Indiana Tribüne, Volume 9, Number 163, Indianapolis, Marion County, 4 March 1886 — Page 2

(

wmu. r a Erschein YLgNH, VSHeutliH s. .fnir.tegs, fTNi t38lvQf ZtUftKC" !s!t durch bfit Vf32ff II BtlpitEo. tti auiö.s .Srtlia" Ctl pst Rochf. ?d u!ant;.' U ?' P, PsK Ua,13ti -l'- ZV ? 25t. Offlcr t ISO Q. Msrvicznd?. Indianapolis, Ind., 4. März 1686. Gin entschlossener Clerk. Man würde sicherlich viel seltener v?n evfolssreichen Einbrüchen hören, wenn alle Veschafte' solche Angestellte hätten, wie eS.de.19hr:ge-Commis Henry Prang? .inNewFoik ist, welcher dieser Tage zum zweiten Male einen berüchtigten Einbrecher über den Haufen schoß. Prange ist trotz seines verballhornisir, ten Namens ein Deutscher und der einzige Sohn eines Landwirthes. Er kam erst vor 3 Jabren nach Amerika, sand nach einigen Monaten Stellung im Specerei' aeschäft von Ferdinand Thomsuhn zu New York und arbeitete sich rasch zum Obenlerk empor. Sein Arbeitgeber gewann bald die Ueberzeugung, daß er sich trof den schmächtig gebauten, ziemlich unscheinbar aussehenden Burschen unbedingt verlaffen könne, .und er hat sich bisher darin noch nie getäuscht. Seinen" ersten Einbrecher schoß Prange im Januar 1631. Eines Nachts wurde er durch ein verdächtiges Geräusch im Hofe binter dem Verkaufslocale er hat stets rn letzterem zu schlafen aufe.weckte und .als er sich aufrichtete, wurde aerade die Hintenhüre des Ladens er rochen Sofort griff er nach seinem geladenen Revolver und wartete ruhig das Weitere ab. Die Thüre stürzte, da das Schloß und die Angeln zu gleicher Zeit nachgaben, krachend einwärts auf den Boden, und im nächsten Moment trat Tom Rogers herein damals einer der bekanntesten New Iorker Einbrecher. Lränger rief ihm' in gebrochenem Eng lisch einige Warnungsworte zu ; der Hallunke stürzte auf ihn los, jedenfalls um ihn ohne viel Umstände abzuthun, aber im Nu hatte er einen Schuß aus Pränges Revolver in der rechtenSchläfe. Er lies hinaus und versteckte sich rn einem Pferoestall, wo er später verhaftet wurde. Wie alle notorischen Spitzbuben, in New Iork, hatte auch Rogers volitisehen Einfluß" hinter sich ; diesem sowie einem falschen Schwur, daß die Wunde in der Schläfe von einem Sturz käme, hatte ..dererl zu verdanken, daß er blos als Vagabund" auf vier Monate nach Blackwells Island geschickt wurde. (Rogers starb bald darauf, angeblich aus natürlichen Ursachen.) Pranges Arbeit geber überzeugte sich indeß von dem wah ren. Sachverhalt und war so befriedigt von dem Vorgehen seines Elerks, daß er dessen GeHall erhöhte. Das Thomsuhn'sche Geschäft kam übrigens durch Pranges Bravourthat in Verruf bei der Langfinaerzunft, die daher bis in die jüngste Zeit hinein dasselbe nicht mehr mit ihrem Besuch beehrte, trotzdem in der Nachbar schaft fort und fort Einbrüche verübt Kurden. Vor einigen Tagen aber hatte der tapfere Junge einen zweiten, und diesmal gefährlicheren Strauß zu bestehen. Drei Einbrecher nahmen den Thoir.suhn'schen Laden in Angriff, lurz nach Anbruch der Geisterstunde" hörte Prange ein Flüstern und Rumpeln. Die Einbrecher waren zuerst durch einen Hausgang nach der Seitenthüre des Ladens gegangen und fliehten diese aufzubrechen ; zufällig dür" dieselbe über von innen durch eine Masse gefüllter Kisten und Fässer verbarrikadirt; die Kerle mußten daher den Versuch aufgeben und machten sich nun an die Voroerthüre. Prange gewann Währenddem Zeit, sich in aller Stille zu einem Kampfe vorzuveretten. SemEol lege, der neben ihm schlief, ein gewisser Winter, war ebenfalls wach geworden, doch lahmte demselben 'die Angst alle lieber. .'. ' Das Getäfel an der Vordertbüre war it Zink überdeckt ; Prange hörte, wie einer der Vtänner das Zink abriß und dann das Holzwerk demolirte ; er sah endlich eine Hand in die Tbüre herein lsngen und den - Schlüssel zurückdrehen.' Mtt gezücktem Revolver duckte sich nun Prange hinter den Ladentisch; er wußte, daß nicht mehr als ein Mann gleichzeitia zur Thüre herein konnte, weil auch hier Fässer im Weg standen. Schließlich vurde die aufgeschlossene Thüre so weit als möglich zurückgeschoben, und dann zwängte nch eine (seitalt herein. Schleb iuerst die Fässer zur Seite," rief es von draußen, dann können wir auch gleich it." In dem Augenblick aber, wo der Kerl dies versuchte, gab Prange Feuer. Der Einbrecher stikß einen Schmerzensschrei auS. Ein zweiter Schuß traf aber als, und dann kroch die Gestalt wieder zur Thüre hinaus. Die Kumpane agtm es daraus ossenbar nicht, die gleichen Erfahrungen zu riskiren, und die Oande zog ab. Der Lärm und die Revslverschüsse' weckten die Nachbarschaft, die Knüppelgarde kam zu guter Letzt auch, ber von den Einbrechern war keine Spur "'"mehr zu entdecken. Pran ge .befestigte die Ladenthüren wieder grbörig und schlief dann weiter. Am anderenMorgen aber bot sich dem Pförtner des Eorrigan Social Elub", dessenLocal sich .in nächster Nähe des Thcmsuhn'schen Geschäftes befindet, ein grauenhafter Anblick. . Als derselbe das lubzimmer mit vieler Mühe geöffnet ' hatte, sah er auf dem Boden einen Leicham in einer Blutlache liegen. Es vurd'e bald ermittelt, daß der Todte Ux gefürchiete Dieb Nut Morän, Mitglied v ... . (P.K fll?(?rrrt-VP amS" Vwai in l ' lfJllU lMVVIMm-ViWllV , VM, Vli durch sein! Stärke und Gewandtheit sehr bekannte? Eigenthumsfeind .'und Rauf bold.. Er. war von Prange in die Brust und' '!n' die Schulter getroffen worden, und-W ihn' seine Spießgesellen nicht weiter transportiren konnten,so hätten sie anscheinend die Thür dieses Locals erbrochen,-den Schwerverwundeten nieder legt, darauf die Thüre von innen mit Stühlen verrammelt und sich durch die Fenster wieder entfernt. Morans Tod

