Indiana Tribüne, Volume 9, Number 167, Indianapolis, Marion County, 8 March 1886 — Page 3

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Esther's Ehe.

Noman von Hermann Heiberg. (Fortsedunfl.) Ljtder! Esther!" rief 3!egine bewegt. Ist noch etwas Besonderes? So seltsam erscheinst Du mir heute ! WaS Du sagst, klingt hoffnungsvoll, aber Du hast etwas in Deinem 'A!esen, was mich beunruhigt, mich zögern läßt. Dich überbaupt zu verlassen. O, komm ! Sprich Dich aus, mein Herz. Kann ich Dir helfen r Esther saß da, wie ein Marmorbild. Die Hände lagen, matt gefaltet, in ihrem Schooße und die Welt schien ringsum für sie erstorben. Wer kann mir helfen ?" flüsterte sie vor sich hin, und dann vernehmlicher, fügte sie hinzu : Glaubst Du, Regine, daß, daß O, wo ist ein Ausweg aus diesem Wirrsal ! ? Ich habe schon kein klares Denken mehr." Du wolltest mich etwas fragen. Es tber?" schob Negine in sanftem Tone ein. Ja, Slegine ! Glaubst Du, daß es ganz unmöglich sein würde, daß Wolfs Mutter " Helfen ? Ach nein, mein Herz. Carl hat schon versucht, und " Nun?" Vergeblich ! Ja, ich selbst-" Negine stockte. Du selbst auch? O, sprich, was erwi. derte sie ?" Negine wollte aus Schonung schweigen. Eine Unwahrheit, selbst eine Lü ge der Rücksicht zu sprechen, vermochte sie nickt. ,Es ist besser. Du sagst mir Alles, Regine!" hub Esther an. Nur aus klarer Einsicht vermögen gesunde Entschlüsie hervorzugehen. Fürchte auch nicht, mich durch irgend etwas zu betrüben. WaS könnte mich noch erschrecken?" Der lebte Satz klang so trostlos. MolfS Mutter hat bereits in un. zweideutiger Weise eine Antwort er theilt," sagte Negine und blickte mitlei vig in die schmerzerfüllten Gesichtszüge Esthers. Sie steht auf dem alten Standpunkte." Und der ist V' fragte Esther, obgleich sie nur zu gut wußte, was sie bören werde." Du oder sie Esther!" Ab !" hauchte die arme Frau und drückte die Hand gegen Stir.l und Schlä fen. Ihr war, als ob es in ihrem Kopfe zerspriilgell müsse. Nachdeln Negine Abschied genomnlen, .zriff Esther nach Hut und Dtantel und uär auf die Straße. Hier rief sie nach einem Wagen und begab sich zu ihre? Mutter. Die Dienerschaft erklärte, daß Frau Mendelsohn ausgefahren sei, um, wie man glaube, Frau Dr.Martellier ei nen Besuch zu machen. Voll Unruhe, aber rasch entschlossen, nahm nun Esther dorthin ihren Weg. Ja, die gnädige Frau sei zu Hause !" hieß es, indessen Frau Mmddsoh. sei nicht anwesend. Esther überlegte, aber unter dem Dränge eines ohnehin gefaßten Entschlus ses ließ sie sich bei ihrer Schwester mel den und setzle sich wartend in? Wohnge mach. Vor ihr stand Martha's Arbeitstisch mit allerlei zierlichen Dingen. Die Zkäu.ne waren überaus hübsch, fast verschwenderisch eingerichtet, aber eine kalte Atmosphäre, verstärkt durch eine übergroße Ordnung, verscheuchte in Bebaglichkeit. Bald darauf trat Martha, die heute besonders schön aussah, in's Zimmer und begrüßte Esther mit leichtem Kopf' neigen. Verzeihe ! Ich war gerade beim Ankletdcn." Mit diesen Wortentrat sie auf Esthei zu und streckte ihr die Fingerspitzen entgegen. Aber Esther berührte kaum die darge botene Hand, richtete einen kalten Blick auf ihre Schwester und sagte : Ich möchte Dich in wichtigen Dingen sprechen! Slnd wir ungestört?" Gewiß ! Was bastDu ? Du bist ja so feierlich!" Nicht eben feierlich, aber so wund, in meinem Innern, daß ich nicht