Indiana Tribüne, Volume 9, Number 185, Indianapolis, Marion County, 26 March 1886 — Page 3

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Die Glocken von Plurs.

Sine DoPPel'Nodelle von S r n st P a I q u e. ' (Fortsetzung.) Die Gegend des Bergeller Thals am Monte Conto hatte sich aber seit Anno 1767 ganz gewaltig verändert. Auf dem weiten Schutt- und Trümmerfelde war ein mächtiger Kastanienwald emporgewachsen und auf der Stelle, wo früher ein kleiner See sich gebildet, standen die ärmlichen Hütten unseres Piuro. Es dauerte lange, bis mein Vater sich nach seinen alten Papieren zurecht gefunden hatte, dann siedelte er sich in der Waldecke an. Und hat er den Weg nach dem Der schütteten Plurs und seinen Schätzen gefunden ? fragte Nicolo mit gieriger Hast, als Nuffo in seinem Bericht eine wohl berechnete Pause eintreten ließ. Da rief Nuffo, von seinem Sitze emporspringend: Genug für heute ! Morgen sollst du mehr und das Wichtigste erfahren, jetzt wollen wir nach Castasegna gehen, über der Grenze gibt es bessere Speisen, als in dem elenden Prosto oder in Villa Chiavenna. Komm! Kein Bitten Nicolos half, er brachte kein Wort mehr aus seinem Gefährten, dem er nun mit Leib und Seele angehör te, heraus. ?iur mit einem Seufzi? gedachte er der daheim seiner harrenden Mariella, dann schüttelte er diesen ihn peinigenden Gedanken ab, indem er sich sagte: Nun darf und muß ich ihm folgen, denn es ist zu ihrem Glück, und gewiß wird sie mir einstens nicht allein vereden, sondern auch danken dafür, daß lch uns gegen ihren Willen, doch auf ehrliche Art bereicherte. Dann folgte er Nuffo. Wiederum war es spät in der Nacht. als NUolo heimkehrte, doch diesmal fand er sein armes Weib' nicht seiner harrend. Nkariella hatte sich zur Nuhe gelegt und kein Wort des Tadels, doch auch kein Gruß wurde ihm. Sie hatte sich in ihr trauriges Schicksal, das sie unabänderlich wäbnte. eraeben und wollte Wohl auch zcde Aufregung vermel den. 3!icolo hütete sicb, sie zum Neden zu veranlassen ; ohne ein Wort an Mariella zu richten, ging er zu Bette stand er am andern Morgen auf und verließ aber mal das Haus. Der . Bruch zwischen den Gatten war erfolgt und von beiden Selten scheinbar stillschweigend zugestan den worden, wenn auch die Liebe ihre Herzen noch nicht gänzlich verlassen, son dern sich in deren geheimste Winkel zurückgezogen haben mochte. Nicolo brach te den Tag imHauseÄluffosan derWald ecke und den Abend, die halbe Nacht mit ihm in den Osterias und Herbergen der Umgegend zu. So war es und so blieb es Tag ein, Tag aus, bis die Katastrophe erfolgte, für den schuldigen wie für den unschuldig leidenden Theil schlimmer,als ersterer es geabntund letztereres gefurcht tet hatte. Bei einem der Besuche, die Nicolo dem Nuffo abstattete und die in der Regel stets mit dem gefüllten Weinkruz begannen, um Leib und Seele zu stärken und für die Arbeit vorzubereiten, wie Nuffo lachend meinte, gab dieser endlich den Bltten Nicolos um weitere Eröffnungen über die Schätze der. versunkenen Stadt nach. Er führte seinen Genossen nach dem großen Schuppen, der an das Haus stleß und schon zu Zeiten von Nuffos Va ter stets verschlossen gewesen war. Durch die Schlafkammer gelangten sie in dessen Inneres, das aus den ersten Blick nichts allzu Befremdendes dem Auge des Ae schauers bot. Nur an der Wand einer der Längseiten türmte sich ein gewaltiger Haufe Erde auf, der schon lange dort liegen mußte, denn er war mit Moos und schmutzig graugrünen Flechten überzogen. Auch einige Felsblöcke sah man dort, neben denen allerlei Geräthe: - Hacken, Schaufeln und