Indiana Tribüne, Volume 9, Number 171, Indianapolis, Marion County, 12 March 1886 — Page 3
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Esther's Ehe.
Roman von Hermann Heiberg. lFortsedung.) Jst's nicht genug," schloß er, um einen Menschen nachdenklich zu machen, ihm 'Zli'uth und Hoffnung zu rau ben? Und nun kommt noch die Sorge um Tich. Wie viel hast Du für mich geivagt, und wie wenig vermag ich Dir zu vergelten ! Sieh, Alles ist so HoffnungAber lasten wir meine Angelegen heit, auf die ich zur Zeit nicht einzuwirken vermag. Sprechen wir von Dir! Erzähle, was Dich bedrückt, und ich werde zu helfen suchen, wie Dein bester greund." freund! Immer Freund !" rief Martha. Welch ein grausames, kaltes Wort ! Bist Du mir denn gar nichts Anderes, Wolf?" Während 2)kartha erzählte, schwoll's in Wolf auf. Er vergaß die eigenen Sorgen. Seine Gedanken waren ganz bei ihr und ihrem Kummer. Er biß die Zähne zusammen, als sie ihm berichtete, mit welcher Schadenfreude Martellier von feiner Demission gesprochen und wie er sie verwundet hatte durch feine spitzen Neden. Und als sie nun ans Ende gelangte und auch noch berichtete, was sie, aus welcher berechnenden oder verzweifelten Stimmung heraus, ihrem W!anne zum Schluß mitgetheilt hatte, als sie weiter sprach, ihn liebkoste und auf ihn einredete, ihm nach ihrer Scheidung von Martellier eine glänzende Zukunft an ihrer Seite eröffnete, heitere, glückliche Viloer vor ihm aufsteigen ließ und endlich in die 2Lorte ausbrach : Wahrlich, Es thers Tod wünsche ich nicht, aber nicht minder ersehne ich mein Glück neben Dir, der' Du zu mir gehörst nach allen natürlichen Gesetzen ! 3!iHt, mein Wolf? Gehören wir nicht zu einander? Liebst Du mich nicht ? Hast Du nicht neben Deiner Liebe auch Mitleid mit dem armen Wibe,das unsagbare Qualen erduldet an der Seite eines herzlosen Menschen und ohne Dich nicht leben kann, das ein kleines Wesen unter dem Herzen trägt, welches der Gegenstand der Bosheit und Tücke dieses Mannes sein wird lebenslang, falls dieS widersinnige Verhältniß sich nicht löst,". da stiegen so unn:nnbare Empsindungen in Wolf auf, daß er, keines Wortes mächtig, in die Kiffen zu rücksank. Im besten Sinne zu rücksichtsvoll geartet, vermochte er in - diesem Augenblicke ihr nicht zu wiedersprechen. Er sah sie verbluten, wenn er ihr jetzt zurief, waS lange zu einem unabänderlichen Entschluß in ihm gereift war. Was aber wurde aus ihm ? Wenn sie den Verhältnissen nicht Nech nung tragen wollte, wenn sie gar diese heranzog, um ihn fester an sich zuknöpfen, gab'S überhaupt keinen Ausweg mehr ! .Der Fluch der bösen That kam über ihn von allen Seiten. Als die beiden Menschen sich endlich trennten, gingen sie mit den widersprechendsten Eindrücken vd Absichten au-5-einander. Ätartha. Voolf's Schweigen zu ihren Gunsten deutend, vergaß in iV. ren Hoffnungen, was geschehen, die Eindrücke des Tages traten in den Hintergrund, und alle Schwierigkeiten, die noch zu überwinden, verkleinerten sich unter dem Ansturm ihrer glücklichen Em psindungen. Wolf aber hatte jedwede Nebengedaw ken aus seinem Innern geriffen ein für alle Mal. Nur, was er Esther, ihrem Glücke schuldig war, was dem stummem Schwur entsprach, den er geleistet, was zu dem neuen Leben gehörte, das er beginnen wollte, hatte Berechtigung und Bedeutung für ihn. Es gab keine