Indiana Tribüne, Volume 9, Number 183, Indianapolis, Marion County, 24 March 1886 — Page 2
c: r.
r -
Andrang U?Düne.
s? sch et FSglich, 5?Sch5nMS . Snvslsgz. CtatSgltch fcribfine- Kostet durch den XtSatrl? Entpr oche, d'.e Sonnte Xriiä" ff itl x, Loch. ?id ufaxst ti Ftl. Per Poft szisch:t la Coz2xBl!a)I?afi IS r 3$?. Offfcc ISO Marvlondür. Indianapolis, Ind., 34. März 1886. ?!eger'Massenmord. Die telegraphisch gemeldete &?ncfi ung" einer Anzahl Neger im Gericht! hos MMrrolton, Miss., entpuppt sich iümn mehr als eine der brutalsten thaten, die jemals im Süden vorgekommen sind, und als eine Ausgeburt des gemeinsten Nassenhasses. (ts liegen jetzt eingehende Berichte über die Schandthat vor, welche folgendes Bild von der Sache gebne : Die Tragödie nahm ihren Ursprung in einem Streit zwischen I. M. Liddell und einigen Negern. Liddell ist ein junger Advokat und stammt aus einer der bestens Familien des Staates, deren Mitglieder, aber alle als wüthige Kampfhähne bekannt sind.' Vor einigen Wochen kam er in Gerichtsgeschäften nach Carrollton, und eines Abends sah er an einer Straßenecke 20 3!eger dersammelt. Unter ihnen befand sich auch Ed. Brown, ein Führer der Farbigen, mit welchem Liddell schon früher einmal Händel gehabt, und den er zu erschießen gesucht hatte. Seitdem ging Brown stets bewaffnet aus, um bei einem unverhofften Angriff nicht wehrlos zu sein. Als nun Liddell an der Gruppe vorbeiging, machten einige Neger unter sich Bemerkungen über ihn, die vermuthlich nicht sehr schmeichelhafter Art waren. Das wollte der stolze Liddell nicht erlauden'; obgleich er ganz allein war, trat er mitten in den Negerhaufen und fragte Brown barsch: Bon was sprecht Ihr da?" Geht Sie nichts an", erwiderte Brown. Sofort versetzte Liddell dem Neger einen Schlag, ins Gesicht. Von dem, was nun vorging, sind zwei ver schiedene Darstellungen vorhanden. Nach der Angabe der Neger zog Liddell sogleich seine Pistole und feuerte in den Haufen hinein, nach seiner eigenen Behauptung jedoch schössen die Neger zu erst. Wie dem auch sei, es entwickelte sich ein längeres Schießzefecht, das erst bei der Ankunft des Polizeimarschalls aufhörte. Die Unverletzten sprangen nun davon, während die Verwundeten in's Gewahrsam abgeführt wurden; es waren dies Ed. Brown, Charles Brown und Liddell. Gegen alle drei wurde die Beschuldigung mörderischen Angriffs erhoben, und dieser Tage kam die Sache im'Kreisgericht zur Verhandlung. Schon im Voraus schwirrten Gerüchte in derLuft, daß es bei dieser Gelegenheit etwas ganz Besonderes absetzen werde. Das Publikum war furchtbar erregt, und die unverfälschtesten Naffenvorurtheile machten sich geltend. Als die VerHandlungen eröffnet wurden, waren etwa 50 Neger und 15 Weiße ungerechnet die Beamten im Gerichtssaal. Ed. Brown soll im Voraus gesagt haben, er wisie, daß man versuchen werde, ihm keine Gerechtigkeit zu gewähren und ihn zu miß handeln, aber er. werde seine Leibgarde mitbringen, und Jeder, der eine Nauferei vom Zaune breche, werde sofort niedergeschossen wcrden. Wählend die VerHandlung vor sich ging, machte plötzlich einer der Neger, der vor einem Fenster saß, Lärm: denn er sah etwa hundert Weiße, bis an die Zähne bewaffnet, an das Coutthaus heranreiten. Diese Entdeckung rief natürlich eine furchtbare Panik im Gerichtssaale hervor, und die Neger drängten sich nach der engen Treppe, der einzigen, die in das untere Stockwerk und nach dem Ausgang führte. Aber o wehe ! Drunten war schon Alles mit Be wassneten gestopft. Nun eröffneten beide Parteien ein wüthendes Revolver und Flintenfeuer. Die Schlacht dauerte zwar nur einige Minuten, war aber furchtbar; der Gerichtssaal und das ganze Haus füllten sich mit äpulverrauch, die Bänke wurden umgeworfen und zusammengeschlagen, und auf dem Fußboden floß allenthalben Blut. Mehrere hundert Schüffe müssen abgefeuert worden sein. Als die Personen im Gebäude Neger sowohl wie Weiße sahen, daß sie immer mehr in'sGedränge kamen, rissen sie die Fenster auf und sprangen 20 Fuß hoch hinunter ; der weiße Pöbel feuerte auf alle .hinabspringenden