indian

war durcverdlutuntt emaetreten. Seine

vermuthliche Spießgesellen sind dingfest gemacht. Thomsuhn wird allgemein zu seinem Clcrk beglückwünscht. Kolzlendiebe. Fast nie erreicht ein Frachtzug mit Kohlen seinen Bestimmungsort, ohne daß einige Tonnen der schwarzen Diaman ten" abhanden gekommen sind. Die Zahl der Kohlendiebe ist viel g?ößer,als Man eher glaubt. ..Die bin und wieder verhafteten Kob lendiebe." äußerte iünaft ein alter Bahnbediensteter, genießen in besonders ho -.. ri w r hem Grade das Hirneio des Puvtllums, und wenn einmal einer derselben eine empfindliche Strafe erhält, so entrüstet sich Alles darüber. Ob aber diese Ge flihle gerade hler besonders angeoracvl und, möchte ich stark bezweifeln. Ich wein aus lanaiäbriger Erfahrung, daß manche jener armen" Leute die Kohlen nicht für sich selbst brauchen, sondern sie regelmaplg zu herabgesetzten" Preisen an warmer und Andere verkaufen und daraus ein lohnendes Geschäft machen. Uebngens haben auch manche Mlenjtete der Frachtzüge ihre Kunden" die Bahn linie entlaa, und sie werfen, während der Zug vorbeisaust, riesige Kohlenstücke da und dort hinaus, die dann prompt abgeholt werden. Unsere Compagnie allein verliert auf solche und andere Art jährlich ungefähr 15,000 Tonnen Kohlen oder 40,000 in Geld. . , wunderte von Personen befanen.sich reaelmäßia mit dem Kohlendiebstahl, und es ist eher zu niedrig, als zu hoch gcschatzt, wenn man den (Selammtvertutt, den' die beti'clllglen Eompzgnien in unfeiern Mantt durch denselben erleiden. auf 8200,1X50 pro Jahr beziffert. Zellen 51: :rd elner der ,iece erwiZcht." Italienische Sklaven. Dem Arbeitsausschusse des nationalen Abgeordnetenhauses liegt eine Bill vor, welche die Abschaffung des sogenannten Vadronesystems bezweckt. Vor einigen Tagen vernahm nun der Ausschuß den Herrn Eelso Eäfar Moreno, einen Jtallener, der seit Jahren unerbittlich besonders diejenigen seiner Landsleuke derfolgt, die nch mit der Einfuhr und dem Verkauf italienischer Kinder befassen. Nach den Angaben Moos begann der Handel mit italienischen Sklaven im Jahre 1869, als Ferdinand Tulca itahcrnscher Generalconsul rn New vjoxl war. Seit jener Zeit sei das New Aor ker Eonsulat beständig das Hauptquartier der Menschenfänger gewesen, und es seien nicht weniger, als 80,000 arme Italiener zwangsweise oder unter falschen Vorspiegelungen eingeführt worden, um hier als Tagelöhner vermiethet zu werden. Auf New vjoxl folgten Phila delphia und Ehica. In letzterem Platze sei der italienische Eonsul Scutttl der Hauptverbrecher. Derselbe eigne in der Stadt und Umgegend gegen 5000 ölla ven, die einen bedeutenden Theil ihres Arbeitsertrages an ihn abgeben müssen. Glelcker llciederträchtlgkeiten beschuldigte Moreno die italienischen Eonsuln in Philadelphia, Baltimore, Denver und ern Francisco. Das Blatt Eco d'Jta lia" in New Iork sei das Organ der Menschenfänger. Der oberste Padrone in der Metropolis sei Joseph Valtosia, der Nachtwächter des Kunstmuseums, mit dem General Di Eesnola, der Direktor jener Anstalt, in Verbindung stehe. Es werden aber nicht nur italienische Tagelöhner eingeführt und vermiethet, sondern, wie gesagt, auch Kinder gestohlen, die nachher zum Betteln angehalten k erden. Ein Italiener, der im Jahre 1374 durch die Verhaftung und Verurtheilung seines Padrone aus der Sklaverei befreit wurde, erzäblte dem Ausschusse. seine Geschichte.- Er wurde mit drei anderen Knaben aus der Heimath entführt und nach. New Iork geschleppt. Dort lehrte man ihn die Violine spielen und zwang ibn, mit seiner Geige bettelnd in den Straßen der Stadt umhrzuziehen. Wenn er dcs Äbends weniger, als S1 heimbrachte, wurde er unburmhäig mißhandelt. Der Abgeordnete Lawler, der ein Mitglied dcs Ausschusses ist, bemerkte , zu obigen Angaben, daß in Chicago mehrere hundert Italiener bei der Straßenreini gunz beschäftigt sind, die nicht mehr als UU kents erkalten. Da aber die Stadt einen viel höheren Lohn zahlt, so muß ' t rv r r . ' -w i . ' . . lrgeno emano besagte Aroetter ausbeu-. ten. Wer dieser Jemand iit, weln Lawler nicht. Der italienische Consul in Chicago, dem die Aussagen Aiorenos mitgetheilt wurden, stellte dieselben natürlich mit großer Entrüstung in Abrede und erklärte ihren Urheber für einen Lüg- . - W ' 1 ' c t . u ner uno. ein anruwiges cuoject.' Die italienische Regieruug ist an der Angelegenheit offenbar noch mehr bethei ligt, als die unsrige. Wenn es wahr ist, daß ihre Eonsuln mir Bienschnräubern und Sklavenhändlern unter einer Decke stecken, so wird sie diese Schufte nicht nur abberufen, sondern sie auch streng bestrafen müffen. Desgleichen ist .es offenbar Hre Pflicht, den Kinderdieden und Seelenverkäufern das Handwerk zu legen. Solange das nicht -geschieht. . . c r r. r r t r . ' weroen ncy immer cytelcyweze nnden, auf denen sich geraubte oder betrogene raA T) i cr i 4 H . i u r -i. . . luinut. iu vic suaicu tiujtiymuvj geln lassen. Vordringen nach Mexico. Ein' englischer Reisender hat die Be inerkung gemacht, daß der amerikanische Dollar und der amerikanische-Pslug immer weiter als Eroberer vordringen. Nun hat sich der Pflug bisher allerdings nur aus das Gebiet der Ver. Staaten beschränkt, aber der Dollar hat bereits die Grenze überschritten. - Auf der Jagd nach guten Uueidearünden für die rteit gen Viehheerden des Südwestens wurden dee Heerdenbesitzer auf die Vortheile 'der " :fi r t r inrzianien ocyeoene zenieils des vio brande aufmerklam. Seit abv' Hunderten gedeiht dort ein halb wilder :r.c.k s. . , , - -jicvi w"U' vvil tcist aucy oas iangyor nige teranische Rindvieh abstammt. Das Plateau -wird selten oder nie von den furchtbaren Winterstürmen .'beimaesucht, welche über die amerikanischen ', .Ilanches" von Dakoka bis Teras nur allzu oft hinbrausen und den Verlust von Millionen von Llmdern verursachen. Auch ist es gras und. wasserreicher, ali der arößte Theil der den amerikanischen

