Indiana Tribüne, Volume 9, Number 165, Indianapolis, Marion County, 6 March 1886 — Page 3

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Esther'S Ehe.

Roman den Hermann Heib erg. lFortseung.) Manelliers Miene war jo empörend, o insolent, sein Benehmen war so roh, daß Esther hätte aufspringen und ihn an der Gurgel packen können. Llber sie beherrschte sich und sagte stolz: Ja, Sie haben das richtige Wort gesprochen, Herr Dr. Martellier Es gejchieht Jbnen eine Ehre, daß Esther No: cbau Sie um ein Darlehn bittet. Was Sie als Ihre Empsindung hinzufügen und was Sie sonst noch an Ihre Sätze hingen, übergehe ich. 3 Martellier zuckte es auf. ' Die gewohnte Selbstbeherrschung drohte ihn zu verlassen Zorn und Aerger wühlten in ihm Immer war sie über ihm durch ihre Würde, durch ihre vornehme Ruhe.. Im:ner batte sie 3techt, und immer fand sie die geeigneten Wotte. ,,hre Ansicht m Ehren, aber ich bedaure, diese Auffassungen nicht theilen zu tonnen, gnädige Frau. Auch weiß ich sicher, dan ich mich diesen spater durch welche Umstände immer, nicht anschlie ßen werde. Es scheint somit, daß unsere Unterredung " Nein, nicht beendigt !" rief Esther, erhob sich und richtete sich vor Martellier mit einer Hoheit auf, daß dieser unwillkurlich zurückschrack. Vttcht beend tat, denn ich bitte nicht mehr um ein Därlehn, sondern ich erhebe einen Anspruch an jenes Darlehn, durch das einst Dr. Martellier sich seine selbst. verschuldeten Enttäuschungen belohnen ließ. Wann kann diese Summe in die ttaffe der Frau Esther Mendelsohn zurück stießen?" Auch Martellier war aufgestanden. Er biß die Lippen unter dem blonden Schnurrbart und die Finger seiner ölech' ten schoben sich leidenschaftlich hin und her. Sie scheinen nicht zu wissen, gnädige Frau, daß Ihre Frau, Mama seinerzeit eine Schenkung machte. Wünscht sie diese Schenkung rückgängig zu machen, wür den Sie sich zunächst als Bevollmächtigte der Frau Esther Mendelsohn zu legitimiren Haben. Nachdem dies gesche hen. Wäre ich nicht abgeneigMvegen eineS Theils " O, genug! genug!" brach es aus Es. ther hervor, und so laut hervor, daß Ernst Martellier die abgelehnte Thür schnell ins Schloß drückte. Treiben Sie nicht auch noch Schacher !" Sie bedienen sich seltsamer Ausdrükke, gnädige Frau," höhnte Martellier. Der letztere klingt sogar aus Ihrem Ä)iunde mehr, als seltsam" Ah!" rief Esther, die nur zu gut ver. stand, und die zitternde Hand preßte sich aus die Brust. Auch das noch ! Sogar das gemeine Vorurtheil benutzt jetzt der Mann, der schmeichelnd um das Geld derer buhlte, die noch den Namen ihrer jüdischen Vorfahren tragen. Sieh ! Mensch ! Hier hast Du ein Beispiel ! Hier steigt die große, erbärmliche Lüge empor, unter der diejenigen zähneknirschend und trrachtlos leiden, welchen Gott so gut große Seelen gab, wie denen, welche sich das Jlecht der Unterscheidung anmaßen. Du bist ein Jude, ein Jude mit blondem Haar, nicht jene, die Du verdächtigen möchtest. Du wagst in Deinem gemeinen Hochmuth zu Gericht zu sitzen über die, die Dir AlleS geben wollten und gaben : ibren Leib, ihre Seele, ihre fite be, ihre Treue, ihr