Indiana Tribüne, Volume 9, Number 169, Indianapolis, Marion County, 10 March 1886 — Page 3

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Esthcr'S Ehe.

Noman von Hermann Heiberg. lFortfkduny.) Mama. Mama !" rief Wolf noch einmal, als sie schwieg. Alles gebe ich Z hin für diz Chre meines Vlamens. Alle meine Pläne, Hoffnungen und Wünsche für die Zukunst habe ich ausgelöscht, l'fcm, das ist nicht das richtige Wort,aber alle meine Gedanken sind gerichtet auf ein bescheidenes Leben, auf ein ruhiges Glück an der eite dieses edlen Wesens, in dem Verkehr und in dem Zusammenhang mit Dir und mit meinen Geschwistern. Sieh, ich demüthige mich vor Dir um ibretwillen. Sobald ich meine Verpflichtungen gelöst habe,' nehme ich Urlaub. Ich erhalte den Posten .eines erste Direktors ; er gehört zu meiner Steinigung, aber. ich .werde ihn nicht antreten ohne das sichere ' Gefühl feiner werth zu sein; ja, ich will verzichten, ich schwöre es, wenn ich erkenne, das die Erfahrungen nicht stark geng auf inich wirk ten. Uno nun wende Dein Angesicht zu mir, sieh mich mit dem alten Blicke an und schenke mir, indem Du gewahrst. Deine alte Liebe." Schon war die alte Frau besiegt, schon wollte sie die Llrme ausstrecken, um ihren Sohn zu umfangen, aber oas unbedachte Wort : ich demüthige mich vor Dir um ihretwillen legte rasch eine neue furchtbare Eisrinde um ihr Herz. Nicht sie ! Esther war's also, um die er Alles ihr zu Füßen legte an Selbstüber Windung, Neue, Demuth und Stolz! Sie, sie, die Jüdin ! Komm morgen wieder!" sagte sie kalt und richtete sich stolz empor. ' Heute vermag ich Dir nicht zu antworten. Und nun gehe. Ich hörte, was Du sprachst, und was Dein Recht ist, soll Dir auch werden." Voll furchtbarer Enttäuschung blickte Wolf seine Mutter an. Er forschte in ihrem ölngesicht. Aber es war starr und gefühllos, wie bei feinem Eintritt, und stumm und bis in den innersten Winkel seiner Seele erkaltet, entfernte er sich. Wie ein Trunkener nahm er seinen Weg durch die Wilhelmstraße, schritt über den 'Belle Alliance Platz und ließ sich von einem heftigen 'Dränge nach Sammlung geleitet auf eine der Bänke nieder. Hier saß er lange und grübelte vor sich hin. Er achtete Nicht der Vorüberfchreitenden, nicht des immer dunkler sich herabsenkenden Abends und nicht deS Gebrauses, das von den einmündenden Straßen auf ihn eindrang. Mit abwesendem Blick sah er auf die vorübereilenden Pferdebahnwagen, hörte auf das Lachen Verspätet sich tummelnder Kinder und auf den Nuf der Dienstmädchen, die zum Heimgang vom Spielplatz rüsteten. Nun .wurden die.Straßenlalernen angezündet, auch die kleinen Lichter in din Droschken blitzten auf, und durch Dunst und Dämmerung leuchteten die Scheiben der Fenster des gegenüber li-genden Cafees und des Hutmacherund Cigarrenladens in dem Eckhause an der Brücke. Was ya'.te sich beule Alles ereignet '.nd was war das Ende aller Dinge ? Abgeschnitten von jeder Hilse durch ei gene Schuld und vor Esther,entehrt ! Wie hatte sie Kenntniß erhalten von seinen Zusammenkünften .mit Akartha, oder woraus gründete sich ihr Verdacht? Wolf . . iT. lieg aue Ereignisse m der Erinnerung an sich vorüberziehen und gelangte immer wieder auf ein und denselben Umstand. Esther mußte Marthas Brief gelesen haden ! Nun kam ihm lbr trauriger Blick an jenem Morgen in Erinnerung, nun vermochte er sich ihr seltsaines Wesen zu a t i r . . Pf.9 