Viehzüchtern zu Gebote stehenden PrSl

rien. Amerikanische und besonders New Aorler Eapitalisten haben daher vor Kurzem sehr bedeutende Landstreckm jen seits des Rio Grande angekauft und bof fen zuversichtlich, einen reichen Geioinn aus denselben ziehen zu können. Der Mexican Financier" ist der Ansicht, daß die Viehzucht in den nördlichen Provinzen von Mexico den Grubenberrieb bald in den Schatten stellen wird. .Vorläufig stehen der Ausdehnung derselben noch einige Gesetze hüben und drü den im Wege, die aber schwerlich ein dauerndes Hinderniß bilden werden. Nach mexikanischem Rechte darf kein Ausländer auf eine Entfernung von zwanzig spanischen Meilen von der Grenze Grundeigenthum erwerben. Dieses Ge setz entsprang dem nach den Erfahrungen rn Texas berechtigten Mißtrauen der Mexikaner, welche sich einbildeten, daß die Amerikaner sich zunächst längs . der Grenze festsetzen und dann letztere immer weiter vorrücken würden. Indessen hat sich die Politik der Ver. Staaten inzwi schen sehr geändert. Dieselben gehen nicht mehr daraus aus, neue Gebiete im Süden für die Sklavenhalter zu erwer den. Mexico weiß, daß .die Nachbar republik keine Eroberungsgelüste hat, und ! wird, das alte Gesetz wahrscheinlich wi derrufen. Die Ver. Staaten aber wer den die Bestimmung fallen lassen müs sen, derzufolge Vieh, welches nicht zu Zuchtzwecken eingeführt wird, mit 20 Procent seines Werthes verzollt werden muß. )enn man rann unmogircy eme Steuer auf ötlnder erheben, die aus den Ver. Staaten nach Mexico getrieben, dort fett gemacht und wieder zurückge bracht worden sind. Eme Fleischtbeue. rung dürste übrigens durch die ewinnung neuer Weidegründe in Mexico aus lange Jett binauqeicvoden werden. OomJnlande. In Svottsvlvania,V, bat der 90jährige Neger Billy Eook den thö richten Streich gemacht, sich ein 25jähri ges Mädchen zur Frau zu nehmen. I n Villa Rica, G a., wurde dieser Tage ein Kalb geboren, daö kopflos rir m t ' m w . 0 om p war. Alan tcvniu vie lemame klinge urt aus und fand das fehlende Haupt im Leibe. Die Provinz Ontario.hat das Hochlicenz System angenommen. Dasselbe setzt für Städte von 20,000 ind mehr Einwohnern L300 und sur Towns 8100 als Licenz fest. In JameStown, N. A.. soll man sich schon vor 60 Jahren natürli chen Gases zu Leuchtzwecken bedient ha den. Der bekannte älteste Einwohner daselbst erzählt, man habe den dortigen Leuchtthurm mit Gas gespeist, das man aus einer Grube gewonnen habe. Der Legislatur von Rhod Island liegt ein. schnurriges Amende ,nent zur Ätaatsconstttution vor. Das selbe schafft nämlich eine nur aus Frauen zimmern bestehende Assembly", welche gleiche Rechte und Befugnisse haben soll. wie die Legislatur. Das würde ja eme schöne Geschichte werden, wenn diese! Amendement durchginge. Eine arme Frau kam neu lich nach einem langen und beschwerlichen Marsche in Toluca, Mex., an. Ihr Kind hatte sie an Riemen aus dem Rücken getragen. Als sie die Nlemen ablöste, um das kleine Ding zu säugen. in ihren Armen das Kmd war todt." ES war erfroren, ohne daß die unglückliche Mutter es gemerkt hatte. Die Presse von Montreal stimmt unisono ein Te Deum" an, weil jetzt, nachdem die Pockenevidemie glücklich ausgetobt, das genus Reise vnkel sich wieder rn zahlreichen Exempla ren sehen läßt. Es giebt eben immer noch Leute, welche, wenn man sie vor dre Frage stellt, was das größere Uebel sei, der Reiseonkel oder die Pocken, den letzte ren die Palme der Scheußlichkeit zuer kennen. In diesem Jahre steht dem Lande ein starker Zuwachs von schwedi schen Einwanderern bevor. Herr Lind bürg, derschwedische Consul in Brooklyn, N. hat von seiner Negierung den Auftrag erhalten, seinen grünen Lands leuten mit Rath und That beizustehen und ihnen namentlich beim Ankauf von Farmland behilflich zu sein. Der Hauvt ström der schwedischen Einwanderer wnd sich jedenfalls wieder, nach Minnesota wenden, wo man in manchen CountieS kaum ein englisches oder deutsches Wort zu hören bekommt. ; E i n e m K ä s e f a b r i k a n t e n auS Chatauqua, N. I., ist jüngst ein gelun gener Spaß passirt. Er war in Buffalo gewesen und hatte daselbst einen echten, imp'ortirten Schweizer-Käse gekauft, den er mit nach Hause brachte. Dort fiel man sofort über den hilflosen Einwände rer her und fand ihn ganz prächtig, bis zu dem Augenblick, wo der Hausfrau scharfes Auge das Geschäftszeichen ihres Mannes, nur nothdürftig verkratzt, -an einer Ecke des KüseS entdeckte. Der gute Mann hatte also den echten Schweizer käse" selbst fabricirt und für 6 Cent das Pfund verkauft. Dann hatte ef ihn, zurückgekauft und 33. Cents für daö Pfund bezahlt. Das nennt man ein' Geschäft. John-C. E n o, zur Zeit auS guten Gründen in Quebec ansässig, frü her aber Präsident der mit seiner Hilfe glücklich verkrachten Zweiten National Bank von New Iork, hat an den Di strikts-Anwalt Tuthill in Chicago ge schrieben und denselben um Auskunft über einen gewiffen Bradley ersucht. Letzterer hat nämlich an EnoS Großmuth appellnt und ihn um $150 anzupumpen versucht, indem er schrieb, er sei durch den Krach der Zweiten Nationalbank von New Iork in schwere Noth gerathen. Eno war nicht dumm 'genug! und auch nicht großmüthig genug, .um aussen Schwindel hineinzufallen. Sollte er jedem Menschen, der bei seinen E.'s Betrügereien sein Vermögen eingebüßt hat, $150 zahlen, so würde sein Raub' nicht lange herhalten. Eine bedeutungsvolle Er sindung hat ein gewisser Emerson auS Frankfort, Ky., gemacht.' Es ist die' ein Motor für PferdebabnwaggonS. Derselbe wird durch Hebeln Bewegung gesetzt,die einigermaßen denen von Hand Waggons ähneln, aber in einem solchen Verbältnik eingerichtet und balancirt

j'lnv,daß ein Männ einen von veladenen Waggon mit wenig mehr Anstrengung bewegen kann, als es erfordert, eine Nähmaschine in Bewegung zu setzen und