Wahl, aber ' er selbst mußte vielleicht eine Schritt thun, nach deffen Geschehen Klage und Vorwurf verhallten, wie das letzte Athemholen, irgend eines lebendigen Geschöpfes im Sturm der Na tur. In dem großen Nochauschen Wohnzimmer saß Negine und plauderte mit der Frau Oberamtmann. Aber die Letztere zeigte heute nicht ihre ebenmäßige Ruhe, Und sie selbst fand auch,daß ihre Schwie gertochter etwas Gezwungenes in Wesen und Ton hatte. Kommt Earl noch ?" fragte die alte Frau, und ein sonderbarer, fast angst licher Ausdruck aus ihrem Auge traf Regine. Ja, Mama. '?er später er muß jetzt dreimal den Tag nach Esther sehen und auch heute Abend will er sie besuchen. Es geht ihr wieder sehr schlecht." Der letzte Satz verklang leise, aber doch mit einer Betonung, die mehr als einen Anruf an das bloße Mitleid der alten Frau enthielt. Und-und mein?" setzte Frau Nochau mit bebenden Lippen an, ohne aus' zusprechen. Wolf meinst Du, Mamr txgänzte Negine. So zart, so rücksichtSvoll klangen diese Worte, daß die alte Frau nicht zu widerstehen vermochte. Sie nickte stumm mit dem alten Haupte, und abermals trat etwas in die hilflos suchenden Augen, das bewies, wie künstlich doch im Grunde dieses Herz sich der Liebe und dem Wütleid verschloß. Negine schwankte, wie sie ihre Rede sagen sollte. Alles, was in ihr aufstieg, schien so ungeeignet. Endlich erhob sie den Kopf, ein warmer Glanz stahl sich in ihre Augen und plötzlich warf sie sich neden ihrer Tante nieder. Höre mich, meine gute Mama!" flüstette sie und griff nach den dürren,iitternden Händen. Unterbrich mich auch nicht. Ich habe ein Recht, es zu fordern. Ich bin ja auch Dein Kind, Dein g'' liebtes Kind und ein erwachsener Mensch udeni, dem gesunde Auffassung hinreichend zur Seite steht, um abzuwägen SZvischen Recht und Unrecht und zwi chen falsch verstandener und wahrer iiebe." Die alte Frau wollte ihre Hand zurück, ziehen. Ein kalter Ausdruck trat in ib Züge bei diesen letzten Worten. Aoer Ltegine beugte sich herab, - küßte zärtlich die welken Finger und schaute mit flehendn Blick zu ihr empor. Vor diesem Blick zerschmolz das Herz der alten Frau. 3a ! Zwei Tbränlein ickeken tödlich
yervor aus iyren Augenwinkeln, und iyre gelösten Hände glitten sanft über den Scheitel des, edlen Wesens, daö neben ihr kniete. - Und nun begann Negine klug und eindringlich mit ihrer festen Stimme und in ihrer eigenen, unwiderstehlichen Weise: Ich weiß. Du hast mich lieb. Wenn ich beute leiden müßte, würdest Du selbst einen tiefen Schmerz empfinden. Ich bin Deine Tochter, wenn Du mich auch nicht geboren bast. Höre denn, daß ich leide, daß ich im Mitgefühl für A!enschen, denen mein Herz gehört, nicht glücklich bin. Tag und Nacht sinne ich, wie ich zu helfen vermöchte. Kein Augenblick bringt mir 3!uhe. Mein Glück erhielt einen empsindlichen Schlag, der selbst durch Carls Liebe, durch Deine Güte sich nicht zu mildern vermochte. , Alles Unnatürliche widerstrebt meinem innersten Wesen, es weckt in mir Unbehagen, Abscheu und Trotz, während das Natürliche, rein Meiischliche, tausend Punkte hat, die mich anziehen. Ich sehe mich auch nicht allein in der Welt, nur im Zusammenhang mit meinen Mitmenschen, mit den besser Gearteten erkenne ich einen Lebenszweck, und nur so erscheint mir das Dasein lobenswerth. Auf Dich und Deine Kinder bin ich