erklären. Uno doch halte lic gejcywlegen. Und von Esther wanderten seine Gedanken wieder zu seiner Mutter. Wenn sie nun nicht half, ste, vor der er sich eben gedemüthigt hatte? Wenn der kommende Tag ihn vor die Nothwendig seit stellte, zu gestehen : Ich bin der Schuldner der Bank und kann nicht bezahlen, ich trete freiwillig zurück von dem Amte, das Ihr mir übertragen wollt?! Wie ? Der Schwiegersohn der reichen Frau Mendelsohn konnte keine Sicherheit Hellen für eine solche Summe, der Sohn der Frau Oberamtmann Noch au inußte erklären, er könne keine Hilfe herbeischaffen, um Ehre, Ansehen und Stellung zu retteu ? Nein! Nein! Und abermals nein! Verzichten konnte er auf die Zukunft um denHreis der Ehre und deS NamenS; aber jenen im Verwaltungsrath beken nen, daß er ein zahlungsunfähiger Schuldner in solcher Höhe sei,' während sie ohn? Zweifel noch sein Depot völlig intakt hielten? . . So stand es um den Mann, dem man die Verantwortung und das Schicksal eineS solchen Instituts in die leitenden Hände legen wollte ? Wolf starrte durch die BosquetS inden dunklen Abend. Ningsum lautes, be weates, hastiqes Leben ! Ein Theil der ungeheuren Stadt streckte hier vor seinen Augen die Arme aus,. sog und spie. aus, wie ein überdurstiaes, unersättliches Ungeheuer. Menschen: Männer, Weiber, Kmder; Wagen, . Droschken, Thlere, taub und Dunst Ein brennendes Gefühl der Lebenslust, ein Zittern, daß Alles verlassen. nicht mehr sehen, daran nicht mehr Theil nehmen zu sollen, nicht mehr zu.athmen, zu herrschen und zu genießen, bemächtigte sich deS Mannes. Leben, leben ! Und dann doch wieder : Sterben ! Fort ! Keine nagenden Gedanken, keine Sorge, keine iual, leine Äleue mehr ! ' Nach acht Ta gen, ach! nach achtundvierzia Stunden war schon vergeffen.ob Nochau gelebt und eine Rolle .in der Welt gespielt hatte! Alles glättete,, besänftigte die Zeit mit ihrem Schritt, Alles überdeckte sie mit einem 'Schleier,-zuletzt-mit dem Grabe der Vergessenhe t. War's nicht gleich, ob Jener, der im Alterthum MuciuS Agricola hieß, ein Schurke gewesen; ob ein. Nürnbergel Iiatbsherr sein Vermögen verspielt und jüngst der Kassirer Abel Eohn das Weite gesucht hatte ? Wer fragte nach Mucms Agricola, nach dem Nürnberger NathsHerrn, nach Abel Eohn unter den Millionsn jedes Tages seit tausend Jahren s

Alles wurde vergeben, und die eikyen rede am Grabe die laute oder die stumme, hörte sie der Todte? Wurden nicht alle Thränen, auch das größte Herzeleid durch die Zeit verwischt? Starb ein menschliches Wesen aus Gram ? Ja, eins starb aus Gram : Esiher Rochau. Ihr ernstes und doch so unbeschreiblich liebevolles Auge stieg vor dem Marnie auf. Er hörte sie seinen Namen flüstern, sie umarmte ihn mit ihren festen, zärtlichen Armen und sprach zu ibm in den rührendsten Ausdrücken : ..Sei ein Mann! daß ich Alles ver-

stehen. Alles verzeihen kann. Nichte Dich auf ! Büe, wie eme vornehme Na tur, nimm von Neuem den Kampf des Lebens auf und zeige, daß der Kern ein guter, daß alle Schlacken endlich abgestreift sind. Habe den Muth der Wahrheit, der Ueberzeugung. Sei ein Eharacter !" Und weiter: Nechts an der Wand in Wolfs Arbeitszimmer hing eine Pistole; im Schubfach links befcuiden sich Blei und Pulver. . ' Oben auf dein Hauode war ein stilles, einsames Plätzchen. Die Sonne schielte furchtsam durch eine gläserne Dachpfanne, feiner Staub irrte in den schräg herabfallenden