umsonst die Frage an Dich richtete. Was wir einander zu sagen haben, ist für keines Andren Ohr. Ich will mit Dir über Wolf sprecken. Du verstehst mich vielleicht jetzt." ' Martha bebte. Sie verstand, aber )t verneinte achjelzuckend. Ein Zug von höhnischem Trotz malte sich sogar auf ibrem Gesicht, der Esther das Blut in die Schläfen trieb. Nun denn, Martha. Du bist eine Erdärmliche! Wnn unser edler Vate5 i hen könnte, was aus Dir geworden ist, er würde " Ah! ah ! Mit welchem Nechte wagst Tu" rief die Frau, unter purpurrothen und bleichen Farben wechselnd, und schritt an die Thür, die sie fester ins Schloß drückte. - Mit welchem Rechte?" rief Estbei und maß ibre Schwester mit dem nur thr eigenen stolzen Blick. Sieh ! Wenn Du mir zu. Füßen gefallen wärest in diesem Augenblicke und hättest mich zu versöhnen versucht für das namenlose Leid, das Du mir angethan hast, wenn Du Dein unsühnbares Verbrechen eingestanden und mir gesagt haben würdest : Todte mich, aber ich konnte nicht anders ! Mt eine Krankheit saß die Leidenschaft in mir, mein besseres Ich erstarb " ich hätte, obgleich tausend Feuer in mir lodern. Dich aufgehoben. Aber Du trittst mir entgegen nicht wie eine Vemitleidenswerthe, sondern wie eine ja ", hier hob sich Esthers Stim me, und Blitze zuckten auS ihren leidenschaftlichen Augen, wie ein' schamentblößteS Weib, wie eine" Acartha warf den schwarzen Kopf zu rück, schlug die Arme auseinander und ballte die Hände. ' Ste sprang aus ihre Schwester zu und wollte sprechen, aber Geberden und Töne erstarken, als diese - sich' vor ihr aufrichtete und sie mit den Blicken des beleidigten Weibeö bannte. Ah, auch das noch !" rief jene. Sc verwildert bist Du in Deinem Innern,

o veroorven yaven wxq yap uno tier. sucht, so blind hatDich Deine Unnaturliche Leidenschaft gemacht, daß Du, da ich nun komme, um Dich an Deine Pftichten, an Tugend und Sitte zu mahnen. Dich an mir vergreisen möchtest. Doch genug! Mit wenigen Worten sind wir zu Ende : Schwöre, daß Tu Wolf nicht wiedersehen, daß Du büßen willst, was Du an mit gefrevelt, und ich will, weil dieselbe Vjutter uns gebar, versuchen" Ich schwöre nicht, und ich will auch nicht büßen !" rief das Weib, schüttelte den Kopf und biß die weißen Zähne

auf einander. Ich will auch von Dir keine Verzeihung, sondern ich habe von Dir Rechenschaft u fordern. Nie kam ein Wort über merne Kippen, aber heute sollst Du es hören, und zurufen will ich es Dir noch in Deiner Todesstunde, daß Du mich zu dem gemacht hast, was ich bin, daß Du mich verdorden, vergiftet und Alles in mir getödtet hast. Wolf kam als Gast in unser Haus, wie so viele Andere. Stets stand lch, zurück. Esther, Esther! tönte es aus alleit Ecken und Winkeln. Wer fragte nach Martha Mendelsohit ! Esther war die Schöne, die Kluge, die AUbeg.hrte, zudem ein selbstbewußtes und reiches Mädchen. Von dem Einen ans den Anderen übe? trug sich ein Bcwunderungstaum:!, den sie durch kluge Zurückhaltung zu nähren wußte. -Aber als nun doch ein Mensch sein Herz freundlech auch zu derjenigen wandte, die )!iemand bisher beachtet, obgleich auch sie die Natur nicht vernachlässigt, obgleich auch sie ein Anrecht hatte auf Liede und Mitgefühl, da ward ihr auch dieser geraubt. Dieser Eine war Wolf Nochau ! Seit Jahr und Tag trug ich diese Liebe still mit mir herum. Wenn dieser Mann sich mir näherte, klopfte mein