es gekomnten wie es mein Vater mir gesagt und erklärt bat. Wir be finden uns hier an dem Kreuzungspunkte der beiden Hauptstraßen von Plurs, auf der einen Ecke stand der Palazzo des reichen Abramo Arocca, auf der anderen der des Podesta, und auf der dritten, doch etwas mehr einwärts in die Straße hinein, der Palazzo der Vertimati oder Werdemanns", wie die in Graubünden die Familie nannten. Es war die allerreichste der reichen Bürger von Plurs, deren fast ein Jeder seinen Palazzo, wie sie ihre stolzen Häuser nannten, hatte ; die Vertimati besaßen ihrer nicht weniger als. drei. Wir sind in den Palazzo des
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ro'a eittgchrochcn, rer ia an einen Oügel lehnte, auf dem das Schloß der eccari.i st.ind. Nun, der Bergsturz hat. das stolze Eastcllo mit seinen vier Tbürmchen in einem 9! zu Trümmern geschlagen und sie den Hngel hinabgcstürzt und fast im selben Augenblick ja, staune nur ! diese Riescnsteindecke über uns auf die Trümmer und die kleinen Felsbrockcn dort gestülpt, gewiß nur einzig und allein, damit wir Beide hier kauern und uns . ausplauderii können ! Ist das nicht lustig, mein braver Nicolo? Bis hierher in die Prunkgemächer des Vrocca gelangte mein Vater, er 'wollte nicht weiter, denn er hatte Furcht. Als er nichts inehr zu fürchten hatte, für immer bei d.m Plursern unter der Erde lag wenn auch just nicht so tief wie ste , da setzte ich die Suche fort und staune nur immer zu ! ich fand den Weg zu dem Podesta und sogar zu den Vertimati, wo sie ein Fest feierten, wo sie beim üppigen Mahl, beim Tanz überrascht wurden von dem Berge, dem wilden Heer der Steine, dis die Hölle gegen sie losgelassen hatte ; wo den schönen Frauen mit ihren nackten Schultern und goldgeschmückten Busen durch den gewaltigen Luftdruck in einem Nu das Lebenslicht aus geblasen wurde, daß sie, ohne ein Ah. nung des Entsetzlichen, in ihrer tollen Freude in den Himmel oder in die Hölle fuhren wenn die Steine sie nicht vorher noch zu Brei zermalniten. Nicolo schauderte. Er hatte sich aus den Boden gekauert und warf verstohlene ,... e c . , t ' elienoilae aus oie reue zwtzcyen den Steinen, durch die er in den entsetzlichen Raum niedergesticgen war und die von der in ihrer Nähe stehenden .Laterne deutlich erkennbar beleuchtet wurde. Wie alle weichherzigen Menschen, war er der Einwirkung des Augenblicks unterivorfen, und die Furcht, welche ihn übermannt hatte und ihn bereuen ließ, dem vermeintlichen Freunde an diesen unheimlich gefährlichen Ort gefolgt m sein, flößte ihm bereits den Gedanken ein, zu fliehen, selbst gegen den Willen Ruffos den Rückweg nach oben zu suchen. Doch schämte er sich, solche, wie ihm dünkte, unmännliche. Zlegung zu verrathen, und unwillkürlich, ohne langes Ueberlegen, fragte er : Werden wir bald an die Arbeit gehen ? Mein Geld möchte ich mir gewinnen. Ruffo stutzte. Eine solche Rede hatte er als Antwort auf seine Mittheilung nicht erwartet, letztere inußte von seinem Ge nossen unbeachtet geblieben sein. Laut lachte er auf, während zuleich ein grimmer Zorn hell in ihm aufloderte und die Lust ihn überkam sein ihm verfallenes Opfer erst noch zu peinigen, bevor er es vernichtete, zu seiner grausamen Lust mit dem Wehrlosen zu spielen wie die Katze mit der Maus. Oho, rief er, bist ja gar ungeduldig, Freund ! Wenn du auch nicht Jahre lang auf die goldenen Schätze zu warten haben wist, wie ich, so braucht deren Gewinnung doch nicht im Fluge zu geschehen. Erst müssen wir uns ausruhen, stärken, haben noch vielerlei mitsammen zu plaudern und die ganze Nacht vor uns. Auch geht es nicht gar so leicht, wie du glaubst, denn der Weg, den wir zurückgelegt haben, ist ein Kinderspiel ge gen den neuen, den wir noch machen müssen. Ah ! ich dachte, wir