Strahlen ; Balken und alles Gerümpel duftetL. Wolf spürte den Geruch. Nun war er oben. Er horchte. War nicht hinter ihm ein Geräusch, als ob ein Äiensch ihm langsam folge i Nein, er wa: ganz allein. So still war's. Durch das geöffnete Fenster des Daches gegenüber drang ein Lusthauch ; das schnelle Zwitschern hastig schwirrender Schwalben traf sein Ohr. Wolf horchte. Auch das Summen der bewegten Welt draußen schlug vorübergehend an den geschärften Sinn Er og die Pistole bervor. Seine Mutter, Esther, Carl, Stegine, Martha! Nun sprangen die Gedanken plötzlich ab. Martha ! Martha ! Er nahm ihr Anerbieten nicht an, er wies ihre Bürgschaft zurück ! Sie würde fragen, forschen.' Ah! Esther wußte Alles. Und Martha ' würde verlangen, daß er an ihrer Seite stehe und zu -ihr halte, jetzt vor Allem sich zu ihr bekenne ! Und was lugte ihm aus der Zukunft entgegen? Daheim ein' in seinem Vertrauen und seiner Liebe geknicktes Geschöpf, das er doch so zärtlich liebte, und hier das leidenschaftliche, ihn an sich reißende, immer neue und stärkere Opfer begehrende Weib. Ja! So würde sich Alles gestalten. Martha hatte ihrem Z)!anne erklärt, sie werde und wolle Wolf helfen. Allen seinen Einwänden, seinem Achselzucken, sei nem Hohn, seinen zornigen und widerstrebenden Worten und Geberden hatte sie ihren Willen gegenübergestellt. Mein ist das Geld und nach meinem Gutdünken habe ich die Verfüauua, insbesondere, wenn es sich um meine nächsten Anverwandten handelt! Bloßzestellt hatte sie sich um seinetwillen, ihr Juneres hatte sie aufgedeckt ihrem Manne, dem sie doch Treu: gelobt und 'die dieser, was immx geschehen, im Recht war, zu fordern. Ur.d sie würde kein Gegenopfer verlangen ? War's nicht auch feige, erbärmlich, dann sie zu lassen in ihrem Sckmerz, ihrer Verzweiflung ? Aber dann rante sich Wols gewaltsam auf. Fehlte er, so hatte er doch ein großes Ziel vor Augen gehabt ; verließ ihn das Glück, so war er doch ein pflichttreuer Beamter in seinen Geschäften qewesen. Mehr.noch ! Seine Führung, die 3kesul täte seines Wirkens waren Veranlassung zu größere:, ja einem außerordentlichen vertrauen, atte er da nickt ein Recht, für sich eine Ausnahme-Beurtheiluna zu rbitlen? Vermochte er nicht stets durch seine Rede zu überzeugen und die Mciischeu seinem Willen gefügig zu machen 'i Und war's nicht kräftig, männlich, kühn, trotz offenen Lekennens, sich seinen. Platz zu behaupten und einen besseren zu er obern ! ? Ja, so soll es sein! Verweigerte Ma-. ma Rochau, und sie würde verweigern, er fühlte es , dann blieb noch ein an derer Weg. Er Ura: am nächsten Tage tn der itzung vor den ZUerwaltungSraty, deckte offen Alles auf, wieö auf die widrigen limftände hin. bekannte auch ferne Fehler, aber rief die ElNjlcht und das Woblwouen der Versammlung an. ur seine ff. . ? . r w . 5 , oaugleil soroerie er. einen yvoeren Lohn, weil er ihn fordern mußte : Nach sicht. Er gab sem Wort, dan alle Ne benrücksichten, Pläne und Reize fortan ausgelöscht sein sollten, und daß allein ihn der Gedanke bewegen und allein sein Handeln darauf gerichtet sein werde : die Interessen der Bank nach Kräften zu fordern. . . Und wenn's aelanq, war das nicht ein Triumph sonder Gleichen ? ! Gewann er sich nicht vielleicht die Achtung derer zurück, die er hatte hineinblicken lassen müssen in die innersten Tiefen seiner Seele? Und war's nicht eine.Lleinigung für Alles ? Würde das nicht im Slne Estbers sein, die er wußte es genau nur aus zärtlicher Sorge so riethi, wie sie neth?. Würde nicht das auch seine Mutter versöhnen? Hatte er dann nicht gebüßt? Gebüßt? Vielleicht nicht, wie das gerechte Schicksal mit der Binde vor den Augen förderte. Aber 'überwunden hatte er, wovor Tausende zurückgeschreckt, sich selbst erobert hatte er, was er schwachmüthig im Begriff gewesen war, völlig dahin m geben. Nein ! Nicht sterben ! Keine Pistole, lein Pulver, nickt der zerschmetterte Kopf eines ''Feiglings! Aufrecht ! ! .Ein Mann: wenn auch" ein' Mensch mit schwachen und Fehlern, wenn zur Zett ein Zerpstuater, Gemarterter und Verlassener m dem großen Drangsal deS Le b.-nS ! Und unter solchem Entschluß, sprang Wolf empor. Und fort mit Martha. Nicht wie ein Feigling ! Aber auch hier wie ein Mann, wie ein Mensch' mit endlich gewonnenen, festen Grundsätzen, nlcht mlt den Worten der Ehre, nem. mit derThat.' v "Und setzt zu' Esther! 'Vor ihr knieen. vor dem 'Göttlichen in' ihr 'sich beugen. das sie bekundete, indem ste daS. Menschliche überwand, . dieses nicht- über sich hatte Herr werden lassen. . - AlS Wolf seine Wohnung erreichte und ln den Flur trat, fand er die Thüren ge öffnet, und. Esther, tveder in .einem der vorderen Gemäche? noch' im Sveitaim-

mer. Auch dieses stand nach dem Kor ridor offen. Im Begriff, nach der Dienerschaft zu rufen, trat ihm das Hausmädchen unter einem Ausruf befriedigter Ueberraschung entgegen, fügte aber rasch mit besorgtsr Miene hinzu: Herr Direktor, die gnädige Frau ist sehr krank, Herr Doktor Rochau ist drin nen; eben sollte ich zu Frau Mendelsohn fahren und sie holen." Wolf erbleichte und eilte durchs Ankleidezimmer ins Schlafgemach. Vor der Thür aber begegnete ihm Carl Nochau,

legte den tfinger zum Zeiten vessHwei-, gens auf den Mund und sagte, leise auftretend und Wolf mit sich fortziehend : ' . . r . ..Geh setzt nicht zu ihr, lieber Wols. Sie schläft zum Glück" ..Was ist, was ist?" flüsterte jener, für einen Augenblick ganz fassungslos. " ,as kleine Ave en, oas -ajxx neme Frau schenken wollte, bat zu früh das Dasein erblickt Wolf starrte semen Bruder, an und wollte sich in emem heißen Dränge zurückwenden. ..Nein, ich wiederhole! Jetzt nicht! Sie ist so schwach, daß Dein Anblick irgend eine Aufregung ihr höchste Gefahr bringen könnte. Komm ins Wohn zimmer. Anna sitzt am Bette. Ich habe T- F. I ihr ae aat, was zu tyun i t uno oas ne mich ruft, wenn Deine Frau erwacht." ' Wols richtete nun hastige Fragen an den Doktor. Er zitterte vor der Mittheilung, daß die Gemüthserregungen der letzten age vleses ureigmp hervorgerufen haben können. Und die Angst und Sorge wurden auch nicht entkräftet. 3ct fand stver, als icy ?lcy verließ, , r Ti c. e in einem oynmawllgen u nanoe nur der Erde liegen. Regine erzählte mir, daß Deine Frau bereits heute Morgen einen ähnlichen Anfall gehabt habe. Du weißt" Nein" Nun wohl. Sie befand sich unter den Händen der Mädchen, als ick eintrat. Nachdem wir sie wieder zu sich gebracht hatten, traten mit Krämpfen verbundene Erscheinungen auf, die mich veranlaßten sie, sogleich ins Bett schaffen zu lassen. Das Uebrige weiß Du. Un sagbar hat Deine Frau gelitten. Wolf. Offenbar haben die jüngsten Erelgnisse . . m vi Earl unterbrach rua lchtsvou emellede und Wolf sprach keine Silbe. Durch seine Bmst zogen ängstliche Vchauer,und daneben