Indiana Tribüne, Volume 9, Number 176, Indianapolis, Marion County, 17 March 1886 — Page 3
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Von Vietorien Sardon. lFortsttzung.) Herr Tricamp war sehr erstaunt, aber er durfte nztürlich nicht vor seinen Klienten" dieses Erstaunen merken lassen Er begnügte sich damit : Sehr gut ! Sehr gut!" zu murmeln. Er lächelte dabei und sah sich nach allen Seiten hin mit dem geübten Auge eines jienncrs um. ..Was scben Sie, mein Herr t Was sehen Sie?" fragte Aalthasar beklommen. ..Sehr aut !" antwortete Herr Tr;. camp ; das Portefeuille erbrochen, der Sekretär erbrochen! Sehr gut, sehr gut !". Wie 5 Sehr gut?" fragte Aaltdalar 'etzt. .Man bat(Äeld gestohlen, nicht wavr?" fuhr Tricamp fort. Das ganze Geld, mein Herr !" Gut!" Und die Pretiosen !...Und mein Me daillon !" . ..Gut, bravo! Diebstahl mit Einbruch, in einem bewohnten Hause! Vortreff' lich ! . . . Und Sie haben auf Niemand Verdacht" Fuf. Niemand !" Desto besser ! Da bleibt mir das Ver gnügen der Entdeckung !" u r , . r ' t ä Aattvafar unv omcitus wemfeuen einen Blick der Verwunderung; aber Herr Tricamp fuhr ruhlg fort, ohne stch irre machen zu lassen. Zeigen ie mit die Thüre !" Balthasar leiate ihm die einzige Thür seines Zimmers, welche mit einem altmodischen, festen Schlosse versehen war, mit einem Meisterstück von Schloß, wie man eö nur in den iteoerianoen findet.' Trrcamp verbuchte das Schloß. Krick ! Krack ! ... Es war jolid, fest und in gutem Zustande. Er zog den chlünel heraus und überzeugte sich mit einem einzigen Blicke, daß man dieses Schlr,; nicht mit einem gewöhnlichen Dietrich offnen könne. er cviu iei yai'.e vie wtnait ei nes doppelt Kreuzes und hatte ein Geheimniß, welches nicht Jedermann kannte. Und das Fenster ?" fragte Tricamp. den Schlüssel Herrn Balthasar zurückge bend. Das Fenster war geschlossen," sagte Kornelius, und wir haben es nur geössnet, um Sie zurufen. Bedenken Sie ub riaens, mein Herr, daß es mit einem starken Gitter versehen ist, dessen Stäbe sehr eng an einander stehen !" Tricamp überzeugte lich m der That, daß durch diese Stäbe höchstens ein zweijähriges Kind hindurchschlüpfen könn te ; und er schloß selbst das Fenster wieder. Hierauf näherte er sich natürlich dem Kamine. Balthasar beobachtete alle seine Vewe gungen, ohne ein Wort zu sprechen; er sah ihn mit dem Vertrauen eines Kranken an. der den Arzt betrachtet, wenn er sein Re cept schreibt. Trikamp trat naher, duckte sich . und betrachtete genau das Innere des Ka mms ; auch hier fand er keinen FingerZelg. Eine neue caurerardeit zu demfelben nahm zwei Drittel des ganzen Innern in Anspruch und ließ nur die nöthige Oesf nung für ein Ofenrohr offen. ' Dieser Kamm, welcher nur alle Jahr einmal im Frühjahr, um gereinigt zu werden, und einmal bei Beginn großerer ane, oeflcyligi wuroe, ging ois in ,r. . r .."Ai! .! v ? den Bodenraum, und war vollständig leer. Herr Tricamp brauchte sich nicht einen Augenblick zu fragen, ob die Oeffnung zum Eindringen einer Person groß genug r . r r r cj; er oreme na? m großer eriegenyeik um, war aber bemüht, dieselbe nicht bemerken zu lassen. Sehr gut! Sehr gut!" sagte er: zum Teufet !" und er betrachtete die Decke, nachdem er an Stelle semeö Lorgnons eine Brille aufgesetzt hatte. Von dieser Seite versehe ich auchmchtSAuffallendes,Nlchts