Herz, in schlaflosen Nächlrn tauchte sein Bild vor mir auf, kurz, ich liebte ihn so leiden.schastlich, wie nur ein Mensch einen anderen zu lieben vermag. Uno ich hatte ein Recht, diese Liebe mit ihren Hoffnungen in mir zu nähren, .denn zweifellos, war ein starkes Gefühl der Zuneigung zu mir auch in ihm lebendlg. Jeden Tag glaubte ich, er werde mir das Wort sagen, das mein Glück befestigte; unmöglich schien's mir, daß es nicht geschehen werde. Freilich ! Keine Silbe der Andeutung war über seine Lippen gekommen, aber ich sah es an dem Aufleuchten seines Auges, ich fühlte es an der Art und Weise seiner Begegnung. Und in diesem Augenblicke erklärte Esther, die seit Jahresfrist ihre Wahl getroffen, daß sie nicht ihren Verlobten, sondern diesen Wolf Rochau liebe, und wenige Monate später, während Martha unsagbare Leiden ertrug, faßte sie seine Hand fürs Leben. Kämpftest Du gegen die Flamme, die in Deinem Herzen aufstieg ? Machtest Du nicht alle Voraussetzungen zu Nichu, stießest Du nicht Sitte und Brauch bei Seite, als Du gar am Tage vor der Hochzeit dem Verlobten ein : Geh, lch wtll Dich nicht !" zuriefst ? Und Du wagst selbst bezwungen von der Liebe, die über allen Satzungen der Menschen steht, dle Gott in unsere Herzen legte, und die dieser selbe Gott auch nicht aus Laune wieder aus dem Innern her ausnißen darf, weil er sonst ein falscher, tücktscher Gott wäre mir vorzuwerfen, ich sei uut meiner Handlungsweise willen nicht werth, neines Vaters Tochter zu heißen ? Wohl ! Ich weiß, was Du erwidern willst. Das Schicksal hatte gesprechen. Wolf Nochau ward Dir zuer theilt; ich mußte verzichten, und ich that es auch. In meinem grenzenlosen Schmerz ich schwör es bei dem Höchsten und Heiligsten in einem mir selbst unfaßbacen Taumel der Verzweiflung verkaufte ich mich einem Menschen, den Dein Scharfblick, trotz seiner Maske, bezeichnet hatte als das, was er ist : ein Elender! Ich hielt diese Beurtheilung für eine, wenn auch nicht wissentlich falsche, aber Deinen neuen Plänen bequemere VerurTheilung. " . So ! Und nun komme ich auf den zwei-. :en Tbeil dieses Dramas! Ich hasse, verabscheue, ich verachte den Mann, dessen N'amen ich trage. Alles. was ich erbärmlich finde, sere ich in ihm. Nach wenigen Monaten, schon nach wenigen Wochen: erkannte ich, daß ich einem falschen, und berechnenden, einein herz- und seelenlosen Egoisten mich zu eigen gegeben hatte. Aber ich hielt aus, ich hielt aus um - meines Kindes willen. Und dann sah ich Wolf Nochau wieder! Er begegnete mir zuvorkommend, ungezwungener, weil tvir nun Verwandte geworden, und von seiner . alten Neigung glaubte ich zu spüren, . und die Funken, die auf mich herabsielen, wurden von Neuem zu Flammen. Und dennoch schwöre ich.und jetzt schwore ich einen heiligen Eid, ich nahm nur von diesem Manne die Brosamen, die von Deinem Tische sielen. Er sprach bis zur heutigen Stunde von der heiligen Gestalt, die zwischen uns stehe, und diese nannte sich Esther. Die Liebe des Mitleids führte ihn zu mir, keine Liebe, tvie ' ich sie brachte und er sehnte. Aber ich will, obgleich ich Dir dies unter allen Oualen der Eifersucht und des furchtbaren Bergichtes zu seiner Ehre bekenne. Dir auch h;er zurusen : ' Ich habe nur den einen Gedanken, diesen Mann mein eigen zu nennen und den Platz einzunehmen, den Du an seiner Seite hast. Sitte ! Ja, Sitte hielten unsere Vorfahren