Indiana Tribüne, Volume 9, Number 181, Indianapolis, Marion County, 22 March 1886 — Page 3
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Die Glocken von Plurs.
Eine Doppel'Novelle dok Ernst Paiqne. lFortsekuna.) mutzte mich entfernen, ein länge--res Verweilen wäre unpassend, zudring lich gewesen, auch würde es mir nicht möglich geworden sein, denn es drängte mich fort, ungehindert ausklingen u lassen, was mein Inneres so mächtlg be wegte. Ich ging, nicht ohne noch oftmals verstöhlen nach der Gruppe der Fröhlichen zu schauen und besonders nach dem schö nen Ätädchen mit dem bezaubernden Blick, der es mir angethan hatte. Doch bald sah ich nichts mehr, andere Eruppen. Umherwandelnde, deckten die Gesuchten und ich war bei der Thurmtreppe angelangt, die niederwärts in den Dom führte. Hier drückte ich dem Wächter eine blanke Lira in die Hand und erkun digte mich nach der jungen Dame und ihren Gefährten. Doch der ' Mann wußte mir nichts zu sagen. Er meinte,' daß seit den Frühstunden eine ganze Anzahl größerer oder kleinerer Gesellschaften aus dem Arbeiter- und 5ileinbürgerstan' de den Tom bestiegen habe, die von mir bezeichnete Gruppe könne nur der erster (5lafse angehören, vielleicht das Personal irgend eines fabrikartigen Unternehmen? sein. Damit mußte ich mich zufrieden geben und stieg die Treppe hinab, mir jedoch fest vornehmend, unten im Dome zu warten, nach den Heimkehrenden zu spä' hen, um die Gesuchte herauszufinden, ihnen zu folgen und näheres über sie zu erfahren, und sollte ich . dazu . bis zum Abend in der Kirche oder draußen in der )!ähe des Äusganges weilen müssen. Da fand ich dich im Dom. Das unerwartete Wiederseben des Jugendfreundes ließ mich mein Borhaben vergessen, und als ich wieder daran denken konnte wai es zu spät. ' Die Freundschaft hatte die Liebe besiegt, murmelte Bruno nach einer Pau se. Während de? Freund schwieg, leise vor sich hin. Es geht manchmal so nur dauert es gewöhnlich nicht lange. Im übrigen ist dein Abenteuer origi nell und würde sich ganz hübsch lesen. Nun verstummten beide, wohl ihren Gedanken über das Erlebte und Gehörte nachhängend, bis nach einer Weile Hagen fortfuhr : Ich suchte sie in ganz Mailand vergebens! Ich folgte deiner Lockung, eine Wanderung in die Berge zu machen, mit Widerstreben, und seltsam, schon am ersten Reisetage sah ich meine schöne Zauberin wieder oder wähnte vielleicht nur, sie wiederzusehen ! Gestern war es,auf unserer Fahrt über den Eomer See, von 6omo nach Eolico. Doch suchte ich sie auf dem Dampfschiff in allen Cabinen, ohne sie sinden zu können, und meinte doch so bestimmt, sie gesehen zu haben ! Heute aber im Paradlso zu Ehiavenna sah ich sie wirklich ! Diesmal täuschte ich mich nicht. Ich stand auf der hochsten Terrasse des seltsamen Wein- und Felsengartens und unter mir tauchte sie mit der Führerin aus den grünen Neb gängen auf als ich hinabeilte, waren beide verschwunden und .nicht mehr zu finden. Und vor einer Weile war es mir wieder, als ob ich sie erschaue dort in der Ferne, zwischen den mächtigen Stämmen der Kastanienbäume erschien sie. um sofort wieder zu verschwinden. Nun aber will ich wissen, woran ich bin, und ich verlasse diesen verzauberten Wald nicht eher, als bis ich des Räthsels Lösung, meine schöne Fee gefunden haben werde. Nun sage mir, Bruno, was meinst du zu alle dem ? wandte er sich jetzt direct an den Freulid, der nach dem Schlüsse des langen Berichts keine Bemerkung mehr hatte hören lassen. . , , Doch dieser antwortete auch jetzt mit keiner Silbe. Er lag unbeweglich da und horchte, denn in der Ferne hatten die drei Glocken abermals ihr eigenthümliches Singen in Pausen begonnen. Doch hatte sich jetzt noch eine vierte tiefere Glockenstimme dem seltsamen Sang zugesellt, an hörbar anderer