Indiana Tribüne, Volume 9, Number 184, Indianapolis, Marion County, 25 March 1886 — Page 3

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153 iitL J y"'' jjf - vM-W Brust thES

Die Gloösn von Plurs

Eine Doppel'Novelle von S r n fi P a q u e. (Fortstdung.) Siussö yalie millierroette .eme Usammenkünfte bald nach Santa Croce, bald ,:ach dem nahen Prosto in die dortigen Zsterias verlegt. Dort ging cö nun überaus lustig zu, stets auf Kosten Ruffo's, und bald war Nicolo einer der lustigsten der Gesellschaft, die, zu Ehren cer Burschen von Piuro sei es gesagt, stets kleiner wurde. Nuffo nöthigte den lieben Jugendfreund, den wackern Icicolo, o nannte er ihn, stets mit lhm anzuitoßen, zu trinken, und endlich waren es die beiden, welche noch da saßen, lachten und tranken, indeß die andern längst den Heimweg angetreten hatten. Nun zogen Nusso und 9!icolo allein nach Hause, und auf diesen nächtlichen Wegen'war es, wo der schlaue böse Bursche den armen Nicolo sein zeitweiliges Leben und Treiben verleidete. Armer Teusel ! so höbnte er, mußt dich die ganze Woche von Morgen bis zum Abend mU deiner elenden Topfdreherel plagen und verdienst an den sechs Werk tagen nicht einmal so viel, wie du heute Abend in dem köstlichen Borgomanero vertrunken hast. Da fübr ich em an deres, lustiges Leben, brauche nichts zu ldull und habe doch stets Geld vollauf im Sack! , ja, seufzte Nicolo gedankenschwer vor sich hin, wer es so gut wie du haben konnte, daS Geld nur so aus der Truhe hervorzulangen vermöchte ! Könntest es grade so machen, wie ich. wenn du nur den Willen und besonders den Ä!uth dazu hättest, warf Nuffo leicht als Antwort rnn. Da fuhr der andere auf, hemmte sei nen Schritt und faßte seinen Gefährten dcrb am Arm. Sein Kopf glühte noch von dem vielen genossenen Wein, doch die Worte Nuffos hatten ihn förmlich beraujcht. Mit weit aufgerissenen blitzen du wenn ich nur wollte ? Wiederhole mir das noch einmal oder noch besser ! sage mir nur gleich, wie ich. es anzustellen babe. . Berubige dich, Tölpel, brummte Nuf so, hier auf der Straße, 11 unö ein jeder, der des Weges käme, hören könnte, schreit man eine so wichtige Sache nicht aus. Hast du wirklich Lust, Geld auf leickte Art zu verdienen, so bomme morgenu mir und wir reden in . aller Nuhe darüber. lliorgen 't morgen ist ja ein Werktag ;!.i' da darf ich nicht von dem Drehtische rn. ahi! lackte Nuffo mit lustigem Höhnen auf. Um eine Hand voll Gold zu verdienen, will der einfältige Bursche nicht emmal semen elenden aglohn drangeben! Geh, du taugst zu nichts anderm, als dein Leben lang Töpfe zu drehen. Lege dich aufs Ohr ti.4i t rt vf tit T?tfi tntrii Ulli tiip HU. VltUII .' VMV IVIV für dich das Beste und deinem äcide, das dich nun einmal unter ihrer Zuchtruthe hat, das willkommenste sein. Gute SVxih . IUU 4 . Damit wollte er sich von Nicolo los lochen, denn beide waren in der Nähe der Waldecke angelangt, wo RuffoS Wohnung lag. Doch Nicolo ließ ihn nicht. Krampfhaft hielt er Nuffos Arm um- . . .. M. . . r P klammert und siunerte ihm mi velzerer stimme zu : Ich laue dich so nicht sortierst mußt du mir Ned' und Antwort geben, mir sagen, aufwelche.Welfeich Geld, gleich dir, erlangen kann. Denn ich will eS un habe den Muth dazu. Cmen Augenblick besann sich Nufso, dann meinte er ruhiger : . Ich babe wirklich Mitleid mit dir, bist ja mit niir aufgewachsen, der besteFreund meiner Jugend ! Sage mir einmal, wie t i rt i c f"it.T viel du an elne age mll oemen mopsen verdienst, was du zu verlieren glaubst, wenn du einen Taa mit einem alten Freunde verkehrst ' Mindestens Mt Lire! Hier sind der Lire zwanzia und nun darfst du die ganze Woche faulenzen ! rief 3iuffo jetzt mit einem andern lustigen Tone, zugleich dem Ueberrafchten eine Hand voll Silberstücke in die Nechte drückend. Doch nun, gute Nacht, fuhr er nach einer Pause fort, da vcicolo, wohl einen unterdrückten 3luf der Ueberraschung hatte hören lassen, doch kein Wort widie und komme morgen nicht zu spät, ich will dich daheim erwarten, um in Nuhe mit dir plaudern zu können. Noch eins ! Will . m t. ' 1 detn Hausdrache, die zviarieua, dicy von dem Gange zu einem Freunde, der es gut . , r i t. f . Ä. f? . . V . .1 mit dir Kiut, aooanen, o iap fie reoen, schimpfen, meinetwegen auch weinen, so viel und so lange sie Lust bat. s Lache sie dafür aus und komme. sFür jceS böse Wort verspreche ich dir .-seinen Ducaten mindestens ! Haha ! .' und nun, gut' Nacht!. . ' - Dannt war der Bose,' seines OpserS sicher, in der nächtlichen Daylmerung unter den Bäumen verschwunden... Nicolo stand noch lmmer wie betäubt da, das viele Geld m der Hand. Die letzte Nede hatte er kaum grhott und wob l gär nicht begriffen: Er brauchte ' ' rtrt ... r: X eine ganze lüiciie, vis er wieoer zu fily kam und einen klaren Gedanken zu denken vermöchte. Doch das erste, was seinem L. - r ' Gei te sich dar tellte, war ein mnges Weib, das er noch immer liebte wenn . ' ii . r r. rf.t.!r. ! - vielleicht auch nicht rnu?r o yeip, wie wi wenigen blonden. Akariella !" rang es sich leise uud bebend aus ihm hervor. und schon wollte sein besseres Selbst den iea vavontraaen. tvn Ziwmaen, oas - 4.. . ...... .- Geld, welches ihm in der Hand zu bren nen begann, wegzuwerfen. Doch nur emen Augenblick dauerte diese gute Regung, nicht lange und nur zu bald siegte das Böse wieder in ihm. Er schloß die Finger krampfhaft über dem silbernen Schatz und sagte:' Nein, nein, ich behalte das Geld vorderhand, und gehe morgen zu Ruffo nur um ihm eine Frage vorzulegen. Ersehe ich auS seiner 'Antwort, daß ich thun darf, waS er von mir begehrt ohne eine Todsünde zu begehen, dann soll nichts mich davon abhalten, mag Mariella noch so sehr weinen und flehen. 'ich bandle ja dann fit? ihr-wie für mein . ? r Muck. Andernsaus aver keyre q yenn