Verdächtiges!" Er nahm die Lampe auS der Hand Balthasar's und setzte sie auf den Sekre tär, nachdem er den Lichtschirm abgenommen hatte; in diesem Augenblicke bemerk te er etwas, was ihm bis jetzt entgangen war 6. Ungefähr drei Fuß über dem Sekretär und in gleicher Entfernung vom Fußboden und der Decke war eine Art. Dolchmejier in die Wand . hineingesto ßen, und dieses Messer gehörte Baltba sar. - . . '. Es war eine etgentyümllche Waffe, das Geschenk eines Freundes, und lag stets im Sekretär; aber das Sonderbarste dabei war die rätselhafte Verwen dung desselben. Mit welcher Absicht ist dieses Melier in die Mauer gestoßen den?",Zu gleicher Zeit bemerkte Herr Tricamp, daß der Draht des KlingelzugeS, welcher sich oberhalb deS SetretraS an der Mauer hinzog, verbogen und zerrissen war, und daß die beiden Enden m ver Dichtung deS Meters veravyingen. Er sprang geschickt auf einen Swhl, dann aus das oberste Brett des Sekretärs, um alles nahe in Augenschein nehmen zu können. . Kaum war er auf die imvrovisirte Lei' ter hinaufgestiegen, als er einen Freuden, ruf ausstieß.' ' Er brauchte nur den Arm' auSm strecken, zwischen dem Messer und dem Gesims der Tecke um ein Stuck Tapete, an drei Selten abgelo t, aufheben zu können und darunter eine runde Oennuna in der Ward zu bemerken, welche die Tapete wie eine Klappe bis jetzt verdeckt hatte. . , Diese Entdeckung war so unerwartet. daß die beiden Freundesich sprachlos an sahen. Dies Erstaunen war jedoch von nicht all' zu langer Dauer, Balthasar besann sich und . erklärte, daß diese Oess' nung. die seit langer Zeit Nicht mehr be nutzt, in Vergessenheit gerathen war, zu emem Femtercrien.aedienr batte um das
daran stoßende Zimmer zu erheüen, wel-, ches nur ein kleines Kabinet zur AufbeWahrung von Garderobe gewesen war. Später, bei einem Umbau, ließ Frau van der Lys dieses Kabinet in einSchlafzimmer umändern, welches durch ein, aus die Straße führendes Anster erhellt wurde ; das kleine Fensterchen war nunmehr unnütz geworden, wurde an beiden Seiten mit einem Stück Wachstuch verhängt und dann mit einer der übrigen Wand entfachenden Tapete beklebt. Herr Tricamp' machte Balthasar undKornelius darauf aufmerksam, daß das Stück
Tapete mit größter Gefchicklichmt abgelöst worden jei, was sicherlich in der Absieht geschehen sei, dasselbe später wieder ganz genau anzukleben, ndem er na; ein wenig in die Höhe reckte, schob' er feinen Arm in die Oeffiiuna und versicherte. daß auf der andern Seite dieselbe Arbeit mit der Tapete von dem anstoßenden Zimmer aus und zwar mit derselben Geschicklichkeit undVorsicht unternommen worden sei. ' - Es war kein Zweifel mehr vorhanden: Hier, mußte der Dieb eingedrungen sein, das Fensterchen war groß genug, uni hindurchschlüpsen zu tonnen. Herr Tricamp stieg von seinem Piedestale herab und bielt es für seine Pflicht, mit höchster Gewissenhaftigkeit das ganze Verfahren des Spitzbuben von feiner An kunft bis zu seinem Verschwinden zu erklären. Das Dolchinesser", sagte er, welches in gleicher Entfernung vom Sekietär und dem Fensterchen in die Wand be feftlgt war, diente als tufe, um auf dem Rückwege hinauf zu kommen, was schwieriger war, als hinunter zu klettern. Der Draht des Klingelzugs, welcher gleich anfangs zerrissen wurde, diente als Seil und als Stützpunkt, aber nicht auf der