Stelle, gleich sam den Baß zu dem einfachen Liede tn einzelnen ernsten, lang hinhallenden Tönen singend. Das ist stark ! rief Hagen entrüstet. Ich erzähle dir. was mein Herz so mächtig bewegt, was vielleicht anschein.nd für mein ganzes Leben sein wird und du du hörst nicht einmal auf mich, denkst an ganz andcre Sachen? Ist das freundschaftlich nur höflich ? Ich mache es grade so, wie du es vor einer Weile gemacht hast, als ich dir eine hochinteressante musicalische Borlesung dielt, entgegnete Bruno äußerst ruhig. Doch still, störe nicht den Sang der Glokken, der wiederum begonnen hat jetzt im Bereist mit einem Baß, dessen Töne mir ordentlich ins Herz dringen und mich seltsam bewegen. Horch nur ! Ich meine noch nie so eigenthümlichen ' Klang vernommen zu haben, wu den der ttefe.t Glocke ! ; Und wie die Oberstimme erzittert ! Es ist fast, als ob sie weinte. Seltfam höchst seltsam ! Solche Glockentörie habe ich noch nie gehört und ich' fühle es sie werden noch lange lange in mir nachklingen. Höre nur ! Ich glaube fast, daß ich sie nie werde vergessen kon nen! Hagen horchte und schien ebenfalls von dem seltsamen Glockengeläute gebannt zu werden, 'doch entgegnete er nichts. : i . .: . Da sprach plötzlich eine fremde Stimme langsam und mit eigenthümlicher Be tonung : . . Dafür sind es auch die Glocken von Vlurs! - ZweitesKapitel. Bor den beiden junaetr Leuten, die sich bei dem unerwarteten Klang der Stimme überrascht halb erhoben hatten, stand ern boher hagerer Mann, eine knochige Gestalt mit gebräunten faltigen Züüen, die jedoch äußerst gutmüthig, sogar ein wenig verschmitzt auf die Ueberraschten nie derblickten. Er ging in der Tracht der LandliUte des Bergell einher, doch als ob. er von der Arbeit käme. Nur . ein gelbwejßes Hemh,hedeckte den Oberkörper und ließ die ttesgebraunte BruN sehen. die kurzen Manchesterhosen, deren Farbe nicht mehr bestimmt werden konnte, wa
ren an oen nteen aufgeknöpft und dl grauen Strümpfe hielten nur noch lose über den Waden. Ein lederner Gurt umschloß die Taille und auf dem grauen buschigen Haar, das tief in die Stirn niederfiel, saß einer jener spitzen Filzhüte, die man in Ober-Jtalien allerwe gen findet. Ueber dem Arm trug er eine Jacke, die besser sein mußte, als seine übrige Kleidung, denn silberblinkende Knöpfe lugten an verschiedenen Stellen hervor. Er mochte die Sechzig wohl überschritten haben, doch jugendlich frisch, sogar
recht luitla alänzten die kleinen grauen Augen hinter ihren buschigen Brauen hervor und der lächelnde Mund zeigte zwei Skeihen Zähne, um die ihn viel Jüngere hätten beneiden können. 9toch einmal wiederholte er : Dafür und es auch die' Glocken von Plurs ! Bon Plurs? entgegnete fragend Bruno, der sich zuerst gefaxt hatte und dessen leicht erreabare Phantasie inder unerwarteten Begegnung, in der räthselhaften Anrede bereits ein willkommenes Abenteuer wittern mochte. Ihr schemt mtr Nichts von Plurs zu wissen, entgegnete der Alte mit seinem frühern gutmüthigen Lächeln, und habt euch doch in seinem Bereich niedergelassen, just auf der Stelle, wo einstens der größte Palazzo der reichen Vertimati stand oder vielmehr, wo er etwa dreißig bis vierzig Fuß tief unter uns heute noch tn seinen Trümmern steht und liegt. Bruno war erregt vom Boden emporgesprungen; was er da hörte, war ihm vollständig fremd, mußte ihn aber ganz ungewöhnlich fesseln. Sein Auge leuchtete auf und schon wollte er eine ganze 3teihe Fragen an den freundlichen Alten richten. als zgagen, der mehr Kenntniß von der Oertlichkeit haben mußte, ihm zuvorkam unruhiger sagte : Dies also wäre die Stelle, wo einstens die sagenhafte , Stadt Plurs gestanden hat 'i Ich vergaß das ganz, andere Gedanken gehen mir im Kopfe herum. So ist es, entgegnete der Alte ernster. Wir stehen auf der ehemaligen