Geld! Ehnst odel Jude. Gleichviel ! Der wahre Mensch kennt nur den Menschen, und im Verkehr verdient nur der den Namen in jenem verabscheuenswerthen Sinne, dem das Geld über Alles geht, über Gewissen. Sitte, Pflicht und Ehre. Und jetzt gehe ick, ' Herr Doktor Mav tellier ! Wo eine Wüste ist, vermag man keine Blumen zu pflücken, und verwünscht sei der Entschluß, je Ihre Schwelle betreten zu baben. Äioch'mehr! Sollte ich selbst betteln ge ¬ hen und hungern . müssen, sollte ich gar durch Ihre Hand vom Tode errettet werden können, der Hand eineS Ernst Mar tellier würde ich eher fluchen, als sie jemalS ergreifen !" Esther faßte mit krampfhaft geschlossn ner Bewegung nach den Handschuhen,dtt sie abgestreift hatte, richtete sich empor. würdigte den Mann, aus dessen Auger wilde Blitze schössen,' keines Blickes unc verließ das Gemach. Aber während sie die Treppe hinun tereilte, murmelten ihre bebenden Lippen : Was nun ? O, mein armer, armer Wol !" Wenn eS sich um Abhilfe in dei Noth handelt, werden Berge u Hügeln und Thäler zu Gräben. Was bisher in weiter erne schwamm, naht )tch schmei chelnd und hat alle scharten Ecken abae stoßen. Der Mensch sieht nur sich, und sem Ich kriecht in Alles, was ihn um giebt. . So wälzte auch Esther, während sie nach ihrer Wohnung fuhr, einen Plan nach dem andern in ihrem Kopfe hin und her, und nur einen wies sie immer von )!euem als unaussühroar zurück ihre Mutter.für Wolf zu gewinnen. Sie zitterte schon bei dem Gedanken, daß diese -jemals erfahren könnte, was geschehen ivar. Nicht so sehr der Ver, lult des Geldes, wohl aber die Enttäu schung würde nnberechenbar heftig aus sie wirken. Aber von diesem Umstände abgesehen, war auch eine Flüssigmachung von Kapital an dieser Stelle nicht denkbar. Auch auf Martha richtete Esther ihre Gedanken, um ebeilso rasch zu erkennen. daß ohne MartellierS Zuftimumng kein , - r - f t: e ' - riolg mogtla? sei. Verwandtschaft und Freundschaft? Ue berall anpochen und der klugen Spürnase der Welt sicher ohne Nutzen Wolfs Schwächen preisgeben Nein ; auch das war Alles nichts ! Nur noch einen Weg gab es: Mama3!ochau: Aber schon aellte eS rn Esthers Ohren Verzichte auf die Jüdin und der Weg zu meinem Herzen und zu meiner Schatulle sievl uir ossen. . . AIS Esther sich dies ausmalte, nttertt sie so gewaltig, das Blut, drängte sich o mächtig zu ihrem Herzen, so benom men war sie von ihren Vorstellungen, daß sie nickt einmal bemerkte, daß sie

vor ihrer voynuna angelangt war

Als sie. hinaufstieg, kam auch Wolf gerade nach Hause, und als er sie sah, riej er warm und eindringlich : Esther ! Es' ther!" Hastig wandte sie sich um. Da stand bei Mann, an dem ihr Herz hing mit allen Fasern, um den sie sich sorgte und um den sie weinte, für den sie noch eben in ihren Gedanken ihr wlück, ihr Leben hatte hin. geben wollen. ' ' Ich habe fast alle Stimmen im Verwaltungsrathe," rief er, hastig die Trep pe hinauf stürinend. Eben erfuhr ich s. O, Esther Alles kann noch gut werden. Äiues ist nocy wleoer zu gen)innen : aber das Geld, das Geld, die 30,-. 