Seite, wo er die Klingel in Bewegung gebracht haben würde, sondern auf der andern, wo er zum Klingelzug führte, und in der.That ist es das Stück Draht dicht neben dem Seile, welches nur zu dem Zwecke gedreht zu sein scheint. Was die aui'einanderaerlfienenchachlein öetraf, welche auf dem Teppich herumlagen und von denen, ja bei einer Plünderung nicht die ökedeein konnte. so ijt es leicht zu errathen, daß der Spitzbube, beim Fortgehen hinaufkletternd. eme falsche Bewegung gemacht und das Gleichgewicht verloren hat, und hierbei sich an dem ersten besten Gegenstand festgehalten hat. Der Haufen Schachteln lag höher, als der Sekretär war und entsprach vollstänbig diesem Bedürfniß. Während sich der rechte. Fuß auf das Mener stemmte, schwebte der linke einen Augenblick in der Luft und suchte sich auf den Schachteln zu stützen und zwei derselben sielen dabei auf den Fußboden, natürlich die beiden obersten, welche, wie Sie sehen. zuerst herunterfallen n'Uizten. Dann, ermuthigt durch diesen bequemen Stützpunkt, hat man das Fensterchen ohne große Schwierigkeiten erreichen können und. der Haufen Schachteln hat dann, keinem Stoße mehr ausgesetzt, das Gleichgewicht wieder erlangt. Die durch den Fall.der Schachteln ver ursachte Verwirrung hat den Dieb verhindert, die Tapete ioieder anzukleben. welche er sicherlich nicht mit foviel Geschick abgelöst hätte, wenn es nicht'seine Absicht gewesen wäre, sie wieder zu befestigen und sie genan wieder in ihren ersten Zustand zu versetzen chemt hnen dies Alles nicht verliunstgeinasi, einleuchtend und klar wie )erTa: . Bathasar und Korne liüs hatten nicht ohne eine gewisse! Bewunderung dieser sinnreichen AuSemanderfetzung zugehört. Ersterer war jedoch nicht der Mann, sich für lange Zeit außer Fassung bringen zu lassen , er dachte nur an das Eine, an sein Medaillon, und jetzt überzeugt davon, auf welcheWeise der Dieb ein-, gedrungen war, wär es ihm gar nicht darumzuthun, zu wissen, auf welchem Wege er verschwunden. : : Herr Tricamp nahm aber mit Wohlge fallen eine Priese, sein Auge leuchtete und seine Gestalt erhob sich stolz. Da wir nun das Verfahren des Diebes wissen," sagte er, so wollen wir uns seines Eharacters versichern !" Seines Eharäcters V rief Balthasar aus, dazu haben wir keine Zeit !" O, bitte!" versetzte Tncamp, wir können nichts besseres thun, und der Herr hier, der ein Gelehrter ist, wird mich sofort verstehen. .Die Anwendung physiologischer Kenntnisse aus die Untersuchungen, die Erkundigungen und gerichtlichen Prüfungen ist eme von jetzt beschlossene Thatsache, welche" alle Erfahrungsmethoden der alten Gewohnheit von Grund auS ruinirt." 'Aber," unterbrach ihn Balthasar, während Sie sprechen, läuft mein Dieb davon!" Mag er laufen !" antwortete Herr Tricamp ruhig, wir werden ihn schon einsangen ! Ich bebaupte nur, daß Sie niemals au den Ursprung des Verbrechers kommen können, der sich durch denselben oft selbst verräth. . Und welcher Eharacter, welches Kennzeichen, welcher Stempel ist untrüglicher, als der des Temperaments, welcher sich so ganz of fenbart bei dem einzelnen Nuancen der That? Nichts ist sich weniger ahnlich' als ein Dieb dem andern, als ein vJivxder dem andern. In der Art und .Weise aber,, wie 'das Verbrechen ausgeführt worden ist, mit wenig oder viel Verstand, mit Talent oder mit Nohheit oder mit Sauberkeit, seien Sie ' sicher, daß man darin seinen 3!amen mit Vuchstaben geschrieben entdeckt ; wir brauchen nur sein Monogramm zu entziffern. Gestern V., meine Herren, war ich sofort im Stande, von zwei gleichverdächtigen Dienstmädchen, welche ihrer Herrin einen Shäwl entwendet haben sollten, die Schuldige sofort beim ersten Blick zu entdecken. -U' '" ' ' - Die Diebin hatte die Wahl zwischen zwei Eashemir Sbawls : Der eine war blau, der andere gelb, sie hatte den blauen genommen. 