den Augen starrte er Nusso eme Weilejunge Weib das ihre zwingen. , Doch de genau auf der untergegangenen Stadt an, dann keuchte er : sagte sie noch Mit emer schmerzlichen Er- foft Was hast du da gesagt? Jch könnt, gebung: Obgleich ich weiß, daß der Ich he davon gehört, wie ein jedes stets ebenw vielGeld im Sack haben, ton Böse dir nur Lügenbeweise, semen glu- z:. nn m:rrt n ,Zklen fcnrt.

und folge mswem braven Weipe : von dem Ruffo will ich dann nicht mehr wissen er soll sich vergebens nach mix umsehen. Dabei bleibt's. Mit diesen Worten, die der schwache Mensch nur um sich selbst zu belügen so energisch als möglich vor sich hin sprach, steckte er das Geld in die Tasche und schritt rasch, erhobenen Hauptes, als ob er sich einer guten, vielleicht gar einer Heldenthat bewußt sei, auf seine nahe Wohnung zu. Mariella war noch nicht zu Bette gegangen, an dem Werktische saß sie, das Oellämpchen vor sich, und nähte an klei-

nen Linnenstücken. Ihr schönes Auge leisten, war trocken, doch sichtlich von Weinen So schwöre! rief Nuffo, die glühengeröthet, und ihr Angesicht erschien bei en Blicke durchdringend auf Nicolo ge-

dem truven la)le m einer saoien arbung. Ich weiß, wohcr von wem du kommst, sagte sie mit einem Tone, den

sie ruhig, sogar kalt zu halten trachtete, ibm eine Eidesformel vor, die der anden jedoch noch immer die alte Liebe re' mt hörbar bebenden Lippen und W..JIi.aiA 11m iA 44 9f 4 m . 1 . ' T . -t- ?. t. Cf t

vmujiuviic. mii iiuiuui y uuu.P unser Unglück unabwendbar ist. Die Folgen deines Wortbruchs muß dein Weib und leider wohl auch dem mvum tragen. Mariella, halt em mit solchen Neden: ief Siicolo, in dessen Herzen die emfachcn, doch anhaltschweren Worte, die er als ungerechtfertigt erkennen mußte, nur Unwillen entflammt hatten. Du verzundigst dich dadurch an dir und mir, an meiner Liebe zu der Mutter meines Kindchens, für die ich ja mein Leben mit