hoch, und diese ist in den Frauen des Volkes, dem wir einst angehörten, so vornehm ausgeprägt, daß ich weiß es mein Thun als eine Ungeheuerlichkeit erscheint. . Wer aber kann wagen übet mich zu Gericht zu sitzen durch dessen Inneres ..nicht tobte, was ich seit Jahren erlitten habe. Kein Kampf? Ich darf , sagen: ich habe gekämpft wie nie ein Mensch, und irrte ich ? unterlag ich ? Nun, ich bin ein Mensch." Esther hatte abgewandten Auges zu gehört. In ihrem Herzen wogten so viele widerstrebende Empfindungen, daß ihre Zunge wie gelähmt war. Sie stand aus und schaute ihre Schwe

frer, dle mir veryuurem Angettcyk tn ernem Sessel lag und verzehrend schluchzte Ein Bild der Verzweiflung, ein Bild wm Erbarmen. Ich gehe!" sagte sie tonloö. Was mich zu Dir führte, hast Tu gehört, und die Wirkung unserer Unterredung kennt nur zder Gott über uns. Aber eins, zum Schluß, zum Abschied ! Nicht Dein Nicht will ich sein, aber auch nicht der Sklave Deiner Leidenschaft. Was ich zu thun habe, wetß ich. Nie werde ich Dich wiedersehen. Lebewohl !" Martha wollte aufspringen, wie mit Messern drang's durch ihre Brust, denn was sie an Esther verschuldet sie wußte es nur zu gut. Aber mit den letzten Worten war auch diese schon verschwunden, und nur die leeren Räume starrten die Frau an. Nachdem Esther Martha verlassen hatte, faßte sie in ihren Gedanken zusammen, was als unabänderliche Thatsache zu nehmen und woran noch Hoffnungen zu knüpfen waren. Für Wolf stand nicht nur Alles auf dem Spiel, sondern auch für ihr eigenes zukünftiges Glück. Wenn er sich von ihr löste, konnte er Hilfe bei seiner Mutter sinden, auch Akattha konnte ihm diese gewähren, würde sie sicher ge währen um den Lohn seines Besitzes Esther schauderte . Gab's denn gar keinen andern Weg Konnte Frau Mendelsohn nicht doch vielleicht helfen ? Immer wieder mußte sie diese Frage entschieden verneinen. Die junge Frau schüttelte sich in angstvollen Seelenleiden. Nach dem eben stattgefundenen Gesprach stand eins fest : Mama Nochau hatte Necht behalten. Wolf hatte sich nicht bewährt. Und wer litt und tvürde darum leiden ? Sie, sie selbst. Ihr Vertrauen hatte er getäuscht. Ehrlös hatte er gehandelt. Ehrlos? Noch einmal vergegenwärtigte sich Esther, was Martha ihr gesagt hatte. Aufrichtig überzeugend klangen deren Worte : Ich nahm nur die Brosamen, die von Deinem Tische sielen. Mitleid führte ihn zu mir. Von dem heiligen Bilde, das zwischen uns steht, von Dir sprach er bis zur heutigen Stunde." War's Wahrheit ? war's nur falsche, berechnende Lüge um Wolfs willen? Aber hatte nicht Martha geschwo ren. Alles durch einen Eid bekräftigt ? Esther athmete auf. Sie glaubte, weil sie hoffte. Nicht verloren, noch zu retten ! Wenn sie nun handelte, handelte wre ein Äkensch, der um sein gutes Recht kämpft, und dies rücksichtslos bis aufs Aeußerste vertheidigt, dann gewann sie sicher, für alle Zeiten den Preis. Um so fester knüpfte sie ihn an sich für die Zukunft, wenn sie ihm zur Seite stand, nicht als das eifersüchtige, beleidigte Weib mit dem zerrissenen Innern, sondern als ein der höchsten Opfer fähiger Freund. Ja, als ein Freund, der die Hand ausstreckte, obgleich die, welche sie faßte, ihr selbst erbarmungslose Wunden geschlagen! Gut! Also fort mit allen Rücksichten und Bedenken. Frau Mendelsohn mußte Alles wissen ; sie mußte helfen ! Esther fertigte einen Boten