wären zur Stelle. Noch lange nicht! Hier ist nichts mehr zu suchen, wir haben gut aufgeräumt bis auf die goldenen Nagel, welche die Sammtbezüge der Sessel schmückten. Unser Weg führt durch jene Thür dort, an gefährlichen Stellen vorüber. Dann müssen wir kriechend, durch Schutt und Gerölle, zwischen Balkensplittern und Felsblöcken hindurch, die jeden Augenblick auf uns niederstürzen uns begraben können, in den Palazzo der Vertimati auf der andern Seite der Straße zu gelangen suchen. Denn nur dort ist dein Gold zu holen doch auch die Stelle, wo ich das Grausen und das Fürchten kennen lernte was dir, Hasensuß ! erst recht nicht erspart bleiben wird. (Fortsedunafolgt.) Vorn VuSlavd. Der Wiener Polizei Anzeiger" schreibt: Zerboni, Karl, v., gewesener Redacteur des G'radaus" in Wien, zu Verona gebürtig, rst' wegen Veruntreuung von hundert Gulden zum Nachtheile des bei ihm als Expeditor be schästigt gewesenen Schuhmachergehilfen Josepb Dtatauschek, auszuforschen." Karl von Zerboni di Sposetti, nach dessen Ausforschung derPolizei-Anzeiger"Ver. langen trägt, ist ein bekannter antisemi tischer Agitator, der schon vielfach mit dem Strafgesetz in Conflict gerathen ist. Vor einigen Jahren gründete Zerboni in Wien den Volksfreund", ein antisemitisches Wochenblatt, und gerirte sich eine Zeit lang als der berufenste Vertreter antisemitischer Tendenz. Nach einiger Zeit schied er aus der 3!edaction des ge nannten Blattes und gründete ein neues antisemitisches Wochenblatt, den G'rad aus", den er das Organ der aitifemitischen Parteien Oesterreich" nannte. Es gelang ihm indessen nicht, das Blatt zu irgend welcher Prosperität zu bringen, und in der letzten Zeit wuch fen ihm die Schulden dermaßen über den Kopf, daß er es vorzog, eine Luftver änderung" vorzunehmen und der Stadt Wien den Rücken zu kehren. AI seine Gläubiger immer dringender wurden und ungestüm auf Zahlung bestanden, bestellte er sämmtliche Leute, denen er größere oder kleinere Beträge schuldete, auf den 12. Februar in seine Wohnung, an welchem Tage, wie er sagte, die Begleichung aller Forderungen erfolgen werde. Diese Prolongation war jedoch nur eine Finte, um Zeit zu gewinnen, denn als die Gläubiger am 12. Februar in der Wohnung Zerbonis erschienen, wurde ihnen die Auskunft zu Theil, daß dersel be bereits zwei Tage früher ausgezogen sei ; Zerboni hatte in aller Eile den großten Theil seiner Wohnungs-Einrichtung verkauft und den Rest mit einem Hand Wägelchen nach einem Hause in der Zen tagasse transportiren lassen, wo seine Frau sich einlogirte, während Zerboni selbst sich aus dem Staube machte und nach Ungarn flüchtete. Zur Flucht hatte Zerboni vollste Veranlassung, da ihm seitens des obenerwähnten Matauschek Cau tionsschwindel zur Last gelegt wird.
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Eisenbahn -Zelt -Tabelle. Nnkunst und Abgang der Eisenbahnzüge in Indianapolis, an und nscb Sonn tag, den 3. Januar 1866. Itffnsondille, adisou und IudiovapolU Liseniakn. Abgang: ud x tilg 3 .15 Bai 1 ad ee 8.15 1 Ankunft: ZndKUadNail. 35 )nftf ttetr Uaie 44 Km Sd 5ad ail 3.10 9tm I X 1 8c stj. ti)a Rlinfc V tg . 6.45 !St5 Z tag 13.45 K Laudaliu Lme. all Trat 7.34 3m Sag 9p, p.... 13.U) Xm(ftttMfil. 4.' N vaeifie r 11X0 Wkfternail...:U'0N Schnell! all nd e ... rag rxnß.... orrreß Schnell,...... 3, t'J 0 3ZM 443 K3 lf IX 335 B httvkland, Tolnmbns, Cincinnari unt 3 cd t. vapoli Sistnbahn (See Line. ) KBBtr 3. lO'B I Ct 2 f i tSg 3 40 v nderfo Se... 10.10 Cm tctonftClti. 10.05 Bm RV4- t.... 7 10 Km J5 Vofhen lZ.50 N iö nderfo e 11 39tsi JckStLSzl 3r V cm . UJiRm Vrightdood Dtdifion, C. E. E.und Z. sang täglich. 4.1 ovm. 10.10 C lUSfcm ' .. .. ZOO m ' tägltch. 3.dO N 6 40 Kb Ulglich. 140 3a luucai 1131 B l&lKm IMM lich. AM Um tSeltch. 