schwere Eisenstangen, auf einem Haufen am Boden lagen, der im übrigen glatt wie der einer Tenne war.' Ein einziges kleines und sichtlich gut verwahrteS Fensterchen befand sich in der Höhe des Schuppens, dort, wo die Steinblocke lagen, und erhellte diese Stelle in etwas, während in den übrigen Theilen des ötaumes nur eine matte Dämmerung' herrschte. Nuffo bedeutete Nicolo, sich auf einen der Steine niederzulassen, dann setzte er sich neben ihn und zog ein Papier aus der Tasche, das er mehrfach entfaltete. Dasselbe enthielt zwei kleine, alte Kupferstiche, die Stadt Plurs vor und nach der Katastrophe darstellend, doch darun ter befanden sich, in rother Tinte ausgeführt, allerlei Linien, geometrischen Fi guren ahnlich, die sich durchkreuzten und an ihren Enden, in ihren Ecken wieder mit Zahlen und Zeichen in schwarzer Arbe versehen waren. Schau her! sagte er zu Nicolo, der den Kopf neugierig nach der seltsamen Zeichnung hinreckte. Dies ist das alte Plurs mit den Palazzos seiner reichen Bewohner, seinen Kirchen und seinem festen Castello, und hier die Aufnahme des jetzigen Thalgeländes mit der genauen Bezeichnung derjenigen Stellen, unter denen sich die Kirchen und Wohnstätten der reichen Plurser befanden. Mein Vater, in derlei Arbeiten bewandert, fertigte diesen geometrischen Plan, dann baute er sich hier in der Waldecke sein GeHöft, genau über der Stelle, wo der Pa lazzo des Podesta so wieder des Abramo Vrocca und auch die Casa der Verti mati, der reichsten Familie von Plurs, gestanden haben. Dann' ging er an die Arbeit. Und er drang in einen solchen Pa lazzo ein fand und hob dessen Schälze 'i rief Nicolo, dessen Aufregung ihm kaum gestattete, den andern ausreden zu lassen. .Nuffo hatte sich erhoben, eine Schaufel genommen und begann nun rasch und ge wandt an einer Stelle des Bodens die sorgsam geebnete Erde wegzuschaffelt.' Dabei sagte er : Du, sollst sehen, was er erreichte, wohin er gedrungen ist und auch was er gefunden hat. Nach überraschend kurzer Zeit war durch das Arbeiten NuffoS eine ziemlich große Vertiefung im Boden entstanden ; die Erde war äußerst trocken und locker, dieS sab man an den Staubwolken, die ' durch daö Schaufeln aufwirbelten', auch

mußte Nusso die Stelle genau kennen uns jeder Spatenstich seine volle Schuldigkeit thun. Nun kam ein Dielenboden' zum Vorschein, den der Bursche sorgsam von aller Erde befreite, dann mit Leichtigkeit emporhob. Schau her! sagte er wiederum, doch nun mit einem triumphirendcn Lächeln, zu ?!icolo, dabei auf die Stelle unter dem Dielenstück deutend. Tort waren mehrere übereinandergeworfene Felsblöcke sichtbar geworden, die zum Theil noch unter dem Boden verborgen lagen, zwischen denen sich ein freier Raum befand, groß genug, um einem Menschen bequemen Durchlaß zu gewähren. Die Oeffnung war thcilweise eine künstliche, denn deutlich sah man noch die Spuren von Sprengungen, wie auch von dem Meißel, der die scharfen Kanten entfernt hatte, um den Eingang in die unterirdischen Zlegionen so bequem als dies nur anging, zu gestalten. Mit weit aufgerissenen Augen starrte 9!icolo in den zackigen Schlund, der ihn zwischen den Steinen tiesschwarz angähnte und in eine fremde, geheimnißvolle Welt unter der Erde führen mußte. . Laß uns hinunter, flüsterte er jetzt Nuffo mit keuchender Stimme zu, ohne das Auge von der Oeffnung abzuwen den. Ich will wiffen, wie es dort unten aussieht will auch von ihrem Golde' haben ! Mit Blicken verächtlichen Hasses schaute Nuffo eine ganze Weile auf sein Ovfer, sich an dessen Gier weidend. Endlich sagte er scheinbar gelassen : Heute