ab und ließ sagen, daß sie spater Ku Tisch nach Hause kommen werde. Sie fuhr abermals zu ihrer Mutter. Ah, meine liebe Esther!" rief die alte Dame, die sich eben zu Tische setzen wollte. Ich suchte Dich bei Martha" siel Esther ein. Warst Du dort ? Ich muß Dich sprechen, aber ich störe Dich ? Ich warte. Wir plaudern. Später sage ich Dir, was mich zu Dir führt." Frau Mendelsohn sah arglos empor, aber sie schrak zusammen, als sie in das todtblasse, abgehärmte Gesicht ihrer Tochter blickte ; es war nicht mehr dasselbe ; um viele, viele Jahre schien'S gealtert seit den letzten acht Tagen. Du siehst sehr angegriffen, krank aus. Du beunruhigst mich. Was ist, mein Kind? Komm, komm, WaS hast Du?" rief sie in höchster Besorgniß. Sie verließ sogleich den Tisch und zog Esther in's Wohttgemach. - . Sprich !" sagte sie, wie Jemand, der Alles weiß, dem Andern mitleidig die Beichte abnehmen will.' Noch zögerte Esther. Dieser Frau einzugestehen, wie die Dinge lagen, war die größte That ihrer Selbstverleugnung! Nirgeilds bäumten sich Stolz und Scham so sehr auf, wie jetzt. War'S seltsam? Nein! Einen" Menschen will Jeder aus der Welt haben, der an ihn glaubt, vor dem er nicht ganz enthüllt sein möchte mit allen Fehlern, die Menschen anhaften. Aber schnell verflogen die Zweifel und Bedenken. Klarheit, Wahrheit und rasches Handeln ! Das waren die Worte, die allein ein Necht hatten, alles Uebrige war nebensächlich. Es ist wahr, Mutter!", sagte Esther. Ich bin krank, so krank, daß ich mich zu Dir flüchte und Dich um Heilung bitte. Du bist die Elnzige, die sie vielleicht gewähren kann. Höre : Wir sind völlig ruinirt. Wolf hat nicht nur mein gan-, zes Vermögen verspielt, er braucht noch heute, um seine Ehre hörst Du Mutter, um seine Ehre, sein Ansehen, unsere Existenz zu retten, die Sunnne von 1t,'0,000 !ark." Das war zu viel! Die alte Frau riß die Augen auf, wollte sich erheben, wollte sprechen, aber sank, wie vernichtet, zujammen. . . Das war also das Ergebniß ! Das war das Glück von Estbers Ebe mit Wolf Nochau ! . Voll Schrecken und Qual wollte die junge Frau ihre Mutter stützen, aber schon hatte sich die alte Dame wieder aufgerichtet. Sprich weiter !" hub sie gefaßt, aber mit einem fremden, liebe leeren Ausdruck in den Mienen, mit einem Ausdruck an, den Esther nur einmal, da mals beobachtet hatte, als sie Ernst Mar tellier sein Wort zurückgab. Und Esther sprach, und sie sprach sie begriff es selbst nicht wie ein nüchterner Geschäftsmann, der das Unabänderliche darlegt und seine Schlüsse zieht. Ich kann nicht helfen," erwiderte die Frau, nachdem Esther geendigt hatte. Jedes Mitgefühl schien in ihr erstorben, selbst für ihre Tochter. Ohne Zustimmung der Kuratoren vermag ich überhaupt nichts. Schon die Summen, die ich damals für Dich erWie, Mutter V .Erbat, - um die Täuschung berechtig

ttr Hoffnungen zu mllocm, niepen aus die größten Schwierigkeiten. Es hieße auch alle Brücken für Deine Zukunft abtrechen, wenn icb tbäte, was Du wünichcst. ' Laß die Dinge gehen ! Dein Mann lag sich zahlungsunfähig crklärcil : er hat s auch nicht besser verdient. Komm zu mir! Du wirst nicht darben. Es ist der beste Nath, den ich zu geben, die beste Hilfe, die ich zu gewähren ver mag." Esther zuckte zusammen: Hatte sie Necht, die alte Frau ? Hier sprach der nüchterne Verstand ; das Praktische, das Ende der Dinge ins Auge