Indiana Tribüne, Volume 9, Number 184, Indianapolis, Marion County, 25 March 1886 — Page 1
GV W A, LAw Au im A A rf NYMY Jahrgang 9. Office; no. 120 OK Maryland mw Kummer 184. Indianapolis, Jndiana, Donnerstag, den 25. März 1886.
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- Znzeigell icn eptltt soweit dieseld tcht lchäftsauzeigen ftud und dem Raum von dni gell nicht öierfteiz, werden c l a c 11 l ich enfgenommea. - !'V Dieselbe bleiben 5 Tage stehen, können aber unbeschränkt erneuert werden. Anzeige, welche bis Mittags 1 Uhr adgezede werden, finden noch am selbigen Tage Rnfnahme. r . " Verlangt. flitUnit: 8nuti eutlches Nldchen n einer litiien Smi ie R. 4t4 eft lcht?a Str. 23, Berl t u.ir, ei Vädchen t , i,r aerik,ni
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Neues per Telegraph. WelteceuSttÄken. Q a s h i n g l o n. D. C.. 25. März Schönes, etwa küilertS Wetter. West, wind, in Nordwind umschlagend mit darausfolgendtm leichten Regen. Oessentliche Land. Washington. 25. Mär, Der
Sekretär deS Innern bat entschieden, daß 2,451.200 Acker Land, welche der Atlantic K Pacisic Babn geschenkt worden war. wieder zurückgegeben und den öffentlichen LSndereien einverbleibt werden müssen. Rufe n daS es 'fr an. Chicago. 25 März. Vruschke & Ricke. Möbelfabrikanten. haben sich ent schloffen, beim Gericht um Erlak eineS SivhaltSbefehlS gegen die Möbelschreiner Union No. 1 und deren Mitglieder ein zukommen, um dieselben am picketing zu verhindern. Picketing besteht darin, dak Wachen aufgestellt, welche zur Arbeit gehende Nichtunionleute zur Umkehr veranlassen. GbitorielleS. ' Wenn man von einer sozialen Ne Volution spricht, oder revolutionäreGedan ken äußert, so pflegen kluge" Leute ent weder die Achseln zu zucken, oder von De magogm zu reden. Aber diese Leute sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht. Sie sehen nicht, daß wir uns inmitten einer Revolution befinden, welche jedoch, gerade weil man die Vernünftigen und Bessersehenden nicht hören will, in RiotS ausartet. Es sind nicht die vom wirklich revolutionaren Gedanken Beseelten, es sind nicht die mit Idealen Begabten, es sind nicht die Führer der Arbeiterbewegung, welche die Gewaltakte anordnen, die überall begangen werden, am Allerwenigsten geben sich, die Sozialisten mit solch nutzlosem Vorgehen ab, es ist bloß eine von blinder Verzweiflung getriebene Menschenmenge, welche ohne Verständniß rohe Gewaltakte begeht. Es braucht nicht mehr lange in dieser Weise fortzugehen, und diese Menge ist vollständig unlenksam geworden, ihre Führer verlieren die Macht, und was dann sein wird, davon wollen wir lieber schweigen. Wie die Zustände jetzt sind, werden sie ja doch immer unerträglicher. Handel und Verkehr werden durch den großen Eisenbahnstrike gehemmt, Gewalt wird angewandt und Menschenleben sind bedroht, schon schreitet die Polizei mit Knüppeln ein und wie lange wird es dauern, dann schreitet auch die bewaffnete Staatsgewalt ein. Während auf der einen Seite gewisse Arbeiter um ihre Sache kämpfen, hat diese Art und Weise deS Kampfes zur Folge, daß auf der andnn Seite Tau sende von Arbeitern ihr Brod verlieren. ;. An die kleinen Geschäftsleute werden Forderungen gestellt, welche sie in der Concurrenz mit den großen nicht erfüllen können. Dann werden krampfhafte Versuche angestellt, sie zu ruiniren, und jeder Geschäftsmann schwebt in beständiger Furcht, daß