Indiana Tribüne, Volume 9, Number 171, Indianapolis, Marion County, 12 March 1886 — Page 2

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Hier wohnte viele Jahre der dahingeschiedene Sir Hugh Allan, bekannt durch die Allan Dampf-schiff-Lmie". Sein Vermögen wurde im Jahre 1873 auf 515,000,000 geschätzt. Damals schloß er mit Sir John Macdonalds Negierung einen Contract ab beufS Erbauung der Canadischen PaciNcbahn" ; in Folge des Pacisic-Skan-dals" jedoch, welcher John Macdonalds Sturz zur Folge hatte, wurde der Contract nicht bestätigt. Von jenem denkWürdigen Skandal erzählt man sich noch heute. Derselbe war auf den Achtbaren" Donald A. Smith, damals Mitglied des Unterhauses, zurückzuführen. Smith war Jahre lang ein hervorragender Theilhaber der Hudson-Bai-Co." und ein einflußreiches Mitglied der Bank von Montreal gewesen; er besaß zu jener Zeit mehrere Millionen ; mit wunderbarem geschäftlichem Scharfsinn begabt, begriff er sofort, daß die Pacisicbahn Gelegenheit zur Anhäufung enormer Reichthümer biete, und entschloß sich, das Unternehmen Hugh Allan aus den Händen zu reißen. Das konnte nur durch einen Sturz John Macdonalds geschehen, den Smith bisher stets unterstützt hatte. Ebenso rücksichtslos wie psifsig, machte sich Smith keine großen Skrupeln und platzte im Unterhause mit einer der skandalösesten Reden gegen John Macdonald heraus, die je dort verbrochen worden sind. Er erreichte seinen Zweck; der Premier siel. Sechs Jahre später stand Smith glücklich an der Spitze eines Svndicats, das mit der Regierung die Erbauung der Pacisic bahn vereinbarte, und diese Vereinbarung wurde wiederum mit-John Macdonald getroffen. Smiths Palasthauö befindet sich nicht weit westlich von dem Allan'schen ; es gilt allgemein für das prächtigste von Montreal und überbietet jedenfalls dasjenige Allans bei Weitem. Der' Mann kann sich das leisten ; sein jetziges Vermögen beträgt in runder Summe 25, 000,030. In nächster Nähe der Smithschen Wohnung steht ein elegantes Grausteiw hauö, in welchem Hr. Duncan McJntyr wohnt, der sich unlängst mit zlvei Millioz nen zufrieden aus dem Directorium der Pacificbahn zurückzog. Gleich daneben gewahrt man das Haus des Vicepräsidenten dieser Compagnie, W. C.Van Hörne, welcher sich binnen fünf Jahren durch Fleiß und Sparsamkeit" zum Millionär gemacht hat. Weiter nach Westen zu aber immer noch am Fuße des Mount Royal prangt der massive Steinpalast von Sir George Stephen, dem jetzigen Präsidenten jener Bahn; derselbe soll bts zetzt über ?30,000,000 zusammengescharrt haben. Damit wären die hauptsächlichsten der cunadischen Millionärswohnunaen auf gezählt. Die Bürger von Montreal sind meist stolz auf dieses Viertel und betrachten es als die Hauptzierde der Stadt in archltektonischer Hmsicht. Ale übrigen Canadier jedoch denken, wenn sie diese Häuser betrachten, nur an die ubermatzi aen Steuern, welche die Reaieruna be ständig auö dem Volke der Dominion tr M. c rr . m i a zum Betten verPaclncoayn yerauspreVl' 32 Lyncher vor Gericht. Das kleine Städtchen Cdgesield, im lelchnamlgen Countv von Souty-Caro lina, hatte jüngst eine sehr ereignißreiche Woche. Vor dem dortigen Assisengerichte schwebte eine ganze Masse sensationeller Fälle, dle sämmtlich für Die üvcarzsltzung bestimmt waren. . Unter Anderen sollten sich nicht weniger als 32 Mann wegen Lvnchung eines angeblichen Mörders verantworten; aber ihre Processirung wurde auf den Augusttermtn verschoben. Die näheren Umstände der betreffenden Tragödie. Im