Neger. Als end lich 'alle Kugeln verschaffen, und alle Neger entweder getödtet oder entflohen waren, sprangen die Regulatoren" so nannten ' sich die bestialischen Lynchmörder wieder auf ihre Pferde und saus ten davon. " Der Kampfplatz bot hinterher einen gräßlichen Anblick. Ueberall sah man Blutlachen. - In der südlichen Wand des Gerichtssaales steckten allein 135'Kugeln, in den Bänken 30 und in der Treppen wnd 10. Zwölf Neger lagen todt auf dem Platze, darunter auch Ed. Brown und Charles Brown, und ebenso viele waren schwer verwundet. Bei allen Getödteten fand man Waffen, ein Beweis, daß die' Neger eine Schlacht für möglich gehalten hatten, obwohl sie nicht aus eme solche ueoermacht gesaßt waren. Der größte Theil der weißen Bevölke rung in Carrollton verdammt den greu lichen Massenmord aufs Entschiedenste, und man erwartet, daß die Behörden die blutdürstigen Regulatoren", über de ren Persönlichkeit noch gar nichts weiter bekannt zu sein scheint, nicht unverfolgt lassen werden. Jedenfalls beweist aber dieses Blutbad wiederum, daß es mit der allgemeinen Anerkennung der Neger als vollwerthige Menschen im Süden noch aute Weile bat, trotz aller gele aentlichen . schönen Redensarten. Man fürchtet übrigens Vergeltungsmaßnah men. ? ; Eine 8 Wo eben alte Stadt. Nachdem die Canadische Pacisicbahn ganz vollendet sein wird, dürfte die neu gegründete Stadt Vancouver an der Küste von Britisch Columbia eine geeewiffe Bedeutung . gewinnen.sowohl als
die amerikanische Endstation der projec tirten militärischen Heerstraße von Eng land über Canada nach Ostindien, wie auch als großer Stapelplatz des Handels über den Stillen Ocean nach Asien und andererseits über, das Festland und den atlantischen Ocean nach Europa. Ein Correspondent schreibt neuerdings über diese vielversprechende Stadt : Vancouver ist jetzt gerade 3 Wochen alt, obwohl die Anlegung der Stadt schon vor zwei Jahren geplant war. Schon jetzt ist sie eine mächtige Nebenbuhlerin von Victoria, dem bisherigen Geschäftscentrum von Britisch-Columbia,
und die Eifersüchtelei zwischen diesen beiden Städten hat viel Komisches. Vancouver hat bis jetzt 1500 Einwohner, mehrere Gasthäuser, eine Zeitung, und eine Menge hochfliegender Hoffnungen. fc,s erwartet, m sebr kurzer Zeit die größte und blühendste Stadt am Stillen Ocean zu sein. In Folge deffen werden auch für dle Baustellen rn der neuen Stadt meist fabelhaft hohe Preise verlangt. Der Zuzug nach Vancouver ist aller dings gegenwärtig ein sehr starker; es bleibt aber abzuwarten, ob dieser Buhm" lange anbalten wird. Verschie ! dene (srunde sprechen dagegen, oay ore Stadt k eine solche Bedeutung gewinnen werde, als dieSpeculanten erwarten oder zu erwarten vorgeben. Vor Allem ist! r , r I ver angevna) so ausgezeicyneie jpaTen von Vancouver vorläufig durch Untiefen so gut wie abgesperrt ; denn diese Untiefen können von größeren Schiffen, wie es scheint, nur zur Fluthzeit vassirt werden. Es würde enorme kosten verursa ckx'n, die Untieren zu erweitern, und sollte dies geschehen, so ist es, wenigstens nach der Ansicht der Bewohner Victo rias, immer noch sehr ungewiß, ob dann die Geschäfte schon deswegen alle dorthin strömen werden. Der Landhai Scullv. Vor einigen Wochen veröffentlichte IU Chicago Tribune" einen langen Arti kel über den in England lebenden in schen Landlord und Halsabschneider Scully, deffen ungeheure Besitzungen in den Ver. Staaten und deffen landruini rendes und menschenversklavendes Pacht system. Der Artikel ging seinem wesentlichen Inhalt nach durch die ganze Presse und erregte überall das peinlichste Aufsehen. Eine Menge Briefe über die sen Gegenstand liefen von verschiedenen Blättern aus allen Theilen der Union ein, und ditse Briefe laffen den Sach verhalt theilweise noch monströser erschei nen,als er ansangs geschildert wurde. Aus Grund einiger dieser Correspondenzen schickte die Chicago Tribune", die sich diese Sache zur Specialität gemacht zu haben scheint, einen besonderen Vertreter in Kansas und Nebraska herum, um di recte Erkundigungen einzuziehen über die dortigen