vorzugsweise angewiesen. Was Euch bedrückt, bedrückt mich auch; scheint für Euch die Sonne, fühle auch ich Licht und Wärme. Wolf möchte bis an die Sterne klettern; er vergißt, daß sie nur in der Nacht leuchten und ihr Wesen unserem Auge ' olme das Dunkel verschlossen bleibt.' : Aber er ist jung, hat keine Ersah rung und sein Blut ist rasch. Du aber, meine geliebte Mania, kennst Welt und Leben und Menschen, ermißt die kurze Spanne Zeit, die uns gegeben und weißt, daß mit dem letzten Erdklumpen, der auf unseren Sargdeckel fällt, Alles dahin ist' z Denke, wie Du willst. Glaube an Fortdauer und Vergeltung, aber vergiß doch nicht, ! daß nur einmal auf dieser Erde Dein Herz schlägt. Deine Augen sehen, Deine Ohren hören. Dein Mmid spricht. Ist es natürlich, daß Alles das sich verschließt den Menschen, die Dich achten und lieben, die sehnsüchtig auslugen nach Deinem zärtlichen Wort und Blick ? Ist es natürlich, daß sie leiden, Schmerzen erdulden, und daß Du nicht an ihrer Seite bist Ist Gott nicht die Summe derVarmherzigkeit und thränt sein Auge nicht am mitleidigsten, wenn eins seiner Geschöpfe strauchelte? Und Du, eins seiner Geschöpfe ? Ist die Bibel nur voll leerer Buchstaben ? Nein, überall pre digt sie: Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst ! Würdest Du Dir anthun, was Du jenen angethan hast seit Jahren ? Würde Dein Herz nicht zerspringen, wenn Du in körperlichem und geistigem Todeskampf lägst, und Wolf, Dein Sohn Wolf sich kalt von Dir abwendete? Ich weiß es, alle guten Quellen springen in Deinem Innern auf bei meinen Worten! Aber höre noch mehr! Millionen und aber Millionen Menschen beten zu einem höchsten Wesen. Jeder hofft auf den Himmel und Jedes Hossen ist berechtigt, denn der große Weltgeist ist in der That der Nichter unserer Handlungen wird nicht blind wägen ; er kann das Ceremoniell und die Formen nicht über das Wesen der Dinge stellen. Wer ihn im Geist und in der Wahr--heit anbetet, der dient ihm nach seinen Geboten. So viele. Völker, ja, so viele Menschen so viele verschiedene Vorstellungen von Gott ! Meinst Du, er unterscheide, ob eins seiner Geschöpfe Christ oder Jude ist? Wir sind alle Menschen, Brüder, und indem wii dies erkennen und darnach handeln, el'iv Wir uns selbst und ehren wir am böch. sten den Schöpfer, der uns das Leben gab. ' Und sieh, Mama! Ein seltenes, unveraleichliches Wesen ist die Frau, welche sich Wolf zum Weibe nahm. Soll ich Dir sagen, was sie that, wie besonnen sie war, wie und was sie duldete, welche Opfer sie brachte ihrer Ueberzeugung und ihrem Stolz, um Wolfs Glück zu fördern ? Du meintest, sie werde sein Verderben sein? Nein, sie war sein Glück in einem Läuterungsgang, wie ihn ein so un gewöhnlich und gefährlich veranlagter Mensch durchlaufen mußte. Wenn sie stirbt, stirbt sie für ihn, denn ihr Herz verblutete in Sorge um seinetwillen. Ein Kindchen trug sie unter dein Herzen. Es starb. Ist nicht der Tod ein furchtbarer Mahn ? Geliebte Mama ! Höre mich ! Sei von heute ab die, welche Du wirklich bist. Laß mich Deinen Kindern die Botschaft bringen : Du vergiebst dem Sohne ! An Deinem Herzen soll auch diese Tochter ruhen, die ihn. so unaussprechlich liebt, die diese Liebe in Thaten umsetzte, die auch in Deinem Sinne handelt, indem sie ihn zu leiten suchte und doch voll Klugheit kannte, daß nur die