September vorigen Jahres wurde William Hammond, ein noch sehr junger Mann, welcher aus emer Plantage un weit Edgefield als Superintendent angestellt war, nächtlicher Weile auf m heimnißvolle Weise ermordet. Die Besitzerin der Plantage, Fannie Prescott Culbreth, lebte getrennt von ihrem Gatten, O. T. Culbreth, welcher indeß in nächster vcahe ansäsllg war. (Dle Tren nung war nurme, private, da es im i rr rr r iae uo uarouna lem cyelvungsgesetz giebt.) Der Verdacht lenkte sich nun alsvald aus Culbreth. Am 22. September wurde Culbreth verhaftet und unter der Anklage des Meuchelmords vor Gericht gebracht. Wie alle wlche Mordthaten in jener Geaend, versetzte auch die vorliegende das Volt in eine furchtbare, lynchdurstige Entrüstung. Culbreth war ohnedies nirgends beliebt, weil allbekannt war. daß er seine Frau auf das Brutalste mißbandelt hatte, ehe es zu?. Trennung kam. Eines Abends entriffen ihn 35 maökirte und bis an die Zähne bewass nete Männer der Obhut der Polizei, lükiften ibn auf StraKe und feuerten

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etwa ein Halbdutzend Nevolverschüffe . . e ?, r.Tr.-.i I gieicyzeilig aus iyn ; uuiurai? luuiuc indeß noch nicht davon getödtet. Er flehte nun die Lyncher inständig an, nicht weiter zu schießen, und betheuerte seine Unschuld, was jedoch das Corps der Rache nur noch aufgeregter machte. Er wurde eine Meile weit vor das Städtchen hinausgeschleift, und dann wieder eine Nevolversalve auf ihn abgegeben, bis er völlig regungslos auf dem Boden lag. Dann zerstreuten sich die Lynch er, in der Meinung, in der Meinung, ihr Opfer sei jetzt gewiß mausetodt. Culbreth indeß hatte em äußerst zayes even ; lovalv er allein war. richtete er sich auf und schleppte sich sogar bis zum nächsten Farmhause, wo er um ein Glas Waer bat: der warmer jedoch, ein Freund der Lyncherpartei, schlug dem sterbenden Mann das verlangen ichross av uns wies ihn zur Thüre vinaus. gelang Culbreib noch, das Countvaefänaniß zu erreichen, wo er kurz darauf seinen vie len Wunden erlag. Die Lvncber. unter denen sich sogar ein S o b n des Gelvnchten befand, weleher stets zu seiner Mutter gehalten hatte. und Mit oem ermoroeren ammono xiuim befreundet war wurden fast alle nachträglich identisicirt und verhaftet. Das ganze Volk ergriff Parier in ver ?ache, theils zu Gunsten der Lyncher, theils zu Gunsten des so grausam und angeblich unschuldig Gelynchten. Die Localblätter bezeichneten die Vache anfangs nur als ..amilienanaeleaenbeit" : doch die Staatsbehörden schienen entschlossen, in diesem Falle die Autorität des Gesetzes streng zu wahren. Trotz der zwei Vertagungen, welche der Proceß gegen die 32 Verhafteten bis jrtzt erfahren hat, glaubt man, cer Staat werde dle Geschichte nicht fallen lassen und jedeneinzelnen der Lyncher auf Mord Processiren. 5hincszsche Brauche. So viel auch schon über die Chinesen aesaat und schrieben worden ist, so wenig Thatsächliches ist über diese räthselhaften Leute und ihr Land bekannt. Viele wiffen gar nicht, oder bedenken nicht, daß das Sttich der Mitte" weiter nichts als ein riesiges Conglomerat von Ländern undVolksstämmen mit theilweise sehr verschiedenen Verhältnissen und Ge wohnheiten ist, und wenn sie irgend eine E6e von China flüchtig gesehen haben, so geben sie eine Menge Dinge, die ihnen dort ausgefallen sind, für allgemeine chinesische Eigenthümlichkeiten aus, wahrend sie das, was wirklich zu letzterer Kategorie gehört, meist übersehen. So oder ähnlich erklären