Indiana Tribüne, Volume 9, Number 162, Indianapolis, Marion County, 3 March 1886 — Page 2

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Kr sch ei SglilZ, Z?ölZtrich R. SaAtcgs. ry tlgltchc .Triöäne lonet durch Un Trij 12 f' 5tni pet f33t, Mt Sonutsg ,T?tbd,- d Caxtl ?, Doch. Beide uf4TÄti $tt Post ittgtsCttfl i ?oar,Jti:Vfci v' J-i ;et S4t. OfHcfii 2 Sl) O. Marvlandftr. Indianapolis, Ind., 3. März 1886. CJtcjicanifcfcc Schmuggler. Grenzstädte bieten stets Anlaß zu inte Isjsanten Bttrachiungen, weil sie die VerMischung zweier oder mehrerer Civilist-trauen-zeigen. Die Ortschaften, welcke anödet Grenze v? Arizona und Mexico liegen, machen leine Ausnahme von diesei Regel. Was dem Besucher dieser kleinen Städtchen vor Allem auffällt, sind die Karawanen mencanisch'er Schmuggler, die sich tazläglich imWeichbüöe derselben herumtreiben. Die Schmuggler kommen gewöhnlich inTrupps von 12 bis 20 Mann auf Mauleseln angeritten ; alle ihre Sache haben sie auf den Packthieren, die vor ihnen herlaufen, denn sie müssen ihre Hände frei haben,-um stets zu Schutz und Trutz bereit zu sein. Vor den ZoÜhausbeamten; haben sie weniger Furcht, als vor den Apachen, die ihnen häusig in dem wilden Gebirgsland auflauern, das die Schmugzler auf ihren Umwegen passiren müssen. Der Händler' in der Grenzstadt hat nicht gerade gerne mit diesen Schmugzlern zu thun. Was diese Leute bei ihm kaufen, macht nie vl aus ; andererseits müssen sie unaüsgcsetzt scharf beobachtet werben : denn kein Artikel ist zu unbedeutend,', daß,, sie es unter ihrer Würde hielten,'? ihn zu langsingern. Erwischt man sie, so geben sie das Gestohlene mit der Miene beleidigter Unschuld heraus und versprechen ndtbigenfalls noch, daß sie dem Mann nächstens einen viel verthvolleren Gegenstand zum Geschenk machen .würden. a$ schließt freilich niht flu?,daü sie im nächsten unbcwachten Augenblick abermals etwas einsacken. D5. Geld des Schmugglers besteht gewohnlich aus mexicanischen Dollar oder ldöbm", wie man sie an der Grenze verächtlicherweise nennt. Er thut dieses Geld in ein Säckchen, das ebenfalls von dem Packesel getragen wird ; bei der Ankunft vor dem Hause deö Händlers bindet er dieses Sackchen los und schleudert s mit souveräner Nachlässigkeit auf den Boden des Ladens ; sowie cs jedoch zum Auszahlen kommt, widmet er jedem einiclncn Geldstück eine peinliche Aufmerk samkeit. - -Die Schmuggler gehören durchweg zur niedrigsten Classe der Meri aner; sie sind nur als balbcivilisirt zu betrachten. Ein gewiffer Lumpenstolz, Unreinlichkeit und' Diebs sinn : das sind ihre Hauptkigenschasten. ''Dabei besitzen sie stellenweise eine Naivetät, wie man sie sonst nur der Wilden beobachtet. Wenn sie durch eine Grenzstadt reiten, so betrachten sie Alles, was ihnen fremd ist, mit der Nengierde kleiner Kinder; allmälig fassen' sie Vorliebe für den oder jenen Culturartikel und schassen sich ihn an. Früher kauften sie nur Flinten, Pistolen, Munition und hin und wieder KleiderIeuge bei den Amerikanern ein ; in den etzten vier oder fünf Jahren aber fan-. derr sie die amerikanischen Schuhe und Stiefel viel besser, als ihre Pelzsandalen, und kauften sie in immer größerem Maßstabe.. Dann versuchten sie es auch mit. Kochöfen und sonstigen Hausgeräxhen, und endlich interessirten sie sich sogar für, amerikanische Nähmaschinen. Ihr Laushalt hat. davon allerdings noch nicht viel gewonnen. In einer Schmugglerwohnung sieht es unbe schreiblich schmutzig aus; die Frauen und Kinder gehen in Lumpen einher, und das Betteln ist ihnen zur zweiten Statur ge worden. Gleich den Vögeln, kümmert sich diese Menschenklasse nie um den morgenden Tag ; das Korn z. V., das sie aus ihren Mühlen"mahlen die nur aus zwei Steinen; einem großen und einem kleinen, bestehen reicht immer nur für die.Mchste Mahlzeit. Ob sich unter die Grütze mehr oder weniger Steinstaub beim Mahlen gemischt hat, das ist ihnen vollkommen gleichziltig. Die Artikel, welche von den Schmugg lern importirt werden, sind hauptsächlich: Meskal (ein Getränke, das ungefähr schlechtem Whisky gleichkommt und aus den Blättern einer Art Aloe hergestellt ist), Orangen aus Sonora, eine besondere Art Würfelzucker, Bananen, Datteln und endlich Vogelküsige mit SpottVögeln oder Oriolen. Em interessantes Städtchen mit Ve;ug auf den Schmuggel ist Noaales. Mitten durch diesen 'Ort geht nämlich die Grenze, so daß man sich auf der einen .'Seite der Hauptstraße in Mexico und aus der anderen rn Aruona . befindet. : .Natürlich babe.'r da die Zollbeamten ganz w p i. f rw . Neionoers jaure Arvett : " h' Unsere Kerzenindusirie. I- UlS das Crsöl aufkam und sich allge.'mein embürgerte,da wurde prophezeit,die Llchtkerzen wurden bald völlig aus dem Markte verschwunden oder wenigstens nur noch äußerst selten anzutrenen sein. Später, als daS Gas in Mode kam,sazte nan mit ebenso großer Bestimmtheit voraus, daß die Nachfrage nach Oel auf ein Minimum herabsinken würde. Und als enduch he elektrische Beleuchtung erfunden wurde, waren Viele kühn, genua,'m vrcvyezelen dan in naber Zu runst da? Gas nur noch der äSlsienschaft rekanntsem werde. Ähnliche. hochsii gende Erwartungen sind neuerdings an das natürliche lsas als Beleuchtunqsmitte! geknüpft worden, und sie werden sich wohl ebenso wenig erfüllen, als sich jene erfüllt haben. 6s steht fest, daß das da gewöhnliche Gas gegenwäctlg stär icr ccniumui iauc, tu? je zuvor, er