Erfahrung weise macht, und die deshalb nie fürwit ;ig eingriff in die Entwickelung, seiner Schicksale. . Denke Dir unser Aller Glück in der Zukunft aus! Wir vereinigt, in Frieden und Frohnsinn, Du der Mittelpunkt der Gedanken Deiner Kinder, die Dich alle zärtlich lieben ! Ja, ja. Du wiüst ! Ich seh'S an Deinen guten, treuen Augen !" schloß Negine stürmisch, erhob sich und unihalste ihre Tante unter thränen der Freude. Mein Kind, meine liebe Tochter," schluchzte die alte Frau. Ihr Häuft bewegte sich überheftig, die Hände flogen und heiße Quellen brachen auf in dem künstlich verschlossenen Herzen und flutheten gewaltsam über. Als Wolf am Abend dieses Tages an daS Bett seiner Frau trat, saß sie aufge richtet in den Kissen da und schlief. Das Mädchen berichtete zögernd, daß sie den Wunsch geäußett,. zu schreiben, aber schon nach wenigen Minuten über Ermattung geklagt habe und eingeschlafen sei. Sie habe nun nicht gewagt, ihre Frau zu wecken. In der That lag Papier und ein angefangen Brief auf der Bettdecke. Wolf warf einen Blick auf das Schreiben und erbleichte. Meine liebe Schwester !" stand da mit zitternder Hand geschrieben, Niemand weiß, daß ich Dir schreib?. 36
Möchte Dich noch einmal sehen. Wer weiß ob ich genese ! Komm ! Ich bitte
Dich. Ich leide so sehr, nicht körperlich allein. Du weißt, was mich verzehrt. Habe doch Erbarmen, meine liebe Schwester" Bange Schauder jagten beim Lesen dieser abgebrochenen Worte durch Wolfs Brust, um so mehr, als er eben ivieder von Derjenigen zurückkehrte, um deretwillen das Herz seiner Frau verblutete. Er legte das Schreiben vorsichtig zurück, aber. so, daß es fremden Augen verborgen bleiben mußte, warf noch einen wehmüthigen Blick auf Esther und verließ das Gemach. In diesem Augenblick eS war gegen acht Uhr Abends ward geklingelt. Das Mädchen meldete die Ankunft Regines und Carls. Der Letztere eilte mit einem theilnehmenden: Nun, Wolf, wie geht's? Hat sich das Fieber gegen Abend wiederholt?" sogleich in die hinteren Räume. Regine aber trat auf Wolf ;u, sah ihm ins bleiche Gesicht, stteichelte ihn und sagte: Na, ganz verzagt, armer Kerl ? Du hast jetzt schweren Kummer und Sorge dazu. Aber glaube, der Himmel wird wieder blau und Alles wird sich lichten." Wolf schüttelte den Kops,, warf sich in einen Stuhl und starrte vor sich hin. ..Nein, Skegine !" sagte er dann. Es giebt Dinge, die sich niemals in der "c - t i Welt lichten, die immer durch ihre Rückwirkung Schatten lassen. So ist's bei mir. Was mir auch Gutes werden könnte, und so vieles harrt noch der Lösung, eins eins bleibt. Ach, bisweilen möchte ich wünschen, ich wäre todt und AlleS hätte dann ein Ende!" In Wolfs Mienen trat ein so düsterer und verzweifelter Ausdruck, daß Skegine erschrak. Selbst was sie drängte, ihm von seiner Mutter mitzutheilen,ward für den Augenblick zurückgedrängt, und nur die Sorge um ibn blieb. Ich weiß nicht, was Dich noch besonders bedrückt, Wolf! Wenn Du willst, sprich Dich aus ! Kann ich Dir helfen V sagte sie in ihrer festen, kurzen Weise. Wolf machte ein verschlossenes Gesicht. Nein, Negine, weder Du noch irgend ein Mensch kann mir helfen. DaS eben ist's." Hm ! Es mag sein, aber ich glaub's nicht. Aber ist's wirklich so, trag'S wie ein Mann. Ich gebe Dir diesen Rath. Trost willst Du ja nicht." Wolf blickte überrascht zu seiner