Indiana Tribüne, Volume 9, Number 161, Indianapolis, Marion County, 2 March 1886 — Page 3
f& r7iA Ätf ft MZS Ifrtilw (j- tx1 IÄ
idfiA' WKSlssf. ' J'tV-J-- X f.tEl I --r- I fw -- ' r. .;- y I '-ü tS'Tk ' rJÄ&fe--y3'-ri - svy ' tk!a- -. 7 . '1 SL-JVm - i,' ! - C ? W. y . .(r .ry r M rWB;ryriprH t-S"'- "i'II ?VlZä tf-fiT-: A- r .s TaZiesteMttlLg,n Rheumatismus, Cteit l Gesicht, ailebeml&en, . . FrojZdkulen. Gicht, 0rrrsf4at, ren,eh an Hift,ln. Rüöenschmerzen, Sn?chg. Etei'en $13,, . Quetschuugea. Bruhung, Frische Wenden n. EchlUÄden. Zahnschmerzen, SeschAlleue Z?r?e. prpswkS, vssatOBadc, nsgki,rnnget Hin, Eeleat1chkr,e. Clmfcei, nd 5 Schmerzen, elche in Sußerlchs Kittet benöthigen ZZarmer und Viehzüchter fiben irr dem St. Jalob Oel in unübertreffliches Heilmittel gegen die Gebrechen fcel Liehstadi. . in Flasche Lt. Jkodsel koet 80 rti(HJnf Flaschen für 88.00). Zst i jrter Apotheke ßu hab, fcttr tz.onden pvLls Flaschen fr ei nach kllenThei icn der 8er. Staaten ersandt. Van advefstr : The Charles A. Vogeler Co., Baltimore. Maryland. Qualvolle Tage, Doch, Monate und selbst Jahre dringe zahl -iche kranke in der einsame Lrankenftsbe, vhne uösie auf Vessrz, vft uszeged c Hafte bhelden er-'te, eil Todei.üandiraten betr. ch trt ro Un Vazedcrize. I, selchet trauiizea aze ZoUtt sich der Patient Nlcht durch die trügeniaea Lns Mprea prabterischer medijiniscker Slnzeigea ab Mittu Ic&n nach der Hülfe roa durchaus erfahrene, '.titn nmpifehea. iit Aerzte des Deutschen Heil 3&itnU i, Vier Aork behandeln seit Jabren sckrsie -ifl i heilende Krankheiten mit steten, öis ola, wodurch die rtasult ein? deaeicenswertben Ruf bis ta die .entfernteste ttegeate unseres neue Vaterlandes er .lsnzt hat. Ter gedruckte HilungZ,Plan dieser stalt wird aus SZun'ch jedem Kranken kostensrei uzefankt. Srresnre: vucke Heil Institut 11 cimion Place, near Bro4way, Hm York, I. T. geuer-Vlarm-Signale. KW 4 PnnZ,lani sah Wartet I Haurtauartier d Feuer lererteo tl. LftSrahe und Neu, Fort. -? Ubl und Nichigaa StraK. iA Jixw J7fe,.TtraSe und Vafiachusett- - SinA, und Nord'Strak. L3 Vaffaißttk v. nahe Rödl Str. III Delemar Str, und Fort S?ne . .' 4 Ren, rfe? n Zxort Wa,n OS Peru ktr. nd Vasfechufett 2 Ehrtftian Sve. und Xsh Str. S7 P? Zlve. und utter tr. öS arr,S Str. und Ralott ,. 29 Archer und John Str. 123 CoScg oe. und Siebente St, 12s Zllabama und Eiebentt Str. IS Vertdin und Siedent Str. 125 Wendel Str. rd L.neoln r 173 ui?rllung.Sbäd. IS8 entral . d 4t St? m Älsdamz nnd Rsnifon tu 1?2 Rsdampton und chte St, . IM otWge io. n Zehnte .115 Loult So, und r!aar St! 119t Delasar d tchigan Str. 31 St. Js Str., nah Illinois. ?2S Pennfylvania und Pratt Str. N.6. Engin Houf Sichft, nah, u,"' 'Jß &if ftfept und St. Ela Str. . .T JSinoil und Wichtga Str. : Vennfnloani Str. und Home . SS isftsstrvt und tert Str. II? kenneffee und SZilian Str. SU Pnf,loanta und Mtchigan Str. ZI Jn,is und Herbert Str. Jndtana Lve. und Richigan Str. MZ ertdta und Walnut Str. " ti Eali'rnia und Sennont Str. X)U! und Uvs gor! Str. tS Jndlana Ko. und St. klat, t, 7 CUbt'&ofeital. SS Blak und S!okd Str. tt RicZtzzn und gnel Stt' KI kSft nd Walnut Str. 51? Cc und Dritt, tr. 1s Siebent und Horocrd S'.r. I kSashtngron, nah West Str. 4? etSdrs und Sashington St? U tffsuri nd e Vrk Str. Vteridia und Washington See. Zlmvts und Ohw Str. ß7 Tennefse und ashineto? Str. iX Kingan' Pork Hous. ii Zndianol. IIS Zäisiouri und Raruland Str. 41 tjfisfixxt und lSabash Str. 15 Ferguson's Port s ,. 401 3. 8. S. ,"d tssl. 42 Znsan CfUm. 1 Jktnot und errtll Stt. 52 ZItnsit und Lsutfl, St, . K nd cart, Str. , ti !5tl ndSsh Ctr. iK Znnf und kIeorgta Str. ; Vt RltUian und St,. li ÄLdis, Äo. und Ront Stl. k Madts, v. Dntp tStr 1411 OeA nd 0i.aosd Ltr. iSI evtc Ave. und Uerrtt. t $914 CnUn nd orril Cl 911 ailnsil und e 017 EUrril nd Dacotud 3ti. igl Sth nah Dlaar St:. tl Vsusloant und Loutftana S, 4V larc d c4an et. II 05 und flclart? ctr, V lUtcrna d Sirstana . 07 BUglnU Im, und Bradstza St, OK und koburn Str. j0 Pfulata Str. unh It3 kSernan und Tougittt? Str. 71 Virginia c. ah Hur Str. 7 On und orgia Str. - TZ Oashinzto und Sentsn tr. 74 ton nd Veorgta Str. 7ILnfts.d 1?tn. IS Dils und Batet tr. 7 tritta.ud Dtlto. 7 Kletcher So,, und Dtllon. 71 Sprne und Prospekt Str. TU ngltsh v und Laurel Str. 714 Orang, uud Olto Str. ;T15 heldv id Vch? Str. M ff'-u . ,J,rf, Str. :1 Sashingt ud D,lar St, .S3 Oft ud pearl Str. 4 Hin Dort uni Datdfn St, Land?usAn,n?!:lt. AI Cr. Staat CrfcnaL f7 Orients! nd OashingtHN St, ?ru'Ses!ngtZ. 1 112 9U. chuch-Hau. Oft ashw,t,nß 5 fi start! und XalU Ctr. ,.114 0(1 ud Ha:, Sie kksrzland nah ertdi Str. .tt Aertdta nd eorgia St ai 1 l VNv4tLignal. n 1-1 Unh Saften iedetholt, zweiter Ulan K-, Signal für Feuer.Dru. ktchlge. Feuer au, rei SchUg, D i. chlRß. 4 Ohr M,,s
t . .vrsvvxx"v.