000 Thaler müssen zur Stelle. Wo warst Du? Warst Du unterwegs in dieser Sa che?" . '. ..Ja und nein!" erwiderte Estber untei wechselnden Empfindungen. .Wie liebte sie ihn in diesem Augenblick, trotzdem sie nicht gut hieß, was er sprach. Ader Alles war so kräftig, so gesund, so lebendig in ihm. In dem scharf geschnittenen Gesicht lag so viel Energie, so viel Vertrauen zu sich selbst, und immer blitzte in den Augen doch auch so viel Warmes und Menschliches.' ' ' Du! Ach, das weißt Du ja gar nicht!" unterbrach er sich. ,Jch war schon einmal im Hause, um rasch die Kleider zu wech--sein. Gleich nach meinem Fzrtgehen heute Vormittag mußte ich inS Wasser springen, um ein kleines Menschenkind herauszuholen. Es ist aber jetzt außer Gefahr, das Würmchen." , . ' . Wie?.. Was? .. Wo . war denn das ? Du ängstigst mich !" rief Es ther und hörte, während sie hinaufstiegen, auf Wolfs Bericht, den er durch die kurze Mittheilung zusammenfaßte, daß er, aus einem Gcschäftshause in dei Nähe der Schleuse tretend, gesehen habe wie. ein spielendes Kind . sich' zu weit vorgewagt und in's Wasser' gestürzt sei. 'Nun sei er ohne Besinnen hineingesprnngen und babe das Mädchen gerettet Gegen Abend desselben Tages erklärtr Wolf, daß er in seiner Privatangelegenheit Schritte zu thun beabsichtigte und nicht zum Thee bleiben werde. Alle zunächst greisbaren Möglichkeiten, das Geld zu beschaffen, waren zwischen ihm und Esther noch einmal ohne ökesultat erwogen worden, und so fand die Letztere es begreiflich, daß ihn die Unruhe forttrieb. Auch Martellier war in diesem Ge. sprach gedacht worden, aber Esther schüttelte den Kopf und wies jeden Versuch als eben so nutzlos, wie an sich unmög lich, zurück. Sie schämte sich, ihrem Manne einzugestehen, daß sie bereits um seinetwillen ihren Stolz gebeugt und daß .dieser in solcher Weise verletzt worden war. ,Wenn mir Martellier jene Summe, die- er seinerzeit aus dem freien Versü gungs.'Kapltal Deiner Mutter euipsing. überlassen wollte, dann wäre mir geholsen," äußerte Wolf selbst. Es war ein besonderes Benefiz, das ihm unter ungünstig?,. Umständen gewährt ward Nun sind diese für mich eingetreten. Was dem Einen vkecht, ist dem Anderr billig." Aber Estber batte hinreichende Gründe, ihrem Manne diesen Gedanken auszureoen, und er seivst schien wankend zu werden, weil Mama Mendelsohn dadurch in die Verhältnisse eingeweiht werden wür de. Carl und Zkegine waren verschwiegen, aber.Ernst Martellier würde, war .auch äußerlich ein gutes Verhältniß zwischen ihnen eingetreten, schon dafür sorgen, daß der alten Dame nichts verschwie qen blieb. Und mit wem willst Du heut Abend sprechen. Wolf 'i Von wem erhoffst Du Hilfe ?" sragte. Esther, als ihr Mann sich zum Fortgehen rüstete. Eine so grobe Summe, ohle icherheit,ohne Bürgschast, wer wird sich dazu entschließen ? Daß Carl die letztere nicht geben kann und will, weiß ich." Bah! Er würde eS schon gethan haben, Esther, und kann es auch thun, aber Madonna Ztegina, zu der er täglich und stündlich betet, zieht den Ablaßkopf zurück und droht ihm mit ewiger Verdammniß. So ist eS. Aber gleichviel Carl gehe ich ohnedies nicht noch einmal an '." . . Ganz und gar Unrecht thust