Güter jenes allergemeinsten und gefährlichsten Vertreters des aus wärtigen 'Landlordismus in unserem Lande. Nachstehend folgt in der Hauptsache das Resultat der Ermittelungen : William Scully besitzt in Kansas und Nebraska allein mehr als 100,000 Acker des besten Prairielandes (das aber bei seinem Wirthschaftssystem bald vollständig ruinirt sein dürste.) Dieser ganze Grundbesitz ist erst in den letzten 5 Iah ren zu den ungeheuren Domänen des irischen Land und Leutefreffers hinzuge kommen. Bis jetzt steht allerdings nur ein kleiner Theil dieses Bodens unter Cultur ; auf diesem aber herrscht genau dasselbe scheußliche Verpachtungssystem, das in Illinois auf den Scully-Gütern Hunderte von Familien in förmlicher Sklaverei erhält. Etwa 70 Familien wie es scheint, meistens Teutsche ha ben sich biö jetzt in Kansas und Ne braska an Scully gebunden"; d. h. sie haben Grundstücke von ihm gepachtet und jenen berüchtigten Scully Contract unterzeichnct, durch den sie auf alle Rechte, welche den Pächtern in unseren Staaten zustehen, ausdrücklich verzich ten und dem Landlord das Recht geben, im Falle verspäteter Pachtzahlung jeder zeit bei Tag oder bei ?tacht sogar Alles wegzunehmen, was sie von Hause aus gehabt haben. Scully sucht bekanntlich auch sortwährend seine Söhne und Verwandten zu bewegen, auf dieselbe Art, wie er, im den Ver. Staaten Grundeigenthum aufzusauzen und die Pächter sämmtliche Steuern und Abgaben auf dasselbe zah len zu laffen. Einer der Scullyrangen, der jetzt verstorbene John, kam 1831 im Auftrag seines Vaters nach Kansas, und er war es, der den dortigen Scully'schen Besitzstand begründete. Er kaufte für $0 pro Acker Landstücke auf, die gegen wärtig einen Werth von 530 pro Acker haben. Viele Farmer in Kansas waren anfangs thöricht genug, Johnny" als einen Wohlthäter zu begrüßen, weil er tief in Schulden steckenden Landwirthen ihren ganzen Krempel ohne Umstände abkaufte und prompt bezahlte, wo durch er sich für verhältnißmäßig hm pige Preise in den Besitz gerade des besten Bodens setzte. Jetzt denkt das Volk allerdings anders von diesem sauberen Kunden. Wie schon früher bemerkt, will Scully längst keinen Jrländer und Amerikaner mehr als Pächter auf seinen Domänen haben, weil sie sich nicht so leicht oder nicht ohne Vergeltung zu üben, über'S Ohr hauen laffen und mitunter sehr un gemüthlich geworden sind. Diese Praxis des Landhais tritt in Kansas und Ne braska noch viel auffallende? zu Tage, als in Illinois. Mehrere unbescholtene und geachtete Jrländer, welche einige Stücke des Scully Landes" pachten wollten, erhielten von dem betreffenden Agenten, alias Sklaventreiber, kurzweg zur Antwort: No Irishmen or Aniericans need apply". Das Elend der Familien, welche sich auf diesem Lande einzev achtet Haben, spottet aller Beschreibung. Sie bilden in Kansas die ärmsten Landwirthe in jeder Hinsicht. Fast kein Geschäftsmann will ihnen auch nur das Geringste bor gen ; denn der (fünfjährige) Contract, den die . Unglücklichen bei Uebernahme ihrer Pacht aogescylosen haben, bedeutet ja thatsächlich eine Hypothek auf Alles, was sie ihre Habe nennen, zu Gunsten Scullys. Die Leute erhalten von dem Scully'Agenten nichts als das nackte, kahle Land und müssen alle Verbefferun gen auf ihre Kosten vornehmen, trotzdem
nachher üilly oen itun Linsprucy aus dieselben hat. Um Geld, für daS nackte Leben und für die allernöthigsten Ver befferungen in die Hände zu bekommen, verdingen sich diese Leute in den ersten Jahren an Farmer der Nachbar schuft und führen fo ein unsäglich trauriges Frohnleben. Manche verzwei feln schon in wenigen Jahren an ihrem Erfolg und gehen weg, viel ärmer, als sie gekommen sind. Die Wohnungen dieser Elenden star ren von Schmutz. Eine derselben wird von dem erwähnten Correspondenten fol