stieg ein so heißes Verlangen nach Esther auf, da sich seine Augen feuchteten. Ich habe zu Deiner Schwiegermutter gesandt. Ihr wurdet dort erwartet ! Es wird gut sein,wenn diese in der Nacht bei Deiner Frau bleibt. Ich wollte schon zu Regine schicken, aber es ist besser so. Und nun erzähle, Wolf. Was hast Du ausgerichtet?" Nichts !" NichtS?" Nein ! Ich war bei unserer Ma ma." Doktor Nochau sah in höchster Ueberraschung empor und Wolf berichtete mit tsnloser Stimme. So bedeutungslos schien ihm Alles zetzt, Geld, Stellung und Ansehen ! Was war das gegen diese Sorge ! Esth krank, sterbens krank, geknickt durchchn ! Ein DoppelLeben hatte er vlUelcht getödtet. Und diese Gemüths-Äimmung blieb die ganze Nacht, während er an ihrem Bette saß und in ibre blassen, ganz veränderten. aber in ihm gerade jetzt so viel Mitleid, Trauer und Liebe hervorrufenden Züge schaute. ,A!orgen, morgen !" erwiderte er semer Schwiegermutter auf ihre tastende Frage nach dem Stand seiner persönlichen An gelegenheiten. Heute nichts mehr von diesen Dingen, liebe Mama. Alles ist gleich. .Esther, Esther, meine heißge liebte Esther' Der Man kniete neben seiner Frau. Was würde er darum gegeben haben,wenn sie ihn einmal hätte mit dem alten Blick anschauen können! Sie vermochte es Nicht. Ihr fehlte die Kraft : sie konnte nicht einmal denken ! Sie lag wie eine Sterbende ! Wolf traf am nächsten Morgen trotz aller Seelenqualen seine Vorbereitungen. Die Ereianisse hatten seine Entschlilsse befestigt. Ja, so erfüllt war er von dem, was er nunniehr als Recht und Noth"tihirtfir rfiniir k.iir? Yicih r ntÄr AG. YM. Vp . ...Ms einmal eine Frage an Frau Mendelsohn richtete. Aber auch an die Hilfe seiner Mutter dachte er nicht mehr. Er überlegte, was Esther gutbeiöen werde. WaS m ihrem Sinne war, sollte geschehen, und was er thun wollte er fühlte es war in ihrem Sinne. Noch einmal ließ er in. seinem Bu reau Alles an sich vorüberziehen, noch einmal kam hier sein Wille ins Schwan ken. Zu stark lehnte sich' sein Ehrgesuhl dagegen aus, Dinge zu enthüllen, zu denen er nicht gedrängt ward durch äußersten Jwang. - wav es denn gar kemen anderen Ausweg, keinen, durch den er gerecht ward sich selbst und An deren? Vielleicht! Aber er fand ihn nicht. Esther hatte ihm zugerufen:. Trage die Folgen Deiner, Handlungsweise wie ein Mann! - Und so mochte es denn geschehen und so kam der Augenblick, der über des Man neS Schicksal entscheiden mußte. Ein Bankdiener meldete, daß die Herren des Verwaltungsrathes versammelt seien und daß man ihn erwarte. . seltsam beklom men war Wolf zu Muthe, als er diesmal ren Konferenzsaal betrat. Wie ein vor ein Schwurgencht Geladener kam er sich vor. ' " - ' " ' Nach Erledigung verschiedener Gegen stände der Tagesordnung, die namentlicy die Bilanz und die endgiltige Festsetzung der Dividende betrafen, . nahm der or sitzende, das Wort und berührte die Frage tcö neu.zii besetzenden- Dlrektorpostens. Er verkündete, ran m der-Vorversamm lung beschlossen worden sei, ibm, Nochau, die gleichberechtigte Stellung zu übertragen, und beglückwünschte Wolf zu dieser Entscheidung. Gestatten Sie denn mir zuerst, Ihnen die Hand zu drücken , und die Hoffnung auszusprechen, lieber Herr Direktor,, daß für Sie und das Institut daraus das Beste erwachsen möge." . Mit diesen Worten erhob sich der Prä sident..u'.ld auch' die -übrigen Herren thaten ein Gleiches...