Freuden hingeben würde. Dem Nuffo merke dir! Und nun laß uns als Einthust du Unrecht, deine Furcht vor lhm leitung zu unserer Verhandlung eins trinZ TA. I. . f ZJt. W Wka 3 a4

i üiuc utuiiü, usiui t uiwi iiuv yu mit mir meinen. Uebrigens werde ich morgen dafür Beweis erhalten, und sollten sie nicht genügen, dann sieht er mich nicht wieder. O, nur diesmal noch, liebe CW - tY , A - X u & & M . &a La & u i a - k 1 V a M jm. arieua, veriraue mir, vnwwuj wim t ' r st .v v r fi. c.si v... iuf.. i ooien eoanlen uno 9auc ,,tntuu ben an meine Liebe ! Mariella schüttelte traurig den Kopf,

doch klagte sie nicht mehr. DaS arme un0 Palästen vollständig verschüttet wuri?ontzi4,onkpvl knttti? tr frt rtern. und iitlv. ..x. : ,.S rt

.v.Mms-v..7.0 vn I.. ., . r .11 n er (i . v ri . r . i uiurn fvten vi,r,t iwuic vu ui henden ap zu ververgen, wiro geven können, so will ich doch den morgenden Tag abwarten und sehen, was du thun wirst - und was mir zu thun übrig bleibt. , ,.,.. Am andern Morgen machte Nicolo ker ne Anstalt, die gewohnte Tagesarbeit zu beginnen, dafür schickte er sich an, das Haus zu verlassen. Marlella schaute ihn mit großen Augen erstaunt an, dann sagtcc: r - r . -x.o t. Du arbeitest heute nicht ? Gehst wohl gar zu ibm-defcn Namen ich nicht aus sprechen mag Ich gehe zu Nusso, eiitgegnete Siicolo mit einem Anslug von Trotz, wie ich dir dies gestern Abend gesagt babe, und bringe dir entweder die Bewette semer wirklichcn Freundschaft für Mich und folglich mUmauniaoln Aschen nur und ihm ist es vorbei für Damit verließ er die Wobnstube und da' sSm9 Nun weiß ich, daß ich ihn verloren babe und was mir und meinem Kindchen - wenn Gott uns das Leben schenke wird- bevorstebt. Sosprach Mariella mit emem schweren wehen Seufzer vor sich bin. Dann biß sie die Lippen fest aufeinanderprallte die Hände krampfhaft zusammen, sich gegen die' Thränen zu wehren', welcke sie zu ersticken drohten, und rief mit verzweifelter Kraft : Na, nein, ich will nickt weinen ! Er ist meiner Thränen nicht werth und ich werde ihrer noch genug zu vergießen hahe ! In dem Hause an der Waldecke saß Nicolo bei seinem neugewonnenen, alten Freunde Ruffo und beide plauderten. Doch stand auch ein Krug mit Wein und ein Imbiß an Brot und Käse vor ihnen, dem beide gleich rüstig zu sprachen, wie sie auch den Krug abwech' . St.. I . ? - r r i. t t lemv zu langen ugen an v Kippen w: ten. Bevor du mir die versprochene Mitthei lung machst, wegen der ich hauptsächlich gekommen bin, sagte Nicolo endlich, den fast leeren Krug von sich stoßend und mit einer Stimme, die er sich bemühte, so kräftig als möglich erklingen zu lassen, wirst du mir eine ernste Frage beant Worten müssen. , Frage ! entgegnete der andere kur und mit einem schlecht verhehlten spöttischer Lächeln. . Jst das viele Geld, dessen du dich als dein eigen rühmst und das du mir in glei cher Menge verschaffen willst, ist es ich frage dich auf dein Gewissen ohne eine Todsünde zu erlangen? Haha! Diese dumme Frage sah ich romm.m, lachte 'JUiflo mit emer grellen Lustigkeit aus. 126 war auch nicht an . P . Ai oers von emem zaghaften ntxi deiner Art zu erwarten. Du hast wohl geglaubt, ich laure aus der Landstraße den Postwagen und den Reisenden nach dem Engadin auf, schneide ihnen die Gurgel ab und plündere ihre Koffer und Börsen? Haha, der Tölpel! Oder glaubst du am Ende gar, daß ich einen Pact mit dem Gottseibeiuns, geschlossen, ihm meine Seele gegen sein Gold verschrre ben hätte? . Einfältig genug wärst du dazu, ' Nicolo errötbete : er empfand die Beleidigung doppelt. Nnn brauste er auf uno nes: Du thätest besser, anstatt mich zu höh - nen, mir meine Frage gründlich zu beantworten, mir zu beweisen Daß' ich das viele schöne Geld weder gestohlen, noch von dem Satan empfangen, sondern auf eine durchaus rechtliche Weise mir erworben im Schweiße meines Angesichts, horst du mir erworben habe ! Soll ich eS dir beschwören, hier aus diesem Crucifix ? So schrie Ruffo, den andern heftig unterbrechend und dessen vlede vollen dend. Zugleich hatte er mit emer wil den Hast ein altes Crucifix von braun-

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schwarzem Holz von einem kleinen Gestell herabstürzten und den ganzen Flecken mit heruntergeholt, auf dem allerlei bestaub- allem Volk in Nacht und GrauS begrte, in Schweinsleder gebundene und mit ben. Von der Stunde an stockte auch die

metallenen Schließen versehene Bücher lagen. ...Das könntest du beschwören? entgegncte bereit? wieder recht kleinlaut Ni colo. .. . .