( Verkauf und Verbrauch von Erdöl ist

lmmrr noch tn ganz enormer. Und was ! I die Lichtkerzen betrifft, so ist die 'l.'ach-

frage nach ihnen ln den letzten zehn Iah t ) ren unzweiselhast gestiegen.

ii, A' Die Zeit, wo unsere Vorvater beim

: i lockernden Licht? einer kunstlosen Talg

lerze in iyrer grogeoruciten Familien' bibel oder ihrem Thomas a Kempi oder Bunyan lasen, liegt zwar weit hinter uns ; aber das Bedürfniß nach Kerzen ist stärker., als damals, und ihre Verwen dunz ist eine viel mannigfachere geworden. Dies gilt nicht blos etwa von den vielen neubcsiedelten oder gerade eben erst civllisirten Gegenden, in welche das Gas und die Elektricitätsbeleuchtung noch nicht vorgedrungen sind, sondern noch mehr, wenn auch nicht in derselben Weise, von unseren großstädtischen Be zirken.

Die Licktkene ist so;usaaen mit der Zeit fortgeschritten ; sie hat eine Menge von Berbeerungen und Verschönerungen erfahren. Für Kirchen, sur rellgloje Zwecke im Allgemeinen, ferner für feine Tafelgesellschaften und überhaupt für alle diejenigen fraue, wo es auch aus scbönes. feierliches, voetiscbes Ausseben ankommt, werden kunstvolle Kerzen stets allen anderen Beleuchtungsmitteln vorgezogen werden, und der Kerzenverbrauch allein für diese Zwecke ist ur Zeit sehr bedeutend. Gewöhnliche Kerzen werden von den Plumoers viel gebraucht, foajt jeder Sausaufseber benutzt Lichtkerzen, wenn er in den Keller oder auf den Speicher gehen will. Älele gebrauchen in Scblaf',immernundKrankenttmmern Kerzen lieber, als Petroleum. Noch viele untere Verwendungen liefen sich nam' haft machen, die wohl allezeit bestehen bleiben werden. Rn Zierkerzen wird reines Bienen' macks acnommen, das am geschmeidig,'tcn ist. Dasselbe ist in den letzten Iah ren auch billiger geworden, und an vielcn Plätzen werden Bienen ausschließlich für diesen Zweck gezüchtet. Bienen, die von Klceblütben leben, sollen da5 beste 'R'achs liefern. Solche Bienen haben einen ungewöhnlich hohen Maiktwerth (?tnc ncne jlotlc. Der Flcttenausfchuß des nationalen Abgeordnetenhauses hat vor einigen Tagen eine Bill fertiggestellt, welche eine wesentliche Verstärkung unserer Kriegs sU.t ,. c?:r, n;it ;v 4V(. III V tiUt lfrW SJIU IVUV jedenfalls noch zu sehr weitläufigen Debatten führen und den Congreß Wochen lang beschästigen.Es ist al'o von Werth, ic?re Bestimmungen der Hauptsache nach ennen zu lernen. Jrrthümlich war die früher verbreitete Nachricht, daß der Ausschuß von Panzerschiften nichts mehr wissen wolle. Viel mtb? hat derselbe die Erbauung einer ganzen Reihe gepanzerter Fahrzeuge vorg schlagen. Diebeiden größten sollen einen Naumgchalt von 6000 Tonnen und eine Schnelligkeit von wenigstens 16 Knoten haben. Ihre Maschinen solen ber natürlichem Zuge 6000 Pferdekraft besitzen, und es soll außerdem für verstärkten Zug gesorgt werden. Der Kostenpunkt soll sich auf Nicht mehr als 82,500,000 stellen, ausschlrevlich der Panzerung. Beide Schiffe sollen nach dem Modell des brasilianischen Ria chuelo gebaut werden, der vor etwa zwei Jahren aus einer Werfte an der Themse hervorging. DaS genannte Fahrzeug