sich die zahlreichen Widersprüche, die man in Büchern, Artikeln u. s. w. über dir Chinesen antrifft. Um so mehr scheinen die Angaben der Chmezen selbst, d. y. gebildeter und auch über ihre engere Himalh hinaus erfahrener Chinesen, Berücksichtigung zu verdienen. Ein junger Zopfträzer hielt kürzlich in Brooklyz?, N. S., einen von Hmnor gewürzten iortrag über China, sagte u. A. Fckgendes : Man hat sich über viele chinesischß Bräuche lustig gemacht, aber blos, weil man sie nicht verstand. Me chinesischen 3!amen z. B. sind nicht die willkürlichen. sinnlosen, unartlkulirten Gebilde, als welche sie dem Unkundigen erscheinen. Jedes Kind erhält seinen ökamen wenige Tage nach seiner Geburt, und zwar sucht man stets nach einem glückverheißenden Wort, von welchem man dann ernsthaft glaubt, dag es m Erfüllung gehe. Mein eigener Name z. V. bedeutet: Reichthum durch Gunst des Kaisers," und mein Großvater, der ihn gewählt hatte, sagte immer, ich würde ein hervorragen' der Mandarine in China werden. Wie Sie sehen, ist das allerdings nicht eingetroffen. Die Namen übrigens, welche an den Thüren chinesischer Wäschereien und Läden stehen, sind keineswegs die Namen der Inhaber, sondern entweder Geschäftstitel oder Mottos, wie sie ja auch die Kaukasier an Versicherungsgeschäften oder Sparbanken mitunter haben. Hop Sing z. B. bedeutet: Zum Erfolge geeignet ;" Lung Fat ist durchaus keine Anspielung auf fette Lungen, sondern heißt: Gedeibe und werde reich !" Chung Sing Yong, das die Chinesen mit Vorliebe als Inschrift fürApotheken verwenden, bedeutet : Langes Leben für Alle !" Ueber unsere Zöpfe sind bei den Kaw kasiern ganz falsche Begriffe verbreitet. Die Zöpfe werden in China nur getragen, weil sie jetzt.einmal Mode sind, und haben keinerlei religiöse Bedeutung. Wir haben die Zöpse den Tartaren der Mandschurei zu verdanken. Im Jahre 1670 nach Christi Geburt tobte in China ein Bürgerkrieg, und eine der Parteien rief den Kaiser der Mandschus zu Hilfe. Dieser kam, besiegte dieGegenpaitei, überwältigte aber auch dann seine Verbündeten und machte sich zum Herrscher von ganz China. Er führte das Tragen deö Zopfes durch ein Edikt ein, das Jeden mit Enthauptung bedrohte, der obne Zopf betroffen würde. Ich sah einmal in einer hiesigen Jugendschrift ein Bild von Confucius, das denselben mit einem Zopf und mit derselben Tracht darstellte, die Sie jetzt an mir sehen. Das war ungefähr tbenso passend, als wenn Naphael die Jungfrau Maria mit frisirten Stirnlocken gemalt haben würde. Heute allerdings ist der Zopf so vorherrschend bei uns, daß, wenn ich mich vlöklicb in China auf der Straße zeigte und nicht wenigstens einen künstlichen Zopf trüge, man mich von allen Seiten mit Steinen und sonstigen Gegenständen bombardiren würde. Auch unser Costüm ist durcb die Mandschus erheblich geändert worden t . - T i rry t unu zwar ma?i zum norlyeil." Oaeer und Sohn. Eine erschütternde Scene spielte sich dieser Tage im Gerichtshof zu Montreal bei Verhandlung der Fälschungsklage gegen John S. Dvde ab. Der Angeklagte stammt aus einer der r . . f. . ctx.-.-O' 11T veruymlenen canaolscyen amiiien. c??ui Vater, Oberst John Dyde, Generaladju tant der Königin, machte eine lange und höchst ehrenvolle militärische Lausbahn durch. Der alte Dyde spielte in allen Kämpfen, die Canada seit 1814 durchgemacht hat, eine hervorragende Rolle, war der älteste canadiscbe Milicommandant, der Begründer des FreiwilligendiensteC (T ' ? i r v r

aamen Lande. Sein Unglück wollte es.