Du Negine, Wolf," erwiderte Esther. Glaube mir. Du hast keine' bessere Freundin, und wenn sie das Geld hätte. Du wärest längst aus deiner orge.' freilich, eine Bedin gung würde sie stellen." ,,Sie ? Bedingung ? Na, da bin ich doch neugierig. Nede." Ein andermal, Wolf." ..Nein, nein, erkläre. Mir schein:. Ihr habt Euch gegen mich verbündet?" , Nein, Wolf. Ich theile aber die An sichten Deiner Geschwister." . Na, was ist denn da?" rief Wols ungeduldig, legte Hut und Stock noch einmal auf den Tisch und trat Esther näher. Sprich ! Ich will es." . Gut denn!" erwiderte Esther. 'Ich denke, wir denken, Du thätest am besten. Deine Stellung m der Bank aus zugeben." ' Ich will den Teufel thun !" brauste Wolf auf. Im Gegentheil. Ich wer. de Euch noch einmal beweisen, was ich kann! Wiederverdienen will ich, im rr .'t n.rx.?!i. t. v grvßleit ltt eicyasle maaen, uns wir werden noch einst lächeln, daß dei Verlust einer Million und huuderttausend Mark dazü mich'fast in einen KopfHänger und Pantoffelhelden verwandelt hätte. , Ab ! Wenn ich nur den Posten 'in! der " Bank erhalte, habe ich Kredit genug. Dann schaff ich S Mir! . Adel erst muß ich diese Sache ordnen ! Ich muß sie ordnen, iveil ich der Schuldnet unseres Instituts bin.., Davon hängt Al lesab!" Und nun entwickelte Wolf vor Es: thers erschreckt und erstaunt aushorchenden - Ohren, welche ZukunstS - Ideen er hatte. Er wollte arosze Fabriken begrlmden,x:i senbahnen bauen, Terrains erwerben und Anleihegeschäfte un großen Stunde treiben ! . ' . ' V . Aber nicht für die Bank und .nicht in seiner jetzigen Stellung! Etwa nach einem ahre gedachte er sich selbständig zu machen und alle seine Pläne zu verwirklichen. Was wälzte sich nicht Alles in d eete viese iinruytgen uno eytgelZlgen Menschen ! Einmal riß seine beredte Sprache so aar Estber bin ! Hatte er dock viel

ieickt Nickt? War ihr Denken zu Reinlich

mußte sie ihm folgen auf der Bahn, die cr sich vorgezeichnet ? Nein ! Nein ! Selbst wenn die kühnsten Hoffnungen sich erfüllten, immer mehr würde sein wirkliches Glück sich abbröckeln! Und ihr ei genes? . War, was sich jetzt täglich bot, dieErfüllung ihrer einstigen Hoffnungen und Voraussetzungen ? Und was hatte sie eben gar erfahren ! Seine Verpflichtungen waren an del Stelle zu decken, wo man eben in Begriff stand, ihm das größte Vertrauen zu schenken. Esther schwieg aber und hielt ihrer. Maim auch nicht zurück, als er nun endlich sich zum Fortgehen rüstete. ..Adieu, mein Weibchen. Ich kommt .nicht zu spät, aber bleibe nicht auf. Schla m . ' r m se . . w . t. at rr , c ! orge A)lch rncyi. wiro nocy Alles gut werden!" So schieden sie. Esther wandte sich am folgenden Mor gen, nachdem Wolf in's Bureau gegaw gen war, in die Küche. Noch sei nicht entschieden! hatte ei ihr grsagt. Aber er sei in bester Hoffnung! Ganz in Gedanken verloren griff sie nach einem Päckchen Briefe, das auf ei nem Nebentische lag. Eins der Mad chen war beschäftigt, Wolf'S Kleider zu reinigen. Was sie in den Taschen gesunden, hatte sie herausgenommen und einstweilen bei Seite gelegt. Da ' sielen Esthers Augen auf eine Handschrift, die sie kannte. Mein heißgeliebter Wolf" Der Frau schwindelte es vor den Au gen ; sie raffte zusammen, was sie fand, und eilte ins Wohngemach. Vor den Dienstboten zu verbergen, was ihren Mann bloßpellen konnte, war ihr erster Gedanke. 