gilt als das beste Panzerschiff .llttlerer Grosse. Es ist 305 Fuß lang. 52 Fuß breit und hat bei 5,700 Tonnen ("ebalt einen Tiefgang von 19 Fuß. eme Maschinen entwickeln 6,900 Pserdekraft und geben eine Schnelligkeit von 16öknoten. Der 11 Zoll dicke Panzergürtel reicht 7 Fuß weit hinunter, und über das ganze Deck ist eine 2 Zoll starke taolplatte gelegt. Aus diesem Deck sind zwei eiförmige,mit 10zöUigem Panzer verstärkte Brustwehren angebracht. die je emen 10 Zoll dicken Thurm stützen und die Lademaschinerie im Innern desselben decken. In jedemThurme stehen zwei gezogene 22-tonnige Hinter-lader-Kanoncn. Außerdem besteht die Ausrüstung aus sechs siebenzigpfündlgen u:.d sünszedn MaschlnenKanonen. Man s;eht also, daß das Fahrzeug, welches sich mit viel größerer Leichligkeit bewegen und weit schneller fahren kaun, als die Panzercolosse, dem feinde unter Umständen sehr gefährlich zu wcrdn vermag. Weiterhin bringt die Bill drei Kreuzerschine in Vorschlag, die zusammen nicht mehr als 84,000,000 tosten, im Staumgehalt zwischen 3,500 bis 5,000 Tonnen schwanken und eine Schnelligkelt von 17 Knoten erreichen sollen. Alle drei scllen auch mit regeln ausgestattet, und eins soll so eingerichtet wer den, daß alle 'iasten und laaen abnehmrar sir.d. Auf Torpedoboote ist der Ausschuß gleichfalls bedacht -gewesen. Er bringt die Erbauung von vier derselben in Vorschlag, die je 8100,000 kosten sollen. Zu diesen hätte sich ein Torpedokreuzer von 800 "ns RaUmgehalt zu gesellen. Letz terer soll eine vollständige Torpedo-Aus rüstung. eine Kraft- und eine Hilfsbatterie und ein stählernes Deck erhalten. Seine Maschinen sollen bei natürlichem Zuge eine Schnelligkeit von 22 Knoten entwickeln, aber im Rothsatte bedeu tend gröserer Leistungen fähic sein. Das Segeliverk soll dem eines Bollschooncrs entsprechen, lvür diesen Tcrvedokreuzer sind 3X),000 ausgeworfen. Außerdem weist die Bill für die Vollendung der vier großen doppelthürmigen Monitors Purltan", Ampditrlte", ..Mouadnock" und Terror" 3,000,000 an. Es han ccu sich also um fünf nene PanzerschlNe, fünf Torpedo-Fahrzeuge und die Fertig' stellung der . vier allen Monitoren, die hauptsächlich zur Küstenvertbeidiauna be stimmt sind. Rechnet man hierzu den Dolphin", die noch im Bau begriffenen Probeschisse Boston", Atlanta" und Chicago" - und die noch brauchbaren Schisse unserer Flotte, so ergiebt sich für die Ber. Staaten eine ganz stattliche Seemacht. Da die amerikanische ?!ation nicht auf Eroberungskriege ausgeht und sich nicht in diplomatische Händel einmischt, so kann sie bei der Schassung einer Kriegsflotte nur die Benheidiauna ihrer Lüsten und den Schutz ihrer Bürger im r1 i --. rtt T Auslande als Ziel vor Augen haben. Für diese Zwecke ist aber offenbar keine so enorme Zahl der gewaltigsten Panzercoloffe nöthig, wie zur Aufrechterhal wng der englischen, französischen, russi schen oder deutschen Politik. Eine der Hauptschwierigkeiten war für den Ausschuß die Frage, wo. und aus welchem Material die neuen Schisse ge baut werden sollen. Einige wollten die selben nur auf den Bvndeswerften fertia