Ich kann unb will es beschwören. m

gutem Gewissen und mit tausend heiligen itiden. Doch zuvor wirst du mir auf dieses Crucisix einen Eid ablegen, da& du nie niemals, und niemand deinem Weibe erst recht nicht, verrathen willst, was ich dir über den Ettverb des Geldes sagen und anvertrauen werde. Willst du dies thun und es auch so halten, dann sollst du mein Geheimniß kennen lernen und du wirst beurtheilen können, obich dir die Wahrheit gesagt habt oder nicht. Kannst du deine Worte beschwören rirrnn rnill auch ick den verlanateri töifr richtet und ihm das Crucifix hinhaltend. Dann legte er dessen Linke darauf, und während Nicolo die beiden Finger der Neckten mm Schwur erhob, svrack Nufncvttich lies ergriffen nacyfpracy. Ais Eid geleistet, der arme Nicolo wie einem schweren Stück Arbeit voll ständig erschöpft auf seinen Schemel zurückiank, da lagte Nuno ruhig, doch mit eindringlicher Stimme: Nun ist's gut, ,,n su,t du Kören, was d! nickt weni in Erstaunen setzen wird. Doch bedenke sts, was du geschworen hast ! Brichst bu nen id, verräthst du mit einer Silbe unser Geheimniß, so bist du jenverloren und im Leben wird dich iicler ,u treffen wissen das Eine Weile später hub Nuffo zu dem aufnierksam Horchenden also zu reden an . u wirst es wissen, daß vor Zeiten an - - M. - . m die er Stelle im Bergeller Thal eine - . y . . Stadt gestanden hat, die Plurs hieß und am a Svtember 1618 durcb einen Bera:iurx swoniö Conto mit ibren Kircken oe, wooi auco, va uuier rtenvev jh i ' . ? j . . . j sjjiur0 nut semem schönen KastanienwalTsinro davon eriaklen bort w.... " 'T" " " " O " ' 1 un denn, fuhr Ruffo lebendiger fort, wenn mein Geld auch just nicht aus der m stammt, so hat doch die Tiefe, die rstörte Stadt unter unsern Füßen, es mir hergeben müssen. Nun kennst du eia Geheimniß und wirst wissen, ob ich bic Ehrlichkeit meines Erwerbes beschwöxm bstr er icht. ah, aus dem verschütteten Plurs st bu bst3 Geld hervorgeholt ? vermochtc der überraschte Nicolo anfänglich nur bervorzustainmeln. Doch seine Augen begannen bereits in einer gierigen ust zu leuchten uttd hastig fuhr er fort : barf auch zugreifen ! Es ist laubt und keine Todsünde. Doch wie wurde dir dies möglich ? Und liegt über upt noch Geld unter unsern Füßen ver hgaen ebr und größere Sckätze birgt die hebe können. Wäre letzteres möglich, so wurden wir reicher werden, als der reichk5? land hinunter. Ich will dir aus emem alten Buche vorlesen, wie es vor dem ftur, indem reichen und stolzen ausgesehen ha die Sift wd e.di be ser sagen, als meine Worte dazu im Stande waren, Damit langte eremen der alten Bande von dem Bücherstms herab, und wähnd er darinnen b ätterte, eine ihm bekannte Stelle aufsuchend, redete er hastig weiter. Nun glühten auch seme Augen ir einer unheimlichen Lust, Drüben in Graubünden, wo die Straße über den Julier nach Ehur führt, liegt em Berg, der heißt das rothe Horn. Bon dort soll den Plurjern ihr Gold gekom: ien fein. Höre nur, was hier darüber aufgezeichnet steht ! Und nun begann er iu lclcl Das Nothorn! man sollte es das Goldborn nennen, denn vor Alters ba - . . den m seinen Eingeweiden die Herren von Plurs ibren ungeheuren Reichthum ge schöpft. Der alten Sage zufolge floß aus den geöffneten Adern dieses Berges täg lich eine Maß reinen Goldes an jedem Morgen und Abend wurde eine frische Maßkanne untergesetzt und der tägliche Gewinn in größere Fässer gesammelt, bis dann der unbeschreibliche Reichthum gen Plurs abgeführt werden konnte. Dieser Goldfluß scheint lange Jahre hindurch seine glänzenden Gaben gespendet zu haben, denn unsere Leute können nichtWunders genug erzählen, wie reich und üppig die Plurser gewesen und wie sie auf tausendfacke Weise ihren Skeichthum zur Schau trugen. Nicht bloß die Sessel und Betten, selbst die Decken und Fußböden ihrer Zimmer., die Sättel ihrer Rom und die Sitze ihrer Wagen sollen mit lammet und Scioe gepolstert oder -- überhangt gewesen sein : ungS an den Wänden der Gemächer war aber AlleS mit großen Spiegelgläsern bedeckt und durch Goldrahmen vracktvoll verliert. Wenn aber gar an Freudenfesten oder bei großen Galatagen fremde Gäste und Herren die Plurser in ihren Palästen besuchten, so war des Prunkes und Schmuckes kein Ende, dann strotzten die Säle von goldenenGefäßen ; mit Zimmthol; wurde in den Kaminen geheizt, die herrlichsten Früchte und Wohlgenüsse fremder Länder eraödten Auaen und Zunge, sie lebten wie Fürsten und gingen emher wie Könige. Wurde em Bräut- ' chen dieser Goldfürsten zum TraU'Altar geführt, so verwandelte sich der ganze Flecken in einen Freudenhof, wo Sang und Jubel die Luft erfüllte ; alles Volk schwamm dann in einem Strome von Beranüqunaen, das vrächtiae Geschmeide des Brautpaares aber überstieg die Schatze der Königin von Saba und vom hochzeitlichen Palaste bis zum Altar war der ganze Weg mit Sammettüchern belegt. So lebten die reichen Plurser manches Jahr m Freuden und Festgelagen, bis eines Tages die Zinnen der Berae, welche hinter Plurs sich erbeben.

