Indiana Tribüne, Volume 9, Number 176, Indianapolis, Marion County, 17 March 1886 — Page 1
Judlsnspotto, Jndiana Mittwoch, d, 17. März 188.
Anzeigen Wer SvaUe focit dieselbe nicht schstsauzeizta find ad den Raum von drei ZeLen nicht ööerfteigm, werden t n t g i II Zich aufgenommen. Dieselben bleiben 8 Tage stehen, können adn nbeschräntt erneuert werden. kln,eien, welche bis Mittag 1 U)r abge. eben werde, finden noch a selbige Tage i . - -Aufnahme. ' utttlatiffU
erlangt ein Junge vonW Jahren ,ur liVt uni in iKfitn für ie Jtiufte in Ztdtt'i Konditorei. . ZZWet Lasymzton Strafe. ttmz erlangt wird ein auter Jnae in ,er ,ir a5ry. ,.Z?S WftcSatt? Straße. . I9n QctUngt: Se teuttcheZ Vädchen fur Ha,Sar. Htt tntner keinen gamtlie. ho. 4.4 ä, eri Klan SttZie. . l, 8 erlangt: in anftändier. put crntfo !cnct Junge ,m Tra.en der Zndiana TttbÜne i nördl. Sta,ttheil. tSmZ Stellegesuche sucht: in junger leutschor wünscht irgend eiche tlätslizun'. am liebsten, i Store. De 1io vr,hr auch tt Pfer,,n mzugkhtn. Rachzu f,a,,n iZ,r,odl, etrai'.-.: 3jot O es fit: in airner, der ken allS mit aller Kararbit enrat ijt. ach it Pfer n u,eden k't. sucht eschäftigung. 514$ 6C4 Virginia ven. ISI sucht wird iraend Ich rbit fu? jung Tt'ch. ,chzfrgn in Schen,,' oftdau, 4U Vdi n Avenue. lSmz Zu vermiethen. J,rt,th: i. schön oh, d. letch tin .drsh- t r. nke.Sulter'I lock. TA Di SasZington träte. da Zu verkaufen. L,erkfn: S ne Wirthschaft die sich ine, guten Kundschaft erfrrut. ist' unter gäftlgn H,nng,n ,u ,?rkafn. Nachzufragen in dr fftc t. Ü. ? b Z , rkf : in gut gelegener Laloon. der ssch einer giten undichift erfriut, unter gänfttgen dtngungen. ach,ufrag, in dr Osfik di,s 91 il. S du Verschiedenes. eilenden gekommen oder erlaufen ein hald blut Zerse . Kuh tt Löchern in den HS,n rn. egen Belohnung ,.rückjudrtni.n ?ach 27 Eenterftr. z I Vlut-, Hant und Nerdenkrankhel en eine Spezialität. Dr. Denke, VWalter, 226 Oft Washington Str.j ZtitttltX gkhM. Physiologische! Heilverfahren, eingeführt in teutsch Institut. Kein Heilung, t Bezahlung.. (I. Lrdw, o. IM Oft South Strafte, da Man versichere sein Eigenthum in Xtx JndianapsliS Deutschen Fenn'Vnstch' kNlugS' Gesellschaft, iH.erta.ajni Sioboldt, Sekr. Office : ?!o. Oft Washington Straie. Neue Hüte! Neue Hüte! Den Kopf oben halten, ist d!e Hauptfache in gegenwärtiger Zeit. Dazu ist ein neuer Hut nothwendig und den kauft man am bestm bei dem wohlbekannten Bamberger ftc. 10 ff Washington!?. i . (San; neue Muster sben angekommen. Eiiglisli's Opernhaus Aus biondre erlangen wird die lyra Oeollolial I Freitag nd 6arijx8j,19.- und 20. Marj '86, die Oxer 1DU. S dL o I it ielen neuen Einladen iederholen. ' Scenerie neu und elegant. Dr erkauf sn eizen beginnt Dlenftaz, den i. Ar, in der , Osfte. Sewo;ne Preise : Z:c, &Cr, 75cuni tlX9 Y. A. 0. D. - U StUiIitd Woiart fiain R. 1. . . O )., find hiermit auf g, fordert, sich tonntrfta i Wit tag, u uat m er aüc xniuftaten, um n d, Bttatmi m tttjiotntn Btudrt Qottlie llc. sich S.i.iz. Tik rUeer von tteta tan Mo. 3, oundolöt 11 8 um apttit ttttg 17 tm ur ttieiiiguri hixir fr,dlich cigtlaxn. Hrman Ditrich, .. J..K