1 , Nun las sie, und während sie las, preßte sie ihre Hand auf die pochende Brust. Ich erwarte Dich heute Abend bestimmt bei mir. Ernst ist im Club und kommt spät nach Hause. Wir werden Alles überlegen, mein Theurer! Verzage nicht. Ich habe einen Plan, durch den Dir Alles werden kann, was Du wün. schest. O, wie mein Kopf in Sorgen um Dich brennt ! Stündlich gedenke ich Dei. ner, und neben Allem Ach, ach ! Du Weißt es, mein kühner Falke. Ich küsse Dich ! Behalte mich lieb. Martha." Estber sprang empor und maß, wie ein eingesperrter Panther, das Zimmer. In ihrer Hand zitterte das Papier; ihre Arme bebten, ihrBusen flog, ihr Athem ging, als dringe ein heißer Ström aus plötzlich aufgebrochenen Quellen. O, Wolf!" schrie die Frau. Nun aber riß es an ihrem Herzen, nun glaubte sie, daß es springen müsse. In diesem Moment ward draußen an dem Thürschloffe gedreht. ' ' ' ' Was war das? Kam Wolf zurück, Ja! Gewiß hatte er bemerkt, day er seine .Papiere vergessen. Er kam, um sie zu holen. Nun fort, fort ! Esther flog durch die Zimmer in den Korridor, erreichte die Küche, fand hier den Nock, nahm ihr ganze Willenskraft' zusammen, um vor dem Mädchen unbefangen' zu scheinen und schob, vor dieser versteckt, die Briefe in die Seitentasche. - Und jetzt hörte sie auch schon Wolfs Schritte im Schlafgemach, und nun trat er in die Küche. - Haben Sie das Gemüse besorgt? Heute muß EiS bestellt werden. Anna, hören Sie? Ah, Wolf, Du?" Die beiden Menschen, die sich gegen-' überstanden, waren bleich vor innerer Erregung. Mit raschem Blick forschte Wolf in Esther Zügen. Ihre Blässe siel ihm auf, auch schien ihm etwas Fremdes in ihrem Auge zu schimmern," aber ihre Miene war sanft, ihre Stimme war so leidenschaftslos, während sie sprach. - Ah ! Das Glück hatte ihn begleitet.' Die Briefe waren nicht entdeckt. Ich habe meine Briefschaften verßes sen. Ist mein Rock hier? Ich fand ihn nicht im Schlafzimmer." ' ' Des Herrn Nock, Anna." Wolf nickte, nahm gleichgiltig diePa Piere an sich, sah nach der Uhr, um seme Eile zu rechtfertigen, murmelte etwas von Zeitverlust und verließ eiligst das Zimlner. - Schwankend erreichte ' Esther das Wohnzimmer. Sie lieg sich nieder-und suchte nach einem - klaren , Gedanken. Starren Blickes, ' todtenblaß saß sie da. Ihre Augen schienen fast auS den Höhlen treten zu wollen. Der Mund war geöffnet ; . ihr Körper zitterte.' Und dann brach sie plötzlich zusammen un fiel auf die Erde. - ':' Aber Esther !" rief eine weiche, zart' .liehe Stimme. Nach- langer, schtverer Besinnungslosigkeit schlug die Ohnmäch, tige die Augen auf, und . schaute um sich. Da standen mit : besorgten Mienen ' die beiden Mädchen. .Da- stand Negine' mit ihren guten, festen Augen : -r : ' Ah! Gott sei Dank! Du hast uns wirklich große .Angst gemacht,' mein lie bes Herz. .- Was .ist. Dir, meine theure Esther?"