gendermaßen geschildert : Ein dicker Rauch, der aus der Ofen löhre kam und sich bei jedem Windstoß vermehrte, erfüllte den Raum, fo daß ich eine Zeit lang gar nichts sehen konnte. Der Rauch war aber noch nichts im Ver gleich zu den pestilenzialischen Gerüchen, welche das Zimmer durchdrangen. Mit der Zeit entdeckte ich den Farmer, ein schmutziges, und offenbar gegen AlleS leichgiltig gewordenes Individuum. Dasselbe laßt sich von seiner Gattin sa gen. Sechs ferkeltafte, lalbverwilderte Kinder kauerten m Z,mmer herum, die mich mit Dreck vollschmierten. Die aanze Wohnung war nur ein großes Loch, das rn die Erde gegraben, mit Pa pier austapezirt und mit Rasen und Ge strüpp bedeckt war. Nie werde ich die sen Anblick vergessen." Wichtig für Schiffe, er? F. D. Torre in Baltimore bat jüngst ein sogenanntes Echo Nebelsig nal" erfunden, das von großer Bedeu tuna für den Schiffsverkehr im Frieden und Krieg werden kann. DaS Jnstm ment ist eine Art Hinterladergewehr, an deffen Mündung em Trichter (der Necep tot des Echos) steckt, und daS mit einer tlemen Quantität Pulver und einer Pa trone geladen wird. DaS bei der Ab feuerung entstehende Echo ist mitunter auf 4 englische Meilen mit dem bloßen Ohr hörbar. Vor einigen Tagen kamen mehrere Angestellte der Bundesflotte nach Balti more, fuhren rn Begleitung oeS U?rnn ders auf einem Schleppdampfer nach dem Potapsco und stellten dort mit dem Sig nalinstrument Experimente an. Diesel den verliefen so befriedigend, als man beim ersten Mle erwarten durfte, und die Eommissirn wird einen günstigen Bericht darüber erstatten. Das Jnstru ment hat hauptsächlich den Werth, daß auf dem Wasser mittels des EchoS so wohl die Nähe eines Dampfers als auch die von Klippeln u. s. w. auf mehrere Meilen ermittelt werden kann, und so Zusammenstöße vermieden und Hilfssig nale vermittelt werden können. Der Erfinder behauptet, daß sich durch dieses Echo sogar genau erkennen laffe, ob der echogebende Gegenstand ein harter oder ein weicher Körper sei, und noch ivieles.Andere. Auf der Bundesflvtte f. c i y ri i"E. ? . - 'werven oemnW roenere pciirnimf vorgenommen werden. etaatli&t Schiedsgerichte. In Verschiedenen Staaten sind bereits Gesetze erlassen worden, welcbe die Schlichtung von Streitigkeiten zwischen rveilgevern und Aroeitern besonderen rrj.:.V3 r. ... ... . . r. levsgeiicyien uoeriveijen. va zeovcy letztere nur einem freien Uebereinkommen zwischen den streitenden Parteien ihre Entstehung verdanken, so sind sie den staatlichen Gericbtsböfen in keiner Weise ebenbürtig. Wenn beide Parteien den rr X ' v : r, t . ... .rr... f. ?ri vcyiecsjpuia; aneriennen ivouen, 0 ii es gut, weigern sich aber beide Theile, oder unterwirft sich der verlierende nickt, so giebt es kein Mittel, das Urtheil rechtsnastlg zu machen. Somit haben diese Schiedsgerichte. welcbe beisvielsweise in Ohio undPennsylvanien gesetzlich anenannt sind, keinen größeren Werth, als gewöhnliche Vermittiungsausschüffe. Dle Leaislatur des Staates Massacbu setts, welcher im Berhältniffe zu seiner Vevotkerungszabl der gewerbetyattgste der Ber. Staaten ist. bat den Bersucb ae macht, einen besseren Weg zum AuS s ..- v ret . . r- . 'Vr rr- . . gieicöc er )?geniare zivilen uqmai und Arbeit zu finden. Sie hat die An aelegenbeit einem besonderen Aussckusse überwiesen, der aus Industriellen, aus Theoretikern und aus Vertretern der Ar beiterorganisationen zusammengesetzt ist, also alle Bestandtheile enthält, die ein solches Comite haben sollte. Leider hat aber eine Verständigung schon im AuSschusse selbst nicht stattfinden können. Die Mehrheit, bestehend aus den Capitalisten und den Theoretikern, empfiehlt, daß der Gouverneur auf bestimmte Zeit drei Commiffäre ernenne, welche die Klagen von Arbeitgebern sowohl als von Arbei tern entgegennehmen und, nachdem sie beiden Seiten Gehör geschenkt, Empfeh lungen zur Beilegung des Zwistes machen sollen. Ob die Streitenden diese Emp fehlungen berücksichtigen wollen oder nicht, ist ihre eigene Sache, die Aus schußmehrheit setzt aber voraus, daß die öffentlicheMeinung beide Theile zwingen wird, sich dem Schiedssprüche zu unterwerfen. Dagegen empfiehlt der Minderheitsbericht, der von den Arbei tervertretern verfaßt ist, daß der Gou verneur nicht mehr als zwei Commiffäre soll ernennen dürfen, von denen einer die Capitalisten, der andere die Arbeiter ver