Indiana Tribüne, Volume 9, Number 162, Indianapolis, Marion County, 3 March 1886 — Page 1

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HL OctAAA rrH 1 Wv Ossiee : No. 120 ß , Mardlaud Straße. Jahrgang 9. Numuer 162. Indianapolis, Jndiana. Mittwoch, de s. März 1886.

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.Neueö per Telegraph.

(Bc!ttCHu9fiU)Stn. V a s h i n g l 0 n. D. E.. Z. MSrz Hübsche? Wetter, unveränderte Tempe ratur. am Donnerstag Regen oder Schnee. Drohen mit Wiederver geltun. Washington, 3 Mrz. Der chinesische Gesandte erhielt vsm General gouvernör von Canton eine Depesche des Inhalts, das die Bevölkerung von Canton wüthend über die in den Pscificstaaten an den Chinesen beaange nen Verfolgungen sei und mit Wieder Vergeltung drohe. Er ersucht ihn. sich an den Präsidenten zu wenden. Starb. Evanöville. 2. März Jos,p) Fries, ein bekannter Architekt starb heule Morgen plötzlich, während er die Zeitung laö. Er war 64 Jabre alt. O g a n i k a t i o n derBerg w e r k d e s i d e r. B r a j i l. Ind.. 3. Mür?. Die Veebendung der Grubenarbeiter hatte zur Folge, daß gestern, die Grubenbesider in Terre Haute zusammenkamen und ebenfall eine Verbindung schlössen. Göitoriclles. Der Präsident sandte eine Botschaft an den Cong'reß, worin er auf die Chine senhetze im Westen und auf die Nothwen digkeit geeigneter Gesetzgebung in dieser Richtung aufmerksam macht. Gegen Pattison und seine Bürgen wurde von der Stadt Klage eingereicht. Ob dies vernünftig ist, ob es nicht btffer gewesen wäre, die Offerte der Bürgen an zunehmen, können wir nicht entscheiden, weil die Frage lediglich eine praktische Geldfrage ist, und wir die ZahlungS fähigkeit der Bürgen nicht untersucht haben. Ob die Herren Stsdtrathsmit glieder, welche so eifrig für die Klage waren, sich die Mühe gegeben haben, die Sache genau zu untersuchen, wissen wir nicht. Wir bezweifeln es. Sollte die Stadt zu kurz kommen, so tragen Dieje nigen, welche die Klage befürworteten, die Verantwortung. DaS einfältige Geschrei und Geschreib? sel, als ob dieselbe vom Rechtsstandpunkte auS geboten gewesen Ware, wird lediglich von Parteifanatismus diktirt und verdient keine Beachtung. Die Klage, Welche eingereicht wurde, ist keine Criminalklage, keine deren Resultat Besträ fung deS Thäters sc.'n könnte, sondern lediglich eine Civilklage, bei der es sich um Dollars und Cents handelt. UnS soll's freuen, wenn durch die Klage mehr erzielt wird, als die Bürgen offerirten, und nicht bloßer Fanatismus ohne praktischen Zweck und ohne Rücklicht auf die Interessen der Stadt gesiegt hat. Wir werden ja sehen ! ' Die natürlichste und einfachste Form der Arbeiter-Organisation ist die gewerkschaftliche, weil sie im Stande ist, viel eher Einfluß auf den Arbeiter zu ge winnen, als Vereine anderer Art. Der Bekanntenkreis eines Werktätigen Men schen rekrutirt sich in der Regel aus sei nen Leidensgenossen, die mit ihm in das gleiche Joch gespannt sind und mit ihm gleiche naheliegende Interessen haben. DaS Fabrikwesen bringt Massen von Ar beitern an einem Punkte unter dem Szep ter desselben Ausbeuters zusammen und bringt ihnen mehr als alles Andere das zur Befreiung der Geknechteten so noth wendige Klassenbewußtsein bei. Ein Austausch der Gedanken findet statt. Jede in der Fabrik begangene in die Au gen springende Ungerechtigkeit erregt in den Herzen der anderen Arbeiter ein Gefühl deS Unwillens. Wenn dieser Unwille sich auch oft nur sehr schüchtern äußert, so ist er doch nichtsdestoweni ger da und hilft die Schale des Zornes füllen. Organisation ist nur eine Form, welche die Zusammengehörigkeit ihrer Angehöri gen bekundet. . Die Zusammengehörigkeit, daS Bewußtsein der gemeinsamen Inte ressen, ist früher da, wie dieOrganisation. Die Gewerkschaft ist stets das genaue Spiegelbild des Zustandes, in welchem sich das Klassenbewußtsein der ihr angehöri gen Arbeiter befindet. Je mehr der Ar beiter seine Lage erkannt hat, desto fort schrittlicher werden seine Ideen sein. Nie malS sollte eine gewerkschaftliche Organ! sation als solche bekämpft werden, son dern nur daS, waS an ihr ruckständig und fortschrittsfeindlich ist. . Wahr ist eS, daß die gewerkschaftlichen