Fassende in der Ä!endelsobn -Ikatur kam wieder zu seinem Recht. Einett Weg gäbe es höchstens. Martellier hilst seinem Schwager um der Ehre des Namens willen," hub Esthers MlU ter noch einmal an. Das habe ich schon versucht " stöhn te das geängstigte Weib, kaum mehr Herr ihrer selbst. Er weigert sich ?" fragte die Frau jetzt kalt, ohne Üeberraschung. Auch in ihr schien gegenwärtig Alles erstorben. t Die Gestalt ihres verstorbeneil Mannes stieg vor ihr auf. Sie erinnerte sich, wie er sich gemüht und gespart hatte, wie beruhigt er aus der Welt ging, da so reichlich für die Seinigen gesorgt war, so reichlich, daß auch seine Gedanken sich noch Anderen zuwenden konnten durch Legate und Schenkungen. Und nun war Alles vertban für ein zweifelbaftes Glück. Geld! Geld! Welcher Teufel saß in diesein einen Wort. Und Wolfs Mutler V Nichts " flüsterte Esther. Nichts ? Selbst unter solchen Verhältnissen nicht ?" Ja, wenn er die Jüdin läßt, dann " Ah !" Ein Zug solcher Euipörung trat in das Gesicht der alten grau, daß En er bebte. Sie ballte die gefurchten Hände und sah binauf zum Schöpfer über den Wolken. ' Nach einer Pause sagte sie : Was hattest Du Dir gedacht, Estber? Sprich ! Ich sollte eintreten, und AlleS sollte bleiben, wie es ist ? Ist Deinem Manne seine neue Stellung sicher? Ah! Wie kann ich fragen ? Nein, nein ! Also, wie bast Du Dir die Zukunft ausgemalt?" ' Ich weiß nicht. Ich weiß es jetzt zucht. Ich weiß nur, daß ich Wolf liebte und daß ich mein Leben geben würde ja mein Leben für ihn opfern könnte. O, Mutter, Mutter ! Ueberlege! Deine Esther ist so krank hilf ihr ! Sei erbarmend Zürne nicrt, tröste, hilf! Ach, Wenn Du wüß.'st, was Alles in mir vorgeht !" Ich weiß es ich fühle mit Dir, Esther !" sag:e die Frau sanft, wenn auch ihre Mienen keine Theilnahme verriethen. .Sieh ! wenn ich mich weigere, so bin ich wie ein Mensch, der um der Liebe willen sein Kind züchtigt. Wolf muß den ganzen Abgrund kennen lernen, vor den er Euch gestellt hat. Nur so ist ihm zu helfen, nur in einein 'Nein liegt die Gewähr für eine geordnete Zukunst. Diese Erwägung lst aber etwas für sich. Ich weiß es, die Kuratoren werden nicht zustimmen. Mag er sich arrangiren. wie's täglich geschiebt beim Spiel an der Börse." (Fortsetzung folgt.)

.lafflwr rlH . HI XSmSä fcM' ' EF-S -jlA i .Die Atteu zu Hanse WHITESEAL Brcnn-Ocl. Der New Yorker Gesundheits-Rath schätzt, daß wenigstens 30,000 Leben durch die explosiven Eigenschaften des Petroleums verloren gingen. Wenn jede Haushaltung das White Seal Brennöl verwenden würde, könnten solche Unglücks r-rr . . , saue mo;i vorkommen White Seal Brennöl hat die Fehler deS gewöhnlichen OelS nicht. ES kann nicht xplodiren. Der Docht verkohlt nicht, raucht nicht, verbreitet keinen schlechten Geruch und die Lampencylinder zerspringen nicht. White Seal Brennöl eignet sich ausgezeichnet für Beleuchtung. ' Es ist so hell, wie reincs Quellwaffer, ' giebt ein starkes stetiges Licht und brennt länger als anderes Oel. Wenn daS Oel nicht direkt in Ihrer Nachbarschaft verkanft wird, so bestellen Sie direkt ein Faß oder eine Kiste mit zwei 5 Gall. Kannen. BROOKS OIL CO.. 65 Enclib Hbf nur, kleveland, 0. 114 & 115 Southftr,, New Vork. 60 Oüd Pennsylvania Ctr. Indianapolis, Ind. Jodn Weilacher. Saloonu. Billiaidchallc, II ZI. Vennsylvania Ctt I

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