Schwagerin empor. Sie schien verletzt; ihr Ton klang so rauh. Sie verstanden sich einmal nia)t. Negine war kurz und bündig in ihrer Rede. Ihre gerade Natur und ihr klarer Verstand verschmähten alles empsindsame Beiwerk, das die Dinge nur verwirren vermochte. Und Wolf fühlte das, ja, er neidete diesen Vorzug seiner Schwägerin,und daraus erwuchsen Stimmünzen, in denen er ungerecht gegen sie ward. Ich will keinen Trost ?" hub er an. Wie kommst Du nun wieder dazu ? Weil ich nicht nach Deinen Voraussetzun gn spreche ? Darf ich Dir einmal etwas sagen V fuhr er, seinem Unmuth nachgebend, fort. ?tein, Wolf. Unterdrücke es lieber ! Ich weiß, daß Du wieder empfindlich bist, und ich bin auch grade heute weniger Bestimmt, die Dinge leicht zu nehmen. Im aberdie Sache selbst zu berühren: Was ich sagte, war doch völlig begründet. Ich rieth, unabänderliche Dinge wie einMann zu tragen. Will man keine Gegenrede, keine Frage, keine Hilfe, erscheint's aussichtslos, einen Menschen zum Vertrauten zu machen, weshalb überhaupt reden, den Gegenstand berühren ? Das ist nicht männlich." Wohl! Aber vielleicht menschlich. Oft erleichtert schon ein sanftes Athemholen. Es giebt auch trockene Thränen ! " Da Wolf so ruhig und sachlich blieb, ward auch Negine milder. Noch einmal, - sagte sie freundlicher und richtete ihr schoneskluges Auge auf ihren Schwager. Vorzage nicht, Wolf. Glaube,das scheinbarUnentwirrbarste löst sich nieist von selbst, oft rasch, unerwartet, ohne unser Zuthun. Und um Dir zu beweisen, daß es noch Lichtblicke giebt, ließest mich bisher nicht dazu kommen. Dir die Botschaft zu verkünden, höre : Ich bringe Dir einen Gruß von' Deiner Mutter, Verzeihung, Versöhnung, die alte Liebe für Dich und ein veües Her; für Esther." negine l" rief der Mann debenv und sprang empor. Ein unbeschreibliches Gefühl durchzog seine Brust. Sein erster Gedanke war, zu Esther zu eilen. Sol ehe Kunde konnte ihr Genesung bringen ! Aber zuvor trat er auf seine Schwägerin zu, umfaßte ihre schlanke Gestalt und küßte sie sanst. Und wem haben wir das zu verdanken ? Oh, ich kann fragen ? Edles, unvergleichliches Wesen, das ich so oft verkannte, das ich auch jetzt" Seine Stimme verklang in weichen Tönen. Siehst Du, Du alter Trotzkopf!" schalt Negine, selbst ihre Zlührung nur schwer bekämpfend. Und ein reizendes Lächeln flog um den feingeschnittenen Mund, und so viel Gutes, Menschliches blitzte in ihrem Auge auf. Am folgenden Morgen erreichte Wolf ein Schreiben voni Vorsitzenden des Aus sichtsrathes dft Bank. Als der Mann die Entscheidung über sein Schicksal in Händen hielt, ließ er noch einmal Alles an sich vorüberziehen, was geschehen war, und so stark lvar die Spannung, daß er zauderte, den Umschlag zu lösen. Eben hatte er Esther Reginens Botschaft aus der Wilhe'lmstraße mitgetheilt und die Wirkung beobachtet, welche diese Nachricht auf seine Frau ausgeübt hatte. O, mein Wolf, welch ein Geschenk!" hatte sie gesagt und ihres Mannes Hand ergriffen. Das schon allein wird mich gesund machen. Werde ich wieder gesund, Wolf? Glaubst Du? Ich niöchte leben und glücklich mit Dir sein. Aber ich fühle mich noch so hilflos und schwach und in meinem Kopfe wandern so viele wirre Gedanken auf und ab." Und nun schuf dieser Brief vielleicht wieder ebensoviel Herzeleid ! Entschied er nicbt über Wolks Zukunft ? ' .