Organisationen nach englischem Muster auf irrtbümlichen Grundsätzen aufgebaut sind, aber wahr ist ebenfalls, daß diese Gewerkschaften durch die Logik der That suchen gezwungen worden sind, manche Absurdität abzustreifen. Die grundle gende Idee einer Gewerkschaft muß immer die sein, daß daS Lohnsystem mit allen Mitteln bekämpft und schließlich gänzlich ausgerottet werden muß.

Dieses System ist die zu erstürmende Festung, welche geschleift werden muß. So wenig nun ein Belagerer, gewönne, wollte er nach Eroberung eineSForts oder nach Beendigung eines ihm günstigen VorpostengefechteS die Hände in den Schooß legen, so wenig würde der Arbei ter gewinnen, wollte er die kleinen, aller dingS nothwendigen Siege, welche dem Sturze des herrschenden Systems vorher gehen für die Hauptsache betrachten. Je näher der Belagerer der Festung rückt, desto mehr ist er ihren Geschützen ausgesetzt und ähnlich ist es auch indem großm Kampfe zwischen Kapital und Arbeit. Errungene Vortheile auf Seiten der Arbeiter verschärfen den Kampf, fordern neue Opfer und erneuerte Anstrengungen. ES ist deshalb thöricht, weil man weiß, daß jeder Schritt auf dem Wege zur Befreiung des Arbeiters neue Gefahren heraufbeschwö'.t von den Vorkämpfen selbst abzurathen. Wohl ist eS gut, wenn man sich aller Gefahren klar bewußt ist, man hat feinen FeldzugSplan darnach einzu richten. (C. A. Z.) Drahtnachrichten. D i e T e l e p h o n N n g e e g e n h e it. Chicago, 2 März. Die Central Union Telephon Compagnie- kündigte heute in einem Circular an, dafc d'aS Direktorium im Hinblick auf die jüngste Entscheidung deS Jndiana ObergerichtS. beschlossen habe, in den größeren S:üd ten. in denen et unmöglich ist. unter dem Giled. den Dienstohne Verluste zu der' sehen, keine neuen Kunden mehr anzu nehmen und alle Kunden zu benachrichti' gen. daß die bestehenden Contrakte, so bald sie ablaufen, nicht mehr erneuert werden sollen und daß der Dienst in klel nenn Plätzen nur dann fortzusetzen ist. wenn ei unter dem Gesetze ohne Verlust geschehen kann. Zugleich hat das Direktorium beschlossen, an das Bundes Odergericht zu appelliren. Der soziale rieg. Chicago. 2 März. Ji McCorraick's Fabrik gingen heute Morgen 510 Mann zur Arbeit, etw 200 mehr oll gestern. Die Geschäftsführer glauben, dak die Zahl morgen bis aus 800 ange wachsen sein wird und der Ausstand so zienlich sein Ende erreicht haben wird. Ct. Louis. 2 März Die Eigen, thümer der GlaSwerke in Crystal City. 20 Meilen südlich von hier, haben ihren Arbeitern, welche Mitglieder der KiightS of Labor stn", angekündigt, dak sie ent weder die Arbeit aufgeben, oder auS dem Orden auStreten müssen. 26 Mann wurden gestern entlassen. Die Fabrik beschäftigt 600 Arbeiter. Der in Fort Wortb. TexzI. begsn nene Strike der Angestellten der Pacific k Missouri Pzcific Bahn droht ein all. gemeiner zu werden. Der ErecutivauSschuß der Bergleute in Distrikt No. 3 (Mary'and) hat für den 8. Milez einen allgemeinen Strike zur Erlangung höherer Löhne angeord net. Wegen beabsichtigter Lohnherabsetzung brach in der Old Dominion Eisenfadrik in Lynchburg, Va., ein Strike an Ja Earlington, Ky. stellten gestern 350 Bergleute die Arbeit in den Kohlen gruben ein. Die .Bradford Lock Worts in Brad sott) wurden, um einem Streik ihrer 300 Arbeiter, welche einen Lohnausschlag von 20 Prozent fsrdern. vorzubeugen, auf unbestimmte Zeit geschlossen. dongreS Wa i h in (j t on, 2. März. Senat. Hoar legte eine Petition von RegierungSarbeitern vor, welche trotz deS AchtstundengesetziS zehn Stunden arbei ten müssen, und welche für die Ueberzeit seit Passtrung deS Gesetzes Bezahlung verlangen. ' Die Debatte übe? die UnterrichtSbill wurde fortgesetzt. In g all's machte da raus aufmerksam, daß die Verwendung der Gelder in den Händen' deS Sekretär des Innern liege und daß der Anwalt des Departements des Innern Zach Moutgobrery als. eifriger Katholik sich öffentlich gegen die Freischulen in bitter ster Weise ausgesprochen habe. ' Blair sagte, man werde sich gegen Montgomery. der gefährlicher sei. a!S der Erzfeind selber, zu schütze wissen.