- . l " 1 4 X
.1 I
:?WV W
tt' w
.WH 1 ! Ay:
uesi-iwri:-?
t,5?f fsrrn. 2s""-"
KSt S V3 KÄ5Z4Z?ZK?
rai?? Wr MB ' M.
Esther's Ehe.
Roman von Hermann Heiberg. (Fortstdunl.) Solche Zledcn wa? 2).arlha nur zu sehr gewobnt. Zkücksicht und Zartheit hatte V!artellier längst abgestreift. Er kannte nur eins : Geschäft und ruheloses Geldverdienen. Sein Haus war ihm ledlgltch etn nothwendiges vJluifa ln dem eine Frau wirthschaftete, die ihm ein Kind geboren hatte. Und wenn dieses nicht gewesen, würde er sein Weib ganz vernachlässigt und ihr nur die Stellung einer Haushältenn angewiesen haden. Äiachdem er ihr Erbtheil an sich gebracht und auch den ihm gewährten Vorschluß stillschweigend hatte in seine Tasche leiten lassen, war sein Zweck erreicht. Unter dem Vorgeben, er könne mit dem Gelde eine sichere und äußerst günstige Spekulation machen, hatte er zrau 'Uliendelsohn zu überreden gewußt, ihm Marthas Vermögen schon jetzt anzuvertrauen Thatsächlich aber tauschte er nur die Hypotheken, indem er das Geld anderweitig zur ersten Stelle belegte, und strich viertel-, und halbjährlich die Zinsen ein, welche früher zunächst in seiner Schwiegermutter Kasse und dann in die seinige geflossen waren. Was er hatte, lvußte er, was kommen würde, das sollte sich erst zeigen ! Man konnte nie wissen ! Martha fühlte sich neben dem Manne grenzenlos unglücklich. Sie hatte auch nicht einmal versucht, ihn an seine einstigen Schwüre zu erinnern; sie wußte, daß sie ebenso gut in den leeren Wind reden konnte. Und je kälter ihr Inneres neben ihrem Manne ward, desto stärker kehrte das Begehren nach Demjenigen zurück, zu dem sich immer ihr Herz gewandt hatte. Sie antwortete nicht auf seine hämischen Angriffe. Weshalb noch Worte verlieren, weshalb noch leugnen ? Mochte er denken, was er wollte ! o sie s eingestand oder Einwendungen machte seuze Empfindungen blieben doch dieselben, Vielleicht wenn sie ihn noch liebte, wü? dc sie cinch zögernde Gegenrede seine Eiiaiucht zu wecken versucht haben, aber ,yr selbst l.'.,z l i.ic:;f jeii'.er Su Neigung. 2i ;'t Einige Tage na) düsi Vorfälle? kam 2i js in sehr beledler Stimmung nack Hänse und machte Esther die Mit theilung. küß er Ausslcht habe, eine Stellung im Auswärtigen A;nte zu erhalten. Gerade heute war ihm dies zunächst un ler der Hand mitgetheilt und hinzuge fügt worden, daß eilten nicht unwejent lichen Ausschlag hierbei eine Arbeit gegeben habe, welche er vor einiaen Monaten ilber Handklörechtefragen veröffentlicht hatte. )mn. was sagst Du, Esther f'Freut Dich?" hub er an. Er brauchte die Antwort seiner jtrnfM Frau nicht abzuwarten. Er sah in ihre ölugen, wie stolz sie auf ihn war. und an im ?ruck ihrer Hand suhlte er. wie sehr sie seine .ittheilung be Slttckle. $Vp fast noch mehr erfreut war Criil .:1!oävau. jö!nerfi?izs erfüllte ihn Wolfs rascher Zortschrjttznis größter efli digung. andcrersrits aber fand er -tzl tfuch eine größere Äeruhignng über den Sch.riif. ivelchen )ttegine gethan hatte. Pun vexschwanden die mailchexlrj Skrupel, die zu--rnckgeblieben waren, und seine Gedanken richteten sich fester auf sejn eigenes Glück, Und als dieses endlich nach einegen onaten lrannahte, blieb sich Egxj ökochau treu wie immer. Turch allerlei sanfte Ueberredungen wußte er zu veranlassen, daß Zlochaus und Martelliers eingewilligt hatten, an seiner Hochzeit Theil zu nehmen. Martellier war viel zu charakterlos, um diesein Vorschlage entgegen zu sein, und Esther, die nun seit Jahren ihrp SchweKY laum einmal gesehen hatte, gab auch den Eilten ihrer Mutter nach, endlich eine Gelegenheit wahrzunehmen, eine wenigstens äußerliche Persöhnnng berheizuführen. Wolf und Martha aber wurden durch andere Gründe bewogen. Die Letztere konnte c nicht erwarten, einmal wieder in Wolf's Mhe zu gelangen, und diesen leitete ein ritterliches Gefühl, durch solches Entgegenkommen Martelli.er die allzu schroffeBeurtheilung seiner Handlungsweise abzubitten. Sehr schwer war es allerdings gewesen, diese Maßnahnien mkt Frau Oberamtmann Nochaus Wünschen in Einklang zu bringen, aber das Ergebniß gestaltete sich dahin, daß die beiden Ehepaare beim Polterabend erscheinfi; sollten, während Frau Nochau an diesem Tage von dem Feste fern blieb. In dem Bestreben von Seiten Neginens, bei dieser Gelegenheit auch Mutter und Sohn auszusöhnen, erkannte diefe, daß die alte Frau in gewissen Dingen denn doch auch ihr gegenüber einen so