Indiana Tribüne, Volume 9, Number 177, Indianapolis, Marion County, 18 March 1886 — Page 3

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DieschwarzePerle.

Von Vletorien Sardon. (Fortsedung.) Chrlstiane trat einen Schritt auf Äalthasar zu, welcher die Augen vor ihrem ÄUcke niederschlug; dann legte sie ihre Hand aufs Herz, als wollte sie ersticken; sie versuchte zu sprechen ; sie stotterte einige Wort hervor, wie: Gestohlen! Ich! Ich! Gestohlen !" Und sie sank wie todt zur Erde nieder. Cornelius stürzte auf sie zu, hob sie auf und nahm sie. in seine Arme. Nein ! rief er aus ; nein ! Das ist nicht möglich! Dieses Kind ist nicht schuldig !" (jr eilte in das Nebenzimmer und legte Christiane auf ihr Bett. Balthasar folgte rhm erregt. Herr Tricamp, immer lächelnd, ging ihnen nach, als einer der Polizisten ihn leise am Aermel zurückhielt : Mit Ihrer Erlaubniß, Herr Tricamv, wir haben schon eine Auskunft über das junge Mädchen!" Geben Sie mir die Auskunst!" entgegnete Tricamp leise. Wahrend mein Kollege auf derStraße aufpaßte, hat ihm der Bäcker, der neben an wohnt, erzählt, daß er kurz vor dem starken Donnerschlag Fräulein Christiane am Fenster nach der Straße heraus gesehen habe, und zwar an dem des großen Zimmers. Sie hat einem Manne mit einem Mantel und breitem Hute ein Pak ket durch 's Fenster gereicht! Ein Packet!" sagte Tricamp erregt. Gut! :.. Vortrefflich!.. Fra gen Sie den Zeugen nach seinem Namen und überwachen Sie alle Ausgange des Hauses, aber vorher bringen Sie mir die Haushälterin sie schläft im erstenStock!" Die Polizisten entfernten sich und Herr Tricaulp ttat in das Zimmer Ehristianens. Letztere lag noch ohnmächtig auf ihrem Bette hingestreckt, obgleich tfornclius sich die größte Mühe gab, sie wieder zu beleden. '. Ohne sich um die Beiden zu beküm mern, sah sich Herr Tricamv aufmerk sam im Zimmer um und bemerkte oberhalb des Sekretärs das offene Fenster chen, welches in das Zimmer Balthasars ging ; die Tapete war ebenso sorgfältig losgelöst, als in dem anderen Zimmer. Er nahm einen Stuhl, fetzte ihn auf die marnwrne Platte der Kommode, und die Entfernung auSmessend, fand er, daß eS sehr leicht war, auf dieser improvisir ten Leiter in die Höhe zu klettern. Nachdem er die Kommode selbst aus, merksam betrachtet hatte, aing er, ein Lächeln auf den Lippen, zu Balthasar. Letzterer betrachtete immer noch das junge Mädchen, welches blkich und starr dalag. Mit den Worten: Wer beweist uns, daß sie schuldig ist ?" wandte er sich an Herrn Tricamp. Dieses! Dieses! entgegnete Herr Tricamp, eine der schwarzen Perlen, die von dem Medaillon losgelöst waren, in seine Hand legend. Wo haben Sie das gefunden ," fragte Balthasar. Hier!" antwortete der Polizeiagent. Er bezeichnete eine Schublade der Kom mode, welche mit 'Sachen Christianens angefüllt und unvorsichtiger Weise, offen geblieben war. Balthasar stürzte zur Kommode, fchüt telte die Kleider und die' Wäsche durch und wendete alles um und um, aber vergeben? das Medaillon war nicht da.' Er sah sich um ; diese Kommode, daS Bett und ein Tisch ohne Schublade war naö ganze Mobiliar Christianens. Also kein Koffer, kein Schrank und