nicht, es ist für ein ander Mal. Erst will ich dir zeigen, was ich von dort unten beraufgeholt babe, das wird dir Muth machen ! Und Muth brauchst du, willst du dich dort umsehen. Ich fand eine ganze Gesellschaft Todter Erstickter, Äiännlein und Weib lein in den kostbarsten Kleidern, von deren Leichen ich die Schmuckstücke nahm, die sie nicht mehr nöthig hatten. Doch mußte ich die Kost barkeiten in ihrer Asche zusammensuchen, da sie bei meiner Berührung, einer nach dem andern haha, eS war ein grausiglustiges Schauspiel ! m Staub zer sielen. Nicolo fröstelte. Jetzt mußte er sein Auge von der unheimlichen Stelle abwenden. Da lachte Nuffo nochmals höhnisck' auf und sagke : - Komm, ich werde dir schon den rechten Muth einzuflößen wissen. Schauen sollst du vorerst, dann trinken, das ist lustig und ungefährlich. Nun führte er Nicolo wieder in die vordere Stube zurück. Hier stand ein alter schwerer Schrank von massivem gedunkelten Eichenholz, den schloß öluffo auf und entnahm ihm einen Sack, der etwa zu einem Drittel mit verschiedenen und sichtlich schweren Ge genständen gefüllt sein mußte. Ohne viel Umstände warf er ihn auf den breiten Tisch, dann ging er mit dem Krug hinaus, diesen neu zu füllen. Nachdem er selbst einen herzhaften Zug gethan,den andern genöthigt, . ebenfalls, und tüchtig zu trinken, zog er vorerst einen kleinen. Kasten aus dem Sack und schüttete hierauf. dessen übrigen Inhalt behutsam auf der Tischplatte aus. Es waren lauter sorgsam verpackte und gesiegelte Geldrollen, mit großer "und kleinern Münzen gefüllt. Sich her! sgte er zu Nicölo, der vor Staunen und gieriger Freude wie betäubt, regungslos auf seinem Schemel saß. Sieh her, diese Rollen enthal ten Species- und Kronenthaler, die kleinern Lire, doch meistens Silberzwanziger, im ganzen etwa für zehntausend Lire, eine gane Tracht Silber ! Doch nun kommt dle Hauptsache ! Mit diesen Wor ten öffnete er den Kasten und schob ihn dicht vor Nicolo hin, damit dieser bequem, ohne seine Stellung verändern zu müssen, hineinschauen könne. Drinnen lagen verschiedene kleinere und größere gewöhnliche Holzschachteln und wiederum eine ziemliche Anzahl kleinerer Geldrollen. Eine derselben hervorziehend, fuhr Nuffo fort : Hier hast du Ducaten,echte vollwichtige Kaiserducaten es mag wohl gut und gern die Hälfte mehr sein als das plumpe Silber dort. Die Schachteln sind gefüllt mit Kleinodien seltener Art, wie ich ein solches deiner Frau an-' bot, als ich um sie freite und . sie dich haha ! mir vorzog. ES war ein kostbares Stück, das ich einer der Leichen dort unten von ihrem Aschenhalse abzog, und hätte sich auf den braunen Schultern der Mariella gewiß nicht übel ausgenommen. He, meinst du nicht auch ? Dann steckt in einem der ärmlichen Behälter noch eine Menge Papier. Es wird so alles in allem die Summe von sünfzigtausend Lire ausmachen. Hast du nun genug geschaut ? Fünfzig tausend Lire ! : Das war alles, was Nicolo hervorzustammeln wußte. " Fünfzigtausend Lire, antwortete uf. so bestätigend, und doch nicht genug. Es müssen ihrer no. sünfzigtausend herbei ! Damit könntest du ja wie ein Graf leben! Und du ? Ich muß als dein Freund doch auch für dich sorgen. Deshalb hör' an. Unten liegt des Geldes noch viel viel mehc, als wir beide heben können. Doch müssen dazu' Steine weggeräumt werden, was nicht leicht und auch just nicht ungefährlich sein wird. Ich allein hätt's nimmer zuwege gebracht, darum sollst du mir helfen, und den Schatz theilen wir. So führe mich hinab ! Laß uns an die Arbeit gehen, kann's nimmer abwarten. Haha! Dazu ist's noch zu früh, ;ähme