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Endlich stellte er sich das Ungünstigste v'.'r und öffnete das Schreiben. Es lautete V7ie folgt: Herr Assessor Wolf Nod'a Berlin. DerAufsichtt'rath beehrt sich, JHneu durch meine Hand mittzuthei len. daß er Ihre Demission als Direktor der Bank angenommen hat." Wolf li?ß das Schreiben aus seiner Hand sinken. In seinem unzerstörbaren Sanguinismus yatte er doch noch immer geyosst, man werde ihn zurückrufen. Nun war's unabänderlich geschehen. Er hatte seine Stellung verloren! Nachdem der Aufsichtsrath eben erst Gelegenheit nahm," hieß es weiter, bezüglich des Postens eines ersten Direktors seinen Ansichten über Ihre Person und Leistungen durch seine Offerte Ausdruck zu geben, wird aus dem Beschluß erhellen, daß lediglich die Konsequenzen eines Prinzips in ihr Recht eintreten mußten und daß es ihm sehr schwer geworden ist, diesen Beschluß zu fassen. Die Berechtigung und die Notbwendigkeit einer Aufrechterhaltung dieses Prinzips aber haben Sie' selbst erkannt, indem Sie dem Aufsichtsrath anheimgaben, Ihren Engagementsvertrag zu lösen. Zufolge dieses würde Ihnen noch ein volles Jahresgehalt zukommen. Wir haben unsere Kasse angewiesen und bitten, darüber jederzeit verfügen zu vollen. Hochachtungsvoll " . Wolf saß wie erstarrt und grübelte vor sich hin ; es wollte ihm nicht gelingen, sich über die furchtbare "Nachricht hinwegzudenken. Was seine Eitelkeit und seinen Stolz verletzte, nagte an seinen Gedanken und verzehrte ihn. Und dennoch ! Bei richtiger Ueberlegung mußte er sich gestehen, daß der Aussichtsrath nicht anders hatte handeln können ! Er selbst würde ebenso entschieden haben. Zudem ivar die Form, in welcher ihm seine Entlassung gegeben ward, die denkbar rücksichtsvollste. Er fühlte, er wußte auch, daß Esther durch diese Lösung keine Enttäuschung erleiden werde, vielmehr ihre - geheimsten Hoffnungen sich erfüllen. Nun begann ein neuer Lebensabschnitt ! Großes, Bedeutungsvolles hatten diese beiden Tage gebracht ! Jetzt blieb noch eins : Martha ! Als Frau Martellier von Wolf Abschied genommen hatte und ihr Haus betrat, meldete die Magd, daß der Herr nach ihr gefragt und zurückgelassen habe, er werde den Abend zu Hause zubrmgen. Diese Nachricht beschäftigte die junge Frau außerordentlich. War's Böses, Gutes ? Aber was konnte Gutes von Martellier kommen ? Ohne Zweifel hingen die Dinge wieder mit ihr und Wolf zusammcn. Wohl ! Sie war auf Alles gesaßt, ja, sie ersehnte sogar den Kampf mit dem Manne, gegen den immer größerer Haß in ihr emporstieg. Cr kam auch bald, nachdem sie den Thee bereitet hatte, legte Zeitungen und Bücher auf den Tisch, warf sich in einen Stuhl, . putzte die Gläser seiner Brille und fragte leichthin nach der Klei' nen. - Sie sei bereits im Bette. (Fortsetzung folgt.) Vom Auslande. t Ein junger Mann in Pa riö, welcher einen der glänzendsten Namen der französischen Adelsgeschlechter trägt, hatte vor einigen Tagen im Club, nachdem er sich mehrere Stunden im Ecarte-Spiele vergnügt, die Einladung erhalten, mitzuhelfen, zwei Flaschen Champagner, die soeben in einer Wette gewonnen wurden, zu leeren. Die Gesellschaft war klein, und der Vicomte, welcher eifrig getrunken, empfand so große Hitze, daß er gleich mehreren seiner Collegen den Rock ablegte. Zufällig streifte einer der Herren den am Rauch tische liegenden Nock des Vicomte und plötzlich fielen aus demselben drei Kartenkönige zur Erde Was jetzt vorsiel, läßt