anzuhalten. Die Construchon ist einfach, ohne Kurbel, und die Kosten eine Baga telle im Vergleich zu denen der Anschaf fung und Unterhaltung von Mauleseln, Geschirr und Stallungen. Herr Emerson wird seine Erfindung wahrscheinlich nach Louisville bringen, um sie von einer der Pferdebahnwaggon-Gesellschaften erpro den zulassen. Im Tombs Pol ieigericht in New Iork wurde neulich Lucy A. Macklin, eine heimathlose und dürftig gekleidete Frau, auf die Anklage hin vor geführt, am Aroadway dem Bettel obge legen zu habend Sie hielt die Pafsantett anatnd verlangte von denselben je zehn Cents, um damit, wie sie sagte, auf Ge' heiß des Ex-Prasidenten Arthur die Na. tionalschuld abzubezahlen' Frau Mack) lin, die auS einer angesehenen Familie des Staates stammt, war in ihrer Iu gend die Braut eines der hervorragend sten Juristen des. Landes, der als Can didat für die' Präsidentschaft geschlagen wurde, und erwarb sich als Dichterin einen nicht unbedeutenden RufSie sank indeb von7Stuse zu Stufe .und scheint-jetzt gestörten-- Geistes zu sein. Im Polizelgerlcht schrieb sie einen Brief an General Arthur, den sie aufforderte, umgehend zu erscheinen und sie aus ihrer unliebsamen Lage zu befreien. Sie wurde von Richter Smith zu sechs Mo naten, Haft .'auf .der' Strafinsel verur theilt, weil er meinte, daß sie daselbst am Besten ausgehoben ser. Eine ganz. gelungene Ge schichte erzählt uns ein Chicagoer Blatt. Vor einiger Zeit nämlich miethete Wil liam Flannagan eine Pökelanstalt. Eine der. Miethsbedingungen war, daß Flan Nagan den Fahrweg in der Nachbarschaft des betreffenden Gebäudes ausbeffern e .rit rK r tr r i soure. lieg ai0 einige Ladungen Schwellen herbeifahren, um das - Bett für dleMrbesserungen zu legen. Die Bewohner der Wallacestr. glaubten, als sie sahen, daß die Schwellen auf der Straße abgeladen wurden, daß eine Ei, senbahngesellschaft sie überrumpeln und dort Geleise legen wolle, ohne Erlaubniß von den Grundeigenthümern erhalten zu haben., Sie glaubten schon das Vorbeisausen und Poltern der Eisenbahnzüge, das schrille Pfeifen der Loccmotive und das Läuten der Glocken zu hören. Die Einbildung trieb die Leute so weit, daß sie zu den Waffen, griffen.' um' die ver meintliche Eisenbahngesellschaft an der Legung der Geleise mit Gewalt zu ver hindern.' - Infolge, dessen marschirte ein Anzahl Bewohner von der Wallaeestraße mit geladenen Gewehren in der Straße auf und ab, um sich vor den geträumten Schrecknissen zu schützen. Nachdem sic den ganzen Tag in der schneidend kalten Luft gefroren hatten, erfuhren .si? den wahren Sachverhalt und begaben sich nieder nach Hause. Vom VuSlande. : Im FojnicoVr Kloster zu Bosnien wird seit Langem eine Casula (Chorhemd) ausbewahrt, auf deren Mittelstück daS Wappen der Familie Corvin mit dem Wappen Ungarns eingestickt ist. Diese einen großen Kunstwerth und histo rische Bedeutung besitzende Easula, welche wahrscheinlich ein Geschenk deS ungari schen Königs MathiaS 'Corvin an die bosnische Königin ' Katharina" Tomdso vics ist. wurde kürzlich vom österreichi.. schen Kaiser angekauft und dem ungari schen Staate mit der Bestimmung ge schenkt, daß dieselbe für immerwährende Zeiten jedesmal ' bei der Krönung der ungarischen Könige benutzt und in der Ofener Königlichen Schloßkapelle ausbewahrt werde. Der BerlinerKorrespon dent des Nuß" behauptet mit großer Bestimmtheit, die preußischen Auswei sungen seien ursprünglich gegen die Sla ven überhaupt gerichtet gewesen. Erst nachdem Rußland in einer Note darauf hinwies, daß es mit der Ausweisung der deutschen Reichsangehörigen antworten könne und gleichzeitig drn Abschluß einer Konvention zum Schutze der in Preußen .ebenden russischen Unterthanen verlang te, . habe die preußische Regierung die Ausweisungen - nur auf die Polen be schränkt. et. . Ernst Nenan h at'kurzlich unter dem Titel der , Priester' von Ne mi". ein neues philosophisches Drama veröffentlicht, in welchem es. an politi schen Anspielungen nicht kehlt.;. Der e;ste Aktwiewir einem Feuilletonder Neuen. Züricher Ztg."entnehmen,spielt auf dem. Forum von Alba Longa'daS vor kurzer' Zeit eine Schlappe durch die Römer er litten hat. .TitluS undVoltiniuS) zwei - gemäßigte und vernünftige Bürget (so -steht's im Personenverzeichniß zu lesen), unterhalten sich -über daS Emporkommen Roms und den Verf'allÄlba's. . Ro;n ist natürlich Deutschland und Alba Frank, reich, wenigstens bis cluf einen gewiffen Punkt. So' sagt'VöltiNiuS zum Bei spiel : Heute ist die -Revanche unmög lich;. die Niederlage -wäre, sicher. Wir sind fortgeschrittener, civilisitter als sie. Di, socialen Frage.n existiren ' mehr für Vs als für sie.- Die' ideale Vollkom' menheit der Gesetze Ist, 'nicht die Kraft'; daS angeblich Zurückgebliebene 'Volk ist immer- das siearerche. ' Eine innerlich von der Krankheit deSTorischritts durchwühlte Nation '.kann keinen Krieg führen.' Wäh rend Renan der Eitelkeit .feiner. Lands leute schmeichelt, sagt er ihnen zugleich eine bittere Wahrheit, die natürlich von der Maffe dS Volkes unbeachtet bleibt. -Welche feindselige'Stinr nung gegen Preußen die: Ausweisung und die letzten Debatten im Abgeordne tenhause in Polen, hervorgerusen haben -und wie sehr darunter die geschäftlichen und socialen Beziehungen leiden,, beweist u. A.'ein Privatbrief. auS Warschau, in den die Franks. Ztg. Einsicht genom men hat. Eine sehr angesehene Franks furter Persönlichkeit hätte sich an einen Freund in Warschau gewendet zu Gunsten eines ; deutschen Künstlers, ' der dort eine Stellung finden sollte. In dem sehr verbindlichen Antwortschreiben wird nun u. A. gesagt : ES wird mir - sehr leid thun, dem Herrn . keine wesentlichen Dienste leisten zu . können. ES herrscht momentan eine so positive Abneigung .gegen alles Preußische in Polen, daß man. allen deutschen 'Erzieherinnen und jedem