er an die Reihe kommen könne. Meistens stecken hinter diesen kleinen Verfolgungen auch Bosse, welche gegen ihre Concurrenten Hetzen, und bald wird kein Mensch mehr dem Andern trauen. Vergebens warnen die Führer. Vergebens warnt Powderly, vergebens war nen die Sozialisten. Den Arbeitern geht der friedliche Weg zu langsam, die Kapi talipen pochen auf ihr vermeintliches Recht und verlassen sich auf ihre bewaff neten und eingedrillten Söldlinge. Wo soll das hinaus ? Muß dieser Zustand nicht auf die Dauer unerträglich werden, und ist ein rascher Prozeß am Ende nicht bester, als dieses langsame Hinsiechen , der Gesell schaft unter taufend Aengsten und Nöthen ? . Einmal muß die große soziale Frage gelöst werden, einmal muß Friede in der Welt werden, die Menschen können nicht ewig in solch' wilder Weise miteinander kämpfen, 'einmal muß die Arbeit gegenüber dem Kapitale zu ihrem Rechte kom men, einmal muß die Menschheit frei werden. Ob sie eS auf dem jetzigen Wege wird, die Zukunft wird'S lehren. Wir aber sind überzeugt, daß nur ein mächUaeS, die ganze Menschbert umfas sendeS Prinzip eine glückliche Lösung herberühren wird. Brand ein er Brauerei. Berlin, 21 März. Heppsld'ö Brauerei, die größte der Stadt ist niedergebrannt. Verlust 7.000.000 Mark.
Drahtnachrichten. Der große Eisenbahnstrike. New York. 24. March. In einem Interview sagte Jay Gould. daß ein Compromiß nicht möglich sei. Der Strike habe begonnen, weil man von der Missouri Pocific Bahn verlangte, daß sie sich um Dinge kümmere, die an der DraS & Pacific Bahn vorgingen, und worüber er keine Controlle habe. Die Compagnie werde jetzt gegen die Kaight of Labor einzeln vorgehen. Viele der selben haben sich im L tufe der Zcit Ei genthum erworben. Manche derselben sind wohlhabend, und man werde alle Dielenigen. welche EtwaS haben, auf Schadenersatz verklagen. Fort Worth. Tex, 24. März. Die KnightS os Labor haben eine Ant' wort auf daS Schreiben Hoxie's erlassen. Sie sagen darin, daß da? Abkommen vom März 1885 von der Compagnie nicht eingehalten urde, daß in vielen Fällen der Lohn ohne vorausgegangener Mel dung gekürzt wurde, in einzelnen Fällen betrug die Reduktion 510 per Monat. ES wurden Leute entlassen aus dem bloßen Grunde, weil sie am Strikt von 1835 bktdeiligt waren. St. LouiS, 24. März. Ein Frachtzug von 15 CarS ging heute Morgen vom Union Dkpot ab und fuhr über das Mis' souri Pacific Geleise in der Richtung der 17. Straße. Dort angekommen wurden der Lokomotivführer und Heizer von den in großer Zahl 'anwesenden Auöständi gen aufgefordert, abzusteigen, was sie auch thaten. Die Menge war dann jo groß geworden, dab eS rathsam schien, die
Höfe zu räumen und wurde zu dem Zwecke die Polizei berufen, die nuch als bald in der Stärke von 150 Mann erschien und die Menge aufforderte auöein anderzugehen.. Als dieser Aufforderung nicht Folge geleistet wurde, unternahm die Polizei einen ' Angriff, als auch das nicht half, hieb sie mit ihren Knüppeln drein und trieb die Leute auseinander. Viele Verletzungen kamen auf beiden Seiten vor. Eine andere Lokomotive wurde dann herausgebracht und der Zug suhr unter dem Schutz von 50 Polizisten, die ihn bis zur Stadtgrenze begleiteten, weiter. Sedalia,Mo.24.Mäez. Mehrere der Streiker, welche sich an der Demoli rung einer Lokomotive betheiligten, urden verhaftet. KansaS City. 24. März. Der Strike der Weichensteller ist beigelegt. Die