- - . : Negine winkte den Mädchens Die bei' den Frauen tvaren allein. . ' - - ;. ' ' : Esthers Zustand beunruhigte Negine uf's Aeußerste. Nachdem jene sich einigermaßen erholt . hatte,' forschte sie 'nach den Ursachen und war . mit ihrer Klugheit darauf gefaßt, etwas zu hören, was mit der Angelegenheit in Berilhrung stand, welche' augenblicklich diesen' enge ren Kreis so ausschließlich beschäftigte, daß alle Uebrige in den Hintergrunr trat. " " . Carls Gedanken waren- so sehr' auf Wolf gerichtet, daß er selbst für Regine keinen Blick hatte, und in dem Wider streit zwischen Wollen und Unvermögen litt er um so mehr nachdem er sich durch die wenig geschickte Atteines Versuches bei Mama Nochau jede Möglichkeit zum Helfen verscherzt hätte.' - - :; : i .: Aber Negine litt nicht minder, wenn sie auch der Ansicht war, daß es nur -"ein einziges, dauernd wirkendes Heilmittel geben könne, nämlich: die Dinge ihren Gang gehen zu lassen. Nichtsdestowe niger hatte sie am folgenden Tage einen Vorwand genommen, ihre Schwieger inutter zu .besuchen.- Sie wußte bestimmt,, daß es die alte Frau drängte, etwas zu hören und sie hoffte, eine Anknüpfung zu rinden, die Wolf aünstia sein könne.

ceyr aber dachte sie noch an die ulunst. Ihr ahnte, daß der Augenblick kommen iverde, wo'entweder Mama 3tockau würde handeln müssen, oder wo die alte Frau Mendelsohn für die Ehre ihrer. Kinder einzutreten gezivungen sein würde Für diesen Fall im Voraus Brücken zu bauen, wünschte 3!cgine, und dieser Gedanke leitete sie insbesondere. Und wirklich sagte die Frau Oberamtinann im Laufe des Gesprächs: Um übrigens die Vorfälle des gestrigen Abends zu berühren. Was mackt

Earl? Grollt er noch ? Nicht wahr, mein Ztind, Tu hast verstanden, wie ich es meinte.., -Ich weiß nichts ich will auch nichts hören. . Aber, hier sitzt ein Gefühl in mir, ein so ängstliches, trauriges, seit gesternt Ich blicke in die Zufuuft " Und nach einer Pause : Ist mein Sohn Wolf ist er krank:" - Negine sah ihrer Tante in die alten, ernsten Augen. In diesem Augenblick war ihr Mitgefühl so stark, daß sie Alles hätte enthüllen mögen. Die Stimme der Frau Nochau war weicher, milder als sonst; der Drang, zu hören und sich auszusprechen, war unverkennbar. Aber wie immer, war's auch heute nur ein aufzuckender Blitz; jetzt lag schon wieder der alte harte Zug in ihren Mie nen. . Nein,: Mama!" erwiderte Negine. Wolf, ist nicht krank, aber ich glaube er bedarf Deiner bedarf Deiner dringend. Willst Tu Dich denn niemals wieder zu ihm wenden?" Und seltsam ! Ta sagte die. Frau die Worte, solche Esther bereits in den Ohren geklungen. Fast wörtlich drangen sie über ihre Lippen: ' Wolf kennt meine Bedingungen. Er lasse, die Jüdin : und mein Herz, meine Thür und meine Hand sind ihm offen." .... Nach diesen Worten, die keine Gegen rede lnehr'auskommen ließen, mußte Negine davon abstehen, den' Gegenstand ferner zu berühren, und mit sehr ernsten Gedanken nahm sie Abschied. Hier war keine Hilfe für Wolf. ' Mitgefühl und Liebe aber hatte sie nun heute zu Esther getrieben.. Sie fühlte, daß jene ihrer bedürfe ; es drängte sie, in ihrer Näh? zu sein, und ihre Ahnung hatte sie