Indiana Tribüne, Volume 9, Number 163, Indianapolis, Marion County, 4 March 1886 — Page 3

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Esther'S Ehe. Roman von Hermann Heiberg. lFortsttzung.) Äls sie die Treppe binablchritten, saßt,. sie seinen Arm. Ich . danke Dir, mein lieber Wolf. Und t:un ? Wollen wir bei Hiller sou piren ? So hatte ich es mir ausge dacht !" Gut. soupiren wir bei Hiller!" erwidene Wolf gut gelaunt und lachte. Sie sah ihn glücklich an und zog ihn auf die Straße. Hiller !" Der Wagen fuhr davon, nach zwanzig Minuten hielten sie vor dem Hause Unter den Linden. So!" sagte jetzt Wolf und erhob das Champagnerglas. Jetzt erzähle. Was giebt's Neues Du hast mich fast erschreckt. Ist etwas Schlimmes vorge fallen $" Statt unmittelbar zu anpvorten, stand Martha auf, siel neben Wolf nieder und flüsterte : Ja ! Schlimmes ! Ich kann ohne Dich liichl mebr leben !" So, 'so! Weiter nichts?" neckte Wolf. Ab, Tu ! Weiter nichts ! ? Als ob meine-Worte nicht die Grenze zwifchen Tod und Leben wären ! Alle diese kopfschüttelnden und griesgrämigen Verunheiler menschlicher Liebe sind ja gefühllose Wilde und glauben doch, hochsle Vollkommenheits - Menschen zu sein, ätte die Welt überhaupt andere Farben als Grau und Schwarz, wenn nicht dieser Strom durch die ganze Schöpfung jagte?" Süße, thörichte Frau!" rief Wolf unv zog seine Schwägerin zu sich. Und doch kann auch diese Begegnung ilnmer nur wieder den Zweck haben. Dir zu sagen, daß es eine Heilige giebt, die eine ullüdersteigbare Wand zwischen uns baute. Was. sollte denn werden, wenn ich weniger besonnen wäie, als Du r Bist Tu besonnen, Wolf 'i Bist Du nievt ein mittelalterlicher Ritter mit der Lanze, das Alles niedersticht und Alles bezwingt, und der, indem er es thut, getröst alle Folge auf sich nimmt ? Un terscheioejt Tu Dich nicyt von den Wie sein, die ängstlich um ihren kleinen Standort laufen und liach dem Futter chcn i Tu bist ein Adler ! Einmal sprach diejenige, die ich hasse, ein schwer wiegendes Wort. Sie sagte: Große Men schen haben auch große Fehler. Ach I begehe die eine große Sünde, mich zu lieden." Und das Ende ?" sagte Wolf. Das Ärößte in einem Menschen ist Pfllchterfüllung. Alle schonen Phrasen sprin gen, wie Bälle, von dieser festen Mauer av." Aha ! Also doch wie die Anderen bist Du. Wolf !" Martha stand auf, warf sich in das Sopha, biß sich auf die Lippen und bedeckte mit ihren Händen daS abge wandte Gesicht. Sei nicht ungerecht und sei nicht trau;ig '." rief Wolf und trat Martha näher, tfonim, Martha, kleine Frau ! Sieh mich ani". Sie schüttelte wild und abwehrend das Haupt. Laß mich ! Laß mich !" rief sie, sprang empor, trat an das Fenster und schaute in den Hof. Sei gut, komm!" wiederholte Wolf und wollte sie sanft berühren. ?!ein, nein, nicht jetzt ! Geh ! verlasse mich ! Ich will es !" . .Sie stampfte mit dem Fuße und in ihre blitzenden Augen stahlen sich Thränendes Zorns. . Wo f trat an den Tisch zurück und griff nach den Speisen. Er sprach nicht ; er that", als ob sie nicht anwesend sei. So vergingen die Minuten. . Plötzlich aber wandte sich Martha zu rück, trat langsam auf Wolf zu, sank abermals vor ihm