nichts, was dazu dienen könne, die ge stohlene Sachen zu verbergen. Unterdessen erholte sich Christiane. Sie öffnete die Augen und sah sich ringsum; dann schien sie sich zu besinnen, was vorgegangen, wandte den Kopf ab, brach in Thränen auS und verbarg sich schluchzend in ibren Kiffen. Aha !" murmelte Herr Tricamp; die Thränen ! Wir werden nun bald gelte hen." Und ganz sanft beugte er sich über sie und sprach mit mildester Stimme : Sehen Sie, mein Kind ! eine gute Regung! Gestehen Sie, daß Stc einem schlechten Gedanken unterlegen sind!...... O, mein Gott ! Man ist ja nicht vollkommen ! Wir werden Ihnen gegenüber jedwede Rücksicht nehmen, die man einem hübschen jungen Mädchen schuldig ist Wir sind wohl ein wenig koquett ? Hm?. Wir wollten uns wohl recht schön machen? Wir wollten wohl Jemandem gefallen?!' Aber ich bitte Sie, mein Herr!" rief Kornelius aus. .. Pst! Junger Mann!" versetzte Tri.camp mit gedämpfter Stimme; glauben r r ? nn . r n ie stcra, oap sie einen ttlsHutoigen hat!" Und sich wieder über Christiane beu. gend : Nicht wahr, meine Kleine, so ist es?" Oh !" rief Christiane, sich plötzlich erhebend, aus, todten Sie mich! Aber wiederholen Sie das nicht noch ein mal!" Der Ausruf Christianens war so leb haft, daß Herr Tricamp einen Schritt zurückwich. Mein Herr!" sagte Balthasar; bitte lassen Sie uns mit diesem Kinde allein ; Ihre (Segenwart brmgt sie m Berwtr rung, und wir werden sie eher zum Ge standniß bringen." - Herr Tricamp verneigte sich. Wie Sie wünschen, mein Herr! Aber trauen Sie ihr nicht ! Sie istgerie den !" i i Und er. entfernte sich , i . 1 , ' 7 ; ' Kornelius schloß heftig hinter ihm die äbüre. ;; Dann näherten sich die beiden jungen Leute sanft Christiane,welche aufrecht auf ihrem Bette saß, mit stierem Blicke, jetzt ohne Thränen und vom Fteberfrost geschüttelt. ' . ' i. V ..Sag, Christiane, mein Kind." riet Balthasar, ihre krampfbaft geballten Hände ergreifend, du bist nun nur zvljsen freunden willst du spre ätnr ' .-- - :

Ich will nicht mehr hier bleiben !" erwiderte jetzt Christiane mit hohler und heiserer Stimme ; ich will fort ! Ich muß fort ! Lassen Sie mich gehen !" Kornelius drückte sie sanft in die Kiffen zurück. Du kannst jetzt nicht fort, Christiane, ohne uns zu antworten ! Sage uns doch die Wahrheit !" ermuthigte sie Balthasar, ich bitte dich, Christiane, die volle Wahrheit, mein Kind ! Man wird dir nichts thun ! Ich schwöre es dir bei meiner Ehre ! Ich werde dir vergeben ! fl?;, frtlf ,tltirtÄ rfrthrn I

I IIVIIIUUV VIVHV ....... Ich schwöre dir, Christiane, vor Gott!... Hörst du mich denn nicht ?" Doch, doch !" antwortete das geängsteie Mädchen, ach, ich kann nicht mehr weinen ! O, wenn ich weinen könnte ! . . .' Machen Sie mich weinen !" - Kornelius betrachtete seinen Freund mit besorgten Blicken; er ergriff die fieberhei' ßen Hände des jungen Mädchens und legte sie sanft in die seinen. Christiane !" sagte er iu ihr mit der größten Zärtlichkeit, Christiane! .. .Ha ben Sie Erbarmen mit uns!. . .Wir lic ben Sie alle!. Wir haben Mitleid mit Ihnen ! . . . Hören Sie mich an !. . . Kennen Sie mich denn nicht V1 Doch, doch !" antwortete Christiane, ihn