Niger, Sekr AHwug Liederkranz ! Iie aklioen und xasfiven Mitglieder find ersucht. fichraa Vaamittag nkt 1 Uhr in r Lieder ixinihag in,ufiden um dem L:ichndgüngnih niere erftordenen itgliede o ttlteb Holle oei,uhnn. Ti frUHrn Sänger des Liedertranz nd aufaeforaert, u edensaga Zu elhemgen. Fritz Ruck, räftdent. WIIsellöM 'Milfice . Xotice is hereby giren thut the elsction of three tnute8 of the Bararian Benevolent Society tvi! -tke place on Sanday, March 2Sth, 2 o'clock P JI. at their ueaal place of meetiog. John Heialein, Pre. TubiM Roch. Secr. Wahl-Nottz. . i f nitl hiermit lekarknt gemacht, da, die vahl rn drei krufteiA Ul dainfchen Untrftätzungl,in m Sonotaz, den 2S Vlr,. Nachmittag! 2 Uhr, im ..fialll.ftt a.iltnnFnn.ITnfit fttftV.t .B P WMOT.Mf I.. IV.M Jn Heinlcin, Präs. 'fillt t SI0. Sekretär. Ächtung Ardeiter. oueottet Sedr. Warmeling, eil fi der äSer Union ihr versprechen nicht gehalten haben. Da v,k0ttEoite, W. Hunter, Iah. Sräder, al. Vktzler.
NeoeS per Telegraph.
W e 1 1 1 r i u i 1 1 6 I r n. Washingi on. D. E..17. Mürz Südwind, wärmere, schönes Wetter. Erfolgloser Boycott. Chicago. 17. Mürz. Die KnigdtS of Labor boycotten mehrere Firmen, weil fle Kisten von Marnell BroS. beziehen. Die betreffenden Firmen sagen.- daß ihnen der Boycott nicht schade, und daß fie sich gar nicht um denselben beküm mern. V e r h a s t e t. Cbicaao. 17. März. Eine Depesche von Shelbyville. Jll.. meldet, dak Jas. B. öarrtt unter dem Verdachte verhaftet wurde, einer der Räuber der Rock Island Bahn zu sein. Ebitovielles. Der Fall des jungen Hündling, welcher zur Zeit im Criminalgericht der handelt wird, und speziell der Theil des Verhörs, welcher auf die Wahnsinnstheo rie Bezug hat, dürfte doch Manchen zum Nachdenken über die Mangelhaftigkeit, Verkehrtheit und sagen wir es offen Ux Heuchelei, welche unserem Juflizver fahren zu Grunde liegt veranlassen. Es unterliegt kaum einem Zweifel, daß Hündling freigesprochen wird, viel leicht ist der freisprechende Wahrspruch schon erfolgt, wenn unseren Lesern dies zu Gestchte kommt. Die Vertheidigung basirt darauf, daß der Angeklagte zur Zeit der That nicht bei vollem Verstände gewesen sei, und die Jury wird das auch so annehmen. Und doch glaubt imErnste Niemand, daß Hündling nicht bei Ver stände war, vielmehr herrscht im Allgemeinen die Ansicht, daß Hündling Recht gethan habe, daß die Ermordung deS Scheusals TaSkell'S vollständig gerechtfertigt gewesen sei. Es ist ja selbstverständlich, daß in dem Bruder eines Mädchens, an welchem ein schändliches Verbrechen begangen wurde, Zorn, Wuth und das Gefühl der Nache die Oberhand gewinnen. Aber wie es Menschen giebt, welche auch einem solchen Verbrechen gegenüber kalt und ruhig bleiben können, so giebt es doch auch wiederum Menschen, welche um anderer Ur sachen willen, sei eS wegen Betrugs oder sonstiger Kränkung in Zsrn und Wuth gerathen können, und bei denen das Gefühl der Rache in gleich starkem Maße die Oberhand gewinnt. Während nun im ersten Falle die Freisprechung sicher ist, darf man in letzterem Falle mit Bestimmtheit auf Verurtheilung rechnen. Es ist also in Wirklichkeit nicht