Indiana Tribüne, Volume 9, Number 179, Indianapolis, Marion County, 20 March 1886 — Page 3
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DieschwarzePerle.
Von Viktorien Sardon. (Fortstdung und Schlub ) i Das unglückliche Mädchen hatte sich in die Amstel gestürzt,aus welcher sie Pe tersen, der Nachtwächter, berausgezogen hatte. Bei dem Anblicke deS bleichen Gesichts, dieser Augen, die auf ewig geschlossen zu sein schienen, dieser erstarrten Hände, aus denen jeder Blutstropfen wie entwi chen war, stürzten Aalthafar und orneaus an dle Tragbabre,naymen das arme Zvkädchen in ihre Arme und trugen es in das gri-e Zimmer in die Nahe des Feu- . si . . . . e' ers aus eine calraye, wetcye .rtcamp heroelschanen liefe. Hier versuchten sie, dieselbe wieder zu beleben und in ihrem Armen zu erwär men, sie anflehend und ber ihrem Namen rufend, als wenn sie hören konnte... aber dte Hände waren etsig kalt das Herz schlug nicht mehr !...... Bei lvrem Llnbltcke traten aus die Wangen aller Llnwesenden Thränen. Sie baten sie um Verzeihung, sie llagten sich selber an. Jedermann weinte, denn eine vcenge Leute waren eingedrungen, um sie zu se hen. Kornelius qewann zuerst seine Fasiuna wieder; er preßte seine Lippen auf die kal ten Lippen Chrisiianens und bemühte sich. setnen warmen Atbem ihr einzuhauchen. um die Lungen wieder in Thätigkeit zu setzen. Wabrend dieser eit lieB Xricamp tr dene Flaschen wärmen und warme Eisen stücke unter die Hände und Füße de5 Äadchens leqen. Es waren schreckliche Augenblicke deL Schweigens und der Bangigkeit! Die Frauen bcteten leise, die Manner neigten sich stumm auf die Verunglückte nieder. Bah !" sagte einer der Umstehenden, welche Mühe man sich für eine Diebin giebt!" Balthasar sprang in die Höhe; er suchte den Menschen, man hatte ihn schon zur Thür hinausgeworfen. Sie athmet rief ornliuS aus. Alles schrie vor Freude auf. Wenige Motttente hernach seufzte Chri stiane auf und auf ihren Wangen schien neues Leben zu erwachen. Ein herbeigerufener Arzt erklärte fte für gerettet und ließ sie in ihr Zimmer schaffen. Die Frauen entkleideten sie und legten sie auf ihr Bett. Kornelius und Balthasar kamen und gingen vor Freude trunken, und Nath gebend und Nath ertheilend, beglück wünschten sie sich und drückten sich die Hände. Herr Balthasar !" rief Herr Tri camp ; ich werde mich mit meinen Leu ten zurückziehen, denn daS .Mädchen kann ich beute nicht fortbringen lassen!" ' Fortbringen ?" rief Balthasar ; hat es Ihnen Cornelius noch nicht gesagt ? Sie ist unschuldig ! Wir kennen den Dieb !" Den Dieb V fragte Herr Tricamp ; und wo ist er?" Der Donneischlag ist der Dieb, der Donnerschlag!" Herr Tricamp machte große Augen. Der Donner?" Ja ! Ja ! Herr Tricamp, der Donner oder vielmehr der Blitz !" rief Cornelius Sie gebrauchen die Physiologie bei der Entdeckung der Verbrechen, ich aber die Physik"...... Und Sie wollen behaupten, daß der Blitz das alles gethan hat ?" Er hat noch viel mehr gethan !" ant wertete Kornelius. Er hat ein andermal die Nägel des FauteulS herausge rissen und sie im Spiegel befestigt, ohne ihr zu zerbrechen und den Schlüssel hat er aus dein Schlosse herausgezogen und ihn an seinen )!agel gebängt, das Geld hat er mitten durch die Maschen der Bor se herauseskainolirt, ohne letztere zu beschädigen, und das Werkzeug eines Schusters hat er an die Decke befestigt, und so magnetisirt, daß