Äder vcvor noch ein HÜldeauslausch statlsinden konnte, bat Wolf Rochau um? Wo:l. Erlauben Sie, hochgee!te Herren" hub er an fcajj ich noch einer mich persönlich angehenden nd die Interessen der Bank nicht mizidcr bctrefsenden Punkt berühre, bevor ich' mich über die Annahme des mir in so ehren voller Weise angetragenen Amtes, jo selbst über mein Bleiben in dcr Bank cnlscheide. Eins sei vorausgesandt : Meini Frau liegt seit gestern, zufolge einer Früh.

geburt steibenskrank danieder. ch habe die ganze Nacht gewacht, und es lst begreiflich, daß die Eindrücke dieses Zwischenfalles ein klares Denken trüden. Ich bitte dcsbalb. wegen Inhalt und Form meines Vortrage um Jhle Nach; sicht." . . . In diesem Augenblick ward die Tbui geöffnet. Ein Diener der Bank er: schien und blieb, einen fragenden Blick auf Wolf Nochau richtend, in der Thül stehen. ...Wie ? Was V1 nes Wolf ungeduldig. aber die leise geflüsterten Worte : Aue Ihrer Wohnung, Herr Tirc-ktor. Ein ei llger Brief. Unter einer entschuldigenden Bewe gung gegen die Versaminlung riß Woldas Schreiben auf, das von Frau Men delsohns Hand an ibn geriä'tet war. Lieber Wolf ! Eben hat Esther ihren ersten lichten Augenblick und scheint, nach Deines Bruders Meinung, außer Gefahr. Sie benutzt ihn zu den flehenden Worten. Dir zu helfen. Gut, ich will es thun ! Ich helfe aui Dank gegen den Schöpfer, den ich aus den Knieen bitte, mir mein armes, theures Kind zu erhalten. Esther Mendelsohn." Einen Augenblick kämpfte Wolf ei.:cn furchtbaren Kampf. Alles war nun gut ! Er war gerettet durch sie, durch Esther ' Nun brauchteer keinerlei Diachsicht anzurufen. Er konnte, die schwere Krankheit seiner Frau vorschützend, abbrechen, die Sitzung zu verschieben bitten, morgen txklären, daß nur gewisse Familienverhältnisse, seine Gewissenhaftigkeit, seine redlichen Ueberlegnngen oder was sonst, Bedenken in ihm wachgerufen hätten, den Posten anzunehmen. Nun war Alles gewonnen,Alles erreicht! Nichts mehr von Spiel und Schulden ! Keine Offenbarung seiner Schwächen und seines Leichtsinns ! Zugreifen l Die Position behaupten ! Das war sein einzige! und alleiniger Gedanke. Fort mit der sentimentalen Kinderstuben Moral der Weiber! Fort damit! Aber dann stieg doch Esthers flehender und mahnender Blick vor ihm auf. Sei ein Mann, kein Scheinmensch, sondern ein Mann von Ehre, der bereit ist, zu bü ßen, wenn er fehlte, der nicht mehr täu schen will, sondern dessen 3!ede Nein, nein Ja, ja sein soll im besten Sinne ! Und auch seine eigene Auffas: sung warf er für die Beurtheilung sei' ner Handlungsweise mit in' die Wag schale und gab sich guten Hoffnungen hin. Zuletzt gedachte er seiner Mutter, und ein kühner Trotz half fördern, was als guter Grundgedanke sich festwurzelte. Wenn er nun trotz offenen Bekennend siegte und so bewies, wie