getteUt, andere wollten Ne ausschließlich an Contractoren vergeben haben. Die eine Partei verlangte, daß alle Materialien in den Ber. Staaten beschafft werden müßten, die andere behauptete, nur englischer Stahl werde sich als brauchbar erweisen. Zuletzt einigte man sich auf folgendes : Wenn der Flotten secretär den geeigneten Panzerstahl nicht zu angemessenem Preise und binnen kur !er Zeit im Jnlande ankaufen kann, so oarf er sich nach dem Auslande wenden Eines oder mehrere Schiffe mögen aus

den Bundeswersten gebaut, die übrigen können kontraktlich vergeben werden. Die Dampfmaschinen, Kessel und fon stige Ma chmenen münen ameruanlschen Ursprung) fein. Sie können durch Con tractoren geliefert werden, wenn billige Angebote einlaufen, andernfalls soll der Bund selbst sie herstellen. Jeder Eon tractor muß seinem Angebote eine Zeich nung beifügen, denn bei der ContractVerleihung will sich die Regierung nicht nach den Preisen allein richten, sondern auch nach den Zeichnungen. Die Bill verwilligt im Ganzen 514,075,000. Ob sie in dieser oder in verbesserter Form an genommen, oder ganz verworfen werden wird, läßt sich nicht voraussagen. ES scheint indessen, daß beide Partelen ent schlössen sind, eine neue Kriegsflotte in'S Leben zu rufen. in Besuch bei ShakerS. Die Sekte der Shakers oder Schütt, ler", welche in unserem Lande nicht ganz 3000 Seelen umfaßt, ist in Gesellschasten" organisirt, die sich auf sieben Staaten der Union vertheilen und ihrerseits wieder in Familien" zerfallen. (Selbstverständlich sind dies keine Familien in unserem Sinne, da die Shakers die Ehe und jede Art ehelichen Verkehrs streng verwerfen und nur Brüder und Schwestern kennen.) Eine jener Gesellschaften" befindet sich - zu Eanterbury, New Hampshire. Da trotz des Weltrufes, den sich die Shakers namentlich durch ihre laktdwirthschastlichen Produkte erwerben haben, über ihr häusliches Leben wenig in weiteren Kreisen bekannt ist, so sei hier mitgetheilt, was ein Besucher neuerdings über die letzterwähnte Colo nie zu erzählen weiß : Wir kamen spät Abends im Amtsloka le der Gesellschaft an. Eine blasse Frau, um deren Mund ein ewiges Lächeln spielte, deren Manieren aber äußerst ge setzt waren, und deren ganzes Wesen eine fast todtengleiche3luhe und Leidenschafts losigkeit zeigte, begrüßte uns freundlich und führte uns in das Wartezimmer. Das Weib war auffallend schlicht geklei det ; ihr blondes Haar, das ein weißeS Spitzenhäubchen deckte, war einfach zurückgekämmt und hinten zu einem flachen, künstlichen Knoten verschlungen. Ich fand später, daß Schwester Elisabeth so nannte sich das Weib in ihrem Aeu ßeren und in ihrem Wesen ein genaues Ebenbild aller adoptirten Shakerfrauen, resp, mädchen war; Individualität kommt bei den Shakers so gut wie gar nicht auf. Die gesetzten, starren Züge zeigen sich sogar bei den kleinen Kindern der Shakers, verleihen denselben ein al tes Aussehen, und schrecken den Fremd ling geradezu ab, sich mit ihnen beson ders vertraut zu machen. Von natürli cher Lustigkeit findet sich bei diesen Kindern keine Spur. Das weibliche Geschlecht ist in dieser und andern Shakercolonien bei Weitem das zahlreichste; es übersteigt das männliche um etwa das Fünffache. Uebri gens sind die Shakerfrauen alle von scharfem Verstände, während die Män ner, wohl in Folge der umgebenden ein tönigen Verhältnisse, die dem männlichen Geist wenig Spielraum bieten, sämmt lich etwas beschränkt sind. Die Brüder" und Schwestern" leben übrigens sebr einträchtig zusammen, und Letztere pflegen die Ersteren etwa wie Mutter geistig Zurückgebliebene Kinder Pflegen. ?Koch nie ist ein Fall bekannt geworden, daß diese Harmonie durch irgend etwaS gestört worden wäre. Bei aller ihrer beschaulichen Ruhe und anscheinenden Indolenz entwickeln die Shakers in ge schäftlicher Beziehung eine musterhafte Arbeitsamkeit und Geschicklichkeit. Die Colonie von Eanterbury befindet sich in jeder Hinsicht in blühendem Zustande. Aelteste, die wieder unter einem Ober ältesten stehen, leiten die Colonie in Welt licher und geistlicher Beziehung. Das Haus, in welchem wir beherbergt und bewirthet wurden, gehörte der ersten Familie", auch Kirchenfamilie" ge nannt, der. angesehensten in der Gesellschaft. Seine Bauart deutete ebenfalls auf die strenge Trennung der Geschlech ter, die bei den Shakers überall hervor tritt ; es hatte nämlich besondere Treppen und Gänge für jedes der beiden Ge schlechter, nie darf ein Mann eine Treppe besteigen, die für die Frauen bestimmt ist, und umgekehrt. Das Innere der Shakerhäuser zeigt allenthalben große Einfachheit, gleichzeitig aber ziemlichen Reichthum und Kunstsinn. Verschiedene Einrichtungen, z. B. die Vorhänge, sind für jeden, der ästhetischen Sian rat,.ein Genuß und würden sich selbst m den reichsten amerikanischen Häusern als sehr schatzenswertye Neuerung Welsen. Man behandelte uns sehr gastfreundlich, doch durften wir nicht in demselben Zimmer, wie die ShakerS speisen. Letztere halten thre Mahlzeiten stets in völ liger Abgeschlossenheit, und wir erfuhren über dieselben weiter nichts, als daß auch bei dieser Gelegenheit das männliche und das weibliche Geschlecht getrennt sitzen. Die Colonie befaßt sich hauptsächlich mit Landwirthschajt und hat in dersel ben eine ungewöhnlich Höhe Stufe er reicht. Die Leute haben viele und schöne Pferde und Hornvieh, geben sich aber nicht mit Züchtung dieser Thiere ab. Schweine sucht man vergebens, und der Genuß von Schweinefleisch ist den Sha kers streng verboten. Die Gesellschaft hat übrigens auch Handfertigkeits-Wert statten, und zwar besondere sur zvcanner, Frauen und Kinder, außerdem eine Drukkerei, eine Apotheke mit vielen eigens von Shakern erfundenen Medicinen und eine Krankenanstalt. Leider hatten wir keine Gelegenheit, die Shakerschulen zu besuchen. Wie wir hörten, ist die Schulerziehung eine sehr sorgfältige, obwohl sie außer in dn Musik nicht über das Elementare hinausgebt. Die musikalische Ausbilduna