daß er alt genug wurde, um die Schande seines einzigen Sohnes zu erleben. Letzterer war ein Mitglied der Firma Dyde, Eckersdorff & Co. und stand unter der Anschuldigung, eine ganze Anzahl Geldanweisungen gefälscht zu haben, die bei verschiedenen Banken eincassirt wurden. Da sein Compagnon Eckersdorff nach den Ver. Staaten geflohen war, so neigte sich das Publikum größtentheilö der Annahme zu, datz dieser der eigentliche Fälscher und Dyde bloS das Opfer aewesen sei. Wie sich denken läßt, erregte die Proceßverhandlung weithin arofces Aufseben, und für die Familie des Angeklagten' gab sich allgemeine Theilnahme kund. Tag für Tag lay der greise Oberst im Gerichtssaale und hotte u . rr . c f. . ,r Ml! vimenoem Herzen vie Auslagen geaen seinen Sobn an. Viele fürchteten. daß der Proceß dem 90jährigen Soldaten schwer wfetzen werde, und ste joll ten leider Recht behalten. Der Taa rückte heran, wo der alte Dyde selber den Zeugenstand betreten sollte. Der Saal war dicht mit Menschen gefüllt. Als Oberst Dyde ausgerufen wurde, erbob er sicb rubia und würdig, legte seinen Ueberrock ad und schritt mit zener militärischen Strammeit und (srazie, durch die er sich in seinen iünglingstaaen ausgezeichnet, nach dem Zeugensitz. Ein Murmeln von Bewunderung und Mitleid ging durch die vcenge. Der Vertheidiger begann, den Oberst nach den Beziehungen semes oynes zu Eckersdorff zu fragen. Kaum hatte aber der Zeuge die Worte herausgestoßen: Der Angeklagte ist mein Sohn, mein einziger Sohn," als er plötzlich nach Luft rang, zurücksiel und n . 0'.!.f!X. ?i!ffeine ercye war. eimicye liue berrschte einiae Minuten im Auditorium, und man konnte nur daS laute Weinen des jungen Dyde hören, welchen das Bewuktsein, seinem Vater den od deren ;u haben, gänzlich zu Boden schmetterte. Tief bewegt, vertagte der Richter die Verhandlungen. ra Jnlande. Dem inUtiea. N. , erschei nenden Observer" ging neulich ein Brief zu, den er selbst einst abgesandt hatte und der, nachdem er sich 10 Jahre lang in der Welt herumgetrieben, letzt endlich unverrichteter Dinge heimkehrte. Er war nach der Stadt Lima in Peru adressirf. In Philadelphia lebt und geigt ein alter Musikant Namens Pierre Solidas Milon, der eine interessante Vergangenheit hinter sich hat. Er diente lange Jahre in der Garde des korsischen Eroberers, ist Ritter der Ehrenlegion und soll einst ein tapferer Haudegen gewesen sein. Seit 1850 lebt er mit seiner Familie, die jetzt auf 16 Kinder angeschwollen ist, in Philadelphia. Der Chinese Wong Ah Won g weilte einst als Student der Medicin in der Stadt der Bruderliebe. Nach Vollendung seiner Studien kehrte er nach Shanghai zurück, wo er jedenfalls einen goldenen Lohn für all' seine Arbeit zu sinden hoffte. Der arme Wong AI Wong hat sich ober geschnitten, denn, wie er einem Freunde in Philadelphia ganz entrüstet schreibt, hat man ihn wegen Diebstahls es handelt sich um zwei ganze Thaler zu 4 Wochen Gefängniß und zweihundert Streichen auf die Fußsohlen verdonnert. Wong Ah Wong schreibt, wenn man erst einmal die Wohlthaten des amerikanischen Culturlebens genoffen habe, dann juckten Eiim die Fußsohler doppelt bei den Schlägen. Ein schrecklicher Fall von Wafferscheu wird aus Washington, Ga., gemeldet. Der 15jährige Henry Mur ray war am Reujahrstage von einem Hunde in's Gesicht gebissen worden. Da die unbedeutende Wunde schnell heilte, so glaubte man ihr keine weitere Beach lung schenken zu müssen, bis der Knabe am 19. Februar von leichten Krämpfen befallen wurde. Er erholte sich indessen wieder und schon glaubte man, die Ge fahr sei vorüber, als der Knabe neulich Morgens, als er sich vom Bett erhol sagte : Mutter, heute bekomme ici d Wasserscheu." Und er sollte leider Recht behalten, denn schon gegen Mittag stell ten sich die Krämpfe ein, er biß um sich und bellte wie ein Hund, und am nachpen Morgen