Mehrere AmendementS wurden unter breitet, zu einer Abstimmung kam eS nicht. ' HauS. Im Hause wurde lange über die Pen sionSbewilligungen. debattirt. ohne daß etwas in der Sache geschah. Otx Kabel.

Starb. Rom. 2 März 'Cardinal Angklo Jacobini ist heute aeftorben. Sind Ritzinaer's weit über. Paris. 2. Mär, Die Bankiers Jolly und Rabat in RenneS haben fal litt. Verbindlichkeiten $1.000.000 undkeine Aktiva. Beide Mitglieder derFir ma wurden verhaftet. Frieden vertag. Wien. 2. März Heute wurde ein FriedknSvertrag zwischen Serbien und Bulgarien unterzeichnet. ' Der Sturm in England. London. 2. März. . Der Schnee stürm .im Norden Englands und in Schottland dauert fort und der Verkehr auf einzelnen Eisenbahnen ist vollständig unterbrochen Alle Hoffnungen, den Dampfer Missouri", von Boston nach Liverpool, welcher während eines dichten Schneetreibens an der Küste der Insel Holyhead scheiterte, zu retten, ist aufge geben worden und die völlige Zerstörung deS Schiffes ist nur eine Frage der Zeit. Die Mannschaft erreichte glücklich die Küste, währen) die Fracht ziemlich ver leren ist. obschon Boote, zur Hand sind, um zu retten, waS gerettet werden kann. 235 Stück Rindvieh find ert, unken. QdlffsaadriOttii. N e v P o r k. März. Angrkom. men : .Celtic" und .Gallia" von Liverpool. O l a S g o v. 2. März. Angekommen : Swte of Jndiana- von New York. QueenStovn 2 März. Angkk.: .Pzvonla" von Nes'Zork.- - - London, 2. 'März. Der Dampfer .Wefternland- von New Vork nach Ant Sttpen, pasfirte die LizardS. Marktpreise. ,i,n. o. 2N.SZ: N.7kth. . ,rn. R,.ZtH: a4: tsch! SS. a f r. 9U.3 iß 31 ; gemischt 80c. I I lt. 63c Jt(t. I13JW. ftU. tlO.iO 11.7i. Schinken. txllc. Schult?. X. r. X. ttk n. 7. Schtnaschml,. 7)6-. bl. Fa l, .Z.25 $1.10 $1.35: itra $Z0. .,; 5ln ,2.ti-tz,.Z,. ter. IL:z i St,r 1Z. Zut ter. rear, 24- tS; air, 14 10c; ntr, 1013. Hühner. 7exerV H Türke, arfffeln. 55-60 , er kZush ,,fl. t.7& 2.00 Bil. Hie si ge s. l?in miSbandelteS Kind. .Ein Fall gemeinster Brutalität ist gestern Nachmittag ans Licht gekommen. Ein Mann theilte dem Mayor mit. dab Frau Burgeß und ihr Gatte William ihr S jähriges - Töchterchen so schrecklich miß handeln, daß Abhilfe von Seiten der Be hörden Noth thut. Die Leute wohnen an der Vrookstde Ave. und da Kind ist aus erster Ehe der Frau Burgeß. ES mußte ohne Decken auf dem kalten Fußboden schlafen, wurde geschlagen und. gestoßen, so dab' die blauen Flecken heute noch fichtbar find, und kürzlich wurde eS auf die Straße ge stoßen und mußte in einem Stall Unter kunft suchen.. Der Mavor und Superintendent Lang überzeugten sich selbst von der Wahrheit der Angaben, und brachten daS Kind in die Wailenanstalt. Man weik vorläufig noch nicht, unter welcher Anklage man den unmenschlichen Eltern beikommen soll. - Der Tklephonkrieg. Der Superinteddint der hiesigen TelePhon Elchange legt die in den Depeschen spalten enthaltene Entschließung der Compagnie dahin auS, daß Letztere beab sichtige, ihre Geschäfte in Jndiana ganz und gar abzuschließen. . Da mit vielen Subskribenten ein Contrakt besteht,' dem zufolge die Compagnie 30 Tage vor Ablauf deS Quartal, für welches bezahlt wurde, kündigen muß. so kann die hiesige Eichange keinesfalls vor dem 20 Juni aufgehoben werden. Man ist. wie der Superintendent sagt, in der hiesigen Office der Compagnie jetzt damit beschäftigt, die Rechnungen der ein zelnen Kunden festzustellen und mit der Auszahlung der zu viel bezahlten $ 2 per Monat in einigen Tagen zu beginnen. Heute Vormittag wurde die Fkl.' erwehr nach 86. West Market Strake ge rufen. Schaden unbedeutend,