ist eme überraschend vollkommen. Setds, vie kleinen Kinder können gut Noten lesen. Alle Mitglieder der Gesellschaft singen sehr schön und ausdauernd. In Zeiten, wo es nicht viel in der Landwirthschaft zu thun giebt, hat die ganze Colonie täglich zwei Singlectionen. Es nimmt dies nicht Wunder, wenn man bedenkt, daß der Gottesdienst der Shakers zum überwiegendem Theil aus Singen besteht. Einen eigenthümlichen Eindruck macht dieser Shakergotteödienst. Die Hymnen sind ausschließlich von Shakern und für Shaker componirt, be stehen meist aus Chorälen und enthalten endlose Wiederholungen. Die ShakerS können Stunden lang singen, und doch ist der letzte Laut ebenso kräftig und klar, als der erstes Während sie singen, nehmen ihre bleichen Gesichter einen eigen thümlichen Ausdruck von Verzückung an. Die Aeltesten halten Predigten, welche aber immer sehr kurz sind. Zum Schluß gehen sie in sonderbarer Marschordnung weg, singen und schwingen die Hände, deren Innenflächen dabei stets nach oben gekehrt sind. Vom Händeschwingen kommt bekanntlich auch der Name der Sekte. Die Colonie' von Eanterbury ist jetzt gerade ein Jahrhundert alt. Die Gründung der Shakersekte fand in Jahre 1747 in Manchester, England, statt. Heruntergekommen. Lange Zeit hat der Staat Connecticut in dem Ruf gestanden, das Land der ständigen Wohnsitze und Gewohnheiten" zu sein. . Wenn man jedoch die Standesbücher in den verschiedenen alten Landstädten daselbst durchsieht, so erscheint dieser Ruf längst nicht mehr als begründet. Nehmen wir z. B. Oxford -in New Ha den County, etwa 20 Meilen von der Grenze des Staates New syork. Die Statistik dieses Städtchens zeigte eine Abnahme der Bevölkerung um 10 Proe. und eine Verminderung der Steuer-listen-Beträge um 54,000 eine für ländliche Verhältnisse sehr große Summe während des einen JahreS 1385. Viele von der heutigen Generation erinnern sich noch, daß dieses Städtchen einst zu den wichtigsten Handelscentren des Staates gehörte und mit New Jork einen sehr starken Geschäftsverkehr hatte. Jetzt ist's damit auf immer vorüber. Solcher Plätze giebt es gerade in Connecticut noch viele. Vom Jnlande. Bei der Aus b esserung de S Ealhoun -Denkmals in Charleston, S. C., fand man im Grundstein eine Sta nonenkugel und eine Haarlßcke. Ex. Präsident Arthur wohnt in New Jork sehr zurückgezogen. Er ist magenleidend und lebt auf den Nath seines Arztes sehr diät. Seit einiger Zeit genießt er nur Milch mit Pepsin. Die Seitenwege und Zäune in Washington sind zur Zeit ganz weiß von ausgepappten Plakaten, welche das Publikum ersuchen, nicht nach 6 Uhr Abends shopping" zu gehen. Ein gewisserJoseph Hussory in Camden, N. J., hat ein EiSbicycle erfunden, mit dem' man eine ganz colossale Geschwindigkeit soll erzielen können. Die ganze Maschine ähnelt einem kleinen Schlitten, hat aber statt der Füße zwei breite Räder, welcheauf ähnliche Weise, wie beim gewöhnlichen Velociped, in Bewegung gesetzt werden. Jeyt, wo im ganzen Lande die Rollschuhmanie im Aussterben 'begriffen ist, müssen die RinkS zu sehr gewagten Parforcemitteln ihre Zuflucht nehmen, um die stark decimirte Kundenzahl noch auf ein paar Wochen festzuhal ten. Ein Rink im schönen Staate New Jersey ist sogar schon so weit gekommen, daß er Preiskämpfer . auftreten läßt. Nutzt Alles nichts, die Craze" ist vorüber, und alle künstlichen Mittel, sie wieder zu beleben, ziehen nicht mehc. Ein unglücklicher Vater ist Dr. William H. Conover . aus Newark,