harten .ftopf besaß, daß ein bloßes Himasten die Gefahr in sich barg, es völlig mit .ihr zu verderben. Merke Dir eins, Kind, aber merke es Dir genau, wenn wir, wie bisher, gute Freunde bleiben sollen l Erwähne nie den Namen meines Sohnes Wolf, noch weniger aber mache jemalsVersuche, der Vermittler zwischen uns sein zu wollen. Hast Du mich verstanden? Ja? Gut! Ich erwarte also, daß Du meine Wünsche ein für allemal respeetirst, damit nicht Folgen entstehen, welche wir vielleicht Beide bitter zu bereuen haben würden. " Und der Polterabend, der wegen der großen Anzahl der Geladenen im Englischen Hause gefeiert wurde, kam, und die beiden jungen Ehepäare nahten sich gleich den übrigen Gästen. Earl und Negine hatte das Glück verschönt. Wie eine eben aufgeschlossene, von der Wohlthat des Daseins durchhauchte Blüthe erschien Negine, und wie ein im Frühlingswehen kraftvoll aufstrotzender Baum saß Carl an ihrer Seite und nahm die Glückwünsche der Gratu lanten entgegen. Und als die Musik be gann und sie den Tanz eröffneten, hielt der Festordner die übrigen Paare zurück, damit Jeder sehe, wie sich das Glück in diesen beiden Menschen verkörpert . habe. LZie schon, wie anmutbig die Braut war,
als sie in oarl Jlochaus Arm lacr uno er sie iii sanften Windungen durch den Saal führte ! Wolf that den ersten Schritt, ittdem er gleich bei ' der Begrüßung Mariha zum Tanz aufforderte. Seit Tagen und Nächten hatte die junge Frau diesen Augenblick ' herbeigesehnt, sich immer von Neuem gefragt, ob ihr wirklich dies Glück beschicken sein werde. Und als er nun auf sie zuschritt mit seinem elastischen Gange, mit der alten lebensfroden und siegreichen Miene, wie nun Alles verwischt schien, was zwischen ihnen gelegen seit Jahren, da ward das überströmende Gefühl so mächtig in ihr, daß die Bläffe der Spannung und Erregung sich in ein dunkles 3!oth verwandelte und ibr Köpfchen wie in Purpur getaucht vor
ibm aufstieg. Und dazu glühte es unter ihren Wimpern und dazu wogte ihre weiße Brust auf und ab. Wolf war ganz benommen von der Schönheit Marthas. und in seiner leicht erregbaren Weise gab er diesen Empsindüngen Ausdruck. Bist Tu aber schön geworden " sagte er überrascht, reichte ihr die Hand, sah ihr in die brennellden Äugen und preßte sie in seine Arme. Und wie ein schimmernder Schmetterling mit ausgespannten Flügeln lag das Weib an der Brust Wolf Nochau's, der plötzlich fühlte, daß sie tausend stumme Worte redete und daß jedes Wort ihm galt. Als sie an ihren Platz zurücktraten, bat Martha ihn durch einen Blick, neben ihr Platz zu nehinen, und als er nun an ihrer Seite saß und schwatzte, als er redete, wie früher, bevor er Esther's Jawort erhalten, als er seine eindringlichen Complimente machte und sie mit seinen lebensfrohen und erregten Augen anblickte, da schien der jungen Frau Alles, was sie seit Jahren gelitten, nur eine schwache Wolke des Kummers gegen diesen Augenblick des Glückes. Aber wirklich, Martha," wiederholte Wolf. Ich muß es noch einmal aus sprechen : Jminer warst Du schön, aber nie sah ich eine solche überraschende Vervollkommnung. Was hast Du gemacht, um Jeden zu bezaubern, der in Deine Mhe kommt? Zcein, nein, laß es Dir nur sagen, und im Uebrigen hörst Du es ja auch ganz gern'" fügte er übermüthig hinzu. Martba aber sagte in einem harten Tone : Es ist etwas spät, Wolf, daß Du überhaupt geipahr wjrst, haß jch auf der Well bin." Das ist falsch, Martha, durchaus falsch. Aber angenommen, daß Du Necht hättest. Du legtest ja nie den geringsten Werth auf meine Meinung über Dich ! Jch gebe Dir Alles im vollen Umfange zurück !" Ich keinen Werth darauf ?" erwiderte dii junge Wejb, sich rasch umschauend, ob auch Horcher in der Nähe seien. jJch teittcn,Werth darauf, Wolf ?" Siebe tonte ihre Worte, legte die Hand auf's Hex;, und eilien sichtlichen Schmerz niederkämpfend, starrte sie vor sick bin. Wie, was ist das, Martha?" 