nieder und riß ihn zu sich herab. Bebalte mich . lieb. Verachte mich nicht, Wolf verzeih'!" Erst in vorgerückter Nachtstunde legte Wolf den schweren,pelzgefütterten Abendmantel um Marthas weiße Schultern, und erst nach Mitternacht, mit dem neubtginnenden 'Tage trad Wolf in 'die geheiligten Räume seines HauseS und such ie vor'm Einschlafen seine Gedanken zu ordnen. O, wie spät, mein Wolf !" flüsterte Esther im Halbschlaf. $rbmm, gieb mir die Hand, küsse mich Du Du " Vielleicht haftete noch etwas von dem Parfum des leidenschaftlichen Weibes an ibttl. Vielleicht denn Esther zitterte. HQlb.drängten. sich ..ihre Lippen zu den seinigen, yalh schauderte ihr,' und' der schwarze Mövenkopf: sank abgewendet in die jpitzenbesetzten. Kissen. ' ' . . ". ... . - Nach der vorerzählten Begegnung hatte Wolf leine Verwandten nicht wiedergese hen. Er litt selbst darunter und würde auch Carl ein gutes Wort . gegeben ha den. Aber Regines spöttische Weisheit war ihm mehr , als unbequem, und. ihr gegebeiiüber den ersten Schritt zu thun, verboten sein Trotz und seine Eitelkeit. 'Selbst Esthers Zureden half nichts; über Haupt war ihr Einfluß im Schwindens Tes Mannes Gedanken waren angefüllt von ehrgeizigen Plänen und seinen vie lerlei Passionen, die wuchsen, je günsti ger-seine Spekulationen aussielen. Din ge7 die er früher nur dem Hörensagen nach,' gekannt, hatte, bildeten - einen Hauptgegenstand .. seines Denkens .und Trachtens. Der Kursstand von Kredit und Lombarden beschäftigte ihn mehr, als Esther mit ihren zarten Anfmerksam keilen, unl dte.. abendliche' Geselligkeit trat wieder ganj inden . Vordergrund. ErÄrrangirte auch größere Gesellschaften in. seinem Hause,, gab . Diners und Sou perö und suchte v'vrnehinlich den Umgang mit der Geldaristokratie, mit der er im mer engere Fühlung zu nehmen bemüht 3 war. Aber schon' nach einem Jahre wendeten sich die Dinge. Wolf verlor, statt zu gewinnen. und nickt nur die Eraebnine lei s n Spekulationen gingen dahin; sondern I '. VAÄ tTV I . htllfk.'' in ..(..LltJn muy vuuui ivnivc in iiitvuiyi Mitleidenschaft gezogen. . Esthers Vermögen schmolz mehr und' mebr. und naturgemäß vxrrmgerten jicj

mit deut Scywuen dieses aucy o Zinserträge, auf die Nochaus neben ihren sonstigen Einnahmen angewiesen waren. Dabei wurden die Ausgaben für den kostspieligen Haushalt und Wolfs mancherlei Jieigungen und Thorheiten durchaus nicht geringer, und schließlich hatte er sich so verwickelt, daß er schon klares Denken gar nicht mehr auf kommen ließ. . Es war im Spätsommer, als Wolf eines Abends in sehr vorgerückter Zeit nach Hause kam, am Montag waren die Vaviere in Zolae Kriegslärms aber-

nialS gefallen, und eine Zusammenkunft mit Martha machte ihn unfrei und be klommen, sich an dem Tische des Wohnzimmers niederließ und hier, in tiefem Grübeln verloren, vor sich hinstarrte. Ein angstvolles Gefühl ließ ihn heute nicht in's Schlafgemach treten auch stürmten die Gedanken zu heftig auf ih in. . Als Esther am folgenden Morgen am. Frühstückstijch erschien, saß Wolf an seinem gewohnten Platz.. Sobald er sie sah, sprang er empor und umarmte sie. ' Hast Tu Dich geängstigt, Esther ? Eben wollte