Anerkennung deS 'Mangels an freiem Willen, nicht der psychologische Zustand des Angeklagten, welcher daS freisprechende Urtheil bewirkt, ssndern der Vorgang, welcher den Seelenzustand des Angeklagten erzeugt hat. Daß das falsch, unlogisch und über alles Maß un gerecht ist, liegt klar auf der Hand. Es wird hier mit zweierlei Maß gc m;ffen, und es zeigt sich im Allgemeinen die Thatsache, daß die Gesellschaft in allen Fällen, wo es sich um Rächung geschlecht licher Verbrechen handelt, bereit ist, den Grundsatz anzuerkennen, daß der Mensch keinen absolut freien Willen hat, daß sie aber in allen andern Fällen diesen Grundsatz anzuerkennen, sich absolut wei gert. Weniger philosophisch ausgedrückt. heißt man das ganz einfach, daß die Ge sellschaft ausnahmsweise für geschlecht liche Verbrechen Selbsthilfe und Rache gutheißt. Laßt sich nun als Grund dafür auch die Thatsache anführen, daß der Ge schlechtstrieb im Menschen der mächtigste aller Triebe ist und dementsprechend es keine Verbrechen giebt, welche auf den Menschen einen tieferen Eindruck machen. als solche, welche aus dem Mißbrauche derselben hervorgehen, , so sollte man doch erwarten dürfen, daß bei dem heutigen Stande der Civilisation, der.Jndividuali' tät des Menschen in dem Juflizverfahren Rechnung getragen, und der Seelenzu stand jedes Verbrechers sowie die den betreffenden Seelenzustand erzeuzenden Vor gänge stets berücksichtigt werden. Das geschieht jedoch nicht, mindestens nicht im Prinzip, höchstens hie und da in Feststellung des Strafmaßes. Und wäh rend so unsere Justiz die Rache nicht aner kennt, ist sie doch selbst nichts andere? als eine Rächerin. Und das gerade sollte sie ' nicht sein. Der Mensch hat kei nen absolut freien Willen. Denn obwohl die gleichen Umstände nicht bei allen Menschen die gleiche Stimmung erzeugen.
so können doch der Seelenzustand und die Stimmung deS Menschen, und die aus derselben hervorgehenden Handlungen von Umständen erzeugt werden, welche in den meisten Fällen außerhalb der Controlle des Betreffenden liegen. Daß die Gesellschaft durch Anerkennung dieser Wahrheit' nur gewinnen würde, ist klar, denn eS würde dann nicht mehr die Rache unserem Justizverfahren zu Grunde liegen, sondern lediglich der Schutz vor den Folgen der Verirrungen des menschlichen Geistes. Drahtnachrichten. Der, Dampfer Oregon. N ew V o r k. 16. März. . Taucher be richten, daß der untergegangene Dam pser vollständig entzwei gebrochen sei. Der große Eise nba h ngri k t. St. Loui. 16. März. Die AuS sichten für die Beilegung deS Eisenbahnstrikt sind noch nicht besser al sie waren. Trotz deS gerichtlichen Einhaltöbesehlß wurde da Auslaufen von Frachtzügen doch verhindert und zwar meist dadurch, dab eS den StrikerS gelingt, die Lokomo. livsührer und Heizer zu veranlassen, die Züge zu verlassen. Marshall, Tej , 16. März. Dreißig Arbeiter, welche gestern von New Orleans, wo sie von der Compagnie engagirt worden waren, hierberkame, haben sofort die Arbeit eingestellt und sich den Ausständigen angeschlossen. Sie