'flüsterte Wolf; das höre ich jetzt, erst nqch Jahren? Laß es Dir aber auch gesagt sein, es ist die Wahrheit ! Immer stand ich bis heute unter dem Eindrucke, daß ich Dir gleichgiltig sei uno daß nur die ge sellschaftliche Höflichkeit und später unsere verwandtschaftlichen Beziehungen Dir eine gewisse artige Nücksicht auferlegten." Martha bewegte den Kopf, als ob sie jagen wollte : Ja, nur zu oft trügt der cuein. Aber sie gab ihren Gedanke uch Ausdruck) denn sie fügte noch rasch l'sn;u: Weißt Du großer Herzenkcnner denn nicht, daß gerade eine harte Miene oft die größte Gluth verbirgt? Gabst Du Dir jttlmer die Mühe, zu untersuchen wer und was derEinzelne eigentlich wgr, wie er innerlich zu Dir stand V Sie unterbrach sich ; es gereute sie, was sich aus ihrem Innern hervorge drängt hatte. Ihr weibliches Gefühl gewann sosehr überHand, daß sie mit einein natürlich, ich sage das Erstere nicht mit Beziehung auf mich- Du hattest wohl ökccht. Du urtheiltest ganz richtig" geradeaus guckte und eine völlig gleichgiltige Miene annahm. Aber Wolf, vom Wein und Tanz erbiyt, zudem Hingeriffen von der Schönl'eit und der lebendigen Sprache seiner Schwägerin, nicht zum Mindesten aber auch in seiner Eitelkeit gerejzt, gab sich nicht zufrieden.'Du liebst mich, Martha! Jch weiß es, sagte er mit seiner früher so oft angesandten Dreistigkeit, griff ohne Weiteres iach el,-er Rose, die an ihre Schulter geoestet war, und fuhr fort : Ich nehme dies als Zeichen der B .ahung ! Wehe, wenn Du sie mir nichk las.t. Ja, Du läßt sie mir. Ich sehe es an Deinem Blick, an den wunderbaren .lugen, die Ihr Mendelsohns Alle habt und du " Ah ! Wir ! Sie!" brach es aus Mall'a heraus. Selbst in einem solchen Au genblick muß ich daran erinnert werden, daß ich eine Schwester habe, die Esther heißt und die " Sie stampfte mit ihrem seidenbespanntttt güßchen den Erdboden und ihre Hände ballten sicb. Martha! Martha!" flüsterte Wolf, im höchsten Grade überrascht und doch voll Befriedigung über das, was sich ihm so unerwartet eröffnete. So leidenschaftlich bist Du ? Das also war's ? O, Du göttliches Geschöpf ! Und ich wußte nicht, daß sich ein so brennendes Herz zu mir neigte !" Bitte, beenden wir das Gespräch! Schon beobachtet man uns," entschied die junge Frau noch unter der Nuck Wirkung ihrer Eifersucht, und durch diese erinnert, was eigentlich zwischen ihnen vorging. Du darfst nicht so mit mir sprechen.es ist sündhaft. Und ich darf Dich nicht anhören, es ist noch strafivürdiger. Und weshalb auch eine so trostlose, aussichtslose Sache berühren? Was habe ich gegen eine Esther zu bieten der Du Dein Herz geschenkt hast ?" Wolf durchlief es eisig bei diesen Worten. Sein besseres Ich erwachte und rief ihm zu, wie unvorsichtig er sich habe fortreißen laffen. Aber in der Vorspiegelung. daß es sich hier doch nur um eine Neckerei handle, daß er einer Verwandten, seiner Schwägerin gegenübersaß, und daß der nächste Tag Alles wieder ausaelöscht und verwischt haben wür-
de, spannte er noch einmal dcn Vogcir an.' ließ seiner Laune die Zügel schießen, und sagte : Ja, Martha, ich liebe Esther. Ts zu leugnen, wäre unmöglich, und das Gegcnthcil wäre auch der schlechteste Undank. Aber nun höre eins: Tu übst einen unendlichen 3!eiz auf mich aus und in dieser Stunde kam es mir zum rrchten Bewußtsein. Sind wir nicht in gleichem Falle ? Auch Dein Herz gehört einem Ande' ren." Bah !" stieß die junge Frau höbnisch
heraus, und in einem nicht mißzuverste- i venoen .one fug:e sie yinzu: Ta Du Esther liebst, so gehe zu ihr. Sie ivartct schon Deiner. Sie sieht mit eifersüchtigen Augen seit Minuten zu uns herüber. Und, Wolf, laß es Dir gesagt sein : Alles Halbe ist mir verhaßt ! Ganz oder nichts. Adieu " Wolf war starr. Eine volldeutigere Liebeserklärung hätte ihm kein Weib geben können. Ihre Worte enthielten Alles, denn gerade diese Wendung verrieth ihre Eifersucht, und diese ihre Liebe und ihre Leidenschaft. Am folgenden Tage fand Wolf auf seinem Tische in dem Bureau des Mini steriums einen Brief mit einer Handschrift, die ihm bekannt war. Er öffnete unter einer gewiffen 3!engierde und war nicht wenig überrascht, als er die nachstehenden Worte las : Jch muß Dich sprechen ! Seit unserer Begegnung besinde ich mich in einem Zustande, der jeder Beschreibung spottet. Jch erwarte Dich und wenn es auch das letzte Mal sein sollte, daß wir uns wiedersehen heute Abend in meiner Wobrnrng M. ist verreist. Martha." ' Wolf saß eine Weile wie ein Trau mender. Was er eben gelesen hatte, war in Verbindung mit dem, was vorhergegangen, so außerordentlich, daß die Folgen in ihrer ganzen Bedeutung vor ihm aufstiegen. Er sah sich Martha gegenüber, hörte ihre leidenschaftliche Sprache, vergegenwärtigte sich mit nüchterner Selbsterkenntniß seine geringe Widerstandsfähigkeit und schaute in Esthers vortvurfsvolletz und thränendes Auge. Auch seine Ä!utter tauchte vor ihm auf und ihre prophetischen