ich zu Dir. Ich bin sehr spät nach Hause gekommen und wollte Dich nicht stören." Gewiß habe ich Nllch geängstigt,Wolf," erwiderte sie, aber ohne Vorwurf in den Mienen. Ich war schon im Hause," fuhr Wolf, klug berechnend, fort. In allerlei Gedanken verloren, setzte ich mich ins Wohnzimmer, um noch eine Cigarre zu rauchen. Plötzlich übersiel mich ein unruhiges Gefühl. Ich konnte nicht schlafen und ging wieder ins Freie. Du bist nicht aufgewacht 'i Ich ging sehr leise, um Dich nicht zu stören." Nur deshalb, Wolf Z" fragte Esther, setzte die eben emporgehobene Tasse vom Äc'unde ab und sah ihrem Manne ins Auge. Natürlich" . Esther wollte mehr sprechen. Sie wollte ihn fragen, wo er in der Zwischenzeit gewesen sei, da er selbst keine Auskünfte gab. Aber sie schwieg. Erst nach einer längeren Pause sagte sie : Du wirst jetzt sehr müde sein, Wolf. Willst Du nicht lieber ru hen ? Wir könnten in die Bank schicken und Dich wegen Unwohlseins entschuldi gen." Wolf schüttelte den Kovf ; er bewegte ihn mit einer so sorglosgleichgiltigen Mie ne. als ob er sich gar Nicht bewußt gewor den sei wie viele stumme, vorwurfsvolle Fragen zwischen den letzten Worten gelegen hatten. Nein, Esther wir haben Ultimo! Ich kann heute nicht fehlen, und je früher ich gehe, desto, besser. Ich will auch jetzt aufbrechen " Es beb:e in ihm bei diesen leicht hingeworfenen Worten; er konnte es nicht erwarten, daß sie ihn entließ; er zitterte vor der Möglichkeit, daß sie ihm nachträglich eine Scene machen werde. Aber sie sagte nichts, seine Besürchtungen waren unbegründet. Als er ausstand, legte sie die Hände an seine Schultern. Schone Dich, mein Wolf ! Arbeite nicht zu viel und komme nicht so spät zu Tisch, Du mußt nach dem Essen ein wenig schlafen." ' Nur Sorge, nur Zärtlichkeit schwammen in ihren Augen, und Wolfs Herz schmolz bei solcher Sanf:muth und Herzensgüte. Ja, ja, mein Mövenkopf," sagte er jetzt warm und. drückte ihr die Hand. Und heute Abend werden wir rech: ge müthlich zusammen sein. Wir wollen musiziren. Ich freue mich schon darauf." Noch einmal schaute er sich um. Ihr .'rnstes, liebevolles Auge traf ihn und sie bewegte das Haupt, als sei-nichts, gar nichts zwischen ihnen, als sei nur stille, vertrauende Liebe aus einem unbewegten Innern emporgestiegen. Kaum eine Stunde, nachdem ' sich Wolf entfernt hatte, wurde Esther von einem der Bankboten ein Brief über bracht. ' . . . Liebste Esther : Direktor Testen ist heute Nacht' plötzlich am Schlage ge- ; sterben. In der Bank, herrscht große -Aufregung; ich selbst, bin sehr erregt. Er war ein braver Mensch und ich hatte ihn gern. - . Ob dieser Todesfall, von gunstigen Folgen für mich sein wird? Auch, das beschäftigt mich. Näheres mündlich. 1 Wolf." ' Zufolge dieses Ereignisses träten die persönlichen Angelegenheiten zwischen Wolf und Esther bei ihrer Begegnung am selben Tage. in den Hintergrund. Es schien nicht auffallend, daß er der gestrigen Nacht mit keiner Silbe Erwähnung that.