Goldquelle am Rothorn und niemals konnte sie seitdem wieder aufgefunden werden, so viele Schaufeln und Hämmer, Wünschelruthen und Zaubersprüche, Metallnerven und Brunnenschn:ecker in Be-

"lgnng ge!.'!)! wurd?n. um tu alUn Schayta:?!me.rn des Gebirge) wiederum KU öffnen. Ruffo machte eine Pause, um nach se:nem hastigen Lesen Athem zu schöpfen und sich an dem gierigen Staunen seines Gefährten zu weiden. Dieser hatte mit einer alhemlosen Svanr.ung dem merkwürdigen Bericht gelauscht und saß nun da, mit weit aufgerissenen Augen den Leser anstarrend. Erst als Ruffo über das Gcbahren Nicolos laut auflachen mußte, da erwachte dieser gleichsam aus seiner Erstarrung und stammelte : Das habe ich nicht gewußt und Niemand in Piuro, außer dir, weiß es. Solche 3!eichthümer besagen die alten Plurser? Es ist unerhört, kaum zu glauben ! Und hat man denn in den langen Jahren nie versucht, nachzugraben, ihre Schatze zu heben ? Einmal geschah es, dann nicht wieder, und lange hat's ncdauert, bis man sich dazu entschloß. Es war fast ge.nau 150 Zahre nach dem Bergsturz, man schrieb 17ti7, da wurde ein Versuck aemackt. durch die damals noch größtentheils wüst .legende rummcrstatte bis zu der verchütteten Stadt und ihrem Goldreichthum zu i dringen, man hatte eine Menge eute aus den Veraen und Tbälern der u Lombardei kommen lassen, die sich aus derlei Arbeiten verstanden, und nun wurde gehackt und gegraben, Felsen gesprengt und weggeschafft, doch es war alles vergebens, man fand nichts ! Nichts? wiederholte, wieem Echo, entäuscht Nicolo. Dock, etwas fand man. Es war am 17. Februar des Jahres 17G? da grub !ian die arone Glocke der Kucke von San Giovanni aus dieselbe, welcke beute drüben in San Abondio hängt und noch immer gelautet wird. )as war alles für das Volk im Aergell nämlich. ch verstehe dich nicht. Höre nur weiter! Denn ick will und darf jetzt keine Geheimnisse mehr vor dir haben, bist du doch mein Geselle bei der heimlichen Arbeit geworden ! Eines Morgens waren sämmtliche Arbeiter verschwundcn, als ob der Erdboden sie verschlungen hätte, und nie hat man mehr eine pur von ihnen gefunden. Die rommen Leute von Vrotto meinten, der Satan habe sie alle ob ihres frevlen hrnis geholt. Haha ! Dem aber war nicht so, ick weiß es besser! Die Arbeiter waren auf ein ganzes Tönnchen alte? Zutaten gestopen, das sie zu Tage sörderten und dessen goldenen Inhalt sie unter sich theilten. Dann hatten sie Alles stehen und liegen lassen und waren heimlich auf- und davongegangen. Doch da ihrer viele waren, so trug ein Jeder zust leine allzu großen Schatze davon und bei manchen von ihnen wird es noch dazu geheißen haben : wie gewonnen, so zerrönnen. Einer, der sein Geld m Ratbe hielt, war mein Großvater ja, staune nur ! und der war über den ulicr nack Graubünden geflohen, und das hatte r.: a. it..r.x. t... . .. r. i seine guie ittsaae. r ivar em chUi meiste? aewesen. wie iväter mein Vater einer wurde, konnte lese und schreiben und hatte bei seinem Durchwühlen des Bodens allerlei Vaviere aefunden. die unter anderem darauf hinwiesen, daß die Quelle des ikelchthums der Plurser drüben an dem Rotborn svrudelte. So siedelte er sick denn in dem. ienem fabel- , , ' , i - - hastenBerae nadcaeleaenen Dorfe Parvan an, veryelrair'ele jico uno ivuroe wleoer Schulmeister. Dabei suchte er die Goldquelle des Nothorns aufzufinden, was . t i. l. . L . i. ihm aber, leider für seine vcachkommen, nicht gelang. Dafür hinterließ er seinem Sohne, meinem Vater, der Anno 1771 geboren wurde, allerlei Schriften und Bücher, die ?!ackweise aaben über das verschüttete Plurs. Mein Vater setzte das buchen nach der verschwundenen Goldauelle fort, Jahr um Iabr. mit gleichem rastlosen Eifer, doch auch mit i . ; .f. o i r . r - o- -. gieleyem niifzersvtg. nis er envilch emsab. daß er sie nickt aunudecken vermochte und das Alter herannahen fühlte. da zog er mit seinen Büchern und Mit mir hierher er hatte später geheirathet und meine Mutter war bald nach meiner Geburt gestorben IN der ganz richtigen Voraussetzung, daß hier, wo sein Äater mit den Genossen das Tönnchen mit den Dukaten gefunden halte, noch mehr deS ?, . ii. . . . l. . . r . - rr i2)oioes ii nnoen iem muiie. (Fortsetzung folgt.) Auck ein Näthsel. Aron. Jsakleben, was hab ich für ä Freud, weil hat mir geschenkt mei Kalle ebbes." Jsak. Gott über de Welt wie haißt, hat Dir geschenkt dei Kalle ebbes, was hat sie Dir geschenkt, Aron leben?' Aron. Gott der Gerechte, werscht Du nir errathen Jsakleben WaS sie hat mir geschenkt, wenn ich Dir sag 6" den Anfangsbuchstaben." Jsak. Hat sie Dir geschenkt Epfl." Aron. ,.Na." Jsak. Eßzeug". Aron. Na? Jsak. Aronleben, wer ich nix errathen was hat sie Dir geschenkt dei Kalle) Wenn's Du mer's nix sagst." Aron. ,E Kind hat se mer geschenkt." Dichterlatein. Dichter : Ja, glauben Sie mir, durch meine Gedichte habe ich einmal'eine Anzahl Personen vom sichern Tode gerettet. Es war ander Küpe Nordamerikas, als unser Schiff scheiterte. Ich mit sieben Andern rettete mich in ein Boot. Zwei Tage trieben wir auf dem Meer umher. Schon drohten wir elend' zu verschmachten, da trug ich mein Gedicht Der Fluch des Holzbildhauers" vor, und die Thränen, welche den Zuhörern entströmten, linderten den brennenden Durst. Ein Gast : Aber ich bitte Sie, die Thränen sind a aUQ. Dichter : Was denken Sie? Die Thränen, die meine Gedichte hervorlocken, sind reine, unverfälschte Tbrärifn.