sich nicht beschreiben. Genug an der Meldung, daß der Vicomte um 1 Uhr Morgens mit zerfetzten Kleidern, zerfetzter Wäsche heimkam und mit Tagesanbmch die Reise nach Algier antrat. Man behauptet, daß der Vater des glücklichen SpielerZ, der eine hohe Stellung ein nimmt, demnächst seinen Dienst quitti ren werde." Laut russischen Blättern wurde neuerdings die Entdeckung gemacht, daß die Conducteure der Personenzüge von der deutschen Grenze nach Warschau ein sehr gewinnbringendes Schmuggelgeschaft mit allen möglichen zollpftichtigen Waaren betreiben, die sie in den hohlen Sitzen einiger Waggons erster und zweiter Classe nach Rußland einführm. In welchem Umfange dies Geschäft betrieben wurde, erhellt aus dem Um stände, daß ein reicher Gewerbetreiben der in Lodz die ganze für feine Tochter bestimmte Aussteuer im Werthe von 300,000 Mark auf diesem etwas ungewöhnlichen, selbst aber für ihn sehr theuer gewordenen Wee aus Deutschland kommen ließ, denn die Geschichte kam heraus : in Skjernevice wurde einer der betreffenden Waggons angehalten und Waaren im Betrage von 70,000 Mark consiscirt. Wer den Schaden hat, darf für den Spott nicht erst sorgen, und an dem übrigens nicht unberechtigten Spott fehlt es denn auch in den russischen Blättern nicht, umal jener reiche deutsche Industrielle IN Lodz sich als eines der eifrigsten Mit' alieder der dortigen Filiale der Gesellschaft zur Förderung des russischen Han delö und Industrie" gerirte. Die gericht liche Untersuchung ist natürlich obendrein eingeleitet. Unsere schwedischen Arbeiter lassen von dem schönen Gelde, welcheS der dankbare amerikanische Boden, den sie bearbeitn, ihnen in den Schooß wirft, auch nicht viel im Lande. Sie sollen jährlich ea. 10.000,000 Kronen nach ihrer alten Heimath schicken. . Der Conarek ist iefei seit Monaten in Sitzung. Sieben tausend Bills sind in dieser Seil einaebrackt war den,und aus dieser unermeßlichen Fluth hat der Präsident erst drei, und zwar drei von untergeordneter Bedeutung, unter .eigner
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Eisenbahn .Zelt Tabelle. Unsanft und Abgang der Eifenbahnzöge in Jndianapollk, an und nach Sonn tag. den 3. Januar 1886. Sefferfoudille, Nedisou und Zubieoapoli Viskubad. Nbgang: Hnf nf t Csidi tag... .iSBrnl S nadlet... 8.15 v ' fnll!inatl. 94 and nd all 3.M 9tm I sfi! S La ,b 91 p Mg. 6.15 I Et ( 8fctag l0.S toZ Vaudaliu Lwe. lhAfffe4, ..IM , CUUXratu .... 7.19 2b Tag 9p. r U 00 Xtrtt Haut See. 4.0U fia vsetfik ?. ...MX0" LListerneil...:a echn,,, iUCm Rat! und ee...t".a rxz. ... (uita rr"5 iifOi Echnelltui siIbb Tleveland, Tolnmdn, Kinnnnall nd 3ubuu uapolis Tiseubohu (See kiue.) R 9 00r .. 10: 1 6t 8 0j tlg 6.49 tm ndrf c... 10.10 Cm StnC j. 10.05 Cut V B 7 n a 3 oshen t3.W R C I .lim Km Andersen ... .. 9 6t2 tx I "& fim 9i en 'it.. vrigtvood Didifiou, C. .(. S. Abgang täglich. .OB. 10.10 11.06 fm 1.00 täglich. 3.&0 ' 6 40 Kni Uaiij. m iiuca HS3ÜBI IMKm Ualich. 4.49 fiM taelick.l tntUA i m i Kiukiuuatt, Jndiauapolis, St. Louis u. khiel. iliasafB. iBnsuail ,tilou CAIcutlo.ftS. 4.00 B tnetnnatl 11 22 ftm Jndian, . 1U V A?L',ilik,. nti o vr f.... II U Mi c etMi 8 .2t f .. 8 4 9h tnt.net ...... u. I täglich , .444 Chicago Didifiou. Bari fl. 7.10 Itcaao Mali b. 13.10 CfiU bb I. tiallA tcxl i estrn C 9.10 5! SafootU Kcc.ll III tft U täglich I ? 11.10 ÜB 2 Hall ic. l.ia mtinn&ti Aa. fjt YMsburg, Tiuriuuatt Se GL Lonis Ctfbtrn oatSHin r täglich ..... 