Bedingungen wurden vorläufig geheimgehalten. Dnison, Tex.. 24. März. Die Striker versuchten gestern einen Passa gierzag auszuhalten. Der Sheriff trieb sie mit einer mit Winchester Gewehren bewaffneten Schaar zurück und verhaftete fünf von ihnen. Die Situation ist eine äußerst kritische und kann leicht zu Blut vergießen führen. La fall. Jll.. 24. März. Die Gießerei von Matthiessen & Hegeler. welche 1.000 Mann beschäftigt, wird ihren Betrieb einstellen müssen, weil sie kein Erz bekommen kann. In gleicher Weise wer. den in den Peru Zink Werken 600 Mann außer Beschäftigung kommen. Omaha. 24. März. Zum fünften Male wurde heute der Versuch gemacht. Frachtzüge abzuschicken, aber eS gelang. nicht. Die Striker löschten das Feuer in der Lokomotive und fuhren diese aus ein Seitengeleise. DaS Schachturnier. New Orleans. 19. Mürz. Bei dem heute fortgesetzten Schachturnier zwischen den Herren Zuckertsrt und Steinitz. blieb Letzterer beim 29 Zugej wiederum Sieger. Zeit bei Spieles 2 Stunden und 4 Minuten. ' CougreS Washington,. März. Senat. LoganS Bill, d:e Armee von 25.000 Mann auf 30.000 zu vergrößern, wurde besprochen. Teller opponirte der Bill und meinte die Jndianerpolitik machte eine solche Vermehrung nicht nöthig. Platt befürwortete die Bill. Um 2 Uhr wurde dieselbe wieder zurückgelegt und die nun zum Ueberdruß gehörten Argumente über die Edmundi'sche Resolution wurden fortgesetzt. H auS. Die Bewilligungen für das Indianerbureau wurden passtrt. worauf die Be willigungen für denPostdlenst vorgenom men wurden. Burrow von Michigan griff inlängererRede denGeneralpostmei ster an. weil er entgegen dem Gesetze, die Controkte für Beförderung der auSländi schen Post nicht an die Wenigstnehmen den vergeben und weil er in schmachvoller Weise überall daS Civildienstgesetz umgangen habe.
Ver üabti.
Die preußischen tt i r ch e n g e setze. Berlin. 21. März. Die Kirchen, gesetz Commission deS preußischen Her renbliuses hat Bericht erstattet und empfiehlt die Annahme folgender Amen demenk? yiz Regierungsvorlage: Wiedereröffivng aller Pritstek'Seminare in Preußen, außer in den Diöcefen Gnelen, Posen und Kulm AIS einzige Bedin gung wird verlangt,- daß alle Lehrer dieser Institute Deutsche sein müssen. AuS dem deutschen Reichstage. Berlin. 24 Mürz. Der Reichs tag hat den Antrag der Sozialisten auf Einsetzung von Schiedsgerichten für Arbeiier abgelehnt, dagegen wurde eine Resolution, angenommen, welche den Kanzler auffordert, ein Gesetz zur Etab lirung industrieller Gerichtshöfe vorzu legen. Revolutionäre Zustände. Brüssel. 24. März. Der vor 14 Tagen in Lüttich begonnene Ausstand, verbreitet sich schnell über ganz Belgien. Die Bergleute des Landes haben sich da hin geeinigt, eine Lohnerhöhung bei verminderter Arbeitszeit zu verlangen. Die Arbeiter'Bewegung in Lüttich geht von den Anarchisten au und ist die Stadt völlig in deren Gewalt. Das Militär ist in den Kasernen consignirt, um im Fall der Noth zur Hand zu sein. Eine vielverleitete Schrift : .Katechismus des Volkes- lehrt die Theilung des Besitzes, selbst unter Anwendung von Gewalt. Ein Mann NamenS Van Wagner wurde heute wegen Aufreizung zur Plünderung zu sechsmonatlicher Haft verurtheilt Ein Ladenbesitzer Jacobs, welcher dem Befehle einer Schildwache, fein Lokal zu schließen, nicht nachkam, wurde von dem Posten erschossen, als er zu Fenster hinaussah. Sein Begräbnis soll Gele' genheit zu einer großen Demonstration bieten. In Seraing wurde in Streike? von den Truppen erschossen. Mehrere der Verhafteten wurden zu längeren G fänznißstrasen verurtheilt. Auf nächsten Sonntag sind viele Arbeiterversammlun gen angesetzt. Eine Minigerlitzung. London. 