- Er folgte so sebr den-ihn durch'diesen Zwischenfall"allein bewegen den Gedanken, daß sie ihr ursprüng liches Vorhaben,mit ih n zu sprechen, auf: gab. Aber durch andere Umstände ward ans Tageslicht gefördert, waS ihr ahnte und was zu erfahren sie doch nur allzu große Scheu empfand. Wolf ward nach Beendigung des Ge. fpräches einsilbig, warf, sich auf die Chaiselongue, rauchte und grübelte, vor sich hin. . , . Ich möchte Carl gern sprechen", stieß er plötzlich heraus. WaS sagten Nochaus, als Du vorgestern bei ihnen warst? War von mir die Rede ?" . Esther, die fleißig arbeitend an einem Tische in der Mitte des Zimmers saß,sab empor und nickte. Ja, Regine äußerte,' es mache ihr nichts aus, das erste Wort zu geben, aber sie wolle nicht von Dir zu' rückgewiesen werden. Um Carls willen der unter dieser Entfremdung litte, wolle sie es tbuir." Unodas hast Du mir gar nicht er zählt, Esther siel Wolf mtt einem Anftug von VoNvürs im Tone ein. . Nein ! Männer müssen wissen, wie sie bandln, und die Folgen trägen. , Auch fand ich es unwürdig, die Sache in dieser Weise zu begleichen, och mehr ! Du mußt den ersten Schritt bei Deinem Bruder thun, Wolf." Ja, bei Carl. Ich gebe das zu. Aber bei Regine? An ihr ist's, mir abzubitten ; nicht um Carls wil len, sondern aus ehrlicher Einsicht hätte

sie längst ein Wott schreiben oder sprett. cn 1 können? Doch gleichviel ! Ich will sie

morgen vor Tisch besuchen. - Am liebsten möchte ich Carl noch heut Abend sprechen." Heute Abend? Hast Du einen beson. deren Grund ?" Wolf antwortete nicht. So ernst, so abgeschlossen, so traurig saß Esther vor ihm. Und so gut, so besonnen, so duldsam war sie. Und er ! Wolf? Das furchtbare Geheimniß, das er mit sich herumtrug, einmal mußte es heraus ! Aber, wenn er wirklich den Anlauf nahm. Alles zu bekennen, Esther zu gestehen, daß er ihr ganzes Vermögen leichtsinnig verthan hatte, liefen solche Schauer durch seine Seele, daß er kein Wort hervorzu bringen vermochte. . ". Und doch wußte ' er, daß sie ihm keinen Vorwurf machen werde. Aber durch seine Eröffnungen an den Tag zu legen, wie leichtsinnig er gewesen war, wie tadelnswerth er gehandelt hätte, das verbot sein falscher Stolz. Und nun batte er vielleicht die Anwartschaft auf einen angeseheneren, einträglkcheren Posten. ' Neues Glück eröffnete sich ihm ! ,Jm merfort ging derselbe Gedanke durch seinen Kopf: Wiedergewinnen, was er verspielt! Alles konnte noch gut werden, wenn Carl helfen wollte. Wie war das zu machen ? Die Wahrheit durfte er ibm nicht sagen. .Und Carl belügen? Pfui !- Aber einen Vorwand mußte er doch haben ! Er würde ihn seinen Wünschen gefügig machen,' wenn er ihm vor stellte. Alles stehe auf dem Spiels Ehre, sann er hin und her und faßte doch keinen klaren Entschluß Vorläufig stand nur sest, daß er sich mit seinem Bruder versöhnen mußte. Esther schob den Schirm der Lampe etwas höher, wandte, als Wolf so schweigsam blieb, den Blick zu ihm und sagte: Beschäftigt Dich der Todesfall noch immer, Wolf?" Wie, was ?" fragte Wolf, auö sei nem Grübeln gerüttelt. Der Todesfall ? Nein, ja ! Weshalb meinp Du?" iy. Nun stand Esther auf und ging zu ihm.' Er zitterte vor ihrem Nähertreten. Jetzt wußte er, was kommen werde. Zu schul dig fühlte er sich, um nicht beben vor dem, WaS sich aus ihrem Innern heraus drängen würde, und was mit sanfter Trauer in ihrem Auge