Worte klangen an sein Ohr. - Und unter dieser kräftigen und guten Regung griff er nach Papier und Feder und schrieb hastig, als ob jeder Verzug ihm Gefahr bringe : Liebe Martha !,Wir wollen, statt in einen verderblichen Taumel zu gerathen, aus dem vielleicht kein Entrinnen sein würde, uns selbst wiedersinden ! Ich komme deshalb nicht und bitte Dich, zu vergeffen, was jüngst mein Mund sprach. Bleibe mir gut und glaube an die besten Empfindungen ?m W. Und nachdem er diesen Brief abgefertigt hatte, machte er sich emsig an seine Arbeit und schien völlig vergessen zu haben, was ihn doch eben so eifrig beschäftigt batte. Das junge Ehepaar war inzwischen in sein Haus eingezogen, ud wenn irgendwo das Glück sich behaglich und ohne neidische Mier.e niedergelaffen hatte, so War es bei Earl und Negine Rochau. Komm einmal her, Äkenschenkind," sagte die junge Frau, und höre, woran das Glück der Ehe zu scheitern Gefahr läuft, und merk' Dir's ! Du sollst mesn eigenes Sündenregister auch gleich vernehmen. Hier, hier habe ich Alles fein säuberlich notirt, aber das, was mich betrifft, lege ich Dir nur vor, damit Du eincn feierlichen Schwur leistest, bei solchen Gelegenheiten niemals zu knurren. Zum Knurren habe nur ich ein Recht, ein kaiserliches Patent, einen Schutzbrief und dergleichen yeue und mjttfsalterlsche. Dinge mehr." Carl lehnteich zurück, schlürfte behaglich seinen Kaffee und hörte, was Negine ihm vorplauderte. Ein rücksichtsvoller Hausherr schafft sich so viele Stiefel an, daß er nie nöthig hat, über den Korridor zu rufen : Guste, meine Stiefel, aber rasch ! Das klingt vorwurfsvoll gegen die Gattin, denn eine Guste ist immer nur ein Steuerruder an dem Hausschiss, welches die Frau lenkt. Verstanden, Waldmann Nochau?" tzarl nickte. Ein rücksichtsvoller Hausherr siebt sich stets, bevor er in den Salon seiner Frau tritt, vorsichtig um, ob auch Fäd chen schlechter Laune auf seiner Seele sitzen, und bürstet sich vorher Alles ab. Die Purste kann in Verschiedenem bestehen : das Gesicht mit eiskaltem Waffer waschen, sich einschließen und den Unmuth abdampfen lasstn, dreimal hintereinander Spittas Gedicht von der Geduld lesen, sich erinnern, daß die Gattin auch ihre Noth mit Kartoffeln, Dienstpersonal und allzu schnell verbrennenden Steinkohlen hat, auf den Hausboden laufen und in Gottes Natur hinein gucken, endlich aber, wenn vllles nicht helfen will, den Struwelpeter lesen und sich schämen, immer noch ein Kind zu sein, statt ein Mann. Ein wohlerzogener Hausherr soll keine Morgenschuhe und keine Schlasröcke tragen, wenn er das Zimmer seiner Frau betritt. Er soll lieber ein wenig Nach. ahmer der Engländer sein, die wohl wissen, weshalb sie bei den Diners den Frack anziehen ; es ist das Priestergewand, in welchem der Mann vor den geheiligten Altar des Hauses tritt. Alles Böse, Unfreundliche ist abgestreift, nur der theilnehmende, sanft genießende, und sich seiner Behaglichkeit und seines Glückes freuende Bewohner dieser Erde ist geblieben. Und nuii höre, Waldmann Nochau, da Du schon ungeduldig wirst und den ölest lieber ein andermal hören willst, noch eins : Ein Mann soll sich das Schnarchen abgewöhnen ! Stets wird eine verständige Frau musikalische Talente schätzen, aber in dunkler Nacht ruhen selbst' die schlimmsten Jnquisitionsmartern des neunzehnten Jahrhunderts : die Ezerny'schen Fingerübungen einer Sechsjährigen auf einem gemietheten Pianvfo'rte." Sehr schön!" Sehr schön!" lachte Earl Nochau. Aber nun lasse auch einmal von Deinen Pflichten hören. Du eifernde weiße Henne. Lies weiter."
Negine nickte ernsthaft und schlug ihr Manuscript um. Aber bevor sie sich wiedcr ans Vorlesen begab, sprang sie haslig empor und umdalste ibren lieben Mann. Gerade eben hattest Du einen ganz verführerisch schnurrbärtigen Kußmund. Komm her, Menschenkind. Sechs Küsse und einen zum Bsehen da'.u. wie beim Pochspiel meiner Kinderjahre! Eine Frau soll nie krank sein, nichts ärgert die ewig ungeduldigen Männer inchr, als ein backenverbundenes, auf dem Sopha ausgestrecktes, auf Fragen