die Nadeln wie toll nach dem Schusterhammer flogen und die Mauer hat er herausgerissen und sie zwanzig Schritt weit wieder aufgestellt und was für ein schönes Loch er in die Fensterscheibe Ehristianens gemacht hat und wie schön und künstlich er die Tapete abgelöst hat ! Und von dem Medail lon bat er die beiden Glasplatten ge schmolzen, ohne die Blume . zu. beschadigen, und so bat er galanter Weise un serm Freunde das theuerste Kleinod gelassen und seiner Braut ein Hoch zeitsgescheitk, welches kein Künstler machen sann, und dann hat er noch zuletzt mit der goldenen Einfassung das upferne Kruzisix Chrisiianens vergol det!" Was ?" rief Tricamp aus, wäre das möglich! Und das Packet? DasPakket, welck'es sie einem Manne durch das Q Fenster zugesteckt bat ?" Das hat sie mir geschenkt, Herr !" rief Petersen, dasgcbort nur! ..Ihnen?" .. . .. Ja, Herr Tricatnp; das war ein Packet Leinwand, für meine kleinen inder be stimmt, die krank sind, sie hat alles selbst vorgerichtet und genäht'. Gut ! gut ! Also Leinwand! Aber das Gold und das Silber und die Dukaten und die Gulden und die Edelsteine ! iltfo steckt das alles?" Zum Henker!" rief Kornelius aus, sich an die Stirn schlagend, daran habe ich noch nicht gedacht!'' Er sprang auf den Tisch, den er an die Wand geschoben, drehte die Klmael mit einem kräftigen Nuck um und rief: Hier ist alles :" , . Ein großer .Barren von Gold, Silber und anderem Metall siel aus der Klingel mit dem abgerissenen Schwengel heraus: alles war aeichmolzen, - wie - es - nur der Blitz in einem Nu zu schmelzen versteht. Das Metall halte die feinen Steine und Perlen r angezogen und der Blitz war durch den lmaeltua weiteraeleitet wor den und hatte Wunderdinge verrichtet. welche nur die Elektricität hervorbringen kann. Tricamp hob den Barren auf und be trachtete ihn mit Staunen. '' Aber sagen Sie mir, fragte er, in
dem er sich an ornetmö wandte, wie baben Sie denn nur eine Spur cnt deckt ?" Cornelius lachte. Diese schwarze Perle, Herr Tricamp, die Sie mir selbst in die Hand legten und von der Sie glaubten, Sie würden mit derselben die Schuld Ehristianens beweisen können, hat zum Beweis ihrer Unscbuld mir die erste Anleitung gege den ?" Die schwarze Perle ?" ..Ja, Herr Tricamp ' Betrachten Sie
diesen kleinen weißen Punkt ! .'..DaS ist ein Brandfleck! Die Vorsehung r J..K' .3 7 .k... 1 hat vier ein unzcyutoiges oeien getkitet!" ..Wahrbaftiq, mein Herr !" sagte Tricamp, ihm Glück wünschend, der Gelehite ist weiser und stärker alö ich, ich mache Ihnen mein Kompliment und ich werde von nun an auch Physik imfc Meteorologie studittn! Aber entschull r ... ; l eigen t micy, wenn ia wenn ico einen Verdacht, den ich schöpfte, aus:usprechen wage, der während der Unterzuchung bei inie immer stärker wurde,ich butv sic, verzeihen lg glaubte, Sie wären der Mitschuldige deö Fräuleins!" Lachend erwiderte ornetms : vvenn es Sie trösten kann, muß ich Ihnen zuge ben, daß Sie sich nicht über das Geschlecht des Verbrechers getäuscht haben, es war die Elektricität." . Herr Tricamp entfernte sich ganz niedergeschlagen und alle Anwesenden mit ihm, um ihren Bekannten von dem sonderbaren Blitzstrahl zu - erzählen. Gudula hatte sich auch erholt und trat eben mit der freudigen Botschaft herein, daß Christiane sich besser bestnde, daß sie alles wisse, und daß sie Herrn Balthasar und Kornelius zu sehen und zu sprechen wünsche. Beide