wurden verhastet und nach Jsfferson in'S Gtfängnib gebracht. Die Anklage gegen sie lautet auf Betrug durch Geschwind ung sreier Fahrt nach Marshall und ?uf Einschüchterung. Zwei von ihnen sind deutsche Bürger. Valettine. Ter.. 16. März. Die Missouri Pacific Eisenbahn erhob heute gegen 104 KnightS of Labor Klage im Distrikt.Eerichte. in welcher eS heißt, daß diese Männer in Gemeinschaft mit etwa hundert Anderen . eine Verschwörung anzettelten. um die Beförderung von Zügen über -die International Sc Great Northern Bahn ' und die Arbeit in den Werkstätten zu verhindern. ES heißt in der Klage serner, daß die Männer keine Angestellten der Bahn, sondern Ein dringlinge seien, welche durch Drohung die bei der Bahn beschäftigten Arbeiter überredet hätten, die Arbeit einzustellen. wodurch der Compagnie ein Schaden von 5100.000 erwachsen sei. Ein nachzesuch ter Einhaltßbtsehl gegen diese Männer wurde bewilligt. New Orleans, 16. März. Die Angestellten in den GouldSboeo ) Werkstätten haben auf Befehl der ttnight os Labor die Arbeit niedergelegt. Geschäftsleute ehren sich T e r r e H a u t e. Ind. 15. Mär,. In der StadtrathSKammer fand gestern Abend eine Sitzung von 175 der bedeu tendsten Geschäftsleute von Terre Haute statt, um zu dem gegenwärtig von den hiestegen .KiiightS os Labor- inaugurir ten Boycatt-Be.sahttn Stellung zu neh' min. Jeder Geschäfts- und IndustrieZweig war vertreten und bis zu später Stunde dauerten die Berathungen über das Boycott-Verfahren und seine schädi gende Wirkung auf da? Geschäft der Stadt.' Ein auS acht Mitgliedern der Aer sammlung bestehender Ausschuß zur Ab fassung von Beschlüssen wurde ernannt Derselbe berichtete, eine Reihe von Reso lutionen ein. in denen das .Boycotten als unrecht im Prinzip und schädlich dem Geschäft verworfen und erklärt wird, daß die Geschäftsleute von Terre Haute sich in dieser Angelegenheit auf kein Compro miß einlassen können. Ein ZehnerAuS schuß wurde ernannt, der den .KaightS of Labor" die erwähnten Beschlüsse als die unabänderliche Ueberzeugung der Versammlung zu übergeben hat. Der Bericht wurde einstimmig angenommen CsngreS. WafhiNkton, 16. März. Senat. Die HauSbill. welche die Pension von Wittwen und Verwandten von Soldaten von 58 per Monat auf Z12 erhöht, wurde passirt. ' Dieselbe bedarf jetzt nur noch der Unterschrift deS Präsidenten, um Ge setzeökraft zu erlangen. . Um 2 Uhr wurde die Debatte über die EömundS'sche Resolution fortgesetzt und Merrill hielt eine kurze Rede, woraus Senator Culloch eine längere Rede hielt und das Verfahren des Präsidenten scharf tadelte und al ungesetzlich hin stellte. Nach ihm sprach Senator Max-y, wel eher den Präsidenten vertheidigte, wo rauf Senator Dolph wieder die andere Seite der Arage beleuchtete. ' Der Senat vertagte sich, ehe Dolph mit seiner Rede zu Ende war. H auS. Eine Anzahl neuer Bills wurde ein
gereicht, darunter eine, welche die Errich tung von Postsparbanken verfügt.. VorheeS reichte eine Resolution für Passirung eineS VerfafsungSamende mentS ein, welches die Vielweiberei ver. bietet. . Ein Antrag der Silberbolde, daß die Silberbill zur speziellen Tagesordnung sär den 20. und 27 März und den 3. April gemacht werde, wurde . angenommen. Darauf Vertagung.
