Indiana Tribüne, Volume 9, Number 161, Indianapolis, Marion County, 2 March 1886 — Page 2
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indianä Hriöilne. rscheiu FLglicZZSSlZentNtZ s. Sssstogb. fÄi täglich Tribüne !oftt durch den L3 i Senil pcx Boche, die teenntal XTibsaJ" mil t,r Voche. Be'.d zusasse? 1 ai. P, P? isgefchuSt ! cr2sishU(M G per 2it. ftfet: 1S0 O. Marvlandür. Indianapolis, Ind., 2'. März 1886. Betrogen und entehrt. Vorder Supreme Ccurt in Brocklvn, N. F., schwebt gegenwättiz eine Klage, deren Vorgeschichte sehr bezeicbnend ist für die grauenhafte Art und Weise, wie mitunter alleinstehende unwissenke vv grantinnen mißbraucht werden. : 1873 kam ein hübsches, rothwangigcs deutsches Mädchen Namens Amelia in Castle Garden zu New Jork an. Sie verstand kein Wort Englisch 'und hatte hier keinen einzigen Bekannten. Nach mehreren Tagen gelang es ihr indeß, eine Stellung als Dienstmädchen in einem New Jorker Privathause zu finden. Bald wurde sie mit einem anderen deut schen Dienstmädchen befreundet, dem sie ihre ganze Vergangenheit erzählte und u. A. auch mittheilte, daß sie nach dem Ableben eines alten Verwandten in Deutschland 510CO zu erben habe. Von nun an nahm die neue Freundin ein außerordentlich lebhaftes Interesse an ihr, und eines Tages sprach sie von einem sehr hübschen jungen Mann", den sie ihr vorstellen wolle. Natürlich wurde Amelia daraufhin sehr neugierig. Die Vorstellung fand statt. Der junge Mann", der sich August Ziesenicz nannte, verliebte sich anscheinend alsbald bis über die Ohren in Amelia, und es bau erte nicht lange, so machte er ihr einen Heirathsantrag. Das leichtgläubige Mädchen sagte unbedenklich Ja, und im Dezember 1873 wurde das Paar von dem damaligen New.Z)orker Mayor Have meyer getraut. Vorher jedoch hatte der schöne August mit Amelia ein Privat abkommen" getroffen, laut welchem Ame lia, so lange bis die Verhältnisse sich gebeffcrt hätten", eine Stelle als Kellnerin für 55 pro Woche einnehmen sollte. Der Honigmonat" der "Neuvermählten dauette genau 2 Stunden ; dann wurde sie von ihrem Gatten in ein Haus geführt, das ein Frauenzimmer ?!amens Meyer hielt, und angewiesen, ihre Thä tigkeit als Kellnerin sofort zu beginnen. Der Platz entpuppte sich bald als ein Lastertempcl. Amelia wurde aufgefordert, ein geschäftsmäßiges" Costüm anzuziehen, das buntfarbig und sehr spärlich war. Sie weigerte sich dessen, aber ihr Herr Gemahl versicherte ihr, das sei die gewöhnliche Kleidung allerKellnerinnen inAmerika. Als sie endlich das widrige Costüm angezogen hatte, nahm ihr Gatte ihre anderen Kleider an sich und verduftete. Es wurde nun systematisch der Ruin Amelias in dem Haufe bewerkstelligt. Von ihrem Gatten" sah sie nichts mehr, bis sie ihn eines Tages auf Blackwell's Island besuchte, wo er wegen verbrecherischen Angriffs auf ein 14-jähriges Mädchen einen Straftermin abzubüßen hatte. Wie das Wiedersehen verlief, wird uns in dem Scheidungsge such n'cht geschildert. Amelia lebte etwa ein Jahr lang in dem Schandtempel, endlich aber entfloh sie wegen unerträglicher Behandlung. ' Nun sucht? sie, ihren Gatten" zur Verantwortung zu ziehen. Sie erfuhr, daß derselbe eigentlich nicht Ziesenicz, sondern Schmidt, alias Smitb, heiße, mehrere berüchtigte Häuskr in New'Iork und Coney Island besitze und längst mit einem anderen Weibe verheirathet gewesen sei, als sie seine Bekanntschaft machte. In einem jener Häuser traf sie endlich den Hallunken und machte Skandal, wurde aber furchtbar geschlagen und hin ausgeworfen. Sie ließ darauf Schmidt verhaften, doch beschwatzte man sie unter dem Versprechen pecuniärer Genugthuung, von einer Verfolgung abzusehen. Unlängst nun erschien bei einem An walt in .Brooklyn ein gut gekleidetes, aber verwelkt aussehendes Frauenzimmer und nahm seine Dienste zur Eincassirung eines Schuldscheines in Anspruch. Es war Amelia. Der Schuldschein war von Schmidt ausgestellt Worden ; doch war es der Betrogenen nie möglich geWesen, aus denselben bm einen Cent her auszukriegen.' Schluchzend