anblickend. Und ihre Augen wurden feucht. Ich liebe Sie, Christiane!" Sie wissen es!" Ich liebe Sie von gan zem Herzen !" - Ach !" rief das junge Mädchen jetzt mit hervorstürzenden Thränen aus, und Sie sagten, daß ich gestoblen habe !" Nicht doch!" rief Kornelius lebhaft, nein, ich sage es nicht !. . .Ich glaube es nicht ! . . . . Aber, liebes Kind, Sie sehen wohl, daß Sie mir helfen müffen,Sie zu rechtfertigen und den Schuldigen zu entdecken ! Und dieferhalb muffen Sie offen mit mir sprechen und mir alles sagen, alles " Ja ! Sie sind gut !" antwortete Christiane weinend, Me haben Mitleid mit mjr !- - Sie glauben nicht, was die dort sagen !.,,,,,Pertheidigen Sie denn nicht, daß sie aus falscher Fährt? smd .Wie sollte ich denn hier stehlen? Hänge ich nicht mit ganzein Herzen und ganze: Seele an diesem Hause s Ist denn hier in dieser Ä!auer," fuhr sie, an die Wand klopfend, erregter fort, ,ein einzi-. ger Stein, bcri ich nicht, anbete Best''ilt man denn sein eigenes Leben und sem eigenes Blut?... ......Was würde meine gute Mutter dazu sagen ? (Sg pflegt siedieFrau vanderLys zu nennen.) Ach, wenn sie hier wäre! Aber ich stehe allein da, nicht wahr ? . . .Und man klagt mich an, weil meine Eltern herumziehende Leute waren. . . Weil ich einmal gestohlen habe, als ich noch so klein war .... Und man nennt mich Diebin! Di bin ! Diebin !" Man nennt mich Diebin !" schluchzend fiel sie in ihre Kiffen zu rück. Balthasar konnte sich kaum mehr fassen. Er kniete vor ihrem Bette nieder und sprach mit der sanftesten bittenden Stimme, wie wenn er selbst der Schuldige wäre : . Christiane! Meine Schwester! Meine Tochter! Mein Kind ! . . . . Ich liege vor dir auf . den Knieen, du siebst es ! .... Ich bitte dich um Berzeiinnig für alles Ueble, was ich Dir zuge fügt ! . . . Man wird von der ganzen Sache schweigen .... es ist Vorbei . . . hörst du ?. . . Aber weil du' mich liebst, wirst du p'ir nichts Böses zusügen wollen,nicht wahr ?...', Du wirst mir nicht mit Un dank die Wohlthaten vergelten,die du empfangen hast ! ... Ich beschwöre dich, ob du nicht weißt, wo mein kleines Medaillon ist ?. . .(Ich frage dich nicht, wo eS ist, verstehst du . . . Das ist mir gleichgiltig.) Ich frage dich, ob du weißt, wo es ist ? . . .Ich flehe dich an im Namen meiner Mutter, die du auch die Deinige nennst! . . I Siehe zu, daß ich eS wieder bekomme ! . . . Nichts als daS Medaillon !'. . . Mein ganzes Leben hängt davon ab, und der, der mir es genommen, hat auch mein Glück geraubt ! . . . Gieb mir mein Medaillon wieder! ...Willst du, sage ! . . . Willst du mir es wiedergeben?" Ach," rief Christiane in voller Ver zweiflung aus, wenn es in dem Blut meiner Adern wäre, würden Sie es schon haben." . Christiane! Aber ich habe eS nicht ! Ich habe eS nicht!" rief sie, verzweifelnd die Hände ringend. - Balthasar sprang entsetzt auf. Unglückliches Mädchen!" Kornelius trat dazwischen. Ach,", sagte sie auflachend, wenn ich verrückt geworden sein werde, dann würde ich Ruhe haben, nicht wahr?" Und sie sank kraftlos zusammen, ihr Gesicht verbergend, gleichsam- entschloffen, nicht mehr zu antworten. 