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Frau : Jetzt haben Sie mir wieder mehr Knochen, als Fleisch zusammenge wogen ! ! Mein Mann zankt mich im mer aus, daß ich so viel Beiner nach Haus bring'!" Mrtzger: Das glaub' i' net, so g'scheidt ist Ihr Mann schon, daß er sich nix aus Beiner macht." Frau: Sie kennen ihn ja gar nicht!" Metzger: Thut nix! aber so viel weiß i'. daß er Jhna g'wiß net g'heiratb't hätt', wenn ihn Beiner genire ten ! !"' Mißverstanden. Gast : Was gibt es zu speisen; können Sie uns etwas empfehlen ?" Kellner: ,.O ja, ausgezeichnete Forellen oder Krammetsvögel, wenn Sie Liebha ber sind --Gast : Bitte sehr, die Dame ist meine Schwester !" Offenherzig. Aber, Lisette, warum weinen Sie so?'' Ach, gnädige Frau, mein Schatz ist mir untreu geworden !" Nun, trösten Sie sich doch nur, er " Ach, das ist's ja nicht, gnädige Frau, aber es ist halt gar so schwer, sich an einen An der'n zu gewöhnen !" Gar zu große Strafe. Dame: Herr Referendar, was würden Sie mir geben, wenn ich Ihnen die große Arie aus der neuen Oper vorsinge ? Referendar : (der sich von der Gesellschaft abseits hält, um über einen juristischen Fall nachzudenken, zerstreut): Hundert Mark Geldbuße odersentsprechende Gefängnißstrafe. N u r. Kleinhändlerbub' (dem der Nachbar seine zwei Kühe zur Heuernte geliehen hat): Da schickt mei' Vater die Küh' wieder und er läßt schön für die freund licke Aushülf' danken." Bauer: Ihr habt mir sie doch net zu sehr ang'strengt he ?" Vuv' : via bewahre, mer han se nur g'molke !" H. WESTPHAL, Messerschmied und Schleifer, Fabrt (ant ChkNAischer J?rente und orthop! discher Nasch inen. Tchleifea don Scheerea und Rüsirmessern. . 9. Rraraturn aler tn diese Fach infchlagknder ttitti trdtn auf's Lest besorgt. Zla. 197 Süd Wnidian Straße. vr. . C. Everts, DeutscherJahuarzt, (achfoli, n Hai. . aldrt ..Q.-OSe Oashiugton u Veunsvlvania Ötr. Jndina,,lt. J.G. PARS0NS, sfy -Mnti SO D5. z?afyingtouflr., über der .Newß.Offfke. Cin'ti, Hamilion & Dayton Bahn. LSTäglich drei Züge nach und von Gincinnati, und allen Ortschaft Nördlich. Südlich u. Ocstllcb. Pünttliche Verbindung mit allen Zügen nach DttZt, Tolofto, Detroit s Soffinaw. Wegen Vniknnft und Billet dende an sich an den Agenten, Ecke Illinois Strafe und Keatucky Vdrnue ober Uuion Depot. vam. Ltevnso,'G' 3). U, ?. 4). Hariartz,.gnt.