N. I. Der bereits im Greisenalter stehende Mann mußte an seinen beiden Töchtern, seinen einzigen Kindern, die Schande erleben, daß sie sich von zwei niederträchtigen Burschen, die ihnen die Ehe versprochen, bethören und verführen ließen. Außer sich über die seinem ' guten Namen zugefügte Schmach, machte sich der - alte Mann mit einer Schrotbüchse auf den Weg, um die beiden nichtswürdigen Buben zu bestrafen. Ein Schuß, den er auf das Haupt des . einen der Hallunken abfeuerte, ging leider fehl, und ehe er noch einmal schießen konnte, war Conover schon verhaftet. : In New Z)ork wurden dieser Tage die sterblichen Ueberreste des im Alter von 46Jahren verstorbenen Lothar Friedrich von Lyncker zu Grabe 'getragen. Der Verstorbene, dessen Bruder Ma? gegenwärtig Adjutant deS deutschen Krön vrinzen ist, war Eigenthümer einer bekannten kaufmännischen Erziehung?anpalt, welcher er seit 16 Jahren vorstand. Er kam im Alter von 21 Jahren mit tücbtigen Kenntnissen ausgestattet nach diesem Lande und erwarb sich, wie die zahlreiche Betheiligung an dem Leibenbegängniß bewies, viele ' Freunde. Die Leiche wird möglicher Weile später nach Deutschland traniportirt werden. Wenn reenSvorough, N. C., in Zukunft eine Frau Zwillinge zur Welt bringt, dann steht ihr ein gans ungeahntes Glück bevor.- DaS daselbst. erscheinende Blatt North State" schreibt nämlich: Frau I. A. Sboffnn hat ih. rem Gatten Zwillige bescheert. , Damit hat sie im Ganzen 10 Knaben daS Leben gegeben. Die Krau hat sich um daS Land große Verdienste erworben, und wir für unsern Theil tragen ihr unseren Dank dadurch ab, daß wir sie zur Freiabonnen tin des North Etate" ernennen. Auch in Zukunft wollen wir jeder Frau, die ihrem Gatten männliche Zwillinge schenkt, gratis unser Blatt liefern." DaS ist sicherlich eine ganz glänzende Belot)nüng. ' . . ' . - Ein Leser deS in Milwaukee scheinenden ,,Hero!d" ist von einem fürchterlichen Schicksal heimgesucht wor den. Sein Hauö in Plankinton,'D. T.. ist ihm abgebrannt. Dieser Verlust Würde ihn indessen nicht um seine Nacht ruhe bringen. Allein, wie: eine den Vorfall erzählende. Correspondenz deS Herold" wörtlich erzählt : Er war un-