war er eine Leiche. E i n 15-j ähriger Knabe Namens Wilhelm Gebelein, der erst vor drei Monaten mit seinem Vater aus Deutschland einwanderte, ist in Baltimore, wo er eine Stelle als Bäckerlehr ling gefunden hatte, auf traurige Weife zu Tode gekommen. Er ging nämlich mit dem 18jährigen Bäckergesellen Reith in dem Keller auf die Rattenjagd. Reith schoß mit einer altendeutschen ReiterPistole, die er irgendwo geborgt hatte, auf eine Ratte, traf ab?r nicht diese, sondeni seinen unglücklichen Jagdgenossen, der binnen wenigen Minuten eine Leiche war. Die Pagen des Cong resseb und die des Präsidenten treiben eben ein sehr lukratives Geschäft mit dem Sam mein von Autographen. Sie liefern ein großes, schön gebundenes. Mit Gold schnitt versehenes Buch, das die autographischen Namenszüge des Präsidenten, der Cabinetsmitglieder, der 76 Senatsren und der 325 Repräsentanten und acht Delegaten enthält, für 15 Dollars. Die Prosite werden nach einer zwischen den jungen Bürschchen vereinbarten Skala vertheilt. Leute, die sich die Bücher selbst anschaffen, zahlen den Paaen des Senats drei Dollars für die Autogra vhen aller Senatoren, denen des HauseS fünf Dollars für die der Abgeordneten und dem Pagen deS Präsidenten zwei Dollars für dessen und seiner CabinetS Mitglieder Namenszüge. Fremde bezah len oft noch mehr. Ein Page deS Re präsentantenhauses gestand einem Correspondenten, er habe schon Aufträge für mehr als dreißig dleserStammbücher", und glaube in dieser Sitzung noch soviel Aufträge erhalten zu können, um $250 damit zu verdienen. Ueber die deutsche Opern gesellschajt, die jetzt im Begriff steht, eine Kunstreise anzutreten, schreibt ein New Yorker Blatt : Die Actionäre des Me trcpolitan Opera House haben mit der am Samstag zum Abschlüsse gelangten deutschen Opernsaison ein vortreffliches Geschäft gemacht. Allerdings deckten die Einnahmen noch immer mch ganz die

Ausgaben, doch ist bei dieser Berechnung

dle Summe nicht in Betracht gezogen, welche die Actionäre, wenn sie diese Eigenschaft nicht besäßen, für die Benutzung ihrer Logen zu zahlen gehabt haben würden, denn addirt man diese Summe mit den thatsächlichen Einnahmen zusammen, dann bleiben die Ausgaben nicht unerheblich dahinter zurück. So wie die Sache liegt, kosten die Logen, deren Werth für die Saison auf $2000 bis 52500 berechnet werden kann, den Actionären nicht mehr als S1000, so daß ihnen streng genommen ein recht hübscheö Sümmchen übrig bleibt. Es ist offenbar etwas recht Angenehmes, den Macen spielen und doch noch dabei Prositiren zu können." Henry Morin, ein 16-jähri ger Bursche französischer Abkunft, ist in vltto vjoxl unter der Anklage verhaftet worden, auf seinen Wohlthäter, den Wirth Alfred Calvet, ein Giftattentat gemacht zu haben. Der Junge kam eines Tages zu Calvet und wußte durch eine Geschichte von Noth und Elend das Mit leid des Wirtbes, welcher selbst Franzose ist und in Mexico unter Maximilian mitgefochten hat, so zu erregen, daß Cal vet ihn im Hause behielt. Im Januar schrieb der Junge an seinen Bruder in Paris einen Brief, worin er ihn um Uebersendung eines gewissen QuecksilberPräparates bat, und erhielt dasselbe auch bald darauf in einem registrirten Briefe zugesandt. Calvet hatte das Schreiben zufällig zu Gesicht bekommen und eine Abschrift genommen. Als er daher später unter sehr verdächtigen Um ständen erkrankte, und eine Analyse der Chocolade, nach deren Genuß ihn das Unwohlsein befallen hatte, das Vorhan densein von Quecksilber ergab, ließ er feinen undankbaren Schützling festnehmen. Ueber ein ungefährliche Sorte von Lobbyisten schreibt aus Albany der Correspondent eines New Yorker Blattes : Da ist z. B. ein alter Colowl" mit grauem, wallendemHaar, dessen ausgefranzte Beinkleider und schiefgette tene Schuhe schon manches liebe Jahr über die Fliesen der Corridore geschlürft (ind. Er ist eine Reliquie des mexikanr chen Krieges und hat alljährlich eine Pensionsbill hier, durch welche er für sich und gleichgestellte Kameraden ein Gna denbrod vom Staate zu erlangen hofft. Hier und da sieht man auch andere kümmerliche, gebückte Gestalten, welche Jahr aus Jahrein nach Albany wandern, um einen seit olim's Zeiten verjährten Anspruch durch ein Gesetz legalisirt zu erhalten. Mit immer frischen Hoffnungen keuchen sie zu Anfang der Session den Kapitolshügel hinauf und fristen ihr Dasein in einem der billigen SchlupfWinkel der Hauptstadt, bis mit dem Na hen der Vertagung auch ihr Hoffen wieder schwindet, weil die Bill noch immer nicht Passirt und wenig Aussicht dafür vorbanden ist ; und schließlich, nachdem der Hammer des präsidirenden Beamten den Schluß der Session verkündet hat, wanken auch sie, um eine neue Enttäujchung reicher, heim, aber dennoch fest entschlossen, es in der nächsten Session noch einmal zu versuchen." In dem iz.ountygefangniß zu Morris, -D. T., sitzen zur Zeit nur zwei Gefangene, und das scheinen ganz merkwürdige Käuze zu sein. Merkwürdigerweise nämlich haben diese Beiden, die nun schon seit zwei Monaten Leid und Freud miteinander theilen müssen seit längerer Zeit kein Wort gewechselt ; sie geriethen vor mehreren Wochen in Streit und verkehren, trotzdem ste eine Zelle theilen, in Folge deffen nicht mit einander. Grundsätze gehen eben über die Gemüthlichkeit. DerFarmerPliny Marti n dale aus der Gegend von Kirtland. O., betreibt die Schafzucht nach eigentyümlichen Grundsätzen. Als der Winter sich meldete, hatte er 300 Schafe und hinreichend Futter für dieselben. Dessen ungeachtet fand neulich ein Jünger Henry Berghs 73 der Schafe todt. Die armen r.t . r- . c i Edlere waren lammm veryungerr. Vom Auslande. Ein Veteran aus den Freiheitskriegen, so wird aus Lübeck, 15. Februar, 'geschrieben, der Wunderdoctor Dohse, beging an diesem Tage seinen .hundertdritten Geburtstag. Von allen Seiten wurden demselben Geschenke und Glückwünsche entgegengebracht. Derselbe wurde unlängst rn Lübecker und Hamburger Blättern als der ä l t e st e lebende Mann Norddeutschl and S bezeichnet. Geboren in Ahrensbök im Fürstenthum Lübeck, hat der jetzt hundertdreijährige Dohse viele Jahre als Soldat, zum Theil unter der Dänenherrschaft, gedient. Er machte sowohl 1606 als 181315, dann später im Jahre 1813 Feldzüge mit, immer ging er unverwundet aus der Schlacht hervor, nur einmal traf ihn ein Säbelhieb. Da er sich so gegen die feindliche Kugel gefeit zeigte, nannten ihn die Leute bald den Wundermann", eine Bezeichnung, die spater m Wunderdoctor" überging. Dohse, ursprünglich Landmann, ließ sich nämlich später in dem nahegelegenen Dorse ReHorst nieder, wo er bald die ganze Gegend zur Kundschaft als Heildiener bekam. Die Leute glaubten an die Kuren deS-alten Mannes mit dem offenen, ehrlichen Gesicht ; ob seine Re ceste wirklich Wunder wirkten, wissen wir nicht. Der Lübecker Senat wenig ftenö, bei welchem Dohse, als ihn d-.e Sebnsucht nach seinen Schwiegerkindern, nleln und Urenkeln nach Lübeck zog. um die Erlaubniß zur Ausübung der Heildienerschaft nachsuchte, versagte ihm dieselbe. Dohse, der noch nie seit den hundertundzwei Jahren semer Geburt in Berlin gewesen war, wollte auch einmal die Reichshauptstadt sehen. Einmal dort, suchte er auf Veranlassung seiner Verwandten um eine Audienz beim Kai ser nach, die ihm auch gewährt wurde. Dohse beschwerte sich über das Urtheil des Lübecker Senats. Ja, da kann ich Ihnen auch nicht helfen, Alterchen!" Der greise Kaiser Wilhelm half aber in anderer Weise. Er bewilligte Dohse als einem Veteran aus dem Feldzug 1813 15 jährlich 240 M. aus seiner Privat, schatulle. Als Bürgermeister Dr. Kuh. lenkamp dies hörte, bewilligte er Dohse persönlich o& 180 M. jährlich dazu. Dohse ist vor Sorgen geschützt.