treten soll, und daß diese Beiden dann einen unparteiischen Dritten heranziehen sollen. Die Amtsdauer dieser drei Com miffäre soll unbestimmt, ihr SchiedSspruch aber soll stets auf 6 Monate von bindender Wirkung sein, also gerade so rechtskräftig, wie ein Urtheil der Staats oder Bundesgerichte. Aus diesem Minderheitsberichte geht zunächst hervor, daß die Arbeiter zu ei nem ständigen Schiedsgerichte kein Zutrauen haben. Sie befürchten offen bar, der Gouverneur könne dem Drucke nachgeben, der von einflußreicher" Seite unzweifelhaft auf ihn ausgeübt werden würde. Hierin mögen' sie auch im Stechte sein, aber es ist andererseits min destens bedenklich, eine Commission,, die in den schwierigsten Füllen entscheiden soll, zu zwei Dritteln auS anerkannten Vertretern bestimmter Jntereffen zusam menzusetzen. Die Capitalisten würden von ihrem" Commiffär erwarten, daß er ihren eigenen Standpunkt darlege, statt die Sachlage zu prüfen und nach Recht und Billigkeit zu entscheiden. Eben dasselbe würden die Arbeiter von i b x e m" CommiMr verlangen. Folg
lich wäre der dritte Kommissar nicht vlos ein Mitglied eines Tribunals, sondern thatsächlich der alleinige Nichter. Von ihm allein ginge die Entscheidung aus, denn die beiden anderen Commiffäre wären ja in Wirklichkeit selber Ligitanten oder Proceßführende. Die Frage ist aber, ob das Urtheil eines Mannes genügen wird, wenn Millionen Dollars oder die wichtigsten grundsätzlichen Fra gen auf dem Spiele stehen. Offenbar erscheint dies dcr Ausschuß Minderheit selbst zweifelhaft. Wenn sie nämlich darauf besteht, daß die Commis säre nicht für einen bestimmten Amtstermin, sondern auf unbestimmte Zeit angestellt werden sollen, so sieht das ganz
so aus, als ob jedesmal die Absetzung der Commiffäre gefordert werden sollte, wenn ihre Entscheidung unbefriedigend ausfällt.. Man- würde sich also wohl dem Schiedssprüche unterwerfen, densel ben aber gleichzeitig sür ungerecht erklä ren und die Bestrafung der Richter ver langen. Somit würden die Commiffäre beständig bedroht sein und natürlich der Unbefangenheit ganz und gar verlustig gehen. Am fragwürdigsten ist die Empfehlung der Minderheit, daß der Schiedsspruch auf 6 Monate bindende Kraft haben soll. Man könnte allenfalls eine Firma oder Gesellschaft, einen Fabrikanten oder Kaufmann gesetzlich dazu bringen, auf Grund schiedsgerichtlicher Entscheidung von einer Lohnverkürzung Abstand zu nehmen, obwohl sich auch ein solches Verfahren mit der Verfaffung schwerlich vereinbaren läßt. Wenn aber beispiels weise 10,000 Arbeiter einer Fabrik oder Eisenbahn um höhere Löhne ausstehen und durch Schiedsspruch abgewiesen wer den, kann man dann jeden Einzelnen der Zehntausend zwingen, noch 6 Monate zum alten Preise in Arbeit zu bleiben, wenn er anderswo ein befferes 'Unter kommen finden kann? Oder richtiger aus gedrückt, wie will man den Arbeiter be strafen, der sich als Individuum einem Schiedssprüche entzieht, welchem er rls Gewerkschaftsmitglied sich zu unterwer sen versprochen hat? Wollte man ihn dafür einsperren, so wäre er kein freier Arbeiter mehr, sondern ein Kuli. Wenn man aber die Arbeiter wegen UngehorsamS gegen das Schiedsgericht nicht strafen kann, so darf man offenbar auch die Capitalisten nicht wegen des gleichen Vergehens verfolgen. Man ist also auch in Maffachusetts der Lösung des Räthsels nicht näher ge kommen und hat sich höchstens davon überzeugt, daß der Staat ein recht ungelenker Geselle ist, mit dem sich nicht viel anfangen läßt. Wenn die Arbeiter ihre Organisationen vervollkommnen und mit Mäßigung u Werke gehen, so werden die Capitalisten sich auf Unterhandlung gen einlaffen, ohne daß der Staat ein schreitet. Die Hauptsache bleibt immer die OrganiMtion. Vom Inland?. In d.rm holzarmen Dakota werden diesen Sommer sehr viele Farmer Flachs lediglich zu Brennzwecken zie h?n. Ein Erweckungsprediger in Macon, Ga., will in einem Zeitraume von fünf Monaten 4,000 Seelen gerettet" haben. Auf den'New Jorker Hoch bahnen soll nächstens eine große Anzahl Petroleumlampen im Werthe von 570, 000 weggenommen, und