öcütswen Lieferanten künviat. 2?can

überbietet sich in Schimpsworten und Schmähreden. ' Die Ursache dieser Stimmung ist natürlich die Ausweisungsfrage. Wenn Sie sich dem jungen Manne verpflichten wollen, so rathen Sie ihm, hier um keinen Preis aufzutreten. Wäre er der erste Künstler der Welt, man würde sich bei der gegenwärtigen Stimmung die Gelegenheit, ihn öffentlich zu beleidi gen, kaum entgehen lassen. Die Ge müther müffen sich erst beruhigen u. f. w." Der Künstler hat es nun natürlich au aeaeben. nacb Warschau ui aeben. Es ist dies nur ein einzelner Fall, der zu fällig zur Kenntniß des genannten Blat tes kommt; wer zweifelt aber daran, daß hundert ähnliche sich jetzt im Geschäfts verkehr ereignen, die nicht in die Oeffent lichkeit. dringen.. Die nationale -Begei sterung über die MaffenauSWeisungen kann sich doch darüber nicht täuschen, daß eine Summe, von Haß gegen Deutschland bei allen Polen hervorgerufen wird, und es gehört viel nationaler Uebermuth da ... n .l. v .". c. . f.!L. ...... r.i. zu, ity utuuvct viuu?cgUCcii. Ueber die in manchen. Theilen Ungarns noch herrschenden Will kürzustände giebt ein Erkenntniß der Königlichen Tafel Ausschluß, welches ein strafgerichtliches.Urtheil bestätigte, nach welchem der'Stadthauptmann von'Mär maros'Sziget zu einem Monat Gefäng niß verurtheilt worden war, weil er den dortigen Grundbuch führer, also auch eine Amtsperson, infolge eines WortWechsels im Kaffeehause des Nachts durch bewaffnete Panduren in's Gefängniß hatte werfen lassen, wo er ihn dann eigen händig durchprügelte. Nachher hatte er ihn noch fesseln und ibm 25 Stockstreiche verabfolgen lassen. Die Königliche Tasei sprach auch die Amtsentsetzung des Herrn Stadthauptmannes aus. . , Verirrt in Lbndon. Unter dieser Ueberschrift ber!chtei,die Franks. Ztg." vom' 12. Febr. folgendes Vor. kommniß auS der Millionenstadt: Vr etwa zehn Tagen zog eine Familie Cox, Welche längere Zeit in .einem Caßchen der St. Georges Road in Southwark ge Wohnt hatte, in ein neueö Logis in eine, von- der Walworth Road auölaufenden Straße. Während des. Umzuges, und der Neueinrichküng der 'Wohnung hielt sich die Mutter mit einem Säugling' bei einer Freundin in Bayswäter auf. . Am letzten Dienstag Nachmittag machte sie sich mit ihrem Knablein auf den Weg, das Logis ihrer Familie, das sie früh, r selbst gesehen, aufzusuchen. Als sie in der Walworth Road angekommen war, fand sich keine Straße vor, die den von ihr angegebenen Namen führte. Stunden lang wanderte sie durch daS endlose Ge wirr, von Straßen, :Gaßchen . und Höfen, ohne daS Logis zu sinden. Endlich am Mittwoch Abend entschloß sie sich, ein Zimmer in einem Gasthofe in Newing. ton Butts zu'miethen ' Kaum hatte sie sich, zum Tode erschöpft, niedergesetzt, um nach ihrem Säugling zu sehen, so . fand sie zu ihrem Schrecken, daß - der Kleine todt war. ' Man holte die Polizei, welche die Leiche in die Morgue verbrachte und der Mutter über Nacht ein Logis im Ge meindearmenhauS anwies. ' seither ist sie in Freunden im Quartier Blackfriars gebracht, aber. ihre eigene