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nbar eingetroffenenPost wird der Hamb. 'BörsewHalle" gemeldet, daß, nachdem bereits vor vier Wochen Herr Dr. Jühlke und Herr Lieutenant Quehl Zanzibar verladen haben, nunmehr auch Herr Lieutenant Schmidt, Herr Söhnge und Herr Maler Hellgrewe diesem Platz wieder Lebewohl gesagt haben, da sie dasKlimain den Territorien der Deutsch-Ostafrikanischen Gesellschaft nicht ertragen konnten. Wenn diese Herren, meint das Hamburger Blatt, welche doch sicher mit einem gewissen Comfort reisen könn ten, schon nach so kurzer Zeit ihres Auf. entHalts dem Lande den Rücken kehren, welche Aussichten bieten sich dann wohl solchen Auewanderern, die sich eines solchen Comforts nicht erfreuen können? Der in die Dienste der Deutfch-Ostafrika. nischen Gesellschaft übergetretene Colonist Herr Katzer war zur Zeit der einzige Re. präsentant der Gesellschaft in Zanzibar, nachdem der General - Bevollmäch tigte, Herr Assessor Lucas und Herr Lieutenant v. St. Paul-Jllaire mit dem gemietheten deutschen Schiffe He. ros" eine geheime Expedition angetreten '(vermuthlich die, durch welche nach den neuesten Berichten d,e deutsche Flagge in Gazi gehißt wurde, die demnächst von den Truppen des Sultans wieder herab geholt wurde), da ferner Herr Regie rungs-Baumeister Hörnecke noch auf ei ner resultatlosen Expedition nach dem Kilima.Dscharo-Gebiet sich besindet und Herr Lieutenant von Änderten am Tana Fluß operiren soll. Von den vielen Ex peditionen, welche die Deutsch-Ostafrika nische Gesellschaft im Laufe des letzten Jahres nach der Ostste Afrikas gesandt hat, bilden ungefähr nur noch die hier genannten Herren den Stamm zur Colo nisation der annektirten Territorien, und es unterliegt selbst nach der Auffassung des Hamburger Organs kaum einem Zweifel, daß wenn der größte Theil der Expeditionsmitglieder mit fchwerenKrank heilen behaftet nach kurzem Aufenthalt nach Europa zurückkehrt, ein solches Land für die Zwecke der Colonifation noch sehr problematisch erscheint. Die Szene auf Trafalgar Square in London wird, wie den Daily News" aus Paris geschrieben wird, von Herrn Wereschagin gemalt werden. Die ser Künstler schrieb andenPariser Korre spondenten des genannten Blattes : Ich war zufällig ,n London während der Krawalle, und Augenzeuge des Meetings in Trafalgar Square. Das Gebühren des Pöbels war fürchterlich: aber auf das Risiko, Sie zu beleidigen, muß ich hinzufügen, daß ich niemals menschliche Wesen sah, die so ausgehungert, herab gewürdigt, schlecht gekleidet und gräßlich elend waren. Die Sprache ist ohnmäch tig, um der Wirkung Ausdruck zu geben, die auf mich erzeugt wurde durch den Anblick einer so unaussprechlich Unglück lichen und durch Elend brutalisirten Menge." Zu dieser Schilderung deö russischen MalerS bemerkt die Daily News": Die allgemeinen Aussagen von Zuschauern stimmen mit Herren Wereschagin nicht überein. Mit Aus nähme einiger berufsmäßiger Bummler und Diebe, welche nach dem Platze ström ten wie daS AaS in Haufen zum Kada ver zieht, war ein beträchtlicher Theil der Menge aus den wohlgenährten und gutbesoldeten verkappten Schutzzöllnern und einigen sogenannten Sozialisten zusammengesetzt. Die große Mehrheit war ge bildet aus dem ehrlichen Arbeiter, in sei ne Werktagstracht gekleidet, leidend zwar an Mangel an Arbeit und spärlichem Lohne, aber keineswegs ausgehungert. Wenn Herr Wereschagin entschlossen ist, seine Leinwand nach seiner Einbildungs kraft zu füllen, so muß er nach den Wein schenken des Faubourg St. Antoine ge hen, deren Besucher ihm vielleicht unbewußt vorschwebten, als er schilderte,was er, wie er glaubte, in Trafalgar Square gesehen hatte." In der letzten FebruarWoche stieg in Brest (Frankreich) der Ballon Fugitif" in die Höhe. In dem selben befanden sich der Aeronaut Du bois-Carroul, der Componist Aime Gi rard und der Bariton der Großen Oper in New-Iork. Herr Jules Renaud. Gleich nach dem Aufstieg erhob sich ein Parker Wind ; man fah den Ballon län aere Zeit über Brest