Freunde traten Arm in Arm in ihr Zimmer. Es war eine rührende Scene ! Balthasar lachte, Kornelius weinte und Ehristiane.derman verboten hatte, zu spreche, um sich nicht aufzuregen... sie lachte und weinte! Meine kleine Christiane !" sagte Valthasar, vor ihrein Bette niedertnieenh, wenn du mir nicht böse bist, so nimm dies Geschenk von mir an !" Und er legte den Aarren Gold und Silber sammt den Edelsteinen in ihre Hand. Christiane war überrascht, sie wollte es nicht annehmen. O," sagte Balthasar, ihr den Mund sanft zuhaltend, du brauchst doch bald eine Mitgift!" Wenn du mich als deinen Mann haben willst ?" fügte Kornelius hinzu. Christiane antwortete nicht, aber sie be trachtete den Gelehrten, der ihr Ehre und Leben wiedergegeben hatte, mit feuchtem Auge! Und ich, der ich als Augenzeuge dabei war, ich versichere Euch, daß ihr Blick nicht ..Nein !" sagte. (End e.) Die Glocken von Plurs. Eine Doppel-Novelle von SrnftPaiquc. (Fortstdung.) Ein Engel, Bruno, ein Engel ! tf, wenn du wüßtest, wie.schcn sie ist!. Was, bei allen Göttern ! ist mit dir geschehen ? A!ax, mein Junge, ich kenne dich nicht wieder. Der trockene Kaufmann ist zu einem Enthusiasten geworden, der schon mit einem Glase gewässerten Wermuths im Leibe Helenen, wenn nicht in jedem Weibe, doch an jedem Orte sieht ! Undankbarer Mensch ! fuhr der Heitere jetzt mit launigem Schmollen fort, mache ich da ganz merkwürdige musica lische Entdeckungen, aus denen ich den allerschönsten interessantesten Artikel für irgend eine deutsche gelehrte Musik-Zel tung fabriciren könnte, theile ihm dies alles vertrauensvoll mit n- anstatt zu hören, sieht das leichtfertige Men chenkind Gespenster oder gar Elfen und Feen am hellen Tage ! Ich weiß wirklich nicht, was mit mir vorgeht, seit wir mitsammen wandern, entgegnete Hagen mit einem tiesen Seuf zer, indem er sich wieder schwer auf den Boden niedersinken ließ. Ich muß in der That glauben, daß du mich mit deinem Phantasiren angesteckt oder in einen Zauverbann hineingetrieben,' dem ich verge bens zu entrinnen suche, dessen Ein Wirkung ich erdulden muß. Gestern auf dem Dampfboot glaubte ich sie zu sehen heute früh im Paradiso erschien sie mir wirklich, diesmal irrte ich mich nicht, . und soeben 'sah ich sie zum dritten Male. Ich muß nun glauben, daß sie in meiner Nähe weilt oder ich in ihr Bereich gerathen bin, was mir aber wiederum, nach dem, was vorgegangen ist, wie ein neues Näthsel erschei nen will. Mir hast Du bereits ein halbes Durzend Räthsel aufgegeben, meinte Bruno setzt ernster, und du würdest mich recht sehr Verbinden, wenn du mir das erste derselben lösen und sagen würdest, waS du denn eigentlich mahnst gesehen zu haden. Du hast recht, Freund, weißt ja von nichts und deshalb muß ich dir schon beichten! Ich glaube gar, daß mir dies wohlthun wird, denn seit heute früh liegt es wie eine Last auf meine Seele aus meinem Herzen, eine schwere Iupe Last, die mich , zu überwältigen )roht. Entlaste dein Seelen- oder Herzens conto, übertrage eö in das Hauptbuch einer Freundesbrust, dort soll es gut ausge hoben sein und dir gewck keinen Kummer mehr machen ! o scherzte der Blonde und streckte sich dann wieder in ganzer Lange behaglich aus dem welchen moost gen Boden aus. So höre ! . 'Ich höre dir zu, aufmerksamer als du mir zugehört hast. Undankbarer ! Doch stehe, ich für nichts, wenn die Glocken wieder ansangen sollten zu singen. Hagen begann : Es war am ver gangenen Pfingstmontag, vor wenigen Tagen Herrlich ! das beginnt ja wie eine woylconditiornrte Novelle ! Macht un sere Fahrt und das schöne Bergeller Thal diesen Zahlenmenschen schon zum Poeten, nachdem wir erstere kaum an