Stadt Plurs, die Anno 1618 am 4. September durch einen Bergsturz verschüttet wurde : der Kastanienwald, in dem wir weilen, deckt die ganze Stadt mit ihren vier Kirchen, Palästen und ihren 2430 Einwob' nern mitsammt ihren fabelhaften öteichthümern. ?!ur ein Haus und drei armselige Menschenkinder entgingen detn grausigen Verderben. Nichts wurde gerettet und später nichts geborgen t- als nur die beiden Glocken, die ihr hört. Deshalb klingen sie auch so beweglich, als ob sie heute noch das entsetzliche .Unglück bejammern wollten, das vor nun etwa zweihundert und fünfzig Jahren ihre Stadt und deren unglückselige Bewohner unter den Felsen und der Schuttmasse des eingestürzten Berges be grub. Deshalb klingen die Glocken so seltfam, wiederholte Bruno unwillkürlich und sich bereits in Gedanken die furchtbare Katastrophe vergegenwärtigend.welche der alte Mann nur angedeutet hatte. Hätte ich gewußt. ivelä,e Bewandtnis; es mit den Glocken hat.so würde mir ihr geh.-iul-nißvöller, klagende? Klang erklärlich ge Wesen sein. r Hättest deinen Bädeker nachlesen sollen, warf Hagen ein, der würde dir gewiß genügende Auskunft darüber gegeben haben. Ich zum wenigsten verdanke meine. Kenntniß des Vorfalls nur den wenigen Zeilen, die ich vor einigen Jahren in einem ähnlichen Reisehandbuch las. Eure rothen Neisebücher, mögen sie heißen wie sie wollen, sagen über das arme Plurs so gut wienichts und über seine wieder aufgefundenen Glocken erst recht nichts, sprach der Alte rasch und voll Eifer. Und dennoch ließe sich über beide viel sehr viel. sagen und erzählen. Ueber die verschüttete Stadt und ihre Bewohner kann man übrigens in einem alten Buche allerlei seltsame, kaum glaubliche Dinge lesen, doch über die Glocken vermag heute nur noch einer alles der Reihe nach und der Wahrheit gemäß zu erzählen. Und es ist eine wunderbare Geschichte, so geheimnißvoll, aufregend und ergreifend, und doch auch wieder das Herz erfreuend, wie es wohl wenige geben dürfte., -. .. - : ". Und wer ist denn dieser eine Bewahre e des Geheimnisses der Glocken von Plurs? fragte Bruno hastig. ' Ich bin es, der alte Sandro, entgegnete er in schlichter Weise. Ah ! Dann müßt ihr uns eure geheimnißvolle und ergreifende Geschichte erzählen! rief Bruno mit leuchtenden Blicken. Ich besonders bin ein gar absonderlicher Freund von. solchen Geschichten, mache, sogar Jagd darauf, um sie denn andern Leuten der . ganzen Welt, wenn diese sie nur lesen wollte wieder zu erzählerr. Der Alte schien einen Augenblick nachzusinnen. Endlich mußte er zu einem Entschluffe gelangt sein, denn er sagte, anfangs mehr zu sich selbst wie zu dem Fremden : Es dürfte jetzt wirklich die Zeit dafür gekommen sein, denn wer weiß, wie lange eS noch mit mir dauern wird ? So mag esdenn sein, junger -Herr, ihr sollt meine Geschichte von den Glocken von Plurs hören. Doch müßt ihr dazu mit mir in mein Häuschen, in meine Werkstatt kommen, denn hier wäre weder der Platz dafür noch die Zeit dazu, die Nad)t würde uns dabei überraschen. Auch muß ich euch an verschiedene Stellen des Waldes führen, damit Ihr die Vorgänge, die tch zu berichten habe, besser versteht. Seid ihr damit einverstanden, dann kommt ! Ich folge euch und ginge es - vierzig und noch viele Fuß tiefer in die Erde hinab, direct in das reiche, arme Plurs hin ein. Voran, mein lieber alter Sandro, voran ! Das wird nun leider dreimal leider nicht möglich sein, meinte der Alte, bedauernd die Achsel zuckend. Denn könnten wir dort hinunter gelangen, so wären Centner Goldes unser. , Er hatte sich bald nach Beginn des Gespräches auf einen Felsblock zwischen den Kastanienstammen niedergelassen und er hob sich nun mit einer Bewegung, als ob er nach dem Hintergrunde des Waldes zu gehen gedenke. Da svrana üaaen vom Boden empor.