Familie und ihr Logis hat sie bis. heute nicht aufge funden, obschon sie in Begleitung eines Constablers alle in der Walworth Road gelegenen Nebengasien durchsucht ht. Wi e' die Nowoje Wremjia" meldet, erließen die Gouverneure von Llvland rlnd Kurland an die ihnen un tergebenen Behörden Verordnungen, de nen zufolge alle .amtlichen, Dokumente nur in russischer Sprache, ohne Beifügung deutscher Uebersetzungen abgefaßt, sein müffen. Desgleichen müßten sämmtliche deutsche Vereine bei sonstiger Auflö sung sich ausschließlich der russischen als Amtssprache bedienen. Einer weite ren Verordnung zufolge wurden sämmtliche Deutschen, die bei der Polizei Stel. len bekleideten, vom Dienste entlassen und die Aufnahme von Deutschen bei der Polizei verboten. , . .. -Aus Hamburg, 10.Febr. be richtet die Voff. Ztg.1': . Ein ungewöhnliches Schauspiel, bot. sich den zufällig dort Anwesenden gestern Morgen in dem bekannten Thierpark des Herrn Karl Ha genbeck, nämlich die Hinrichtung eine? großen Elephanten. ' Ein seit längerer Zeit im Besitze des Herrn Hagenbeck 'be sindlicher ikoloffaler- indischer Elephant war in den letzten Monaten gänzlich un bändig geworden ; mit dem besten Willen wollte es nicht gelingen, denselben zu bändigen. ' . Um daher etwaigen - Un. glücksfällen voMbeuaen,1wurde beschloß. sen, dem Thiere den GärauS zu mächen,' und zwar sollte eS den Tod durch den Strick erleiden. Der Galgen und die zu demselben verwendeten Balken hatten natürlich der Größe deS . Delinquenten, entsprechende .Dimensionen, ' und ein Fla schenM von 5000 Kilogramm! Tragfä-, hchkeit wär dazu bestimmt, den Frevler nach oben zu' ziehen. ' Gestern Morgen wurde, wie gesagt, die Exekution ' vollzögen und' 20Mann.spielten bei derselben die Scharfrichter, nachdem 8 nur äukersischwierig- gelungen i war, l dem- Elephant ? rxrr.. . . i r . ' . icn vie cyiinge um oen yats zu nersen. Der Todeskamvf des 'TbiereS bildete meinen . schauderenegenden Anblick, und l.'.li emi r?s?- rrr oaueile ityn .iunuicn. . .ic cionajcn, Ueberreste deS ThierkoloffeS ,sind von ei nem'Engländer.angekauft worden. Jn1ewcastle'on Tine ist ein Dampfer n für den Verkehr auf dem Schwarzen Meere erbaut worden, der nur mit Petroleum geheizt wird. .Der Oelverbrennunaapparat. besteht in einer selbstthätigen . Einrichtung,-, welche, den Feuern während der Dampfzeit beständig Oel zuführt, ..und einer anderen Vorrich tung, .die den Wafferdampf außerordent lich überhitzt, so daß dieser, wenn durch däS Brennöl'aeleite't wird, legeres der. artra erbitzt, daß es sich entzündet, sobald, m ' ' r -v rt:....... ' rrs . n ' in ven ucucnaujn uui. ,er crjic Heizversuch ergab,- daß 1-Pfund Oel 15j Pfund Waffer : verdampfte, während '1 Pfund Kohlen. 3, : höchstens .9 Pfund Wasser, zu -verdampfen vermag Der außerordentlich hohe Heizeffekt deS Petro leumS.wird demselben als Brennmaterial für' Dampferzeugung entschieden einen Weg.bahnen. ' Zahlreiche ga lizi sche Berg leute. welche bisher in den Bergwerken Oberschlesiens arbeiteten, haben neuer dinas den Befehl erhalten, die preußi