erzählte sie ihre ganze Geschichte. Auf den Rath deS Anwalts nun strengte ne eine Scher dungs und Alimentenklage an, und Schmidt wurde vom Gericht instruirt, im Lauf des Prcceffes dem ruinirten Weib 140 monatlich zu zahlen. Der Schurke wollte auch letzt nicht mit seinem Mam mon herausrücken und wird nun wegen Mißachtung des Gerichts verfolgt: Ame liaS Angehörige in Deutschland haben noch keine Ahnung davon, welches Loos sie m der neuen Welt betrogen hat. Altjungfernland. - Dielen Namen verdienen die Neuen land Staaten vor allen andern Staaten auf dem amerikanischen Continent. Nir gends kommen mehr alte Jungfern auf die Ouadratmeile, als gerade hier. Der StaatConnecticut scheint besonders damit gesegnet zu sein. Ueber das Loos der heirathsfähigen Mädchen daselbst wird neuerdings au New Haven geschrieben: Dreimal glücklich kann sich hier die ?kunafrau vreisen, deren körperliche und geistige Vorzüge glänzend genug sind, um ihr an Ort und Stelle einen Mann zu sichern. Denn es )t eine tausendfach erbärtete Thatsache da die jungen Männer in Connecticut auffallend wenig Lust baben, zu heirathen, wenigstens nicht 7 rr :ri k". i: vc! vayeiM. ie meinen ungunge oayicr eben sebr frübieitig fort, um sich in das Geschäftsleben der Großstädte zu stürzen. Dort finden )it oann aucy in oer vuQti ihr Auserwäblten. Eine Ausnahme acben natürlich diejenigen, welche i?ar mer werden oder irgendwo aus dem Lande einen Laden eröffnen wollen, aber das Nnd eben Ausnahmen. Die Gehälter, feie man vier,, speciell in New Saven, in ebänqiaer tPeschäftsstelluna verdienen
kann, find' kärglich und genügen einem Dankce nicht, um daraufhin einen Haus stand zu gründen. Selbst aber, wenn er dazu geneigt sein sollte, so sichet sich eben kein Sankeemädchen, das eine so magere Partie annimmt; aus eigenem Trieb und durch ihre Angehörigen veranlaßt, wartet vielmehr die Jankeeschöne auf einen Reicheren, bis endlich gar Keiner mehr kommt. Hat sie aber einen Auserwählten und denkt, derselbe solle in einem großstädtischen Geschäft erst gehörig Geld machen" und sie dann heimführen, so ist sie, wie schon angedeutet, schmählich betrogen. Auch die jungen Leute aus den reichen Familien lassen sich nicht leicht von ihren Landsmänninnen angeln. Sie be suchen ein Pensionat oder die Hochschule, und von ibren Vätern wird ihnen beigebracht, daß sie sich ja nicht auf den elterlichen Reichthum verlassen, sondern erst eine einträgliche Praxis gründen sollen, ehe sie an Verheiratyung denken. Darüber vergehen aber viele Jahre ; inzwischen haben sich die angebenden Advokaten, Vkcdiciner u. s. w. gleichfalls in der Außenwelt umgesehen und wahrscheinlich dort ibr Herz vergeben. Die Jnsaffen des 2)aU College" dahier, sowohl die einheimischen als die als die auswartificnl sind der Gegenstand beständiger Aufmerksamkeit heirathsfahigcr Töchter aus den besten Familien, aber die Herren Studenten sind gar lockere Vögel, die sich nicht leicht irgendwo festsetzen. Es giebt hier Studentcnwittwen", die sich schon seit y.bn Semestern und länger vergebens behüben, einen Musensohn in ibren Netzen festzuhalten und schließlich elendiglich verfniern müssen. Es scheint übiizens, a& ob manche n?dcrne ')a:ikeejttnlinge sich geradezu etwas Höheres dünkten, wenn sie ihre Braut aus der winde gebolt laben. Französische Stknlreform. Zu den wichtigsten Aufgaben der fran-
zösischen Republik gehörte die Verbefferung des unter allen früheren Ztegierun gen schandlich vernachlasngten Volksschulwesens. Erst wurden bedeutende Geldsummen bewilligt, und die Schulen unter Aufsicht des Staates gestellt. Jetzt geht man auch daran, sie von allen Secten einslünen unabhängig zu machen. Der französische Senat hat kürzlich ein in dieser Hinsicht bedeutsames Gesetzgebung weil erledigt. Der wichtigste Artikel dieses Gesetzes ist der zwölfte, welcher vorschreibt, daß der Unterricht m den Staatsschulen nur vonLa:en gegeben werden dürfe, und um diesen Artikel ist denn auch der Haupikampf entbrannt. Die clerikalen Senatoren Ehesnelong, Büffet und Genoffen gaben sich alle mögliche 3J!