durch elektrische Lichter ersetzt werden. Die Fischereicommission des Staates New Vork sandte dieser Tagk deutsche Karpfen Sämlinge nach Pro greffo, Fukatan, in Südamerika, wo die selben weitergezüchtet werden sollen. Wie aus Bloomfield, Cal., gemeldet wird, hat kürzlich dort ein Bürger sämmtliche Chinesen der Stadt aus einmal verhaften laffen, weil sie Dro hungen gegen sein Leben ausgestoßen hatten. Die Hundetollheit in New Jersiy will hartnäckig nicht aufhören. Fast täglich liest man in den dortigen Blättern von einem neuen angeblichen Fall dieser Art. Die armen Köter ! Ein Privatbrief ausConcho County, im westlichen Texas, enthält die überraschende Angabe, daß der vergangene Winter daselbst ungewöhnlich mild gewesen fei, größtentheils wie der Mai oder Juni im Norden". In New Dork wurde dieser Tage eine aus lauter Knaben bestehende Spitzbubenbande aufgehoben, welche sich von alten Verbrecherveteranen reguläre Unterrichtsstunden in Taschendiebstählen und Einbrüchen ertheilen ließ. Ein notorisch sehr böser Schulbube in Katonah, Westchester County. N- Z)., hat durch seinen Vater aegen: seinen Lehrer eine Klage auf 55000 Schadenersatz wegen körperlicher Züchtigung angestrengt. In den nächsten Tagen wer den wieder 10 Paupers aus New York nach Europa zurückgeschickt, und zwar vier nach Deutschland, drei nach Eng I land, zwei nach Irland und einer nach Oesterreich. Sehr schön muß es bis jetzt auf den Kirchenfesten -in der Umgegend von Penobscot, Me.', hergegangen sein ; denn jüngst enthielt ein Placat, daS wieder ein Kirchenfest daselbst anzeigte, den Vermerk: ,DaS Courschneiden ist verboten." ' Eine eigenthümliche S eu che, ähnlich der Schweine-Cholera,ist unter dem Borstenvieh in Yorktown, N. Y., auSgebrochen. , Etwa 100 Schweine sind bereits ' krepirt. . Man vermuthet, daß die Krankheit durch Füttern der Schweine mit Brauereiabfällen herbeige führt wurde. . Stonewall Jacksons Pferd, das in der .Heimalh für conföderirte Soldaten" in Richmond, Va., daS Gna denbrot bekommen hatte, i eines der berühmtesten Roffe des Bürgerkrieges ist verendet. Es wird -ausgestopft wer den. ' . - : . . Wem fällt nicht die Geschichte vom alten Abraham und seiner Sarah" ein bei der Nachricht, daß dieser Tage dem 105 Jahre alten John HawkinS m Douglas-County, Jll., seine Sljährige Frau einen Stammhalter gebar ? Der alte Herr soll vor Freude außer sich sein. . Einem in'der Näbe von Au
stin, TexaS, wohnenden Viehzüchter ha ben neidische Nachbarn 250 werthvolle Schafe getödtet und ihm angedroht auch seinen übrigen Viehstand aus der Welt zu schaffen. Wie wir einem Wechselblatt entnehmen, hat sich der Geschädigte um Hilfe an den Gouverneur gewandt, bis her jedoch ohne Erfolg. , D. B. Wateronns, der reich, ste Kaufmann und Viehzüchter von New Mexiko, machte seinem Leben ein Ende, indem er sich eine Kugel durch den Kopf jagte. Vor einigen Monaten hatte sich sein einziger Sohn auf dieselbe Weise aus der Welt geschafft. Auf derselben Stelle, an der man die Leiche des Sob
nes damals fand, lag auch diejenige des Vaters. Der Deutsche Albert Pfef. fergelder in Brooklyn, N. Z)., welcher jüngst von seiner Frau wegen Äißhand lung verklagt wurde, antwortete auf die Frage des Nichters, was ihn zu seinem Vorgehen veranlaßt habe, einfach : I ch bin der Herr im Hause." Da rauf hin wird man von einer Com Mission untersuchen laffen, ob der Mann noch bei Verstand ist. In der Office einer in Vol ga, Dak., erscheinenden Zeiwng, Tri bune", ist seit mehreren Tagen die Pho tographie eines jungen Mädchens Na mens Lena Hanson aus Jersey City öffentlich ausgestellt, das sich an die Ne daction wandte, damit diese ihr einen wohlhabenden Farmer als Ehemann be sorge. Wie es aber scheint, hat sich bis jetzt Niemand in das Bild verliebt. Der bekannte Indianer Häuptling Roman Rose, der sich seit Juli 1S85 im Militärposten-Gefängnist zu Fort Leavenworth, Kansas, befindet, machte jüngst den Versuch, sich in seiner Zelle zu erhängen. Es gelang ihm dies nicht, da der Strick nicht stark genug war und zerriß. Rose erklärte, ' daß er durch