versichert und verlor ane seine Hadseligleiten, worunter auch das erst kürzlich empfangene, werthvolle Prämienbuch des Herold". Dem Aermsten giebt der Seebote" mit folgenden Worten sein Beileid und seine Hilfsbereitschaft zu erkennen : Seit dem Brande der Alexan drinischen Bibliothek dürfte kein so schmerzlicher Verlust an Bücherschätzen zu verzeichnen gewesen sein, als der hier gemeldete. Ob der Mann den Verlust wird überleben können, ist noch sehr zweifelhaft; vielleicht aber könnte ihm dadurch aebolfen werden, dak sich eine

genügende Anzahl von Menschenfreunden ! und mildthätigen Seelen fände, die auf Cr.-t-T . r " ff. i. c . - 1 rem uoicrtpiionslvege enis oas st ungefähr der Marktwerth des Buches zusammenbrächten und den Verlust er setzten."" An alle mildthätigen Menschen ergeht deshalb der Ausruf, ihr Scherf lern zu dem besagten wohlthätigen Zwecke beimrraaen." -Bei unseren Schauspiele-! rinnen uno Drimaoonnen neigr vie Lsrecy- . l m t , . 5 r yett mit der Gage. Junge Mädchen, deren ganzes Leben früher ein fortgesetztes Oftsi' Vi &Ath Ctw rWrt v il ' (rtA blasen sich auf, wie em Pfau, sobald sie sich in die Gunst des Publikums hin eingettillert. haben. Geradezu . ekelhaft ist die collegiälische Neidhammelei,. die sich auf den weltbedeutenden Brettern breit mächt. So herrscht jetzt unter den Leibgardisten des Musikobersten Mapleson, dem Sänger Ravelli und derSänge rin Minnie Hauk, ein Krakehl, der belustigend wäre, wenn man sich nicht über die dumme Anmaßung Beider ärgern müßte. Neulich traten Beide in Carmen" auf.' Als Ravellis Bravourarie kam und er eben sein hohes G hinausschmettern wollte, packte ihn Minnie Hauk als ,Carmen" etwaS früher, als sie sollte, an der Kehle und machte dem schönen G den Garaus. Das Publikum hielt das für eine besondere üriesss und klatschte Beifall, Ravelli aber durchschaute natürlich die 'Malice seiner liebenswürdigen Collegin und gab ihr' mit der Versiche--rung seiner feurigen Liebe, scheinbar in höchster Ekstase, einen Stoß, der die arme Minnie fast zu Boden warf. Seitdem ist Ravelli wenn er mit der Hauk zusammen austreten soll, stets heiser". Von einem Quacksalber in Milwaukee erzählt ein dortiges Blatt ein hübsches Geschichtchen. Der schlaue Patron hat einen jungen Mann und eine junge ' Dame, beide im Vollbesitze der Gesundheit, gemiethet. Befinden sich in seiner Ofsice einige Personen, die auf daS Erscheinen des angeblich ausgegangenen und bald wiederkehrenden, in Wirklichkeit aber nebenan in einem Zimmer sitzenden Quacksalbers warten,so erscheint entweder der junge Mann oder die Dame, sieht sich' mißvergnügt um und läßt sich in einem Stuhl nieder, um bald mit dem Nachbar ein Gespräch anzu knüpfen. Der Schluß desselben ist ge wohnlich : Vor sechs Monaten hatte ich selbst alle Hoffnung auf Besierwerden aufgegeben mein Tod schien mir sicher, obwohl ich alle Aerzte in der Stadt versucht hatte. Da kam Herr und ich wandte mich an ihn, ohne daß ich jedoch irgend welche Hoffnung hatte. Er hat mich drei Monate lang in der Kur gehabt und sehen Sie mich jetzt an ich bin gesunder, als je zuvor in meinem Leben." Bald darauf tritt der &- benöretter" ein und sofort springt Jener auf, um mit überströmenden Worten seinen Dank auszudrücken.' Schließlich holt er sein Taschenbuch hervor und überreicht dem bescheiden lächelnden Lebensretter" einen großen Geldschein, der jedoci' von dem Anderen mit einer lächeln.en T!:ene zurückaewiesen wird. ' tfiup vtv yuiiv, UV VVUUVVIl IVM, Deutsche Lokal - Nachrichten. naßr,tdrtsen. Der zum Tod verurtheilte Mörder deS Dlenstknechts Portmann, Josef Relmann m Colmar, ist zu lebenslänglicher Zucht hausstrafe begnadigt worden. Leo Vo gel, Verwalter des Baumateriälienlagers der Sraßburger Firma Silbereisen in Eolmar, ,st unter Hinterlassung betracht licher Schulden durchgebrannt. 'Der verheirathete Gletzer Leiderlen in GebWeiler, ist unter Zurücklaffur.g von Frau und Kindern mit einem Mädchen, das kürzlich 2400 M. erbte, nach Amerika entflohen. Bürgermeister Georg Wenger in GrteSbach (nagenau). Aur germeister Sand in ldrlesbach (Zabern), - T . "- V-r lA'?t:. . sll 'il 1 cicne riejcr iag,c oas sviayrige misubiläum. Der auch Sachsen gebürtige, eit mehreren Jahren in Thann ansässige Metzger Hinsche ist nach Verübung von zahlreichen Schwindeleien plötzlich ..ab gereist". - Eine Zolldefraudation, die r ft i. - rn r ..i zeyr eii oes nayeren oerannr wiro, er regt in Metz großes Aufsehen. Vor meh reren Wochen wurde nämlich der Hutfa brikant Floffe in Metz dabei ertappt wie er Seidenwaaren im Werth von 3000 M. in einer Kutsche, die der Lohnkutschereibesitzer Diüller selbst leitete, von Frank reich . einschmuggeln wollte. Vorläufig, nach Feststellung des Thatbestands, in Frethett gesetzt, sind nun Flosse und Mul ler jetzt wieder verhaftet worden, um ihr Urtheil zu empfangen. Dr. Scheuffgen, Direktor des bischöflichen Seminars in Montigny, ist zum Domprobst in Trier ernannt worden. Jn Neudors bet Straß bura entleibten sich die Drahtbinder Fr, B. und Joh. Bill-Durch Unglücksfälle kamen um's Leben : der Eisenbahnarbei, ter Kistner von Straßburg, und der 34 Jahre alte Haselberger. von Hagenau .. m v TT r r m m luvenayren), ver Beniner emricy mmt von Erstem (ertrunken) und der 31 Jahre alte Matthias Jägle von Sondernack (Sturz). ... tXtnnbtxt2. ; Der Allg. Mecklenb. Handelsverein" hat eine Resolution gegen das Brannt weinmonopol angenommen. Die be kannte. 00 Jahre alte .Pfarrkirche auf dem Wanzberge bei Eanon soll jetzt ge' sprengt werden. Der Knecht Äräger aus Warnow ist wegen Brandstiftung Verhaftet worden. Der Arbeiter Johann Stoll von Lübz ist ertrunken ; zufällig erschoffen' Wurden: aus dem Foisthof Jvendorf bei Doberan 'Förster Hams von seiner: ältesten Tochter und in Neubof und in Neuhof auf Poel die 34 Jahre alte Schäfersfrau Meyer von dem 14 Jahre alten Sohn deS Erbpächters Steinhagen. , , . . . . . v . : ; . D ie A r m'e n vererben auf ihre Nachkommen nichts' als die' Erb fünde.