ühe, den Artikel zu Falle zu brin gen und den Ordenspersonen das staatliche Lehramt zu sichern, und sie wurden dann auch von einigen Revublikanern wie Bardoux, der selbst schon einmal Unterrichtsminister war, unterstützt. Es half nichts; mit 164 gegen 105 Stimmen wurde der Artikel All angcnommen, und mit ähnlichem Stimmenverhältniffe wurden alle angeblichen Ver' besserungsanträge abgelehnt. Auf Seite der Majorität war es namentlich der Cultus- und Unterrichtsminister Goblet, der in mehreren größeren Reden für den Artikel XII eintrat ; einer derselben erwies der Senat sogar die Ehre, sie in allen Gemeinden Frankreichs anschlagen zu laen. Das Hauptargument Goblets war, daß folgerichtig, nachdem das Schulgesetz vom 2. März 1882 den obligatorischen und weltlichen Unterricht eingeführt hat, auch das Lehrpersonal - verweltlicht werden muffe. Die Verweltlichung hat freilich längst begonrnn, aber das Gesetz stellt den Termin von fünf Jahren fest, innerhalb dessen die Verweltlichung vollendet sein muß, und der Unterrichtsminister erklärte, daß dieser Termin genüge. Die Verhandlungen gaben einen erfreulichen Beweis für die Sorgfalt, welche die -Ikepublikaner der Schule im aufhörlich angedeihen lauen, und für die Fcrtschritte der Schule werden zahlreiche Belege beigebracht. So theilte der verl iente Unterrichtsdirelior Bumon unter Anderem mit, daß jetzt alle Departements i?r staatliches Schullehrer-Semmar hab.n,und Lehrerinnen-Seminarien bereits in der Mehrheit der Departements vorbanden sind. An neuem Lehrpersonal standen am Beginn dieses Jahres zur Verfügung : 4400 Candidaten, darunter 113 mit dem Diplom sur den höheren Unterricht, und 10,956 Candidatinnen, darunter 715 mit dem genannten Diplom. Es fehlt also durchaus nicht an Ersatz für die abgehenden Ordenspersonen. Buiffon rühmte insbesondere den Zudrang, die Zuveilässigkeit und Berufsfreudizkeit des weiblichen Lehrpersonals und machte im Anschluß daran die interesiante statistische Mittheilung, daß die Staatslehrkräfle gern in die ärmsten und entferntesten Weiler gehen, während die Lehrkräfte der Orden sich mit Vorliebe in den Städten aushalten. Von 52,000 Lehrern und Lehrerinnen waren im Jahre 1877 nahe an 44,000 auf dem Lande angestellt, während von 20,000 Ordensluten nur 7000 in den kleinen ländlichen Schulen, dagegen 13,000 in den großen städtischen Schulen angestellt waren; seit 1877 hat sich das Verhältniß nicht geändert. Das großartige und mühsame i.'ei k. das die Republik auf dem Gebiete des Volksunterrichts schafft, wird ihr jedenfalls zum Segen gereichen. Sri äudliche Lvncbmorde. Wenn auch die sogenannte Lvnchiusttt, die ja im Princip immer zu verdammen i t, bin und wieder weniastens beareiflick erscheinen mag, so einpört sich doch das Viechtsgefuhl jederzeit gegen den Lynchmord. Als solchen muß man die außergerichtliche Hinrichtung" von Leuten bezeichnen, die erwiesener Maßen unschul dig waren oder sich nur eines verhalt nißmäßia unbedeutenden Veraebens sckul dig gemacht hatten. Zwei solcher Fälle Werden neuerdings von der Picavune" in New Orleans berichtet. Am 16. Februar erbrach ein Haufe weiter Kerle das Gefänanin in Monroe. Ouachita Parish, Louisiana, holte den Reger George Robinson heraus und r - i r r r r . . yangie lyn auf. coomfon yane im ver flosienen Sommer zwei farbige Mäd chen von einer Festlichkeit nach Hause be
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glener. ie 'caocven wurden von zwei weißen Strolchen ?!amcns Parker und Ikll angegriffen, und Robinson vertheidigte sie. Er schlug den Parker nieder. Bell abcr schoß ihn in die Hand. Im December versuchten Parker, Bell undZein?ge ihrer Freunde, den ölobinson aus seinem Hause zu holen und ihn durcbzupeitschen. Der Verfolgte suchte zu entfliehen, woraufParker auf ihn schoß und Robinson das Feuer erwiderte. R'un schoß auch Bell, traf aber nicht den Neger, sondern seinen Freund Parker, der sofort todt zusammenbrach. Alle diese Umstände waren