8. Kornelius zog Balthasar auS demZim mer; er sc h ihn schwanken, wie einen Menschen, der vom Schwindel ergriffen. In dem großen Zimmer fanden sie Herrn Tricamp, der seine Zeit, nicbt verloren batte ; er hatte die alte Gudula herunteryolen lassen, welche aus dem Schlafe aufgeschreckt und - überdies noch sehr schwerhörig, durchaus nicht begriff, was geschehen war, und auf alle Fragen des Herrn Tricamp mit Weinen und Jammern antwortete. , -' ' Fürchten Sie nichts! Fürchten Sie nichts, gute Frau !" sagte Tricamp; fas sen Sie sich!" Ach, Jesus Christus ! Mein guter Herr!" rief sie. bei dem Anblicke Balthasar'S aus; waS ist denn geschehen? Man hat mich so barsch auS dem Schlafe gerissen; was wollen Sie denn eigentlich vonmir?" ; - i " Beruhige Dich, meine gute Gudula !" erwiderte Balthasar; es handelt sich nicht um dich, manbat mich bestohlen! Wir suchen den Dieb!" Man hat gestohlen ?" Ja !" . ; mein Gott !" rief die arme Dienerin auS ; das ist ja noch gar nicht dagewesen; ich bin nun dreißig Jahre hier im Hause, und noch keine Nadel ist gestöhlen worden !. Mein Gott, mein Gott! Das mußte auch noch geschehen, ehe ich starb!" ' " ' . Bitte., bitte!" , unterbrach sie Herr

Tricamp; antworten Sie mit 'ruhig, ohne zuja,nmern und zu lamentiren, liebe Frau !" Sprechen Sie etwas lauter !" . warf Balthasar ein ; Sie wiffen, daß sie sehr schwerhörig ist !" Wir möchten gern erfahren," fuhr Herr Tricamp mit vernehmlicherStimme fott, ob Sie zu Hause waren, als man gestohlen hat ?" Ich bin aber nicht zur Thüre hinausgekommen, mein Herr," antwortete Gudula.

Gar nicht?" Nein, mein Herr. Als ich daS schreck liche Gewitter sah und hörte, da ist es mir in die Beme gefahren." Ah, du warst in deinem Zimmer V fragte Balthasar. Nein mein Herr, ich bin den ganzen Nachmittag in dem großen Zimmer geWesen; ich habe mich am Feuer gewärmt und dabei gestrickt." Bist du vielleicht einmal auf kurze Zeit in die Küche gegangen?" Nein, mein Herr." Haben Sie noch gute Augen ? fragte der Polizeichef. Wie meinen Sie?" erwiderte die Alte, welche ihn nicht recht ' verstanden hatte. Ich habe Sie gefragt, ob Sie noch gute Augen haben, ob Sie noch klar und deutlich sehen können ?" 'O ja, nur die Ohren taugen nichts mehr ; die Augen sind noch gut und auch das Gedächtniß." Ah, auch das Gedächtniß? Das ist vortrefflich. Wer ist am Nachmittag hier gewesen ?" Erstens war der Briefträger da, und dann eine Nachbarin, welche das Wellholz zum Kuchenausrollen borgen wollte, und dann kam Petersen, der mit der Christiane gesprochen hat." Wer ist denn dieser Petersen ?" ,,Das ist unser Nachbar, ein NachtWächter, mein Herr kennt ihn ganz gut." Ja," sagte Balthasar, zu Herrn Tricamp gewendet, das ist ein armer Teu fel, dem seine Frau vor vier Wochen gesterben ist und dessen beide kleine Kinder krank sind. Er ist ein braver Mann, den znan gern unterstützt." Und dieser Petersen. war lso im Zimmer?" Nein, mein Herr," antwortete Gudula, er hat nur mit Christiane durch daS Fenster gesprochen." Was hat er ihr gesagt? Das habe ich nict verstanden." Und danji nach ibm., war dq weiter niemand mehr hier? Besinnen Sie sich," Gudula ließ sich die Frage wiederholen und antwortete : Niemand." Und