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Eisenbahn -Zeit-Tabelle Ankunft und Abgang der ÄstndahnzSgt in Indianapolis, an und ntt& Sonn tag, den Z. Jar.uar 1886. ZtffersoudUIe, Nadlssn nni ZndlttapeNI eiseuladu. Nbgaug: kunst: 3d z ta. .. .IS ml dKd,U liSB ad ee .. 8.16 ' Jdrdie,täaiN 9 Cm ?Kl AltBb Rail 3 ;0 S I N v 5 f,l 9r I fi r-t KBd99 tt 6.45ületa 4taia.oi Vandaliu Line. ' Öiltraii .... 7,ZgZ chn,2,n, 3 4)Ca naU und Kcc.l .0 Bm 4Qa Errr,ß 15 0 Schnell, ZU Xaa n, b .... 12 tk) rt err, Haut c. 4.J 9?n srtftr ..11X0 Western Wail...:o 0S: Ttveiaud, Tolnmdns, Ctunuualt und Zudtu. uapoli Tistudahn (Vee Eine.) ftt)Bert .. 4.(K! kndersa ttc. .. 10.10 Brn 3 t 8 Cr tt, f .40 3fi .11J0 Bi Conltr .10 05B81 liftB r... 7 10 m B 3 sden lZH 9im Lnderson c... iMKu .. 3 6t2 til 1Ö Xm XV t!.!, vrlghtwood Dldisten, C. E.E.nnd I. ean, täglich. 4.'0V. Ugitch. Ga? 11 SS st 13 3k , iÄgUch. 4 4 ' tagluh.uz, Zv.lv u ll.(Cn 3 00 um ' glich. 3.:o Tim 6 40 K ttcltch. 7.1a I Twcinnati, Indianapolis, St. Lani n. Thieags yistnvai). Tinnnuatt iinnon. Kkoui.. 4.' V tnetnnatt fite 11 33 Vm C.Sfl l C. 3 Um Eine, cc 6.40 Ha Sndtanap Kc. 11 U L'aik ,p. 14 0 ,ftru Gr.... lZ4t33 et 2 9 a täglich . 4 M M khicago Didiftou. 0 : 7.10c hieag, Kali p. 13. 10 9t EeSitn fj 5.10 Ra täglich 3 die Sau 9 ft. täglich.. lCa SafaoeU Cc ..II II Ca L all ,.. 3. 43 fi r 11.1v G,etnatt . 3.30 1 YiMdurg, SiLkiuuatt & St. Louit Ciftst$i 3 99DB9 1 ich e aur taglich 4 33BBII cnon etwnt. 1.43 33 vck s aulg, !VP 89 uommcneonntai u un, 1 täglich 1143 Ca Dtcoug. I S (tt . . oftntaa 4.uuj;ai esnntae .... 4.31 tnr VVBV V irV r täglich d.. S , tSal'ch 10.30 Eaftern Vail tgl 4iO Cm Oefter Mail... 1.40 Um Chicago Rente via Zkokorno. hicago vchn, I Znd'3 Jt La. in taa 11.15 ecfiniBiua... 4.00B hicago r,.ll 3id i Jndxl Sa. 1 rx , 33 Vabash, St. Loui & Pacifie. Vt K Clziatl 7.1b vm C5t8J flitfifl 3.01 B Xftl fttIB Set u d IXatl. H U X3 Mich, da? und lo.i ja,n.. LUBb l I Z.Id m kht 5 ich z ctti. ... 7.10 b IttrÄ 2olb Jj.ll jO 9U Subtanapalil neb Viscunet Cifeniftfeu. Natl fairo i 7 15 Brn 1 ,, Uc.lO 43 Bincinnt Xcc . 4.43 Batl Gau, . INL Eincwnciti,Hamiltokä?SudianapsksVisenH. Jndx A CtÄ y 4.UU Bn m,I,UUc 33 1 uail. 11 43 &tiBtaeU(. k.Ri jntpiiuet. 11 5t a in., jC...2 iOnm 3d, u etÜ4cUla 4l K iinclBBCtt lAXt Mm Zudiaua, Vloomkgton nudWtftern eiseubah?. Ccc Qra .. 7GC cfttn Jt 6 f. tstgltch 4Bw km en 10 ii Pm flUatt:c3rIX. 3 4S C.prtj IJM U nXcigcc 3. 