1 Das eine der Dienstmädchen war blond, das andere brünett ; ich war ganz sicher, daß die Bloudine die Diebin war : Die Brünette 'hätte auf alle Fälle den gelben Syawl genommen! DaS ist wirklich bewundernswerty 1" bemerkte KorneliuS. : Nun wohl !" fügte Balthasar hinzu; aaen Sie mir nur den Namen meines
Dlebes, aber schnell, denn ich tMe große Eile !" Ich werde Ihnen nicht gleich denNamen sagen," entgegnete Tricamp ; aber was ich Ihnen zuerst versichern kann,1st, daß der Schuldige seinen ersten Versuch gemacht hat. Die Geschicklichkeit, mit welcher die Tapete von der Wand gelöst ist, könnte uns einen Augenblick in Beziehung seiner Fähigkeiten irre führen, aber da die Tapete, welche während der fünf oder sechs Jahre ganz ausgetrocknet ist, sich sehr leicht ablösen läßt, so erfordert das keine so große Gcschicklichkeit !
Die Oeffnung war schon vorhanden ; -j Ki& iKrMn1t rMtslnn hrtrtn. st ntMV V'Vt' t M W 9m f V V decken, und dafür war der Anblick des gleich großen Tapetenstücks mehr als genügend. Ich spreche nicht von dem auf so plumpe Weise geosfneten Portefeuille, auch nicht von dem auf so brutale und rohe An aufgesprengten Sekretär ! . . . . Darüber muß manMtit den Achseln zuk ken ! . . . Das ist ohne Geschmack, ohne jede Grazie geschehen ! .... Sehen sie, wie das Schloß herunterhängt ! ... Das ist geradezu erbärmlich ! . . . Er ver stand es nicht einmal, den Niegel aus der Schließkläppe zu bringen!... Er bedürfte die Werkzeuge eines Schuhsm kers, und das ist ihm nicht zu verzeihen. besonders heutzutage, wo die englische Industrie uns so köstliche und bequeme Instrumente fabricirt . . . . Ah ! meine Herren! Ich werde Sie, falls Sie es wünschen, mit Künstlern bekannt machen, mit Künstlern,welche Ihre Schreibsekretäre in einer Art erbrechen wer .den, daß Sie darüber entzückt sein wer den!" Also war der Dieb ein Neuling?" fragte Kvrnelius. Ganz entschieden !" antwortete Herr Tricamp. . . und sicherlich ist der Dieb ein ganz ungeschliffener Mensch ! . . .Ein Spitzbube, der etwas auf sich hält, wüt, de das Zimmer Nicht in einer solchen Un Ordnung zurückgelaffen haben : Er würde mehr den Anstand gewahrt haben ! . . . . Saundersen, den wir gestern gehäng haben, würde sicherlich wieder gekommen sein, um im Zimmer wieder alles in Ordnung zu bringen! ... Ja, das ist ein Künstler ! . . . Der Spitzbube hier kann weder sehr groß, noch sehr kräftig gewesen sein : . . . Er hätte sonst nicht' das Dolchmeffer und den Klingelzug zu benützen gebraucht, denn ein kräftiger, starker Mann hätte sich einfach mit den Armen emporgeschwungen ! . . . Weiter ! Eine kräftige Hand hätte das Meffer mit v T. nrn t einem cviage m rne vunne xvano vefestigt, während unser Dieb hier langte gearbeitet haben muß, um es in die Lafch hinein zu treiben ; Gehen ie nur den Griff des Messers, wie er