die Antworten feimmental verweigerndes Eheweib. Sie lege sich ins Bett. Ta bat er Theilnahme während der Minuten, in denen er bei ihr sitzt, und ein sanftes Mitleid bleibt dauernd in seiner Brust, weil er entbunden ist, den ganzen Tag die trauernde Miene vor sich zu baben. Also, sie lege sich in's Bett. Eine Frau soll nie etwas Verbranntes oder Versalzenes auf den Tisch bringen. Kommt's aber doch mal vor, mag sie den Atann unter deil Arm nehmen, ihm ein Fünf'nartstück in die Hand drücken und ausrufen : Heute bat's nicht eingcschlagen. Märniche. Komm, drüben in's Restaurant ! Tort dampft ein berrlicher Kochtopf !" Hm!" schaltete Earl Nochau ein. Aber wie wird'S mit den Kindern ' Gehen die auch mit? Dareichen die fünf Mark doch nicht" Ach Tu, der Du nichts verstehst " schmollte Negine schalkhaft und rasch einfallend. Kinder wissen och nichts davon. Weiß ich mich doch zu erinnern, daß unsere Gutönachbarin immer ver brannte M ilchsuppe auf den Tisch brachte, und daß ihre Zlveibeinigen bei ihren Besuchen unsere unverbrannte stehen ließen. Sie glaubten, diese Zubereitung sei verfehlt. Siehst Du, Waldmann'! Gewohnheit ist die Ntutter der größten Abnormitäten dieser Welt." Schön, also unsere Kinder bleiben in solchem Falle " Willst Du thörichtes, bis jetzt noch ganz uncultivirtes Ehewcsen, den Mund halten " rief Negine, mit dem Finger drohend. Höre weiter : - Eine gute Ehefrau 'oll so ordentlich sein, daß selbst ein revidirender preußischer Wachtmeister sich zerknirscht zurückziehen muß. Ordnung ist die Summe aller zwölf Gebote ah ! es giebt ja wohl nur zehn. Waldmann, entschuldige, aller zehn Gebote des Hauswesens. Und diese Ordnung soll sich auch auf die dem Manne gehörigen Gegenstände erstrecken, indem nämlich dieNiänner nie ordentlich, höchstens frivol pedantisch sind. Nur eine Ausnahme giebt's zwischen den Hemi' sphären der Gattenwohuung : NU rühre sie an seinem Schreibtisch! ' Schrcibtischberührte Akänner gleichen den in der Arena wildgcmachten spanischen Stieren. Eine kluge Frau soll stets Menschenkind, nun kommt etwas, was Deinem hervorragend jähzornigen Eharacter behagen fvird, und dann will ich heute vorläufig meine Vorlesung schließen schweigen, wenn der Akann im höchsten Zorn ist, und soll niemals mündlich betteln, sondern immer ein Zcttelchcn hinlegen, Wenn's Hausstandsgeld verbraucht ist. Sie sage auf seinen Fall : Mann, ich brauche Geld ! Denn dieses Wort tönt wie das Summen des TagesWirrwarr ohnedies den ganzen Tag um seine Ohren. Von ihr mag er's nicht auch noch hören. Sie soll wenigstens eine Ausnahme machen. Also Zette.. chen. Ex', giebt da nun 11 Formulare; soll ich Dir die ersten U5 mal vorlesen, Waldmazm?" Carl -sprang in neckischer Ungeduld auf und bicll sick die Obren ZU. (Fortfetzung folgt.) ;L8EIflECEJS,zr-., Deutsch . Bank - Haus, Ecke L. und Vine Straße, Oinolniiatt, O. Vollmachten ach Deutschland. OeSerreich nd de, chwet, gefertigt. Gonsularifche vglaubigugn besorgt. Grbfchaften . f. . romxt und sicher einkaffirt. CT Vertreter t Jdtaartt : Philip Rappaport, ZK. 130 Oft Mailand SKäß-. 'Charter 0ak" R1IGES ! mit schönen Ofenthüren. Kommt und seht sie ! KoO -Döfen aller Sorttn! zu den Niedrigsten Preisen bei lo!dr? (timmri
62 Oft Washington Str. TC1IS PÜPERE Newspaper Adrrtlelng Bureau 10 Suruc BtreeU.wheieadTer. Mi7f"f IfstPlh rSSUlU VW
l:T.':.-.':l--rV!smrmT?"?''?? ttiej AWMlIIiA WWFSIMWDßM u- MFsOiMMzÄ DWiWM isr-i fciJjifWU H i 3ii4 V j!ili?lI-iTi. h-i-f.-'Z-ti ' l"j , ' ' -t P --T3 iT-v w i jw. J yAy1! . fc ü - V -v . i ol ic Tl.-' ywxt v : VV uari 4.S- Vrxi-jiT-. -C?.- "J - ----- -r-
Wti Hots! ano Sürgica! Instituts, (Patienten, cfcl und Gttrurflitäe Anstalt). Snffaw. U N. Eingerichtet mit einem vellftandigen Stab von sünfzeyn vorzüglichen Aerzten und CTHirurgcn ,ur Behandlung aller Chronischen Krankheiten. Sie Behandlung rieler Tausche rcn XC?n jintlen Granen igentbümUchea Kranloeiten im Jnralidd' Hotel und Surgical Institute hat fließe Srfzbrunz im richtigen Lerordnec von Arzneien für ihre Heturnz gewahrt, und nr. ipjüe::r,oe'S "MM ?!?." (LieblingS.Verordnung), ist daS Ergebniß dieser großrtiZen Erfrunz. Sie ist ein mächtige? wieterbkrstcllcndeS StarkunzS und Nervrnkriftigungsmtttkl. verleibt dein Orzzn:smuS Spannkraft und Stärke und kurirt ie durch Zauber eucorrhoea rdcr meisten fflusj. übermäßige chmerzhaZte Menstruation, roidernatürttche UnterdruSungen. Prolapsus rfc Fallen der Hebarmutter. ückenschwöche, Vorwärts, und Ruckwürts5Verrülkung. niederziekzende tte, fSYle. chronischen Blutandrang, ntzünduna und chwarung der ebarmutter. Sntzünduna, Schmer, und Empfindlichkeit in den VicrstöSen, innerliche Hitze und allgemeine Schwache. Fayonto lrescription rrurfat die Aufsaugung und Beseitigung von Geschwülsten au der'Ge? bSrmutter und merzt krebsartige Anlagen und AuS, schläae aus dem Organismus auS. S,e lindert und heilt fchleuniz UebelkeH und Vka, Sschwüche, Verdauungsleisen. Aufaedun rtPrfi !Rf5f und Schlaflosig, keit bei beiden Geschlechtern. Sie ist bei Apothekern unter einer bestimmten Ga rantie ßu haben. Die Bedingungen kann man aus dem Umschlsz Zeder Flasche ersehen. Preis $1.00, Man sende ebn Cents in &rh rcrkcn für die gree Ä .