nachgewiesen. Trotzdem wurde 3!obinson gelyncht ! Selbst wenn er Parker getödtet hätte, so wäre das doch nur !)c'othlvehr gewesen, aber da Bell der Mörder war, so ist der Vorgang gerade zu fluchwürdig. Fast noch niederträchtiger ist eine Lyncherei, die sich in Carrollton, Miff., ereignete. Tort war auf einen Bürger Namens William Lidell ein Mordangriff gemacht worden. Als Thäter muth' maßte man einen Neger, der sofort auf den bloßen Verdacht bin gelynä t werden sollte. D-r Sheriff brachte aber den Mann in Sicherheit, und als die Lyncher letzteren nicht fanden, hängten sie einen farbigen Knaben auf, der zufällig im Gefängnisie saß, weil er aus Notbivehr einen Weißen erschoffen hatte. Jener Negcrknabe war ungerecht verurtheilt worden. Der Richter, der ihn in's Gefängniß schicken mußte, sagte offen heraus, daß, wäre der Angeklagte ein Weißer und sein Opfer ein )!egcr gewesen, die Jury ohne Ueberlegung ein freierechendes Verdict gefällt hätte. Wohl macht dcr Süden neuerdings sehr erfreu liche Forlschritte, aber die Folgen der Verwilderung, in die er turch die Sklaverc, verfallen war, sind ebe:'. nicht so schnell cuMtilgen. Vsahlmcnschen in Louislana. Von New Orleans aus kommt man mir der Shell-Beach-Vahn" in etwa einer Stunde an den Lake Borgne, und von dort kann man mit einem Boote nach dem Älkalayendorf" fahren. Mitten in den Sumpfmarschen am Seegestade erblickt man hier acht Holzhäuser, die auf hohen Pfählen stehen. Jedes HauS ist etwa 30 Fuß lang und 18 Fuß breit, besteht aus drei sehr ursprünglich eingerichteten Zimmern, die zusammen nur eine Thüre haben, und wird von 6 bis S Akalayen bewohnt. Die Gründung dieser asiatischen Pfahlmenschencolonie läßt sich in wenigen Worten erzählen. Vor 20 oder 25 Jahren desertirten einige Matrosen malayischer Raffe von ihren Schiffen, die zur Zeit in New Orleans lagen, gericthcn in diese öde Sumpfgegend und fanden dieselbe nach ihrem Geschmack. Sie errichteten dicht am Waffer Pfahlbauten und widmeten sich dem Fischfang und der Jagd. Später erhielten sie etwas Zuzug von ihrep Raffengenoffen. Der Besucher thut. gut, das Dof zu einer Zeit zu betreten, wo die meisten Bewohner auf dem See ihrem Lebensunterhalt nachgehen. Denn es sind recht ungesellige und ungemüthliche Kameraden, diese Malayen, und gleich vielen anderen Asiaten ziehen sie beim geringsten Anlaß ihre langen Meffer. Wahrend der Morgen- oder "Nachmittagsstunden finden wir m dem Sumpsdors höchstens zwei oder drei alte, verwitterte Männer, die phlegmatisch ihre Pfeifen rauchen und uns in schlechtem, selbst für den Kundigen schwer verständlichen Spanisch begrüßen. Sonst sieht man an lebenden Wesen nichts, als Schaaren von Moskitos. Die ganze Gemeinde wenn man sie überhaupt so nennen darf enthält kein einziges Frauenzimmer. im ungeschriebenes Geietz verbietet die Aufnahme von Frauen. Wie man dazu kam, darüber wird, folgende, offenbar aus Wahrheit und Dichtung gewobene Geschichte erzählt: urz nachdem die Eolome gegründet war, machte sich ein Verlangen nach weiblicher Gesellschaft geltend. Eine farbige schone fand sich bereit, rn dem Dorfe zu leben, und wurde mit Freuden aufgenommen. Kaum aber war eme Woche vergangen, so war die schöne Harmonie der Gemeinde völlig zerstört. Man riß sich um die Gunst der schwar zen Helena, und tagtäglich gab es blutige Kämpfe. Endlich traten die Aelte sten zusammen und beschlossen einstimmig, den Zankapfel, den bösen Geist der Colonie, wieder fortzuschaffen. Nun wurde hier scheint die Sage zu beginnen das unglückliche Weib möglichst weit in den Sumpf hineingeschleppt, dort an einen Pfahl gebunden und ihrem Schicksal überlaffen. Die Moskitos sollen sie dann bis auf die Knochen aufgezehrt haben. Was auch an dieser Geschichte sei, es wird eben heutzutage keinem Weib mehr gestattet, das Dorf auch nur vorübergehend zu betreten. Daß die Colonie nicht ausstirbt, kommt nur von den gelegentlichen Verstärkungen. Diese Menschen stehen in fast gar seiner Berührung mit unserer Civilisation. Sie haben einen Patriarchen, der