wo er vlöyeran ruhig lkegeN geblieben war und seinen eigenen Gedanken solgend, kaum Antheil an den Reden der beiden andern genommen hatte. Den Alteit faßte er am Arm und sagte nun seinerseits erregt zu ihm: - ;: Dort hinaus liegt eure Wohnung ? Ick sah vor einer Weile eine junge Dame sich uach jener Zlichtung hin bewegen. Ihr scheint ein guter, braver Mann zu sein o, sagt mir, ob ihr sie vielleicht kennt, wißt, wer sie ist und wie ste sich uennt? Der alte Sandro blickte dem Frager
überrascht und erst eine ganze Weile m das lebhaft geröthete Antlitze dann lächelte das faltige Gesicht wieder gutmüthig, und mit der Ruhe des Alters antwortete er: Dort hinaus liegt eine geringe Anzahl einfacher Wohnungen und Werkstätten, eine kleine Gemeinde, die sich über dem Grabe des alten Plurs angesiedelt hat, d man zur Erinnerung an die verschüttete Stadt Piuro" nennt. . Dort gibt es keine Damen", mein junger Herr, die Frauen und Mädchen, die dort wohnen, betreiben die Töpferei, wie ihre Männer und Väter und wie der alte Sandro. Dann gehört sie vielleicht dem Orte auf der entgegengesetzten Seite des Waldes an oder ist nur zufällig hier anwesend. Santa Croce, das ihr meint, am Ui der Maria gelegen, ist allerdings ein größeres Dorf, doch die Verhältnisse sind genau dieselben wie bei uns. Ich kenne 'dort jedes Kind, komme just von dorther und weiß ganz genau, daß sich keine fremde Dame in dem Dorfe aufhält. Die einzige vorübergehend anwesende Person und eine Fremde ist es auch nia,t, sondern ein Kind von Piuro ist meiner Tochter Kind, die Giovanna. Ah ! Und sie kommt von Mailand ist's nicht so? Sie kommt von Mailand, Herr, und ist dort, was sie hier war: nur eine Topf.steirdreherin. Eine Topfsteindreherin ? Nein, dann kann sie es nicht sein ! So rief Hagen enttäuscht und v:n dem Alten ablassend. Dieser schaute den jungen Mann wiederum scharfund forschend an. Dann aber lächelte er mit dem ganzen Gesichte wiederum recht verschmitzt, doch sagte er äußerst gelassen: Kommt nur getrost mit mir, ihr sindet meine Enkelin, die Giovanna, daheim und könnt euch dann selber überzeugen, ob sie eine Dame ist oder nicht. Die beiden Wanderer hatten rasch ihre Ledertaschen geschultert und alle drei schritten nun mit dem Alten tiefer in den grünen, schattigen Kastanienwald hinein. Es war ein seltsamer Weg, den ihr Führer sie gehen ließ, zwischen mächtigen Baumstämmen hindurch wand er sich, über Felsblöcke führte er, bald hoch hinauf, dann wieder abwärts. Deutlich vermochte man jetzt den Untergrund der mächtigen Felsstücke zu errathen, die bei ihrem 'tiedersturz wild übereinandcrgethürmt, die arme Stadt Plurs zertrümmert und begraben hatten. Die alles ebnende Zeit hatte die Steinblöcke nach und nach mit einer immer mächtigeren Schicht Erde bedeckt, die Lüfte diestr den befruchtenden Samen, der nahen Kastanienwaldungen zugeführt und so war der Wald entstanden und herangewachsen. Während die krankhaften Sprößlinge wieder vergingen, die des festeren Halts und der rechten Nahrung ihrer Wurzeln entbehrenden jungenStämme verdorrten verfaulten, waren die gesunden Bäume lustig emporgewachsen zu einer Mächtigkeit ihrer Stämme und Kronen, die Staunen und Bewunderung erreaen tnunte. Endlich lichtete sich der Wald an eine, Stelle und auf eine kleine grüne Ebcnk traten die Drei hinaus. Vor ihnen lag der Monte Conto, an dessen Fuß sich der grüne Kastanienwald in ganzer Breite des Berges hinanzog. Noch immer waren die Spuren des Sturzes von 1613 zu entdecken. Der halbe Berg mußte niedergestürzt sein, denn bis nach Prosto, eine gute halbe Stunde weiter abwärts, waren die Trümmer : schwere Felsblöcke, zermalmtes steiniges Gerölle, Schutt und Erde geflogen und hatten im Verein mit den durch die V!aira gebildeten Schlammmasien das Thal, an der Stelle, wo die unglückliche Stadt gestanden, bis zu einer Hohe von dreißig bis vierzig Fuß bis zu hundert Fuß, wie das Volk sagte, ausgefüllt. Der alte Sandro hemmte für einen Augenblick seinen Schritt und auf eine Gmppe kleiner Häuschen deuteiid, die sich auf dem grünen Plan befanden, unter den weiten Kronen einzel ner. Kastanienbäume gleichsam Schutz gesucht batten, sagte' er: . Das ist Piuro ! Hier hatten