die ihm verhaßte Einsamkeit zu seiner That getrieben worden sei. Er wird wegen Mordes festgehalten. Laut Inst ruction des A gen ten der Crow-Jndianer in Montana,der im Auftrage deS Jndianer-Departements handelt, find die Indianer von jenem Theile der Reservation zu entfernen, der westlich von PriorCreek gelegen ist, so daß demnächst ein 2,500,000 Acker umfaffender Landstrich geöffnet sein dürfte. Derselbe besteht zum Theil auS vorzüglichem Weide und Ackerland und birgt reiche Mineralschätze. JmMagen einer Frau Green, welche dieser Tage in Troy, Mo., an einem für die Aerzte unerklärlichen Leu den starb, fand man ein Knauel Seiden fäden, das 1 Pfund wog und den AuS gang aus dem Magen vollständig ver stopft hatte. Frau Green hatte sich erst kürzlich verheirathet ; vor ihrer Verher rathung arbeitete sie in einer Weberei und hatte dort die üble Gewohnheit an genommen, Seidenfäden, die sie bei ih rer Arbeit benutzte, abzubeißen und daS abgebissene Ende zu verschlucken. Ein seltenes Scheusal scheint der Farmer Peter Wagner in der Nähe von Dubuque, Iowa, zu sein. Derselbe fom dieser Tage mit einer Wa aenladung todter Schweine in die Stadt. Plötzlich borte der betreffende Käufer Kinderstimmen, die auS dem Innern deS Wagens hervordrangen. Nachsehend, fand er dort zwei Mädchen im Alter von sechs und acht Jahren, die unter den Schweinen halb erfroren und beinahe dem Hungertode nahe, lagen. Ich kann mich nicht um sie kümmern, bis ich die Schweine verkauft habe ; sie liegen mir ohnehin lange genug auf dem Halse" meinte der entmenschte Vater. Im Ver laufe des Gesprächs erfuhren dann die Umstehenden, daß die Kinder seit langer Zeit Hunger gelitten und daß sie schon mehrere Nächte ihr Lager auf dem Wa gen bei den Schweinen gehabt hatten. Der elende Kerl, der wohlhabend fein soll, wurde verhaftet ; die Polizei hatte Mühe, ihn vor einem Lynchgcricht zu be wabren. Deutscke Lokal - L?ackricbteu. u Wer Ndeln,sal. f Steuererheber Christian Witte in Aßweiler a. d. Blies. Mundenheim er hält eine Bahnstation. Selbstmorde und Unglücksfälle : Der Heizer Rudolf von Ludwigshafen hat sich im Rhein und der Taglöhner Jakob Decker von Rehdorf im Glan ertränkt. Beim Abspringen vom Bahnzug aerieth unweit Böhl der Hilfs bremser Wilhelm Keck von Schauern heim unter den Zug, wurde überfahren und getödtet. Der Bauer Josef Hascher in Morsch stürzte vom Scheunengebälke und brach das Genick. Brandfälle : In Affelheim ist das Anwesen der Wittwe Brauer niedergebrannt, in Dörrenbach bei Rockenhausen das Wohnhaus des Ackerers Philipp Steller. Vrfb !. AdaltLippe. Stadt Braunschweig : Oberstallmeister von Girsewald wurde pensionirt und sei nem Sohne die Leitung des MarstallS deS Regenten übertragen. ' Professor Eberhard hat einen Ruf als Professor der klassischen Philologie an die Univer sität Straßburg erhalten. Der verstorbene Lederhändler BerenS hat ein Legat von 3000 Mark zur Gründung einer Stiftung für KinderunbemittelterHand werker ausgefetzt In Dallenftedt ist der 26 Jahre alte Stadtsekretär Paul Hanusa nach der Unterschlagung amtlicherGelder flüchtig geworden. In Pfaffenberg ist ein ausgedehntes Silberlager entdeckt worden. In Helmstedt ist endlich nach langem Suchen eine ' Quelle ' gefunden worden, die ' täglich 700 Km. Waffer giebt. In Holzminden erhängte sich die 40 Jahre alte Johanne Tacke und in Lütgenade die Wittwe H. Kuene. In Braunschweig starb der Arbeiter Katzmack in Folge eines Sturzes und in Gerlebogk ertrank ein Knabe. Namens Jännert. . In Bisperode brannte das Wohnhaus deS Gastwirths K. nieder und in Nm Haus i. S. die Wirthschaft ''Zur Tanne". ' , '' j. G. PARS0NS, 3ä$'W Mmii ! ro. 30 M. T?astZiSAtonklx. über der ,e!vt-Offikk -; r :
Politische Anzeigen. Für Slyatzmkistkk. Hcz Omart, von Lzmrence Tsh!V, unterworfen der nischeid'ung der rexublikarischen Nomtnationi Konvent on. Für County-Clcik. Aurelius I. Johee. untr,fen der Snt'ckeidung der rexubsikanischen