alle Streitigkeiten schlichtet und überhaupt in allen wichtigeren Dingen angerufen wird. Religion scheint keine vorhanden zu sein. Die einzige Unterhaltung dieser Leute in ihren freien Stunden besteht im Kartenspiel. t Möbel sindet man in den Wohnungen dieser menschlichen Amphibien ebenfalls keine, wenigstens keine, die nach unseren Begriffen diesen Namen verdienen. Die Leute schlafen auf Brettern und bedecken sich mit einer Art Pferdedecke. Auf rohen Klötzen, welche Tische bedeuten, wird gespeist und gespielt. Wo die Todten hingebracht werden, wiffen wir nicht ; wahrscheinlich versenkt man sie in den See. Für die Außenwelt existirt diese Colonie so wenig, als ob sie auf irgend einem anderen Planeten hauste. Zu AlaökaS Verkaufsgeschichte. Eine Zeit lang circulirte das Gerücht, eine Actiengesellschaft in San Francisco, deren leitender Geist ein bekannter An walt war, habe ursprünglich die Absicht gehabt, das Territorium Alaska der rus' sischen Regierung abzukaufen, unmittel bar ehe dasselbe von den Ver. Staaten erworben wurde. Wie man aber jüngst ermittelte, war von jener Gesellschaft nur der Ankauf des Handels- speciell des Dekbandels Privilegiums ,n Alaska
sammt ven zugeyongen ayreugen, ivcagazincn u. s. w. geplant. Die russische Vlegierung hatte früher dieses Geschäft an die Hudson Aay Co." verpachtet; 1660 jedock ging die Pachtzeit zu Ende, und die russische Regierung wünschte jetzt lebhaft, den ganzen Krempel an eine amerikanische Gesellschaft zu verkaufen. Ein Jude Namens Goldstein kam als Agent der russischen Regierung nach den Ver. Staaten und fand in San Francisco eine Anzahl Capitalisten. die sehr stark geneigt waren, das Geschäft an sich zu bringen. Es bildete sich eine Art Actiengesellschaft mit General Joh'.r A. Miller als Präsident und Eugene Sullivan als Viceprästdent. Rußland verlangte für das Privilegium sammt allen vorhandenen Einrichtungen die bescheidene Summe von etwas über 9150,000. Die Unterhandlungen waren schon bei nahe zum Abschluß gekommen, als die Actionäre uneins wurden, und das Project in's Waffer siel. Das Geschäft wurde dann an die Alaska Co." abgegeben, und diese soll große Reichthümer dabei erworben haben, bis endlich Rußland im Jahre 1867, um so die Jnteressen der Ruffen in Alaska beffer beschützt zu sehen, das ganze Land an oie Ver. Staateil verkaufte. Die erwähnten amerikanischen Actionäre bedauern ihren damaligen Rücktritt noch heute. Daö war das erste und letzte Mal in meinem Leben, daß ich Gelegenheit hatte, Millionär zu werden," sagte der erwährn Anwalt wehmüthig zu eincvi Zeitungsmenschen.
ic gute Milch. Welche verhängnißvolle Rolle der Geschmack, resp, das Gcschmacksvorurtheil manchmal zu spielen vermag, geht wieder einmal aus folgendem Stückchen bcrvor, das neuerdings der bekannte Dichter Joaquin Miller aus Chihuahua, Mexico, derichlet : Ein kanadischer Engländer und ich saßen eines Morgens nicht weit von hier in einem Farmhaus. Jeder von uns ließ sich ein Glas Milch kommen. Es war die erste wirkliche Misch, die ich zu trinken bekam, seit ich aus dem Osten abgereist war, und sie mundete uns Beiden vortrefflich. Namentlich der Canadier aber schien sich im siebenter Himmel zu besinden. Gute Milch," bemerkte der mericanische Farmer, sich zu uns setzend, in abscheulichem Englisch. Jawobl, vortreffliche Milch," erwiderte der Canadier in noch abscheulicherem Spanisch. E s e l s m i l ch," fuhr der Mexikaner mit stolzer Betonung fort. Wa was !" schrie der Canadier, und Todtenbläffe überzog sein Gesicht. Er fuhr auf, stürzte zur Thür hinaus, und was er noch gesagt und gethan, eignet sich nicht zur Wiedergabe für Ihr ehrbares Blatt. Deutsche Local Nachrichten. Vranöendurg. In der Nacht vom 4. Februar wurde in die Wohnung des kaiserl. Generaladjutanten Generallieut. v. Albedyll zu Breslau eingebrochen und eine Anzahl Orden des Generals gestohlen.. f zu Berlin Generalmajor z. D. Julius Campe, früber Commandant von Metz. In der Bellc-Alliancestr. zu Berlin hat das Klempner Wcrnicke'sche