schen anoe zu verranen. m vorigen Jahre sind aus Königshütte allein 273 russisch und österreichisch . polnische Staatsangebörige ausgewiesen worden ; von ihnen haben 69 Familienväter auf ihr Gesuch eine Frist bis zum 1. März resp. 1. April d. I. erhalten, um bis da hin ihre Verhältnisse ordnen zu können. Sehr übel sind von ihnen diejenigen da ran, die den Knappschaftskassen als Mit glieder angehören, da sie nach den Statuten das Doppelte des jährlichen Bei träges entrichten müssen, wenn sie nicht ihr Anrecht an diese Kassen, welche zur Unterstützung für die verunglückten oder

durch Alter arbeitsunfähig gewordenen i Mitglieder bestimmt sind verloren wol ! len. Die Danz. Ztg.", welche fast täglich" über Ausweisungshärten' klagt, erzählt folgenden Fall: Der in Oliva seit acht Jahren wohnhafte, seit 10 Jahren in Preußen aufbaltsame Schneider Student ist seit acht Jahren mit einer deutschen Frau verheiratet und narer von drer mdern. Er ist, wie uns Nachbarn in Oliva, die ihn lange kennen, versichern, der polnischen Sprache gar nicht mächtig,-spricht vielmehr außer Deutsch nur etwas Russisch. S. hatte durch eisernen Fleiß und Betriebsamkeit sich soweit emporgearbeitet, daß er ein kleines Stofflager halten und' seinen Kunden ' fertige Amüae liefern konnte. An politischen oder anderen öffentlichen Angelegenheiten hat er sich, soweit be kannt geworden, nie betheiligt, sondern ich lediglich aus seme Familie und ser nen Erwerb beschränkt. Um . die Mitte v. I. soll S ferner Schritte gethan ha? st m f& !k. itair.x. .. uti, um tiy wi ven 4Jicupiiycn tuuiv verband aufnehmen zu lassen, jedoch ver aeblich. Im Herbst v. I. erhielt er die' Ordre, binnen vier Wochen den preußi . schen Staat zu verlassen. -. Auf seine Bitten, die von den Lokalbehörden warm befürwortet fern sollen, erlangte er zwar einen Aufschub die unmittelbare Folge der Ausweisungsordre, konnte dadunh aber nicht mehr .abgewendet werden. Die Gläubiger des Stosslagers waren nämlich auf Grund' der Ausweisungs ordre gerichtlich gegen ihn eingeschritten, i . P y C . yauen sem ganzes Hao uno ut psanoen lassen und so'mit'war seine ganze bisberi ge Existenz mit einem Schlage vernichtet.Beider Unsicherheit seiner gegenwärti gen.age. konnte er Austrage sur. fern Gewerbe nicht mehr erlangen und gegen wärtig ist die fehr bedauernswerthe Fa milie auf ' Unterstützung angewiesen.' Die Tragik dieser Fälle,- meint die Ber liner Volksztg.", die Ungefährlichkeit der r. . a ' l? . . c Tn . I rroerressenoen Perzonen, ryre voue m bürgerung in unser.,Stäats, Familien! und Erwerbsleben legt doch wahrlich den Wunsch sehr nahe, es möge auch der Hu: manität volle Berücksichtigung, werden.' wenn es wie hier so' leicht geschehen! kann,'ohne daß dem politischen Zweck Ausweisungsmaßregel irgendwie Adbruch gethan wird. - :i , . Die Feuerbestattung rn Gotha ist stetig in Zunahme begriffen Im Jahre 1873 wurde eine Leiche, 1879' wurden 18, 1880 20, in den - Jahren'. 1831 und 1832 je 33, 1833 46 und im Jahre 1884 69,biS Ende Dezember 1884! daher 220 Leichname durch Feuer bestst'-! tet. . Aie meisten Leichen lieferte' Gotba mit 65, dann folgt Darmstadt mit 17,! tamburg mit 9, Berlin mit 8. .:c.; den' tänden nach waren es Militärpersonen, Justizbeamte, Postbeamte,' eine 'StiftS dame, .Bankoirektoren, . Fabrikanten, Gutsbesitzer, Aerzte, Lehrer, Ingenieure, ' Chemiker und Handwerker. ... . - Der fünf Hund ertj ä hrige Gedenktag der Schlacht Ui Sempach wird am ö. Juli d. I. von den Schwei zern gefeiert. Bei diesem Anlaß soll zum Andenken an Winkelried eine groß artige Sammlung für eine.eidgenösische Winkelriedstiftung - zur Unterstützung schweizerischer Wehrmänne'r ' und ihrer Familien organisirt werden, welche mit den übrigen Sammlungen der Kantone zu diesem Zweck und mit ,dem GranuS onds des. Bundes verbunden' werden, toll. ' . KRAAS, GRUMMAIlfi and C0, . , . . t ....'".....'-:.,'.. i ' . - " Contraktoreo ?.. : - -, - - - - Ud V - 1 mer, : ? 223 Ost Morris Straße, empfehlen sich dem Publikunr . für, - die ' ' . it t "ii. 1 t 1 . - ' Ausführung guter , und solider. Bauten zu mäßigen Pmsen. r : -a ". : Charter: Oali" r, - . R"MSH; : - , -. ., .-f mü schönen Ofenthüren.- ;Z !;;;.. :-,. . . , " 1' Kommt und seht sie ! v V lß&&Mefe aller Sorten !" l ; ' - tu den -j; .j . : , NiebrigNen Vreisen -..' bn Ant t't. ! J . ) ' ENWETJ . . , J WOßWaWngtonTtr, - -i Bern. Wonnegut, .. '-' irtlifr i . . " KWtt ARCEITECT, ! v Banee BlöS.Zimmer Ttv. 2 ! . - . . , . i a tS lator, f: .... i... li z.. i j.tTt. . 7 U'Scke Virginia Ade. und OashiogtO Str. i