sich so deutlich wiederspiegelte. Esther litt, und vor dem Angstschrei, der sich ihrer Brust entwinden werde, bangte dem Manne auS Liebe. Aus Liebe und aus Scham ! Wolf!" Esther!" j Sie lag an seiner Brust und weinte. Was hast Du?" Du weißt es." i Nein." . Sie bewegte den Kopf, siewiderlegte stumm dieses falsche Nein. Sag' mir Alles, Wolf: Sag' mir Al, les !" klang es in seinen Ohren. Alles? Wenn er ihr enthüllte, was ihn bedrückte, was blieb doch immer zurück ? Ein solches Herz zu verrathen, so das Glück mit Füßen zu treten ! Nichts zu sein, als ein unedles, flimmerndes Metall, ohne .Gehalt., . Seine Mutter stieg wieder von ihm auf. Wie oft erschien sie ihm ! Regine, Martha, Mar tellier. ... , .. " , . ' Wolf Nochau stöhnte auf in seiner Qual. ' '. So will ich sprechen !" sagte Esther, strich das Haar zurück, setzte sich neben ihn, und seine Hand fest umschließend, als ob ihm dadurch der Muth des Be kenntnisses - leichter werden könne, sie sanft drückend, um ihm dadurch mit stummen Worten zu sagen: nicht als Kläger, als Freund sei sie hier,. hub si an: ! Weshalb willst Du Dich jtzt, grade jetzt mit Carl aussöhnen? Sind es ge schaftliche Ursachen?" ' : Sie sah ihm scharf ins Auge. ' Lüge nicht,mache keine Ausreden. Sprich die' Wahrheit. .-Die Stunde ist heilig Antworte. 'rr' ' "' ' .' Alles lag darin.".. ' ... , Und da. nahm Wolf alle Kraft zusammen, löste-seine Rechte aus der ihrigen,glitt über sein sorgenkampfendes Gesicht: und sagte: ' - ' ' ,.' i Ja, höre denn, Esther. Unser Vermögen. ist verloren so gut wie Alles, verloren." -. ". ..r.;.j Sie bewegte , zustimmend das Haupt,! und Ich wußte es," sagte - sie' leise. . Es klang so einfach, so rührend.! Und was 'soll Carl? fuhr sie, - sein: in Scham abgewandtes' Auge sckhend,! fort. Ich kann Alleö wiedergewinnen, Es' ther, wenn er er mir ein wenig entge genkommen will." - Ein Dolchstoß hatte nichts tödtlicher wirken können, als diese Worte. Nu auch in frevelhaftem Leichtsinn noch den' braven Carl ins Unglück bringen ! .. ;,), Wolf, Wolf !" zitterte es in derBrust des Weibes, aber, kein Wort kam über ihre .Lippen, kein? tadelnder Blick; traf den Mann, der-nun aufsprang und in überströmenden Worten sprach. Alles' auseinandersetzte, .sich.entschuldigte- und. schon wieder voll von Illusionen war,! weil sie ihn .nicht gescholten weil der' Bann von seinem Innern gelöst und seine' ' I 4- ' 5 ff . . . ' Plane von lyr ntcy: getadelt waren. Uno Esther ließ ihn "auch ferner ohne Einwand sprechen. ES war doch vergeblich ! Ja) je weniger sieekwas gegen-seine Absichten einwandte, je eher fand er sich selbst Wieder.: . - f i Und Du zürnst mir nicht, Esther?" flüsterte Wolf am Schluß seiner längeren , jzastiaeu Rede. - , . L Daß Esther gar , keine Enttäuschung, reinen cvmerz an , ven ag legte, ängstigte ihn säst. War , seine Schuld so aroß,daß ihr die Wortefehlten ? Lag in dem Schioeigen' der furchtbarste TadzlZ !' Nein! Sie war eben gut, verstand' Alles, und .fand Entschuldigung spr ihn in den widrigen Uniständen. : Esther schüttelte daS Haupt. " -Wenn Du mich nur lieb behältst !" sagte sie. - 'Alles Andere ist gleich ! Hast Du mich ganz so lieb, wie früher ? Bin ich' allein Dein' AlleS auf der Welt?" - - ' - ' : - . Glübende Eisen dranaen in Wolfs