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Ver Kabels . t i DaS S o z i a l i st e n ge s e tz u n d daS S ch n a p S m o n o p o l. Berlin, 16. März. Die Vorlage zur Verlängernng des Anti-'Sozlalisten Gesetzes wurde von der Commission, an welche fie verwiesen ' war. verwolsen. Die Schnaps Monopol Vorlage, - an welcher letzte Woche die Hauptbeftimmun gen von der Commission verworfen wurden, ist nun ganz und gar verworfen worden. ' "- ; Ein großer Pump -Paris. 16. März .Le TempS' sagt, die neue Anleihe belaufe sich auf 1 46.000,000 Francs - und . nicht wie früher gemeldet auf 1000.000 Francs. Fortsetzung de Sinke Pari. 16 März. Die Äergleute in Decazeville haben befchloffen, ' den Ausstand fortzusetzen. , , . Muß ab g ew artet werd en. London, 16 Mrz. Gladstone erklart, daß er von den verschiedenen verösfentlichten Berichten über seine Pläne in Bezug auf Irland, keine Notiz nehmen werde, denn dieselben seien . durchweg falsch und grundlos. ES verlautet, daß er nächsten Montag den Unterhause seine irische Politik darlegen werde. Gladstone'S VZi isterium ' London, IS MSrz ' ES verlautet mit Bestimmtheit, daß Chamberlaw und Trevelyan abgedankt haben." daß aber Gladstone deren Resignation nicht angenommen habe. Marktpreise. Qtin. . Z.9?e; Ro.Zroth, i-. r . Rg. 3 aig 55: gelb 3c : mischt 34c. Sasr. ,. ? ,ti gtscht . K o g gen. )-. lt. gi3.i. iu. 10.&0 11.75. chtnkin. X I0e. Schultern, dtfe. . 3e. stt . IXtch inj 4nal. 7tft. Rkhi. fcarn lj 43.20-t3.40; Fnc, IKU-f 1.35 ; itr $1.0i--fl.i0; 5,,n ,2.!-33.35. ter. 10; ; im tot 12c. Cutter. Crtamcrf 2421; j)atr 14-16;; Country 10 13c. Sühne,. 7X vtt f. ZnrtcyS.. o,toffln. 60 -65c per uf k Xipfcl. 3i.,5-3!.errl. Hiesiges. Feuer. Das gestern Nachmittag von uns er Shnte Feuer hat den Stall des Schmu des Chas. WonncU 160 Laurel Straße zum Betrage von Z250 geschädigt. Heute früh kurz von 2 Uhr brach im tteller unter John Weilacher'S Wirth, schast, neben dem Postgebäude Feuer aus. wodurch ein Schaden von 51000 Entstand. Der Schaden ist durch Versicherung ge deckt. ver kleine Qtadtherold. Herr Gottlieb Holle ist gestern im 25. Lebensjahre nach langem Leiden gestorben und wird morgen Nachmittag vom Trauerhaufe No. 450 Süd Eaft Straße auS beerdigt. Vküunerchoe. Morgen Abend wird der Mönnerchor in seiner Halle die Oper: .Der Wildschütz aufführen Man verspricht sich ei nen hohen Genuß. y,lizt. Bericht. Murray Hill wurde um $10 und Kosten bestraft, weil erDewett Jordan geschlagen hat. . Andrew Clary bezahlte $3 und Kosten weil er MorriS DigginS geschlagen hat John R. Wbeat wurde um $3 und Kosten bestraft weil einen Revolver gegen W. Croß gezogen hat. Gestern Abend wurde einem Knaben an der Ost Ohio Straße durch einen Steinwurf ein AugeauSgeschlagen. ter DaS gestern von uns bereits er wähnte Eisendahnunglück hatte sich nah den Stocks JardS ereignet indem ein Bee Line Frachtzug durch eine schadhaste Schiene vom Geleise geschleudert wurde. Die Verunglückten sind der Lokomotivführer Joseph Artenburn, der Bremser, JameS McCue und ein Passagier Na menS JameS Holihan. Der Erstgenannte wird wahrscheinlich zeitlebens ein Krüppel bleiben, die Andern find leicht verletzt.
Wie du mir, so ich dir. dachte der abgesetzte Polizist Meek ging hin, und versetzte den Sergeant Quigley beim Pollzeirath in Anklagezustand. Die Anklage besteht darin, daß Quigley sich profaner Sprache bediente, und einmal betrunken gesehen wurde. . Fraü Civilia C. Mick verklagte Edward L. und Wm. E. Mick. (letzterer ist ihr Gatte) auf Z2.500 Schadenersatz. Sie giebt an. .daß die Genannten im Februar 1885 sie' überredet haben, gegen ein Grundstück die Grocery von John Corrigan einzutauschen, daß aber Ed. L.