4 D ckl $ aulg oinmn6CHnt.ll O Bn ich Act ant fltnarn ,. ,.tzg KIIVO 09 l täCl'.dl 11 A Dccoulfl. natag 4.00 9t ftttkSB i tl xi. .... LURv 9c V ?P tägKch lojjca : täglich h.. 4 5) Sastern IVail tal 4iO Bi uenernRall... 1.4 Rrn Chicago vcouie via Kokon. lB rä 11.15 O j Schnell,,... 4.1 Chicago jprtl.HAW Ab j Jndxl' 4? . I&ieacA 54 II. I Vi I rrr Qabash, St. Louis Se Pacific. ,rhik UaU 7.15 B I HUd Citl 8.(4 C 5t tx 2.1i I Zoll: 1 r il . lli ich i t et tz ail. .IH Cd . . 7.10 B ich. EU, und Detr Jt Told Jj.ll iO Fort a,.. 1.4 0 Sudiauapolis uud Viuceuues Kiseuiab. ttatl r kairo z 7.19 Bn Bme, 8Uc.lt 44 Bin Akt . 4.4g flm I Rall CtU IN Cinkuatt,Hamiltoä:Indianap,listiiseiTh. Indp L LtL N I 4.00 B tcnnttlBlIiIt UU G0nroUtr B.3U Um indxlut. a.ll.OoRm lru 2).Z.91.9 ZO ail.... 11 43 Judst etSjuUifi 41 Km MNNNUtU UIRa Jubiaua, Vloomiugto uudVefteru eifeubeh. Ja ?nail.. 7.!S B anr Tez F L ee d.'O Z 12 00 91 5 l täglku Ab aftrn MGtl, täglich 19$ Cm fmc eiec l 4Jf3 Atlantic rK. J OCi ivreß 8.81 Ui Oeftliche Didisis. Ostl.kaU....4.Am kgl. cpreß.... 9o,Ab Atlant Ei?.... 4 0SR I Batiste rxr,... IKm 3 1 1 ts Jrn I W,fter , .... 4 URu Sudiauapolis ud Ot Louis ciseuikh. rag rrnft, e e. . V 8 48g täglich 7.2, B c c 1.4C3 oft u et L i.yQ Kb 9t t d 8 täglich 8 tt CC.10.B5 9t oral Pass 1 8 D,rtl,l. JXZ'M Jdta,lt A IJbUm Lirnt Erv tgl... Il.B Lonisdille,New Vlbauy St Chicago. ir-kin. hitag 9t tgl.. 11.103! hitag i. dgl.. Ute Uon, Ac tiAieCm ich. Üt Acht. 1 RtU. 8.498 onon Act 4 iiüm ich fftt? hicag. I 9au 11.159! Indianapolis, Decatur Se Epringsielb. Tee Veo Rail. S ZcBm I chnelliug ?.. iC9u lKortjuma Sie I Renteum Aec tgl aulg Sonnt. OjZ I uig s,t... 8 Ittm Echnelizug ? c ...10 9o U 9 9m Züge mit ? c, Lebnstfsel.lar it s, Schlesacie nu p, Parlcr.Er. OHIO 1NDIÄNA MICHIOAU THE BUSINESS 1IAII When he travels "wants to go inlek iri uo ccmionaoie, wum vo aiTiT a on tiine, in lact, wanta a strlctljr trin. and conseatiently ttke thm Wubash Route, leellne tbatbe 1 nur m bis engagemeota and coatlnne to protpw i og oappy. THE TOUHIST ITas lonsr slnce chosea th Wabaih m t avorite route to all the nmmer Maorta o4 1 East, North and West, and Winter lUaavta ine öonin, ns ine tuompany bkm IorTtn vidcd better accommod&tion ana taoi rv tractions than anr ot lts omptitota Sor V't cassof traTl. Tonrist Ticket ein bo b4 at i caucea r&iea at au pnneipal ctlcet 8 VQiap&nj-, THE P ABLIEB In searchoi a nerrhoxne.irhtrt e&a j eure Detter return zor tiu laixr, hai4 lucuiuertuu iuo t bxuq imdoMi mntttnlrttntti Tvaa Van... tr-w. and all pointa 8outo.wet, anajrorta and that roundrip land-explorere lalratverylowratea are alwaja on aal a t.ticket Offices. DeaeriptiTe AdTartLiiajr ssO VWW V WU.a. JL V.. m 9 VH ter of Arkansaa and Teu aeat kraa 4 tj uppucanw dj aaaresams; vom seliger Ayenw THE INVALID Will find tue Wabaah tbe tnot route to all of the soted Laaith 3 Illinois. HiaaonrL Arkanaaa asd Tt that the uttenaire thronen ar mrm Euperior aecommodatlona o thla parrzti line will add grcatly to hia eomlort wfcilj c l ' route. Pamphlete deacriptire et tVe i r celebratedmmeral prinj of thM UCfl , floutli tantlrto on apilieatioa. THE CAPITALE! ? j Can gttthe lnforraatioa TitoaiaacT o tr"' ' aase and profitable Inraetmaxta im. a : f r 1 ture, itock-raiilnr, raJnlnx, Ivssber l . mj ui in many rnTiu&ff neiaa ay - s the Sonth aod West, tf adsTreaiftu Lj l dertlgnexl. 7. CHANDLEIE, r CMrraMaaUTlletXUX;t
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