1 R. B. PoSard. der die Schwin

deleien mit den Townsh-p Trustees be trieb, ist jetzt in Buenos AyreS. TV- Josiah Mc Millan hat Jodn L. Bailey und Wm. H. Woods auf $ 900 Schadenersatz verklagt. Kläger giebt an, daß ihm Noten von den Verklagten auf gehängt wurden, welche keinen Schuß Pulver werth find. tZT Gestern fand eine Sitzung der Polizei Commifiäre statt, aber die Zra ge. ob Lang als Superintendent abgesetzt werden soll, wurde nicht berührt. S. H. Timmons, Kaufmann?po!izist I. E. Grant und Lee Naple wurden als Spe zialpolizisten eingesetzt. kS- Tlie Mikado" eine Operette welche heutzutage, um mitreden zu kön n?n. Jedermann gesehen haben muk. wird nächsten Freitag und Samstag Abend im Grand Opera House von der Lyra gege den. Da es stets von weit größerem In terefie ist, Personen welche man persönlich kennt, aus den Brettern, welche die Welt bedeuten, zu sehen, so steht zu erwarten, daß das Opernhaus an den beiden Aben den gut besucht wird. Herr A. Ernestj. noff ist Dirigent. ST Wir machen aus die Anzeige deS Herrn Brodow. welcher Stotterer von ihren Leiden befreit, aufmerksam. Der Genannte sagt darüber folgendes: .Meine Methode ist eingeführt in den dänischen und schwedischen Taubstummeninstitulen, woselbst Extracurse für Stotterer verbun den sind. Sie ist näher beschrieben in der .Gartenlaube- von Ernst Keil, der selber bis in sein hohes Alter ein Stot terer war und innerhalb 14 Tagen durch diele Methode geheilt wurde. Auch würde ich Unbemittelte ganz ohne jede Bezah lang annehmen, wenn sich dieselben in Ihrer Zeitung melden. Vom Auslande. JnNeapel herrscht großer Jubel. Ein königl. Dekret ordnet die sofortige Inangriffnahme der Arbeiten zur Gesundung der Stadt an, für welche Arbeiten Neapel eine Staatsunterstüt zung von 100 Millionen Lire gewährt wurde Der Zustand der Stadt Neapel, namentlich der Armenviertel Porto, Pendino, Mercato und Vicaria, mit ihren engen, lichte und luftlosen Sackgassen, in welche daS ganze Jahr kein reinigender Luststrom dringt, und ibren geradezu menschenunwürdigen Häusern, den be rüchtigten Fondaci, ist noch von der Zeit der letzten Epidemie in Aller Angeden ken. Dem wird nun gründlich abgeholfen