24. März. Gladstone hat für nächsten Freitag eine CabinetS fitzung berufen. VeÄisssnaeSrteHe. Glasgow. 24. März. Angekommen : Dampfer .State of Nebraök von New York. QueenStown. 24. März Ange kommen : Dampfer .Ohta von Phila delpbia. New York. 24 März. Angekom men : Dampfer .Amerique" von Havre. Philadelphia.Pa.24.März.An gekommen : Dampfer Lord Gough. von Liverpool. Hamburg. 24. März.' Angekom. : Dampfer .Rugia- von New York. Marktpreise- ,. .?. 9? :.? r?h. 9l-. or n. K.3 netfc tt: gelb Sie: gemischt. Hafer. 1 itj 3U; gemisst 30c. RSiez. l i. $13.H. Seil. 10.50 11.75. chinki 9X-10'c. Schulter . Xi. Speck. 8X Seiten. 7tfe. Schwel neschmal.' 7f- 8. ehl. Fa l, '3.20 .40; ane, 4) $4.35; ltr ,Z.g.,Z.,0; klN k2.l0-K.ZA. ler. im St,r 12. utter. Ire am er, 242; Datr, 1 16c; S,ntr, 10 13c. Hühner. 7e rer vf. Zurittf.. rtosfe ln. KO.Söc per Bush. erfl. Si.n 11.50 er rl. H i e si ge s. AuS der Nrbeitrrbiwrgung Die Straßenbahngesellschast war so gnädig, sich herbeizulassen, den 12stün digen Arbeitstag einzuführen und zwar mit 14K Cents Lohn per Stunde. Das Gerücht, daß die Weichensteller der hiesigen Bahnen sich dem großen Ei senbahnstrike anschließen werden, ist noch immer in Umlauf. Einige der Weichen steller behaupten mit Bestimmtheit, daß sie ausstehen werden, und befragt, aus welchem Grunde, antworteten sie: ,auS Sympathie sür unsere sinkenden Käme raden in Missouri In Indianapolis sind etwa 176 Weichensteller beschäftigt, und von diesen sind angeblich 62 KnightS os Labor. Die Bardmeister haben ihre besondere Verbindung und sind einem Strike abgeneigt. Einer der Pardmeister hat seinen Weichenstellern mitgetheilt, daß sie nie mehr angestellt werden, wenn sie jetzt an einen Strike gehen. Die arbeitenden Frauen der Südseite beabsichtigen eine Frauen.Assembly der KnightS of Labor zu gründen. Im Maschinenraum der MauS' schen Brauerei ereignete sich heute Vor mittag eine kleine Ekploston, ein unbe deutende? Feuer verursachend.
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Qin trauriges Sud. Kte Dawson. welche a!S junge Gattin des alten Farmers John Dawson und a!S Geliebte ihres StiefsohnS Oscar so viel von sich reden machte, hat gestern Nacht ihren Leiden ein Esd gemacht, in dem sie sich durch Arsenik vkkgjstele. Die Unglückliche begab sich gestern Nacht in das Hau? ihreS VaterS 4 Meilen südlich von Shelbeville Pike, nahm dort eine große Dosis Arsenik und starb gegen Mitternacht. Sie war bekanntlich letz. tenSamstag von ihrem Manne geschieden worden, und hatte beabsichtigt, mit OS car Dawson nach Californien zu reisen. Mann legte ihr aber alle möglichen Schwierigkeiten in den Weg. indem man Klage auf Klage anhängig machte, und die Unglückliche fand' schließlich Erlösung durch den Tod. t& Morgen Abend findet die Gene'.alprobe zur Aufführung der Oper .Der Wildschütz- in der MZnnerchor Halle statt. tST Nächsten Sonntag Abend wird der Männerchor ,n seiner Halle die Ope: .Der Wildschütz" öffentlich aufführen. Man erwartet,- daß die Deutschen, der Einladung eine deutsche Oper zu hören, zahlreich Folge leisten werden. Nancy A. Smith hat Squire JudkinS. Frank lafc und Robert S. Potts