damals, bei dem Bergsturz, die Wasser der wilden Mai, durch Felsblöcke, Gerölle und Schutt in ihrem Lauf gehenlmt, einen kleinen See gebildet, deshalb diese ziemlich ebene Stelle, auf der die drei geretteten Bewohner der verschütteten Stadt sich wieder ansiedelten. Dort, in der Waldecke, dabei deutete er zur Seite auf eine Stelle am Saum des Waldes, wo eine größere, theilweise grünüberwachsene. Stein- tind Erdmasie aufgehäuft lag, dort hat man versucht, nach Plurs hinabzugelangen, bei welcher Gelegenheit man auch die zweite Glocke fand ; dort hat sich auch das Seltsame zugetragen, wovon ich euch erzählen soll. . Bald waren sie in Sandros Häuschen angelangt, das eigentlich nur aus einem großen "und kleinen Gemach, . einem Schuppen und Stall für ein paar Ziegen bestand. Das größere Gelaß diente dem Alten als Wohnzimmer, Werkstatt und Küche und in dem kleineren stand sein einfaches Lager. Einige bunt bemalte Heiligenbilder hingen an den Wänden in friedlichem Verein mit einem alten, einfachen Kupferstich der Stadt Plurs mit ihren Kirchen und Palästen, Gärten und Häusern vor der Katastrophe, daneben befand sich ein zweiter ähnlicher Stich, der den Monte Conto und das Thalgelände nach dem Bergsturz darstellte. Das wichtigste Möbel des Raumes war die Drehbank des Töpfers mit dem Tisch, worauf die fertigen Arbeiten, keine grobe Kochgeschirre, sondern recht zierlicheTöpfchen, kleine Vasen und andere ahnliche Gegenstände standen. Hagen, der-den Stoff, woraus sie gefertigt waren, kannte, hatte sie kaum gesehen, als er mit einem Ruke der Verwunderuna sagte :
'Ufa auch hier werde die niedlichen Töpfereien aus Lavezstcin gefertigt ? Ich glaubte bisher, daß dies nur in Mailand der Fall wäre. Hier bei uns im Bergcll ist die eigentliche Inndgrube des besten feuerbeftandigen Tallschiefns oder Topfsteins, den schon die alten Römer, wie ich in einem Buche gelesen habe, kannten und schätzten ich glaube, der es geschrieben hat, führte den Name Pliniuö. Doch hier werden meistens nur Kochgeschirre aus dem weichen Stein hergestellt, ich allein drehe kleinere Sächelchen, so gut ich es vermag und wie ihr dort sie seht. Allein meine Enkelin Giovanna ist in diesen Arbeiten eine Künstlerin gegen mich ; sie war es auch, die diese Industrie nach Mailand verpflanzte und dort die hübschesten Töpfereien aus unserm Lavezstein sogar mit bunten Malereien fertigt. Ah ! Tann kenne ich die Fabrik, rief Hagen freudig, oder vielmehr nur das öomptoir des Hauses, denn ich bin Kaufmann und hatte bis jetzt viel mit diesem Artikel zu thun. Doch nun, wo ich selber ein Geschäft zu gründen im Begriff stehe, werde ich mich erst ganz besonders damit befasfjn. . Dann könnten wir gleich einen Handel abschließen, meinte der alte Sandro lachend. Doch irerdct ihr besser thun, euch dafür an mein Enkelkind, die Giovanna, zu wenden, setzte er bescheidener binzu. Die weiß besser, was für die feinen Leute der Städte paßt, als ich alter Mann. Tort ist sie, konnt sie selber fragen. Dabei war a einen Schritt auf seine Schlafstube zu getreten und deutete auf das Fensterchen, - durch dessen kleine Scheiben man eine Gruppe von vierPcrsonen bemerken konnte, die vor einem der Nebenhäuser unter einem alten Kastaniendauin weilten und zu plaudern schieneu. Wider den breiten Stamm gelehnt, saß, sichtlich die Hauptperson der kleinen Gruppe, ein junges Madchen in schwarzer städtischer Kleidung. Ihr dichtes Haar und ihre Augen waren womöglich von einem noch tieferen, dabei glänzenderen Schwarz, als das ihres einfachen, doch modernen Anzugcs, wodurch der eigenthümlich matte und doch lebensfrische Teint ihres fein gezeichneten Antlitzes noch mehr hervortrat. Neben ihr kauerte eine alte Frau und in der Thür des Häuschens lehnte ein junges Mädchen von kleiner, doch üppiger Gestalt, ebenfalls eine echt italienische Schönheit, doch eine solche in der allere in fachsten ländlichen Kleidung, während ein Bursche, Brust und Ltrrne nur von einein Hemde bedeckt, sich in ganzer Länge vor der in Schwarz gekleideten Schönen auf den Boden ausgestreckt hatte, ihr unbewezlich in das fesselnd schöne Antlitz schaute und dabei, wie die übrigen, auf ihr Reden zu horchen schien. (Fortsetzung folgt.)