falsch, hart unc ungerecht alle ihre Voraussetzungen geWesen seien ! ? Unter diesen Eindrükken raffte sich Wolf empor. Sein Entschluß war gefaßt und er nahm seine Anspräche fest und ohne Schfvanken wieder auf. Er berührte seinen Bildungsgang, hob die mangelnden Erfahrungen bei Uebernabme seiner Stellung dervor, fvu, von seinen Leistungen in überzeugender. aber bescheidener Weise, gelangte aus das Spiel an der Börse, beleuchtete dies in seiner doppelten )!atur, berichtete von seinen eigenen Glücköverjuchen. deil großen Erfolgen nnd den späteren Ruckschlügen und schloß, indein er Alles noch einmal zusammenfaßte, mit der Erklärung,.da er augenblicklich sogar Schuld ner der Bank in der mehrerwähnten Höhe w. . sFortsebung solgt.) Vom Auslande. Im südlichen Ungarn vei Boasan-Dossnasla sollen durch den deut schen Bergwerksdirektor Julius Bauer bedeutende Goldlaaerstatten entdeckt wor den sein, in welche bereits 14 Stollen eingetrieben sind, so daß sich schon der thatsächliche Goldgehalt einigermaßen sicher berechnen laßt. - Bekanntlich giebt es auch in Deutschland Gegenden, in welchen Gold vorkommt, wie z. B. das Schwariathal in Thüringen. Die Menge ist aber so gering und das Herausbrin gen aus der werthlosen Umgebung so schwierig, daß die Ausbeute die darauf verwendete Mühe und Zeit nicht lohnt. Dagegen soll in den genannten Goldgan gen in einer. Tonne (20 Zentner) 24,5 Gramm, bei anscheinend unhaltigem Ganggestem 9,4 Gramm Gold enthalten . irr m .r . i . i r' rr unv die nolyweno.gttir ves l,iesoaues ausgeschlossen sein, was Beides sehr günstige Vorbedingungen va emem ge winnbringenden Betriebe wären. Herrn Bauer ist eS bis setzt nicht gelungen. deutsches Geld für das Unternehmen slusstg zu macyen, dagegen yal em eng lisch es .Syndikat einen Theil der Goldla ger erworben und beabsichtigt im Früh jähr die Erbauung eines großen Pochund AmalgamirwerkeS, bei dessen Anläge die neuesten Erfahrungen der Aufbereitungstechnik bcnützt werden und auch der von Direktor Bauer erfundene Amalgamator zur Anwendung gelangt. Wie man den Hamb. Nachr." schreibt, war es bei den bisherigen englischen Unternehmungen meistens Hauptzweck, eine VersorgungS anstatt für die zahlreichen Jungen der größeren Aktionäre zu gründen. Kam doch der Fall vor, daß bei einem großen Kohlenbergbau Süd'Un garnS der 17 jährige Sohn des Haupt Aktionärs als Betriebs-Direktor diriflirte", während vier andere Jünglinge derselben . Familie als Werksbeamten amtirtcn und zudem die Väter die Generaldirektion besorgten". Herr Bauer meint nun, daß deutsches Kapital, verbunden mit deutschem Fleiß und tüchtiger Sachkenntniß, dort leicht Triumphe feiern könnten und daß keine Gefahr deö Geldverlustes obwalte. 55 Kaust Mucho'S "Lest Havanna Cigars",

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