nur noch eine Weile deinen Eiser. - Weshalb ? Hast mir ja schon alles verrathen ! . , Du glaubst ? sprach Nuffo langsam mit schneidendem Tone, wobei für einen Augenblick der grimme Haß, der ihn gegen seinen glücklichern . Neiibuhl erfüllte, aus seinen Augen blitzte. Dann fubr er, seine Stimme zu einem unHeim lich klingenden Flüstern dämpfend, fort : Könntest dich irren. Erst mußt du dich in Gedanken an das Grauens an den entschlichen Anblick gewöhnen, der dich unten erwartet. In den Naumen, die wie dnrch ein Wunder und doch wieder auf ganz natürliche Weise bei der furchtbaren Katastrophe theilweise erhalten blie ben, muß ein Fest, vielleicht eine Hochzeit, stattaefunden haben : die Gäste müs-

sen mitten in ilpm Freudentrudel' bUrcy den Tod überrascht worden sein. Ich fand eine Gruppe derselben, und glaube mir, bevor ich darüber zu lachen im Stande war, sträubten sich mir die Haare empor vor Entsetzen. Das üppig schöne Weib, von dessen entblöstem Busen ich ene goldene Kette nahm, muß während eines lustigen Lachens dahin vielleicht zur Hölle gefahren sein, denn die aschfahlen Züge schienen den Tod zu höhnen, der ihr in einem Athemzug das Lebenslicht ausblies. Damals, als ich zum ersten A!ale sie sah, da graute mir, hatte nicht den Muth, die Hand nach ihren blitzenden Kleinodien auszustrekken, und schaudernd floh ich nach oben, in freier Luft wieder athmen zu können. Dann aber, als ich mein Auge,. mein Herz an das Grauen gewöhnt hatte, als bei meiner ersten zaghaften Berührung die ganze Gestalt zu emem Aschen- und Knochenhäuflein wurde als der starre freche Blick der großen Augen nicht mehr auf mir ruhte, da da lachte ich mich und meine Dummheit aus. Du wirst es leichter haben, die schwerste Arbeit hab ich für dich gethan, indem ich das Grauen erprobte und seine Nichtigkeit erkennen lernte. Du hast dich nur an den Gedanken zu gewöhnen; der erste Anblick allein kann dich erschrecken, dann ist's vorüber und mit beiden Händen wirst du in dem Staub und der Asche wühlen, um aus ihnen und den Knochenresten deine goldenen Schätze herauszusu schen. Nuffo hatte sich wohl vergessen, von der Erinnerung hinreißen lassen und er emPfand nun selber die Wirkung seinergrausigen Schilderung. Mit heftigen Schrit ten durchmaß er den Raum und eine lan ge Pause entstand. Endlich ermannte sich Nicolo. Nun und warum soll dies nicht jetzt geschehen können ? Ich habe keine Furcht. So sagte er mit einem Tone, der nicht ganz dem zweiten Theil seiner Rede entsprach. Da fuhr Nuffo auf, und als ob die Stimme des verhaßten Feindes ihn wieder vollends sich selber zurückgegeben hätte, rief er in seiner frühem überlegenen Weise : Zwei Gründe habe ich dafür den einen nannte ich dir, für dich ist er wichtig, der zweite ist es für mich. Urtheile selbst. Deinem Weibe, das miß haßt oder doch falsch beurtheilt, muß und will ich den Beweis liefern, daß sie mir schweres Unrecht thut, daß ich ihr Freund und nicht ihr Feind bin. Dies wird auch dich trösten, deinen Muth beleben, selbst gegen ihren Willen nach dem meinigen zu handeln. An dem Tage, wo dir ein Kind geboren wird, nehme ich dich mit hinab in mein unterirdisches Neich der Todten und des Goldes. Mit einem Schatz, der dich und all die deinigen bis an das Ende eurer Tage glücklich machen wird, sollst du mein Haus verlassen und ihn deinem Neugeborenen und der Mutter, gleichsam als Geburtsund Taufpfennig darbringen können. Dann wird die Mariell dich um Verzeihung bitten, daß sie dich beargwöhnt hat, mit die zankte, weil du die Arbeit verließest, um mit mir, dem armen, verkannten Nuffo