ÄÄ H'chntlten rnd kilcrirten Abbildunzen tllu. strirte Abhandlung über Frauenkrankheiten. Man adrcssire : Worid's Dispsnsary Kedical Ässoclation, C63 Main Ztr., Vussalo, N. I. ce's Kleine oasaiv ftef. WvfeaUvo ewexs Villen. Nervöses Kcpflreh, ViliöseS Kopfweh, Schwindel. Sartleibigkekt, Äerdauungstkiden undgai lige Anfälle, schleunig kunrt durch Dr. Pierre' Plaant Pnrealirp Pellets schmackhafte AdfübrxillcheN). 25 Cents die Flasche, bei Axotb.kern. M? seSee. ISr öenötzt bU VAND1LIA LINE! 3- Warum? Weil fie die kürzzftc und beste Linle Sde, Qt. iouls, M.iNonii, (vau 1 otvf, Nobrnska, Texiifi, ArkaniMaM, Colo rado, Not Mexico, ! ootatrnd Clironta ist. Das Bahnbett ist vs Stew und die Sszie. nen sind ans Stabl. Die Wsgen haben die NtUtfien Virbesserungen. Jeder Zug ht Schlafvagkn. Pasiagiere, ob sie nun Billete erfin Klasse oder eraigranten.BiUete haben werden durch unsere Passagierzöge erster Klan befördert. Ob S! nnn ein Villet zu ermäßigten Pret. sen, ein Szeursisutbillet d irgend eine Sorte Eisenbahnbillete wollen, kon:?: Sie, odei schreiben Sie au II. Deriui;, sftfttnt General Pafsagier.Lgent. -tordoft., Walhtngto und Illinois Str.. Jnd'xlk S. H ill, en'l Snpt. Et.Lonis, o. k .Kord, i Paff..?at.. St. 2oci , . ' . cpöiJisvruE. New ÄiBAMYt Chicago Rt sy w Die kürzeste und dirzkteste Linie von INDIANAPOLIS nach Frankfort, Dchhi. Monticello, Michigan Cirv, Chicago, nd allen Orten un nördlichen JndZana, Michi. gan, nördlichen Illinois, Wisconsin,' Jows, Minnesota, Nebrat'a, Kansaö, Ned Mexico. Dakota, Nebada, Klirado, Californien und Oregon. 2 direkte Züqe täglich 2 von Indianapolis nach Mcago; ebenso nach Michigan City. Elegante Pullmann Schlaf Waggon auf den Nachtzüg.'. Gepäckr.'arkev bi an'i Reiseziel erthe.lt. ein ahn hat größere Be uemlichkeiten ode, billigere Raten als wir. G'iet)' und quipirurig nicht ,u Übertreffen. Stahl-Selei. . Witter klstforu, nd Stoßcffn, Luttbremsen und aVt moderne Et, rtchtungrn, unübertreffliche orthe'z für Emtgra. ten, Land undTouristen.Billkte na irgend einem Orte, der von anderen Bahnen beruh, wird. Wenn an nördlich, fildlich, östlich ti'cr weftttch , reisen wünscht, kaufe man nicht da .tic Billet, bii man unsere Preist u- s. . gesehen. Wegen Näherem wende man sich an Bobert lilrnmett, Distrikt Passagier Ygcnt, V: 26 6üb JZinoi Straße, Jndianap, ' , Ind. Zohn v. tZarsvn. eneralBerwalter. hieaao.All. . . ald-. eneral Passagier, liieaao. Iv ent. üili'ti, Harnilion ö Daylon Bahn. LSTSglich drei Auge nach und vonSZ Gineinnati, und allen OrtfchaZten Nördlich, Südlich u. Oestlich. Pünktliche Verbindung mit allen Zügen nach Dayton, Toledo, Detroit & Soginaw, Wegen Anöknnft nnd Billet wende man sich an den Agenten, Ecke Illinois Straße und Kentncky Avenne oder Union Depot. Gar. Stevenson, S.P. L. ?. Harzard, gevt.
. x r u
1
!MMi
molykjttr campen, Ellktrische Lampen. Ausverkauf von Feiertags - Waaaren unterm Einkaufspreise. 7 . rr m uvw Kvayvim C" Telephon 707. F. P. Sinitli & Co., No. SO und 32 Nord Illinois Str. Eiskubahn-Zett-Tabellk. Ankunst und Abgang de? elskndahnyüllk in Indianapolis, an und nscd onn tag. den 3. Januar 1886 Iesstissndille, adifon nnd SndiVevokik Siseudalzn. Abgang: Ankunft co rag. , i.iö pu 3BdamotI. 5.45 Ba 8Ä Uad Kkk... 815 IPn ,6t.lcxa'45R8i Id Wfc atl 3 50 m iR p S Kz,r Kk.Nd k V tag. 6.45 t 6t 8 5 C&tBi lt.M Vandaliu Line. Nail lrai, .... 7.2? Lag 9x.p. V 13 i0 erteHaut, eee. .ßUf;ci lO'tNC Srt. . 41X0 Schnellzug Rail nd cc. rrreß.. Qtixti sirw f 149 l9 lfa Rc Wkstern Miil...''i v Nin Schnellzug . 3 3i Cm tzlevelaue, Tolursbuk, f rnctanaa uv znd,o. noroit ttenrayn (See icu f. V lt .. 4 on em . t 8 Cj tia ö.4 t u nderjon 8c. ..10 10 Bot a 3 2t n.;0 ttston tl ;., (15 Cm ndersen e.. 15 . 7 0 m , 3 St 9t i fi -9 ,k 8 3 Soshen j3.d0 I 11 p et ej.t.'j W rightwocd Division, . E.K.nnd I. Sgsng tkgltch. 4.'v. tötch. 04i8is tik lJZXm ur.m 'sgtich 4.U m ' 11. 5 fcm 2 ( w : täglich. v. oa I 6 40 Un j täalich. 