an der Spille völlig zerkratzt und zerstoßen ist." Das ist wahr!" sagte Balthasar,ganz verblüfft von solchem Scharfsinn. Aber das Holz des Sekretärs ist doch in ganz kleine Stücke gestoßen V entgegnete Kornelius. Ja, mein Herr !" rief Tricamp aus, hier offenbart sich recht genau die Schwäche des Diebes ! . . ,:. Die wirkliche Kraft ist ruhig und gemessen, denn sie ist sich ihrer selbst sicher ! . . . Eine träftige Hand gibt einen einzigen Schlag auf einen solchen Sekretär, und er springt auf ! Dieses aber ist das Werk eines Schwächlings, der den Kopf verloren hat ! ,. Der Sekretär hat Widerstand geleistet!. Der Dieb hat geklopft, gestoßen und nach rechts und links gedreht ; dann hat er alles in kleine Stückchen, in Spähne zerarbeitet!... Keine Spur von Muskeln, von Kraft ! Arbeit eines Kindes, oder einer Frau!"......... ,Einer Frau ?" rief Balthasai aus. " Von dem Augenblicke an wo ich hier bin, mein Herr," antwortete Tricamp, habe ich nicht einen Augenblick daran gezweifelt!" Balthasar und Kornelius sahen sich an.... Und um mich kurz zu fassen," fügte Herr Tricamp, eine letzte Prise nehmend, hinzu, es war ein junges Mädchen, . .. denn sie ist geklettert, und klein muß sie sein, denn sie bedürfte einer ' Leiter, und brünett muß sie sein, denn sie ist jähzornig! Bekannt im Hause und mit Ihren Gewohnheiten muß sie sein, denn sie hat den Augenblick benutzt, wo Sie nicht zu Hause waren, denn sie hat direkt die Schieblade erbrochen, welche da Geld enth:elt.ioährendfie die andern unberücksichtigt ließ. . Und' endlich! Um Alles mit einem Worte zu sagen,haben Sie entweder eine junge Maitreffe oder eine junge Erziehe rin,... oder ein junges Dienstmädchen? Suchen Sie nicht weiter: DaS ist sie!" , Christiane !" riefen die beiden Freunde gleichzeitig aus. Ah! Es gibt also eine Christiane hier?" fragte Herr Tricamp. JJlmx wohl ! Also Christiane ist eS!" 6. Balthasar und Kornelius sahen sich erstaunt an ; sie waren ganz bleich vor Schrecken.Christiane! Die liebe Christi. ne !....... ..Ihre Christiane......... so gut so sanft sie eine Diebin! Unmöglich !......... Und doch erinnerten sich die beiden Freunde ihrer Geburt und der Art und Weise, wie sie in das Haus aufgenomien worden war ! Sie war ja nur ein Kind von Vagabun den....:....- ' . Balthasar war wie trunken auf einen Stuhl gesunken. Kornelius schnitt eS in'S Herz wie ein glühender. Stahl, er glaubte sich dem Tode nahe Führen Sie mich also zu Christiane!" sagte Tricamp, die beiden Freunde auS ihrer Starrbeit erweckend j wir wollen ihr Zimmer durchsuchen !" . : (:. . - .: Ihr Zimmer !" rief Balthasar, kaum im Stande, sich zu erheben; aber hier ist es ja, hier ist ihr Zimmer." und er zeigte aus das Fensterchen. : Und Sie hatten keinen Verdacht? fragte lächelnd der Polizist. ' . Aber sie muß ja jedes Wort gehört haben !" brachte Kornelius mit Mühe hervor. .:A"'i " Herr Tricamp ergriff die Lampe, ging schnell heraus, stieß die Thüre des benach barten Zimmers auf undtrat in da.S Ks