wo war Christiane, wahrend Sie strickten?" Sie ging und kam wie immer, das gute Kind ; sie sah an Stelle meiner in der Küche nach, weil ich nicht aufstehen konnte, sie ist so sorgfältig." Aber sie war doch nicht immer in der Küche." Nein, mein Herr. Bei einbrechender Dunkelheit sie in ihr Zimmer." Ah, sie ist in ihr Zimmer gegangen. Ja, mein Herr, um sich zum Abend' effen anzukleiden." Und ist sie lange in ihrem Zimmer geblieben?" Eine Stunde, mein Herr." Eine Stunde?" Ja, mein Herr, eine gute Stunde." Und haben Sie während dieser Zeit nichts gehört?" Wie meinen der Herr?" Ich meine, ob Sie während dieser Zeit kein Geräusch vernommen haben, als wenn man z. B. mit einem Hammer stark auf Holz schlägt?" Nein mein Herr, ich habe gar nichts gehört." Ja," sagte Tricamp, sich an die beiden jungen Männer wendend, sie ' bört eben sehr schlecht." Als Christiane hinausging,", fragte er dann Gudula weiter, da war daS Gewitter schon losgebrochen,nicht wahr?" Jawohl, mein Herr. Ich habe daS Donnern ganz genau gehört. Sie hat wahrscheinlich daS Lärmen und Pochen im benachbarten Zimmer für den Donner gehalten," murmelte er, und dann?" fragte er weiter. Und dann ? Dann wurde es ganz dunkel und es donnerte immer noch fort und unser Herr kam immer noch nicht! Ich hatte Furcht!. Ich fiel auf die Knie und betete und dann kam Christiane aus ihrem Zimmer ganz bleich am ganzen Körper zitternd.. denn eS hatte eben so fürchterlich gedonnert !"... Ach! Sie haben wirklich bemerkt, daß Christiane bleich war und zitterte?" O, bei Gott ! So bleich wie ich ! Der Schlag bat unS ganz be täubt, als hätte er unsere Knochen zerschlagen! Ich konnte nicht mehr aufstehen, ich Und dann hörten wir unsern Herrn, an der Hausthür po chen und Christiane hat aufgemacht !. . . . Mehr weiß ich nicht, mein Herr! ES ist die reine Wahrheit, so wahr ich eine Christin und eine rechtschaffene Frau bin!" Weine nicht, meine gute Gudula !" tröstete sie Balthasar, da ich dir noch mals sage, daß man dich nicht deS Diebstahls beschuldigte!" Aber wen denn, mein Herr ? Wen denn ? Heilige Jungfrau?" rief sie aus, plötzlich einen Gedanken fassend, wohl Christiane? Niemand antwertete ihr. Aber," fuhr Gudula fott, das ist doch nicht möglich?" Meine gute Gudula !" Christiane,mein Herr?" fragte sie weiter, ein so gutes Kind, das uns der liebe Gott geschickt hat?". . ,Wir werden sehen! ) Wir werden se hen!" entgegnete Tricamp, Sie sind keine Diebin !"......... ' : . D, ich möchte es lieber selbst gewesen sein! D, ich bin eS gewesen ! ......... Ich bin eine alte Frau, mit mir ist eS bald aus! Was thut mir das?......... Ich werde da oben Rechen schaft geben! Und das wird nicht mehr lange dauern! Aber daS gute -Mädchen! Ich will nicht, daß man ihr wehe thut ! Ach, Herr Balthasar !...... ...Laffen 'Sie das Kind nicht 'anklagen !......... Si ist ein Engel ! !'........öören Sie. nicht auf. diesen bö 'K-:

scn Mann da! Tcr ist daran schuld." Auf einen Wink Tricamp'ö nahmen die beiden Polizisten Gudula am Arme, um sie wieder hinauszubringen. Kaum hatte sie einige Schritte gethan, als sie in der 3!ähe des Kamins in die Kniee zusammenbrach, sie seufzte und stöhnte und verwünschte die Anklagen und Schmähungen gegen Christiane. Tricamp bedeutete seinen Leuten, sie hier ruhig beten zu laffen 9. Sie sehen also, mein Herr," sagte Herr Tricauip sich an Balthasar wendend, Sie sehen, daß von denen, die das Haus betreten haben, 3!iemand verdäch tig erscheint weder der Briefträ ger, noch die Nachbarin, noch jener Pe lersen ! Entweder hat also die Alte oder die junge Petersen gestohlen, und da die Alte keine Kletterkünste mehr ausführen kann, so überlaffe ich es Ihnen zu Kornelius gewendet als Gelehrtem einen Schluß zu zieheu." O, fragen Sie mich nicht," sagte Kornelius, ich habe gar keine Gedan ken mehr ; mir ist zu Muthe, als wenn ich träume und als ob dieses Alles nichts wie ein furchtbares Ausdrücken wäre !" Ich weiß nicht, ob dies ein Traum ist," entgegnete Herr Tricamp, aber es scheint mir, als befände ich mich ganz wach und als ob ich ganz vernünftig spreche." Ja! Ja!" entgegnete Kornelius hastig, wie vom Fieber ergriffen, Sie sprechen sehr vernünftig." Und meine Logik ist unerbittlich !" Ja! Ja! Unerbittlich !" Und ich habe auch Grund dazu !" Ja, das sehe ich jetzt auch ein !" Nun ! Gestehen Sie mir also zu, daß das Mädchen schuldig ist!" O, Gott, nein !" rief heftig erregt Kornelius, vor dem Polizeiagenten stehen bleibend, nein, ich halte das Mädchen nicht eher für schuldig, als bis sie alles eingestanden hat! Und Gott weiß es ! ...Sie würde es sagen, sie, uns gegenüber ! , Ich stehe für ihre schuld!.........Wirklich? Haben Sie denn Gegenbeweise?" O, ich habe keine, ich weiß es aber ! Und ich kenne alle Beweise, die Sie geben ! Und sie sind wahr, sie sind schrecklich, sie sind unwiderruflich !" Nun? Und dann?" Aber mein Gewissen spricht . gegen meine Vernunft ! Mein Herz ist es, wel ches mir sagt : Nein! nein! Diese Worte dieses unschuldige Gesicht ! diese Verzweiflung ! Nein ! Sie kann nicht schuldig sein ! Ich schwöre Dir, daß sie unschuldig ist! Ich kann es nicht beweisen, ich aber ich fühle es ich bin dessen gewiß und ich rufe dir zu mit meiner ganzen Kraft und HerzenSangst! mit meinen Thränen: Höre nicht auf die, welche sie anklagen! Sie lügen!... Ihre Logik ist die der Erde, sie täuscht... Die meinige ist die des Himmels,welche nie lügt. Die eine nennt sich Vernunft," ich nenne meine der Glaube"!" Aber nun?" Höre nicht auf ihre Ankläger !" fuhr Kornelius in großer Erregung fort. Fühlst du nicbt, daß dein Herz lügt, wenn du sie anklaast?"

O. wenn die Polizei so denken wollte wie Vie . riet tricamv aus. - (Fortsedung folgt.) Verlangt Mucho'S "Seit Havanna Cigars. Qinder-Wägen, Bogelkäftge, Staubbürsten, 5Zorbwaaren4 ZZasken, größte Attsrsayk ! WvsSSo. 2S und SU West Washiogtou Straße. ,.ZMVi:(ZW,Zr., Zmts) Bank - Haus, Ecke i. und Viae Strafe, Olnolniifitl, O. Vollmachten ach Deutschland, Oesterreich nb d, ch,i, leseNigt. Gonfularische 0glaubigungn besorgt. Svöschasten . s. . fttmvX nd sicher !ksfttt. y Vertreter In Znbtanapoltl : Philip Bappaport, Bo. 120 Cl ttaqlaufe 6traf. J. G. PAR80NS, MhU - MvzN Zlo. 30 p. pasyingtonftr.. iber der .News.Offiee. . Wer. Wonnegm, WLlll Oanee O lock, Zimmer o. 2 C7 oilr. ' Cir-Ute. nb CaRtagba Str.