7Z t tatta).w.Z SwlZunati, Indianapolis, St. Louis u. Tbicac, ip t r jt t . . m ' isenvayn. incinnan AZivtston. Soui.. 4.rn Jndiana (er. tg Kk Ktvewnati Act li 33 Lm . BC; (.. 3 b. eine, öcc 6.40 L'vlüe r x. 4 : fm teuern x ... 13 et 8 s 'glich I ii c. 4 bSm Chicago Didision. Leo Rurl üt. 7.10Crn iU 4 ou f, . täglich e u.. Z.: Lafaett, ce ..1 Hin atl x e.. .ikm wmktnnat, ee. v w. hteago 55 aU p.:3. 10 91m Kieftern S.lORa S L täglich r e IM- S.m YMdg, inciunatt & St. Louis' Sisendaiz, VPWBP , ichm kk iui. täglich 4 ZZK genom Sennt. ?.40 D ck er aulj. I S V 81 konSnnt.11 0 Brn , täglich 11.43 Ba ccuuig. (A S aus. Sönntags 4.00 , Lonmagk .... l.Z V Bit z P VYP G. täglich 4 h. ö'm s , tagl'ch j(lw Lastern öl ail tgl 40Lmj Aiftern Mail. . . S. Chicago Neme via Kolomo. Chicago Sch,2. , Jnd' Lo. . m :ö U.16 v I Schnell,... 4.10 p dlcsgo krr,.il.i d Jndxl's Leu. I Erpreß 3.3 R Vadash, St. Loui & Pacisie. Dtlhieail 7.1s m UXJ; Z.15 9m tich9l es ... 7 '0 Eb hi rtäa s.ls ol Ui..i1(0m 2t u d Nou. 9.1 n Wich.Eit, und DetrK Told Jr .ll oU 31 j i soit LLa,n.. I.ia v Indianapolis und Vinceones tsendat)u. U,atl iciro $i 7 15 6 i Ctncinnel Scc..x9 45 Clocexnel cc . 4.43 m Rail Kairo, t rt tu Ti2cincati,yAmiltoN3l:kiauapslitsetldah. Sdp t N V 4.UU onntiloxllt. K.LOV ..vdriSuSt. M.iiOjRm SonncslBiBeKcc lsl Km atl. li 48 Gn 3nbs u Cijui4lo 4) JU 4inci.tnoti re R in., .X.Sl-S 3.:üm Jndiana, Vloomington undVeftern Msendapt. Vae ru Rkil.. 7.'b an Ter I 8 tt b. 0 St S El 12 00 fl cm jK a X tagi'bu Slft iestern e x. täglich.... .... 4 MOa ftlric 6pC 10 4'j Kiloruc xn. 3 43 ftm ttifre 3. C Oefiliche Oeftl.ExAail....4.:0L lagt. GepreS.... cAb Division. Vaciftc rxreI... ZlUantte ip vsZim Webern ;r I X lzN 4 4o Indianapolis nnd St. Lonts Eisenbahn. lag Skxreß, cc. täglich 7.2Brn oft 6t 2 9t. b.vtiflm V u St d x täglich I u cc. 10.65 K Livit Exv tgl. . - 11. d Vm v u x ttg e c 3.4b Km Local Palsene 1.0v Ri Da Tr e k tägl. Jntztansrolls 3.359t Lonisdille, New Albanh & Chieago. LK.Lrne. hicago i tgl.. IZ.lv Rm Vtonon Llcc 4 4i Cbicag ?x tHl. 3.WL, 1on,nAc tijxüm ich. u, ? fftie. I 18 ail 1 40 Ca ttch tt? hicag. Sr Watt 11.15 Um Indianapolis, Decatur & Springsield. Tee P:o Mail. 8 Ji rn I Echnelltua r.. Z dlZv zont,uma cc I Monie,uma ee tgi auög Sonnt. bvZAb i autg Sonnt... 3k0ö Schnklliug r e...iv s. ld Nsil Züge mit r c, Lehnstssel?ar mit I, Cchlafwage mit p, Parlcr.Sur. 0HI0 INDIANA MICHIGAN THE BUSINESS TiTATJ TThen he travcls -vrants to gro qnick, irant td be coinfortable, wants to aiTive at dontinatioo on tiine, in fact, wants a strlctly butiusi trip, nnd consequcntly tat es the populär Vabash Route, feeling that he ls Sure to nieet liia enif agernents and contlnue to proeper and be happy. THE TOURIST ITaa lang slnce chosen th "Wabash u the lavorite roptetoalltlie mmmerrcsprtoth East, Nortk and West, and Winter RcrU ot the Soutb. as tbe Company hasfor yetri pvo Tided better accomniodationi anamon u tractions than any of its competitors for tUa c'asa of travel. Tourist Tickets can b9 ba at ledueed rates at all principal offlees oX ttk Company. THE PARMEB In searchof a ne-wbome.Trhere Iie cam i eure better returns for hlslabor, thoald i. -memberthat the Wabasb is the ooit dtfeck route to Arkansas, Texas, Kansas, Nabraalcfl, and all points Souto.West, andllorthweet, and that round-trip land-explorers tlakcta atverylow rates are alway on sale at ta ticket Offices. Descriptlre adTertlslng' raster of Arkansas and Texas sent fr, to 21 applicanta by addressing the General Tüasenger Agent. THE INVALID Will find tne Wabash the most conveqJc& route to all of the noted health reson f Illinois, Missouri, Arkansas and Texas, satjl that the extensive througk. car systsm mm4 Buperior aecommodatlona of thi populär lino will add greatly to bis oomfort whusi route. Pamphlets descriptlre of tae tatr eclebrated mineral springs of the West L-i Boatli sent free on aplicaüon. ' THE CAPITALIST vni gt wie lmormiiion nccessary so tceiLT saie and proütablö InTestmenta ln arööfci igrUndture, stock-ralsinff, minin, luroberti elds tnrot the South and West, by adressiiu? tlxa n. any oi me many invitinjr fi hon dersined. F. CILVXDIXI1,
r mi y-v
-"0&js( . , . . , itifgfkiz i-.. Zlrr- rT" S?f,'?ZJ?f MMMWMWM , rtgCte-- 'l1 ' i' '-l.- , -f ' r. --.rtm' ' ' "' r ? S 11 "" m 7. P ' x fco j
wmm MITH
Ccaenl TuhzsuuI Tkitt lest, IU Uc rl ILLINOIS-IOWA-f.::3Cüv..i