und letzteres kaum betreten haben, was werden beide dann erst mir byscheeren, der ich ja jetzt schon ein Stückchen Poet bin ! Es war am Psingstmontag,' in bei Frühe und aus dem Vtailänder Dom Immer besser und spannender ! Unverbesserlich bist du und mich spannst du auf die Folter, rief Hagen mit einem unwillkürlich komisch wirkenden Zürnen. Während das Herz mir zum Zerspringen voll ist, gefällst du dich in leichtfertigen Scherzen. Das ist nicht recht, nicht freundschaftlich.
Vergib, guter Max, memte der Blonde mit einer heitern Gutmüthigkeit dem Gefährten herzlich die Hand drückend. Ich werde dir zuhören und dich nicht mehr unterbrechen. Menü? Theilnahme darfst du gewiß sein nur werde mir nicht zu breitspurig ! Ich weiß es, Bruno, und werde deine Geduld auf keine allzu harte Probe stellen, denn viel habe ich leider nicht zu erzählen. So höre denn ! Am Morgen hatte ich zeitig den Dom bestiegen, wie dies bei den Mailandern an jenem Festtage Sitte ist. Doch diesmal fand ich ein Leben auf den marmornen Platten derGewölbebedachung des riesigenPrachtbaues, wie ich eö in den beiden vorhergehenden Jahren, die ich in Mailand zubrachte, nicht gesehen. Es war ein Anblick, der einen jeden, dich erst recht ! hätte erfreuen, jedem das Herz warm machen müssen, als ob ein Volksfest hoch oben auf dem Gottes hause stattfinde, während drinnen die Orgel brauste, die Geistlichkeit ihren blendend-bestrickenden Pomp entfaltete, den heiligen Tag zu feiern ! Es wollte mich fast bedünken, als ob die Mailänder wie man in Deutschland am Pfingstmontag in den Wald, der Frankfurter ins Wäldchen zieht auf ihren Dom gestiegen seien, hier, in dem weißen, marmorsteinernen Walde von laubgezierten Spitzthürmchen, Fialen und Säulen, Kreuzblumen aller Art und zahllosen Statuen, ihr PfingsiVolksfest abzuhalten. Die Galerieen, die Plattformen aller Stockwerke bis in den Thurm hinauf waren mit fröhlichen Menschen gcsüllt, in Gruppen saßen und lagerten sie, wo nur ein passender Platz sich bot, oder zogen umher. Trepp auf. Trepp ab, ein solches Plätzchen zu sinden. Meistens waren es Arbeiter, kleine Bürger, Männlein, Weiblein und Kinder, und alle in einer Feststimmung, die an unbefangener Heiterkeit nicht zu wünschen Übrig ließ. Ueberall war der mitgebrachte Proviant den Körbchen und Taschen entnommen worden, Flaschen mit vino nero und bianco oder Limonata ergossen ihren Inhalt in allerlei Sorten von Gläsern und Töpfchen oder wurden zugleich als Trinkgeschirr benutzt,und kaltes Fleisch, Salami und Käse prangten auf ihren Papierhüllen mit Haufen von geschnittenem Weißen Brot. Die Männer hatten hier und da die Röcke oder Jacken ausgezogen, die Halsbinden gelockert und die Westen aufgeknöpft, wie auch die Mädchen sich meistens aller überflüssigen Mantillen und Tücher entledigt hatten. Die Kinder spielten, liefen einander nach oder rutschten die glatten, leicht geneigten Marmorplatten hinab, und es fehlte nur noch ein lustiges Tänzchen zum Klänge der Orgel, um das ebenso hübsche wie . eigenartige Bild italienischen Volkslebens hoch oben auf dem Dom zu vervollständigen. Nie hatte ich