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(Goldene Medizinische Entdettung) eilt alle Ausschlage von ein gewöhnlichen Finne oder Blatter bis in den schlimmste Skrofeln. Sal,flK, eschwüre. chpiateit oder auheit der Haut, kurz alle durch unreiae Vlut verursachten jkrankheiten erde durch diese mächtige, reinigende und stärkende Annet Überwunden. Unter ihrem wehUhötizen Einflüsse heilen grobe sreffend schwüre rasch. Jbre rast hat sich namentlich in der Heilung von Schwindfiechte, Ros,Rash. Bltschwäre. Karbunkeln, wun! 5. lkrslösn, est,wöre und Äe,chwlfte, chZtgelenk,rankdett, nie schwam. Krops oder dick HalS und erwei, iftfJ?,,,lr Meizt. Man sende ha eut in nefmk'rken für in mit olortrten Abbildungen auS ekattet Abhandlung über Hautkrankheittn, oder den. selben Betrag för die Abhandlung bn Ekrvselleiden. ' ß3 St! ist da $." Mau reinig cl ülldkch durch den Sebrauch von Dr. Pierce'i Golden 6lIr,i5i)Jery "nd ,, Serd,a. ei fi6efreie Hat, frischer td. ZSds, energieund vzdheit der onstttntio a. den dadurch hergestellt. Die Schwindsucht, tk ine kroslrrakhit der Lunge ist. wird tnch dies VotteSgad von einem Heilmittel schnell und fichn in ihrem Fortschritt gehemmt und geheiU, wen dal Mittel eingenommen wird, ehe da Leide die letzte Stadien erreicht. Wegen ihrer wunderbaren Macht !dn diese schrecklich tödtlich rankheü hat Dr. P tk re t, all diese jetzt berühmte Arzvei zuerst de Publiku dar, bot, tm Ernst daran gedacht, sie ine " Conaunptloa T'du'indsuchtS-Heilmittel, ,u nnev, hat aber diese amen fallen lasse, eil derselbe , beschrankt für eine rznet. welche infolge ihrer wniderba? er. inizun, tonisch oder stärkender, attnati oder skft. verbessernder, antlbtliöser, brustlösender und brendn Sigenschaften ohn Gleiche ist. nicht nur als ei Heil. mtttl gegeu Lungenschwindsucht, sondr gege all Chronischen KranKheZKu Leber, des Blutes und der Lunge. Wen Du Dick matt, l&lkhla. Mma rn ficht oder eib haft; rk, D häufigen opfschmni der echwindel, Ueöelgeschma im Üunlt, innerliche Hltze oder Frösteln, abwechselnd mit heißem lutaadra. aXXJBtJln ?rgeschlag. nd on düstern 3i. gffuMe rfaat bist; wen Tein xrettt uvregelmatta und die Zunge belegt ist. dan leidest Du an ex. aS,beIchwerden, Tyspepfle und Lebe,, kranktzeit ober GnUinkeit. I viele. Kill. fpnrt au nur iviae dieser Symptome, ls iu Heilmittel Mm alle solche Fälle ist vr. riere'. Golden JUdial lMieoTerr eh Sleiche. ettlich Hautfarbe ober gelblich bruefNk im O. 4Ktfi&""I??e' l.spif. r,. töaUWt, Lsttöhreet,üdng. schli. IVm M fcX u W A. c . k. t rt i no erwanvt tu riefmarreu für vr. . ei potheker gtt habe. Preis Kl (( der sech, Flaschen ipZ.. UV; fix $5.00. roiid'j Dispsns&ry Uedlcal Assoclaliso, Eigenthu, 6S Main ., OnffaU, fU y. Belohnung wirb te den Eigenthümer un Dr. Sage' .Latarrh Siemedy- für inen Katarrhfall, welche sie uicht kuriren können, auSgeboten. 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