schweben. Die Schiffer versuchten angesichts der Gefahr, sich wieder herabzulassen, doch ver gebens. Hieraus begannen sie Alles auö der Gondel hinunterzuwerfen, in der Hoffnung, dadurch in eine höhere, stürm freie Region zu kommen. Aber unalück licherweise erfaßte ein scharfer Luftstrom den Ballon und entführte ihn mit einer solchen Geschwindigkeit, daß derselbe bald weit vom Lande über der Meeres fläche schwebte. Seitdem fehlt jede Nachricht über die kühnen Luftschiffer. In letzter Stunde heißt es, daß ein rujsi sches Schiff auf offener See in nicht wer ter Entfernung die Gondel eines verlassenen Ballons gesehen, der mit großer Geschwindigkeit gegen Norden trieb. Unter der Ueberschrift: Wie ein Elephant unter die Taschen diebe ging", wird aus München geschrieben: Jolv, der allen Besuchern der Bach'schen Menagerie bekannte afrikanische Elephant, sonst ein sehr wohlenoge ner und gttehriger Junge von 12 Iah ren, ist unter die Taschendiebe gegangen. Als am 10. geb. ein bekannter hiesiger Bürger vor dem Podium des Elepyan ten stand und die nebenan befindliche Giraffe betrachtete, zog ihm Joly unbemerkt seine werthvolle, mit Gold und Silber beschlagene, aus Steinbockhorn gefertigte Schnupftabaksdose mit seinem Rüssel aus der Tasche, führte sie in den riesigen Rachen und zermalmte sie. Nur mit Mühe gelang es, dem Räuber einige Bruchstücke zu entreißen; der übrige Theil der mit Schmalzler" wohlgefüll ten Dose verschwand für immer im Schlund deö Dickhäuters. Joly wurde nicht einmal zum Niesen gereizt, zeigte auch später keinerlei Symptome von Ver bauungsbeschwerden." j. Q.vAmom, S6tzm Zlo. 30 3. Vastisgionjlr., ' über der ,Akdt-vflite.

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Für Schatzmeister. Hez Omart, von Lawrence Toanshix, unterworfen der Entscheidung der rexublikapischt Nominationö Konvention. Für County.Clerk. AurelinS I. Jovce, unter orfkn der Entscheidung der rexudkikanischen Eount? Tonvention 1S8S. Jobn ?. (Clinton, unterworfen der Entscheidung der rexublUanisch Sount? onvention 1WS. Edward H. Dean, unterworfen der Entscheidung dir rexublikanischea Sounty Konvention. Für Couilty-Auditor. Jobn W. Vfasf. unterworfen der Entscheidung der ,evbttknischn Eount Konvention. Samuel Merrill, unterworfen der Entscheidung der nxudlikantschen Eount? Convention. Für Sheriff. ' Henri, H. Oevllle, unterworfen der Entschetduni der repudlikntscheu Eount Convention 1886. Richard G. Gölte r, unterworfen der Entscheidung her rexubiikanischen Eount, Eonvcntio. George H. Carter, unterworfen der Entscheidung ter demokratisch Count? Convention. Für County - Recorder. (Eugene Sanlcy, nntnorsen der Entscheiding der nvubllkatche Eounty Convention. Für Coroncr. Dr. W. H. Wkibarb, unterworfen der Entscheidung der rexudltkttschen Nomiuationi Eonventiov. vr. C. C. Bverts, DeuisHerZahnarzt, lchsolgtt an Clil. B. XilHrt.) &.C3:Cäe Washington a. Vennsvlvania Gtt In dinxliß. Wie Bee Line!" nach Kleeland, Lake Chatauqua, Niagara Falls, Thousaud Island, Lake George, Lake Chaa plaiu, Saratoga, Whüe Mountains, Old Orchard, Rhe Veach und alle CnrPlöKedo NEW ENGLAND lt ci vchnelliiigen täglich. Die etn,tg ahn von Indianapolis ach New York and Boston welche durchgehende Oaa in Verbindung U der Lake ho und . 9. entral Eisenbahn hat Die wjig ahn, welch tm rand Eentral Devot tn New Zork einläuft. Ein westlich gehender Schnelljng würd etngertch tet und Paffagier, eich nach tssouri, Kansa, Sibraka, Colorado, ,w Veric, und Eattfornta reisen wollenlinden beste kkomadatton und niedrig aten. Kudrlse.0t0te. a hol fich bi . I. i ch ( I, nt, knnst C7 Ticket in alle regulär XictttDffUi. S. S. T h 0 m a s, O. v. Skinner, ! 9tansc. Xiaffi&f nt. tl. Z. Vmlih, 0. Paff, gt., lttttand, 0. w. X. Nlohol, Paffagier.Vgent. Zndianaxali, Ind. . 1 ates Haus und 125 Sd Illinois Ctrati, Ohioao, 0t. JLiOnio and IitrteTtxrc Bailroad. 8dt-tabH sät durchgehend nd Lskal-Skg. vo17. Fedr. in: Lg lass daNion.Dot,Jdxls.,i folgt:

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