auf U 000 Schadenersatz verklagt, weil dieselbenhne Berechtigung ihre Ein sperrung im Arbeitshaus veranlaßt ha den. Sie befand sich zur Zeit in gesig neten Umständen und die Aufregung hatte eine Frühgeburt zur Folge Frau Mollie Sparrell wurde ge gen ihren früheren Gatten, den Thierarzt Will. H. Pritchard klagbar, um ihn zu veranlassen, für das 13 Jahre alte Kind auS der Ehe. daS ihr gelegentlich deS Prozesses zugesprochen wurde. Alimente zu bezahlen. IS- Nun glaubt Frau Weaver von hier ganz sichere Anhaltpunkte zu haben, daß der kürzlich bei einem Eisenbahnun glück nahe Atlanta. TexaS, Getödte. ihr Gatte, James P. Weaver. war. Eine Frau Pierce hat bekanntlich die Leiche a!S die ihres ManneS und folglich auch die Hinterlassenschaft beansprucht. Pro sessor Clarke. hat jedoch nun. die Leiche, welche er einbalsamirt hat, als die Wea verS ldentifizirt und in den Taschen der Leiche fand man auch ein Recept, welches iOr. Lockridge von bier. dem kranken Weaver, ehe er nach TexiS reiste, ver schrieben hatte. Dem Postbeamten Jonas M. EadS. (in alter Soldat, der im Kriege ein Bein veiloren hat) wurde altern vom Postmeister mitgetheilt, daß er zu restg' niren habe. EadS sagte, daß er daS nicht thun werde. w?nn man ihn nicht mehr brauchen könne, solle man ihn einfach sortschicken. Der Briefträger Hoover welcher um seiner Resignation angegangen wurde und sür desienSache sich die Geschäftsleute in'S Zeug warfen.hat dem Postmeister mitgetheilt daß er am 1 Jrli seine Stelle niederlegen werde, aber der Postmeister sagte : .DaS geht nicht, wir müsien die Stelle schon am 1. April ei nem Demokraten geben Qcm Vluötand. In Paris fand vor einigen Tagen ein Kränzchen statt, dem auch Frl. Marie Bartet, Tochter eines Beam ten, beiwohnte. Als der Cotillon heran kam und die Paare Ausstellung nahmen, sah das Fräulein mit Schrecken, daß sie nicht engagirt werde; sämmtliche Herren bis auf einen jungen Mann, Mr. Du mont, der an einem Thürpfosten lehnte, nahmen an dem Tanze Theil. Sie be merkte noch, wie ein ComiteMitglied auf Mr. Dumont zuschritt und ihm etwas zuflüsterte. Der ' Mann blickte aus daS Mädchen, schütteltedann kaum merk(ich den Kopf und verblieb auf seinem Platze. Als Mr. Dumont am nächsten Tage sein Burcau verließ, harrte eine verschleierte Dame seiner, die eine Ka raffe voll Vitriol nach seinem Kopfe schleuderte. Mr. Dumont ward nur leicht verletzt ; in der Attentäterin ag' noscirte man Fräulein Bartet, die sich ruhig zur Polizei führen ließ und dort sagte: Er hat mir vor zweihundert Personen eine tödtliche Insulte zugefügt ; wäre ich ein Mann, hätte ich ihn zum Duell gefordert, so mußte ich auf andere Weise meine Revanche haben." Wie man aus Paris be richtet, ist dort allen Fremden in städti schen Diensten, namentlich den deutschen Straßenkehrern, gekündigt worden. Die selben werden bis zum 15. März durch' Franzosen ersetzt werden. Die Franzo sen müssen wissen, welche Besen besser kehren: ob die mit deutscher Gründlich kett, oder jene mit französischem Elan aefübrten. Madijon Avenue Spar u Leihverein No. 2 OrganisiTt a Dienstag, den 23- FeSruar IW Versammlung jede Montag Abend bet Caspar Heft No. K07 Madison Avenae. Aktien $200. eitrige 55 Cent per Woche. Eintritt.! 35 Cent per Aktie. Diejenigen, die noH Ak.ien zeichnen wolle, sollten bald voissrechen. John rill jr.. PrZsikent.
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