Politische Anzeigen. Für Tvlvnshlp - Trustcc. Henry Geis. l, unterwors? der Entscheidung der demokratischen Township.Convtntion. Für Schatzmkiftcr. H,z Qmart, von L lwrence Tnsh v, unterworfen der En'scheidung der rexublika tscher NominationSonvnt on. Für County-Cletk.

AureliuS I. Johe,. unterworfen der Entscheidung der rexubsikanischen Sount? Convention 18SS. Jobn N. Clinton. unterworfen der Entscheidung der republikanische Sountz Convention 18. Edward H Dean, unterworfen der Entscheidung rir evudlikantschen Sount, Eonvention. Für County-Auditor. Job W. Pfaff. unterworfen der Entscheidung der republikavischen Tvunru .onventlon. Samuel Merrill, r terworfen ' der Entscheidung der r'vudlikanischen ounl onVenllo. Für Sheriff. H,nrv H. Vkvllle. unterworfen ter Entscheidung der republikant'cheu 0: vkNtto 1866. Nicbard . Colter. unterworfen der Entscheidung der republikanischen Eount, Eonvcntion George H. Carter. unterworfn der Entscheidung der dokr.tische Eounty Eonvention. Für Coumy - Rccordcr. (Zuaeue Saulcy, unterworfen der Entscheidung der republikani'chen unr? onvnlln. THi LIliT l!iMZ!ZgW SEWIMGMAGH1NE HASN0EQUAL. PERFECTSA TISFACTIOM New Home Sswii lacliis Co. ORANGE, MASS. 30 Union Square, H. Y. Chicago, IIU St. Louis, Mo. Atlanta, Ga. DaHas, Tcx. San Francisco, CaL FOH,SL.y Kaiser 55 JPlleffor, Zlgenten No. 214 Ost Washington Straße, An dtan-a, Ist. Olilcajo, St. Louis and Plttsitou.rc Railroad. QtM'tcAtUt ftr durchgehende und Lokal-Züge. : , 17. Febr. 1883 ; lgi Erlassen da Nton,Dpot, JndxlI.. t folgt.

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