Aehnliches gesehen und nie werde ich eö vergessen. . Schon eine geraume Weile war ich die verschiedenen Galerieen durchwan dert, mich an dem Treiben, der so unbefangen fröhlichen Menschen erfreuend, als eine Gruppe, die ich auf meinem Wege streifte, mich zwang, meinen Schritt zu hemmen. Es mochten etwa acht bis zehn kräftige Männergestalten, meist noch jugendlichen Alters, und ebenso viele Mädchen sein, die, alle sichtlich dem Arbeiterstände angehörend, es sich in oben angedeuteter Weise bequem gemacht hatten. Doch dies war es nicht, was mich ' fesselte, sondern die Gestalt einer jungen Dame, die ebenfalls dem Kreise angehören mußte, doch so ganz verschieden von den übrigen A!ädchen war, und auf alle Fälle den Mittelpunkt der bunten und lebendigen Gruppe bildete. Es war eine schlanke Gestalt, in enganliegendes Schwarz gekleidet, wie es die Mailänderinnen lieben. Auch trug sie das bekannte) ihre Landsmänninnen so hübsch kleidende schwarze Spitzenschleiertuch, das sich auf der Stirn lagernd den Kopf deckt und den Oberkörper so verführerisch einhüllt ; eine Nationaltracht, wodurch die jungen Mailänderinnen mit ihren schwarzen Augen und Haaren, dem matten und doch lebenswarmen Teint einander fast alle ähnlich sehen. Meine Schöne hatte das Schleiertuch auf die Schultern flattern lassen, wodurch ich Kopf und Nacken und ihr Antlitz ungehindert erschauen konnte. Sie war eine wirkliche Schönheit, wenn auch im Typus der Mailänderinnen, und dennoch wieder so ganz verschieden. Dieser Um stand fesselte mich am allermeisten, denn er dünkte mich ein Näthsel, und ich versuchte mit einer ganz besondern Herzensfreude, ihn zu ergründen. Endlich glaubte ich die Ursache gefunden w baben. Die Augen und lockigen Haare waren tiefschwarz, das Mimochen klein und frischroth seine Lippen, das Näschenzierlich und der matte, elfenbeinartig schim mernde Teint von einer rosigen Gluth angehaucht, wie bei allen schönen Mailänderinnen, doch der Blick des Auges war ein ganz anderer: anheimelnder und bestrickender. Ich kann nicht sagen, daß er mir tief und unergründlich erschienen wäre, doch hatte er etwas so Seelenvolles, Sinnig-Freundliches, wie ich es bis jetzt noch nie aus den dunklen Feueraugen meiner neuen Heimathgenossinen hätte herauslesen können. Warum es leugnen ? Der Blick dieser Augen erinnerte mich an meine deutsche Heimath ; er erschien, mir wie eine Vermittlerin zwischen der lieben alten und der neu und liebgewonnenen. Einmal schaute sie mich länger und forschender an, doch nicht unfreundlicher, sie lächelte sogar, und ich meinte sogar den Blick bis in mein Herz zu spüren, so daß ich mich er bleich? fühlte und mein ganzer Körper in einem bang-süßen Beben erschauerte. Haha ! unterbrach Bruno den Freund, der Athem schöpfen mußte, mit einer ernstlichen Verwunderung. Du schuderst li wabrbaftia, als ob Du ein wirk-
sicher Poet und kein ZZausntann wärest ! Auf alle Fälle bist du ein bis die Ohren Verliebter, denn nur die Liebe kann dies Wunder vollbracht und zugleich den grimmen Hagen in einen zahmen Jüngling verwandelt haben, der schon bei einem Blick aus schönen Frauenaugen erschauert und erbebt. Ich glaube, du wirst recht haben, entgegnete der andere leise und in sich gekehrt. Doch höre geduldig weiter, denn ich muß es mir vom Herzen sprechen, und. nach dieser dritten Vision muß es bald geschehen, soll ich nicht daran ersticken.