nicht getäuscht. Hat Wolf Hoffnung, sich herauszuwickeln V begann sie, nachdem Esther sich aufgerichtet hatte. Esther nahm ihre Kraft zusammen und gab Antwort. Obgleich sich ein unsagbares Gefühl gegen Wolf in ihr festgesetzt hatte, obgleich dieses jedes andere Denken verzchrte.antwortete sie ruhig und ertvähnte auch der Aussichten, welche ihr Mann neuerdings zu haben glaubte. Freilich ließ sie auch durchblicken,daß sie selbst nicht die geringsten Hoffnungen darar knüpfe. Und an Mama Mendelsohn könnt Ihr wirklich gar nicht denken, Esther ?" hub Negine noch einmal an, während sie de reits in Hut und Mantel stand und die Handschuhe zuknöpfte. .Das ist gan unmöglich?". Esther bewegte traurrg den Kopf. Es wäre der letzte, wahrscheinlich doch nutzlose Schritt ! Wenn ich den macke, weil ich eben für Wolf muß", dann " Dann ?" Ach ! Ach! Mit einem Male brach's auS Esthers Augen hervor. So verlassen, so hilflos war der Ausdruck in ihrem Gesickt. (Fortsedung folgt.) Socialer Zweifel. MM, Reisender Handwerksbursch : He! Sie da! sind sie 'die Köchin, oder sind Sie nur das gnädige Fräulein?" ' Qin Versehen. .. Tänzer: So nachdenklich, mein Frau lein ? Darf ich fragen,, welche Gedan ken in -diesem schönen Köpfchen herum schwärmen? Tänzerin :. O, ich war eS garnicht, die dachte, es war meine Freun bin, die hinter mir geht. . Kindliche Frage. '. Gouvernante (erzählt): Später stellte es sich heraus, ..daß .ein Rabe aus dem offenen Fenster den silberne? Löffel ge stöhlen hatte. Kleine Emmy (unterbre chend): Essen die Räben auch mit M e s ser und Gabel?' .. . . '(: m m m Höchstes Mißtrauen. . Ich sage Jhnen,".es gibt keine miß trauischeren' Menschen als diesen Jtzig und Schmul Keiner traut dem Andern; wenn e auseinandergehen und sich die Hand gegeben haben, zahlt jeder seine Finger na u. DaS einzig reife Obst in Deutschland," sagt Heinrich Heine, sind gebratene AttfL" ...

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Ä.: Es ist doch merkwürdig, daß diese häßliche Mode, die Tournüre, noch im mer nicht verschwindet ! Was haben al lein schon die Zeitungen dagegen geschrieden ! Glaubst Du nicht, daß man ihr vom rechtlichen Standpunkt aus an könnte B.: Gewiß. Man ver klage die Damen einfach wegen Vor fpiegelung falscher Thatfa chen!" Unbedeutende Abweichung. Herr : .Das Beinkleid wird also g e nau nach diesem Journal an gefertigt?" Schneider: Gewiß, nur etwas mehr geschweift !" Gut gemeint. Aber Eugen, ein Brief nach Berlin kostet ja nur 10 Pfennige und Du hast 20 darauf geklebt !" Das weiß ich schon, die 10 Pfennige darüber sind das Trinkgeld für den Briefträger." 'Charter 0ak" R1I6ES! mit schönen Ofenthüren. Kommt und seht sie ! 6 - lZöföW aller Sorten ! z de Medrigyen Preisen bei rtÄ liAKb ENETT 62 Ost Washington Str. sTKS UQST Eöümm& 3El7inG r.lAGHinE! HAS N0 EQUAL. PERFECT SATISFACTIOm M'öUg Serag lacle Co. ORANQE, MASS. ' 30 Unis Square, H. Y. Chicago, l!L St. lou!, Ho. Atlanta, Ga. ' DaHu, Tex. San Francisco, Cal. FOR ALS PV . Kaiser & Pfleger, AgeuttN' Ns. 214 Oft Washington Straße, Z,in,x, itl.

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