0 K Ö I UW W CU M Ü 91 tfigl'JU v Oeftliche Didision. nf!.trtffil . -t.lünrn I Reike BnL. T iacl. eprei.... vua6 lö.l: vivmm ftUantic 4UoXrnl Cip .... 4 43S Indianapolis nd vt. Louis SisentRt.. rag nr3, e . V u S I t4, tlalXOi 7.2B cc B Vast t 9x & v0Sai Zcul Paf.er.iu Ra Da, i e ttgl tx$a 3nUplU 8U 3Afta S W u et i Ir tizliib a u .10.65 92 imt Sro tgl... 11. d S Loaisdille,Ne Albany Chicago. Lir-Lktt. dieaao 9x tl..!3.:v disg, r. dgl.. Kk9m , Se tiMtm vtonon cc 4 4i ich kUo Shieeg. 4ito m Sie. X Sa 11.159! tf il...... X43 Ii Jndiauapolis, Deeawr Se Springstkld. Dee 5 Pea Vail. 8üiin IKOrttjuiua äic t4l au Sonnt. tQIZi chneLur3.. 3 308 Waare, ma e aug Sonnt... BCttai Satt 3 Ü Schnelliugrc...iiS. Rbat mit r e. Ldscetar tt ff. Schlafw nup, Parler.Er. ,. ; OHIO INDIANA MICHI6AN THE BUSINESS HAN VThcn he trarela vants to go Qtiick, wtAts to be cornf ortable, waoU to arriTe at des.ttUo on tiine, in fact, ant a itrtctlj bskbfu ti ip, and conseqncntly take th popotar .Wabash Route, feeling thatbe ls tur o mmt his enagexuents and coatiaua to proaper aad betutppy. THE TOUEIST ITaa los? sine chosen th Trabash u tS lavorite routetoallthe ru ramer reaoTt ot 3V East, North and Wect, and Winter Beaovia W the touta. a tbe Company haafor reavs pe vidcd better aecommodaiions and toore achtractions than anv ol lts compeutors for taia c'assof trayel. Tourist TickeU can Xo kad at 1 edneed rates at all principal cSces of 32k) Company. THE PARHEB . . In scarchof a nevhome.irbero he ea 4 eure better returns for bis labor, shoald iv jnember that the Wabaab ls tfaepoa diwrt routeto Arkansas, Texa, Kansas. Xetrasa, and all pointa Sonto. Wost, and Jf ortbveeX and that round-trlp land-exploray ttakrta atvery lowratea are alway on sala ticket oiflce. Deteriptiro adTerttsiaf taarter of Arkanaa and Texas aeat free te aN applicanti by addres&lng' tbt Oeoarti n aenger Agent. THE INVAIH) Will find tue Wabash tha tnot ronte to all of tbe noted healtä; resorli lilitiols, iliaaouri, Arkanaa and Texaa, asp that tho exteruire thronsli car traten t. superior aeconunodactona of thi topAct line will add greatly to bis eomfort trulla ca route. Pamphlets deseriptire of tHe tar-nr cclebrated mineral spring of tba VfvSB LJ 8outb sent free on apeUeaüon. . THE CAPITALIST Can get the Information ceeeasarrto tzrr saf e and profitable Investment 1 assXcL Vture, stOkraiipar. mlninr, luxaberturv 43 any of the many Inritingr oelds tiirootena Vi Srtnth orif Ce Vs rl rrmm1-n a tv

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