Erzäble ! entgegnete Bruno, sich wieder in ganzer Länge behaglich auf den grünen moosigen Boden ausstreckend, ich will dir so aufmerksam zuhören, als ob einer unserer feinstgebundenen Dichter m eigener Person erzählte. Nur dürfen keine anderen melodischen Töne deiner etwas rauhen Baritonstimme Eoncurrenz machen in diesem Falle stehe ich füi nichts. Hagen hatte sinnend die Rede des Zreundes überhört ; es war, als ob er das kleine Pfingstfest-Abenteuer auf dem Mailänder Dom noch einmal durchlebte. Dann fuhr er, anfangs wie zu sich selbst redend, also fort : Acein schauen und Staunen mußte der fröhlichen Gruppe aufgefallen sein, denn ich allein war an der niederen Balustrade, welche uns trennte, stehen geblieben, während die sonstigen Äesucher des Domes langsam, doch unaufhaltsam nach beiden ölichtungen kommend und gehend, an mir vorüberwandelten. Die Scanner sahen nach mir, die Mädchen kicherten bereits untereinander. Da erhob sich plötzlich einer der älteren Leute, ließ sich von der schönen Königin des kleinen Festes ein Glas voll Wein einschenken, und ehe ichs mich versehen, stand er vor mir, das gefüllte Glcts mir reichend. Mit treuherzigen Worten und Blicken forderte er mich freundlich, sogar recht lustig auf, mit ihnen ein Glas Wein auf gegenseitiges Wohl zu leeren, da ich, wie es schien, Freude an ihrer Fröhlichkeit fände. Ich ergriff das Glas, und eine glühende Begeisterung flammte in mir auf. Wie ein Blitz durchzuckte mich der Gedanke, das schöne Mädchen, das mich gebannt gehalten, leben zu lassen, doch ebenso schnell erkannte ich das Unpassende eines solchen Trinkspruchs. Zugleich aber wußte ich auch, was ich zu thun hatte, öi'un zauderte ich nicht länger, mein Glas hochhaltend, rief ich laut und enthusiastisch : Lwiva Italia ! Italia liberata !" und Evviva !" antworteten überrascht und jubelnd die Äiänner, und die Mädchen riefen es noch lauter und begeisterter. Es war, als ob mein improvisirter Ruf die Echos des seltsam schönen FestPlatzes geweckt hätten, denn bald ertönte er ferner ind näher, und unter uns im Dome brauste die Orgel drein; ihre Klänge drangen hörbar zu uns empor, mischten sich in den Nationalws, in das Hoch auf das schöne befreite Italien. Es war mir fast zu Muthe, als ob ich in diesem Augenblick hier oben auf dem Tome einem Gottesdienst beiwohnte, gleich ergreifend und heilig wie der, weleher unter uns, in den weiten Hallen der Kirche, an dem festlichen Psingsttage gefeiert wurde. Ich hatte mein Glas leer getrunken bis auf den letzten Tropfen. Als ich es niedersetzte, war das Ziufen verstummt, denn auch die andern tranken, doch der Mann mit der Flasche stand schon wieder neben mir, mit lachendem Gesicht und der Gebärde, mir aufs neue einzuschenken. Nun sah ich, wie das schöne junge Mädchen eir.en Schritt vor und auf mich zutrat, ihr halb geleertes Glas hoch empor hielt, und mich mit ihrem freundlichen, bezaubernden Blick voll anschauend, rief sie, unter lautloser Stille der Ihrigen : Lwiva CJermania ! und setzte dann in deutscher Sprache hinzu : Der freundlichen Schwester des freien Italiens ! Ein neues und fast noch helleres fc.vviva !" als das frühere wurde ringsum laut. Ich war fast verwirrt vor Ucberraschung und Freude, und ehe ich wieder zu mir kam, hatte die Schöne ihr Glas kräftig wider das meinige erklingen lassen. Dann tranken wir doch nun war leider auch alles vorüber. Sie wie mein freundlicher Schenke kehrte zu ihrer Gruppe zurück, die ihr fröhliches Treiben wieder aufnahm, als ob das hübsche Intermezzo nicht stattgefunden hätte, als ob ichwas noch weit schlimmer war gar nicht mehr vorhanden gewesen wäre. (Fortsetzung folgt.) Gebrüder Frcnzcl, Merchanls National Bank. S.W.Ecke Washington und Meridianste. V s s a s e , ' zu den Niedrigsten Preisen ! Kinder-Wagen, Bottelkäsige, Staubbürsten, KorbwaareNch Masken, größte Saswayl ! has.M&ytir&Qo. LZV und sn West Washinaton Straße. Bern. Wonnegnr, ABCHITECT, Vanee Block. Zimmer Ho. 09 (tot. Cctc Virgiuia Vve. uud Vashiugts Str.
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P ie ree, 14 r diese jetzt berühmte Arznei zuerst dem Publikum dar, bot, im Ernst daran gedacht, sie eine covsumpilon cr " Schwiudsuchts.HeUmittel, ,n eunen, hat aber diese Wamen falle lasse, eil derselbe zu beschränkt für int Arznei, welche infolge ihrer wunderbaren Ver einizunz tonische? oder stärkender, alterativer oder safte, verbessernder, antlbiliöser. brustlökend,? ,,nd af-. oigenschaften ohne Gleiche ist. nicht nur al ei Hell Mittel gegen Lungenschwindsucht, sondern gegen Kll Chronischen Krankhnken Leber, des Blutes und der Lunge. MVi Dich matt, schläfrig, sckwach fühlst, ilaft. gelblich Hautfarbe der geldlich braune Flecke im sicht oder am Leibe hast; wenn Du hauftgtn epfschmen oder Schwindel, Uebelgeschmack im Munde, innerliche H,tz oder Frösteln, abweckselnd mit heihem Blutandrang, hast; wen Du niedergeschlagen und von düster Bo gesöhle erfüllt bist: rottn Tein Appetit nnrezelmaiiz und die Zunge belegt ist. dann leidest D an , aabeschwrdn. Dyspepsie nd Leber, krankheit oder aUigkelt. In rtele Mkn spart man vur einige dieser Symptome. Sli ein Heilmittel ita alle solch alle ist vr. Pltrc' tioldcn Xedlcil iMorerr ohne Sketchen. .?en Lunsenfchwäche, Vlutspeltu, athmiakeit. jSftröhreet,ds. fchlt, H-ft' chwinscht nd verwandte öeide ist sie ein upfehlbareS Heilmittel. Man sende zehn CentZ in Briefmarken für Dr. Piere' Buch über Schwindsucht. Sei pothekee u hupe. Preis $1.00, n: l'orld's Disparnry Llsdlcal Association, Eigenthümer, 6C3 Main Ctr., Vnffnlo, . Y. $500 Belohnung wird von den Eigenthümern von vr. Sage'S Katarrh Remedy- für inen Katarrhfall, welchen sie nicht kurirea könne, auSgebote. Wenn man einen ekelbaftea ode? anderen Ausfluß auS der Rase, theil, eise Verlust des Geruch, Se. sckmal?Z rirr CfiekhrS MAfc Wm dumpfen Echmer, oder druckende Gefühl im Kopfe bat! dann hat man Katarrh. Tausende solcher Falle den in Schwindsucht. 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