umzugehen, dem sie dann gewiß auch noch Abbitte leisten wird denn ein gutes Herz hat sie, die Mariellä, und das Necht geht ihr über alles. Bist ein prächtiger Kerl und ich muß dir um den Hals fallen! rief Nicolo mit einem Jubel, der nur zu laut für die Begeisterung sprach, welche die Wo? te des Arglistigen in dem schwachen, weichherzigen Aienschen entfacht hatten. Auch er war aufgesprungen und hatte den Nuffo umarmt, der diesen Freundschaftsbeweis mit grinsendem Lächeln und einem Judaskuß erwiderte. Noch sagte Nicolo in gleicher Weise : Nun mache mit mir, was du willst, ich folge dir blindlings es gilt ja hauptsächlich ihr Glück. Ais wann wird der längst erwartete Zeitpunkt eintreten ? In kürzester Frist, vielleicht schon in acbt Taen. Gut, so bleiben wir für diese Zeit beisammen. Es ist dies in? Grunde eine Nothwendigkeit, denn ich kenne dich, du bist zu gutmüthig. Trotzdem du mir einen schweren Eid abgelegt hast, über das, was zwischen uns verhandelt wurde, zu schweigen, könntest du es wenn auch just nicht verrathen, doch durch dein Thun und zweideutiges Zkeden errathen lassen, und dem muß ich vorbeugen. Hier hast du noch eine Handvoll Silbergeld, damit es draußen nicht aussieht,als zahlte ich allein, was wir vertrinken und verjubeln. .Und nun hinaus, wo es den besten Wein die lustige Gesellschaft gibt, uns die Zeit bis zu dem wichtigen Augenblick so rasch und so gut als möglich zu vertreiben und zugleich die rechte Courage dafür zu finden. Ohne nur irgend nachzudenken, hatte Nicolo in der Freude seines Herzens das Geld, welches Nuffo vor ihn auf den Tisch gelegt, eingesteckt. Dann barg letzterer seinen Schatz wieder indem Schrank und beide verließen das Haus, zu thun wie sie gesagt: die Zeit bis zur Geburt des Kindes nützlich todtzuschlagen. Nacht war es, als sie heimkehrten. An der Waldecke trennten sie sich mit einem Auf morgen, Kaiaerad !" ' und Nuffo tritt in sein einsames Haus, dessen Thür er hinter sich sorgfältig verschließt. ' Das tiefe Dunkele der Näume steht im Einklang mit der Grabesstille, die in ihnen herrscht. Doch Nuffo sicht dies nicht an, er ist längst an die UnHeimlichkeiten des Ortes gewöhnt. Eine Oellampe zündet er an, dann eine Laterne und mit beiden geht er nach dem öden Schuppen.' Die Lampe stellt er neben der Einfahrt in die Tiefe auf den Boden nieder, damit sie das Gelaß erhelle, und mit der Laterne steigt er in den seltsamen Schacht zwi schen den Steinblöcken. Abwärts, dann zur Seite, nun wieder nach einer andern Richtung hin, führt der bald enge, bald breitere, zackige Schlund doch immer tiefer in die Erde hinein, meistens zwischen übereinandergethürmten schweren Fels steinen hindurch, deren scharfe Ecken und Kanten sorgsam abgehauen und geglättet sind, damit der Niederfahrende sich nicht verletze. Doch auch Schuttmassen durchbricht der Weg, deren Wände ebenfalls eine künstliche Festigkeit erhalten haben Jetzt ist Nuffo bei emer Stelle angelangt, wo die Felsblöcke weiter auseinander lie aen. wodurch der Schacht eine etwas grö-.

Nere Brette erlangt yat, wayrenv er nun f.lst senkrecht in die Tiefe führt. Hiermacht er Halt. Fast immer auf dem Rücken liegend und rutschend sich fortbewcgend, ist er bis hierher gelangt, nun vermag er den Kopf und auch den Obertvrper emporzuheben. Etiva zwei Fuß über ihm findet sich eine eichene Strebe zwischen den Steinen, welche die Seite des Cchlundes bilden, angebracht. Diese schaut 3!uffo prüfend sich an und betastete sie dann vorsichtig mit der Hand von allen Seiten. Das Balkenstuck hält den obern Stein, ein aewaltiaer ftelsblock.