Ehepaar Selbstmord begangen. Auf der Berlin PotsdamV!agdcburgcr Bahn wurden bei Groß Wusterwitz drei Hilfsbahnwärter Schröder, Bielecke und Seidel aus Moser, als sie gerade das Wärtcrhaus verließen, wo sie gefrühstückt hatten, vom Bahnzug überfahren und sofort getödtet. f zu Spandau der Generallieutenant v. Krause. In Mahlsdorf an der Ostbahn hat sich der aus dem Voigt'schen Gut bedienst?te Meier S. erhängt, weil einige Klatschbasen ili.n nachgesagt hatten, er habe mit einer Arbeiterin ein Verhältniß unterhalten, das nicht ohne Folgen geblieben sei, und weil seine Frau ihm deswegen Vorwürfe machte. Unfälle : Beim Holzfällen wurde der Kossäthensohn Astfalk aus Kroffen (Dorf) von einem stürzenden Baumstamm erschlagen ; erfroren ist der Tischler August Nelson aus Soldin ; ertrunken ein Sohn Gärtners Liesegang in Potsdam. Durch Sturz vom Dach fand, ebenfalls in Potsdam, der Schornsteinfeger Blumenröder den Tod. Oftreußen. In Angerburg hat der Knecht GrunWald den Knecht Szolka im Streit erstochen. Durch Feuersbrünste wurden eingeäschert : zu Bahnau ein von vier Familien bewohntes Fischerhaus, zu Bienau die Pinkert'sche Besitzung, zu Bokellen sämmtliche Gebäude des nahe dem Bahnhof gelegenen Gehöftes, auf Gut Domkau die sämmtlichen Wirthschaktsgebäude, zu Kutzen bei Lyck drei große Besitzungen, zu Plotzitznen. 6 Wirthschaftsgebäude, zu Schwentainen die Blasko'sche Besitzung, zu Soldahnen Wohnhaus und Stall des Besitzers Brosio, zu Uszhallen- sämmtliche Gebäude des Besitzers Chr. Seredzun, zu Wuttrie, men die katholische Kirche. Zkdnigreicd CSfcrttemftcrf. Bei einer Gasexplosion in der Papier fabrik in Baienfurt wurde der Werkführer F. Friedmann getödtet. Der Flaschnergehilfe Karl Vtauch in Bietigheim wurde wegen 17 Diebstählen zu 3 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Das MühlanWesen der Spitalmühle" in Blaubeuren wurde vom Müller Schreyer aus Lauffen a.N. für 27,000 M. angekauft, während die Güter der Mühle von PostVerwalter Autcnrieth ebenda für 26,000 M. erworden wurden. Feuerwerkskörperfabrikant W. Fischer in Cleebronn, in deffen Laboratorium vor mehreren Monaten eine Explosion stattfand,bei der zwei Arbeiter getödtet und fünf weitere Personen verwundet worden sind, wurde toegen fahrlässiger Tödtung und Körperverletzung zu drei Monaten Gefängniß verurtheilt. Oberhalb der Edele'schen Mühle in Dottenhausen fand ein gewaltiger Erdrutsch statt, durch den der Katzbach vollständig gesperrt und das an der Halde gelegene Haus erheblich beschädigt wurde. In den letzten Wochen haben in Ehingen, nachdem, wie bereits berichtet, mehrfach in das Haus des Bäaermeisters Munding eingebrochen worden war,zahlreiche weitere Einbruchsdiebstäble statt-
gefunden, fo noch zweimal m dem cunl
ding'schen Haus, in der Postkaffe und zuletzt in" dem Haus des Privatiers Maunz,dem 2000 M. entwendet wurden. Georg Schäfer, Cigarrenfabrikant, in Heidenbeim. Der Feldschütz Christo Schäfer in Jlsfeld, der d?e Bauern Karl Gemmrig und Gottlob Schäfer durch einen Schuß verwundete, als dieselben vor seinem Hause standen, während der Feldschütz über die späte Heimkehr seines Sohnes aus dem Wirthshaus erregt war, wrnde zu 6 Monaten Gefängniß verurtheilt. Landjäger Jrsemann von Birkenfeld hat einen Handwerks barschen. den er von Ottenbausen nach ökeuenburg traneportiren sollte, als der Arrestant einen Fluchtversuch machte, erschossen. 1- Der langjährige frühere Direktor des Gymnasiums in Ulm, .Oberstudienrath Kern, in Eßlingen. Bäcker Moosbrugger in Unlingen, deffen Pfründnerhaus kürzlich abbrannte, ivurde nebst seiner Frau wegen Verdachts der Brandstiftung verhaftet. Das Kieser'sche Mühlanwesen in Vaihingen wurde für 5L,400 M. an Müll Bausch von Kleinsachsenheim verkauft. Das Fest der goldenen Hochzeit feierten : in Abtsgmünd Gerber Josef Hirschmüller und rau, in Eschenftrn.it Schmied Greincr und grau und in V'n'tbausen die Kucber'schen Eheleute: das 50jährige Dlenstjubiläum beging ,n Hall Lehrer Dörner und das 25jährige Hausmeister Spieth auf der