werden. Der von der Stegie rung angenommene Plan wird in diesem Gewirr von Gassen und Gäßchen tüchtig aufräumen, eine große HauptVerkehrsader mit brnten regelmäßigen Nebenstraßen wird quer durch die unge funden Viertel gezogen; die berüchtigsten derselben werden ganz aufgelassen und für die zahlreiche dadurch wohnungsberaubte Arbeiterbevölkerung wird im Arenaccia-Distrikt (außerhalb des BahnHofes) ein neuer gefunder Stadttheil erstehen. Auch einem anderen Ucbelstande Neapels, der schlechten Kanalisation, wird abgeholfen werden. So wird das alte Neapel mit seinem malerischen schmutze", dicser stets drohende Seuchen Herd, vom Erdboden verschwinden, um gesunden menschenwürdigen Wohnungen Platz zu machen. Gladstone ging bei der Completirung seines Negierungsapparats, so schreibt man aus London, streng radikal vor, zum Vergnügen der Einen, zum Entsetzen der Anderen. Der neue Unterstaatssecretär im Ministerium des Innern, Herr Henry Broadhurst, war noch vor wenigen Jahren ein arbeiten der Maurergeselle. An der Bildung der Arbeitervereinigungen nahm derselbe den regsten Antheil; er wurde Secretär und die Seele" der Maurergenossenschaft und setzte für seine College bedeutende Lohnerhöhungen und andere Rechte durch. Nach dem Tode Kenealy's wurde er für Stolle in das Parlament gewählt. Broadhurst ist euch Mitglied der Commission für die Untersuchung der Behausungen der Armen, und seine Bill zur Verbesserung der Pachtverhältnisse hatte die beste Aussicht im Parlamente Western Leih- und Spar-Verein. Drflantftrt am 15. Dezember 1884. Kapital t,000,000. Getheilt in uns Tausend Antheilen zu je $200. ufnahmegebühr 50 Cents per Antheil, eitrig S5 Cents per theil jede Woche. Die dritte Serie wird am Montag Abend, 1. Februar 1686, eröffnet werden. Diese Seat und yeih.Verei.t bezahlt volle $200 zu niedrigem Prämium und nur Prozent Jnteres fen, theil sind im Versammlungslokale über No. SO West Washington Straße, am Monta g Abend, der bet Otto Frenzel. Schatzmeister. Merchants National anr, Theod.Pfä fiin, Sekr., 81 West Washington Straße, und Seo. P. Wood, Präs., Süd Weft Straße, zuhaben.

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