der wohl lose oder doch nicht allzu fest ! zwischen km übrigen Blöcken liegen muß. ! Nun fahrt Nuffo's Hand jäh von dem Holz zurück und ein Schrecken malt sich . in seinen Zügen, der aber bald in ein j höhnisches Grinsen übergeht. Zugleich : murmelt er: I Alle Teufel, es war Zeit, daß ich nach der Stütze sab, sie ist wäbrend der abre alt und morsch geworden und es wird nur eines tüchtigen Stoßes mit dem Fuße bedürfen, um sie aus ihrer Lage, den Stein zum Sturze zu bringen und die Falle zu schließen. 9!achzuhelfen brauche ich nicht, und das ist gut es wäre auch zu gefährlich. Nun bleibt er eine Weile unbeweglich liegen, den finstern Blick sinnend in die ihn angähnende schwarzdunkle Tiefe zu seinen Füßen gerichtet. Endlich werden seine Gedanken wieder zu Worten und leise, abgerissen spricht ei vor sich hin : Hätte im Grunde nicht nöthig, den Gang zu zerstören, denn ist der Felsblock einmal gefallen, hat er den Schlund verstopft, so werden keine Ä!enschenkräfte ihn wegzuschaffen vermögen, und dann ist's vorbei mit den Fahrten in das altl Plurs. Ich brauchte unten nur die Laternen zu löschen, dann fände er den Ztückweg nimmer oder die Thür hinter ihm zuzuschlagen, deren Schloß noch immer stark und fest ist. Doch nein ! Die Thür könnte er sprengen und den Rückweg dennoch eZinden. Ein Schlag mit der Brechstange wäre sicherer und . das Ziel erreicht. Nein, nein! Das wäre Mord. Der Stein mag die Arbeit unblutig vollbrin aen und ich behalte ein reines Gewissen. Auch wird meine Freude um so größer fein, wenn ich ihn hier, so nahe dem Leben, in das Reich des Todes zurückstoke. (Fortsetzung folgt.) 3n der P r esvyterlanerKirche zuLebanon, O., hängt eine Älocke, welche bedeutend älter, als die Verein. Staaten, und wohl die einzige ihrer Art in unserem Lande ist. Dieselbe wurde ,u Malaga, Spanien, im Jahre 1632 gegossen und verrichtete lange in Spanien ihren Dienst. Während der politischen Unruhen, welche daselbst in den Jahren 1835 37 herrschten, hob die damalige spanische Regierung alle Klöster auf und consiscirte deren Eigenthum. Etwa hundert Klosterglocken, darunter uch die vorliegende, wurden nach New gork geschickt und dort öffentlich versteigert. Stöbert Knox, zu jener Zeit ein hervorragender Kaufmann in Lebanon, kam nach New Jork und kaufte für seine Kirche ebenfalls ein Exemplar. Die Gemeinde ist nicht wenig stolz auf dieses ehrwürdige Möbel, das übrigens schon ganz erheblich vom Zahn der Zeit" geUtten bat. Rochkstkr Lampen, Elkltrischc Lampen. Ausverkauf von Feiertags Waaarm unterm Einkaufspreise. el und Gasolin. ET Telephon 707. F. P. Smith & Co., No. 30 und 32 Nord Jllinvi, Str. 'Lkartsr 0ak" KLU KL 8! mit schönen Ofenthüren. Kommt und seht sie ! KesO -lZöföM aller Sorten! zu den Niedrigste Preisen bei iM w er KHHETf 62 Oft Washington Str. Geoi-g Meyer's $MUzs&4enQ Zlo. 14K Mrslkia Ar,, j Händler in Allen Sorten Mebl u. Futter. ' Hr dle beste Qualltat ,u den niedngften Preisen. ! .?lover-,Heu ein Epezialität. . , ET" Telephon 1003. IndianaTrust & Safe Deposit Co., No. 49 Ost Washington Str., Besitzer don Wertbpapiere u. s K., werden e besonders dorlheilhast finden, dieselbe zur sicheren Aufbewahrung und nur unter ihrer eigenen Controlle und persönlichem Zutritt zu depouireni sicheren Depositengewölbe. 1

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