Silberburg Stuttgart. In Neutlingen erschoß sich der Lackirer Hedinger. Durch Unglücksfälle kamen um's Leben : der Leichcnansagcr Blanz von Cannstadt und der Steinhauer Hanselmann von Musöerg (ertrunken), der Weingärtner Leiz von Heilbronn (verschüttet), der HolzHauer G. Hauber von Hühlen (von einem Baum erschlagen), der Gemeindepfleger Lehre von Jselshausen (Blutvergiftung) und der Weichenwärter Dietenberger von Ulm (überfahren). Niedergebrannt sind: in Eckartshausen das Haus des Küblers Georg Leidig, in Mengen das des Schloffers Abt und in Niedlinzen die Wirtschaftsgebäude des Traubenwirths Schlegel. roßverjogtdum Vaden. In Gcggenau wurde eine Wittwe ver hastet, welche zwei lebensfähige Kinder (Zwillinge) geboren hatte, die aber, in einen Korb verpackt, auf dem Speicher in einen Trog gesteckt wurden, wo man sie todt fand. Zur 500jährigen Jubelfeier der Heidelberger Universität wird eine Sammlung poetischer - und prosaischer Ergüffe über Heidelberg vorbereitet. Wer sich im Besitz solcher besindet, wird gebeten, dieselben an die Peters'sche Universitätsbuchhandlung einzusenden. Einem Senatsbeschluß zufolge ist der Beginn der Jubelseier auf den 1. August festgesetzt worden. Das Hotel Lang am Bahnhof in Heidelberg ist um 260,000 M. an einen neuen Besitzer übergegan gen. In Muggcnbrunn ist Ludwig Kunz zum dritten Mal zum Bürgermeister ernannt worden. In Pforzheim hat sich die berüchtigte Pauline Häußler ertränkt; erhängt haben, sich die Ehefrau des Landwirthes Hirt in Dauchingen und in Karsau der Holzwaarenhändler Bühler von Jmmeneich. Pius Ueckert von Wehrhalden wurde in der Meier'schen Säge zu Gersbach vom Wellbaum erfaßt und zerquetscht ; der Maler Leo Ganter in Schönenbach trank aus Versehen anstatt Waffer sog. Kaisergrünlösung und starb anBergiftung; in Gurtweil ertrank derLandwirth Gamp im Straßengraben. In Konstanz wurde Alban Rund von Biesendorf wegen Nothzucht zu 5 Jahren Zuchthaus verurtheilt, I. Henkel von Möggingen wegen Todtschlags zu neun Monaten Gefängniß, desgl. Joh. Karl Herr von Freiburg wegen Münzverbrechens, der Gerichtsvollzieher Karl Ritzen thaler von Engen wegen Unterschlagung im Amt zu 1 Jahren Gefängnip, Pauline Wigg "von Effrizweiler wegen Kindsmords zu 4 Jahren Gefängniß, dtt Postbote Bernh. Kempf von Geisingen wegen Unterschlagung zu 2j Jahren Gefängniß. Das Freiburger Schwurge richt verurtheilte die Kattundruckersfrau Karoline Herzog, geb Müller, von Lörräch wegen Einbruchdiebstahls zu 2 Jahren Zuchthaus, den Handelsmann Levi Bloch von Emmendingen wegen Sittlichkeitsverbrechens zu H Jahren Gefängniß. Wegen Brandstiftung erhielt Wilh. Marzloff von Hohbühn 6 Jahre Zuchthaus, wegen be rügerischen Bänkerotts der Handelsmann Geisenheime: von Pforzheim 9 Monate Gefängniß. Hessen?kaffau. f zu Esckwege die Wittwe Wachmann im Alter von 102 Jahren. In Bieb rich ist der 58jährige verwittwete 3!ent ner Christian Schneider ermordet in sei nem Bette aufgefunden Irorden. Zu Dillenburg ist der Gymnasiallehrer Dr. K. wegen Sittlichkeitsvergehens einer Gefangn ißstrase von 1 Jahr 9 Monaten verurtheilt worden. Hessen-Darmfiadt. Unter dein Berdacht, am Naubmordversuch auf die Maler Fach'sche Familie bethciligt gewesen ;u sein, wurde außer dem in N'eu-Hamburg verhafteten G Kern und dem in Aschaffenburg abgefaßten Metzger Oldendorf nun auch ern ge wiffer August Sauerteig aus Weißkirchen festgenommen. Der ForstwissenschaftsStudent H. Wiener aus Tarmstadt wurde in Gießen von einem Friseur zr fällig in den Kopf geschoffen und schwer verletzt. Gastwirth I. Scheer in Die bürg erhielt von einem Gast, den er an die Lust schm wollte, einen Stich in die Nieren. Wegen - Urkundenfälschung erhielt Bürgermeister Augenthaler in Heusenstamm 6 Wochen Gefängniß. Die freiwillige Feuerwehr in Kastel hat sich aufgelöst. Anfang März haben sich vor dem Mainzer Landgericht nicht we niger als 43 Personen, die sich der Wehrpflicht entzogen haben, zu verantworten Ertrunken ist ein verheirathet ?n?rtvm 5s?,s $Rtf nn 9i"trtT
Politische Anzeigen.