Wauunrerney

V ' - ' 1 -

u. '-: . . ,':'. :1 " MMToi

J' T .

i . 11 -r. ' u T

r . 05

Politische Anzeigen. Für Tvwnfhip - Trusttc. Hfttrv Geisel, untkrwor'en der Entscheidung der demokratischen Townjhlp'Convkntlon. Für SchalMistcr. Hcz Zmart, von Llmrence Townsh'?, unterworfen der En'scheidunz der rexublikaische SkommattonS-konvkkir en.

Für County-Clclk. AurcliuS I. Joyce, unterworfen der Entscheidung der rexubsiksnischen Sounty Convention bs5. - Job N. Clinton. unterworfen der Entscheidung dr rerubttkanischk Sounty Convention lteö. Edward H, Dean, ? ntorfen der ntschednß kirrepuhlikilnischen Eounty Sonvention. ' Für Couvty'Auditor Jobn W. Pfaff. , . ' unterworf der, Entscheidung der rexublikanilchen ? Eot? Eonventton. - ; Samuel Merrill, UNterrorfen der Entscheidung- der rexubltktttschen sounty Eonvtntioa, . , i Fttr'Shkriss. .r1 . . Henry Wevllle, unterworfen der Entscheidung dkr rkrubliksnischeu ounrg ,rent,o i . : - . Slicbard S. Colter. ' ntermorfen' der Entscheidung der rexublikaniftn Countlz Eonvcnti.on. George H. Carter, .ntermors, der Entscheidung eer tekratische Eouxty Eonntton. t - t Für Counky - Nccordcr. . c . f ' l (öugene Sanley, V 7 nierworsen dei Entschtidung der' iu&Kka!4it Countn Convention. , .. . . . ld cilZHm innb selbst die sb?inb undeilbe ?l2evonk? 'Veschlechtökrankheite' s,cke?-vd dauernd .heilen, ferner, genaue Ausklärunaübnk?" Idarkklt! Weidttchkrit! vhr! HtndrrLiZse tm? t.lfTrt.n 1 deutscher Errate' acrfr.'l'ir.sircnrg jctnJ1 'Cents tu Pe'2.ten:Z ferunt rerpsckt, frnV ' fl V M VVHr , i .terianrr. . attesnre:Dpu!sches!1ei!insti!ul.1t Clinton! riace, ane L.rcMuiv;y, New Tot. i lJS Obige Luch i auch ,u Haben bei VuchH1dlrS. flj s le r, 29 Süd Telaware Straße . ... ra T12E UZai SElVINOtMACHING ., HAS N0 EQUAU . PERFEC T SA TISFA 0 HONl Mim Mn lade Co. ORANGE, MASS. . 30 Union S(njarcf-r.Y. Chicago, II StMouVKo? Atlanta, Gs. Callas, Tcx. San Francisco, Ctl. - TrH SALE.H Kaiser- JPlos,exy VgenteÄ -. . 4 t'Aü 214 Oft Wafhmgto Straßel ;' - ' ' SüVun.filU. l.SEeECEEJr.; . .. '. ZkittsiZ ,' - . Wank ,-7'Hius, ... !,;. v . Sck, ..und Vue Straße,., r .a ' . ' - 1 - ;-x OlnoliiiintL O ;i . j f r - - j. - - ? ' fl ach Deutschland,' 0rrnich d der chit LtftttiN. r:- . in " :?? jtj!: n v&9niUMV1(QVX Vtglaubi'gnLg delsrgk. : ; ttttN ' t- a, r r-tir . . ch, ,n?t nd sich ,tÄk,s?.tt. 4 Vertreter in Zndtanaxattk : , ' i ' JLr 9 0. 120 Uf Kariziano.Vttap.' I Dr.. C. C. Eyerts, -;r , f . i. . 3 .entsHersäHuapzt,. '. j 1 ' . J -v i?az'tg 099 c. II dfrt f..5S.-ycke, ffashington tli i - Vennsdlvania Qtr - k a iifriitfiii., i . rtl ..- ..f tn I ii . ' i '- ; j . i j. - ' . 7 p - :.h i.. ?? t - - ; ' . ... ' ü - - V ' ' j - . . 'Jl b 1

A Er'- - -

V . I

vbSW ezzf3 SVfc, 5 ZX? HAÄ 1! Y "2 ti k A XV ..kl PÄ j JV fi Lrvf.l Uc 5 mim r '-

JRTk 4-

viimuMizn

üf)fd)

Philiü

R&DDäDort

14

'