Vom NuSland. Einen recht interessante Einblick in die Schulverhältnisse der Provinz Posen gewährt ein Bericht der Unterrichtskommission des Abgeordneten Hauses, welcher soeben erschienen ist. Die vier Dörfer Junikowo, Rudnicze, Kotowo und Fabianowo im Landkreise Posen bilden eine Schulgemeinde mit der Schule in Fabianowo. Hier werden 217 Kinder von einem Lehrer unterrichtet. Die Regierung verlangt für diese Schule den Anbau einer zweiten Klasse und die Anstellung eines zweiten Lehrers. Die beiden Lehrer sol len alsdann die 217 Schüler in l Classen unterrichten. Wenn in solchen Schulen nichts gelernt wird, so kann man sich nicht verwundern, und daß die Kinder in der Kenntniß der deutschen Sprache keine Fortschritte machen können, wenn ein Lehrer 217 Kinder unterrichten muß, von denen vielleicht nicht ein einziges zu Hause deutsch spricht bezw., ehe es zur Schule kommt, ein deutsches Wort kennen gelernt hat, ist nur natürlich. Aus Iunikowo und öludnicze wünschten 47 Gemeindemitglieder, daß statt des Anbaues in Fabians eine neue Schule in Junikowo erbaut werde für die 70 Schüler der beiden Orte. Sie weisen darauf hin, daß für ihre Kinder der Schulweg um einen bis nahezu zwei Kilometer abgekürzt werde, und 'erklären, daß sie 10 Morgen Land und einen Baufonds von 1402 M. besäßen und bereit seien, eine Anleihe von 3000 M. aufzunehmen : I v;c miitt.r. t..--.v c-. un vivjvi .viuitin ivuivcii ic ausreichen, wenn der Staat ihnen das Bauholz und außerdem den Antheil an dem durch den Wegfall des Anbaues in Fabianowo gesparten Baufonds mit 1667 M. verschaffe. .Die Leute, welche gern eine Schule haben möchten, sind aber in allen Instanzen abgewiesen worden. In der Commission erklärte der Regierungscommiffär, daß es gewiß im Interesse 'der Unterrichtsverwaltung liege, zwei Schulen einzurichten, daß aber kein Geld da sei, die Gemeinden seien sehr arm und würden Wohl 4400 Dik. für den Bau aufbringen, für den Lehrer aber gar nichts, es sei richtiger, 217 Schüler von zwei Lehrern in drei Classen unterrichten zu lassen, statt in Junikowo eine Schule von 70 Schülern zu errichten und dem Lehrer in Fabianowo 147 Kinder zu belassen ic. Die Commission überzeugte sich denn auch, daß die Mittel fehlten, um das löbliche Streben der armen Leute in Junikowo und Rudnicze, ihren Kindern einen besseren Schulunterricht zu verschaffen, unterstützen zu können, und empfahl den Uebergang zur Tagesordnuna. Wie.neuerdinas verlautet, soll noch eine sechste Polenvorlage bevorste hen, welche sich auf die Schuldotationen m den östlichen Provinzen beziehen soll. Der verstorbene König von Portugal hat während eines Zeit raumes von 30 Jahren die in fämmtlichen europäischen Staaten korfiscirten Bücher und Broschüren gesammelt. Die Sammlung zählt etwa 6000 Bände. ffaufe Much 08 "Best Havanna Cigars". jrpÄÄNs,"" $ft$tt Mnti Fo. 30 M. Wasywgtonflr , übn der .NewsOssike.
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