Für Tvlvnfhip - Trustkk. Henrv Geisel, unterworsen der Entscheidung der demokratischen Tomnshix.Covvkntion. Für Schatzmeister. Hez Smart, von Llmrence Townsh r, unterworfen der Entscheidung der republika, ischen StominatlonSonvent on. .Für County-Clklk. AureliuS I. Joyce, unterworfen der Entscheidung der republikanischen County Eonvkvtion 1&86. JobllN. Clinton, unterworfen der Entscheidung der republikanischen Eounty Eonvertion lSäö. Edward H Dean, nterwvlfen der entscheidung tir repudlikanischen County Convention. Für County-Auditor. Jobn W. Pfaff. unterworfen der Entscheidung der republikanischen County Convention. Für Shkriff - Henrv H. B,vlll,. unterworfen ter Entscheidung der republikanische Eount? Convention 1&6. Nicbard S. Colter. unterworfen der Entscheidung der republikanischen Eounty Convcrition. Grorge H. Cart,r, unterworfen der Entscheidung ter temokrtischen Eounty Convention. Für Coumy -Rrcorder. Gugeie Saulcy, nnterworfen der Entscheidung der rexubltkari chen Eountu Convention. SSTül LIQLV l!SMgW 3EW1NQWCHINE HAS NO EQUAL. PERFECTSA TISFACTIOtft M Mg Mw lacüe Co. -oranqe; MASS. 30 Union Square, N. Y. Chicar?, II St. Louis, Mo. Atlanta, Ca. Dollar, Tcx. "San Francisco, CaL L Q' s t -; t r KaUer te Pfleger, Agenten o. 214 Oft Washington Straße, 5ndtna,lt. 0tilea.t;o, ist, Louis and Plttsbnr& Railroad. 3rittat)i!If für durchgehend und LokalZ5ge. o 17. Fbr. 1883 an: fiat verlasse da Unisn.Devot, Jndvl., ?, folgt. Station,. ,Schnllzg,Poft,ug.,Schnl:,g Icm kbg.Jndianavl'k nk.ltarnb'aCit 4:25C3t 1 10:45 8 4:559m 54.VON 6:13, :50. 6:w 6:52 . 8:57 . &:M 9:56 ll:309im 11-52 . 5:(9 , 6:32 . 7:02 , 1Z.5SKM 6:41 . 7:ii 8:57 . 8:59 , 9:52 . 11:30 . 2:Z7m 4:24 . 8:02 . 6:17 . . Sitchod . Dayton , Viaua... .... , Nrvana , Columbu.... , war! , Eteubenvill. , Wheeltng . Btttlbura 1:37 3:82 . 3:47 . 4:51 , 6:40 , varrtiburg... 4:150m, 2:2Sr i: jtm , Baltimore... , Washington. , Phlladelvdla . New ork..., Softon 7:40 8:50 . 7:50 . 6:2 . 6:15 7:30 . 7:o0'tn l!:2ii . 8:291 tn tftettch. -j- Täglich, autgenommen Sonnrag. Pullann's 'algft, chlas. und HotelWagr durch bi Ptttöbvra. Harrilburg. Philadelrhta unl ZZew vork, ohn Wechsel, Blo in Wagenwechs: nach Baltimore, Washington und Softon. adrkarten nach allen Oestlichen Städter 4nb i allen Sauvt5abrtartnBuraus bei SHcßenl und In dem Stadt'Bureau, sie der Jllinoi unt Washington Straße und im Union Depot Bureau Jndtanapoli, zu haben. Schlafwagen. Aarten tön nen tm Vorau gesichert rseiden durch Applikattor bet den Saentkn im SisdtBurau der tm llnio, Depot zu JndianaroliI, Ind. H. N. Dering, . S. P. , ordoft. SSafhiug. ton und Jlltnot Straß,. Jnd'xl. InA CtcOtta, an astet, lumbu. Oh ..?, d. el.Vaagier. undTicket..' Vtttbra. a Wie Bce Line !" nach Cledeland, Lake Chatauqna, Niagara Falls, Thonland Irland, Lake George, Lake Cham plain, Saratoga, Wbite Mouutains, Old Orchard, Rye Beach und alle CurpläKe von NEW ENGLAND it zroet Schnellzügen täglich. Die einzige ahn on Jndianavoli nach JSgw York and Boston welche durchgehende Wan in Verbindung mit der Lake Shor und . V Central Ctienbahn hat. Die einzige Bahn, welch, tm Vrand entral Devot t AemZork einläuft. in westlich gehender Schnellzug wurde eingerich. tet und Passagiere, welche nach Missouri, ansa, Nebralka, Colorado, em Mexico und California reisen wollen, finden beste kkomadatton und niedrig Raten. dreise tllete. Ran hol sich bei W. I. N i ch o l k, gent, ukunft tZf Ticket in allen r,gulSrn Ticket.Ossice. S. B. Thoma. O. B. S k n n 1 1, General Ranager. rrasft. Agent. . Z. Smith, Sen. Paff. Agt.. Elevkland, O. W. lsioli.ol, Passagier-Zlgent. Jndianavoli, Ind. Ro. 2 Bat Hau und 136 R. lld Jllinoi Straß,. CTLRl&TIAJS WIESE, m n W vJAtufiL l &tcr t Leichenbt0atter, 39 N. Eaft Str.
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