7, m raguch .loRa Tweisnatt, Zndianapolit, St. Linif n. Clictot mir ..(. ri : it tiin iCBG&oa. uinasau ajicifwa. KiLuilv.F L. 4.noCm Cinctnnatt SLce 11 33 83m C.8s xe 3ddm Eine, cc 6.40 9ltn Indian, . 18 Ul u'Dtucam. 11 A ! EtUn r. .. 13 43KO cm g täglich u 45 Chicago Division. ? K url Ot. 7.1ÜSm hieag, UaU p.:3.10 9tm Ukfiern 6s 5.10 51a Ctj S täglich rc 11.11 5! Ehie ou . auch .. i kiatm acc..)i it ca EL .1 pt.. . Ein! cc. t.;oK VUtdurg, k-ineinnati Sc et. Louis Ziseniäh V V2 5? Ci töglich 4 33 B D ckE i auge nemmcn6cnnt.lt 0 Cot ccauig. eonntac 4.00 VVV r tkgiich h.. 4 5m Captm l' ail tl 40Sm ich ee au. ,nom Sonnt. D. 3z ?t P iS id V r täglich U.43 B E 8) z u. icnnil .... UUftw v t tael'ch 10.30 Wftrn Mail... 9.4 Chtrags Keule sia Kokomo. hieaSEchn,2 l Jnd'3 Lo. isfi Ug 11.15 0 I Schn,ll,ua... 4.UQ Ca Eitcafioöntci.ll.uu d i Jndx!' Lou. I krxrez 33 BU Sabash, et. Loai & Pacific. Detid Ehie Mail 7.15 Cm !i rta .MB 4 X I 2.15 s Ehi ich i e 7.10 b vhffk u a an . Zcl tX3(..:l(3 Det u Ud Matt. 6 13 ftt Mich. Sit, und go.t ibane.. LtOB Tklrr Tvld ir ll-u äj ZndianapsN und Vineennes kljekbad all ckairo i 7.15 Bs , Otnctnii CcclO 43 B tj;ittn See . .4ZIailK kair,. I Twewctti,4)aMlUooS?Zndianceliisised4. 3nbp 5i I .0ttm En,rIoillUk 30 Kn 3 all. it 3 Cm Jnd, CM&itUlu 4 4 incinnfttt cc JOU St won,rv:ut o.juvm .ntrli u t. ü.liO. Km EtnD.I.a.V Zudiana, Sbomtcgton bVeftern kisdah. lil.. 7b B nK Tkl J L re . OXk St S (fr. 12 IW eu rt S tftgtb.5u bb Oeftliche Dffll.IlaU....4.10tn kagl. r,,.... 9uu5 tlantik E x ... vsm , after S Cx, 1 raalich 4 : Eine sx,e Vi 43 Km I Atlantik in. 46 I e;P"B Division. Pacific rxreZ... 7 X&m fl3 i 30 Sehern rx .... 4 X Ssdianapolis und St. Lents visenbah. Tag ixkiz, täglich .. 7.2'. Bm oft St L 5. t) u Ct fc ! täglich u cc. 10.65 y fi i tfig CC 3.(3 B Local Pafi,ng,r.1v fa Dal tlgl. 6J6R Jndia,xoli K( 3.35X Limt Erv tgl... 3X.' rn LouiZdille,New Mbanh Sc Chicago. rii.Li4. khicago 9ctgl..l2.i0!ai Konen itec 4 4ia h ity Ehirag. l Tlaxl 11.1551m Eh'cago ?r. tgl.. aaüD ono c lüxüCJ ttch. Ua Echie. X ll. 3.408 Jndtanapolit, Decatur & Spriagfield. Die Peo Mail. 8ABm I chnkllzug r.. 3 509 lxenlciuma 8ic I IRonitiua Ire tat aua Sonnt. 6 0 b l aula Sonnt.. . 8 lila SchRCUlUS t C . ..1U A Roti 3 30ft Züge mit r e, Lehnstffkl-Ear mit , Schlaf age mk v, Parier. E. Cin'ti, Hamilton & Dayton Bahn. kS"TSglich dreiZüge nach und von Cineinnsti, und allen Ortschaste Nördlich, südlich u. Oeftllch. Puuktliche Verbindung mit alle Züge nach Dayton, Tolodo, Detroit &z Öofflnaw. Wegen Snlfttnft cnb Villet tsttlt 5 sich an Den Agenten, Ecke Jllivoi Straße n Kentncky Lvenne der Union Depot. Sa. 6Ut5sc,!9 9 . 3. 4?. arz?d, Ngt. OHIO INDIANA MICHIGAfl THE BUSINESS MAN TTIicn he travcls vanta to qnlck, ir&afc to I comfortable, wanti to arrlve rt TirrtfnÜoa n tim, in f&ct, wanta a strletly tuteu Irin und rstnfiPnTlPntl7 t&Vfl Ihm tctnrdr i t 'K www W w mmm Wubash Route, feeling: thfitlie 1 aure o liis cniragemeDta &ad continue to procpr beLappy. THE TOURIST ITas lang elnee chonen th Tr&baih t thB tarorite routeto all t he rummer resortaof tk9 East, North and West, and Winter Ueaoru cl tlie South . aa the Company haa t or rears . vidcd better accommodAtioni and xnoro tractiong thon any of lts competitora for ti c'assof traxel. Tonrist Ticketa can bo bad at 1 oduced rate at all principal olUoet t Company. THE FABMEB In scorch of a nervr bomf.-rberö lts eas i eure better returns for hlslibor, thould v ineraber that tlie Wabaab ia tha noil Om4 route to Arkaasaa, Texas, Kansaa. Kabraafca, and all pointa South. West, and Jforthwtt, and that round-trip land-axplorera tUkota etvery lowrates are always on aale a tbm
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