dinct Chnstianrns, gefolgt von den beiden jungen Leuten Das Zimmer war leer! Alle Drei riefen einstimmig aus: Sie ist geflohen !" Herr Tricamp überzeugte sich mit einem Griff der Hand, daß das Bett nicht berührt und daß nichts weder in der Matratze, noch in dem Stroysacke verborgen war. Sie hat sich nicht einmal schlafengelegt," sagte er. In demselben Augenblicke entstand in dem Hausflur Lärm; die Thür des großen Zimmers wurde schnell aufgesto ßen und der eine der Beamten, den Herr Tricamp draußen postirt hatte, brachte Christiane herein, die mehr erstaunt als erschreckt schien. Hier ist ein junges Mädchen, das aus dem Hause gehen wollte und ich habe sie festgehalten, als sie den Niegel derHaus thüre zurückschieben wollte." Christiane sah mit so natürlichem Erstaunen um sich, daß alle davon ergriffen waren..".... mit Ausnahme deS Herrn Tricamp. Aber was wollenSie denn von mir?" fragte sie den Polizisten, der die Thüre hinter ihr abschloß. Herr Balthasar ! Sagen Sie ihm doch, wer ich bin." Wo kommst Du her ?" fragte Valtba-
sar. , Von oben," antwortete Christiane, Gudula hatte Angst vor dem Gewitter; als eö immer noch donnerte, wie sie hinaufging, um sich zur Ztuhe zu begeben, hat sie mich gebeten, ihr Gesellschaft zu leisten, und ich habe in ihrem Zimmer aus einem Polsterstuhle geschlafen. Dann bin ich erwacht, habe gesehen, daß es gutes Wetter geworden und bin eben her untergekommen, um mich ins Bett zu legen, ich wollte mich noch überzeugen, ob Sie die Äliegel an der Hausthüre vorgeschoben haben als mich dieser Herr hier festgehalten! Und er hat mir tüchtig Furcht eingejagt !" Sie lügen !" antwortete Herr Tricamp auffahrend, Sie wollten die 3liegel aufschieben, um hinaus zu gehen, und Sie haben sich nicht zu Bett gelegt, damit Sie sich nicht erst anzukleiden brauchten und damit Sie den geeigneten Moment zur Flucht leichter abpassen könnten." Christiane sah ihn mit der unschuldig sten Miene der Welt. Was sprechen Sie da von Flucht? Welche Flucht?" Ah !" inurmelte Herr Tricamp, wir treten recht sicher auf !" , Komln zu mir!" sagte Balthasar, dem dieser Auftritt sehr peinlich war, komm', ich werde dir antworten !" Er nahm da junge Mädchen am Arm und führte sie in das Zimmer. Jesus Christus!" rief Christiane aus der Tbürschwelle aus, wer hat das gemacht?" Der Ausruf schien so natürlich, daß Herr Tricamp abermals stutzte, aber es dauerte nicht lange ; - er zog Christiane bis an den Secretär, und ihr daö aufgesprengte Schloß zeigend, sagte er barsch: Das haben Sie gemacht !" Ich?" ricf Christiane aus, die gar nicht zu verstehen schien, was man ihr eigentlich sagen wollte. Mit erstauntem Blicke sah sie bald Balthasar, bald Kornelius an, dann lenkte sie ihre Blicke nach dem Sekretär; sie bemerkte die leere Schublade, dann, wie wenn sie plötzlich Alles begriff, rief sie mit einem herzzerreißenden Schrei aus: Ach, Sie sagen, daß ich gestohlen habe !" Niemand hatte den Muth, ihr zu ant Worte n. o (Fortsetzung folgt.) Ninder-Wacn, Vogelkäfige, Staubbürstcn, Korbwaaren. Maske, größte Aayk! Qh&s.l'L&jvv&QQ. 2V und m West Washington Straße. A.SEIHECKE,jr., ZtnifZ Bank - Hans, ecke 8. und Vine Straße, Oinoiiiii.a'tl, O. Wollmachten ach Deutschland, Oesterreich nd de chtz ,srttat. GsnfulaVifche 0ekladiguön desorgt Prbschaftes . f. . xronext nd sicher inkasftr. 7 Vertreter ln Jndtansrolil : . Philip Rappaport, Ho. 120 Oft Maryland ötrafr. J. G. PARS0NS, SöchVl - MVAö . Zlo. 30 M. 5?asstngtonstr., ! . ' ' über der .NewS'.Ofst. y Wevn Wonnegne, AECEITECT, Sänee Block, Zimmer Tto. 2 C3T l n tot. Ot virginiaZÄde. und Oshdgttt Str.
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