Seele. : jr hätte am Uevitcu aussa)rclcn mögen. Mehr noch ! In dem Ekel über sich selbst wäre ihm' eine 'Kugel in die Stirn in diesemAugenblicke eine Erlösung gewesen.. 'Et'küßte sie jetzt, statt ihr ;u antWorten, er umhalste sie, um die Antwort zu umgeh-n. Noch saßen Wahrbcit, Scham und Ehrgefühl in seinem Innern. Unter der Nachwirkung der erregenden Gespräche und der schlaflosen Stunden schlummerte Wolf später am Abend ein. Träume schienen -ihn zu ängstigen, oft bewegte er ungeduldig den Kopf und warf sich hin und her. Mr er schlief,.,und dies schien Esthei ein W.ink des Himmels für ihre Absichten. Sie eilte an den. Schreibtisch, setzte einen Brief an Jlegine auf, klingelte und befahl der Magd, diesen sogleich fortzu--tragen. Das Schreiben' lautete : Beste Regine ! Sorge dafür, daß Carl morgen Vormittag nicht für Mols zu Hause ist, beffer auch. Du vermeidest . .eine Begegnung aus irgend einem . Grunde, wenn er nach Dir fragt. Ich muß Euch Beide in.wichtiger Angelegenheit sprechen und' werde gegen zebr Uhr dort sein." Und so geschah es. Wie, was?" rief Carl in furchtbarer Erregung, als Esther mit rücksichksloser Offenheit erklärte, wie die -Dinge lagen. Noch nie hatte)!legine ihnn Mann so gesehen. Der ruhige Carl war völlig verwandelt. .O, der Bube!" lief er und ging mit heftigen Schritten im Zimmer auf und ab. Und ich? Was soll ich? Was will er von mir?" Deshalb komme ich eben," hub Esther sanst an und ließ durchblicken, wie sehr sie der harte Ausdruck berühre. Ich wollte. Dich - bitten, ihm keinerlei Gehör zu schenke.,,, ich wollte Dich vorbereiten, daß er kommen würde, und ich' wollte Dich ersuchen, ibm ins Gewissen zu reden! ? Nicht wiedergewinnen wollen, sondern sich iii das Unvermeidliche sagen, nicht verzweifeln soll er, sondern den Verlauf betrachten als "eine Lehre ! Und noch eins. Zürnt ihm nicht. So Vieles dient' zu seiner Entschuldigung. Das Glück hat ihn überschnell begünstigt, sein Temperament-ist rasch,' geschlossenere, stärkere Naturen würden vielleicht gestrauchelt sein. . Im Grunde ist's doch iiur'das Drängen nach dem Großen, nach dem von der gewöhnlichen Alltäglichkeit Abweichenden, was ihn fortriß, und besser' ein Vermögen verlieren als " O, Du herrliche Seele!" siel Regine tiu und umarmte Esther.die ihre Thränen nichtinehr zurückzudrängen vermochte. Und ein solches Geschöpf konnte Mama Rocha von sich stoßen !" fügte sie ernst. hinzu. Carl Nochau nickte, aber noch immer war die Empörung zu stark in ihni, um sich einer weichen. Empfindung hinzuge ben. . . Also auch noch seine eigenen Aussichten, die meinigen vielleicht, wollte er dransetzen, um von Neuem das Glück zu versuchen," stieß er 'heraus. Wie Recht, wie Recht hatte meine Mutter, und wie wenig verdient er das Vertrauen, das 'man ihm schenkt. Wenn die Herren in der Bank erfahren, ivie leichtfertig er mit dem Hab und Gut seiner Frau umgegangen, werden sisich wohl überlegen, ihm das Schicksal des Instituts in die Hand zu legen.' ' ' (Fortsetzung folgt.)

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