-Mick ohne ihre Einwilligung da Waarenlager jener Grocery wieder ver kaust und da Geld dasür eingesteckt hat. Vom Auslande. Der Frankfurter Veobachter" macht folgende witzige Bemerkun gen über zwei in den Geruch der Polen freundlichleit gekommene ParfumeurS: Zuweilen bringen auch die Inseraten spalten der Blätter lehrreiche Beiträge zur Tagesgeschichte. In Köln sind die beiden Rivalen in der Fabrikation des Kölnischen Wassers, Johann Maria Farina,.der eine gegenüber", der andere am" Jülichsplcctz, in einer heftigen eljde darüber begriffen, welcher von Leiden sich so weit vergeffen-hat, Polen freund zu werden. Den Ausgangspunkt bildete eine Denunciation in einer Berliner illustrirten Zeitschrift, wonach be sazter Johann Maria Farina nach Lemberg in. Galizien 50 Mark für aus Preußen ausgewiesene Polen geschickt habe. ' So etwas sei nur in Deutschland möglich, fein Franzose oder Engländer tperde'unter ähnlichen Verhältnissen solch' antinati'onale Gesinnung zeigen! Der eine. der .beiden Parfumeurs, Johann Maria . gegenüber" dem Jülichsplatz, protestirte sofort in einer Niesen-Annonce der Köln. Ztg.", die mindestens das Pierfache der -angeblichen Polenspende gekostet hat, gegen jenen schrecklichen VorWurf; vielleicht habe sein Namensvetter und Concurrent am. Jülichsplatz sei nen Geldbeutel den Polen - geöffnet, wo rauf der Letztere in einem nicht minder riesenhaften Inserat geantwortet, er sei durch die kläglichen Schilderungen von der Noth und dem Elend der Ausgewie senen, die ihm ein Geschäftsfreund in Lemberg notadene ein Deutscher ! gemacht habe, bewogen . worden, auS Gründen der, Humanität ein Scherflein zur Linderung des Elends beizu tragen ; sei das so schlimm ? Nein, Herr patentirter Lieferant kaiserlicher, könig licher und anderer Höfe", das ist in geWohnlichen Zeiten nicht so schlimm; aber seit der Polendebatte hat eS ,,mit der Humanität in der Politik eine eigene Be wandniß," Wie v. Puttkamer sagt. Man sieht schon aus diesem Jnseratenkrieg, wie vorsichtig zu Zeiten der Mensch sein soll,' seinen Humanitätstrieben den Zügel schie ßen zu lasten. Den Teufel auch, man kann als Polenfreund" entdeckt und aus, geschrieen werden !" Der Schriftsteller Bang aus Dänemark, welcher kürzlich aus Ber lin ausgewiesen wurde, hatte . sich nach Meiningen begeben. Dort hat er ebenfalls, wie man der Nat..Ztg." schreibt, die Ausweisungsordre erhalten. Bang hat Meiningen bereits verlassen und ist nach Wien abgereist. Ueber Herrn Kraszew St der augenblicklich in San Nemo weilt, bringen die italienischen Blätter fort während Notizen, die anscheinend durch Weg auf, bloßen Muthmaßungen beruhen. K. ist bekanntlich in Folge Vermute lung des italienischen Hofes auf sechs Monate beurlaubt, und es ist als wahr(cheinlich anzunehmen, daß der dem grei en und hinfälligen Dichter ertheilte Urlaub nach Ablauf desselben verlängert werden wird. Ein eigenartiger Vor. gang, der sich um einen Ausreißer dreht, wird in Trier viel besprochen. In einem 1334 an der französischen Grenze aufge griffenen Manne glaubten die Behörden einen 1877 desertirten Mann deö hiesi aen .69. Regiments zu erkennen. Der selbe gab, nachdem er zuerst geleugnet !atte, auch' zu, der gesuchte Soldat zu ein, und erhielt 11 Dkonate Gefängniß, die er ruhig verbüßte. Nach seiner Wie dereinstellung siel eS auf, daß er von mi litärifchen Dingen keine Ahnung hatte; er beging bald nach Wiedererlangung der Freiheit einen Diebstahl und entzog sich dem Militärverbande, wie man an nahm, . zum zweiten Male. Hinterher Stellte es sich heraus, daß er mit dem ge üchten Deserteur gar nicht identisch und niemals Soldat gewesen war. Er hatte allerdings große Ähnlichkeit mit dem wirklichen Deserteur und kannte besten Verhältnisse genau, weil er in dessen elterlichem Hause erzogen, worden war. Aber er spielte die Rolle mit , der uner freulichen Zugabe von 11 Monaten nur, um nicht nach Frankreich ausgeliefert zu werden, wo er wegen schwerer Verbre chen verfolgt wurde. Das beste Geschäft hat der wirkliche Deserteur gemacht, der sich noch immer in Frankreich befindet, denn das gegen denselben erlassene Con tumacialurthei! ist nach Ergreifung un Bestrafung seines Doppelgängers rechts kräftig aufgehoben worden.
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