oiiiu9 opoenuon lss. John N. Clinton, unterorsn der Entscheidung der republikanische 8unt9 epveniion iso. Edward H. Dean, ntrw,rfen der Entscheidung dir republikanischen ounru onventton. Für County-Auditor. Jobn W. Vfaff. unterworfen der Entscheidung der repud Manischen Eount? Eonvention. Samuel Merrill, pterrorfe der Etsch,idung der republikanischen Eunt? EONUkNtio. Für Shmss. Henrv H. Skvllle. ntrrsn der Entscheidung der republikanische ! Ck,entio Nickard Q. dolter. unterworfen der Entscheidung der republikanischen Eount, Eonvcntion. George H. Carter, unterworfen der Entscheidung tr demokratische kouuty Eonpentton. Für Coumy - Recorder. Qugene Sanlch, nterwor'e der Entscheidung der rexublikant'chen Count? Enention. Für Coroucr. Dr. W. H. Wlibarb, unterworfen der Entscheidung der republikarsche tnarions Eonvention. Dr. C. C. Everts, Dentsl)erZahnarzt, chs,igr )!. . Ytlftrn O..C3.sCc?t Washington n. Vennsolvania Ost Allil. Wie Bee Line !" nach ' Sledelaud, Lake Chatauqua, Niagara Fall, Thoulaud Island, Lake George, Lake Eham plaw, Saratoga, White Movntaiu, OR) Orchard, Rye Beach und alle ' Curpläe von NEW ENGLAND mit ! Schnellzügen täglich. Die einzige ahn o Indianapolis nach New York and Boston eiche durchgehende Qaen in Verbindung mit der Lake höre und entral tienbad bat. Die inztg ahn, welch im rand entral Depot t Zork einläuft. . Ein eftltch gehender Schnellzug urd tngerich tet und Passagiere, elch nach Nlffouri, Kansa, ebrakka, Eolorado, ew Vexic, und California reise wollen, finde hefte Nkkomadation und niedrig aten. Nd?ls,0lve. an hol sich bei . I. i ch , l , gent, ulkunft ' kicket i allen regulllren rtcket.Osfiktl. S. B. Thomak. O. V.Ski n ner, Veneral Vanager. rraslie.gnt. V. 3. Smith, Sen. Vass. gt.. kleveland, O. W X. IVlolxolw, Passagier-Vgent. Jdianak!il, Ind. 8. 3 5 eitel Hau und 136 . Sud Jllinoi Straß, Ohlooffo St. Lioulo ant? Pittatdii.irß' Railroad. Leit-rabell, für durchgehend ud Lokal-Züge. 17. 5br. 18: ßlg lafl da Union,Dxt, Jndxl., t folgt:
Schnllzg Poftzug. Schnkizg . HiwSn 110:458 liwRm : . 13:591 :4i :13. :tt 1:37 7:11 1:50, 8:57 3:83 , 8:67 m . .... 8:1$ m 3:47 , 1:5 , 9:5 4:51 , 9:53 ll:30m 3:40 ii: 13 53 , l3:37Bm 5:09 . 4:34 . : 8:03 7:63 , :i7 . 4:158m 2:'9W 7:40 ): j I.-60 . :) 7:50 , b:u . 11:33 . ........ 7:30 :2&m 7:50 .
.Jndiannl' nk.amd'att, m tchoo ... . Dauto . Viaua... m rdan m Eluiu,.. , Skart m Elenden, . Shlta.... m m !tuourg.... rxtbura... laUisur.... afbinata. , VhtladIpht. , vorl. , oft.... Täglich, -f-Tilaltch, augenmmen Sonnrag. Pull' Valaft, Schlaf, nd Hotel,,? durch bt Pitt,b,ra. Harribrg. Philadelphia und evork, ohn Wechsel, lo in Ua,chsi nach Laltimvre, Oashtngton ud ofton. E1T Fahrkarte nach uc Oeftlich, Stadt dl Hin Hauxt-?ahrkart,n.urau de !Lften und t dm Stadt.Bureau, Eck der Jttnoi nd Safhtngt Ltrabe und t Union Depot Bureau Judianaxalt, tu hab. . Schlf,gKartn tön nn t Vorau gfichrt erden durch Applikation M Un ftjtntcn tn tadt'Burea Hl in Uniin pt i Zndiaxoli, Ind. S. N. Verlng, . S. P. , ordoft.E ashiug. ton und Zlltnoil vttej. Znd',l. VaA dc9ta, aagr, ,lbu, Oht, Pd, l. valstgier. nd Ltt.Ug Utb,a. . OÄöNO. 5 1 E. E Sie kzefie beße Oet ue) ln1svMs, Ntiv1Us, Uemphlt, Ch ' unooga, AÜantßafannah;Jck- 1 onville, Mobile and . New : . : -: : 'Orleans, . 0 ist .dsrthellhaft für Paffagine ach . de Süd, tet direkt Hov.lt n nehma.! - ; yalaft-, Ochlas nd yarlor-Qagen zwlsche Chicago nud Losisvtlle ud St Loni und Loüitvill ohu Oagenwechsel. : : : Cornfori, Schnelligkeit nd Sicherheit bietet le Seif lU alte ,dnlksfige - A. M. & D. M. M. U. R. Derlnu, , Rsftftent Seuerat VeHagiergt, tordostck 3ashigto und Jkti, tr.. Jd,l 1Z. llclkZsF, SupetcÄkt. ' '
Hi
L..8EMi:c!W:,Zr.. Deutsch Bank ' HauS, Scke 8. und Vine Straße, ?loiiKk, O. Wollmachten ach Deutschland. Oefterretch und dr Schti geserttgt. Sonsularische llauhigunge btsorgt. Erbschaften m, . xrpt d sich tnkalHrt. vrtrtr in Zndixlt : Philip Bappaport,
T i i Xta. lto Df Hanlan 6tto. fo lZMee Ut Indlana AVöhÄMe ccmficl)lt stch zur Anfertigung mu NeHnnngen, Cirkularen, BriefiSpser, Preislisten, Quittlmgeuv Eintrittskarten Mitgliederkarten, BrochSren, Constitutloueu . V' Adreßkarteo. ; : ' , -
9. n
, 5 i t vl o-
. f
i
